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Die
Erfindung betrifft im allgemeinen einen Kettenspanner für Kettenantriebe,
der sich insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, zur Verwendung als Spanner
an der Steuerkette eines Motorfahrzeugmotors gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1 eignet. Die vorliegende Erfindung ist ein Kettenspanner, der sich
insbesondere zur Verwendung in begrenzten Räumen mit einem flachen Blattfederelement
eignet, das mechanisch mit einem Schuh aus Kunststoff verriegelt
ist. Der Schuh kann aus starrem, gefülltem Nylon bestehen und greift
in die zu spannende Kette ein.
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Herkömmlicherweise
wird ein blattartiger Spanner als Spanner verwendet, um eine Kette
mit Spannkraft zu beaufschlagen. Eine Form eines blattartigen Kettenspanners
ist in dem den neuesten Stand der Technik darstellenden Dokument U.S.-A-3,490,302
gezeigt. Ein weiteres Beispiel für einen
blattartigen Spanner nach dem Stand der Technik ist hier in 9 – 11 gezeigt.
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Wie
in 9 gezeigt ist, besteht
der herkömmliche
blattartige Spanner 100 aus einem einen Schuh 101 aus
Harz, der in bogenartiger Form verläuft. Entlang dem Schuh 101 erstrecken
sich mehrere Blattfedern 102 und sind an dem Schuh 101 befestigt.
Der Schuh 101 wird von einer Basis oder Platte 120 aus
Metall getragen. An der Spitze oder dem freien Ende des Schuhs 101 ist
ein erster vorspringender Abschnitt 110 mit einer gebogenen
Fläche 110a ausgebildet.
In dem vorspringenden Abschnitt 110 und dem Schuh 101 ist
eine konkave Öffnung
oder Nut 111 zum Aufnehmen eines Endes der Blattfeder 102 ausgebildet.
An dem festen Ende des Schuhs 101 ist ein dreieckiger vorspringender
Abschnitt 112 ausgebildet. In dem vorspringenden Abschnitt 112 und
dem Schuh 101 ist eine konkave Öffnung oder Nut 113 zum
Aufnehmen des anderen Endes der Blattfeder 102 ausgebildet.
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An
der Basis 120 sind Befestigungslöcher 121, 122 ausgebildet.
An der Spitze der Basis 120 ist eine Gleitfläche 125 ausgebildet,
so daß ein
vorspringender Teil 110 an der Spitze oder dem freien Ende des
Schuhs 101 in Kontakt damit darauf gleiten kann. Wie in 10 gezeigt ist, ist der
vorspringende Abschnitt 112 an dem festen Ende des Schuhs 101 und an
einem Ende eines Metalldorns 130 in der Mitte der Platte 120 befestigt,
und dagegen ist ein in dem Dorn 130 ausgebildetes Durchgangsloch 112a in
dem Durchgangsloch 112a befestigt. An der Spitze des Dorns 130 ist
ein Anschlagring 131 für
den Schuh 101 angebracht. Mit dieser Anordnung ist der
Schuh 101 um den Dorn 130 herum drehbar. Auf der
Gleitfläche 101a des
Schuhs 101 läuft
eine (nicht gezeigte) Kette. Wenn die Kette in Betrieb ist, wirkt
auf die Kette über
den Schuh 101 in der in 11 gezeigten Weise
eine Drucklast ein, wenn sich die Feder 102 verformt.
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Nicht
nur die Kette, sondern auch der Spanner unterliegt einer weitreichenden
Temperaturschwankung bei Anwendung an einem Kraftfahrzeug. Deshalb
erleiden die Teile des Spanners wiederholt einer Wärmedehnung
und eine Wärmeschrumpfung
während
des Betriebs des Automobils.
