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DE60011361T2 - Nadellose Spritze mit Reibungstriggerung - Google Patents

Nadellose Spritze mit Reibungstriggerung Download PDF

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DE60011361T2
DE60011361T2 DE60011361T DE60011361T DE60011361T2 DE 60011361 T2 DE60011361 T2 DE 60011361T2 DE 60011361 T DE60011361 T DE 60011361T DE 60011361 T DE60011361 T DE 60011361T DE 60011361 T2 DE60011361 T2 DE 60011361T2
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syringe according
needleless syringe
pyrotechnic charge
push button
trigger
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Bernard Brouquieres
Philippe Gautier
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Das technische Gebiet der Erfindung ist dasjenige der nadellosen Spritzen, die dazu bestimmt sind, feste, flüssige oder gemischte Teilchen eines Wirkstoffs zur therapeutischen Verwendung durch die Haut hindurch zu spritzen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine nadellose Spritze, die mit Hilfe einer Zündstartvorrichtung funktioniert, die eine einer pyrotechnischen Ladung zugeordnete Auslösevorrichtung verwendet. Genauer gesagt, muss diese Auslösevorrichtung in der Lage sein, eine pyrotechnische Ladung zünden zu können, die sich in einem leichten Gegenstand von geringer Größe befindet und manuell betätigt werden muss.
  • Die von der Erfindung vorgeschlagene Lösung empfiehlt die Verwendung eines rauflächigen Elements als Hauptbestandteil der Auslösevorrichtung der nadellosen Spritze.
  • Es hat sich herausgestellt, dass auf dem Gebiet der nadellosen Spritzen kein Patent sich auf die Verwendung eines rauflächigen Elements in der Auslösevorrichtung solcher Spritzen bezieht. Es wurden aber bereits andere Arten von Auslösevorrichtungen für nadellose Spritzen entwickelt, die eine pyrotechnische Ladung verwenden. Man kann zum Beispiel das Patent US 2 322 244 erwähnen, das sich auf eine nadellose subkutane Spritze bezieht, die ausgehend von einer Platzpatrone arbeitet, deren Zündung durch den Aufschlag eines Kolbens bewirkt wird, der durch das Entspannen einer Feder beschleunigt wird, das manuell durch vorheriges Zusammenziehen der Feder mit Hilfe eines Knopfes ausgelöst wird. Die zu spritzende Flüssigkeit, die mit der Patrone in Kontakt angeordnet ist, wird aus der Spritze unter der Wirkung des Drucks ausgestoßen, der von den Verbrennungsgasen erzeugt wird. Das Patent US 4 089 334 wiederum beschreibt eine nadellose Spritze, die mit einer pyrotechnischen Ladung versehen ist, deren Zünden von einer Primärladung gewährleistet wird, die selbst durch Aufschlagen einer starren Stange gezündet wird, die von der Entspannung einer Feder in Bewegung versetzt wird. Die von der pyrotechnischen Ladung ausgegebenen Gase breiten sich in einer stromabwärts liegenden Kammer aus, indem sie einen Kolben in Bewegung versetzen, dessen Verschiebung den Ausstoß des zu spritzenden flüssigen Produkts bewirkt. Diese beiden Patente tendieren dazu zu zeigen, dass die Vorrichtungen mit Schlagauslösung, die insbesondere eine Feder, ein festes Bauteil, das als Schlagbolzen dient, und mindestens eine pyrotechnische Ladung aufweisen, auf dem Gebiet der nadellosen Spritzen durchaus bekannt sind.
  • Schließlich ist es interessant, das Patent US 3 145 712 zu erwähnen, das sich auf eine Vorrichtung zum subkutanen Spritzen eines Medikaments bezieht, die dazu bestimmt ist, die Schutzkleidungen gegen Gasangriffe zu vervollständigen. Diese Vorrichtungen werden von der Person getragen und können im Fall des Erfassens von Gas entweder manuell oder automatisch ausgelöst werden. Diese Vorrichtungen arbeiten ausgehend von einer pyrotechnischen Patrone, die von einer Primärladung gezündet wird, welche elektrisch von einem Strom gestartet wird, der zwischen zwei an geeigneter Stelle innerhalb dieser Primärladung angeordneten Anschlussklemmen erzeugt wird. Die von der Verbrennung der pyrotechnischen Ladung erzeugten Gase erzeugen einen Druck, der dazu dient, das flüssige medikamentöse Produkt auszustoßen.
