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DE60014582T2 - Spannfutter - Google Patents

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DE60014582T2
DE60014582T2 DE60014582T DE60014582T DE60014582T2 DE 60014582 T2 DE60014582 T2 DE 60014582T2 DE 60014582 T DE60014582 T DE 60014582T DE 60014582 T DE60014582 T DE 60014582T DE 60014582 T2 DE60014582 T2 DE 60014582T2
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Germany
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Anna Hedberg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/117Retention by friction only, e.g. using springs, resilient sleeves, tapers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Spannfutter einschließlich einer Hülse, eines Werkzeugaufnahmeteils als auch eines Kupplungsteils, wobei der Werkzeugaufnahmeteil und der Kupplungsteil integrale Bestandteile sind, so daß der Werkzeugaufnahmeteil in dem Bereich des von dem Kupplungsteil abgewandten Endes eine sich axial erstreckende Vertiefung hat, welche dafür vorgesehen ist, ein Werkzeug aufzunehmen, und daß die Hülse aus einem separaten Element besteht und daß der Werkzeugaufnahmeteil in dem Bereich für die Vertiefung äußerlich konisch (kegelförmig) ist, und daß eine innere Begrenzungswand in der Hülse kegelförmig ist.
  • Stand der Technik
  • Es gibt eine Vielzahl von Typen bekannter Spannfutter, die prinzipiell auf unterschiedliche Weise funktionieren. Eine kurze Darstellung einiger üblicher Typen wird in dem speziellen Beschreibungsteil unten gegeben, wobei diese mittels Figuren erläutert werden. Ein dem Oberbegriff von Anspruch 1 entsprechendes Spannfutter ist aus der US-A-4 021 051 bekannt. Als zusätzliche Beispiele des Standes der Technik wird auf die Schweizerische Patentschrift 363 541 Bezug genommen, wobei eine aus dieser Schrift zuvor bekannte Klemmhülse dafür vorgesehen ist, bei der Herstellung von Kupplungen, Dichtungen und ähnlichem verwendet zu werden. So ist es nicht eine Frage eines Spannfutters/Werkzeughalters. Im allgemeinen ist der zu verbindende Schaft oder ähnliches von einer Hülse aus einem verformbaren Material, zum Beispiel Kunststoff, umgeben.
  • Ziele und Merkmale der Erfindung
  • Ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Spannfutter der in der Einleitung beschriebenen Art zu beschreiben, welches große Klemmkräfte erzeugt, d.h. daß sie ein genaues und stabiles Festklemmen des Werkzeugs bietet, und zwar trotz der außergewöhnlich einfachen Ausgestaltung.
  • Ein anderes Ziel der Erfindung ist, daß das Spannfutter verhältnismäßig schmal sein sollte, was eine gute Zugänglichkeit während der Bearbeitung sicherstellt.
  • Ein wiederum anderes Ziel der Erfindung ist, daß das Spannfutter kostengünstig herzustellen sein sollte.
  • Ein noch zusätzliches Ziel der Erfindung ist, daß das Spannfutter benutzerfreundlich sein sollte, und zwar speziell in Verbindung mit dem Werkzeugaustausch.
  • Die Ziele der vorliegenden Erfindung werden mittels eines Spannfutters mit den in dem anschließenden Anspruch 1 definierten Merkmalen realisiert. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden in den anhängenden Ansprüchen definiert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Unten wird eine Reihe von Beispielen des Standes der Technik als auch eine Reihe von Ausführungsformen des der vorliegenden Erfindung entsprechenden Spannfutters unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen
  • die 1a1e schematisch einige bekannte Spannfutter-Typen zeigen,
  • 2 schematisch einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform des der vorliegenden Erfindung entsprechenden Spannfutters zeigt,
  • 3 schematisch einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform des der vorliegenden Erfindung entsprechenden Spannfutters zeigt,
  • 4 die Ausführungsform von 2 in Explosionsdarstellung zeigt,
  • 5 schematisch einen Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform des der vorliegenden Erfindung entsprechenden Spannfutters zeigt,
  • 6 schematisch einen Querschnitt durch eine vierte Ausführungsform des der vorliegenden Erfindung entsprechenden Spannfutters zeigt,
  • 7 die Ausführungsform von 5 in Explosionsdarstellung zeigt, und
  • 8 eine modifizierte Variante der Ausführungsform von 5 in Explosionsdarstellung zeigt.
