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DE60012073T2 - Zündsystem für eine fahrzeugantreibende Brennkraftmaschine - Google Patents

Zündsystem für eine fahrzeugantreibende Brennkraftmaschine Download PDF

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DE60012073T2
DE60012073T2 DE60012073T DE60012073T DE60012073T2 DE 60012073 T2 DE60012073 T2 DE 60012073T2 DE 60012073 T DE60012073 T DE 60012073T DE 60012073 T DE60012073 T DE 60012073T DE 60012073 T2 DE60012073 T2 DE 60012073T2
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Peugeot Citroen Automobiles SA
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zündsystem für einen Kraftfahrzeugmotor.
  • Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein System, das Mittel enthält, die eine Zündspule bilden, umfassend Mittel, die eine Primärwicklung bilden, die an eine Betriebsstromversorgung des Fahrzeugs über Steuermittel für ihre Versorgung angeschlossen sind, und Mittel, die eine Sekundärwicklung bilden, die an wenigstens eine Zündspule des Motors angeschlossen sind.
  • Die auf herkömmliche Weise verwendeten Zündsysteme für Benzinmotoren von Fahrzeugen umfassen eine Zündspule, die die Energiespeicherung und eine Erhöhung der Spannung sicherstellen, die an die Zündkerze, und insbesondere zwischen deren Elektroden, angelegt wird, um zwischen diesen einen Lichtbogen oder Funken zu erzeugen.
  • Die Eigenschaften dieses Funkens, das heißt, seine Dauer und seine Intensität, hängen einerseits von den Umgebungsbedingungen in dem entsprechenden Brennraum (aerodynamischer Druck, Kraftstoffgehalt, Temperatur, usw.) und andererseits von der Leistung des Zündsystems (gespeicherte Energie, sekundärseitige Induktion, usw.) ab.
  • In den derzeit bekannten Systemen wird die Erzeugung des Funkens in zwei aufeinanderfolgenden Schritten durchgeführt, nämlich einem ersten Schritt des Aufladens, in dessen Verlauf die Spule eine gewisse Energiemenge durch die Speisung ihrer Primärwicklung speichert, und einem zweiten Schritt der Entladung, in dessen Verlauf die abrupte Unterbrechung des Primärstroms der Spule eine Erhöhung von deren Sekundärspannung hervorruft, bis ein Lichtbogen zwischen den Elektroden der Zündkerze erzeugt wird, wobei die Energie, die in dem magnetischen Kreis der Spule enthalten ist, in dem Lichtbogen bis zu dessen Erlöschen dissipiert wird.
  • Die Dauer des Lichtbogens ist also hauptsächlich eine Funktion der Energie, die die Spule speichern kann.
  • Der Strom des Lichtbogens, der die Intensität des Funkens darstellt, ist seinerseits eine Funktion der Impedanz der Sekundärwicklung.
  • Diese zwei Parameter sind entscheidend für die Qualität der Entzündung des Gemischs im Brennraum.
  • Auf Grund der aktuellen Technologie bei Spulen sind Strom und Dauer des Lichtbogens miteinander verbunden und es nicht möglich, eine lange Zeitdauer des Funkens zu erhalten, ohne auch den Strom des Lichtbogens anwachsen zu lassen.
  • Die Untersuchungen der Leistungsfähigkeit, die bei der Schadstoffminimierung und beim Verbrauch der Motoren durchgeführt werden, bringen die Konstrukteure dazu, die Motoren auf magere oder inhomogene Gemische auszulegen, die im allgemeinen mit einer starken Aerodynamik im Brennraum verbunden sind.
  • Diese Betriebsbedingungen erfordern besondere Leistungsfähigkeit des Funkens, nämlich eine lange Dauer des Lichtbogens, damit der Funken während ungefähr 10° der Kurbelwellenumdrehung vorhanden ist, d. h. eine Zeitdauer größer als 2,5 ms im Leerlauf des Motors, und einen Strom des Lichtbogens, der hoch genug ist, damit er der Aerodynamik gut widersteht, der aber dennoch begrenzt ist, um die Elektroden der Zündkerzen nicht vorzeitig zu verschleißen.
