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DE60010000T2 - Steuerungsverfahren für numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine - Google Patents

Steuerungsverfahren für numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine Download PDF

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DE60010000T2
DE60010000T2 DE60010000T DE60010000T DE60010000T2 DE 60010000 T2 DE60010000 T2 DE 60010000T2 DE 60010000 T DE60010000 T DE 60010000T DE 60010000 T DE60010000 T DE 60010000T DE 60010000 T2 DE60010000 T2 DE 60010000T2
Authority
DE
Germany
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command signal
section
feed
drive system
feed drive
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60010000T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60010000D1 (de
Inventor
Yoshiaki Sakyo-ku Kakino
Makoto Yamatokoriyama-shi Nara Fujishima
Hisashi Asakuchi-gun Okayama Otsubo
Hideo Itami-shi Hyogo Nakagawa
Yoshinori Niwa-gun Yamaoka
Torao Chiyoda-ku Takeshita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yamazaki Mazak Corp
Mitsubishi Electric Corp
DMG Mori Co Ltd
Yasda Precision Tools KK
Original Assignee
Yamazaki Mazak Corp
Mitsubishi Electric Corp
Mori Seiki Co Ltd
Yasda Precision Tools KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Yamazaki Mazak Corp, Mitsubishi Electric Corp, Mori Seiki Co Ltd, Yasda Precision Tools KK filed Critical Yamazaki Mazak Corp
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Publication of DE60010000D1 publication Critical patent/DE60010000D1/de
Publication of DE60010000T2 publication Critical patent/DE60010000T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/416Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by control of velocity, acceleration or deceleration
    • G05B19/4166Controlling feed or in-feed
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/42Servomotor, servo controller kind till VSS
    • G05B2219/42073Position and speed feedback, speed derived from position reference
    • GPHYSICS
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    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/50Machine tool, machine tool null till machine tool work handling
    • G05B2219/50107Retract tool if end of drilling is detected

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Regeln der Operation eines Vorschubantriebssystems und einer Spindel einer NC-Werkzeugmaschine und genauer ein Regelverfahren, welches den Verschleiß und Abrieb einer Bohrerkante während dem Bohren mit einem Bohrer effektiv verringert.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • In den letzten Jahren wurden NC-Werkzeugmaschinen so konstruiert, dass eine Spindel und ein Vorschubantriebssystem mit höheren Geschwindigkeiten und höheren Beschleunigungen arbeiten.
  • In der DE 19904117 wird ein Verfahren zum Regeln einer selbstregelnden Werkzeugmaschine mit einem auf dem Bearbeitungsprogramm basierend betriebsfähigen Vorschubantriebssystem beschrieben, welches folgendes umfasst: Erzeugen eines Operationsbefehlsignals basierend auf dem Bearbeitungsprogramm und einer Zeitkonstante; Erzeugen eines Geschwindigkeitsbefehlsignals durch das Multiplizieren einer Abweichung des Signals der Ist-Position, welches vom Vorschubantriebssystem rückgekoppelt wurde, vom erzeugten Operationsbefehlsignal mit einer Positionsschleifenverstärkung; Erzeugen eines Strombefehlsignals durch das Multiplizieren einer Abweichung des vom Vorschubantriebssystem rückgekoppelten Signals der Ist- Geschwindigkeit vom erzeugten Geschwindigkeitsbefehlsignal mit einer Geschwindigkeitsschleifenverstärkung; und Steuern eines Antriebsmotors des Vorschubantriebssystems basierend auf dem erzeugten Strombefehlsignal zum Antreiben desselben.
  • Das US-Patent US 4,440,529 offenbart einen Bohrer, welcher zum Bohren von Bohrlöchern angewendet wird und mit einer Vorrichtung versehen ist, um den Bohrer während dem Zurückziehen mit einer verringerten Geschwindigkeit zu drehen, um die Bildung von Effektivkratzern in der Wand der Öffnung zu verhindern.
  • Es ist bekannt, dass die Operation mit der höheren Geschwindigkeit und Beschleunigung die Standzeit des Bohrers verlängert. Dies geschieht angeblich, da der Bohrer solch einer Werkzeugmaschine mit einer hohen Geschwindigkeit und Beschleunigung für eine kürzere Zeitdauer einem langsamen Vorschubverfahren ausgesetzt ist, wenn er entgegengesetzt einer Vorschubrichtung des Bohrers zurückgezogen wird, und eine Bohrerkante für eine kürzere Zeitdauer als bei einer NC-Werkzeugmaschine mit einer herkömmlichen Geschwindigkeit in Reibungskontakt mit dem Boden einer Bohrung ist. Dies wird detailliert in Bezug auf 14 erklärt werden. 14 zeigt Geschwindigkeitsschwankungen bei der Vorschubgeschwindigkeit des Bohrers in der Nähe des Bodens des Bohrlochs bei der Werkzeugmaschine mit der hohen Geschwindigkeit und Beschleunigung (durchgezogene Linie) und bei der herkömmlichen Werkzeugmaschine (Strichlinie). Vorausgesetzt, dass die Bohrerkante in Reibungskontakt mit dem Boden des Bohrlochs ist, wenn sich die Vorschubgeschwindigkeit innerhalb eines Bereichs von ±2 m/Min befindet, so dauert der Reibungskon takt im Falle einer Werkzeugmaschine mit einer hohen Geschwindigkeit und Beschleunigung ca. 0,13 Sekunden und im Falle einer herkömmlichen Werkzeugmaschine 0,26 Sekunden an, wie in 14 gezeigt. Bei der herkömmlichen Werkzeugmaschine ist die Zeitdauer, während welcher die Bohrerkante in Reibungskontakt mit dem Bohrlochboden gehalten wird, um 0,13 Sekunden länger als bei der Werkzeugmaschine mit der hohen Geschwindigkeit und Beschleunigung, so dass die Standzeit des Bohrers kurz ist.
  • Die Operationen der Spindel und des Vorschubantriebssystems werden normalerweise durch eine Regeleinrichtung geregelt, wie in 15 gezeigt. Wie gezeigt, enthält die Regeleinrichtung 100 einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramm, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 und einen die Spindel regelnden Abschnitt 105. Der Bearbeitungsprogrammspeicherabschnitt 101 speichert ein vorbereitend geschaffenes Bearbeitungsprogramm. Der Programmanalyseabschnitt 102 analysiert das im Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms gespeicherte Programm, um die die Drehung der Spindel und die Vorschubgeschwindigkeit und Vorschubposition des Vorschubantriebssystems betreffenden Befehle aus dem Bearbeitungsprogramm herauszusuchen, und sendet dann ein die Drehung der Spindel betreffendes Befehlsignal zum den Spindelantrieb regelnden Abschnitt 105 und für die Vorschubgeschwindigkeit und die Vorschubposition des Vorschubantriebssystems 106 bezeichnende Befehlsignale zum den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103.
  • Der den Spindelantrieb regelnde Abschnitt 105 regelt ein Spindelantriebssystem 107 nach dem empfangenen Befehlsig nal zum Antreiben desselben. Der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 bestimmt zu gleichmäßig beanstandeten Zeitpunkten die Zielvorschubpositionen für die Operation des Vorschubantriebssystem 106 basierend auf den empfangenen Befehlsignalen und eine im Voraus bestimmte Zeitkonstante, um Operationsbefehlsignale zu erzeugen, welche für die jeweiligen Zielvorschubpositionen bezeichnend sind, und überträgt dann die Operationsbefehlsignale nacheinander zum den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104. Der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 erzeugt ein Geschwindigkeitsbefehlsignal durch das Multiplizieren einer Abweichung des Signals der Ist-Position, welches vom Vorschubantriebssystem 106 rückgekoppelt wurde, von einem empfangenen Operationsbefehlsignal mit einer Positionsschleifenverstärkung Kp. Dann erzeugt der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 ein Strombefehlsignal durch das Multiplizieren einer Abweichung eines Signals der Ist-Geschwindigkeit, welches vom Vorschubantriebssystem 106 rückgekoppelt wurde, vom erzeugten Geschwindigkeitsbefehlsignal mit einer Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV. Der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 erzeugt außerdem eine Ausgabe durch das Multiplizieren einer Abweichung des vom Vorschubantriebssystem 106 rückgekoppelten Signals des Ist-Antriebstroms vom erzeugten Strombefehlsignal mit einer Stromschleifenverstärkung KV und überträgt die Ausgabe dann als ein Antriebsbefehlsignal zum Vorschubantriebssystem 106. Die Operation des Vorschubantriebssystems 106 wird basierend auf dem empfangenen Antriebsbefehlsignal geregelt. Zwar wird in 15 das einzelne Vorschubantriebssystem gezeigt, aber Werkzeugmaschinen, wie z.B. Bearbeitungszentren, weisen allgemein eine Vielzahl an Vorschubantriebssystemen 106 auf, wobei der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 und der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 für jedes der Vielzahl an Vorschubantriebssystemen 106 vorgesehen sind.