  • Beschreibung des Standes der Technik sowie von bevorzugten Ausführungsformen des Spannfutters gemäß der vorliegenden Erfindung
  • In 1a wird ein Spannfutter des "Weldon"-Typs gezeigt. Bei diesem Spannfutter-Typ wird eine radiale Schraube verwendet, welche das Werkzeug festklemmt, indem sie auf eine oder mehrere Ebenen einwirkt, die an dem Schaft des Werkzeugs angeordnet sind. Dieser Spannfutter-Typ ist von der Struktur her einfach, aber die Schraube und deren Fixierpunkt sind hoher Belastung ausgesetzt und die Steifigkeit des Spannfutters variiert in verschiedenen Belastungsrichtungen. Der Schaft des Werkzeugs muß mit einer geschliffenen Ebene ausgestattet sein, was die Herstellungskosten des Werkzeugs erhöht und gleichzeitig eine Schwächung des Schaftes des Werkzeugs darstellt.
  • In 1b wird ein Spannfutter des „Signal-Kerben"-Typs gezeigt, wobei Spannfutter dieses Typs von der Struktur her eine ganz ähnliche Form haben wie die "Weldon"-Spannfutter, die Ebene an dem Schaft des Werkzeugs aber so ausgerichtet ist, daß die Kraft, welche die Schraube auf den Schaft des Werkzeugs ausübt, eine Komponente hat, welche von dem freien Ende des Werkzeugs aus in der axialen Richtung desselben gerichtet ist.
  • In 1c wird eine Spannzange gezeigt, welche ein mechanisches Spannfutter ist, welches eine Gewindehülse als auch eine kegelförmige lockere Hülse umfaßt, eine mit Gewinde versehene Pfostenmutter, welche mit der Gewindehülse zusammenwirkt, die axial versetzt ist und ihrerseits die lockere kegelförmige Hülse versetzt, was zu einem Festklemmen des Werkzeugs führt. Dieser Spannfutter-Typ ist in radialer Richtung steif, jedoch ist die Klemmkraft, die man erreichen kann, begrenzt, und das Spannfutter ist nicht besonders schlank.
  • In 1d wird ein hydraulisches Spannfutter gezeigt, wobei dieser Spannfutter-Typ üblicherweise eine Metallmembran umfaßt, die den Schaft des Werkzeugs umgibt, wobei ein Hydraulikdruck auf die Metallmembran aufgewendet wird und sie so gegen das Werkzeug gepreßt wird, was zu dessen Festklemmen führt. Dieser Spannfutter-Typ kann relativ schlank hergestellt werden, er ist aber in radialer Richtung verhältnismäßig schwach, da die Membran üblicherweise eine bestimmte Bewegung des Werkzeugs gestattet.
  • In 1e wird ein Schrumpf-Spannfutter gezeigt, welches auf dem Prinzip basiert, daß das Spannfutter durch Erwärmen geweitet wird, wobei ein Festklemmen des Werkzeugs erreicht wird, wenn das Spannfutter abkühlt. Dieses Prinzip ergibt gute Festklemmkräfte, jedoch ist der Werkzeugwechsel zeitaufwendig, da das Spannfutter erwärmt und dann wieder zum Abkühlen gebracht werden muß, bevor man es benutzen kann.
  • Die in den 2 und 4 gezeigte Ausführungsform des Spannfutters entsprechend der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Hülse 1, einen Werkzeugaufnahmeteil 3 sowie einen Kupplungsteil 5, welcher zum Beispiel als ein Teil eines Werkzeughalters des ISO-Cone, COROMANT CAPTO®-Typs oder eines anderen geeigneten Halters eingeschlossen sein kann, mittels dessen das Spannfutter in einer Spindel festgeklemmt wird. Der Werkzeugaufnahmeteil 3 umfaßt eine Vertiefung 7, ein Werkzeug 9, in diesem Fall einen Bohrer, der in der Vertiefung aufgenommen ist. Diese Vertiefung 7 hat bei der Ausführungsform gemäß 2 eine relativ kurze axiale Ausdehnung, d.h. die Vertiefung 7 erstreckt sich nur entlang eines Teils der axialen Länge des Werkzeugaufnahmeteils 3.
