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Hintergrund
der Erfindung
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kühlvorrichtungen in großen Gebäuden und
sie betrifft insbesondere einen Ventilator mit einem großen Durchmesser
und geringer Geschwindigkeit, der dazu verwendet werden kann, ein
großes
Luftvolumen in einer gleichmäßigen Art
und Weise langsam durch ein Gebäude
umzuwälzen,
um so eine Kühlung von
Personen oder Tieren zu ermöglichen,
die sich in dem Gebäude
befinden.
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Beschreibung
des einschlägigen
Standes der Technik
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Menschen,
die in großräumigen Bauten,
wie etwa Warenhäusern
oder Montagehallen, arbeiten, sind üblicherweise Arbeitsbedingungen
ausgesetzt, die von unangenehm bis schädlich reichen. An einem heißen Tag
kann die Lufttemperatur im Innern einen Punkt erreichen, an dem
eine Person nicht mehr in der Lage ist, eine gesunde Körpertemperatur
beizubehalten. Darüber
hinaus führen
viele Tätigkeiten, die
in solchen Umgebungen auftreten, wie z.B. Schweißen oder der Betrieb von internen
Verbrennungsmaschinen zu Luftverschmutzungen, die für diejenigen,
die ihnen ausgesetzt sind, schädlich
sind. Die Auswirkungen von Luftverschmutzungen verstärken sich
sogar in einem größeren Ausmaß, wenn
der Bereich nicht angemessen belüftet
ist.
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Das
Problem beim Kühlen
von großräumigen Bauten
kann nicht immer durch Verwendung von Verfahren mit konventionellen
Klimaanlagen gelöst werden.
Insbesondere würden
die großen
Luftvolumina, die von großräumigen Bauten
umschlossen sind, leistungsstarke Klimaanlagen erfordern, um eine
Wirkung zu erzielen. Wenn solche Anlagen verwendet würden, wären die
Betriebskosten erheblich. Die Kosten beim Betrieb von großen Klimaanlagen wären sogar
noch größer, wenn
große
Türen routinemäßig offengelassen
würden
oder wenn eine Belüftung
mit Außenluft
erforderlich ist.
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Generell
werden Ventilatoren üblicherweise verwendet,
um für
einen gewissen Grad an Kühlung zu
sorgen, wenn eine Klimatisierung nicht machbar ist. Ein typischer
Ventilator besteht aus einer Vielzahl von geneigten Blättern, die
radial an einer drehbare Nabe angeordnet sind. Der Durchmesser von
Spitze zu Spitze von solchen Ventilatoren liegt üblicherweise im Bereich zwischen
0,9 bis 1,5 m [3 Fuß bis
5 Fuß].
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Wenn
sich ein typischer Ventilator unter dem Einfluss eines Motors bei
höheren
Drehgeschwindigkeiten dreht, wird eine Druckdifferenz zwischen der Luft
neben den Ventilatorblättern
und der Umgebungsluft erzeugt, was einen weitgehend konischen Luftfluss
hervorruft, der entlang der Rotationsachse des Ventilators gerichtet
ist. Die konische Form in Verbindung mit Zugkräften, die in den Randbereichen
der bewegten Luftmassen wirken, bewirken, dass der Luftstrom an
stromabwärts
gelegenen Stellen in diffuser Weise auffächert. Infolgedessen kann die
Fähigkeit
dieser Art von Ventilatoren beim Bereitstellen einer wirksamen und
effizienten Kühlung
im Hinblick auf Personen begrenzt sein, die sich in einer Entfernung
von dem Ventilator befinden.
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Insbesondere
basiert die Effektivität
eines Ventilators auf dem Prinzip der Verdampfung. Wenn die Temperatur
eines menschlichen Körpers über einen
Schwellwert hinaus ansteigt, reagiert der Körper mit Schwitzen. Durch einen
Verdampfungsvorgang werden mehr Energiemoleküle mit dem Schweiß in die
umgebende Luft entlassen, was insgesamt zu einem Absinken der thermischen
Energie an der Außenseite
des Körpers
der Person führt.
Das Absenken der thermischen Energie aufgrund von Verdampfung dient
dazu, thermische Energiequellen im Körper einer Person einschließlich von
Stoffwechselaktivitäten
sowie die Wärmeüberleitung
aus der umgebenden Luft mit hoher Temperatur zu kompensieren.
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Die
Geschwindigkeit des Wärmeverlustes durch
Verdampfung hängt
sehr stark von der relativen Feuchtigkeit der umgebenen Luft ab.
Wenn die umgebende Luft ohne Bewegung ist, bildet sich üblicherweise
eine Schicht gesättigter
Luft nahe der Hautoberfläche
der Person, was die Geschwindigkeit des Wärmeverlustes aufgrund von Verdampfung
dramatisch absenkt, da dies die Verdampfung von dem Körper der
Person verhindert. An diesem Punkt fängt Transpiration an und verursacht,
dass der Körper
in Schweiß ausbricht.
Das Fehlen eines wirksamen Wärmeabbaumechanismus
führt dazu,
dass die Körpertemperatur über den
gewünschten
Level ansteigt.
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Der
mit einem Ventilator erzeugte Luftstrom hilft dabei, die gesättigte Luft
neben der Hautoberfläche
einer Person zu durchbrechen und sie mit ungesättigter Luft zu ersetzen. Dies ermöglicht es
letztlich, dass sich der Verdampfungsprozess über längere Zeiträume hinweg fortsetzt. Das gewünschte Ergebnis
ist, dass die Körpertemperatur
auf einem angenehmen Level verbleibt.
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In
großen
Gebäuden
besteht die herkömmliche
Strategie zum Kühlen
von Personen darin, zahlreiche, allgemein erhältliche Innenraumventilatoren mit
geringem Durchmesser zu verwenden. Ventilatoren mit geringen Durchmessern
werden Ventilatoren mit großen
Durchmessern, vor allem aufgrund von physikalischen Zwängen vorgezogen.
