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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit Doppelverriegelung
der Anschlussstücke
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Die 14 und 15 zeigen
einen bekannten Steckverbinder mit Doppelverriegelung der Anschlussstücke, der
in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. H. 8-88042
offenbart ist.
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Wie
in 14 dargestellt, weist ein Steckverbinder 41 mit
Doppelverriegelung ein Steckergehäuse 42 aus Kunststoff,
einen hinteren Halter 44, der über ein Paar von Gelenken 43 mit
dem Steckergehäuse 42 verbunden
ist, und kastenartige Anschlussstücke 45 auf, die in
das Steckergehäuse 42 eingesetzt
sind.
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Der
hintere Halter 44 weist an dessen vorderem Endabschnitt
Anschlussstück-Verriegelungsvorsprünge 46 zum
Verriegeln der Anschlussstücke 45 auf.
Der hintere Halter 44 weist an dessen hinterem Ende einen
Endverriegelungsvorsprung 47 auf (15) zur
Verriegelung des Halters 44 in dem Steckergehäuse 42.
Der Vorverriegelungsvorsprung wird hierin nicht weiter erläutert. In 15 ist
das Steckergehäuse 42 im
Vergleich zu dem aus 14 umgekehrt. Wie in 15 dargestellt,
weist das Steckergehäuse 42 eine Öffnung 48 auf,
die senkrecht zu der Einsetzrichtung des Anschlussstücks gerichtet ist.
In einem hinteren Endabschnitt der Öffnung 48 ist eine
Eingriffsnut 49 vorgesehen, die mit dem Endverriegelungsvorsprung 47 zusammenpasst.
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In
einem in 14 gezeigten verriegelungsfreien
Zustand des hinteren Halters 44 wird das Anschlussstück 45 nach
vorn in das Steckergehäuse 42 eingesetzt.
Das Anschlussstück 45 wird
mittels einer federnden Verriegelungslanze 50 (15)
des Steckergehäuses 42 vorläufig verriegelt.
Als nächstes bewirkt
das Einsetzen des hinteren Halters 44 schräg nach vorn
in das Steckergehäuse 42 hinein,
dass der Anschlussstück-Verriegelungsvorsprung 46 das
Anschlussstück 45 weiter
verriegelt, wie in 15 dargestellt ist. Beim Lösen des
Anschlussstücks 45 zur Wartung
wird der hintere Halter 44 durch Benutzung eines Stabwerkzeuges
(nicht gezeigt) oder dergleichen zwangsläufig entriegelt, so dass der
Endverriegelungsvorsprung 47 aus der Nut 49 ausrückt, um den
hinteren Halter 44 freizugeben.
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In 15 bezeichnet 51 ein
Steckerbuchsengehäuse, 52 ein
gegenüberliegendes
Stiftanschlussstück, 54 einen
Verriegelungsarm, 55 einen Verriegelungsvorsprung des Verriegelungsarmes 54, und 56 einen
Eingriffsvorsprung, der dem Verriegelungsvorsprung 55 zugeordnet
ist. Der hintere Halter 44 ist dem Verriegelungsarm 54 gegenüberliegend positioniert.
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Jedoch
hat der bekannte Steckverbinder mit Doppelverriegelung den Nachteil,
dass eine Wiederholung des Eingriffs und Außereingriffs des hinteren Halters 44 eine
Abnutzung oder eine dauerhafte Verformung (Durchbiegung) des Endverriegelungsvorsprungs 47 verursacht,
was in einer reduzierten Eingriffskraft resultiert, um etwa ein
unbeabsichtigtes Lösen
des hinteren Halters 44 herbeizuführen. Außerdem tendiert ein größeres Spiel
zwischen dem hinteren Halter 44 und dem Steckergehäuse 42 dazu, dass
der Endverriegelungsvorsprung 47 aus der Eingriffsnut 49 ausrückt, was
nachteilig ein unbeabsichtigtes Lösen des hinteren Halters 44 bewirkt.
Besonders tendiert eine größere auf
ein elektrisches Kabel 53 ausgeübte Auszugskraft dazu, eine
Freigabe der Verriegelung des hinteren Halters 44 zu verursachen, welche
die Verriegelungskraft des Anschlussstücks 45 reduziert,
woraus ein unerwünschter
Außereingriff des
Anschlussstücks 45 von
dem Steckergehäuse 42 resultiert.
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Darüber hinaus
zeigen 16 und 17 einen
bekannten Steckverbinder mit Doppelverriegelung, der in der japanischen
offengelegten Patentanmeldung Nr. H. 8-298152 offenbart ist.
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Wie
in 16 dargestellt, besteht der Steckverbinder 100 mit
Doppelverriegelung aus einem Steckergehäuse 103, das mit zweischichtigen
oberen und unteren Anschlussstückaufnahmekammern 101, 102,
einem Paar von hinteren Haltern (Rückhaltern) 107, 108,
die jeweils schräg
nach vorn in eine von oberen und unteren Öffnungen 104, 105 eingesetzt
sind, die in einem hinteren Teil des Steckergehäuses 103 ausgebildet
sind, und kastenartigen Anschlussstücken (nicht gezeigt), die in
den Anschlussstückaufnahmekammern 101, 102 aufgenommen sind.
Das Paar von hinteren Haltern 107, 108 haben jeweils
eine voneinander abweichende Form.
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Das
Steckergehäuse 103 weist
eine obere Wand auf, die mit einem federnden Verriegelungsarm 109 zum
Verriegeln eines gegenüberliegenden
Steckers (nicht gezeigt) versehen ist. Der Verriegelungsarm 109 weist
in dessen Mitte einen Verriegelungsvorsprung 110 auf und
weist an dessen hinterem Endseite einen Druckvorsprung 111 auf.
