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DE60014624T2 - Uhrarmband mit angelenkten Gliedern - Google Patents

Uhrarmband mit angelenkten Gliedern Download PDF

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DE60014624T2
DE60014624T2 DE60014624T DE60014624T DE60014624T2 DE 60014624 T2 DE60014624 T2 DE 60014624T2 DE 60014624 T DE60014624 T DE 60014624T DE 60014624 T DE60014624 T DE 60014624T DE 60014624 T2 DE60014624 T2 DE 60014624T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hole
row
links
bracelet
lateral
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60014624T
Other languages
English (en)
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DE60014624D1 (de
Inventor
Armin Günster
Michael Bach
Sebastien Bolzt
Christophe Guerry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rado Uhren AG
Original Assignee
Rado Uhren AG
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Publication date
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Publication of DE60014624D1 publication Critical patent/DE60014624D1/de
Publication of DE60014624T2 publication Critical patent/DE60014624T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/10Link constructions not extensible
    • A44C5/107Link constructions not extensible with links made of more than two elements including connecting elements

Landscapes

  • Adornments (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Armband mit aneinander angelenkten Gliedern, das umfasst: eine erste Reihe seitlicher Glieder, die den ersten Rand des Armbandes bezeichnen, eine zweite Reihe seitlicher Glieder, die den zweiten Rand des Armbandes bezeichnen, wobei die Glieder dieser zweiten Reihe auf die Glieder der ersten ausgerichtet sind und zwei aufeinander ausgerichtete Glieder eine Schrittweite der longitudinalen Erstreckung des Armbandes definieren, und wenigsten eine dritte Reihe mittlerer Glieder, die zwischen die Glieder der ersten und der zweiten Reihe eingefügt und in Bezug auf die Glieder der ersten und der zweiten Reihe um eine halbe Schrittweite versetzt sind, wobei jedes Glied der ersten und der zweiten Reihe einerseits ein erstes Loch bzw. ein zweites Loch aufweist, die in Ausrichtung auf ein drittes Durchgangsloch angeordnet sind, das durch ein erstes Glied der dritten Reihe verläuft, und andererseits ein viertes bzw. fünftes Loch aufweist, die in Ausrichtung auf ein sechstes Durchgangsloch angeordnet sind, das durch ein zweites Glied der dritten Reihe verläuft, wobei dieses zweite Glied an das erste angrenzt, wobei in dem ersten Loch, dem zweiten Loch und dem dritten Loch ein erster Steg in Eingriff ist und in dem vierten Loch, dem fünften Loch und dem sechsten Loch ein zweiter Steg in Eingriff ist.
  • Eine Zusammenfügung von Gliedern, wie sie in dem obigen Absatz beschrieben worden ist, ist als Stand der Technik in dem Dokument US 5.197.274 angegeben. Diese Zusammenfügung weist drei Reihen von Gliedern, insbesondere eine obere Reihe, eine mittlere Reihe und eine untere Reihe, auf. Die Glieder der oberen und der unteren Reihe sind aufeinander ausgerichtet, während die Glieder der mittleren Reihe in Bezug auf die Glieder der anderen Reihen versetzt sind. Durch jedes Glied der mittleren Reihe verlaufen zwei Durchgangslöcher, und durch jedes Glied der oberen und der unteren Reihe verlaufen zwei Löcher, ein Durchgangsloch und ein Blindloch. Zum einen ist ein Durchgangsloch eines ersten Gliedes der mittleren Reihe auf zwei Durchgangslöcher, die durch ein Glied der oberen Reihe bzw. durch ein Glied der unteren Reihe verlaufen, ausgerichtet, woraus sich drei aufeinander ausgerichtete Löcher ergeben, in denen ein erster Steg, der in dem Glied der mittleren Reihe durch eine Einschnürungshülse gehalten wird, in Eingriff ist. Zum anderen ist ein Durchgangsloch eines zweiten Gliedes der mittleren Reihe auf zwei Blindlöcher ausgerichtet, die durch das Glied der oberen Reihe bzw. das Glied der unteren Reihe verlaufen, ausgerichtet, woraus sich drei aufeinander ausgerichtete Löcher ergeben, in denen ein zweiter Steg, der durch Hineintreiben in jedes der Glieder der oberen und der unteren Reihe gehalten wird, in Eingriff ist.