Insbesondere benötigen
Ventilatoren mit großem
Durchmesser speziell konstruierte Blätter mit hoher Festigkeit und geringem
Gewicht, die hohen Belastungen widerstehen können, welche durch beträchtliche
Schwerkraftmomente hervorgerufen werden, die mit zunehmendem Verhältnis von
Blattlänge
zu -breite ansteigen. Außerdem
erfordert der Umstand, dass die Rotationsträgheitskräfte des Ventilators mit dem
Quadrat des Durchmessers ansteigen, die Verwendung von Getriebemechanismen
mit einer hohen Drehmomentreduktion. Darüber hinaus sind Antriebsstrangkomponenten
aufgrund der sehr hohen Drehmomente, die von herkömmlichen
elektrischen Motoren während
ihrer Startphase erzeugt werden, sehr anfällig gegenüber mechanischen Ausfällen.
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Ein
Nachteil bei der Verwendung eines konventionellen Ventilators mit
geringem Durchmesser zum Erzeugen eines kontinuierlichen Luftstroms
liegt darin, dass der sich ergebende Luftstrom an stromabwärts gelegenen
Stellen dramatisch abnimmt. Dies ist Folge der konischen Ausbildung
des Luftstroms in Kombination mit der relativ kleinen Luftmenge,
die in dem Luftstrom enthalten ist, im Vergleich zu den Widerstandskräften, die
im Randbereich des Konus wirken. Um in einem großen, nicht-isolierten Gebäude einen hinreichenden Luftstrom
zu erreichen, wäre
eine sehr große
Anzahl von Ventilatoren mit kleinem Durchmesser erforderlich. Die
große
Menge an elektrische Energie, die für den gleichzeitigen Betrieb
dieser Geräte
in großer
Anzahl benötigt
würde,
macht ihre Vorteile als kostengünstiges
Kühlsystem
jedoch zunichte. Außerdem
kann die Verwendung von zahlreichen Ventilatoren in einem abgeschlossenen
Raum zu einem Anstieg an Luftturbulenzen führen, die den Luftstrom in
dem Gebäude letztlich
verschlechtern und dadurch den Kühlungseffekt
des Ventilators vermindern.
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Um
einen hinreichenden Luftstrom in großen Gebäuden ohne Verwendung einer
unpraktisch großen
Anzahl an Ventilatoren mit kleinem Durchmesser zu erreichen, wird
eine geringe Anzahl an Ventilatoren mit kleinem Durchmesser typischerweise
mit sehr hohen Geschwindigkeiten betrieben. Obwohl diese Arten von
Ventilatoren in der Lage sind, eine große Luftmenge in einer relativ
geringen Zeit zu bewegen, tun sie dies jedoch in einer unerwünschten
Art und Weise. Insbesondere arbeitet ein kleiner Ventilator mit
hoher Geschwindigkeit, indem er eine relativ kleine Luftmenge mit
relativ hoher Geschwindigkeit bewegt. Infolgedessen sind die Geschwindigkeit
des Luftstroms im Bereich des Ventilators und der hervorgerufenen
Geräuschpegel
jeweils sehr hoch. Des weiteren können leichtgewichtige Gegenstände, wie z.B.
Papier, durch die hohe Luftgeschwindigkeit aufgewirbelt werden,
was eine größere Störung der
Arbeitsumgebung bewirkt.
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Ein
weiteres Problem mit Hochgeschwindigkeitsventilatoren liegt darin,
dass sie beim Transport eines großen umschlossenen Luftvolumens
in einem stetigen, kontinuierlichen Luftstrom sehr ineffizient sind.
Insbesondere ist der Energieverbrauch eines Ventilators proportional
zu der dritten Potenz der durch den Ventilator hervorgerufenen Luftgeschwindigkeit,
wenn man den optimalen Fall einer laminaren Luftströmung annimmt.
Infolgedessen verbraucht ein elektrisch angetriebener Hochgeschwindigkeitsventilator
mit einem Luftstrom von entsprechend hoher Geschwindigkeit elektrische
Energie in einem relativ großen
Ausmaß.
Des weiteren führen
die Auswirkungen von Turbulenzen, die umso stärker werden, je mehr die Geschwindigkeit
des Luftstroms ansteigt, dazu, dass die mit dem Luftstrom eines
Hochgeschwindigkeitsventilators verbundene translatorische kinetische
Energie innerhalb eines relativ geringen Luftvolumens verschwindet.
Infolgedessen werden an Stellen, die von dem Ventilator entfernt
sind, nur vernachlässigbare
Luftströme
erzeugt, und zwar selbst dann, wenn eine relativ große Menge
an elektrischer Energie von dem Hochgeschwindigkeitsventilator verbraucht
wird.
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Um
Probleme mit unzureichendem Luftstrom in den Griff zu bekommen,
werden manchmal größere Anzahlen
von Hochgeschwindigkeitsventilatoren verwendet. Diese Lösung erhöht jedoch
den Umgebungslärm
und die Betriebskosten noch weiter. Außerdem werden die Bereiche
mit schnell bewegter Luft ausgeweitet, was das Risiko von Schädigungen bei
denjenigen Personen, die dem ausgesetzt sind, erhöht. Insbesondere
können
Fremdkörper
durch die Luft fliegen und somit eine gefährliche Situation heraufbeschwören, wenn
die Luft nur schnell genug bewegt wird. Papier und andere leichte
Gegenstände können ebenso
erheblich betroffen sein. Wenn die Lufttemperatur höher ist
als die Hauttemperatur einer Person, und wenn sich die Luft dann
schneller be wegt als erforderlich, um die Umgebungsschicht zu durchbrechen,
wird der Kühleffekt
außerdem
letztlich reduziert, und zwar aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit des Wärmetransports
von der Luft mit höherer
Temperatur zu der Haut der Person mit geringerer Temperatur.
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In
Ergänzung
zum Kühlen
werden Ventilatoren auch in Belüftungssystemen
eingesetzt, die dazu dienen, Luftverschmutzungen wie Ausdünstungen oder
Rauch zu beseitigen. Typische Belüftungssysteme bestehen aus
einem Satz von Hochgeschwindigkeitsventilatoren, die an dem Rand
der Gebäudestruktur
angeordnet sind. Die zuvor beschriebenen Probleme von Hochgeschwindigkeitsventilatoren
gelten jedoch gleichermaßen
auch bei Hochgeschwindigkeitsbelüftungsventilatoren.
Das größte Problem besteht
darin, dass einige Bereiche innerhalb des Gebäudes nicht hinreichend belüftet werden.