Der Verriegelungsvorsprung 110 greift zum Beispiel in eine Öffnung ein,
die in einer Haubenwand eines gegenüberliegenden Steckergehäuses (nicht
gezeigt) ausgebildet ist. Der obere hintere Halter 107 ist
in das Steckergehäuse 103 eingesetzt,
wobei der Halter den Verriegelungsarm 109 überquert,
und ein schmaler Mittelabschnitt 112 des hinteren Halters 107 ist
zwischen dem Verriegelungsvorsprung 110 und dem Druckvorsprung 111 positioniert.
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Die
obere Öffnung 104 steht über Eintrittslöcher 113 mit
den Anschlussstückaufnahmekammern 101 in
Verbindung. An einer hinteren Endseite der Öffnung 104 ist eine
abgeschrägte
Führungsfläche 114 für den hinteren
Halter 107 vorgesehen. An jedem Seitenabschnitt der Öffnung 104 des
Steckergehäuses 103 sind
ein Vorverriegelungsvorsprung 115, ein Führungsvorsprung 116 und
ein Endverriegelungsvorsprung 117 vorgesehen, welche einem
der hinteren Halter 107, 108 zugeordnet sind.
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Jeder
hintere Halter 107 oder 108 weist eine Basisplatte 118 oder 119 und
Anschlussstückverriegelungsvorsprünge 120 oder 121 auf.
Jeder hintere Halter 107 oder 108 weist Seitenwände 122, 123 auf, und
jede Seitenwand 122 oder 123 weist eine Eingriffsausnehmung 124 auf,
die einen der Vorsprünge 115 bis 117 aufnimmt,
die an den Seitenabschnitten des Steckergehäuses 103 ausgebildet
sind. Der obere hintere Halter 107 weist einen erhöhten Mittelabschnitt
auf, welcher in der Breite reduziert ist. Darüber hinaus erstreckt sich der
untere hintere Halter 108 quer geradlinig mit einer gleichmäßigen Breite.
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Das
Einsetzen jedes hinteren Halters 107 oder 108 schräg nach vorn
in die Öffnung 104 oder 105 des
Steckergehäuses 103 hinein
ermöglicht
eine Vorverriegelung der hinteren Halter 107, 108,
wie in 17 dargestellt ist. In diesem
Vorverriegelungszustand kann es zum Beispiel ein Spiel L2 zwischen
der Seitenwand 122 des hinteren Halters 107 und
einem vorderen Ende der Öffnung 104 des
Steckergehäuses 103 geben,
und es kann auch ein anderes Spiel L3 zwischen dem Mittelabschnitt 112 des
hinteren Halters 107 und dem Verriegelungsvorsprung 110 geben.
In dem Vorverriegelungszustand nimmt das Steckergehäuse 103 des
hinteren Halters 107 die darin eingesetzten Anschlussstücke (nicht
gezeigt) auf.
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Ein
weiteres Vorrücken
des hinteren Halters 107 legt ein vorderes Ende des hinteren
Halters 107 gegen einen vorderen Rand der Öffnung 104 an,
und die seitlichen Endverriegelungsvorsprünge 117 verriegeln
den hinteren Halter 107 endgültig. Zwischen dem Verriegelungsvorsprung 110 und
dem Mittelabschnitt 112 des hinteren Halters 107 gibt
es ein geringes Spiel von L3–L2.
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Jedoch
hat der bekannte Steckverbinder 100 mit Doppelverriegelung
den Nachteil, dass der hintere Halter 107 dazu tendiert,
entlang einer abgeschrägten
Fläche 114 (16)
des Steckergehäuses 103 unbeabsichtigt
schräg
nach oben herausgezogen zu werden. Dieses unbeabsichtigte Herausziehen
des endverriegelten hinteren Halters 107 tritt auf, wenn
ein elektrisches Kabel (nicht gezeigt), das mit einem Anschlussstück verbunden
ist, zwangsläufig gezogen
wird, oder wenn ein Anschlussstück
beim Zusammenpassen mit einem gegenüberliegenden Steckverbinder
zwangsläufig
nach hinten gedrückt wird.
Besonders tendiert, da das Steckergehäuse 103 den Endverriegelungsvorsprung 117 aufweist, der
an jeder Seite davon für
den Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 124 des hinteren
Halters 107 vorgesehen ist, der hintere Halter 107 dazu,
durch eine zwangsläufige
Zugkraft, die auf das elektrische Kabel mit dem Anschlussstück ausgeübt wird,
an seinem Mittelabschnitt 112 auszulenken. Dies kann ein
Ausrücken
des hinteren Halters 107 gegen die Verriegelungskraft der
Endverriegelungsvorsprünge 117 bewirken.
Ferner gibt es zwischen dem Verriegelungsvorsprung 110 und
dem Mittelabschnitt 112 des hinteren Halters 107 ein
geringes Spiel von L3–L2
in einem Endverriegelungszustand des hinteren Halters 107.
Daher muss, wie in 18 dargestellt ist, die Breite
L5 eines Eingriffsabschnitts 126 eines gegenüberliegenden
Steckergehäuses 125 kleiner
sein, um innerhalb des Abstandes L4 zwischen dem Verriegelungsvorsprung 110 und
dem Druckvorsprung 111 des Verriegelungsarmes 109 aufgenommen
zu werden. Dies bewirkt eine reduzierte Steifigkeit des Eingriffsabschnitts 126,
was in einer unerwünschten
Entriegelung des Verriegelungsarmes 109 resultiert.