  • Äußerlich hat der Werkzeugaufnahmeteil 3 in dem Bereich der Vertiefung 7 eine leicht kegelförmige Gestalt, wobei der Kegelwinkel dem Konzept der vorliegenden Erfindung entsprechend, in dem Intervall von 0, Werkzeugaufnahmeteil 3–15°, bevorzugt in dem Intervall von 1–10° liegen sollte. Allgemein läßt sich sagen, daß der Werkzeugaufnahmeteil 3 dünne Wände hat, was ein wichtiges Merkmal ist, wenn man eine gute Funktion des der vorliegenden Erfindung entsprechenden Spannfutters erzielen will.
  • Die Hülse 1 hat eine innere Durchgangsbegrenzungswand 10, welche ebenfalls leicht kegelförmig ist und einen Kegelwinkel hat, der im Prinzip mit dem Kegelwinkel des Werkzeugaufnahmeteils 3 übereinstimmt. Äußerlich hat die Hülse 1 in der gezeigten Ausführungsform eine kreisförmige zylindrische Form, was aber für die Funktion des Spannfutters keine direkte Bedeutung hat, die Hülse muß aber so geformt sein im Hinblick auf die Dicke und die Wahl des Materials, auf dem es beruht und die Belastung, welche auftritt, wenn das Spannfutter sich in der aktiven Position befindet, was unten im Detail beschrieben wird. Es ist auch wichtig, daß die Hülse 1 äußerlich so geformt ist, daß sie in einer festen Verbindungsposition eingeklemmt werden kann, wobei die Hülse 1 und der Werkzeugaufnahmeteil 3 axial in Bezug aufeinander, siehe unten, für die Montage und Demontage des Werkzeugs versetzt werden.
  • Die Ausführungsform gemäß 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß 2 durch die Tatsache, daß die Vertiefung 7' ein größeres Ausmaß in axialer Richtung hat als die Vertiefung 7. Wie man in 3 sehen kann, erstreckt sich die Vertiefung 7' in den Kupplungsteil 5 hinein, was bedeutet, daß der Werkzeugaufnahmeteil 3' eine längere aktive axiale Ausdehnung erhält.
  • Im Prinzip arbeiten die Ausführungsformen gemäß den 2 und 3 auf die gleiche Weise, wobei die Montage eines Werkzeugs in dem Spannfutter nach den 2 und 3 so vorgenommen wird, daß das Werkzeug 9; 9' in der Vertiefung 7; 7' in dem Werkzeugaufnahmeteil 3; 3' plaziert wird. Dann wird die Hülse 1 nach oben über den äußeren kegelförmigen Werkzeugaufnahmeteil 3; 3' in der Richtung von dessen freien Ende hinauf zu dem Kupplungsteil 5 versetzt, wobei der dünnwandige Werkzeugaufnahmeteil 3; 3' in diesem Zusammenhang etwas elastisch verformt wird, während eine auf das Werkzeug 9; 9' wirkende Klemmkraft ausgeübt wird. Die konkrete Versetzung der Hülse 1 in Bezug auf den Werkzeugaufnahmeteil 3; 3' kann auf verschiedene Weise unter Verwendung geeigneter Ausrüstung erfolgen. Das Prinzip sollte sein, daß die Hülse 1 und der Werkzeugaufnahmeteil 3; 3' einzeln in feste Positionen eingeklemmt werden, und dann eine Kraft aufgewendet wird, welche eine gegenseitige axiale relative Versetzung der Hülse 1 und des Werkzeugaufnahmeteils 3; 3' verursacht. Das Festklemmen des Werkzeugaufnahmeteils 3; 3' kann mittels der üblicherweise in dem Kupplungsteil 5 vorkommenden Greifnut 11 erfolgen, während das Festklemmen der Hülse 1 mittels Flansche oder mittels einer oder mehrerer Nuten an deren Außenseite erfolgen kann, welche in eine oder mehrere entsprechende Nut oder Nuten in der imaginären Montagefixierung passen. Die für das Aufbringen der in Rede stehenden relativen Versetzung der Hülse 1 und des Werkzeugaufnahmeteils 3; 3' notwendigen Kraft kann zum Beispiel auf hydraulische, pneumatische oder mechanische Weise (zum Beispiel einem Hebelarm) erreicht werden.