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Um
die Belüftung
zu verbessern, werden manchmal Hochgeschwindigkeitsinnenventilatoren verwendet,
um Verschmutzungen in dem gesamten Volumen des Gebäudes zu
verteilen. Jedoch gelten dieselben Einschränkungen bei Hochgeschwindigkeitsinnenventilatorsystemen,
wie sie zuvor beschrieben wurden, auch bei Belüftungsproblemen. Insbesondere
sind Hochgeschwindigkeitsinnenventilatoren laut, ineffizient, sie
erzeugen in manchen Bereichen einen unzureichenden Luftstrom, und
sie erzeugen in anderen einen unerwünscht starken Luftstrom.
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Es
gibt im Stand der Technik eine große Menge an Vorschlägen, die
darauf abzielen, das Geräusch
von Kühlventilatoren
zu reduzieren und ihre Wirtschaftlichkeit zu verbessern. So schlägt
US 4,892,460 beispielsweise
vor, Hilfsblätter
zu diesem Zweck an den nachlaufenden Rändern der Hauptblätter von
konventionellen Deckenventilatoren zu befestigen.
US 5,328,329 schlägt eine andere Art von Breitenvergrößerung vor,
um existierende Ventilatorblätter
zu modifizieren.
US 5,246,343 berichtet über ausgiebige
Studien zu Konstruktionsfaktoren, die die Leistungsfähigkeit
von Deckenventilatoren beeinflussen. Daraus folgend wird ein spezielles
Design für Ventilatorblätter vorgeschlagen.
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US 6,039,541 schlägt gleichermaßen ein spezielles
Design für
die Ventilatorblätter
eines Deckenventilators vor, wobei die Länge jedes Blattes etwa 50 cm
[20 Zoll] beträgt.
US 5,860,788 schlägt ein neues
Design für
einen Deckenventilator vor, in dem eine ringförmige Anordnung von Ventilatorblättern an
einer ringartigen Struktur um eine zentrale Drehachse herum angeordnet
ist. Der Innendurchmesser des Rings ist von Blättern freigehalten. Ein weiterer
Vorschlag findet sich in
US 3,051,072 ,
die einen Ventilator mit zwei weitgehend vertikalen Blättern vorstellt,
die an ihren Enden von zwei Haltearmen getragen sind.
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Weitere
Vorschläge
zum Kühlen
von großen Räumen sind
in
US 4,779,671 und
US 5,567,200 offenbart.
Diese beiden Vorschläge
benötigen
jedoch zusätzliche
Maßnahmen über die
Verwendung eines Ventilators hinaus.
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Aus
dem Vorhergehenden lässt
sich erkennen, dass ein Bedürfnis
nach einer kostengünstigen Kühlvorrichtung
besteht, die in großen
Gebäuden
effektiv betrieben werden kann. Des weiteren gibt es ein Bedürfnis für eine solche
Vorrichtung, die sehr wirtschaftlich ist und die die Arbeitsumgebung
nicht mit über mäßigem Lärm und Luftströmen hoher
Geschwindigkeit stört.
Des weiteren gibt es ein Bedürfnis
nach einer solchen Vorrichtung, die starke Ansammlungen von verschmutzter
Luft in einem Gebäude
gleichmäßiger verteilt,
um so für
eine optimale Belüftung
des Gebäudes
zu sorgen, wenn es in Verbindung mit einem konventionellen Lüftungssystem verwendet
wird.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorstehenden Bedürfnisse
werden durch das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung erfüllt, wobei
das Verfahren in einem Ausführungsbeispiel
die Anordnung eines Ventilators mit einer Vielzahl von Blättern, deren
Länge zumindest
etwa 2,2 m [7,5 Fuß]
beträgt,
an der Decke eines gewerblichen Gebäudes beinhaltet, sowie das
Drehen des Ventilators, um so eine bewegte Luftsäule zu erzeugen, die an einer
Stelle neben dem Ventilator etwa 6 bis 7,3 m [20 bis 24 Fuß] im Durchmesser
beträgt.
In einem Ausführungsbeispiel
bewirkt die Rotation des Ventilators eine Geschwindigkeit von etwa
1,3 m/s bis 2,2 m/s [3 mph bis 5 mph] in einer Entfernung von 3
m [10 Fuß]
von dem Ventilator, so dass der Ventilator ein Luftvolumen derart
bewegt, dass es in einer Charakteristik durch das Gewerbegebäude strömt und dass die
bewegte Luft in der Charakteristik die äußeren Luftschichten neben den
Personen durchbricht, um so das Verdampfen von Schweiß von den
Personen zu begünstigen.
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In
einem Ausführungsbeispiel
beinhaltet der Schritt des Anordnens des Ventilators das Anordnen einer
Vielzahl von Ventilatoren mit einer Vielzahl von Blättern von
etwa 3 m [10 Fuß]
Länge an
der Decke des Gewerbegebäudes,
wobei das Verhältnis
dieser Ventilatoren pro m2 des Gebäudes ungefähr ein Ventilator pro
929 m2 [10.000 Quadratfuß] beträgt. In einem anderen Ausführungsbeispiel
beinhaltet der Schritt, wonach der Ventilator so gedreht wird, dass er
das Luftvolumen in der Charakteristik bewegt, dass die Luft so bewegt
wird, dass sie in einer weitgehend nach unten gerichteten Säule zu dem
Boden des Gebäudes
strömt
und anschließend
seitlich nach außen
aus der Säule
herauswandert.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung werden die zuvor genannten Bedürfnisse
mit einer Ventilatoranordnung nach der vorliegenden Erfindung erfüllt, die
einen Halter, einen Motor, eine Nabe und eine Vielzahl von Ventilatorblättern beinhaltet. Der
Halter ist dazu ausgebildet, die Befestigung der Ventilatoranordnung
an der Decke eines gewerblichen Gebäudes zu ermöglichen. Der Motor ist mit dem
Halter verbunden und steht mit einer drehbaren Welle im Eingriff,
um eine Drehung der Welle herbeizuführen. Die vielen Ventilatorblätter sind
an der drehbaren Welle befestigt, und sie sind etwa 3 m [10 Fuß] lang
und besitzen den Querschnitt einer Tragfläche. Der Motor ist dazu ausgebildet,
die Ventilatorblätter
mit näherungsweise
50 Umdrehungen pro Minute zu drehen, so dass die Vielzahl der Ventilatorblätter eine
Säule mit
bewegter Luft erzeugt, die an einer Stelle unmittelbar neben den
Ventilatorblättern etwa
6 m [20 Fuß]
im Durchmesser beträgt.