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Die
US-A-5 769 670 beschreibt einen Steckverbinder, der ein Steckergehäuse und
einen hinteren Halter mit einer oberen Platte des hinteren Halters
aufweist, wobei ein Druckteil mit Rückhalteabschnitten zur Verhinderung
des Zurückziehens über ein
Gelenk von der oberen Platte des hinteren Halters aufgehangen ist.
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Die
US-A-5 120 269 offenbart einen Steckverbinder, der ein Steckergehäuse und
einen hinteren Halter mit einer Basisplatte des hinteren Halters aufweist,
wobei Anschlussstückhalterplatten
an einer unteren Fläche
der Basisplatte des Halters ausgebildet sind.
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In
Anbetracht der Nachteile der bekannten Steckverbinder ist es ein
Ziel der Erfindung, einen Steckverbinder mit Doppelverriegelung
(oder eine Verriegelungsstruktur eines hinteren Halters) zu schaffen,
der einen hinteren Halter aufweist, welcher nicht unbeabsichtigt
von dem Steckergehäuse
gelöst werden
kann, wenn ein in dem Steckergehäuse
aufgenommenes Anschlussstück
eine Kraft aufnimmt, die durch Ziehen eines elektrischen Kabels
bewirkt wird, das mit dem Anschlussstück verbunden ist. Besonders
tritt kein unbeabsichtigtes Lösen
des hinteren Halters auf, selbst wo es ein verhältnismäßig großes Spiel zwischen dem hinteren
Halter und dem Steckergehäuse
in dessen Eingriffszustand gibt. Darüber hinaus hat der hintere
Halter eine Verriegelungskraft, die durch eine Wiederholung des
Außereingriffs
des hinteren Halters von dem Steckergehäuse nicht reduziert wird.
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Gemäß der Erfindung
wird dies durch einen Steckverbinder mit Doppelverriegelung der
Anschlussstücke
nach den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 erreicht.
Vorteilhafte weitere Ausführungsformen
sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
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Der
Verriegelungsabschnitt des hinteren Halters kann ein Verriegelungsvorsprung
sein. Das hintere Ende des hinteren Halters kann die abgeschrägte Anschlagfläche aufweisen,
um den Verriegelungsabschnitt zu bilden.
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Als
nächstes
wird der Betrieb der oben genannten Konfigurationen der Steckverbinder
mit Doppelverriegelung erläutert.
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Bei
den Konfigurationen der Erfindung nimmt das Steckergehäuse das
Anschlussstück
auf, und der hintere Halter wird in die Öffnung eingesetzt. Der hintere
Halter verhindert, dass das Anschlussstück nach hinten herausgezogen
werden kann. Wenn es ein verhältnismäßig großes Spiel
zwischen dem hinteren Halter und dem Steckergehäuse gibt, so dass der hintere
Halter in dessen Außereingriffsrichtung rutscht,
liegt die abgeschrägte
Anschlagfläche
des Verriegelungsabschnitts gegen den hinteren Endrand der Öffnung des
Steckergehäuses
an. Das heißt,
wenn das in dem Steckergehäuse
aufgenommene Anschlussstück
eine Kraft aufnimmt, die durch Ziehen eines elektrischen Kabels
bewirkt wird, das mit dem Anschlussstück verbunden ist, so dass der hintere
Halter die Außereingriffskraft
aufnimmt, liegt die abgeschrägte
Anschlagfläche
gleitend gegen den hinteren Endrand der Öffnung des Steckergehäuses an.
Dadurch nimmt der hintere Halter eine Reaktionskraft in dessen Eingriffsrichtung
auf, was verhindert, dass der hintere Halter aus dessen Endverriegelungszustand
freigegeben wird.
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Als
nächstes
werden vorteilhafte Wirkungen der Erfindung erläutert. Wie oben beschrieben
ist, liegt, wenn eine Anschlussstück-Ausziehkraft durch Ziehen
des elektrischen Kabels bewirkt wird, die abgeschrägte Anschlagfläche des
hinteren Halters gleitend gegen den hinteren Endrand der Öffnung an,
um den hinteren Halter in dessen Eingriffsrichtung innerhalb des
Steckergehäuses
umzukehren. Dies verhindert das unbeabsichtigte Lösen des
hinteren Halters, was eine zuverlässige Verriegelung der Anschlussstücke ermöglicht.
Diese vorteilhafte Wirkung wird auch geschaffen, wenn es ein Spiel
zwischen dem hinteren Halter und dem Steckergehäuse gibt, welches bewirkt,
dass der hintere Halter in dessen Außereingriffsrichtung gerutscht
werden kann.
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Darüber hinaus
gleitet beim unbeabsichtigten Lösen
des hinteren Halters die abgeschrägte Anschlagfläche des
Verriegelungsabschnitts sanft an dem hinteren Endrand der Öffnung.
Daher bewirkt eine Wiederholung des Eingriffs und Außereingriffs des
hinteren Halters weder eine Abnutzung noch eine Verformung des Verriegelungsabschnitts,
was die Verminderung der Verriegelungskraft des hinteren Halters
verhindert, um eine zuverlässige
Verriegelungskraft für
die Anschlussstücke
zu bewahren.
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Besonders
kann der Verriegelungsvorsprung eine adäquate Flexibilität (Elastizität) haben,
um die Abnutzung und Verformung des hinteren Halters bei dessen
Eingriff und Außereingriff
weiter zu verhindern. Der Verriegelungsabschnitt kann eine ausreichende
Steifigkeit haben, was selbst bei einer Wiederholung des Eingriffs
und Außereingriffs
des hinteren Halters keine Verformung des Verriegelungsabschnitts
bewirkt.