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Jedoch
wird bei einem herkömmlichen
blattartigen Spanner der Schuh aus Harz von einem Metalldorn getragen,
und die Wärmedehnungskoeffizienten
dieser Teile differieren stark voneinander. Deshalb tritt die Differenz
in der Größenordnung
der Wärmeverformung
des Schuhs und des Dornes auf, und infolgedessen wird die ungestörte Drehung
des Schuhs um den Dorn herum behindert, wenn starke Temperaturschwankungen
vorliegen. In diesem Fall verformt sich die Gestalt der Nut zum
Aufnehmen des Federendes an dem festen Ende des Schuhs, und das
kann sich nachteilig auf die Funktionsweise der Feder auswirken,
und die Reaktion des blattartigen Spanners verschlechtert sich dadurch.
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In
US-A-3490302 wird ein Kettenspanner offenbart, der einen bogenartigen
Schuh mit einem festen Ende und einem freien Ende aufweist, der
verschieblich mit einer Halterung in Kontakt steht, einer Gleitfläche zum
Eingriff in eine zugeordnete Kette und einer Blattfeder, die entlang
einer Fläche
des Schuhs gegenüber
der Gleitfläche
angebracht ist. Die Blattfeder weist einen in einem Ende ausgebildeten
mittigen Schlitz und ein in dem anderen ausgebildetes dreieckiges
Loch auf, wobei der Schlitz in Eingriff mit einer in dem festen
Ende des Schuhs ausgebildeten mittigen Rippe steht und in den Schlitz
und das dreieckige Loch ein an dem freien Ende des Schuhs ausgebildeter
Vorsprung eingreift, so daß die Blattfeder
an dem Schuh befestigt ist.
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Mit
der Erfindung werden diese herkömmlichen
Probleme aufgegriffen, und es wird ein blattartiger Spanner angeboten,
mit dem die Verschlechterung der Spannerreaktion vermindert und
die Dauerhaftigkeit verbessert wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Kettenspanner geschaffen, mit: einer Basis; einem bogenartig
geformten Schuh mit einer Gleitfläche auf einer ersten Seite
zum Kontakt bei Gebrauch mit einer zugeordneten Kette; einer Blattfeder,
die entlang dem Schuh auf einer zweiten Seite des Schuhs gegenüber der
Gleitfläche
vorgesehen ist, wobei die Blattfeder Endabschnitte aufweist; wobei
der Schuh ein festes Ende und ein freies Ende gegenüber dem festen
Ende aufweist, wobei das freie Ende in verschieblichem Kontakt mit
einer an der Basis ausgebildeten Gleitfläche steht und die Endabschnitte
der Blattfeder in Nuten eingesetzt sind, die jeweils an dem festen
Ende und dem freien Ende des Schuhs ausgebildet sind; dadurch gekennzeichnet,
daß das feste
Ende des Schuhs mit einer aus Metall ausgebildeten Preßpassungsbuchse
versehen ist und der Endabschnitt der Blattfeder an dem festen Ende
des Schuhs an einem Drehpunkt, der die Blattfeder mit einer Last
beaufschlagt, mit der Buchse in Kontakt steht; und an der Basis
ein Dorn befestigt ist, wobei der Dorn aus Metall ausgebildet ist
und zwecks Drehung bezüglich
der Buchse in die Metallbuchse eingesetzt ist, wobei die Buchse
und der Dorn aus Metallen sind, die derart mit Wärmedehnungseigenschaften ausgewählt sind,
daß effektiv
die ungestörte Drehung
des Schuhs relativ zu dem Dorn über
einen gesamten Bereich unterschiedlicher Temperaturen aufrechterhalten
wird.