  • Für den Fall, daß die relative Versetzung es mit sich bringt, daß die Hülse 1 in der Richtung auf den Kupplungsteil 5 hin versetzt wird, wird eine Klemmkraft auf das Werkzeug 9; 9' in dem Werkzeugaufnahmeteil 3; 3' ausgeübt. Das Prinzip der Erfindung ist, daß der Kegelwinkel des Werkzeugaufnahmeteils 3; 3' und die innere Begrenzungswand 10 der Hülse 1 so klein gehalten werden, daß sie selbsthindernd ist, d.h. die Hülse 1 durch die Reibung an Ort und Stelle gehalten wird. Wie oben bereits herausgestellt, sollte der Kegelwinkel in dem Intervall von 0,3–15°, und bevorzugt in dem Intervall von 1–10° liegen. Der Winkel, der innerhalb des Intervalls gewählt wird, hängt von der Reibung ab, die sich in dem Kontakt zwischen den kegelförmigen Oberflächen ergibt, wobei diese Reibung ihrerseits von der Natur der Oberflächen sowie möglichen Beschichtungen, welche verwendet werden können, abhängt.
  • Bei der in den 5 und 7 gezeigten Ausführungsform des der vorliegenden Erfindung entsprechenden Spannfutters ist die Hülse 1'' mit einem ersten Außengewinde 12'' an dem Ende der Hülse 1'' versehen, welches zu dem Kupplungsteil 5'' hin gewendet ist. Der Werkzeugaufnahmeteil 3'' ist bei der Ausführungsform gemäß den 5 und 7 im Prinzip der gleiche wie der Werkzeugaufnahmeteil 3 in der Ausführungsform gemäß 2, wobei aber der Werkzeugaufnahmeteil 3'' gemäß 5 ein zweites Außengewinde 13'' nahe dem Kupplungsteil 5'' hat.
  • Das Spannfutter gemäß den 5 und 7 umfaßt auch eine Klemmhülse 14'' mit zwei Innengewinden 15'' und 16'', welche dafür vorgesehen sind, mit den Außengewinden 12'' beziehungsweise 13'' zusammenzuwirken. Die Innengewinde 15'' und 16'' verlaufen in verschiedenen Richtungen, d.h. eines davon ist rechts herum gewunden und das andere ist links herum gewunden, wobei das erste Außengewinde 12'' und das damit zusammenwirkende Innengewinde 15'' natürlich in der gleichen Richtung gewunden sind. Das gleiche gilt für das zweite Außengewinde 13'' und das zweite Innengewinde 16''. Das bedeutet, daß wenn die Klemmhülse 14'' in einer bestimmten Richtung gedreht wird, die Hülse 1'' zu dem Kupplungsteil 5'' hin versetzt wird, und wenn die Klemmhülse 14'' in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, die Hülse 1'' von dem Kupplungsteil 5'' weg versetzt wird. Somit liegt auf der Hand, daß statt des Versetzens der Hülse 1 mit einer von außen aufgewendeten Kraft, wie etwa bei den Ausführungsformen gemäß den 2 und 3, die Versetzung der Hülse 1'' bei der Ausführungsform gemäß den 5 und 7 mittels Drehung der Klemmhülse 14'' erreicht wird. Mit anderen Worten, das Festklemmen des Werkzeugs 9'' funktioniert entsprechend den Ausführungsformen gemäß den 2 und 3, d.h. die Hülse 1'' wird an dem Werkzeugaufnahmeteil 3'' aufgrund der Tatsache an Ort und Stelle gehalten, daß der Kegelwinkel für den Werkzeugaufnahmeteil 3 und die innere Begrenzungswand 10'' so klein ist, daß er selbsthindernd ist. Das Vorhandensein der Klemmhülse 14'' stellt aber einen zusätzlichen Vorteil dar, so daß die Hülse 1'' nicht unabsichtlich versetzt werden kann, wenn das Spannfutter sich in der aktiven Position befindet.