  • Die NC-Werkzeugmaschine (z.B. Bearbeitungszentrum) ist adaptiert eine Vielzahl an Bearbeitungsoperationen auszuführen, wie z.B. Fingerfräsen, Bohren, Räumen und Fräsen. In erster Linie wird das Fingerfräsen meist zur Bahnsteuerung eingesetzt, da es wichtig ist, die jeweiligen Vorschubantriebssysteme 106 präzise zu regeln, um die sehr präzise Kontur zu erzielen. Sogar wenn die jeweiligen Vorschubantriebssysteme 106 gleichzeitig angetrieben werden, werden die Parameter, welche die Positionsschleifenverstärkungen KP, die Vorschubgeschwindigkeitsschleifenverstärkungen KV und die Schneidevorschubzeitkonstanten für die jeweiligen Vorschubantriebssysteme enthalten, bei den gleichen Pegeln eingestellt, um eine Verringerung der Präzision der Bahnsteuerung zu verhindern. Bei der zuvor erwähnten Werkzeugmaschine mit der hohen Geschwindigkeit und Beschleunigung werden die Bearbeitungsoperationen jeweils mit einer Spindeldrehgeschwindigkeit von 20000 bis 30000 m–1 oder mehr und einer Vorschubgeschwindigkeit von 10 bis 20 m/Min oder mehr ausgeführt, damit die Zeitkonstante bei solch einem Pegel eingestellt wird, dass die Vorschubantriebssysteme 106 jeweils mit einer Beschleunigung von weniger als 0,1G während der Bearbeitungsoperation angetrieben werden.
  • Bei der herkömmlichen Werkzeugmaschine werden die Parameter für die Vorschubantriebssysteme 106 folglich hauptsächlich zur Bahnsteuerung eingestellt. Daher sind die Parametereinstellungen nicht unbedingt für das Bohren optimiert, um die Stillstandzeit des Bohrers im Boden der Bohrung zur Verringerung des Verschleißes und des Abriebs des Bohrers und zur Verlängerung der Standzeit des Boh rers zu verringern.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In Anbetracht des Vorhergehenden ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Regelverfahren für eine NC-Werkzeugmaschine zu liefern, welches eine hohe Genauigkeit der Bahnsteuerung sicherstellt und eine Verlängerung der Standzeit des Bohrers und eine Verringerung der Bearbeitungszeit zulässt.
  • Um die oben erwähnte Aufgabe nach der vorliegenden Erfindung zu erfüllen umfasst das vorliegende Regelverfahren für eine NC-Werkzeugmaschine das Erzeugen eines Operationsbefehlsignals basierend auf dem Bearbeitungsprogramm und einer Zeitkonstante, das Erzeugen eines Geschwindigkeitsbefehlsignals durch das Multiplizieren einer Abweichung des Signals der Ist-Position, welches vom Vorschubantriebssystem rückgekoppelt wurde, vom erzeugten Operationsbefehlsignal mit einer Positionsschleifenverstärkung, das Erzeugen eines Strombefehlsignals durch das Multiplizieren einer Abweichung des Signals der Ist-Geschwindigkeit, welches vom Vorschubantriebssystem rückgekoppelt wurde, vom erzeugten Geschwindigkeitsbefehlsignal mit einer Geschwindigkeitsschleifenverstärkung, und das Steuern eines Antriebsmotors des Vorschubantriebssystems basierend auf dem erzeugten Strombefehlsignal, wobei ein im Bearbeitungsprogramm vorgeschriebener Bearbeitungsmodus bestimmt wird und ein im Voraus bestimmter Operationsmodifikationswert dem Operationsbefehlsignal hinzugefügt wird, wenn der Bearbeitungsmodus ein Bohrmodus ist, um das Geschwindigkeitsbefehlsignal und dann das Strombefehlsignal zu erzeugen, und der Antriebsmotor des Vorschubantriebssystems basierend auf dem erzeugten Stromsignal angetrieben und gesteuert wird, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt einer Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden.
  • Mit dieser Anordnung, in welcher der Bearbeitungsmodus der Bohrmodus ist, wird der im Voraus bestimmte Operationsmodifikationswert zum erzeugten Operationsbefehlsignal hinzugefügt und die Erzeugung des Geschwindigkeitsbefehlsignals basiert auf dem resultierenden Operationsbefehlsignal, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden. Daher wird das Vorschubantriebssystem mit einer Vorschubgeschwindigkeit zurückgezogen, welche höher als eine Schnellvorschubgeschwindigkeit ist, welche in einem nicht bohrenden Modus anzuwenden ist, damit eine langsame Vorschubperiode oder eine Stillstandzeit, während welcher der Bohrer in einer Bohrung bleibt, verringert werden kann, wenn die Vorschubrichtung umgekehrt wird. Folglich ist die Bohrerkante für eine kürzere Zeitdauer mit dem Boden der Bohrung in Reibungskontakt. Dies verlängert die Standzeit des Bohrers und verkürzt außerdem die Bearbeitungszeit. Nach der Vollendung jeder Bohrung wird der hinzugefügte Operationsmodifikationswert gestrichen.
  • Im zuvor erwähnten Regelverfahren zum Antreiben und Regeln des Antriebsmotors des Vorschubantriebssystems wird der im Bearbeitungsprogramm vorgeschriebene Bearbeitungsmodus bestimmt und, wenn der Bearbeitungsmodus der Bohrmodus ist, ein im Voraus bestimmter Geschwindigkeitsmodifikationswert zum erzeugten Geschwindigkeitsbefehlsignal hinzugefügt, um das Stromsignal zu erzeugen, und der Antriebsmotor des Vorschubantriebssystems wird basierend auf dem erzeugten Strombefehlsignal angetrieben und gere gelt, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden.
  • Mit dieser Anordnung wird der im Voraus bestimmte Geschwindigkeitsmodifikationswert zum erzeugten Geschwindigkeitsbefehlsignal hinzugefügt und die Erzeugung des Strombefehlsignals basiert auf dem resultierenden Geschwindigkeitsbefehlsignal, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden. Daher wird das Vorschubantriebssystem mit einer höheren Vorschubgeschwindigkeit als der Schnellvorschubgeschwindigkeit zurückgezogen, welche, wie oben beschrieben, in einem nicht bohrenden Modus anzuwenden ist, damit eine Stillstandzeit des Bohrers verringert werden kann, wenn die Vorschubrichtung umgekehrt wird. Folglich ist die Bohrerkante für eine kürzere Zeitdauer mit dem Boden der Bohrung in Reibungskontakt. Dies verlängert die Standzeit des Bohrers und verkürzt außerdem die Bearbeitungszeit. Nach der Vollendung jeder Bohrung wird der hinzugefügte Geschwindigkeitsmodifikationswert gestrichen.
  • Im zuvor erwähnten Regelverfahren zum Antreiben und Regeln des Antriebsmotors des Vorschubantriebssystems wird der im Bearbeitungsprogramm vorgeschriebene Bearbeitungsmodus bestimmt und, wenn der Bearbeitungsmodus der Bohrmodus ist, wird das Vorschubantriebssystem durch das Einsetzen einer Positionsschleifenverstärkung mit einem höheren Wert als eine Positionsschleifenverstärkung, welche im nicht bohrenden Modus anzuwenden ist, angetrieben und geregelt, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden.
  • Mit dieser Anordnung wird das Geschwindigkeitsbefehlsignal durch das Einsetzen einer Positionsschleifenverstärkung erzeugt, welche einen höheren Wert als die im nicht bohrenden Modus anzuwendende Positionsschleifenverstärkung aufweist, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden. Daher wird das Vorschubantriebssystem mit einer höheren Vorschubgeschwindigkeit als einer Schnellvorschubgeschwindigkeit zurückgezogen, welche, wie oben beschrieben, im nicht bohrenden Modus anzuwenden ist, damit eine Stillstandzeit des Bohrers verringert werden kann, wenn die Vorschubrichtung umgekehrt wird. Folglich sind die gleichen Effekte, wie oben beschrieben geliefert. Nach der Vollendung jeder Bohrung wird die Positionsschleifenverstärkung auf einen normalen Wert zurückgestellt.
  • Im zuvor erwähnten Regelverfahren zum Antreiben und Regeln des Antriebsmotors des Vorschubantriebssystems wird der im Bearbeitungsprogramm vorgeschriebene Bearbeitungsmodus bestimmt und, wenn der Bearbeitungsmodus der Bohrmodus ist, wird das Vorschubantriebssystem durch das Einsetzen einer Geschwindigkeitsschleifenverstärkung mit einem höheren Wert als eine Geschwindigkeitsschleifenverstärkung, welche im nicht bohrenden Modus anzuwenden ist, angetrieben und geregelt, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt der Vorschubrichtung zurückgezogen zu werden.
  • Mit dieser Anordnung wird das Strombefehlsignal durch das Einsetzen der Geschwindigkeitsschleifenverstärkung erzeugt, welche einen höheren Wert als die im nicht bohrenden Modus anzuwendende Geschwindigkeitsschleifenverstär kung aufweist, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden. Daher wird das Vorschubantriebssystem mit einer höheren Vorschubgeschwindigkeit als der Schnellvorschubgeschwindigkeit zurückgezogen, welche, wie oben beschrieben, im nicht bohrenden Modus anzuwenden ist, damit eine Stillstandzeit des Bohrers verringert werden kann, wenn die Vorschubrichtung umgekehrt wird. Folglich sind die gleichen Effekte, wie oben beschrieben geliefert. Nach der Vollendung jeder Bohrung wird die Geschwindigkeitsschleifenverstärkung auf einen normalen Wert zurückgestellt.