  • Die oben beschriebene Zusammenfügung weist jedoch mehrere Nachteile auf. Zuerst sei angemerkt, dass der Halt des ersten Steges in dem ersten Glied der mittleren Reihe durch Einschnürung eine nicht vernachlässigbare mechanische Spannung auf dieses Glied ausübt, die dieses zum Platzen bringen kann, wenn es aus einem mürben und brüchigen Werkstoff, beispielsweise aus Keramik, gefertigt ist. Es sei außerdem angemerkt, dass das Hineintreiben des Steges in jedes der zweiten Glieder der oberen und der unteren Reihe eine noch stärkere Spannung auf die Letzteren ausübt, so dass sie bei diesem Vorgang ebenfalls zersplittern können, wenn diese Glieder, wie oben bereits gesagt worden ist, aus einem mürben und brüchigen Werkstoff gefertigt sind. Es sei schließlich noch angemerkt, dass das Hineintreiben nicht als ausreichend sicherer Halt betrachtet wird, da der Steg infolge der auf das Armband ausgeübten Bewegungen aus seinen Sitzen heraus getrieben werden kann.
  • Um die in dem vorstehenden Absatz angeführten Nachteile zu beseitigen, schlägt das oben zitierte Dokument US 5.197.274 vor, die Stege in die Glieder einer seitlichen Reihe zu schrauben und sie mittels in die andere seitliche Reihe geschraubter Stiftschrauben blockiert zu halten. Diese Konstruktion ist sowohl wegen der Anzahl von Teilen, die sie erfordert, als auch wegen der Zeit, die für die Zusammenfügung des Armbandes aufgebracht werden muss, ohne die stets gegebene Gefahr, dass sich die Stiftschraube herausschraubt, was dann dazu zwingt, diese durch Klebstoff zu blockieren, mit zu rechnen, kompliziert. Tatsächlich ist dem Anmelder der vorliegenden Erfindung klar geworden, dass einer der betreffenden Stege sehr wohl direkt in die aufeinander ausgerichteten Glieder der beiden seitlichen Reihen geschraubt werden könnte.
  • Als Schlussfolgerung aus dem Vorhergehenden und im Zusammenhang mit dem ersten Absatz dieser Beschreibung ist die vorliegende Erfindung in dem Sinne bemerkenswert, dass der zweite Steg wenigstens an seinen Enden mit einem Gewinde versehen ist, um in Innengewinde geschraubt zu werden, die in dem vierten und dem fünften Loch ausgebildet sind, die durch die Glieder der ersten Reihe bzw. der zweiten Reihe verlaufen.
  • Die vorliegende Erfindung ist außerdem durch das Verfahren zum Zusammenfügen der verschiedenen Elemente, die das Armband bilden, bemerkenswert, wobei das Verfahren in der folgenden Beschreibung genau beschrieben wird.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen nun aus der folgenden Beschreibung hervor, die in Gegenüberstellung mit der beigefügten Zeichnung erstellt worden ist und zur Erläuterung, jedoch keinesfalls als Einschränkung, eine vorteilhafte Ausführungsform angibt, wobei in der Zeichnung:
  • 1 eine perspektivische Ansicht des Armbandes der Erfindung ist und
  • 2 ein in der Ebene gesehener Schnitt eines Teils des in 1 gezeigten Armbandes ist.
  • Wie in den 1 und 2 zu erkennen ist, umfasst das Armband 1 mit aneinander angelenkten Gliedern 3, 5, 17, 18, 7, 16 eine erste Reihe 2 seitlicher Glieder 3, 17, die den ersten Rand des Armbandes 1 bezeichnen. Das Armband 1 umfasst außerdem eine zweite Reihe 4 seitlicher Glieder 5, 18, die den zweiten Rand des Armbandes 1 bezeichnen. Die 1 und 2 zeigen, dass die Glieder der ersten und der zweiten Reihe aufeinander ausgerichtet sind, wobei zwei ausgerichtete Glieder, beispielsweise die Glieder 3 und 5, eine Schrittweite der longitudinalen Erstreckung des Armbandes definieren. Das Armband 1 umfasst außerdem wenigstens eine dritte Reihe 6 mittlerer Glieder 7, 16, die zwischen die Glieder der ersten und der zweiten Reihe eingefügt und in Bezug auf die Glieder der ersten und der zweiten Reihe um eine halbe Schrittweite versetzt sind.