  • Außerdem ist die Zündkerze entsprechend der Orientierung des Einspritzstrahls, insbesondere im Falle von Motoren mit Direkteinspritzung, dafür anfällig, zu verschmutzen, und es wird daher bevorzugt, ein Zündsystem mit geringer Sekundärimpedanz einzusetzen, dessen Anstiegszeit für die Hochspannung kurz ist.
  • Die herkömmlichen Zündsysteme sind nicht dazu eingerichtet, um diesen neuen Ansprüchen zu genügen.
  • In der Tat impliziert eine große Dauer des Lichtbogens die Verwendung voluminöser, massiver und kostspieliger Zündspulen, die einen Hochleistungsmagnetkreis (Bleche mit orientierten Körnern, Einführung von Permanentmagneten, usw.) enthalten.
  • Wenn außerdem die Dauer des Lichtbogens lang ist, ist im Allgemeinen der Strom des Lichtbogens zu groß (größer als 100 mA).
  • Schließlich impliziert die große Induktanz dieser Spulen ziemlich lange Anstiegszeiten der Hochspannung (etwa gleich 40 μs).
  • Um zu versuchen, diese Probleme zu lösen, sind nach dem Stand der Technik schon verschiedene Lösungen vorgeschlagen worden.
  • So ist beispielsweise vorgeschlagen worden, zwei Stromversorgungen zu verwenden, die eine, um den Lichtbogen zu erzeugen, und die andere, um ihn zu unterhalten.
  • Es ist auch vorgeschlagen worden, einen induktiven Schaltkreis und einen kapazitiven Schaltkreis zu verbinden, die abwechselnd arbeiten.
  • Abwechselnde Zündungen oder Mehrfunkenzündungen sind ebenfalls vorgeschlagen worden.
  • Jedoch werden Systeme, die die Umsetzung der drei zuvor erwähnten ersten Lösungen erlauben, in elektronischen Schaltkreisen ausgeführt, die im allgemeinen als zu komplex beurteilt werden.
  • Die vierte Lösung der Mehrfunkenzündung besteht ihrerseits darin, eine Folge von mehreren kurzen Funken zu erzeugen, die durch Zwischenzeiten unterbrochen sind, die zum Wiederaufladen der Spule erforderlich sind. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass die Spule kleine Abmessungen haben kann und eine reduzierte Anstiegszeit der Hochspannung aufweist.
  • Die Gesamtdauer der Funkenfolge kann als Funktion der Betriebsbedingungen des Motors moduliert werden.
  • Der Lichtbogen ist jedoch diskontinuierlich, was zwei Nachteile zeigt, betreffend:
    • 1) die Wahrscheinlichkeit, dass gleichzeitig der Lichtbogen und die auf das Gas bezogenen Bedingungen für die Einleitung der Verbrennung vorliegen, die proportional zum Takt der Funken ist, und
    • 2) den Verschleiß der Spule, der schneller voranschreitet, weil die Erosion der Elektroden hauptsächlich während der Phase der Erzeugung der Lichtbögen stattfindet.
  • Das Ziel der Erfindung ist folglich, die zuvor erwähnten Probleme zu lösen.
  • Zu diesem Zweck hat die Erfindung ein Zündsystem für einen Kraftfahrzeugmotor zum Gegenstand, des Typs enthaltend Mittel, die eine Zündspule bilden, umfassend Mittel, die eine Primärwicklung bilden, die an eine Betriebsstromversorgung des Fahrzeugs über Steuermittel für ihre Versorgung angeschlossen sind, und Mittel, die eine Sekundärwicklung bilden, die an wenigstens eine Zündkerze des Motors angeschlossen sind, wobei die Mittel, die die Zündspule bilden, wenigstens zwei Spulen umfassen, deren Sekundärwicklungen über Mittel mit Diode zur Rückflusssperrung an wenigstens eine Zündkerze angeschlossen sind, und deren Primärwicklungen mit Steuermitteln verbunden sind (Siehe 2244 Research Disclosure, 1993, April, No. 348, Ensworth, GB). Diese Mittel ermöglichen während einer ersten Betriebsphase der Zündung eines Lichtbogens zwischen den Elektroden der Zündkerze die gleichzeitige Stromversorgung der Spulen, um die Überschlagsspannung zwischen den Elektroden dieser Kerze zu erreichen, und dann während einer zweiten Betriebsphase der Aufrechterhaltung dieses Lichtbogens ihre abwechselnde Versorgung, um den Lichtbogen ohne Unterbrechung zu versorgen.