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1 ist
eine perspektivische Explosionsansicht, die eine erste Ausführungsform
eines Steckverbinders mit Doppelverriegelung der Anschlussstücke gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt, und eine vergrößerte Ansicht
eines Endverriegelungsvorsprungs des Steckverbinders ist eingekreist;
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2 ist
eine Längsschnittansicht,
die einen Endverriegelungsvorsprung eines hinteren Halters aus 1 zeigt;
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3 ist
eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, in welchem das Steckergehäuse von dem
hinteren Halter außer
Eingriff ist;
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4 ist
eine Längsschnittansicht,
die einen Zustand zeigt, in welchem das Steckergehäuse von dem
hinteren Halter getrennt ist;
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5 ist
eine Seitenansicht, die einen Vorverriegelungszustand zeigt, in
welchem das Steckergehäuse
den hinteren Halter aufgenommen hat;
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6 ist
eine Längsschnittansicht,
die einen Zustand zeigt, in welchem Anschlussstücke in das Steckergehäuse eingesetzt
wurden, wobei der hintere Halter vorverriegelt ist;
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7 ist
eine Seitenansicht eines Zustands, in welchem der hintere Halter
in das Steckergehäuse eingesetzt
ist;
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8 ist
eine Längsschnittansicht,
die einen Zustand zeigt, in welchem der hintere Halter in das Steckergehäuse eingesetzt
ist;
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9 ist
eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, in welchem der hintere
Halter in dem Steckergehäuse
endverriegelt ist;
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10 ist
eine Längsschnittansicht,
die einen Zustand zeigt, in welchem der hintere Halter in dem Steckergehäuse endverriegelt
ist;
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11 ist
eine Längsschnittansicht,
die insgesamt eine Wirkungsweise des Endverriegelungsvorsprungs
zeigt;
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12 ist
eine perspektivische Explosionsansicht, die eine zweite Ausführungsform
eines Steckverbinders mit Doppelverriegelung der Anschlussstücke gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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13 ist
eine Längsschnittansicht,
welche die zweite Ausführungsform
zeigt;
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14 ist
eine perspektivische Explosionsansicht, die einen bekannten Steckverbinder
mit Doppelverriegelung der Anschlussstücke zeigt;
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15 ist
eine Längsschnittansicht,
die einen zusammengebauten Zustand des Steckverbinders mit Doppelverriegelung
aus 14 zeigt;
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16 ist
eine perspektivische Explosionsansicht, die einen anderen bekannten
Steckverbinder mit Doppelverriegelung der Anschlussstücke zeigt;
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17 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand zeigt, in welchem
der hintere Halter in einem Steckergehäuse, bezogen auf den Steckverbinder
aus 16 vorverriegelt ist; und
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18 ist
eine Längsschnittansicht,
die insgesamt eine Verriegelungskonstruktion eines Paares von Steckergehäusen aus 16 zeigt.
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Mit
Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen werden Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nachfolgend ausführlich beschrieben.
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Die 1 bis 11 zeigen
einen Steckverbinder 1 mit Doppelverriegelung der Anschlussstücke gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Der Steckverbinder 1 mit Doppelverriegelung
ist eine Verbesserung von jenem, den der Anmelder der vorliegenden
Erfindung in der japanischen Patentanmeldung Nr. H. 10-22293 vorgeschlagen
hat. Die Verbesserung bezieht sich auf eine Verriegelungsstruktur
eines hinteren Halters (Anschlussstück-Doppelverriegelungsteil) des Steckverbinders
mit Doppelverriegelung.
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Wie
in 1 dargestellt, weist der Steckverbinder 1 mit
Doppelverriegelung ein Steckergehäuse 2 aus Kunststoff,
zwei hintere Halter 4 aus Kunststoff, die über dünne federnde
Gelenke 3 mit dem Steckergehäuse 2 gekuppelt sind,
und eine Mehrzahl von Anschlussstücken 26 des Stift-Typs
auf, die in eine Mehrzahl von Anschlussstückaufnahmekammern 13 des
Steckergehäuses 2 eingesetzt
sind. Jeder hintere Halter 4 hat ein hinteres Ende, das
mit einem Paar von linken und rechten Endverriegelungsvorsprüngen (Verriegelungsabschnitten) 14 versehen
ist. Jeder Endverriegelungsvorsprung 14 weist eine abgeschrägte Anschlagfläche 14a auf,
die gegen das Steckergehäuse 2 anstößt.
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Der
hintere Halter 4 weist eine Basisplatte 5, eine
Mehrzahl von Anschlussstückverriegelungsvorsprüngen 6 (3),
die sich von einem vorderen Ende der Basisplatte 5 erstrecken,
und eine Seitenplatte 7 auf, die an jedem Seitenende der
Basisplatte 5 vertikal ausgebildet ist. Die Seitenplatte 7 ist
mit einer insgesamt S-förmigen
Führungsöffnung 8 versehen.
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Das
Paar von hinteren Haltern 4 sind jeweils in einen von oberen
und unteren Räumen
eingesetzt, die jeweils in einem hinteren Teil des Steckergehäuses 2 ausgebildet
sind. Das Steckergehäuse 2 weist obere
und untere Wände 9 auf,
die jeweils mit einer Öffnung 10 zum
Aufnehmen eines des hinteren Halters 4 versehen sind.
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Das
Steckergehäuse 2 weist
hat auch jede Seitenwand 11 mit einem Aufnahmeraum 12 zum Aufnehmen
einer Seitenplatte 7 des hinteren Halters 4 versehen.
Die Seitenplatte 7 hat eine schwache Dicke, um in deren
Dickenrichtung flexibel zu sein. Jede Seitenplatte 7 ist
außerhalb
der Öffnung 10 positioniert.