  • Die Ausführungsform des der vorliegenden Erfindung entsprechenden Spannfutters, die in den 6 und 8 gezeigt wird, gleicht ziemlich der Ausführungsform gemäß den 5 und 7, wobei der fundamentale Unterschied in der Tatsache besteht, daß die Vertiefung 7''', in welcher das Werk zeug 9''' aufgenommen wird, eine größere axiale Ausdehnung hat, siehe 6, als die Vertiefung 7'' gemäß 5 und das der Werkzeugaufnahmeteil 3''' über sich axial erstreckende Schlitze 17''' verfügt.
  • Die Tatsache, daß der Werkzeugaufnahmeteil 3''' in dem Bereich seines freien Endes mit Schlitzen 17''' versehen wurde, stellt sicher, daß der Werkzeugaufnahmeteil 3''' als ganzes flexibler ist und daß dieser Teil von der Struktur her betrachtet aus einer Reihe von Zungen besteht, die man zum Widerlagern an dem Werkzeug 9''' bringen kann, und zwar durch die Tatsache, daß die Hülse 1'' der Klemmhülse 14'' auf dem Werkzeugaufnahmeteil 3''' auf die Weise bewegt wird, die oben in Verbindung mit den 5 und 7 beschrieben wurde. Die Anordnung der Schlitze 17''', d.h. die erhöhte Flexibilität des Werkzeugaufnahmeteils 3''' stellt sicher, daß die Dicke der Wand des Werkzeugaufnahmeteils 3''' erhöht werden kann, d.h. der Werkzeugaufnahmeteil 3''' wird im allgemeinen steifer, ohne daß das auf das Werkzeug 9''' wirkende Klemmvermögen verringert wird. Die erhöhte Flexibilität des Werkzeugaufnahmeteils 3''' stellt auch sicher, daß man sogar Werkzeuge verwenden kann, deren Schaftdurchmesser größere Toleranzweiten haben, ohne daß man die Spannfutterleistung verringert.
  • Was oben bezüglich Größe und Auswahl des Kegelwinkels gesagt wurde, trifft im allgemeinen für alle Werkzeugaufnahmeteile 3; 3'; 3''; 3''' und die inneren Begrenzungswände 10; 10'' der oben beschriebenen Ausführungsformen zu. Im allgemeinen ist auch bei allen Ausführungsformen der Werkzeugaufnahmeteil 3; 3'; 3''; 3''' relativ dünnwandig.
  • Wie bei der Wahl des Materials für das der vorliegenden Erfindung entsprechende Spannfutter besteht es bevorzugt aus Stahl, wobei aber auch andere Materialien möglich sind. Für die Hülse 1; 1'', welche den Werkzeugaufnahmeteil 3; 3'; 3''; 3''' zusammendrückt, kann man zum Beispiel Metallmatrixmischungen oder andere Materialien mit einem hohen Elastizitätsmodul in Kombination mit einem geringen Gewicht verwenden. Dies deshalb, um die Massekräfte zu verringern, die auf den Werkzeugaufnahmeteil 3; 3'; 3''; 3''' bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten wirken. In dem Abschnitt des Werkzeugaufnahmeteils 3; 3'; 3''; 3''', wo sich die Vertiefung 7; 7'; 7''; 7''' befindet, d.h. der äußere kegelförmige Abschnitt, ist es wichtig, ein Material mit einem hohen Fließpunkt zu haben. Der Kupplungsteil 5; 5'' sollte aus einem harten Material bestehen.
  • Die Schäfte der Werkzeuge 9; 9'; 9''; 9''', welche in das der vorliegenden Erfindung entsprechende Spannfutter eingeklemmt werden sollen, haben gewöhnlich einen ISO-Toleranzgrad von 6, es können aber auch andere ISO-Toleranzgrade verwendet werden, welche speziell die Ausführungsform gemäß den 6 und 8 betreffen. Die Ausführungsform des äußeren kegelförmigen Abschnitts des Werkzeugaufnahmeteils 3; 3'; 3''; 3''' kann auf den in Rede stehenden ISO-Toleranzgrad durch unterschiedliche Winkel, Abmessungen und mögliche Nuten darin eingestellt werden, um in der Lage zu sein, eine größere radiale Verformung auszuhalten.