  • Die Erfindung wird bei der Lektüre der folgenden Beschreibung besser verständlich, die nur als Beispiel angegeben wird und die sich auf die Zeichnungen im Anhang bezieht, in denen:
  • die 1 einen Schaltplan darstellt, der die Struktur einer ersten Ausführungsform eines Zündsystems nach der Erfindung darstellt;
  • die 2 verschiedene Signalformen darstellt, die die Funktionsweise dieser Vorrichtung illustrieren; und
  • die 3 einen Schaltplan darstellt, der die Struktur einer zweiten Ausführungsform eines Zündsystems nach der Erfindung darstellt.
  • In 1 erkennt man ein Zündsystem für einen Kraftfahrzeugmotor, das Mittel enthält, die eine Zündspule bilden, die mit dem allgemeinen Bezugszeichen 1 in dieser Figur bezeichnet ist, umfassend Mittel, die eine Primärwicklung bilden, die mit dem allgemeinen Bezugszeichen 2 bezeichnet sind, und die an eine Energieversorgungsquelle des Kraftfahrzeugs über Steuermittel angeschlossen sind, die mit dem allgemeinen Bezugszeichen 3 in dieser Figur bezeichnet sind, und Mittel, die eine Sekundärwicklung bilden, die mit dem allgemeinen Bezugszeichen 4 bezeichnet sind, und die an wenigstens eine Kerze des Motors angeschlossen sind, die mit dem allgemeinen Bezugszeichen 5 bezeichnet ist.
  • In dem Ausführungsbeispiel aus 1 ist das Zündsystem mit einer einzelnen Zündkerze 5 verbunden.
  • Nach der Erfindung umfassen die Mittel, die die Zündspule bilden, wenigstens zwei verschiedene Spulen ohne magnetische Kopplung, die mit den allgemeinen Bezugszeichen 6 und 7 bezeichnet sind, deren Sekundärwicklungen 8 beziehungsweise 9 an die Zündkerze 5 über Mittel mit Diode zur Rückflusssperrung 10 beziehungsweise 11 angeschlossen sind und deren Primärwicklungen 12 beziehungsweise 13 an Steuermittel 14 beziehungsweise 15 angeschlossen sind, die erlauben, während einer ersten Betriebsphase der Zündung eines Lichtbogens zwischen den Elektroden der Zündkerze die Spulen gleichzeitig mit Strom zu versorgen, um die Zündspannung zwischen den Elektroden dieser Kerze zu erreichen, und dann während einer zweiten Betriebsphase der Aufrechterhaltung des Lichtbogens diese abwechselnd zu versorgen, um den Lichtbogen ohne Unterbrechung zu versorgen.
  • In dem Ausführungsbeispiel, das in der 1 dargestellt ist, werden die Steuermittel 14 und 15 jeweils durch eine Halbleiterschalteinrichtung dargestellt, wie beispielsweise einen NPN-Transistor, der mit der Primärwicklung jeder Spule verbunden ist, indem er zwischen einem Anschluss dieser Primärwicklung und der Masse angeschlossen ist, wobei der andere Anschluss dieser Primärwicklung an eine Energieversorgung des Fahrzeugs (+AC) angeschlossen ist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist eine der Elektroden der Zündkerze 5, wie zum Beispiel Elektrode 16, an die Masse angeschlossen, während deren andere Elektrode 17 an erste Anschlüsse der Sekundärwicklungen 8 und 9 der Spulen 6 und 7 über Mittel mit Diode zur Rückflusssperrung 10 und 11 angeschlossen ist, während die zweiten Anschlüsse dieser Spulen 8 und 9 an die Masse angeschlossen sind.