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Ein
Kettenspanner gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung weist eine Basis oder einen Bügel und eine Kettengleit- oder
-kontaktfläche
auf, über
welche die Kette gleitet. Die Kettenkontaktfläche ist ein Oberflächenabschnitt
eines Schuhs aus Harz oder Kunststoff mit einer bogenartigen Form. Der
Schuh besteht aus einem Kunststoff, der "kriecht". "Kriechen" ist der in der Technik
verwendete Begriff, um die Neigung des Schuhs zur allmählichen
plastischen Verformung unter erhöhter
Belastung und Temperatur zu beschreiben. Das feste oder proximale
Ende des Schuhs ist drehbar auf einem Dorn gelagert. Der Dorn besteht
aus Metall, vorzugsweise Stahl oder Aluminium. Der Dorn ist an der
Basis befestigt. Das freie Ende oder der distale Teil des Schuhs
gleitet frei auf einer an der Basis ausgebildeten angrenzenden Gleitfläche. An
der Seite des Schuhs gegenüber
der Kettenkontaktfläche
des Schuhs sind eine flache Blattfeder oder mehrere Blattfedern
positioniert. Die Federn weisen Enden auf, die in Nuten, Schlitze
oder Gehäuse
eingesetzt sind, die in den einander gegenüberliegenden Enden des Schuhs
ausgebildet sind. In eine in dem festen Ende des Schuhs ausgebildete
Bohrung ist eine Buchse preßgepaßt, und
in die Buchse ist drehbar der Dorn eingesetzt. Die Buchse besteht
aus Metall, vorzugsweise Stahl oder Aluminium, und ist mehr vorzugsweise
aus dem gleichen Metall wie der Dorn. Die Buchse ist auf das feste
Ende des blattartigen Schuhs preßgepaßt. Sowohl die Buchse als auch
der Dorn bestehen aus Metall.
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Deshalb
ist anders als bei einem herkömmlichen
blattartigen Spanner der Größenunterschied der
Wärmeverformung
der Buchse und des Dorns klein, selbst bei großen Temperaturschwankungen, so
daß der
Spielraum zwischen diesen beiden Teilen auf einem fast konstanten
Wert gehalten werden kann. Dadurch kann sich der Schuh ungestört um den
Dorn herum drehen, und infolgedessen läßt sich die durch Temperaturschwankung
bewirkte Verschlechterung der Reaktion vermindern.
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Ein
Kettenspanner gemäß einer
zweiten Ausführungsform
besitzt eine Basis oder einen Bügel und
eine Kettengleit- oder -kontaktfläche auf, über welche die Kette gleitet.
Die Kettengleitfläche
ist ein Oberflächenabschnitt
eines Schuhs aus Harz oder Kunststoff. Das feste oder proximale
Ende des Schuhs ist drehbar auf einem Dorn aus Metall gelagert.
Der Dorn ist an der Basis befestigt. Das freie Ende oder der distale
Teil des Schuhs gleitet frei auf einer an der Basis ausgebildeten
angrenzenden Gleitfläche.
An der Seite des Schuhs gegenüber
der Kettenkontaktfläche
des Schuhs sind eine flache Blattfeder oder mehrere Blattfedern
positioniert. Die Federn weisen Enden auf, die in Nuten, Schlitze
oder Gehäuse
eingesetzt sind, die in einander gegenüberliegenden Enden des Schuhs
ausgebildet sind. In eine in dem festen Ende des Schuhs ausgebildete Bohrung
ist eine Buchse aus Metall preßgepaßt, und in
die Buchse ist drehbar der Dorn eingesetzt. Das Ende der Blattfeder
angrenzend an das feste Ende des Schuhs ist zwischen die Buchse
und die Fläche des
Schuhs gegenüber
der Kettenkontaktfläche
eingesetzt. Die Buchse kann im Querschnitt jede geeignete Form aufweisen.
Vorzugsweise ist der Querschnitt der Buchse kreisförmig oder
vieleckig. Das Ende der Blattfeder angrenzend an das feste Ende des
Schuhs ist zwischen die Buchse und den blattartigen Schuh eingefügt.
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Deshalb
tritt eine fehlerhafte Funktionsweise der Blattfeder auf Grund einer
Wärmeverformung
der Nut oder des konkaven Teils zum Aufnehmen der blattartigen Feder,
der/die in dem festen Ende des Schuhs ausgebildet ist, nicht wie
bei dem herkömmlichen
blattartigen Spanner ein. Deshalb vermindert sich die Verschlechterung
der Reaktion des blattartigen Spanners.