  • Im allgemeinen braucht auch für das Spannfutter gemäß der vorliegenden Erfindung kein Öl verwendet zu werden, was mögliche Probleme der Undichtigkeit für den Verwender verringert.
  • Mögliche Modifikationen der Erfindung
  • Die in den 6 und 8 gezeigte Ausführungsform hat einen Werkzeugaufnahmeteil 3''', welcher mit Schlitzen 17''' versehen ist. Es ist aber innerhalb des Erfindungsgedankens auch möglich, zu berücksichtigen, daß andere oben beschriebene Ausführungsformen axiale Schlitze in dem Werkzeugaufnahmeteil 3; 3'; 3'' haben.

Claims (8)

  1. Spannfutter einschließlich einer Hülse 1; 1''), eines Werkzeugaufnahmeteils (3; 3'; 3''; 3''') als auch eines Kupplungsteils (5; 5'; 5''; 5'''), wobei der Werkzeugaufnahmeteil (3; 3'; 3''; 3''') und der Kupplungsteil (5; 5'; 5''; 5''') integrale Bestandteile sind, alternativ aus mehreren verbundenen Stücken bestehen, daß der Werkzeugaufnahmeteil (3; 3'; 3''; 3''') in dem Bereich des von dem Kupplungsteil (5; 5'') abgewandten Endes eine sich axial erstreckende Vertiefung (7; 7'; 7''; 7''') hat, welche dafür vorgesehen ist, ein Werkzeug (9; 9'; 9''; 9''') aufzunehmen, und daß die Hülse (1; 1'') aus einem separaten Element besteht und daß der Werkzeugaufnahmeteil (3; 3'; 3''; 3''') in dem Bereich für die Vertiefung (7; 7'; 7''; 7''') äußerlich kegelförmig ist, und daß eine innere Begrenzungswand (10; 10'') der Hülse (1; 1'') kegelförmig ist, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Begrenzungswand (10; 10'') der Hülse (1; 1'') direkt an die Außenseite des Werkzeugaufnahmeteils (3; 3'; 3''; 3''') anstößt und daß der Kegelwinkel für den Werkzeugaufnahmeteil (3; 3'; 3''; 3''') und die innere Begrenzungswand (10; 10'') im wesentlichen gleich groß und so gering ist, daß er selbsthindernd ist.
  2. Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelwinkel in dem Intervall von 0,3–15°, bevorzugt in dem Intervall von 1–10° liegt.
  3. Spannfutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Klemmhülse (14'') umfaßt, die mit zwei Innengewinden (15'', 16'') versehen ist, die in unterschiedlichen Richtungen geschnitten sind, daß die Hülse (1'') mit einem ersten Außengewinde (12'') versehen ist, das dafür vorgesehen ist, mit einem der Innengewinde (15'') der Klemmhülse (14'') zusammenzuwirken, und daß der Werkzeugaufnahmeteil (3''; 3''') mit einem zweiten Außengewinde (13'') versehen ist, das dafür vorgesehen ist, mit dem zweiten Innengewinde (16'') der Klemmhülse (14'') zusammenzuwirken.
  4. Spannfutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (7; 7'') eine axiale Ausdehnung hat, welche sich nicht über den Übergangsbereich zwischen dem Werkzeugaufnahmeteil (3; 3'') und dem Kupplungsteil (5; 5'') hinaus erstreckt.
  5. Spannfutter nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (7; 7'') eine axiale Ausdehnung hat, welche sich über den Übergangsbereich zwischen dem Werkzeugaufnahmeteil (3; 3'') und dem Kupplungsteil (5; 5'') hinaus erstreckt.
  6. Spannfutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugaufnahmeteil (3; 3'; 3''; 3''') in dem Abschnitt, wo er äußerlich kegelförmig ist, mit sich axial erstreckenden Schlitzen (17''') versehen ist.
  7. Spannfutter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (17''') eine axiale Ausdehnung haben, welche kürzer ist als die axiale Ausdehnung der Vertiefung (7''').
  8. Spannfutter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze eine axiale Ausdehnung in der gleichen Größenordnung haben wie die axiale Ausdehnung der Vertiefung.
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