  • Im zuvor erwähnten Regelverfahren zum Antreiben und Regeln des Antriebsmotors des Vorschubantriebssystems wird der im Bearbeitungsprogramm vorgeschriebene Bearbeitungsmodus bestimmt und, wenn der Bearbeitungsmodus der Bohrmodus ist, wird eine glockenförmige Zeitkonstante als Zeitkonstante eingesetzt, wenn das Vorschubantriebssystem in die Bohrvorschubrichtung angetrieben wird, und eine lineare Zeitkonstante als die Zeitkonstante eingesetzt, wenn das Vorschubantriebssystem in eine zurückziehenden Richtung angetrieben wird.
  • Mit dieser Anordnung wird das Operationsbefehlsignal durch das Einsetzen der glockenförmigen Zeitkonstante, wenn das Vorschubantriebssystem in die Bohrvorschubrichtung angetrieben wird, und durch das Einsetzen einer linearen Zeitkonstante erzeugt, wenn das Vorschubantriebssystem in die zurückziehende Richtung angetrieben wird. Die lineare Zeitkonstante lässt einen schnelleren Anstieg der Vorschubgeschwindigkeit als die glockenförmige Zeitkonstante zu. Daher kann die Fahrgeschwindigkeit des Bohrers erhöht werden, wenn das Vorschubantriebssystem ange trieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden. Folglich kann die Stillstandzeit des Bohrers verringert werden, wenn die Vorschubrichtung des Bohrers umgekehrt wird. Somit sind die gleichen Effekte, wie oben beschrieben geliefert. Nach der Vollendung jeder Bohrung wird die Zeitkonstante von der linearen Zeitkonstante auf die glockenförmige Zeitkonstante zurückgestellt.
  • Im zuvor erwähnten Regelverfahren zum Antreiben und Regeln des Antriebsmotors des Vorschubantriebssystems wird der im Bearbeitungsprogramm vorgeschriebene Bearbeitungsmodus bestimmt und, wenn der Bearbeitungsmodus der Bohrmodus ist, wird das Vorschubantriebssystem durch das Verringern der Zeitkonstante, welche zu verwenden ist, wenn das Vorschubantriebssystem in die Bohrvorschubrichtung angetrieben wird, auf einen Wert, welcher kleiner als eine Zeitkonstante ist, welche beim Antreiben des Vorschubantriebssystems im nicht bohrenden Modus zu verwenden ist. Der Begriff "Zeitkonstante" bedeutet hierin eine Anstiegszeit, welche verstrichen ist, bis das Vorschubantriebssystem eine im Voraus bestimmte Vorschubgeschwindigkeit erreicht.
  • Mit dieser Anordnung wird die Zeitkonstante, welche einen kleineren Wert als die beim nicht bohrenden Modus zu verwendende Zeitkonstante aufweist, zur Erzeugung des Operationsbefehlsignals angewendet, wenn das Vorschubantriebssystem in die Bohrvorschubrichtung angetrieben wird. Daher wird das Vorschubantriebssystem mit einer hohen Abbremsungsgeschwindigkeit am Boden der Bohrung angehalten und dann wird seine Fahrtrichtung umgekehrt. Folglich kann die Stillstandzeit des Bohrers im Boden der Bohrung verringert werden, damit die Bohrerkante für eine kürzere Zeitdauer mit dem Boden der Bohrung in Reibungskontakt ist. Dies verlängert die Standzeit des Bohrers und verringert die Bearbeitungszeit. Nach der Vollendung jeder Bohrung wird die Zeitkonstante auf einen ursprünglichen Wert zurückgestellt.
  • Im zuvor erwähnten Regelverfahren zum Antreiben und Regeln des Antriebsmotors des Vorschubantriebssystems und in einem Regelverfahren zum Regeln der Drehgeschwindigkeit einer Spindel nach dem Bearbeitungsprogramm, wird der im Bearbeitungsprogramm vorgeschriebene Bearbeitungsmodus bestimmt und, wenn der Bearbeitungsmodus der Bohrmodus ist, wird die Drehgeschwindigkeit der Spindel abgebremst, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden.
  • Mit dieser Anordnung wird die Spindel mit einer niedrigeren Drehgeschwindigkeit gedreht, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden. Daher wird eine Strecke verringert, während welcher die Bohrerkante mit dem Boden der Bohrung in Reibungskontakt gehalten wird, wenn das Vorschubantriebssystem angetrieben wird, um zurückgezogen zu werden, wobei die Standzeit des Bohrers verlängert werden kann.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein Blockdiagramm, welches eine Regeleinrichtung veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anzuwenden ist;
  • 2 ist ein Blockdiagramm, welches eine Regeleinrichtung veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach einer Abänderung der ersten Ausführungsform anzuwenden ist;
  • Die 3 und 4 sind Graphen zum Erklären der durch die in 2 gezeigte Regeleinrichtung gelieferten Effekte;
  • 5 ist ein Blockdiagramm, welches eine Regeleinrichtung veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anzuwenden ist;
  • 6 ist ein Blockdiagramm, welches eine Regeleinrichtung veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anzuwenden ist;
  • 7 ist ein Blockdiagramm, welches eine Regeleinrichtung veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach einer Änderung der dritten Ausführungsform anzuwenden ist;
  • 8 ist ein Graph zum Erklären der Effekte, welche durch die in 7 gezeigte Regeleinrichtung geliefert sind;
  • 9 ist ein Blockdiagramm, welches eine Regeleinrichtung veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anzuwenden ist;
  • 10 ist ein Blockdiagramm, welches eine Regeleinrich tung veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anzuwenden ist;
  • 11 ist ein Graph zum Erklären der Effekte, welche durch die in 10 gezeigte Regeleinrichtung geliefert sind;
  • 12 ist ein Blockdiagramm, welches eine Regeleinrichtung veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anzuwenden ist;
  • 13 ist ein Blockdiagramm, welches eine Regeleinrichtung veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anzuwenden ist;
  • 14 ist ein Graph zum Erklären der Schwankungen in der Vorschubgeschwindigkeit, welche in der Nähe des Bodens der Bohrung gemessen wurden während ein Bohren nach einem herkömmlichen Regelverfahren ausgeführt wurde; und
  • 15 ist ein Blockdiagramm, welches eine herkömmliche Regeleinrichtung zum Regeln einer NC-Werkzeugmaschine veranschaulicht.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Hiernach werden verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden.
  • Zunächst wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erklärt werden. 1 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer Regeleinrichtung nach der ersten Ausführungsform schematisch veranschaulicht. Die Regeleinrichtung 1 nach dieser Ausführungsform enthält einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104, einen Umkehrungserkennungsabschnitt 2, einen Operationsmodifikationsabschnitt 3 und einen Speicherabschnitt 4 des Operationsmodifikationswertes.
  • Der Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms speichert ein vorbereitend geschaffenes Bearbeitungsprogramm. Der Programmanalyseabschnitt 102 ist adaptiert das im Bearbeitungsprogrammspeicherabschnitt 101 gespeicherte Bearbeitungsprogramm zu analysieren, um einen die Vorschubposition betreffenden Befehl aus dem Bearbeitungsprogramm herauszusuchen, und ein für die Vorschubposition bezeichnendes Befehlsignal zum einen Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 zu übertragen.
  • Der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 ist adaptiert Zielvorschubpositionen an regelmäßig beanstandeten Zeitpunkten für die Operation eines Vorschubsystems 106 basierend auf dem empfangenen Befehlsignal und einer Zeitkonstante zu bestimmen, um Operationsbefehlsignale zu erzeugen, welche für die jeweiligen Zielvorschubpositionen bezeichnend sind, und die Operationsbefehlsignale nacheinander zum den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 zu übertragen.
  • Der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 ist adap tiert ein Geschwindigkeitsbefehlsignal durch das Multiplizieren einer Abweichung des vom Vorschubantriebssystem 106 rückgekoppelten Signals der Ist-Position von einem empfangenen Operationsbefehlsignal mit einer Positionsschleifenverstärkung Kp zu erzeugen, ein Strombefehlsignal durch das Multiplizieren einer Abweichung eines vom Vorschubantriebssystem 106 rückgekoppelten Signals der Ist-Geschwindigkeit vom erzeugten Geschwindigkeitsbefehlsignal mit einer Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV zu erzeugen, eine Ausgabe durch das Multiplizieren einer Abweichung des Signals des Ist-Antriebstroms, welches vom Vorschubantriebssystem 106 rückgekoppelt wurde, vom erzeugten Strombefehlsignal mit einer Stromschleifenverstärkung KI zu erzeugen und die Ausgabe als ein Antriebsbefehlsignal zum Vorschubantriebssystem 106 zu übertragen. Die Operation des Vorschubantriebssystems 106 wird basierend auf dem empfangenen Antriebsbefehlsignal geregelt.
  • Der Umkehrungserkennungsabschnitt 2 beginnt nach der Erkennung eines Bohranlaufbefehls, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 aus dem Bearbeitungsprogramm herausgesucht wurde, mit dem folgenden Verfahren. Der Umkehrungserkennungsabschnitt 2 ist adaptiert ein Signal der Verfahrensimplementierung an den Operationsmodifikationsabschnitt 3 nach der Erkennung eines Operationsbefehls auszugeben, welcher durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 zum Befehlen mit dem Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 zu beginnen erzeugt wird, und ein Verfahrensabbruchssignal an den Operationsmodifikationsabschnitt 3 nach der Erkennung eines Operationsbefehls auszugeben, welcher durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 zum Befehlen das Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 zu beenden erzeugt wird. Der Umkehrungserkennungsabschnitt 2 beendet dieses Verfahren nach der Erkennung eines Bohrabbruchsbefehls, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 aus dem Bearbeitungsprogramm herausgesucht wurde.