  • Es sei angemerkt, dass hier eine einzige Reihe mittlerer Glieder gezeigt ist. Ohne dass dies gezeigt werden muss, könnten selbstverständlich weitere Reihen mittlerer Glieder, beispielsweise drei Reihen anstatt einer einzigen oder auch fünf Reihe anstatt einer einzigen, vorhanden sein. Im Fall von drei Reihen mittlerer Glieder wären der Reihe nach ein erstes seitliches Glied, ein in Bezug auf das erste versetztes zweites mittleres Glied, ein mit dem ersten phasengleiches oder übereinstimmendes drittes mittleres Glied, ein in Bezug auf das erste versetztes viertes mittleres Glied und ein mit dem ersten phasengleiches fünftes seitliches Glied vorhanden, wobei wichtig ist, dass einer ungeraden Anzahl von Reihen in Bezug zueinander versetzter mittlerer Glieder Rechnung getragen wird.
  • Wie 2 zeigt, weisen alle ausgerichteten Glieder der ersten und der zweiten Reihe, beispielsweise die Glieder 3 und 5, einerseits ein erstes bzw. ein zweites Loch 8 und 9 auf, die in Ausrichtung auf ein drittes Durchgangsloch 10, das durch ein erstes Glied 7 der dritten Reihe 6 verläuft, angeordnet sind. Alle ausgerichteten Glieder der ersten und der zweiten Reihe, beispielsweise die Glieder 3 und 5, weisen andererseits ein viertes bzw. ein fünftes Loch 11 und 12 auf, die in Ausrichtung mit einem sechsten Durchgangsloch 13, das durch ein zweites Glied 16 der dritten Reihe 6 verläuft, angeordnet sind, wobei dieses zweite Glied 16 an das erste Glied 7 angrenzt.
  • Außerdem ist in dem ersten, dem zweiten und dem dritten Loch 8, 9 und 10 ein erster Steg 14 in Eingriff, während in dem vierten, dem fünften und dem sechsten Loch 11, 12 und 13 ein zweiter Steg 15 in Eingriff ist.
  • Wie noch immer in 2 gezeigt ist, ist die Erfindung darin bemerkenswert und neuartig, dass der zweite Steg 15 an wenigstens seinen Enden mit einem Gewinde versehen ist, um in Innengewinde geschraubt zu werden, die in dem vierten und dem fünften Loch 11 und 12 ausgebildet sind, die durch die Glieder 3 und 5 der ersten Reihe 2 bzw. der zweiten Reihe 4 verlaufen. Die Verbindung zwischen zwei seitlichen Gliedern 3 und 5, zwischen die ein mittleres Glied 16 eingefügt ist, ist somit mittels eines einfachen Steges 15 verwirklicht, der wenigstens an seinen Enden mit einem Gewinde versehen und in Innengewinde geschraubt ist, die in dem Loch 11 und 12 ausgebildet sind, die durch die seitlichen Glieder 3 und 5 verlaufen. Es ist somit ein erster Abschnitt oder eine erste Schrittweite des Armbandes erhalten worden.
  • 2 zeigt einen zweiten Abschnitt des Armbandes gleicher Machart, der die Zusammenfügung aus den zwei seitlichen Gliedern 17 und 18, zwischen denen das mittlere Glied 7 liegt, umfasst. Die Zusammenfügungsmittel umfassen hier den geschraubten Steg 19.
  • Die beiden soeben beschriebenen Abschnitte des Armbandes sind mittels eines Steges 14 zusammengefügt, wie ihn 2 gezeigt ist. Wie in der Figur gezeigt ist, kann ein Federsteg verwendet werden. Dieser Steg weist in seinem mittleren Abschnitt eine (nicht gezeigte) Feder auf, die auf zwei bewegliche Köpfe 20 und 21 einwirkt. Wenn sich der Steg 14 an Ort und Stelle befindet, erstrecken sich die Köpfe 20 und 21 in die Löcher 8 und 9 der Glieder 3 und 5. Somit sind die beiden Abschnitte fest, jedoch gelenkig miteinander verbunden.