Das Gelenk 3 erstreckt sich von der oberen oder unteren
Wand 9 des Steckergehäuses 2 in
einen vorderen Teil des Aufnahmeraumes 12 hinein und kann
in dem Aufnahmeraum 12 gekrümmt sein. Das andere Ende des
Gelenks 3 ist mit einem vorderen Seitenende des hinteren
Halters 4 verbunden.
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Der
hintere Halter 4 weist eine Mehrzahl von Anschlussstückverriegelungsvorsprüngen 6 (3) auf,
um eine kammartige Form zu definieren, von denen jeder einer der
Aufnahmekammern 13 des Steckergehäuses 2 zugeordnet
ist. Die Basisplatte 5 hat ein hinteres Ende 5a,
das mit zwei Endverriegelungsvorsprüngen 14 versehen ist,
von denen jeder mit einem hinteren Endrand 10a (4)
der Öffnung 10 in Eingriff
steht. Der Endverriegelungsvorsprung 14 ist im Längsschnitt
dreieckig. Der Endverriegelungsvorsprung 14 steht nach
hinten von der hinteren Endfläche 5a der
Basisplatte 5 an einer den Anschlussstückverriegelungsvorsprüngen 6 gegenüberliegenden
Seite vor. Der Endverriegelungsvorsprung 14 ist benachbart
zu einer Innenseitenfläche 5b (4) der
Basisplatte 5 positioniert.
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Das
heißt,
der Endverriegelungsvorsprung 14 weist eine Horizontalfläche 14b auf,
welche zu der Innenseitenfläche 5b (2)
der Basisplatte 5 ausgerichtet ist. Der Endverriegelungsvorsprung 14 weist
eine abgeschrägte
Anschlagfläche 14a auf,
die in die Außereingriffsrichtung
des hinteren Halters 4 außerhalb der Basisplatte 5 gerichtet
ist. Die abgeschrägte
Anschlagfläche 14a greift
in den hinteren Endrand 10a (4) der Öffnung 10 des
Steckergehäuses 2 ein.
Wie in 2 dargestellt, ist die abgeschrägte Anschlagfläche 14a benachbart
zu der hinteren Endfläche 5a der
Basisplatte 5. Ein äußeres Ende 14c des
Endverriegelungsvorsprungs 14 ist in einer runden Form
ausgebildet. Vorzugsweise hat die Anschlagfläche 14a einen Neigungswinkel α von etwa
30° bis
45°.
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Die
Anschlagfläche 14a schafft,
wie später weiter
beschrieben ist, eine Gleitfläche
für den
hinteren Endrand 10a (4) der Öffnung 10 des
Steckergehäuses 2.
Ein weiterer größerer Neigungswinkel α der Anschlagfläche 14a ist
nachteilig in der Gleitfähigkeit
und reduziert deren Endverriegelungskraft. Das Paar von linken und
rechten Endverriegelungsvorsprüngen 14,
die in 1 gezeigt sind, bewirken einen zuverlässigen Eingriff
des quer langgestreckten hinteren Halters 4 mit dem Steckergehäuse 2.
Darüber
hinaus stößt die vertikale
hintere Endfläche 5a der Basisplatte 5 gegen
eine vordere Endfläche 29a einer
hinteren Wand 29 (4) des Steckergehäuses 2 an,
was die Endverriegelungskraft der Anschlussstücke erhöht. In 1 ist der
hintere Halter 4 dargestellt, welcher in dem Vorverriegelungszustand
ist.
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In 3 ist
der hintere Halter 4 dargestellt, welcher in dessen vollständigem Eingriffszustand
ist. An einer Seitenwand 16 für den Aufnahmeraum 12 des
Steckergehäuses 2 sind
aufeinander folgend ein Vorverriegelungsvorsprung (Vorverriegelungsabschnitt 17,
ein Führungsvorsprung 18 für den hinteren
Halter 4 und ein Endverriegelungshilfsvorsprung (zweiter
Führungsvorsprung) 19 angeordnet.
Diese Vorsprünge 17 bis 19 sind
in einer gedachten schrägen
Linie angeordnet, die zu der Mitte des Steckergehäuses 2 führt.
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Der
Vorverriegelungsvorsprung 17 und der Endverriegelungshilfsvorsprung 19 haben
eine geringere Höhe
als die Führungsöffnung 8.
Darüber
hinaus ist der dazwischen liegende Führungsvorsprung 18 ein
kreisförmiger
Zapfen mit einer etwa doppelt so großen Höhe als die Vorsprünge 17, 19 und
etwa derselben Tiefe wie die Führungsöffnung 8.
Der Führungsvorsprung 18 und
der Endverriegelungshilfsvorsprung 19 weisen jeweils einen
Kopf auf, der mit einer spitz zulaufenden Fläche 18a oder 19a versehen
ist.
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Wie
in 3 dargestellt, ist jeder Abstand zwischen jeweils
zwei der Vorsprünge 17 bis 19 vorbestimmt,
um mit der Länge
der Führungsöffnung 8 übereinzustimmen.
Dadurch können
benachbarte zwei (17 und 18 oder 18 und 19)
der drei Vorsprünge 17 bis 19 mit
einem vorderen Endabschnitt 8b oder einem hinteren Endabschnitt 8a der
Führungsöffnung 8 des
hinteren Halters 4 in Eingriff stehen.
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Die
Führungsöffnung 8 erstreckt
sich von deren hinterem Endabschnitt 8a nahe der Basisplatte 5 und
führt über eine
steil abgeschrägte
Nut (Voreingriffsabschnitt) 8c zu einer langgestreckten
horizontalen geradlinigen Nut 8d. Dann führt die
Führungsöffnung 8 zu
einer verhältnismäßig leicht
abfallenden Nut 8e an der Vorderseite der geradlinigen
Nut 8d und erreicht den vorderen Endabschnitt 8b.