  • Dagegen ist die Verwendung eines rauflächigen Elements zum Zünden einer pyrotechnischen Ladung in Gegenständen, wie zum Beispiel Leuchtraketen, Granaten oder Minen, bekannt und war Gegenstand mehrerer Patente. Es kann unter anderen das französische Patent FR 2 393 261 erwähnt werden, das sich auf eine für Raupenfahrzeuge nicht erfassbare Mine bezieht, die mittels eines Reibkontakts ausgelöst werden kann, dessen Verschiebung in Kontakt mit einer Zündung zu ihrem Zündstart beiträgt.
  • Weiter beschreibt das französische Patent FR 2 487 968 eine Zündkappe, die besonders für das Zünden von Granaten ausgelegt ist und insbesondere eine pyrotechnische Zündkette aufweist, deren erstes Element eine pyrotechnische Ladung ist, die durch Reibung gezündet werden kann.
  • Die nadellosen Spritzen müssen mit einer Auslösevorrichtung versehen sein, die manuell betätigbar ist und es ermöglicht, auf eine zu energetische oder zu platzraubende Betätigungsquelle zu verzichten, und gleichzeitig zuverlässig und leistungsfähig bleibt. Die üblicherweise verwendeten Auslösevorrichtungen verwenden nämlich Zünder, deren primäre Zusammensetzung besonders empfindlich ist. In einer Lagersituation können diese Spritzen dann aufgrund der großen Empfindlichkeit des Zünders für äußere Beanspruchungen, wie zum Beispiel hohe Temperaturen oder ein Herunterfallen, die Gefahr des ungewollten Betriebs aufweisen. Andererseits erfordern die Zünder trotz ihrer Empfindlichkeit für ihre Zündung eine relativ platzraubende Schlagvorrichtung. Um dieses Problem des Platzbedarfs und der Gefahr des ungewollten Betriebs zu lösen, wurde die Möglichkeit gefunden, eine Reibzündung zu miniaturisieren, die mit einer guten Sicherheit hergestellt wird und mit einer ausgezeichneten Zuverlässigkeit zündet. Diese Reibzündung erfolgt sanft, durch direktes Anzünden der pyrotechnischen Ladung, ohne Rückgriff auf eine Stoßwelle, wie im Fall einer Zündung mit einem Zünder. Dies hat als direkte und vorteilhafte Folge eine extrem begrenzte Schallwirkung bei der Verwendung der Spritze. Schließlich besitzt die erfindungsgemäße nadellose Spritze, die eine Reibungs-Auslösevorrichtung aufweist, eine doppelte Sicherheitsvorrichtung, einmal in Form eines entfernbaren Bauteils, das jedes Eindrücken des Auslösers verhindert, zum anderen in Form einer Rauigkeitszone, die eine besondere Kraft erfor dert, um den Auslöser einzudrücken, wenn das entfernbare Bauteil abgenommen wurde.
  • Die erfindungsgemäße nadellose Spritze besitzt alle technischen Eigenschaften, die für ein nadelloses Spritzen besonders geeignet sind.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine nadellose Spritze, die mit einer Zündvorrichtung ausgestattet ist, die eine Auslösevorrichtung und eine pyrotechnische Ladung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung ein Auslöseorgan aufweist, das mit einem Mittel zum Reiben der pyrotechnischen Ladung verbunden ist. Das Reibmittel besteht aus einem Bauteil, dessen Hauptaufgabe es ist, sich gegen eine pyrotechnische Ladung zu reiben, um ihre direkte Zündung zu bewirken. Eine solche Vorrichtung erfordert eine pyrotechnische Zusammensetzung, die für Reibung empfindlich ist, wie zum Beispiel die Zusammensetzungen auf der Basis von Zirkonium. Vorteilhafterweise ist das Reibmittel ein rauflächiges Element. Vorzugsweise besteht das rauflächige Element aus einem länglichen Bauteil, dessen eines Ende Unebenheiten aufweist. Vorzugsweise ist das Bauteil steif und hat eine im wesentlichen zylindrische Form. Vorteilhafterweise ist das Bauteil fest mit dem Auslöseorgan verbunden, so dass seine Verschiebung durch die dem Organ verliehene Bewegung festgelegt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Auslöseorgan ein Druckknopf, der von Hand zu betätigen ist und entlang eines mittigen Hohlkörpers gleiten kann, in dem die pyrotechnische Ladung untergebracht ist. In der "Lager"-Stellung, in der die nadellose Spritze noch nicht funktioniert hat, ist das rauflächige Element von der pyrotechnischen Ladung entfernt. Deren Zündung erfolgt, wenn das rauflächige Element mit ihr in Kontakt kommt, wodurch ein direktes mechanisches Reiben erzeugt wird.