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Der
blattartige Spanner gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung weist einen mit einer bogenartigen Form versehenen
Schuh auf, der an einer Basis befestigt ist. Der Schuh weist eine
Kettengleitfläche
auf, auf der die Kette gleitet. Das feste Ende des Schuhs ist um
einen Dorn aus Metall herum drehbar, der an der Basis befestigt
ist. Ein freies Ende des Schuhs gegenüber dem festen Ende kann auf
der in der Basis ausgebildeten Gleitfläche gleiten. Auf der Oberfläche des
Schuhs ist eine Blattfeder angebracht, die sich gegenüber der
Kettengleitfläche des
Schuhs befindet. In der breitenmäßigen Mitte
der Blattfederbefestigungsfläche
des Schuhs angrenzend an das feste Ende des Schuhs ist ein vorspringender
Abschnitt ausgebildet. In ein in dem vorspringenden Abschnitt ausgebildetes
Durchgangsloch ist eine aus Metall bestehende gestufte Buchse mit
einem mittigen Abschnitt mit einem relativ kleinen Durchmesser preßgepaßt. An beiden
Enden der Buchse sind Elemente, Flansche oder Abschnitte mit großem Durchmesser
vorgesehen. In der Blattfeder ist angrenzend an das feste Ende des
Schuhs ein Ausschnitt ausgebildet, in den der vorspringende Abschnitt
des Schuhs eingesetzt ist, und das Ende der Feder ist in einen Spalt
zwischen dem Abschnitt der Buchse mit großem Durchmesser und dem Schuh eingesetzt.
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Die
Buchse kann entweder einen kreisförmigen oder einen vieleckigen
Querschnitt aufweisen. Wenn dieser kreisförmig ist, wirkt die Kontaktstelle der
Blattfeder mit der kreisförmigen
Fläche
der Buchse als Drehpunkt zum Beaufschlagen mit der Last. Wenn er
vieleckig ist, beispielsweise dreieckig usw., kann der Kontaktbereich
der Blattfeder (d.h. der drucktragende Bereich) mit der Buchse größer gestaltet
werden, wenn die Kontaktstelle zwischen der Blattfeder und einer
beliebigen Fläche
der Buchse als Drehpunkt zum Beaufschlagen mit der Last verwendet
werden kann, wodurch Oberflächendruck
und die entstehende Abnutzung vermindert werden können. In
diesem Fall kann die Spannweite der Blattfeder auf einem konstanten
Wert gehalten werden, so daß die Belastungseigenschaft
der Blattfeder der leichteren Belastungssteuerung wegen linear gestaltet
werden kann.
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Der
blattartige Spanner gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist eine Buchse mit großem Durchmesser
auf, deren Querschnitt kreisförmig
oder vieleckig ist.
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In
der breitenmäßigen Mitte
der Blattfederbefestigungsfläche
des Schuhs an dem festen Ende des Schuhs ist ein vorspringender
Abschnitt ausgebildet. In das Durchgangsloch in dem vorspringenden Abschnitt
ist eine aus Metall bestehende gestufte Buchse mit kleinem Durchmesser
preßgepaßt, und der
Dorn ist drehbar in der Buchse gelagert. Deshalb dreht sich ähnlich wie
bei der ersten Ausführungsform
der Erfindung der Schuh unabhängig
von der Temperatur ungestört
um den Dorn, und infolgedessen läßt sich
die Verschlechterung der Reaktion auf Grund der Temperaturschwankung
vermindern.
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An
beiden Enden der Buchse sind Elemente oder Abschnitte mit großem Durchmesser
ausgebildet, und in dem Ende der Blattfeder ist angrenzend an das
feste Ende des Schuhs ein Ausschnitt zum Einsetzen des vorspringenden
Abschnitts ausgebildet. Das Ende der Feder angrenzend an das feste Ende
des Schuhs ist in den Spalt zwischen der Buchse mit großem Durchmesser
und dem Schuh eingesetzt und wird durch die Buchse festgehalten.
Dadurch können ähnlich wie
bei der zweiten Ausführungsform
der Erfindung die fehlerhafte Funktionsweise der Blattfeder und
die Verschlechterung der Reaktion des blattartigen Spanners vermindert
werden.