  • Der Speicherabschnitt 4 des Operationsmodifikationswertes speichert einen im Voraus bestimmten Operationsmodifikationswert. Der Operationsmodifikationsabschnitt 3 ist adaptiert den Operationsmodifikationswert aus dem Speicherabschnitt 4 des Operationsmodifikationswertes nach dem Empfang des Verfahrensimplementierungssignals zu lesen, welches vom Umkehrungserkennungsabschnitt 2 angelegt wurde, den Operationsmodifikationswert zu einem Operationsbefehlsignal hinzuzufügen, welches durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 zur Änderung des Operationsbefehlsignals erzeugt wird, und das geänderte Operationsbefehlsignal in den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 einzugeben. Der Operationsmodifikationsabschnitt 3 ist außerdem adaptiert den Operationsmodifikationswert zu streichen, welcher zur Modifikation (durch Subtraktion) nach dem Empfang des vom Umkehrungserkennungsabschnitt 2 angelegten Verfahrensabbruchssignals hinzugefügt wurde, und das sich ergebende Operationsbefehlsignal in den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 einzugeben.
  • In der Regeleinrichtung 1 sucht der Programmanalyseabschnitt 102 Befehle aus dem Bearbeitungsprogramm heraus, welche die Drehung einer Spindel, die Vorschubgeschwindigkeit und Vorschubposition des Vorschubantriebssystems 106 und ähnliches betreffen. Von diesen Befehlen werden die die Vorschubgeschwindigkeit und die Vorschubposition des Vorschubantriebssystems 106 betreffenden Befehle zum den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 übertragen. Wenn der so wie durch einen sogenannten G-Code definierte Bohranlaufbefehl im Bearbeitungsprogramm vorhanden ist, wird der Bohranlaufbefehl zum Umkehrungserkennungsabschnitt 2 übertragen.
  • Nach dem Empfang des Bohranlaufbefehlsignals beginnt der Umkehrungserkennungsabschnitt 2 mit dem Operationsmodifikationsverfahren und überwacht Operationsbefehlsignale, welche durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 erzeugt wurden. Nach der Erkennung des Operationsbefehls zum Befehlen das Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 zu beginnen, gibt der Umkehrungserkennungsabschnitt 2 das Signal der Verfahrensimplementierung an den Operationsmodifikationsabschnitt 3 aus. Nach dem Empfang des Signals der Verfahrensimplementierung liest der Operationsmodifikationsabschnitt 3 den Operationsmodifikationswert aus dem Speicherabschnitt 4 des Operationsmodifikationswertes und ändert das durch den den Befehl erzeugenden und verarbeitenden Abschnitt 103 erzeugte Operationsbefehlsignal durch das Hinzufügen des Operationsmodifikationswertes zum Operationsbefehlsignal. Dann wird das geänderte Operationsbefehlsignal in den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 eingegeben.
  • Folglich erzeugt der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 nacheinander ein Geschwindigkeitsbefehlsignal, ein Strombefehlsignal und ein Antriebsbefehlsignal basierend auf dem geänderten Operationsbefehlsignal. Die Operation des Vorschubantriebssystems 106 wird basierend auf dem schließlich erzeugten Antriebsbefehlsignal geregelt. In der Regeleinrichtung 1 nach dieser Ausführungsform legt das Vorschubantriebssystem 106 beim Bohren eine größere Strecke pro Zeiteinheit zum Zurückziehen desselben zurück, als im nicht bohrenden Modus. Daher kann beim Bohren eine Schnellvorschuboperation schneller zum Zurückziehen des Vorschubantriebssystems erreicht werden, als im nicht bohrenden Modus.
  • Nach der Erkennung der Vollendung der Zurückziehoperation überträgt der Umkehrungserkennungsabschnitt 2 das Verfahrenabbruchssignal zum Operationsmodifikationsabschnitt 3. Nach dem Empfang des Verfahrenabbruchssignals streicht der Operationsmodifikationsabschnitt 3 den Operationsmodifikationswert, welcher zur Änderung hinzugefügt wurde. D.h. der Modifikationswert wird vom derzeit durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 erzeugten Operationsbefehlsignal subtrahiert und das sich ergebende Operationsbefehlsignal wird in den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 eingegeben. Folglich erzeugt der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 nacheinander ein Geschwindigkeitsbefehlsignal, ein Strombefehlsignal und ein Antriebsbefehlsignal basierend auf dem sich aus der Subtraktion ergebenden Operationsbefehlsignal. Die Operation des Vorschubantriebssystems 106 wird basierend auf dem schließlich erzeugten Antriebsbefehlsignal geregelt. Folglich wird der Operationsmodifikationswert gestrichen, welcher zur Modifikation hinzugefügt wurde. Der Umkehrungserkennungsabschnitt 2 beendet das Verfahren nach der Erkennung der Bohrabbruchbefehls, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 aus dem Bearbeitungsprogramm herausgesucht wurde.
  • In der Regeleinrichtung 1 nach dieser Ausführungsform kann, wie oben beschrieben, beim Bohren die schnelle Vorschuboperation schneller zum Zurückziehen des Vorschubantriebssystems erreicht werden, als im nicht bohrenden Mo dus. Daher kann die langsame Vorschubperiode oder die Stillstandzeit des Bohrers verringert werden, wenn die Vorschubrichtung des Vorschubantriebssystems umgekehrt wird. Folglich wird die Bohrerkante mit dem Boden einer Bohrung für eine kürzere Zeitdauer in Reibungskontakt gehalten, wodurch die Standzeit des Bohrers verlängert und die Bearbeitungszeit verringert werden kann.
  • Im Allgemeinen enthält das Vorschubantriebssystem 106 eine Vorschubeinrichtung mit einem Kugelumlaufspindelgewinde und einer Kugelmutter. Wenn die Regeleinrichtung auf eine hohe Genauigkeit der Bahnsteuerung gerichtet ist, weist die Regeleinrichtung die Funktion auf ein Spiel zwischen dem Kugelumlaufspindelgewinde und der Kugelmutter auszugleichen. Mit dieser Funktion wird ein Flankenspielwert zu einer Zielvorschubposition hinzugefügt, welches durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 als ein Operationsbefehlsignal erzeugt wurde, wenn die Vorschubrichtung des Vorschubantriebssystems 106 von einer in die andere Richtung umgekehrt wird, wobei das Vorschubantriebssystem 106 durch den Flankenspielwert übermäßig bewegt wird. Daher kann das zuvor erwähnte Operationsmodifikationsverfahren durch das Verwenden der Spielausgleichsfunktion durchgeführt werden. 2 veranschaulicht eine Regeleinrichtung, welche das Operationsmodifikationsverfahren durch das Verwenden der Spielausgleichsfunktion durchführen kann.
  • Wie in 2 gezeigt enthält die Regeleinrichtung 5 einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104, einen Spielausgleichsabschnitt 6, einen Parameterumschreibabschnitt 7 und einen Parameterspeicherabschnitt 8. Der Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, der Programmanalyseabschnitt 102, der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 und der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 weisen die gleichen Konstruktionen wie die oben beschrieben auf.
  • Der Parameterspeicherabschnitt 8 speichert einen im Voraus bestimmten Spielausgleichswert. Der Spielausgleichsabschnitt 6 ist adaptiert den Spielausgleichswert aus dem Parameterspeicherabschnitt 8 nach der Erkennung eines Operationsbefehls zu lesen, welcher durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 zum Befehlen die Vorschubrichtung eines Vorschubantriebssystems 106 umzukehren erzeugt wurde, den Spielausgleichswert einem Operationsbefehlsignal hinzuzufügen, welches durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 erzeugt wurde, und das sich ergebenden Operationsbefehlsignal in den Antriebsregelabschnitt 104 einzugeben. Der Spielausgleichsabschnitt 6 und der Parameterspeicherabschnitt 8 dienen zur Spielausgleichsfunktion.
  • Der Parameterumschreibabschnitt 7 ermöglicht das zuvor erwähnte Operationsmodifikationsverfahren. Genauer ist der den Parameter umschreibende Abschnitt 7 adaptiert den Spielausgleichswert durch den Operationsmodifikationswert (welcher höher als der Spielausgleichswert ist) im Parameterspeicherabschnitt 8 nach der Erkennung des durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesuchten Bohranlaufsignals umzuschreiben oder zu ersetzen und den Operationsmodifikationswert durch den ursprünglichen Spielausgleichswert nach der Erkennung des Bohrabbruchssignals erneut umzuschreiben, welches durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht wurde.