  • Vorzugsweise ist der Druckknopf an einem der Enden des mittigen Körpers angeordnet, um seine Betätigung zu erleichtern, und spezieller an dem Ende, das dem Ende gegenüberliegt, durch das der Wirkstoff eingespritzt wird. Vorteilhafterweise sind das rauflächige Element und die pyrotechnische Ladung entlang der Achse des Hohlkörpers fluchtend ausgerichtet. Vorzugsweise haben das rauflächige Element und die pyrotechnische Ladung eine im wesentlichen zylindrische Form, und ihre Achse fällt mit der Achse des Hohlkörpers zusammen. Vorteilhafterweise ermöglicht eine Rauigkeitszone, die zwischen dem Druckknopf und dem mittigen Körper angeordnet ist, die Reibkräfte zwischen diesen beiden Elementen zu erhöhen, wenn eines über das andere gleitet. Konkreter gesagt, ermöglicht diese Zone die Einführung eines Widerstands, der jede Zündung so lange verhindert, wie keine ausreichende Kraft ausreichend lange ausgeübt wird, um das rauflächige Element in Kontakt mit der pyrotechnischen Ladung einzudrücken.
  • Vorzugsweise besteht die Rauigkeitszone aus einer gegenseitigen Verschachtelung von ringförmigen Unebenheiten eines der beiden Elemente in Nuten des anderen Elements, die zu ihrer Aufnahme vorgesehen sind, damit ein minimalen Druckpegel induziert wird, um mit dem Eindrücken des Druckknopf zu beginnen. Dies vermeidet eine ungewollte Auslösung ausgehend von einer harmlosen oder unabsichtlichen Beanspruchung, wenn die nadellose Spritze durch das Herausziehen des entfernbaren Anschlags betriebsfähig gemacht wird, der das Ende schützt, durch das der Wirkstoff eingespritzt wird.
  • Vorzugsweise verfügt der Druckknopf tatsächlich über eine Sicherungsvorrichtung in Form eines entfernbaren Anschlags, der jede Bewegung des Knopfes verhindert. Die andere Funktion dieser Sicherungsvorrich tung ist es, das Ende der Spritze, durch die der Wirkstoff gespritzt werden soll, zu schützen.
  • Vorteilhafterweise besteht der entfernbare Anschlag aus einem Deckel, der mit einem Kragen versehen ist, welcher den Druckknopf blockiert. Eine kreisförmige Sollbruchlinie ermöglicht es, den Kragen vom Deckel zu trennen. Der Kragen ist steif und weist eine Zugschnur auf, um ihn zu zerreißen. Vorteilhafterweise haben die die Rauigkeitszone bildenden, ringförmigen Unebenheiten die Besonderheit, sich vorzugsweise entlang der Schubachse zu verformen und folglich eine Rücklaufsperrwirkung zu haben. Auf diese Weise läuft der Benutzer nicht Gefahr, eine brutale Rückzugswirkung des Druckknopfs zu erfahren. Vorzugsweise ist das rauflächige Element aus rostfreiem Stahl.
  • Die erfindungsgemäßen nadellosen Spritzen haben den Vorteil, eine weniger gewaltsame pyrotechnische Reaktion zu erzeugen als diejenige, die beim Betrieb eines Schlagbolzens erfahren wird. Sie ermöglichen nämlich eine sanfte Zündung der gaserzeugenden Zusammensetzung mittels einer Reibung und nicht mehr mittels einer Stoßwelle.