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Bei
einer fünften
Ausführungsform
der Erfindung ist ein Querschnitt des Teil der Buchse mit großem Durchmesser
kreisförmig
oder vieleckig. Deshalb wirkt ähnlich
wie bei der dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung die Kontaktstelle der Blattfeder mit der
kreisförmigen
Fläche
des Teils der Buchse mit großem
Durchmesser als Drehpunkt zum Beaufschlagen mit einer Last, wenn
der Querschnitt kreisförmig
ist.
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Wenn
der Querschnitt vieleckig ist, kann der Kontaktbereich mit der Blattfeder
(d.h. der drucktragende Bereich) größer gestaltet werden, wenn
die Kontaktstelle zwischen der Blattfeder und einer Fläche des
Teils der Buchse mit großem
Durchmesser als Drehpunkt zum Beaufschlagen mit der Last verwendet
wird, wodurch der Oberflächendruck
vermindert werden kann. In diesem Fall kann die Belastungseigenschaft
der Blattfeder linear gestaltet werden, da die Spannweite der Blattfeder
auf einem konstanten Wert gehalten werden kann, und die Steuerung
der Last leichter wird.
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Wenn
der Querschnitt des großen
Durchmessers der Buchse vieleckig ist, lassen sich beide Enden des
Kontaktbereichs mit der Blattfeder mehr zu den Rändern der Blattfeder hin als
zu dem Ausschnitt hin anordnen, so daß die Konzentration der Spannung
an dem Ausschnitt der Blattfeder unter Verformung der Blattfeder
vermieden werden kann.
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Um
die Erfindung gut verständlich
zu machen, werden im folgenden einige Ausführungsformen derselben beispielhaft
beschrieben, wobei auf die anliegenden Zeichnungen verwiesen wird,
in denen:
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1 eine Seitenansicht des
blattartigen Spanners gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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2 eine perspektivische Ansicht
des blattartigen Spanners gemäß 1 ist:
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3 eine aufgeschnittene perspektivische Ansicht
eines blattartigen Spanners gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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4 eine Schnittansicht gemäß 1 längs der Linie N-N ist; 5 eine Seitenansicht des blattartigen
Spanners gemäß 1 ist;
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6 eine Seitenansicht des
blattartigen Spanners bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist;
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7 eine perspektivische Ansicht
des blattartigen Spanners gemäß 6 ist:
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8 eine Teildraufsicht auf
den blattartigen Spanner gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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9 eine Seitenansicht eines
herkömmlichen
blattartigen Spanners ist;
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10 eine Schnittansicht des
Schnitts X-X gemäß 9 ist; und
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11 die Funktionsweise eines
herkömmlichen
blattartigen Spanners darstellt.
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Im
folgenden wird die Ausführungsform
gemäß der Erfindung
mit Hilfe der beigefügten
Figuren erläutert.
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Wie
in 1 gezeigt ist, besteht
der blattartige Spanner 1 hauptsächlich aus einem Schuh 2 aus Kunststoff
mit einer bogenartigen Form und mit einer Kettengleitfläche 2a,
mehreren Blattfedern 3, die an der Seite des Schuhs 2 gegenüber der
Kettengleitfläche 2a angebracht
sind, und einer Basis 4 aus Metall, welche den blattartigen
Schuh 2 trägt.
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An
dem freien Ende des blattartigen Schuhs 2 ist ein vorspringender
Abschnitt 21 des Schuhs vorgesehen, und in dem vorspringenden
Abschnitt 21 ist eine bogenartige Fläche 21a ausgebildet.
Dagegen ist an der Spitze der Basis 4 eine flache Gleitfläche 41 ausgebildet,
und die gebogene Fläche 21a des vorspringenden
Abschnitts 21 des blattartigen Schuhs 2 ist derart
positioniert, daß sie
auf der Gleitfläche 41 gleitet.
Wie in 2 gezeigt ist,
sind in dem vorspringenden Abschnitt 21 zwei Nuten 21b ausgebildet.