In einem Ausführungsbeispiel
gibt es Blätter
mit 3 m [10 Fuß], die
mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit gedreht werden, so dass das
Verhältnis
der Geschwindigkeit der Luft in Metern pro Sekunde [Fuß pro Minute]
in einer Entfernung von näherungsweise
3 m [10 Fuß] von
den Blättern
zu der Umdrehungsgeschwindigkeit im Bereich zwischen etwa 1,5 zu
1 und 2,74 zu 1 [5 zu 1 und 9 zu 1] beträgt, so dass ein bewegtes Luftvolumen
in einer umlaufenden Charakteristik strömend durch das Gewerbegebäude befördert wird, um
dabei die umgebenden Luftschichten neben den Personen zu durchbrechen
und die Verdampfung von Schweiß von
den Personen zu begünstigen.
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Aus
dem Vorhergehenden sollte klar sein, dass die Ventilatoranordnung
nach der vorliegenden Erfindung eine leise und kostengünstige Möglichkeit zum
Kühlen
von Personen in großräumigen, nicht-isolierten
Räumlichkeiten
bereitstellt. Die Effektivität
der erfindungsgemäßen Ventilatoranordnung basiert
auf ihrer Fähigkeit,
einen sanften aber stetigen Luftstrom durch das Innere der Räumlichkeit
mit einem minimalen Aufwand an mechanischer Energie bereitzustellen.
Infolgedessen verteilt die Ventilatoranordnung nach der vorliegenden
Erfindung konzentrierte Ansammlungen von Luftverschmutzungen, was
dazu beiträgt,
eine atembare Luft im gesamten Inneren der Räumlichkeit beizubehalten. Diese
und andere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen noch
weiter ersichtlich.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 ist eine perspektivische
Darstellung einer Ventilatoranordnung zum Kühlen mit niedriger Geschwindigkeit
gemäß der vorliegenden
Erfindung, die die Anordnung des Ventilators an der Decke eines
großräumigen kommerziellen
Gebäudes
zeigt;
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2 ist eine perspektivische
Darstellung, die die Luftstromcharakteristik zeigt, die mit der
Kühlventilatoranordnung
für niedrige
Geschwindigkeit aus 1 erzeugt
wird;
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3A ist eine Seitenansicht
der Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1;
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3B ist eine vergrößerte Seitenansicht des
unteren Abschnitts der Kühlventilatoranordnung mit
niedriger Geschwindigkeit aus 1;
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4A ist eine Draufsicht auf
eine erste Halteplatte, die einige der Konstruktionsbauteile des Halterahmens
für den
elektrischen Motor für
die Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1 zeigt;
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4B ist eine freigestellte
Seitenansicht des Halterahmens für
den elektrischen Motor für
die Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1;
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4C ist eine Draufsicht auf
eine zweite Halteplatte, die einige der Konstruktionsbauteile des Halterahmens
für den
elektrischen Motor für
die Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1 zeigt;
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5A ist eine Seitenansicht
des elektrischen Motors für
die Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1;
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5B ist eine axiale Ansicht,
wie sie sich für
einen Beobachter ergibt, der direkt die Achse der Welle des elektrischen
Motorgehäuses
für die
Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1 entlang
sieht;
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6 ist eine axiale Ansicht,
wie sie sich für einen
Beobachter ergibt, der zu der Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1 nach
oben blickt;
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7 ist eine Draufsicht auf
ein einzelnes Blatt der Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit auf 1;
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8 ist eine Draufsicht auf
die Nabe der Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1;
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9 ist eine Querschnittsansicht
eines Halters für
ein einzelnes Blatt der Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1;
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10 ist eine Querschnittsansicht
eines einzelnen Blattes, die die Querschnittsform eines einzelnen
Ventilatorblattes der Kühlventilatoranordnung mit
niedriger Geschwindigkeit aus 1 zeigt;
und
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11 ist eine Querschnittsansicht
eines einzelnen Ventilatorblattes, die die aerodynamischen Kräfte zeigt,
die von der Kühlventilatoranordnung
mit niedriger Geschwindigkeit aus 1 erzeugt
werden.
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Detaillierte Beschreibung
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
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Es
wird nun auf die Zeichnungen Bezug genommen, in denen gleiche Bezugszeichen
durchwegs die gleichen Teile bezeichnen. 1 zeigt eine Ventilatoranordnung 100 mit
niedriger Ge schwindigkeit nach dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
in einer typischen Anordnung in einem Kaufhaus oder einem anderen
gewerblichen Gebäude.
Die Ventilatoranordnung 100 mit niedriger Geschwindigkeit kann
an jeder geeigneten, vorhandenen Haltekonstruktion oder einer beliebigen
geeigneten und mit einer solchen verbundenen Verlängerung
direkt befestigt sein, so dass sich die Drehachse der Ventilatoranordnung 100 mit
niedriger Geschwindigkeit in vertikaler Richtung erstreckt. 1 zeigt die Ventilatoranordnung 100 mit
niedriger Geschwindigkeit an einem Verlängerungsstück 101 befestigt,
welches an einer Befestigungsstelle 104 befestigt ist,
die sich an der Decke 110 eines Kaufhauses befindet, und
zwar unter Verwendung von herkömmlichen
Befestigungsmitteln, wie z.B. Muttern, Schrauben und Schweißnähten, die
aus dem Stand der Technik bekannt sind.
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Ein
Steuerkasten 102 ist mit der Ventilatoranordnung 100 mit
niedriger Geschwindigkeit über eine
normale Energieübertragungsleitung
verbunden. Der Zweck des Steuerkastens 102 liegt darin, elektrische
Energie zu der Ventilatoranordnung 100 mit niedriger Geschwindigkeit
in einer Weise zu übertragen,
die im folgenden Abschnitt weiter ausgeführt ist. Wie in 1 gezeigt ist, ist die Ventilatoranordnung 100 mit
niedriger Geschwindigkeit hoch über dem
Boden 105 eines gewerblichen Gebäudes angeordnet, so dass der
Ventilator 100 die sich in dem Gebäude befindenden Personen kühlen kann.