  • Bei ihrem Auslösen und ihrem Betrieb erzeugen sie außerdem eine stark eingeschränkte Schallwirkung.
  • Schließlich haben sie den Vorteil, ohne die den Explosionsstoffe oder explodierende Zusammensetzungen verwendenden Vorrichtungen eigenen Einschränkungen auf den zivilen Markt gebracht werden zu können.
  • Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 und 2 ausführlich beschrieben.
  • 1 zeigt einen axialen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße nadellose Spritze, die noch nicht funktioniert hat.
  • 2 zeigt einen axialen Längsschnitt durch die Spritze der 1, die funktioniert hat.
  • In 1 weist gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die nadellose Spritze 1 einen stromaufwärts liegenden Teil, der eine Auslösevorrichtung enthält, und einen stromabwärts liegenden Teil auf, der eine pyrotechnische Ladung 2, den Wirkstoff in fester oder flüssiger Form, eine Spritzdüse und eine Führung zum Aufbringen auf die Haut enthält. Die Auslösevorrichtung enthält einen Druckknopf 3 und ein Reibmittel in Form eines rauflächigen Elements 12.
  • Der Druckknopf 3 hat eine im wesentlichen zylindrische Form und besteht aus einem massiven Bereich 4, verlängert durch einen zylindrischen Hohlbereich 5 mit gleichem Außendurchmesser. Dieser zylindrische Hohlbereich 5 mit konstantem Außendurchmesser weist eine innere Schulter auf, die es ermöglicht, einen hinteren inneren Hohlzylinder großer Stärke in Verlängerung eines vorderen inneren Hohlzylinders geringerer Stärke zu unterscheiden, wobei der hintere Zylinder zwischen dem massiven Bereich 4 und dem vorderen Zylinder liegt. Der hintere Zylinder weist auf seiner seitlichen Innenwand eine Zone auf, die eine Reihe von ringförmigen Unebenheiten besitzt. Der zylindrische Hohlbereich 5 umklammert auf einem Bereich seiner Länge einen zylindrischen Hohlkörper 6, der auf seiner äußeren Seitenwand eine Zone mit ebenfalls einer Reihe von ringförmigen Unebenheiten aufweist, wobei der Körper 6 von einem verbreiterten zylindrischen Sockel 7 verlängert wird.
  • Der zylindrische Hohlkörper 6 weist eine innere Schulter auf, die es ermöglicht, einen stromaufwärts liegenden Kanal geringen Durchmessers in Kontinuität mit einem stromabwärts liegenden Kanal größeren Durchmessers zu unterscheiden, in dem die pyrotechnische Ladung 2 angeordnet ist. Diese pyrotechnische Ladung 2 ist in zwei getrennte Bereich unterteilt, einen mit einer Zusammensetzung auf der Basis von Zirkonium, die reibungsempfindlich ist, und einen anderen mit einer gaserzeugenden Zusammensetzung, die dazu dient, die Teilchen auszustoßen. Das rauflächige Element 12 besteht aus einem länglichen Bauteil 11 von zylindrischer Form, das ein mit Unebenheiten versehenes freies Ende 8 aufweist, und ist in den massiven Bereich 4 des Druckknopfs 3 eingesetzt, so dass es sich im zylindrischen Hohlbereich 5 des Knopfes 3 in einer mittigen Stellung befindet, in der die beiden Achsen zusammenfallen.
  • Der Druckknopf 3 umklammert den zylindrischen Hohlkörper 6 derart, dass ihre ringförmige Unebenheiten aufweisenden Zonen sich entsprechen, indem sie sich ineinander verschachteln, und dass ein Freiraum 9 zwischen dem massiven Bereich 4 des Druckknopfs 3 und dem Ende des ihm gegenüberliegenden zylindrischen Hohlkörpers verbleibt.