Das Ende der Blattfeder 3 angrenzend an das freie Ende
des Schuhs 2 ist mit einer gegabelten Form mit zwei Endgliedern 3a mit
einem Längsschlitz dazwischen
versehen. Das gegabelte Ende der Feder ist in die Nut 21b eingesetzt.
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In
der breitenmäßigen Mitte
der Blattfederbefestigungsfläche
ist an dem festen Ende des blattartigen Schuhs ein vorspringender
Abschnitt 22 ausgebildet. Wie in 3 und 4 gezeigt
ist, ist ein Durchgangsloch 22a an dem vorspringenden Abschnitt 22 ausgebildet,
und der kleine Durchmesser 51 der aus Metall bestehenden
gestuften Buchse ist in das Durchgangsloch 22a preßgepaßt. Die
Buchse 6, die den Teil mit großem Durchmesser bildet, ist ähnlich wie
der Buchsenabschnitt 52 mit großem Durchmesser in den kleinen
Durchmesser 51 der gestuften Buchse 5 preßgepaßt. In einem
Endteil 3c der Blattfeder 2 ist ein Ausschnitt 3b zum
Einsetzen des vorspringenden Abschnitts 22 ausgebildet.
Das Endteil 3c der Blattfeder 2 ist zwischen dem
großen
Durchmesser 52 der Buchse 5 und dem blattartigen
Schuh 2 und zwischen der Buchse 6 und dem blattartigen Schuh 2 eingefügt.
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Ein
Ende des Dorns 7 ist nahe an der Mitte der Basis 4 befestigt,
und der Dorn 7 dringt in das Loch 5a der Buchse 5 ein.
Eine Anschlagplatte 8 für die
Buchsen 5, 6 ist an dem Spitzenteil 7a des
Dorns 7 preßgepaßt. Die
Platte 8 ist in ein eingelassenes Loch 6a eingesetzt,
das in der Buchse 6 ausgebildet ist. Mit dieser Anordnung
ist der Schuh 2 um den Dorn 7 herum drehbar. Übrigens
sind 42, 43 in 1 Befestigungslöcher für die Basis
zwecks Befestigung an einem Motorblock oder einem anderen Verankerungsstück.
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Wenn
die Kette in Betrieb ist, läuft
die Kette auf der Kettengleitfläche 2a des
blattartigen Schuhs 2. Zu diesem Zeitpunkt verformt sich
der blattartige Schuh 2 zu einer flacheren Form hin, wie
in 5 gezeigt ist, da
die Kettengleitfläche 2a des
blattartigen Schuhs 2 auf die Kette gepreßt wird.
Dadurch dreht sich der Schuh 2 um den Dorn 7, während der
vorspringende Abschnitt 21 an seinem freien Ende auf der
Gleitfläche 41 der
Basis 4 gleitet. Übrigens
verformt sich jede Blattfeder 3 in ähnlicher Weise, wenn sich der
blattartige Schuh 2 verformt und die elastische Rückstoßkraft dieser
Blattfedern über
den blattartigen Schuh 2 auf die Kette einwirkt.
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In
diesem Fall ist, wie oben erwähnt,
anders als bei einem herkömmlichen
blattartigen Spanner, bei dem ein Dorn aus Metall direkt in eine
in dem Schuh aus Harz ausgebildete Bohrung eingesetzt ist, die Größenordnung
der Differenz der Wärmeverformungen
unter den Buchsen 5, 6 und 7, wobei die
den Buchsen 5, 6 und 7 alle aus Metall
bestehen, selbst unter großen
Temperaturschwankungen klein, und der Spielraum zwischen den zwei
Teilen bleibt fast konstant. Dadurch dreht sich der blattartige
Schuh 2 ungestört
ohne Bindung um den Dorn 7 herum, und infolgedessen vermindert
sich die Verschlechterung der Reaktion infolge der Temperaturschwankung.