In 3 bezeichnet 6 den Anschlussstückverriegelungsvorsprung
und 20 eine Trennwand, welche die oberen und unteren Aufnahmeräume 12 trennt.
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4 zeigt
eine Längsschnittansicht
des Steckergehäuses 2 und
des hinteren Halters 4. Das Steckergehäuse 2 weist eine Wand 21 zum
Isolieren der symmetrischen oberen und unteren Anschlussstückaufnahmekammern 13.
Die Wand 21 weist eine Mehrzahl von federnden Verriegelungslanzen 22 auf. Die
Anschlussstückaufnahmekammern 13 führen zu einem
vorderen Steckverbindereingriffsraum 15. Die Öffnung 10 zum
Einsetzen des hinteren Halters ist zu der Anschlussstückaufnahmekammer 13 geöffnet, so
dass jeder Anschlussstückverriegelungsvorsprung 6 des
hinteren Halters 4 in eine der Anschlussstückaufnahmekammern 13 eintreten
kann. Der Anschlussstückverriegelungsvorsprung 6 ist
an der Innenseite der Basisplatte 5 positioniert, um eine Stufe
zu definieren.
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An
einem vorderen Ende der Öffnung 10 ist eine
abgeschrägte
Führungsfläche 23 für die Anschlussstückverriegelungsvorsprünge 6 vorgesehen.
Vor der abgeschrägten
Führungsfläche 23 ist eine
Eintrittsfläche 25 vorgesehen,
die an einer Innenwand 24 des Steckergehäuses 2 zur
Führung
der Anschlussstückverriegelungsvorsprünge 6 ausgebildet
ist. Die Eintrittsfläche 25 führt zu den
Anschlussstückaufnahmekammern 13.
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In 4 bezeichnet 57 einen
Eingriffsabschnitt für
einen Verriegelungsarm einer gegenüberliegenden Steckerbuchse
(nicht gezeigt), 58 einen Gleiteingriffsabschnitt zur Sicherung
des Steckergehäuses 2 und 29 einen
Verriegelungsvorsprung zur Verriegelung des Steckergehäuses 2.
Das Steckergehäuse 2 hat
keinen Verriegelungsarm für
den Eingriff mit der Steckerbuchse, was vorteilhaft ist, um einen
Raum zu bewahren, der zum adäquaten
Aufnehmen des hinteren Halters 4 genügt.
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Die 5 und 6 zeigen
einen Vorverriegelungszustand des Steckergehäuses 2 und eines hinteren
Halters 4. Wie in 5 dargestellt,
stößt der hintere
Endabschnitt der Führungsöffnung 8 gegen den
Vorverriegelungsvorsprung 17, und der vordere Endabschnitt 8b der
Führungsöffnung 8 stößt gegen den
Führungsvorsprung 18.
In der Nähe
und vor einem vorderen Ende der Seitenplatte 7 des hinteren Halters 4 ist
der Endverriegelungshilfsvorsprung 19 positioniert.
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Beim
Eingriff jedes Vorsprungs 17, 18 mit der Führungsöffnung 8 lenkt
die Seitenplatte 7 nach außen entlang der spitz zulaufenden
Führungsfläche 18a des
Führungsvorsprungs 18 aus,
so dass jeder Vorsprung 17 oder 18 sanft mit der
Führungsöffnung 8 in
Eingriff gelangen kann. Der Vorverriegelungsvorsprung 17,
der eine geringere Höhe
als der Führungsvorsprung 18 hat,
ermöglicht
dessen leichten Eingriff mit der Führungsöffnung 8 sogar ohne
eine spitz zulaufende Führungsfläche des
Vorverriegelungsvorsprungs 17.
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Wie
in 6 dargestellt, sind in dem Vorverriegelungszustand
des hinteren Halters 4 die Anschlussstücke nach vorn in die Anschlussstückaufnahmekammern
eingesetzt. Eine Eingriffsöffnung oder
eine Eingriffsausschnittschulter 27 des Anschlussstücks 26 steht
mit einem Vorsprung der Verriegelungslanze 22 in Eingriff.
Der Anschlussstückverriegelungsvorsprung 6 des
hinteren Halters 4 ist noch innerhalb der Öffnung 10.
Zwischen dem vordersten Ende des Anschlussstückverriegelungsvorsprungs 6 und
dem vorderen Ende der Öffnung 10 ist ein
Spiel 28. Die Basisplatte 5 des hinteren Halters 4 kontaktiert
eine verhältnismäßig dünne Wand 29,
die an der Rückseite
der Öffnung 10 positioniert ist.
Die hintere Wand 29 ist ein Teil der Innenwand 24,
und eine vordere Endfläche
der hinteren Wand 29 definiert eine hintere Endfläche der Öffnung 10.
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In
dem in 5 gezeigten Vorverriegelungszustand des hinteren
Halters 4 schafft das Drücken des hinteren Endes der
Basisplatte 5 in einer Pfeilkopfrichtung A1 nach vorn eine
Schwenkkraft an dem hinteren Halter 4 um die Vorsprünge 17, 18 herum, besonders
um den Vorsprung 18 herum.
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Daher
bewegt sich, wie in den 7 und 8 dargestellt
ist, der Kopf des hinteren Halters 4 in eine Pfeilkopfrichtung
A2 nach innen, um diesen selbst zusammen mit dem Vorrücken des
hinteren Halters 4 in die Öffnung 10 des Steckergehäuses zu schwenken.