Wie weiter unten noch detaillierter ausgeführt ist, ist die Ventilatoranordnung 100 mit
niedriger Geschwindigkeit sehr groß und sie ist in der Lage,
eine große
Menge an bewegter Luft zu erzeugen, so dass eine großvolumige
Säule von
sich relativ langsam bewegender Luft dazu gebracht wird, durch die
Räumlichkeiten
zu wandern, um die Insassen der Räumlichkeiten zu kühlen.
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Wie
in 2 gezeigt ist, wird
im Einzelnen ein gleichmäßiger, sanfter,
umlaufender Luftstrom 200 (2)
durch das Innere 106 des Gebäudes hervorgerufen, sobald
ein Anwender die Ventilatoranordnung 100 mit niedriger
Geschwindigkeit in einen Betriebsmodus versetzt, indem er einen
entsprechenden Befehl in den Steuerkasten 102 eingibt.
Bei allgemeiner Betrachtung beginnt der umlaufende Luftstrom 200 als
ein großvolumiger,
relativ langsam sich bewegender, nach unten gerichteter Luftstrom 202.
Der Luftstrom 202 ist in der Lage, durch weit offenliegende
Räume zu
wandern, und zwar aufgrund seiner großen Trägheitsmasse und weil er sich
von der Ventilatoranordnung 100 in einer säulenartigen Ausbildung
wegbewegt, die in weiteren Details in einem nachfolgenden Abschnitt
beschrieben wird. Infolgedessen erreicht der Luftstrom 202 einen
unterhalb der Ventilatoranordnung 100 angeordneter Bodenbereich 212 weitgehend
ungehindert mit einer großen
Massenträgheit.
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Bei
Erreichen des Bodenbereichs 212 wird der Luftstrom 202 anschließend ein
sich nach außen bewegender,
unterer horizontaler Luftstrom 204. Der untere horizontale
Luftstrom 204 wird von den Wänden 214 des Kaufhauses
in einen nach oben gerichteten Luftstrom 206 überführt, welcher
von der Decke 110 des Kaufhauses weiterhin in einen oberen
und nach innen sich bewegenden horizontalen Luftstrom 210 überführt wird.
Die zurückkehrende
Luft wird in einen Luftstrom 210 überführt, der durch Einwirkung der
Ventilatoranordnung 100 wieder nach unten gerichtet ist
und somit den Zyklus wiederholt, sobald sie einen Bereich 216 oberhalb
der Ventiltoranordnung 100 erreicht.
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Der
kontinuierlich umlaufende Luftstrom 200, der mit der Ventilatoranordnung 100 erzeugt
wird, sorgt für
ein angenehme res Arbeitsumfeld für
die Personen, die im Innern 106 des Kaufhauses arbeiten.
Wie bereits oben angesprochen, beginnen die Insassen in warmen Umgebungen
zu schwitzen, wobei eine mit Feuchtigkeit beladene Umgebungsschicht
neben der Haut der Insassen entsteht. Ohne Luftstrom wird die Umgebungsschicht
nicht durchbrochen, was eine weitere Verdampfung des Schweißes der
Insassen verhindert. Der Luftstrom 200 sorgt für eine Entlastung
der Insassen, indem er die mit Feuchtigkeit beladene Luft neben
der Haut der Personen durch ungesättigte Luft ersetzt und damit
ermöglicht,
dass mehr Kühlung
durch Verdampfung stattfindet. Des weiteren reduziert der mit der
Ventilatoranordnung 100 erzeugte umlaufende Luftstrom 200 die
schädlichen
Auswirkungen von Luftverschmutzungen beträchtlich, indem er die Verschmutzungen
gleichmäßig in dem
Inneren des Kaufhauses verteilt. Außerdem erzeugt die Ventilatoranordnung 100 einen
sehr geringen Geräuschpegel
und der damit verbundene, umlaufende Luftstrom ist nur minimal störend für die Arbeitsumgebung.
Man wird aus der nachfolgenden Beschreibung erkennen, dass die Ventilatoranordnung 100 in
der Lage ist, diese Vorzüge
in einer sehr kostengünstigen
Weise zu ermöglichen.
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Die
Ventilatoranordnung 100 mit niedriger Geschwindigkeit wird
nun in weiteren Details mit Bezugnahme auf die 3 bis 11 beschrieben. 3A zeigt eine detaillierte
Seitenansicht der Ventilatoranordnung 100 mit niedriger
Geschwindigkeit. 3B ist
eine vergrößerte Seitenansicht
der Ventilatoranordnung 100, die den unteren Abschnitt
in weiteren Details darstellt.
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Die
Ventilatoranordnung 100 erhält ihren mechanischen Halt
von einem Halterahmen 302. Der Halterahmen 302 beinhaltet
eine obere horizontale Platte 322 aus Stahl, die dazu ausgebildet ist,
an einer geeigneten horizontalen Haltestruktur im Bereich einer
Decke des Gebäudes
befestigt zu werden, so dass ein Kontakt zwischen der Haltestruktur
und einer ersten Fläche 366 der
Platte 322 entsteht, um damit die Befestigung der Ventilatoranordnung 100 im Bereich
der Decke zu ermöglichen.
In einem Ausführungsbeispiel
wird die Platte 322 an einem Halteträger der Decke verschraubt,
so dass sich die Ventilatoranordnung 100 von der Decke
des Gebäudes nach
unten erstreckt, und zwar in einer Weise, die ähnlich der in 1 gezeigten ist.
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Ein
erstes Ende 325 von jedem von zwei Haltebalken 326a, 326b ist
mit einer zweiten Oberfläche 370 der
Platte 322 verschweißt,
und zwar so, dass es sich in einer Richtung erstreckt, die senkrecht
zu der Ebene der Platte 322 ist. Eine untere horizontale Platte 324 aus
Stahl ist mit einem zweiten Ende 335 der Haltebalken 326a, 326b entlang
einer ersten Oberfläche 372 der
Platte 324 verschweißt,
so dass die Ebene der zweiten horizontalen Platte 324 senkrecht
zu der Achse der Haltebalken 326a, 326b liegt. Die
zweite horizontale Platte 324 enthält eine Öffnung 327, die es
ermöglicht,
einen elektrischen Motor 304 mit einem Gehäuse 376 innerhalb
des Rahmens 302 neben der Oberfläche 372 der Platte 324 anzuordnen.