  • Man kann sich dann vorstellen, dass die Sekundärwicklungen 8, 9 der zwei verschiedenen Spulen 6, 7 über zwei Dioden zur Rückflusssperrung 10, 11 an die Kerze 5 angeschlossen sind, und die Steuermittel 14, 15 der Primärwicklungen 12, 13 dieser Spulen dazu eingerichtet sind, deren gegenphasigen Betrieb mit einer leichten Überlappung auszulösen.
  • Der Steuerungsablauf sowie die Spannungen und Ströme, die sich daraus an verschiedenen Punkten des Schaltkreises ergeben, sind in der 2 dargestellt.
  • In dieser Figur stellen Vc1 und Vc2 die Steuersignale dar, die an die Halbleiterschalteinrichtungen 14 und 15 angelegt werden, Ip1 und Ip2 stellen die Ströme dar, die durch die Primärwicklungen der Spulen fließen, Vs1 und Vs2 stellen die Spannungen an den Anschlüssen der Sekundärwicklungen dieser Spulen dar, und Vs und Is stellen jeweils die Spannung und den Strom an den Anschlüssen und an der Kerze 5 dar.
  • Man kann vor dem Hintergrund dieser 2 feststellen, dass die zwei Spulen ganz zu Beginn gleichzeitig mit Strom versorgt werden.
  • Auf diese Weise steigen die Spannungen an den Anschlüssen von deren Sekundärwicklungen gleichzeitig, derart, dass die Spannung, die an den Anschlüsse der Dioden anliegt, kleiner als der Grenzwert von deren Durchbruchsspannung bleibt.
  • Wenn die Spannung des Lichtbogens aufgebaut ist, wird die Spule 7 wieder aufgeladen, während die Spule 6 den Lichtbogen versorgt.
  • Bevor der Strom des Lichtbogens zusammenbricht, wird das Laden der Spule 7 unterbrochen und die Sekundärspannung Vs2 baut sich bis zur Lichtbogenspannung auf.
  • Die Spule 7 übernimmt folglich die Versorgung der Zündkerze, während die Spule 6 wiederum aufgeladen wird.
  • Der Versatz zwischen der Ansteuerung der einen Spule und dem Beginn des Wiederaufladens der anderen Spule stellt die Kontinuität des Lichtbogens sicher und vermeidet das Anlegen einer zu hohen Spannung an die Anschlüsse der Dioden.
  • Der wechselweise Betrieb der zwei Spulen kann sich beliebig fortsetzen und kann auf diese Weise Funken mit modulierbarer Dauer erzeugen.
  • Der Strom Is, der durch die Kerze fließt, verändert sich in Form von Sägezähnen und eine richtige Einstellung der Parameter der Spule und Anregungszeiten erlaubt, diesen Strom zwischen zwei einstellbaren Grenzwerten zu halten.
  • Die Lade- und Entladezeiten dieser Spulen können in Abhängigkeit von deren Eigenschaften eingestellt werden, und es ist nicht erforderlich, Hochenergiespulen vorzusehen. Dagegen ist es vorteilhaft, Spulen mit geringer Sekundärimpedanz zu verwenden, deren Anstiegszeit der Sekundärspannung verringert ist.
  • Selbstverständlich können noch andere Ausführungsformen eines solchen Systems in Betracht gezogen werden.
  • So kann zum Beispiel ein solches Zündsystem mit zwei Kerzen verbunden sein (statische Doppelzündung), wie zum Beispiel die Kerzen 5a und 5b, die in der 3 dargestellt sind, in der die anderen Elemente mit Bezugszeichen bezeichnet sind, die mit denen identisch sind, die in der 1 verwendet werden.
  • Man erkennt in dieser 3 nämlich die zwei verschiedenen Spulen 6 und 7, deren Sekundärwicklungen 8 und 9, deren Primärwicklungen 12 und 13, die Halbleiterschalteinrichtungen 14 und 15 und die Mittel mit Diode zur Rückflusssperrung 10 und 11.
  • In diesem Ausführungsbeispiel sind also zwei Kerzen 5a und 5b angeschlossen, wobei deren erste Elektroden gemeinsam an die Masse angeschlossen sind.