In 7 ist der Vorverriegelungsvorsprung 17 von
der Führungsöffnung 8 außer Eingriff (gleichzeitig
ist die Seitenplatte 17 nach außen ausgelenkt). Indessen verlässt der
Führungsvorsprung 18 die
kurze abgeschrägte
Nut 8e (und den vorderen Endabschnitt 8b) der
Führungsöffnung 8,
um in die geradlinige Nut 8d einzutreten. Darüber hinaus
kontaktiert ein vorderer Endabschnitt 7a der Seitenplatte 7 des
hinteren Halters 4 den Endverriegelungshilfsvorsprung 19,
was die Schwenkbewegung des hinteren Halters 4 um den Endverriegelungshilfsvorsprung 19 herum
erhöht.
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Wie
in 8 dargestellt ist, bewegt sich der Anschlussstückverriegelungsvorsprung 6 des
hinteren Halters 4 mit dessen Schwenkbewegung von der Öffnung 10 des
Steckergehäuses 2 nach
vorn in die Anschlussstückaufnahmekammer 13 hinein.
Dann kontaktiert eine äußere vordere
Endschulter 6a des Anschlussstückverriegelungsvorsprungs 6 ein
Ende der abgeschrägten
Führungsfläche 23,
die an der Vorderseite der Öffnung 10 positioniert
ist.
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Mit
dem Druckvorgang des hinteren Halters 4, wie in 7 dargestellt
ist, bewegt sich die geradlinige Nut 8d der Führungsöffnung 8 gleitend
schräg entlang
des Führungsvorsprungs 18.
Gleichzeitig bewegt sich, wie in 8 gezeigt
ist, die vordere Endschulter 6a des Anschlussstückverriegelungsvorsprungs 6 gleitend
schräg
entlang der abgeschrägten Führungsfläche 23.
Dadurch bewegt sich ein Verriegelungsabschnitt 6b, welcher
ein innerer vorderer Endteil des Anschlussstückverriegelungsvorsprungs 6 ist,
schräg
zu der Schulter 26a des Anschlussstücks 26 hin.
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In 7 bewegt
die spitz zulaufende Führungsfläche 19a des
Endverriegelungshilfsvorsprungs 19 zwangsläufig unter
eine Innenfläche
der Seitenplatte 7 des hinteren Halters 4, was
die Seitenplatte 7 auslenkt. Dadurch tritt, wie in 9 dargestellt
ist, der Endverriegelungshilfsvorsprung 19 in die Öffnung 8 ein.
Mit dem Druckvorgang des hinteren Halters 4 tritt, wie
in 9 dargestellt ist, der Führungsvorsprung 18 über die
geradlinige Nut 8d in die längliche abgeschrägte Nut 8c der
Führungsöffnung 8 ein.
Dadurch greift der hintere Halter 4 mit dem Schwenken in
einer Pfeilkopfrichtung A3, welche entgegengesetzt zu der in 7 gezeigten
Pfeilkopfrichtung A2 ist, in der Anschlussstückeinsetzrichtung vollständig in
die Öffnung 10 ein.
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Die 9 und 10 zeigen
einen Endverriegelungszustand des hinteren Halters 4. Wie
in 9 gezeigt ist, greift der Endverriegelungshilfsvorsprung 19 in
den vorderen Endabschnitt 8b der Führungsöffnung 8 ein, und
der Führungsvorsprung 18 greift
in den hinteren Endabschnitt 8a der Führungsöffnung 8 ein. Der
Vorverriegelungsvorsprung 17 ist von der Führungsöffnung 8 außer Eingriff.
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Der
Endverriegelungsvorsprung 14 des hinteren Halters 4 tritt
unter dessen Auslenkung in die Öffnung 10 ein.
Wie in 10 dargestellt ist, stößt ein Fußabschnitt 14a1 der
abgeschrägten
Anschlagfläche 14a,
welcher ein Kreuzungsbereich der Anschlagfläche 14a und der hinteren Endfläche 5a der Basisplatte 5 ist,
gegen den hinteren Endrand 10a (das heißt, einen vorderen Endflächenrand
der hinteren Seitenwand 29) der Öffnung 10 an. Gleichzeitig stößt die hintere
Endfläche 5a der
Basisplatte 5 gegen die vordere Endfläche 29a (4)
der hinteren Seitenwand 29 des Steckergehäuses 2 an.
Eine äußere Flächenhälfte 6c des
Anschlussstückverriegelungsvorsprungs 6 stößt gegen
die Eintrittsfläche 25 an,
wodurch der hintere Halter 4 in der Öffnung 10 zuverlässig verriegelt
ist.
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Wenn
es ein vergleichsweise größeres Spiel zwischen
dem hinteren Halter 4 und dem Steckergehäuse 2 als
bei der bekannten Struktur gibt, tendiert der hintere Halter 4 dazu,
sich aus der Öffnung 10 heraus
zu bewegen, das heißt,
in eine Pfeilkopfrichtung A4 aus 10 (wie
auch in 11 dargestellt ist). Dies bewirkt
eine reduzierte Kraft des Anschlussstückverriegelungsvorsprungs 6 aus 10 zur
Verriegelung des Anschlussstücks 26,
was infolge eines zwangsläufigen
Zuges an einem elektrischen Kabel 35 in einem Außereingriff
des Anschlussstücks 26 resultiert.
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Bei
der Ausführungsform,
wie in 11 dargestellt, stößt die abgeschrägte Anschlagfläche 14a des
Endverriegelungsvorsprungs 14 gegen den hinteren Endrand
(Ecke) 10a der Öffnung 10 an.