Dies ermöglicht
es, dass sich eine Welle 306 des elektrischen Motors 304,
die aus dem Gehäuse 376 des
elektrischen Motors herausläuft,
durch die Öffnung 327 erstreckt,
so dass sie sich neben einer zweiten Oberfläche 374 der Platte 324 befindet.
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Elektrische
Energie wird von dem Steuerkasten 102 zu dem elektrischen
Motor 304 entlang von einer normalen Energieübertragungsleitung übertragen,
und zwar durch einen Verbindungskasten 360, der an dem
oberen Umfang des Gehäuses 376 des elektrischen
Motors 304 angeordnet ist. Die Motoranordnung beinhaltet
außerdem
eine Befestigungsplatte 330, welche eine runde ringförmige Stahlplatte ist,
die integral an dem Gehäuse 376 neben
der Welle 306 befestigt ist und die in einer Ebene liegt,
welche senkrecht zu der Welle 306 angeordnet ist. Die Halteplatte 330 liegt
zwischen dem Motorgehäuse 376 und
der zweiten Halteplatte 324 des Halterahmens, wie dies
in 3A und 3B gezeigt ist.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
der elektrische Motor 304 dazu ausgebildet, mit einer Wechselstromquelle
mit einer variablen Frequenz verbunden zu werden, was es dem elektrischen
Motor 304 ermöglicht,
ein variables Drehmoment zu erzeugen. Durch Verwendung einer Wechselstromvorrichtung
wird die Verwendung von problematischen Bürsten zum Umschalten der Pole
vermieden, welche sich in Gleichstrommotoren finden. Der elektrische
Motor 304 besitzt ferner einen eingebauten Untersetzungsmechanismus,
der die notwendigen mechanischen Eigenschaften zum Antreiben der großen Ventilatoranordnung 100 bereitstellt.
Der elektrische Motor, der in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
verwendet wird, wird von der Firma Sumitomo Machinery Corporation
of America hergestellt und besitzt die Modellnummer CNVM-8-4097YA35.
Die maximale Leistungsaufnahme des elektrischen Motors 304,
wie er in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
verwendet wird, beträgt
370 Watt.
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In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist der Steuerkasten 102 in Form eines Wechselstromnetzteils
mit einer variablen Frequenzsteuerung realisiert, das von der Firma
Sumitomo Machinery Corporation of America unter der Modellnummer NT2012-A75
hergestellt ist.
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Eine
digitale Bedienereingabe ermöglicht
es dem Benutzer, verschiedene Betriebsbedingungen einzustellen.
Beispielsweise kann der Anwender ein anfängliches Hochfahren auswählen, indem
er den Steuerkasten 102 anweist, eine Wechselspannung mit
einer schrittweise zunehmenden Frequenz zu erzeugen, um so zu verhindern,
dass der elektrische Motor 304 die Ventilatoranordnung 100 beschädigt. In
einem anderen Fall kann der Anwender eine maximale Dauergeschwindigkeit
auswählen,
indem er den Steuerkasten 102 anweist, eine Wechselspannung
einer festen Frequenz von 60 Hz zu erzeugen. In einem weiteren Beispiel
kann der Anwender eine reduzierte Dauergeschwindigkeit auswählen, indem er
den Steuerkasten 102 anweist, eine Wechselspannung mit
einer festgelegten Frequenz von weniger als 60 Hz zu erzeugen.
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Der
in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
verwendete Steuerkasten 102 besitzt noch weitere Vorteile.
Beispielsweise kann der neue Kasten 102 von einer zentralen
Steuerstation aus der Entfernung bedient werden. Standardisierte
Analogeingänge
ermöglichen
es der Vorrichtung außerdem,
ohne weiteres Steuerbefehle von Thermometern, Messvorrichtungen
für relative
Feuchtigkeit und Überwachungen
für die
Luftgeschwindigkeit zu empfangen.
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Wie
in 3A gezeigt, ist der
elektrische Motor 304 direkt an dem Halterahmen 302 angeordnet,
um die Ventilatoranordnung 100 mit einem Antriebsdrehmoment
zu versorgen. Insbesondere ist eine erste Oberfläche 502 (vgl. 5A und 5B) der Halteplatte 330 des
elektrischen Motors 304 neben der ersten Oberfläche 372 der
zweiten Halteplatte 324 des Halterahmens 302 angeordnet,
so dass die Welle 306 des Motors durch die Öffnung 327 der
Platte 324 verläuft.
Des weiteren ist die Drehachse des elektrischen Motors 304,
die von der verlängerten Achse
der Welle 306 des Motors festgelegt wird, so ausgerichtet,
dass sie senkrecht zu der Ebene der Platte 324 liegt. Außerdem ist
ein Nabenelement 504, das von der ersten Oberfläche 502 der
Halteplatte 330 (5A und 5B) integral verläuft, fluchtend
innerhalb der Öffnung 327 der
Platte 324 angeordnet. Wie in weiteren Details weiter unten
beschrieben wird, ist die in der vorstehenden Art und Weise angeordnete
Halteplatte 330 an der Platte 324 mit einer Vielzahl
von Befestigungsmitteln befestigt, um den elektrischen Motor 304 an
dem Halterahmen 302 zu befestigen.
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Die
Motorwelle 306 überträgt ein Drehmoment
vom elektrischen Motor 304 zu der Nabe 312, die
auf der Welle 306 angeordnet ist. Die Nabe 312 ist
in diesem Ausführungsbeispiel
ein einzelnes Aluminiumgussstück
mit einer scheibenartigen Form, die dazu ausgebildet ist, einen
Satz von Ventilatorblättern 316 zu
befestigen. Wie weiter unten in weiteren Details beschrieben wird,
ist die Nabe 312 dazu ausgebildet, auf der Motorwelle 306 angeordnet
zu werden und eine Befestigungsstelle für eine Vielzahl von Ventilatorblättern 316 (vergleiche 6) bereitzustellen, so dass
eine Drehung der Motorwelle 306 zu einer Drehung der Ventilatorblätter 316 führt. Die Nabe 312 besitzt
einen runden, flachen Zentralabschnitt 346, der sich von
der Welle 306 im Allgemeinen radial nach außen erstreckt,
so dass eine Ebene festgelegt wird, und der eine innere Oberfläche 352 und
eine parallele äußere Oberfläche 356 (3B) aufweist.