  • 2 zeigt, dass das erste und das zweite Loch 8 und 9 durchgehend sind, was ihnen unter Zurückdrängen der Köpfe 20 und 21 des Steges 14 mit Hilfe eines kleinen Werkzeugs das Auseinandernehmen des ersten und des zweiten Abschnittes ermöglicht, um die Länge des Armbandes nach Bedarf zu verlängern oder zu verkürzen. Bei einem gewöhnlichen Armband (1) ist es so eigerichtet, dass wenigstens bestimmte Glieder (beispielsweise drei oder vier Glieder, die sich auf der Seite des Schlosses des Armbandes befinden), die die erste und die zweite Reihe bilden, die Durchgangslöcher 8 und 9 aufweisen, während die nach folgenden Glieder mit Blindlöchern versehen sind, was mit dem ästhetischen Ziel geschieht, diese nachfolgenden Löcher zu verbergen. Selbstverständlich sind die Abschnitte, die mit Gliedern mit Blindlöchern versehen sind, sobald sie montiert sind, nicht mehr abnehmbar.
  • Um auf das vierte und das fünfte Gewindeloch 11 und 12 in den Gliedern 3 und 5 der ersten und der zweiten Reihe 2 und 4 zurückzukommen, ist zu erkennen, dass diese Löcher blind oder durchgehend sein können. Aus ästhetischen Gründen werden, wie in 2 gezeigt ist, Blindlöcher bevorzugt, wobei der Steg 15 in diesem Fall entweder auf seiner gesamten Länge oder nur an seinen Enden mit einem Gewinde versehen sein kann. Falls jedoch eine Entscheidung für durchgehende Gewindelöcher getroffen wurde, werden Stege 15 verwendet, die lediglich an ihren Enden ein Gewinde aufweisen, um jegliches ungewolltes Herausschrauben der Stege 15 zu vermeiden.
  • Um die Glieder, die das Armband der Erfindung bilden, zu verwirklichen, kommt eine breite Palette an Werkstoffen, beispielsweise Stahl, in Betracht. Diese Konstruktion ist jedoch besonders gut geeignet, wenn die Glieder, die die erste, die zweite und die dritte Reihe 2, 4 und 6 bilden, aus Spritzkeramik gefertigt sind.
  • Ohne auf die Einzelheiten näher einzugehen, sei hier erwähnt, dass zum Ausführen eines Gliedes aus Spritzkeramik ein Keramikpulver verwendet wird, in das ein Kunststoffbindemittel gemischt ist. Dieser Verbundwerkstoff wird dann in eine Form gespritzt, die erwärmt wird, um das Kunststoffbindemittel zu beseitigen, Das erhaltene Teil wird dann bei hoher Temperatur gesintert, um die Kohäsion des Keramikpulver und damit das erwartete Glied zu erhalten. Dadurch können nicht nur die gewünschten Konturen des Gliedes, sondern auch die durch dieses Glied verlaufenden Löcher, ob diese nun durchgehend oder blind, mit Gewinde versehen oder glatt sind, erhalten werden.
  • Das Schrauben eines mit Gewinde versehenen Steges 15 in die Gewindelöcher 11 und 12 der seitlichen Glieder 3 und 5 übt auf die Letzteren keinerlei mechanische Spannung aus, die sie falls sie aus Keramik gefertigt sind, zum Platzen bringen könnte. Das Gleiche gilt für den Federsteg 14, der, sobald er sich an Ort und Stelle befindet, keinerlei Spannung auf dieselben Glieder ausübt. Die Verwendung von Spritzkeramik ermöglicht außerdem das Erzeugen von erfindungsgemäß ausgeführten Gliedern, ohne auf irgendeine mechanische Bearbeitung, die kostenaufwändig ist, wenn ein solches Material verwendet wird, zurückzugreifen.