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Weiterhin
tritt in diesem Fall im Gegensatz zu einem herkömmlichen blattartigen Spanner
keine fehlerhafte Funktionsweise der Blattfeder auf Grund der Wärmeverformug
des konkaven Teils oder der Nut zum Aufnehmen der Blattfeder auf,
der/die in dem festen Ende des Schuhs ausgebildet ist, da das Ende 3c der
Feder angrenzend an das feste Ende des Schuhs zwischen den Buchsen 5, 6 und 7 und dem
blattartigen Schuh 2 eingefügt ist. Dadurch vermindert
sich die Verschlechterung der Reaktion des blattartigen Spanners.
Die Kontaktstelle zwischen der äußeren Umfangsfläche dieser
Buchsen 5, 6 (Umfangsfläche) und der Blattfeder 3 wirkt
als Drehpunkt zum Beaufschlagen der Blattfeder 3 mit einer Last,
da zwar die Buchsen 5, 6 kreisförmige Querschnitte
aufweisen, die Buchsen 5, 6 jedoch keinen genauen
kreisförmigen
Querschnitt aufzuweisen brauchen. Der Querschnitt kann ein kreisförmiger Querschnitt
mit einer Ellipse oder andere im wesentlichen runde Formen sein.
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Wie
in 6 – 8 gezeigt ist, kann jede
Buchse einen dreieckigen Querschnitt aufweisen. Übrigens zeigen Bezugsziffern,
welche die gleichen wie die in den vorhergehenden Ausführungsformen
sind, die gleichen oder gleichwertige Teile an. Das heißt, es ist
eine Buchse 6' mit
dreieckigem Querschnitt anstelle der Buchse 6 mit kreisförmigem Querschnitt vorgesehen.
Auch wird die Buchse 6' in
den (nicht gezeigten) Teil mit kleinem Durchmesser mit kreisförmigem Querschnitt
einer anderen Buchse mit dreieckigem Querschnitt preßgepaßt (siehe
den Teil 52' mit
großem
Durchmesser in 7). Der
Teil einer anderen Buchse mit kleinem Durchmesser wird in ein Loch
in einem vorspringenden Abschnitt 22 des blattartigen Schuhs 2 preßgepaßt.
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In
diesem Fall kann die Kontaktfläche
(der drucktragende Bereich) jeder Buchse mit der Blattfeder 3 größer gestaltet
werden, wie die kreuzweise schraffierte Zone in 8 zeigt. Dadurch vermindert sich der
Oberflächendruck,
und die Abnutzungsfestigkeit verbessert sich. Des weiteren kann
die Spannweite der Blattfeder 3 auf einem konstanten Wert
gehalten werden, so daß die
Belastungseigenschaft der Blattfeder 3 zwecks leichterer
Steuerung der Belastung linear gestaltet werden kann.
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Weiterhin
können
beide Enden der Kontaktfläche
jeder Buchse mit der Blattfeder 3 in der in 8 gezeigten Weise (rechte
Seite in der Figur) mehr zu der Seite der Spitze der Blattfeder
hin als zu dem Ausschnitt 3b der Blattfeder hin angeordnet
werden. Dadurch kann die Konzentration von Spannung an dem Ausschnitt 3b der
Blattfeder 3 vermieden werden, wenn sich die Blattfeder 3 verformt.
Als Querschnitt jeder Buchse kann ein anderer vieleckiger Querschnitt
als der dreieckige verwendet werden.
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Wie
oben im einzelnen erläutert,
wird ein Dorn, der auf das feste Ende des blattartigen Schuhs preßgepaßt ist,
in die Buchse eingeführt.
Die Buchse und der Dorn in dem blattartigen Spanner gemäß der Erfindung
bestehen aus Metall; deshalb kann die Differenz in den Größenordnungen
der Wärmeverformung
zwischen Buchse und Dorn kleiner gestaltet werden, und der Spielraum
zwischen den zwei Teilen kann fast konstant gestaltet werden, so
daß sich
der Schuh stets ungestört
um den Dorn drehen kann. Infolgedessen läßt sich die durch Temperaturschwankung
bewirkte Verschlechterung der Reaktion vermindern.