  • In der Regeleinrichtung 5 wird das Vorschubantriebssystem 106 geregelt, um durch den Flankenspielwert durch den Spielausgleichsabschnitt 6 zur Beseitigung des Spiels übermäßig bewegt zu werden, wenn die Vorschubrichtung des Vorschubantriebssystems 106 in den nicht bohrenden Modus umgekehrt wird. Wenn das Vorschubantriebssystem 106 aus dem Boden der Bohrung beim Bohren zurückgezogen wird, wird das Vorschubantriebssystem 106 geregelt, um durch den durch den Parameterumschreibabschnitt 7 umgeschriebenen Operationsmodifikationswert übermäßig bewegt zu werden. 3 ist ein Graph, welcher die Schwankungen in der Vorschubgeschwindigkeit des Vorschubantriebssystems 106 und die Position der Bohrerkante veranschaulicht, welche in der Nähe des Bodens der Bohrung beobachtet wurde, als die Antriebsoperation durch den Flankenspielwert (in diesem Fall 0 μm) ausgeglichen wurde, welcher im Parameterspeicherabschnitt 8 gespeichert ist, und 4 ist ein Graph, welcher die Schwankungen in der Vorschubgeschwindigkeit des Vorschubantriebssystems 106 und die Position der Bohrerkante veranschaulicht, welche in der Nähe des Bodens der Bohrung beobachtet wurde, als die Antriebsoperation durch den Operationsmodifikationswert (in diesem Fall 300 μm) kompensiert wird, welcher durch den Parameterspeicherabschnitt 7 umgeschrieben wurde. Wie aus diesen Graphen hervorgeht, wird das Vorschubantriebssystem 106 aus dem Boden der Bohrung mit einer höheren Beschleunigung zurückgezogen und die Stillstandzeit des Bohrers im Boden der Bohrung ist durch das Ändern des Operationsbefehlsignals durch den größeren Operationsmodifikationswert verringert.
  • In der Regeleinrichtung 5 kann beim Bohren die Schnellvorschuboperation mit einer höheren Geschwindigkeit für das Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 ausgeführt werden, als im nicht bohrenden Modus, wie in der Regeleinrichtung 1. Daher kann die langsame Vorschubperiode oder die Stillstandzeit des Bohrers verringert werden, wenn die Vorschubrichtung umgekehrt wird. Folglich befindet sich die Bohrerkante für eine kürzere Zeitdauer mit dem Boden der Bohrung in Reibungskontakt, wodurch die Standzeit des Bohrers verlängert und die Bearbeitungszeit verkürzt werden kann.
  • Um die Effekte des Regelverfahrens dieser Ausführungsform zu zeigen, wurde die folgende Untersuchung durchgeführt. Unter Verwendung eines beschichteten Hartmetallvollbohrers mit einer Ölbohrung (MDW085MHK erhältlich bei Sumitomo Denko Co., Ltd.), welche einen Durchmesser von 8,5 mm aufweist, wurde ein FC250-Werkstück mit einer Schnittgeschwindigkeit von 150 m/Min mit einer Vorschubgeschwindigkeit von 0,4 mm/Min zur Bildung von Öffnungen gebohrt, welche jeweils eine Tiefe von 26,5 mm aufweisen. An Stellen, wo das Spielausgleichsverfahren mit einem Spielausgleichswert von 0 μm durchgeführt wurde (was dem Fall gleicht, bei welchem das Operationsmodifikationsverfahren nicht ausgeführt wurde), verstrich die Standzeit des Bohrers als 312 Öffnungen durch Bohren gebildet wurden. Wenn das Operationsmodifikationsverfahren im Gegensatz dazu mit einem Operationsmodifikationswert von 300 μm durchgeführt wurde, verstrich die Standzeit des Bohrers als 624 Öffnungen durch Bohren gebildet wurden. Folglich verlängerte das Regelverfahren nach dieser Ausführungsform die Standzeit des Bohrers.
  • Als nächstes wird eine Erklärung einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung folgen. 5 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer Regeleinrich tung schematisch veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach der zweiten Ausführungsform anzuwenden ist. Wie gezeigt, enthält die Regeleinrichtung 10 nach dieser Ausführungsform einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramm, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104, einen Umkehrungserkennungsabschnitt 2, einen die Positionsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 11 und einen Speicherabschnitt 12 der Positionsschleifenverstärkung. Der Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, der Programmanalyseabschnitt 102, der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103, der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 und der Umkehrungserkennungsabschnitt 2, welche jeweils den gleichen Aufbau wie die der Regeleinrichtung 1 der 1 nach der ersten Ausführungsform aufweisen, sind durch die gleichen Bezugsmerkmale gekennzeichnet und werden nicht detailliert erklärt werden.
  • Der Speicherabschnitt 12 der Positionsschleifenverstärkung speichert eine Positionsschleifenverstärkung KP zum Bohren, welche durch das höchstmögliche Grad an einem höheren Pegel als eine Positionsschleifenverstärkung KP für den nicht bohrenden Modus eingestellt ist. Der die Positionsschleifenverstärkung ändernde Abschnitt 11 ist adaptiert die Positionsschleifenverstärkung KP aus dem Speicherabschnitt 12 der Positionsschleifenverstärkung nach dem Empfang des Verfahrensimplementierungssignals zu lesen, welches vom Umkehrungserkennungsabschnitt 2 angelegt ist, um die Positionsschleifenverstärkung KP zur Verwendung in der Antriebsoperation zu aktualisieren, welche durch den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 auszuführen ist, und die aktualisierte Positionsschlei fenverstärkung KP auf den ursprünglichen Wert nach dem Empfang des vom Umkehrungserkennungsabschnitt 2 angelegten Verfahrensabbruchssignals zurückzustellen.
  • In der Regeleinrichtung 10 wird, wenn der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 einen Operationsbefehl zum Befehlen das Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 aus dem Boden einer Bohrung zu beginnen erzeugt, das Verfahrensimplementierungssignal aus dem Umkehrungserkennungsabschnitt 2 an den die Positionsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 11 ausgegeben und die durch den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 zu verwendende Positionsschleifenverstärkung KP wird in die Positionsschleifenverstärkung KP für das Bohren durch den die Positionsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 11 geändert. Folglich wird das Vorschubantriebssystem 106 angetrieben, um mit einer höheren Vorschubgeschwindigkeit als einer im nicht bohrenden Modus anzuwendenden Schnellvorschubgeschwindigkeit zurückgezogen zu werden. Folglich verringert die Regeleinrichtung 10 die Stillstandzeit des Bohrers, wenn die Vorschubrichtung des Bohrers zur zurückziehenden Richtung umgekehrt wird, und liefert die gleichen Effekte, welche durch die zuvor erwähnte Regeleinrichtung 1 geliefert werden.
  • Nach der Vollendung jedes Bohrens wird das Verfahrensabbruchssignal aus dem Umkehrungserkennungsabschnitt 2 an den die Positionsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 11 ausgegeben und die durch den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 anzuwendende Positionsschleifenverstärkung KP wird durch den die Positionsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 11 auf den ursprünglichen Wert zurückgestellt.
  • Als nächstes wird eine Erklärung einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung folgen. 6 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer Regeleinrichtung schematisch veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach der dritten Ausführungsform anzuwenden ist. Wie gezeigt, enthält die Regeleinrichtung 15 nach dieser Ausführungsform einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramm, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104, einen Umkehrungserkennungsabschnitt 16, einen Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 17 und einen Speicherabschnitt 18 des Geschwindigkeitsmodifikationswertes. Der Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, der Programmanalyseabschnitt 102, der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 und der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104, welche jeweils den gleichen Aufbau wie die der Regeleinrichtung 1 der 1 nach der ersten Ausführungsform aufweisen, sind durch die gleichen Bezugsmerkmale gekennzeichnet und werden nicht detailliert erklärt werden.
  • Der Umkehrungserkennungsabschnitt 16 ist adaptiert nach der Erkennung des Bohranlaufbefehls, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht wurde, ein Operationsmodifikationsverfahren zu beginnen, ein Signal der Verfahrensimplementierung an den Operationsmodifikationsabschnitt 3 nach der Erkennung eines Operationsbefehls auszugeben, welcher durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 zum Befehlen mit dem Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 zu beginnen erzeugt wird, und nach der Erkennung des Bohrabbruchbefehls, welcher aus dem Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht wurde, das Operationsmodifikationsverfahren zu beenden.
  • Der Speicherabschnitt 18 des Geschwindigkeitsmodifikationswertes speichert einen im Voraus bestimmten Geschwindigkeitsmodifikationswert. Der Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 17 ist adaptiert den Geschwindigkeitsmodifikationswert aus dem Speicherabschnitt 18 des Geschwindigkeitsmodifikationswertes nach dem Empfang des vom Umkehrungserkennungsabschnitt 16 angelegten Verfahrensimplementierungssignals zu lesen und den Geschwindigkeitsmodifikationswert in den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 einzugeben, in welchem der Geschwindigkeitsmodifikationswert zu einem Geschwindigkeitsbefehlsignal hinzugefügt wird, welches durch das Multiplizieren eines Operationsbefehlsignals mit der Positionsschleifenverstärkung KP zur Modifikation des Geschwindigkeitsbefehlsignals erzeugt wurde.
  • In der Regeleinrichtung 15 wird, wenn der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 den Operationsbefehl zum Befehlen das Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 aus dem Boden einer Bohrung zu beginnen erzeugt, das Verfahrensimplementierungssignal aus dem Umkehrungserkennungsabschnitt 16 an den Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 17 ausgegeben. Nach dem Empfang des Verfahrensimplementierungssignals fügt der Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 17 den Geschwindigkeitsmodifikationswert zum Geschwindigkeitsbefehlsignal hinzu, welches durch den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 zur Modifikation des Geschwindigkeitsbefehlsignals erzeugt wurde. Im den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 wird ein Antriebsbefehlsignal basierend auf dem modifizierten Geschwindigkeitsbefehlsignal erzeugt. Die Operation des Vorschubantriebssystems 106 wird basierend auf dem folglich erzeugten Antriebsbefehlsignal geregelt. Folglich wird das Vorschubantriebssystem 106 angetrieben, um mit einer höheren Vorschubgeschwindigkeit als einer im nicht bohrenden Modus anzuwendenden Schnellvorschubgeschwindigkeit zurückgezogen zu werden, damit die Stillstandzeit des Bohrers verringert werden kann, wenn die Vorschubrichtung zur zurückziehenden Richtung umgekehrt wird. Folglich liefert die Regeleinrichtung 15 die gleichen Effekte, welche durch die zuvor erwähnte Regeleinrichtung 1 geliefert werden.