  • Es sei noch erwähnt, dass die vorgeschlagene Konstruktion wegen der Einfachheit und der geringen Anzahl von Teilen, die sie sie verwendet, nämlich seitliche Glieder, die alle in der gleichen Weise hergestellt sind, mittlere Glieder, Federstege und Gewindestege, sehr wirtschaftlich ist.
  • Diese Beschreibung wird mit der Darlegung des Verfahrens zum Zusammenfügen des Armbandes der Erfindung beendet. Dazu wird auf 2 Bezug genommen.
  • Zuerst wird ein seitliches Glied 3 bereitgestellt, um die erste Reihe 2 zu beginnen, und dann der zweite Steg 15, der wenigstens an seinen beiden Enden mit einem Gewinde versehen ist, in das Gewindeloch 11 dieses Gliedes geschraubt. Anschließend wird ein zwei erstes mittleres Glied 16 bereitgestellt, um die erste Reihe 6 zu beginnen, und dann der zweite Steg 15 mit seinem freien Ende in eines der beiden Löcher 13 des mittleren Gliedes eingesteckt. Schließlich wird ein seitliches Glied 5 bereitgestellt, um die zweite Reihe 4 zu beginnen, und dann dieses seitliche Glied, indem es geschwenkt wird, auf den zweiten Steg 15 geschraubt, um den Gewindeabschnitt des Letzteren in das Gewindeloch 12 desselben seitlichen Gliedes einzuführen. Somit ist ein erster Abschnitt des Armbandes verwirklicht worden.
  • In der gleichen, eben beschriebenen Weise wird ein zweiter Abschnitt zusammengefügt, wobei dieser zweite Abschnitt ebenfalls aus zwei seitlichen Gliedern 17 und 18 sowie einem zweiten mittleren Glied 7, wobei diese drei Glieder durch einen geschraubten Steg 19 miteinander verbunden sind, zusammengesetzt ist. Danach wird ein Federsteg 14 in ein Durchgangsloch 10 des zweiten mittleren Gliedes 7 eingeführt.
  • Schließlich werden der erste und der zweite Abschnitt zusammengefügt, indem das zweite mittlere Glied 7 des zweiten Abschnitts in den durch die beiden seitlichen Glieder 3 und 5 und das mittlere Glied 16 des ersten Abschnitts definierten Raum eingeführt wird. Die Köpfe 20 und 21, die der Federsteg 14 aufweist, dringen dann in das erste und das zweite Loch 8 und 9, mit denen die seitlichen Glieder 3 und 5 des ersten Abschnitts jeweils versehen sind, ein.
  • Abschließend werden in der gleichen Weise weitere Abschnitte zusammengefügt, bis die gewünschte Länge des Armbandes erhalten wird.
  • Die 1 und 2 zeigen ferner, wie das so zusammengefügte Armband beispielsweise mit einem Schloss verbunden sein kann. Dazu zeigt 2 ein sich über die gesamte Länge des Armbandes erstreckendes Glied 25, durch das ein Loch 26 verläuft, das dazu vorgesehen ist, einen (nicht gezeigten) Schlusssteg aufzunehmen, der auch durch einen Abschnitts des (nicht gezeigten Schlosses) geht. Dieses Glied 25 ist mittels eines Federsteges 23 an einem mittleren Glied 22 angelenkt. Das mittlere Glied 22 ist seinerseits mittels eines Federsteges 24 an den seitlichen Gliedern 17 und 18 angelenkt.