  • Die Verschachtelung dieser beiden Zonen ermöglicht es, eine Rauigkeitszone 10 zu erzeugen, die aus harten Punkten besteht, um die Reibungskräfte im Fall des Gleitens des Druckknopfs 3 entlang des zylindrischen Hohlkörpers 6 zu erhöhen. Diese die Rauigkeitszone 10 bildenden, ringförmigen Unebenheiten haben die Besonderheit, sich vorzugsweise in Richtung der Schubachse zu verformen und folglich eine Rücklaufsperrwirkung zu haben. Die äußere Seitenwand des verbreiterten Sockels 7 des zylindrischen Hohlkörpers 6 befindet sich in Kontakt mit der inneren Seitenwand des vorderen Zylinders des zylindrischen Hohlbereichs 5 des Druckknopfs 3, und das Ende des vorderen Zylinders steht in Kontakt mit dem Sockel 7, um zu vermeiden, dass der Druckknopf 3 leicht aus der Spritze 1 herausgezogen werden kann.
  • Das rauflächige Element, das am massiven Bereich 4 des Druckknopfs 3 befestigt ist, durchquert den stromaufwärts liegenden Kanal des zylindrischen Hohlkörpers 6, und sein mit Unebenheiten versehenes freies Ende 8 mündet in den stromabwärts liegenden Kanal des Körpers 6 in einem gewissen Abstand zur pyrotechnischen Ladung 2. Eine Dichtung 16, die in einer kreisförmigen Kehle des stromaufwärts liegenden Kanals angeordnet ist, kommt in Anlage gegen das rauflächige Element 12, um eine gute Dichtheit zwischen dem stromabwärts liegenden Kanal, in dem die Verbrennung stattfinden wird, und dem Freiraum 9 zu gewährleisten, der sich zwischen dem Druckknopf 3 und dem Ende des zylindrischen Hohlkörpers 6 befindet.
  • Die Spritze 1 verfügt über eine Sicherungsvorrichtung in Form eines entfernbaren Anschlags, der aus einem Deckel 13 besteht, der mit einem steifen, ablösbaren Hals 14 versehen ist, der den gleichen Außendurchmesser aufweist wie der Außendurchmesser des Druckknopfs 3. Der Deckel 13 von zylindrischer Form schiebt sich um das empfindliche Ende der Spritze 1, durch das der Wirkstoff ausgestoßen wird. Der Wirkstoff, oder zumindest seine Anordnung in der Spritze, ist in den Figuren nicht dargestellt, aber unabhängig von der übernommenen Gestaltung befindet er sich stromabwärts hinter der pyrotechnischen Ladung 2, entweder im Weg der Gase oder auf der Seite.
  • Der Kragen 14 von zylindrischer Form ist fest mit dem Deckel 13 verbunden und zwischen dem Deckel 13 und dem freien Ende des zylindrischen Hohlbereichs 5 des Druckknopfs 3 blockiert.
  • Eine Vorausschnittzone in Form einer kreisförmigen Nut ist zwischen dem Kragen 14 und dem Deckel 13 hergestellt, und eine am Kragen 14 befestigte Zugschnur 15 kann leicht vom Benutzer ergriffen werden, um zum Lösen des Kragens 14 beizutragen.
  • Der Betrieb dieser bevorzugten Variante der erfindungsgemäßen Spritze weist die folgenden Schritte auf.
  • Der Benutzer ergreift die Zugschnur 15 und wirkt so auf sie ein, dass die Trennung des Kragens 14 vom Deckel 13 entlang der kreisformigen Vorausschnittlinie erfolgt. Wenn der Kragen 14 abgenommen ist, wird der Schutzdeckel 13 seinerseits entfernt, und die Spritze 1 ist somit entriegelt.