  • Eine inzwischen bekannte Schwierigkeit, welche mit dem Vorschubantriebssystem einer herkömmlichen Werkzeugmaschine assoziiert wird, ist dass aufgrund eines in der Positionssteuerung bei der Umschaltung des Quadranten während einer Lichtbogenschneidoperation auftretenden Fehlers eine Projektion leicht auf einem Werkstück gebildet werden kann. Der Fehler der Positionsregelung ist angeblich einer Verzögerung bei der Erzeugung eines Drehmoments eines Servomotors zum Überwinden einer Haftreibung zuzuschreiben, welche bei der Umkehrung der Vorschubrichtung des Vorschubantriebssystems aufgrund eines Reibungswiderstands des Vorschubantriebssystems erzeugt wird. Ein ähnlicher Fehler wird durch einen Leerlauf verursacht, welcher aufgrund der Verdrehung einer Kugelumlaufspindel entsteht. Daher weist eine Regeleinrichtung, welche auf eine hohe Genauigkeit der Bahnsteuerung gerichtet ist, eine Ausgleichsfunktion (sogenannte Leerlaufausgleichsfunktion) zum vorübergehenden Erhöhen der Vorschubgeschwindigkeit des Vorschubantriebssystems 106 bei der Umkehrung der Vorschubrichtung auf, um die darauffolgende Verzögerung zu beseitigen. Diese Funktion wird durch das Hinzufügen eines Kompensationswertes zu einem Geschwindigkeitsbefehlsignal oder das vorübergehende Erhöhen ei ner Geschwindigkeitsschleifenverstärkung ausgeführt, um die Vorschubgeschwindigkeit des Vorschubantriebssystems 106 zu erhöhen, wenn die Vorschubrichtung des Vorschubantriebssystems 106 von einer Richtung in die andere umgekehrt wird. Das zuvor erwähnte Verfahren zum Hinzufügen des Modifikationswertes zum Geschwindigkeitsbefehlsignal kann unter Verwendung der Leerlaufausgleichsfunktion durchgeführt werden. 7 veranschaulicht eine Regeleinrichtung, welche fähig ist dieses Verfahren durch das Verwenden der Leerlaufausgleichsfunktion zu verrichten.
  • Wie in 7 gezeigt enthält die Regeleinrichtung 20 einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramm, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104, einen Leerlaufausgleichsabschnitt 21, einen Parameterumschreibabschnitt 22 und einen Parameterspeicherabschnitt 23. Der Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, der Programmanalyseabschnitt 102, der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 und der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 weisen jeweils die gleiche Aufbauweise wie die oben beschriebenen auf.
  • Der Parameterspeicherabschnitt 23 speichert einen im Voraus bestimmten Leerlaufausgleichswert. Der Leerlaufausgleichsabschnitt 21 ist adaptiert den Ausgleichswert aus dem Parameterspeicherabschnitt 23 nach dem Erkennen eines Operationsbefehls zu lesen, welcher durch den den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103 zum Befehlen die Vorschubrichtung des Vorschubantriebssystems 106 umzukehren erzeugt wurde, und den Ausgleichswert in den den Antrieb regelnden Abschnitt 104 einzugeben, in welchem der Ausgleichswert einem darin erzeugten Geschwindigkeitsbefehlsignal hinzugefügt wird.
  • Der den Parameter umschreibende Abschnitt 22 ist adaptiert den im Parameterspeicherabschnitt 23 gespeicherten Leerlaufausgleichswert durch einen Leerlaufausgleichswert für das Bohren nach dem Erkennen des durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesuchten Bohranlaufbefehls umzuschreiben, welcher durch das höchstmöglichste Grad höher eingestellt ist, als ein Leerlaufausgleichswert für den nicht bohrenden Modus, und den Leerlaufausgleichswert erneut durch den ursprünglichen Wert nach der Erkennung des Bohrabbruchbefehls umzuschreiben, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht wurde.
  • In der Regeleinrichtung 20 erhöht der Leerlaufausgleichsabschnitt 21 die Vorschubgeschwindigkeit des Vorschubantriebssystems 106 durch das Hinzufügen des Leerlaufausgleichswertes zum Geschwindigkeitsbefehlsignal zur Beseitigung des Stick-Slips und des Leerlaufs jedes Mal, wenn die Vorschubrichtung des Vorschubantriebssystems 106 in den nicht bohrenden Modus umgekehrt wird. Wenn das Vorschubantriebssystem 106 aus dem Boden einer Bohrung beim Bohren zurückgezogen wird, wird das Vorschubsystem 106 basierend auf dem Leerlaufausgleichswert für das Bohren angetrieben, welcher durch den Parameterumschreibabschnitt 22 umgeschrieben wurde, um die Schnellvorschubgeschwindigkeit schneller als im nicht bohrenden Modus zu erreichen. 8 ist ein Graph, welcher eine Schwankung in der Position des Bohrers, welcher in der Nähe des Bodens der Bohrung beobachtet wird, wenn die Vorschuboperation durch einen Servomotor mit einem Leerlaufausgleichswert von 0 (Strichlinie) durch Rückkopplung geregelt wird, und eine Schwankung in der Position des Bohrers veranschaulicht, welcher in der Nähe des Bodens der Bohrung beobachtet wird, wenn die Vorschuboperation durch einen Servomotor mit einem Leerlaufausgleichswert von 100 durch Rückkopplung geregelt wird, welcher durch den Parameterumschreibabschnitt 22 (durchgezogene Linie) umgeschrieben ist. Wie aus 8 hervorgeht, kann das Vorschubantriebssystem 106 aus dem Boden der Öffnung mit einer schnelleren Beschleunigung zurückgezogen werden, und die Stillstandzeit des Bohrers im Boden der Öffnung wird durch das Einsetzen eines höheren Leerlaufausgleichswertes verringert.
  • In der Regeleinrichtung 20 kann die Schnellvorschuboperation mit einer höheren Vorschubgeschwindigkeit für das Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 beim Bohren als im nicht bohrenden Modus, wie in der Regeleinrichtung 1, ausgeführt werden. Daher kann die langsame Vorschubperiode oder die Stillstandzeit des Bohrers verringert werden, wenn die Vorschubrichtung des Bohrers umgekehrt wird. Folglich ist die Zeitdauer kurz, in welcher die Bohrerkante in Reibungskontakt mit dem Boden der Bohrung ist, wodurch die Standzeit des Bohrers verlängert und die Bearbeitungszeit verkürzt werden kann.
  • Um die Effekte des Regelverfahrens dieser Ausführungsform zu zeigen, wurde die folgende Untersuchung durchgeführt. Unter Verwendung eines beschichteten Hartmetallvollbohrers mit einer Ölbohrung (MDW085MHK erhältlich bei Sumitomo Denko Co., Ltd.), welche einen Durchmesser von 8,5 mm aufweist, wurde ein ADC12-Werkstück mit einer Schnittgeschwindigkeit von 500 m/Min mit einer Vorschubgeschwindigkeit von 0,5 mm/Min zur Bildung von Öffnungen gebohrt, welche jeweils eine Tiefe von 25,5 mm aufweisen. Wenn das Vorschubantriebssystem mit einem Leerlaufausgleichswert von 0 bei der Umkehrung desselben geregelt wurde, verstrich die Standzeit des Bohrers als 208 Öffnungen durch Bohren gebildet waren. Wenn das Vorschubantriebssystem 106 mit einem Leerlaufausgleichswert von 100 bei der Umkehrung desselben geregelt wurde, verstrich die Standzeit des Bohrers im Gegensatz dazu, als 312 Öffnungen durch Bohren gebildet waren. Folglich verlängert das Regelverfahren nach dieser Ausführungsform die Standzeit des Bohrers.
  • Als nächstes wird eine Erklärung einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung folgen. 9 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer Regeleinrichtung schematisch veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach der vierten Ausführungsform anzuwenden ist. Die Regeleinrichtung 25 nach dieser Ausführungsform enthält einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104, einen Umkehrungserkennungsabschnitt 2, einen die Geschwindigkeitsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 26 und einen Speicherabschnitt 27 der Geschwindigkeitsschleifenverstärkung. Der Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, der Programmanalyseabschnitt 102, der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103, der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 und der Umkehrungserkennungsabschnitt 2, welche jeweils den gleichen Aufbau wie die der Regeleinrichtung 1 der 1 nach der ersten Ausführungsform aufweisen, sind durch die gleichen Bezugsmerkmale gekennzeichnet und werden nicht detailliert erklärt werden.