Claims (8)

  1. Armband (1) mit aneinander angelenkten Gliedern, mit einer ersten Reihe (2) seitlicher Glieder (3, 17), die den ersten Rand des Armbandes bezeichnen, einer zweiten Reihe (4) seitlicher Glieder (5, 18), die den zweiten Rand des Armbandes bezeichnen, wobei die Glieder dieser zweiten Reihe auf die Glieder der ersten ausgerichtet sind und zwei aufeinander ausgerichtete Glieder eine Schrittweite der longitudinalen Erstreckung des Armbandes definieren, und wenigstens eine dritten Reihe (6) mittlerer Glieder (7, 16), die zwischen die Glieder der ersten und der zweiten Reihe eingefügt und in Bezug auf die Glieder der ersten und der zweiten Reihe um eine halbe Schrittweite versetzt sind, wobei jedes Glied der ersten und der zweiten Reihe einerseits ein erstes Loch (8) bzw. ein zweites Loch (9) aufweist, die in Ausrichtung auf ein drittes Durchgangsloch (10) angeordnet sind, das durch ein erstes Glied (7) der dritten Reihe (6) verläuft, und andererseits ein viertes Loch (11) bzw. ein fünftes Loch (12) aufweist, die in Ausrichtung auf ein sechstes Durchgangsloch (13) angeordnet sind, das durch ein zweites Glied (16) der dritten Reihe (6) verläuft, wobei dieses zweite Glied (16) an das erste (7) angrenzt, wobei in dem ersten Loch (8), dem zweiten Loch (9) und dem dritten Loch (10) ein erster Steg (14) in Eingriff ist und in dem vierten Loch (11), dem fünften Loch (12) und dem sechsten Loch (13) ein zweiter Steg (15) in Eingriff ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Steg (15) wenigstens an seinen Enden mit einem Gewinde versehen ist, um in Innengewinde geschraubt zu werden, die in dem vierten Loch (11) und in dem fünften Loch (12) ausgebildet sind, die durch die Glieder (3, 5) der ersten Reihe (2) bzw. der zweiten Reihe (4) verlaufen.
  2. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Steg (14) ein Federsteg ist.
  3. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Loch (8) und das zweite Loch (9) Durchgangslöcher wenigstens in bestimmten Gliedern, die die erste Reihe (2) und die zweite Reihe (4) bilden, sind.
  4. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vierte Loch (11) und das fünfte Loch (12) Durchgangslöcher sind.
  5. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vierte Loch (11) und das fünfte Loch (12) Blindlöcher sind.
  6. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Steg (15) auf seiner gesamten Länge ein Gewinde aufweist.
  7. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder der ersten Reihe (2), der zweiten Reihe (4) und der dritten Reihe (6) aus Spritzkeramik hergestellt sind.
  8. Verfahren zum Zusammenfügen eines Armbandes (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es die Folge der folgenden Schritte umfasst: – Bereitstellen eines seitlichen Gliedes (3), um die erste Reihe (2) zu beginnen, und Schrauben des zweiten Stegs (15), der wenigstens an seinen Enden ein Gewinde aufweist, in das Gewindeloch (11) des Gliedes, – Bereitstellen eines ersten mittleren Gliedes (16), um die dritte Reihe (6) zu beginnen, und Einstecken des freien Endes des zweiten Stegs (15) in eines der Löcher (13) des mittleren Gliedes, – Bereitstellen eines seitlichen Gliedes (5), um die zweite Reihe (4) zu beginnen, und Schrauben des seitlichen Gliedes auf den zweiten Steg (15), indem es geschwenkt wird und indem der Gewindeteil des zweiten Stegs (15) in das Gewindeloch (12) desselben seitlichen Gliedes eingeführt wird, wodurch ein erster Abschnitt des Armbandes hergestellt ist. – Zusammenfügen eines zweiten Abschnitts in der gleichen Weise wie jener, die eben beschrieben worden ist, wobei dieser zweite Abschnitt ebenfalls aus zwei seitlichen Gliedern (17, 18) und aus einem zweiten mittleren Glied (7) gebildet ist, wobei diese Glieder durch einen eingeschraubten Steg (19) miteinander verbunden sind, und Einführen eines Federstegs (14) in ein Durchgangsloch (10) des zweiten mittleren Gliedes (7), – Zusammenfügen des ersten und des zweiten Abschnitts durch Einführen des zweiten mittleren Gliedes (7) des zweiten Abschnitts in den Raum, der durch die zwei seitlichen Glieder (3, 5) und das mittlere Glied (16) des ersten Abschnitts definiert ist, wobei die Köpfe (20, 21), die der Federsteg (14) trägt, dann in das erste Loch (8) und in das zweite Loch (9), die die jeweiligen seitlichen Glieder (3, 5) des ersten Abschnitts aufweisen, eindringen, und Zusammenfügen der anderen Abschnitte in der gleichen Weise, bis die gewünschte Länge des Armbandes erhalten wird.
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