Daher nimmt der hintere Halter 4 beim Ziehen des elektrischen
Kabels 35 aus 10 nach hinten eine rückwärtige Kraft
in einer Pfeilkopfrichtung A5 aus 11 auf.
Dadurch stößt die abgeschrägte Anschlagfläche 14a gleitend
gegen den hinteren Endrand 10a der Öffnung 10 an, so dass
der hintere Halter 4 in einer Pfeilkopfrichtung A6 in das
Steckergehäuse 2 hinein gedrückt wird.
Dementsprechend verriegelt, wie in 10 dargestellt
ist, der Anschlussstückverriegelungsvorsprung 6,
der eine verhältnismäßig große Anlagefläche hat,
zuverlässig
die hintere Schulter 26a des Anschlussstücks 26,
was eine ausreichende Anschlagkraft für das Anschlussstück 26 schafft.
Darüber
hinaus stößt die hintere
Endfläche 5a der
Basisplatte 5 des hinteren Halters 4 gegen die
vordere Endfläche 29a (4)
der hinteren Seitenwand 29 des Steckergehäuses 2,
um eine ausreichende Endverriegelungskraft zu schaffen. Diese Anschlagkräfte sind
auch gegen eine Außereingriffskraft
des Anschlussstücks 26 während des
Zusammenpassens mit einem gegenüberliegenden
Steckverbinder ausreichend.
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Beim
Außereingriff
des hinteren Halters 4 stößt die abgeschrägte Anschlagfläche 14a des
Endverriegelungsvorsprungs 14 sanft gleitend gegen den hinteren
Endrand 10a der Öffnung 10 an,
wodurch eine Abnutzung und Verformung des Endverriegelungsvorsprungs 14 verhindert
wird. Die Anschlagfläche 14a,
die einen Neigungswinkel α (2)
von etwa 30° bis
45° hat,
erlaubt eine ausreichende Anlagekraft gegen den hinteren Endrand 10a.
Dies schafft eine adäquate
Verriegelungskraft für
den hinteren Halter 4 und ermöglicht eine sanfte zuverlässige Anlage
der Anschlagfläche 14a gegen
den hinteren Endrand 10a, um einem zwangsläufigen Zug
zu widerstehen, der auf das elektrische Kabel 35 ausgeübt wird.
Außerdem
verhindert der Endverriegelungsvorsprung 14, der eine Dicke
aufweist, die dessen Elastizität
bewahrt, eine Abnutzung und Verformung (Durchbiegung) des hinteren
Halters 4 beim Eingriff und Außereingriff des hinteren Halters 4.
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Die 12 und 13 zeigen
eine zweite Ausführungsform
eines Steckverbinders mit Doppelverriegelung der Anschlussstücke gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Der
Steckverbinder 1' mit
Doppelverriegelung weist einen hinteren Halter 4' auf, der mit
einer Basisplatte 5' versehen
ist, von welcher ein hinterer Endabschnitt besonders eine direkt
daran ausgebildete, abgeschrägte
Anschlagfläche 14a' aufweist.
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Die
Anschlagfläche 14a' hat eine Länge über die
gesamte Strecke zwischen beiden Seitenplatten 7 des hinteren
Halters 4' an
einem hinteren Endabschnitt der Basisplatte 5'. Der hintere
Endabschnitt der Anschlagfläche 14a' der Basisplatte 5' dient als ein
Endverriegelungsvorsprung (Verriegelungsabschnitt) 14'.
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Die
anderen Komponenten als der Verriegelungsabschnitt 14' sind dieselben
wie bei der ersten Ausführungsform
und haben dieselben Bezugszeichen. Daher werden dieselben Komponenten
nicht wieder erläutert.
In 12 bezeichnet 5a' eine hintere Endfläche mit
einer geringen Breite benachbart zu der Anschlagfläche 14a'. In 13 wird
der hintere Halter 4' durch
die Öffnung 10 hindurch
in das Steckergehäuse 2 eingesetzt,
und die Anschlagfläche 14a' stößt gegen
den hinteren Endrand 10a der Öffnung 10 an, um den
hinteren Halter 4' endgültig zu verriegeln.
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In
derselben Weise wie bei der in den 10 und 11 gezeigten
ersten Ausführungsform
stößt, selbst
wenn sich der hintere Halter 4' in dessen Außereingriffsrichtung innerhalb
der Öffnung 10 infolge eines
auf das Anschlussstück 26 ausgeübten Zugs bewegt,
die abgeschrägte
Anschlagfläche 14a' gegen den hinteren
Endrand 10a der Öffnung 10 mit
einem Gleitspiel an. Dies schafft eine Rückdruckkraft an dem hinteren
Halter innerhalb des Steckergehäuses 2,
was den Außereingriff
des hinteren Halters 4' verhindert.
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Anstelle
der abgeschrägten
Anschlagfläche 14a' kann ein Endverriegelungsabschnitt
als ein Vorsprung (nicht gezeigt) vorgesehen sein. Außerdem kann
es möglich
sein, dass der Führungsvorsprung 18 und
der Endverriegelungshilfsvorsprung 19 aus 9 einen
Endverriegelungsabschnitt bilden. Die Konstruktion jeder abgeschrägten Anschlagfläche 14a oder 14a' der Ausführungsformen
kann auf einen Steckverbinder, wie den Steckverbinder mit Doppelverriegelung
(16) angewendet werden.
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Es
wird angemerkt, dass die Begriffe "obere" und "untere" üblicherweise
verwendet werden, um die Position der Komponenten in den beigefügten Zeichnungen
zu zeigen. Praktisch können
die Steckverbinder 1 und 1' mit Doppelverriegelung in einem umgekehrten
Zustand positioniert sein oder können in
einer Horizontalrichtung ausgerichtet sein.