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Wie
in 3B gezeigt, erstreckt
sich ein zylindrischer symmetrischer Flanschabschnitt 342 von der
Mitte des Zentralabschnitts 346 in eine Richtung nach innen,
die zu der Ebene des Zentralabschnitts 346 orthogonal ist.
Der Flanschabschnitt 342 legt eine zylindrische symmetrische Öffnung 344 fest,
die dazu ausgebildet ist, die Motorwelle 306 und einen Befestigungsring 310 aufzunehmen.
In einem Ausführungsbeispiel
ist der Ring 310 unter der Modellnummer 62002280 von der
Firma Fenner Trantorque hergestellt. In einem äußeren Bereich 354 des
Zentralabschnitts 346 erstreckt sich ein symmetrischer polygonaler
Randabschnitt 350 von der inneren Oberfläche 352 des
Zentralabschnitts 356 nach oben, und zwar in eine Richtung
orthogonal zu der Ebene des Zentralabschnitts 346.
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An
der inneren Oberfläche 352 des
Zentralabschnitts 346 ist eine Vielzahl von schmalen Konstruktionsrippen 362 in
einer radialen Richtung integral ausgebildet, und diese treffen
die innere Oberfläche 352 sowohl
an dem Flanschabschnitt 342 als auch an dem Randabschnitt 350 des
Zentralabschnitts 346. Gemessen von der Oberfläche 356 in einer
Richtung senkrecht zu der Oberfläche 356 sind die
Höhen der
Nabe 312 an dem Randabschnitt 350, an dem Flanschabschnitt 342 und
entlang jeder der Konstruktionsrippen 362 in diesem Ausführungsbeispiel
in etwa gleich.
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Von
einer äußeren Oberfläche 380 des Randabschnitts 350 erstrecken
sich eine Vielzahl von Blatthaltern 314, und zwar so, dass
sie von der durch die Motorwelle 306 festgelegten Drehachse
in einer Entfernung von etwa 15 Zoll radial nach außen verlaufen.
Die Halteblätter 314 besitzen
eine paddelartige Form und sie sind dazu ausgebildet, in die Enden einer
Vielzahl von Ventilatorblättern 316 hineinzugleiten,
um ein Mittel zum Befestigen der Ventilatorblätter 316 an der Nabe 312 bereitzustellen.
Eine noch tiefergehende Erläuterung
der Ventila torblätter 316 einschließlich ihrer
Vorgehensweise beim Befestigen ist weiter unten angegeben.
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Die
Nabe 312 wird in eine Halteposition gebracht, indem man
die Nabe 312 in einer Ebene senkrecht zu der Welle 306 ausrichtet,
so dass die innere Oberfläche 352 in
Richtung des elektrischen Motors 304 zeigt. Die Nabe 312 wird
anschließend
so angeordnet, dass sich die Welle 306 durch die Öffnung 327 des
Flanschabschnitts 342 erstreckt, bis das erste Ende 364 der
Welle 306 in etwa koplanar mit der äußeren Oberfläche 356 des
Zentralabschnitts 346 der Nabe 312 liegt. Wenn
sich die Nabe 312 in dieser Position befindet, wird die
Nabe 312 an der Welle 306 befestigt, indem man
den Ring 310 in einer Art und Weise, die im Stand der Technik
bekannt ist, verwendet, so dass zwischen der Nabe 312 und
der Motorwelle 306 kein Schlupf auftritt.
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Ein
Satz von Sicherheitshaltern 320 wird verwendet, um das
gemeinsame Gewicht der Nabe 312 und des Satzes Ventilatorblätter 316 in
einer Notsituation zu halten. In diesem Ausführungsbeispiel ist jeder Sicherheitshalter 320 im
wesentlichen ein U-förmiges Stück aus hochfestem
Aluminium mit einer Breite von näherungsweise
einem Zoll. Jeder Sicherheitshalter 320 besteht aus einem
geraden ersten Abschnitt 332, einem geraden zweiten Abschnitt 334, der
sich orthogonal zu dem ersten Abschnitt 332 erstreckt,
und einem geraden dritten Abschnitt 336, der sich orthogonal
von dem zweiten Abschnitt erstreckt, um die U-artige Form des Sicherheitshalters 320 zu vervollständigen.
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Jeder
Sicherheitshalter 320 wird an der Nabe 312 befestigt,
indem man den ersten Abschnitt 332 entlang der inneren Oberfläche 352 des
Zentralabschnitts 346 positioniert, so dass der zweite
Abschnitt 334 fluchtend neben dem Randabschnitt 350 des Zentralabschnitts 346 angeordnet
wird. Wenn der erste Abschnitt 332 radial an der inneren
Oberfläche 352 ausgerichtet
ist, wird der erste Abschnitt 332 an dem Zentralabschnitt 346 befestigt,
indem man eine Vielzahl von Schrauben 340 verwendet, wodurch
der Sicherheitshalter 320 an der Nabe 312 festigt
wird.
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In
einem befestigten Zustand ist jeder Sicherheitshalter 320 so
ausgebildet, dass sich der dritte Abschnitt 336 über die
zweite Halteplatte 324 des Halterahmens 302 erstreckt,
und zwar in einem Umfang, der es der Vielzahl von Sicherheitshaltern 320 ermöglicht,
die Nabe 312 in dem Fall, dass sich die Nabe 312 von
der Ventilatoranordnung 100 löst, unabhängig voneinander zu halten.
Insbesondere greifen die dritten Abschnitte 336 der Sicherheitshalter 320 an
der ersten Oberfläche 372 der
zweiten Halteplatte 324 in den Fall ein, dass die Nabe 312 sich
von der Welle 306 des elektrischen Motors 304 löst, z.B. wenn
der Ring 310 seinen Dienst versagt oder in dem Fall, dass
die Welle 306 bricht. Auf diese Weise verhindern die Sicherheitshalter 320,
dass die Nabe 312 und die befestigten Ventilatorblätter 316 auf
den darunter befindlichen Boden fallen. Außerdem ist jeder Sicherheitshalter 320 noch
in einer Art und Weise ausgebildet, die verhindert, dass der dritte
Abschnitt 336 in Berührung
mit den Halteträgern 326a, 326b gelangt,
und er ist im allgemeinen oberhalb der ersten Oberfläche 372 der
zweiten Halteplatte 324 positioniert, wenn die Ventilatoranordnung 100 ordnungsgemäß funktioniert.