  • Der stromabwärts liegende Bereich der Spritze 1 wird mit der Haut eines zu behandelnden Patienten im Kontakt gebracht. Der Benutzer übt dann einen manuellen Druck auf den Druckknopf 3 in Höhe seines massiven Bereichs 4 aus, um ihn einzudrücken. Hierzu muss er eine Kraft aufwenden, um die durch die Rauigkeitszone 10 induzierten Reibungskräfte zu überwinden. Wenn der Druckknopf 3 beginnt, entlang des zylindrischen Hohlkörpers 6 zu gleiten, bewirkt er eine lineare Verschiebung des rauflächigen Elements 12 im zylindrischen Hohlkörper 6, bis sein mit Unebenheiten versehenes, freies Ende 8 die pyrotechnische Ladung 2 in Höhe des Bereichs erreicht, der aus der reibungsempfindlichen Zusammensetzung auf der Basis von Zirkonium besteht. Dieses Ende 8, das die Aufgabe eines Reibelements hat, induziert eine Reibung innerhalb der Ladung 2, die reagiert, indem sie sich entzündet. Auf diese Weise bewirken die von dieser Verbrennung erzeugten Gase die Zündung der gaserzeugenden Zusammensetzung. Die aus dieser zweiten Verbrennung resultierenden Gase ermöglichen es, den Wirkstoff durch die Haut des Patienten auszustoßen, entweder zum Beispiel durch Verschiebung eines Kolbens, um den Wirkstoff in flüssiger Form durch eine Düse auszustoßen, oder indem zum Beispiel eine Stoßwelle erzeugt wird, um Wirkstoff teilchen in fester Form zu beschleunigen. Die maximale Verschiebung des Druckknopfs 3 entspricht dem Inanschlagkommen der inneren Schulter des zylindrischen Hohlbereichs 5 gegen den verbreiterten Sockel 7 des zylindrischen Hohlkörpers 6. Die ringförmigen Unebenheiten der Rauigkeitszone 10, die sich in Richtung der Schubachse verformen können, haben eine Rücklaufsperrwirkung, um es insbesondere dem Druckknopf 3 zu ermöglichen, eingedrückt zu bleiben, indem er seine Stellung in Bezug auf den zylindrischen Hohlkörper 6 beibehält. Die ringförmige Dichtung 16 ermöglicht ebenfalls, ein ungewolltes Wiederaufsteigen der Gase zum Druckknopf 3 zu verhindern.

Claims (12)

  1. Nadellose Spritze, die mit einer Zündvorrichtung ausgestattet ist, die eine Auslösevorrichtung und eine pyrotechnische Ladung (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung ein Auslöseorgan (3) aufweist, das mit einem Mittel (12) zum Reiben der pyrotechnischen Ladung (2) verbunden ist.
  2. Nadellose Spritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibmittel (12) ein rauflächiges Element ist.
  3. Nadellose Spritze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das rauflächige Element aus einem länglichen Teil (11) besteht, von dem ein Ende (8) Unebenheiten aufweist.
  4. Nadellose Spritze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil (11) steif ist und eine im wesentlichen zylindrische Form hat.
  5. Nadellose Spritze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil (11) fest mit dem Auslöseorgan (3) verbunden ist, so dass seine Verschiebung durch die dem Organ (3) verliehene Bewegung festgelegt wird.
  6. Nadellose Spritze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseorgan (3) ein Druckknopf ist, der von Hand zu betätigen ist und entlang eines mittigen länglichen Hohlkörpers (6) gleiten kann, in dem die pyrotechnische Ladung (2) untergebracht ist.
  7. Nadellose Spritze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf (3) an einem der Enden des mittigen Körpers (6) angeordnet ist.
  8. Nadellose Spritze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das rauflächige Element (12) und die pyrotechnische Ladung (2) entlang der Achse des Hohlkörpers (6) fluchtend ausgerichtet sind.
  9. Nadellose Spritze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen dem Druckknopf (3) und dem mittigen Körper (6) angeordnete Rauigkeitszone (10) es ermöglicht, die Reibkräfte zwischen diesen beiden Teilen zu erhöhen, wenn das eine Teil über das andere Teil gleitet.
  10. Nadellose Spritze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf (3) über eine Sicherung in Form eines entfernbaren Anschlags (13, 14) verfügt, der jede Bewegung dieses Knopfes (3) verhindert.
  11. Nadellose Spritze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der entfernbare Anschlag aus einem Deckel (13) besteht, der mit einem abnehmbaren Kragen (14) ausgestattet ist.
  12. Nadellose Spritze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das rauflächige Element (12) aus nichtrostendem Stahl besteht.
DE60011361T 1999-10-08 2000-09-20 Nadellose Spritze mit Reibungstriggerung Expired - Lifetime DE60011361T2 (de)

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