  • Der Speicherabschnitt 27 der Geschwindigkeitsschleifen verstärkung speichert eine Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV zum Bohren, welche durch das höchstmögliche Grad an einem höheren Pegel als eine Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV für den nicht bohrenden Modus eingestellt ist. Der die Geschwindigkeitsschleifenverstärkung ändernde Abschnitt 26 ist adaptiert eine Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV aus dem Speicherabschnitt 27 der Geschwindigkeitsschleifenverstärkung nach dem Empfang eines Verfahrensimplementierungssignals zu lesen, welches vom Umkehrungserkennungsabschnitt 2 angelegt ist, die Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV zur Verwendung im Verfahren zu aktualisieren, welches durch den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 auszuführen ist, und die aktualisierte Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV auf den ursprünglichen Wert nach dem Empfang des vom Umkehrungserkennungsabschnitt 2 angelegten Verfahrensabbruchssignals zurückzustellen.
  • In der Regeleinrichtung 25 wird, wenn der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 einen Operationsbefehl zum Befehlen das Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 aus dem Boden einer Bohrung zu beginnen erzeugt, das Verfahrensimplementierungssignal aus dem Umkehrungserkennungsabschnitt 2 an den die Geschwindigkeitsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 26 ausgegeben und die durch den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 anzuwendende Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV wird in die Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV für das Bohren durch den die Geschwindigkeitsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 26 geändert. Folglich wird das Vorschubantriebssystem 106 angetrieben, um mit einer höheren Vorschubgeschwindigkeit als der Schnellvorschubgeschwindigkeit für den nicht bohrenden Modus zurückgezogen zu werden. Daher verringert die Regeleinrichtung 25 die Stillstandzeit des Bohrers, wenn die Vorschubrichtung des Bohrers zur zurückziehenden Richtung umgekehrt wird, und liefert die gleichen Effekte, welche durch die zuvor erwähnte Regeleinrichtung 1 geliefert werden.
  • Nach der Vollendung jedes Bohrens wird das Verfahrensabbruchssignal aus dem Umkehrungserkennungsabschnitt 2 an den die Geschwindigkeitsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 26 ausgegeben und die durch den den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104 anzuwendende Geschwindigkeitsschleifenverstärkung KV wird durch den die Geschwindigkeitsschleifenverstärkung ändernden Abschnitt 26 auf den ursprünglichen Wert zurückgestellt.
  • Als nächstes wird eine Erklärung einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung folgen. 10 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer Regeleinrichtung schematisch veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach der fünften Ausführungsform zu verwenden ist. Wie gezeigt, enthält die Regeleinrichtung 30 nach dieser Ausführungsform einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramm, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104, einen die Schnellvorschubzeitkonstante umschreibenden Abschnitt 31 und einen Speicherabschnitt 32 der Schnellvorschubzeitkonstante. Der Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, der Programmanalyseabschnitt 102, der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 und der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104, welche jeweils den gleichen Aufbau wie die der Regeleinrichtung 1 der 1 nach der ersten Ausführungsform aufweisen, sind durch die gleichen Be zugsmerkmale gekennzeichnet und werden nicht detailliert erklärt werden.
  • Der Speicherabschnitt 32 der Schnellvorschubzeitkonstante speichert eine Zeitkonstante, welche anzuwenden ist, wenn der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 eine Zielvorschubposition des Vorschubantriebssystems 106 für eine Schnellvorschuboperation bestimmt. Der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 ist adaptiert die Zielvorschubposition für die Schnellvorschuboperation basierend auf der im Speicherabschnitt 32 der Schnellvorschubzeitkonstante gespeicherten Zeitkonstante zu berechnen. Werkzeugmaschinen mit einer hohen Geschwindigkeit und Beschleunigung verwenden allgemein eine glockenförmige Zeitkonstante, wie in 11 gezeigt, um einen zu Beginn des Antriebs eines Vorschubantriebssystems ausgeübten Stoß zu lindern.
  • Der die Schnellvorschubzeitkonstante umschreibende Abschnitt 31 speichert eine glockenförmige Zeitkonstante (welche ein durch eine Strichlinie in 11 gezeigtes Beschleunigungs-Abbremsmuster liefert) und eine lineare Zeitkonstante (welche ein durch eine durchgezogene Linie in 11 gezeigtes Beschleunigungsmuster liefert) und ist adaptiert die im Speicherabschnitt 32 der Schnellvorschubzeitkonstante gespeicherte Zeitkonstante durch die lineare Zeitkonstante nach der Erkennung des Bohranlaufbefehls umzuschreiben, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht wurde, und die lineare Zeitkonstante wieder durch die glockenförmige Zeitkonstante nach der Erkennung des Bohrabbruchbefehls umzuschreiben, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht wurde.
  • In der Regeleinrichtung 30 wird die im Speicherabschnitt 32 der Schnellvorschubzeitkonstante gespeicherte Zeitkonstante durch die lineare Zeitkonstante durch den die Schnellvorschubzeitkonstante umschreibenden Abschnitt 31 umgeschrieben, wenn der Bohranlaufbefehl durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht ist, und die Schnellvorschuboperation des Vorschubantriebssystems 106 wird basierend auf der linearen Zeitkonstante geregelt. Mit der linearen Zeitkonstante wird das Vorschubantriebssystem 106 geregelt die Schnellvorschubgeschwindigkeit schneller zu erreichen als mit der glockenförmigen Zeitkonstante, wie in 11 gezeigt. Daher wird das Vorschubantriebssystem 106 angetrieben, um mit einer höheren Vorschubgeschwindigkeit als einer Schnellvorschubgeschwindigkeit im nicht bohrenden Modus zurückgezogen zu werden, und die Stillstandzeit des Bohrers kann verringert werden, wenn die Vorschubrichtung des Bohrers zur zurückziehenden Richtung umgekehrt wird. Folglich liefert die Regeleinrichtung 30 die gleichen Effekte, welche durch die zuvor erwähnte Regeleinrichtung 1 geliefert werden.
  • Als nächstes wird eine Erklärung einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung folgen. 12 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer Regeleinrichtung schematisch veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach der sechsten Ausführungsform anzuwenden ist. Wie gezeigt, enthält die Regeleinrichtung 35 nach dieser Ausführungsform einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramm, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104, einen die Schneidevorschubzeitkonstante umschreibenden Abschnitt 36 und einen Speicherab schnitt 37 der Schneidevorschubzeitkonstante. Der Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, der Programmanalyseabschnitt 102, der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 und der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104, welche jeweils den gleichen Aufbau wie die der Regeleinrichtung 1 der 1 nach der ersten Ausführungsform aufweisen, sind durch die gleichen Bezugsmerkmale gekennzeichnet und werden nicht detailliert erklärt werden.
  • Der Speicherabschnitt 37 der Schneidevorschubzeitkonstante speichert eine Zeitkonstante, welche anzuwenden ist, wenn der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 eine Zielvorschubposition des Vorschubantriebssystems 106 für eine Schneidevorschuboperation bestimmt. Der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 ist adaptiert die Zielvorschubposition für die Schneidevorschuboperation basierend auf der im Speicherabschnitt 37 der Schneidevorschubzeitkonstante gespeicherten Zeitkonstante zu berechnen. Die Zeitkonstante des Schneidevorschubs wird im Allgemeinen an einem Pegel eingestellt, welcher für die Genauigkeit in der erwünschten Kontur optimiert ist.
  • Der die Schneidevorschubzeitkonstante umschreibende Abschnitt 36 speichert eine Zeitkonstant, welche an solch einem Pegel eingestellt ist, dass das Vorschubantriebssystem 106 mit der höchst möglichen Geschwindigkeit für das Bohren beschleunigt oder abgebremst wird, und ist adaptiert die im Speicherabschnitt 37 der Schneidevorschubzeitkonstante gespeicherte Zeitkonstante durch die Schneidevorschubzeitkonstante für das Bohren nach der Erkennung des Bohranlaufbefehls umzuschreiben, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht wur de, und die Zeitkonstante erneut durch die ursprüngliche Zeitkonstante nach der Erkennung des Bohrabbruchbefehls umzuschreiben, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht wurde.
  • In der Regeleinrichtung 35 wird die im Speicherabschnitt 36 der Schneidevorschubzeitkonstante gespeicherte Zeitkonstante durch die Zeitkonstante für das Bohren durch den die Schneidevorschubzeitkonstante umschreibenden Abschnitt 37 umgeschrieben, wenn das Bohranlaufsignal durch den Programmanalyseabschnitt herausgesucht wurde, und die Bohrvorschuboperation des Vorschubantriebssystems 106 wird basierend auf des Zeitkonstante für das Bohren geregelt. Das Vorschubantriebssystem 106 wird mit einer hohen Abbremsgeschwindigkeit abgebremst, welche der Zeitkonstante für das Bohren entspricht, wenn das Vorschubantriebssystem 106 den Boden einer Bohrung erreicht, damit die Stillstandzeit des Bohrers im Boden der Bohrung verringert werden kann. Folglich liefert die Regeleinrichtung 35 die gleichen Effekte, welche durch die zuvor erwähnte Regeleinrichtung 1 geliefert werden.