  • Die andere Elektrode einer der Kerzen, wie zum Beispiel die Kerze 5a, ist an erste Anschlüsse der Sekundärwicklungen 8 und 9 der Spulen über die Mittel mit Diode zur Rückflusssperrung 10 und 11 angeschlossen, während die andere Elektrode der anderen Kerze 5b an zweite Anschlüsse der Wicklungen 8 und 9 und an die Masse angeschlossen ist.
  • Die Funktionsweise einer solchen Ausführungsform ist analog zu der, die oben beschrieben worden ist.
  • Man kann sich dann vorstellen, dass es mit einem solchen System möglich ist, einen kontinuierlichen Funken mit modulierbarer Dauer ohne Begrenzung der Dauer und mit einem Strom des Lichtbogens zu erhalten, der in Sägezahnform zwischen zwei Grenzwerten variiert, was auf diese Weise den Verschleiß der Elektroden dieser Kerze verringert.
  • Außerdem ermöglicht eine solche Struktur auch eine geringe Sekundärimpedanz, die einen schnellen Aufbau der Hochspannung zulässt, wobei Niederenergiespulen verwendet werden, und die für eine oder mehrere Kerzen angemessen ist.

Claims (5)

  1. Zündsystem für einen Kraftfahrzeugmotor des Typs enthaltend Mittel (1), die eine Zündspule bilden, umfassend Mittel (2), die eine Primärwicklung bilden, die an eine Betriebsstromversorgung des Fahrzeugs über Steuermittel (3) für ihre Versorgung angeschlossen sind, und Mittel, die eine Sekundärwicklung (4) bilden, die an wenigstens eine Zündkerze (5; 5a, 5b) des Motors angeschlossen sind, wobei die Mittel, die die Zündspule bilden, wenigstens zwei Spulen (6, 7) umfassen, deren Sekundärwicklungen (8, 9) über Mittel mit Diode zur Rückflusssperrung (10, 11) an wenigstens eine Zündkerze angeschlossen sind, und deren Primärwicklungen mit Steuermitteln (14, 15) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Steuermittel ermöglichen, während einer ersten Betriebsphase der Zündung eines Lichtbogens zwischen den Elektroden der Zündkerze die Spulen gleichzeitig mit Strom zu versorgen, um die Überschlagsspannung zwischen den Elektroden dieser Kerze zu erreichen, und dann während einer zweiten Betriebsphase der Aufrechterhaltung dieses Lichtbogens diese abwechselnd zu versorgen, um den Lichtbogen ohne Unterbrechung zu versorgen.
  2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel eine Halbleiterschalteinrichtung (14, 15) umfassen, die mit einer Primärwicklung jeder Spule (6, 7) verbunden ist.
  3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Spulen (6, 7) mit einer Zündkerze (5) verbunden sind, deren eine Elektrode (16) an die Masse angeschlossen ist und deren andere Elektrode (17) an erste Anschlüsse der Sekundärwicklungen (8, 9) der Spulen (6, 7) über die Mittel mit Diode zur Rückflusssperrung (10, 11) angeschlossen ist, wobei zweite Anschlüsse dieser Sekundärwicklungen (8, 9) an die Masse angeschlossen sind.
  4. System nach irgendeinem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Spulen (6, 7) mit zwei Zündkerzen (5a, 5b) verbunden sind, deren erste Elektroden gemeinsam an die Masse angeschlossen sind, wobei die zweite Elektrode einer der Zündkerzen (5a) an erste Anschlüsse der Sekundärwicklungen (8, 9) der Spulen (6, 7) über die Mittel mit Diode zur Rückflusssperrung (10, 11) angeschlossen ist, und die zweite Elektrode der anderen Zündkerze (5b) an zweite Anschlüsse der Sekundärwicklungen (8, 9) der Spulen (6, 7) und an die Masse angeschlossen ist.
  5. System nach irgendeinem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbleiterschalteinrichtungen (14, 15) NPN-Transistoren enthalten.
DE60012073T 1999-04-19 2000-04-18 Zündsystem für eine fahrzeugantreibende Brennkraftmaschine Expired - Lifetime DE60012073T2 (de)

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