  • Als nächstes wird eine Erklärung einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung folgen. 13 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer Regeleinrichtung schematisch veranschaulicht, welche zum Implementieren eines Regelverfahrens nach der siebten Ausführungsform anzuwenden ist. Wie gezeigt, enthält die Regeleinrichtung 40 nach dieser Ausführungsform einen Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramm, einen Programmanalyseabschnitt 102, einen den Befehl erzeugenden und verteilenden Abschnitt 103, einen den Vorschubantrieb regelnden Abschnitt 104, einen Umkehrungserkennungsabschnitt 2, einen den Spindelantrieb regelnden Abschnitt 41, einen Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 42 und einen Speicherabschnitt 43 des Geschwindigkeitsmodifikationswertes. Der Speicherabschnitt 101 des Bearbeitungsprogramms, der Programmanalyseabschnitt 102, der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103, der den Vorschubantrieb regelnde Abschnitt 104 und der Umkehrungserkennungsabschnitt 2, welche jeweils den gleichen Aufbau wie die der Regeleinrichtung 1 der 1 nach der ersten Ausführungsform aufweisen, sind durch die gleichen Bezugsmerkmale gekennzeichnet und werden nicht detailliert erklärt werden.
  • Der Speicherabschnitt 43 des Geschwindigkeitsmodifikationswertes speichert einen Abbremswert als einen Modifikationswert, welcher an solch einem Pegel eingestellt wurde, dass die Geschwindigkeit des Spindelantriebssystems 107 so gut wie möglich verringert ist. Der Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 42 ist adaptiert den Abbremswert aus dem Speicherabschnitt 43 des Geschwindigkeitsmodifikationswertes zu lesen, den Abbremswert in den den Spindelantrieb regelnden Abschnitt 41 nach dem Empfang eines vom Umkehrungserkennungsabschnitt 2 angelegten Verfahrensimplementierungssignals einzugeben, und einen Befehl in den den Spindelantrieb regelnden Abschnitt 41 einzugeben, um nach dem Empfang eines Verfahrenabbruchssignals, welches vom Umkehrungserkennungsabschnitt 2 angelegt ist, ein Abbremsverfahren abzubrechen oder die Geschwindigkeit des Spindelantriebssystems 107 durch einen Wert zu erhöhen, welcher dem Abbremswert entspricht. Der den Spindelantrieb regelnde Abschnitt 41 ist adaptiert das Spindelantriebssystem 107 basierend auf einem Signal zu steuern und anzutreiben, welches vom Programmanalyseabschnitt 102 empfangen wurde, und die Drehgeschwindigkeit des Spindelantriebssystems 107 basierend auf dem Beschleunigungs- oder Abbremswert zu beschleunigen oder abzubremsen, welcher vom Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 42 empfangen wurde.
  • In der Regeleinrichtung 40 wird, wenn der den Befehl erzeugende und verteilende Abschnitt 103 einen Operationsbefehl zum Befehlen das Zurückziehen des Vorschubantriebssystems 106 zu beginnen erzeugt, das Verfahrensimplementierungssignal aus dem Umkehrungserkennungsabschnitt 2 an den Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 42 ausgegeben. Nach dem Empfang des Verfahrensimplementierungssignals wird der Abbremswert aus dem Speicherabschnitt 43 der Geschwindigkeitsmodifikation durch den Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 42 gelesen und an den den Spindelantrieb regelnden Abschnitt 41 ausgegeben. Der den Spindelantrieb regelnde Abschnitt 41 bremst die Drehgeschwindigkeit des Spindelantriebssystems 107 basierend auf dem eingegebenen Abbremswert ab. In der Regeleinrichtung 40 wird die Drehgeschwindigkeit der Spindel, d.h. des Bohrers, folglich abgebremst, wenn die Vorschubrichtung des Vorschubantriebssystems 106 zum Zurückziehen desselben umgekehrt wird. Daher wird eine Strecke verringert, während welcher die Bohrerkante in Reibungskontakt mit dem Boden einer Bohrung gehalten wird, wodurch die Standzeit des Bohrers verlängert werden kann.
  • Nach der Erkennung der Vollendung der Zurückziehoperation überträgt der Umkehrungserkennungsabschnitt 2 das Verfahrensabbruchssignal zum Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 42. Nach dem Empfang des Verfahrensabbruchssignals bricht der Geschwindigkeitsmodifikationsabschnitt 42 das Abbremsverfahren ab, d.h. er gibt einen Befehl in den den Spindelantrieb regelnden Abschnitt 41 zum Befehlen die Drehgeschwindigkeit des Spindelantriebssystems 107 durch einen Wert zu erhöhen ein, welcher dem Abbremswert gleicht. Folglich ist die Drehgeschwindigkeit des Spindelantriebssystems 107 auf eine Drehgeschwindigkeit zurückgestellt, welche für die Schneideoperation anzuwenden ist. Nach der Erkennung des Bohrabbruchsbefehls, welcher durch den Programmanalyseabschnitt 102 herausgesucht wurde, beendet der Umkehrungserkennungsabschnitt 2 das Verfahren.
  • Zwar wurde die vorliegende Erfindung folglich mittels den speziellen Ausführungsformen derselben detailliert beschrieben, aber die Ausführungsformen sollen keine anderen denkbaren Ausführungsformen der Erfindung einschränken. Die zuvor erwähnten Verfahren werden jeweils alleine in den Ausführungsformen implementiert, aber sie können auch in Kombination implementiert sein.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Regeln einer NC-Werkzeugmaschine, welche ein Vorschubantriebssystem (106) aufweist und basierend auf einem Bearbeitungsprogramm betriebsfähig ist, wobei das Regelverfahren folgendes umfasst: Erzeugen eines Operationsbefehlsignals basierend auf dem Bearbeitungsprogramm und einer Zeitkonstante; Erzeugen eines Geschwindigkeitsbefehlsignals durch das Multiplizieren einer Abweichung des Signals der Ist-Position, welches vom Vorschubantriebssystem (106) rückgekoppelt wurde, vom erzeugten Operationsbefehlsignal mit einer Positionsschleifenverstärkung (KP); Erzeugen eines Strombefehlsignals durch das Multiplizieren einer Abweichung des Signals der Ist-Geschwindigkeit, welches vom Vorschubantriebssystem (106) rückgekoppelt wurde, vom erzeugten Geschwindigkeitsbefehlsignal mit einer Geschwindigkeitsschleifenverstärkung (KV); und Steuern eines Antriebsmotors des Vorschubantriebssystems (106) basierend auf dem erzeugten Strombefehlsignals zum Antreiben desselben, dadurch gekennzeichnet, dass das Operationsbefehlsignal durch Hinzufügen eines im Voraus bestimmten Operationsmodifikationswertes zum Operationsbefehlsignal modifi ziert wird und die Erzeugung des Geschwindigkeitsbefehlsignals auf dem modifizierten Operationsbefehlsignal basiert, wenn ein aus dem Bearbeitungsprogramm bestimmter Bearbeitungsmodus ein Bohrmodus ist, und das Vorschubantriebssystem (106) angetrieben wird, um entgegengesetzt einer Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden.
  2. Regelverfahren nach Anspruch 1, wobei das Geschwindigkeitsbefehlsignal durch Hinzufügen eines im Voraus bestimmten Geschwindigkeitsmodifikationswertes zum Geschwindigkeitsbefehlsignal modifiziert wird und die Erzeugung des Strombefehlsignals auf dem modifizierten Geschwindigkeitsbefehlsignal basiert, wenn der Bearbeitungsmodus, welcher aus dem Bearbeitungsprogramm bestimmt wird, ein Bohrmodus ist, und das Vorschubantriebssystem (106) angetrieben wird, um entgegengesetzt einer Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden.
  3. Regelverfahren nach Anspruch 1, wobei das Geschwindigkeitsbefehlsignal durch Anwenden einer Positionsschleifenverstärkung (KP) modifiziert wird, welche einen höheren Wert als eine bei einem nicht bohrenden Modus angewendete Positionsschleifenverstärkung (KP) aufweist, und die Erzeugung des Strombefehlsignals auf dem modifizierten Geschwindigkeitsbefehlsignal basiert, wenn der aus dem Bearbeitungsprogramm bestimmte Bearbeitungsmodus ein Bohrmodus ist, und das Vorschubantriebssystem (106) angetrieben wird, um entgegengesetzt einer Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden.
  4. Regelverfahren nach Anspruch 1, wobei das Strombefehlsignal durch Anwenden einer Geschwindigkeitsschleifenverstärkung (KV) modifiziert wird, welche einen höheren Wert als eine bei einem nicht bohrenden Modus angewendete Geschwindigkeitsschleifenverstärkung (KV) aufweist, und das modifizierte Strombefehlsignal für die antreibende Steuerung des Antriebsmotors angewendet wird, wenn der aus dem Bearbeitungsprogramm bestimmte Bearbeitungsmodus ein Bohrmodus ist, und das Vorschubantriebssystem (106) angetrieben wird, um entgegengesetzt einer Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden.
  5. Steuerverfahren nach Anspruch 1, wobei, wenn das Vorschubantriebssystem (106) in der Bohrvorschubrichtung angetrieben wird, eine glockenförmige Zeitkonstante zur Erzeugung des Operationsbefehlsignals angewendet wird, und, wenn das Vorschubantriebssystem (106) angetrieben wird, um entgegengesetzt der Bohrvorschubrichtung zurückgezogen zu werden, eine lineare Zeitkonstante zur Erzeugung des Operationsbefehlsignals angewendet wird.
  6. Steuerverfahren nach Anspruch 1, wobei, wenn das Vorschubantriebssystem (106) in der Bohrvorschubrichtung angetrieben wird, eine Zeitkonstante mit einem kleineren Wert als eine in einem nicht bohrenden Modus zu verwendende Zeitkonstante zur Erzeugung eines Operationsbefehlsignals angewendet wird.
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