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In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind
vier Sicherheitsschalter 320 in neunzig Grad Intervallen
von einander angeordnet. Wenn die Nabe 312 sich von der
Welle 306 löst,
während
die Ventilatoranordnung 100 in einer vertikalen Ausrichtung,
wie in 1 gezeigt, angeordnet
ist, dann stellen die Sicherheitshalter 320 ein Haltemittel
für die
Nabe 312 dar, und sie verhindern somit, dass die Nabe 312 auf den
Boden fällt.
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Drei
weitere Ansichten, die sich auf den Halterahmen 302 beziehen,
sind in den 4A, 4B und 4C gezeigt, die die Bestandteile des
Halterahmens 302 noch weiter darstellen. Wie in der Draufsicht
der ersten Halteplatte 322 in 4A gezeigt, beinhaltet die Platte 322 eine
Vielzahl von Befestigungslöchern 400,
die dazu verwendet werden, die Ventilatoranordnung 100 an
einer geeigneten überhängenden Tragkonstruktion
zu befestigen. In diesem Ausführungsbeispiel
sind die Befestigungslöcher 400 gleichmäßig auf
der Platte 322 verteilt, so dass jedes Loch 400 näherungsweise
in der Mitte zwischen dem Zentrum und dem Rand der Platte 322 angeordnet
ist.
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Die
Platte 322 beinhaltet ferner ein Paar von rechteckigen
Bereichen 402, die ein Schweißmuster zwischen der Platte 322 und
dem ersten Ende 325 von jedem der Halteträger 326a, 326b (4B) definieren. Wie in 4A gezeigt, sind die beiden
rechteckigen Bereiche 402 zueinander ausgerichtet und sie
befinden sich außerhalb
des Zentrums der Platte 322, wobei das Zentrum als Mittelpunkt
zwischen den beiden rechteckigen Bereichen 402 fungiert.
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Wie
in der Draufsicht auf die zweite Halteplatte 324 in 4C gezeigt, beinhaltet die
Platte 324 eine Vielzahl von Befestigungslöchern 416,
die gleichmäßig verteilt
sind, so dass jedes Loch 416 in diesem Ausführungsbeispiel
näherungsweise
67 mm von dem Zentrum der Platte 324 entfernt ist. Die
Befestigungslöcher
werden verwendet, um den elektrischen Motor 304 an der
Platte 324 zu befestigen. Die Öffnung 327 der Platte 324 ist
ein ausgemitteltes kreisförmiges
Loch mit einem Radius von etwa 55 mm, das, wie oben erläutert, dazu
ausgebildet ist, das Nabenelement 504 des elektrischen
Motors 304 aufzunehmen.
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Die
Platte 340 beinhaltet ferner ein Paar von rechteckigen
Bereichen 404, die ein Schweißmuster zwischen der Platte 324 und
dem zweiten Ende 335 von jedem der beiden Haltebalken 326a, 326b (4B) definieren. Die beiden
rechteckigen Bereiche 404 sind zueinander ausgerichtet
und von dem Zentrum der Platte 324 entfernt angeordnet,
wobei das Zentrum als Mittelpunkt zwischen den beiden rechteckigen
Bereichen 404 fungiert.
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Nun
wird Bezug genommen auf die 5A und 5B, die eine Seitenansicht
des elektrischen Motors 304 (5A)
und eine Draufsicht auf den elektrischen Motor 304 zeigen,
wie sie sich für
einen Beobachter ergibt, der auf die Motorwelle 306 blickt (5B). Insbesondere zeigen 5A und 5B jeweils das Nabenelement 504,
das sich von der Oberfläche 502 der
Halteplatte 330 erstreckt, so dass die Ebene des Nabenelements 504 parallel
zu der Ebene der Halteplatte 330 liegt. Wie zuvor erwähnt, ist
das Nabenelement 504 dazu ausgebildet, fluchtend innerhalb
der Öffnung 327 der
zweiten Halteplatte 324 des Halterahmens 302 angeordnet
zu werden.
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Wie
in 5B gezeigt, ist die
Halteplatte 330 des elektrischen Motors 304 mit
einer Vielzahl von Befestigungslöchern 500 (5B) ausgebildet, die nahe
der Kante der Halteplatte 330 gleichmäßig verteilt sind. Insbesondere
sind die Haltelöcher 500 so ausgebildet,
dass sie zu den Haltelöchern 416 der Platte 324 ausgerichtet
sind, wenn der elektrische Motor 304 innerhalb des Halterahmens 302 angeordnet
ist, wie in 3A gezeigt
ist. Dementsprechend kann der elektrische Motor 304 an
dem Halterahmen 302 in der Ausbildung aus 3A befestigt werden, indem man eine Vielzahl
von standardmäßigen Befestigungsmitteln
durch die Löcher 500 und 416 in
einer aus dem Stand der Technik bekannten Art und Weise befestigt.
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6 ist eine Ansicht der Ventilatoranordnung 100,
wie sie sich bei einer Betrachtung von unten ergibt, und sie zeigt
die Zuordnung zwischen der Nabe 312, dem Satz an Blatthaltern 314,
die sich von der Nabe 312 erstrecken, und dem Satz an Ventilatorblättern 316,
die sich von jedem Blatthalter 314 erstrecken. Jedes Ventilatorblatt 314 verläuft orthogonal
von der Rotationsachse der Ventilatoranordnung 100, wie
sie durch die Motorwelle 306 festgelegt ist, und zwar in
einer Art und Weise, die zu einer gleichmäßigen Verteilung der Ventilatorblätter 316 führt. In diesem
Ausführungsbeispiel
bedecken die Ventilatorblätter 316 die
Blatthalter 314, so dass sie den Blick auf die Blatthalter 314 verdecken.
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In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann
der Durchmesser der Ventilatoranordnung 100 mit einem Durchmesser
hergestellt sein, der von 4,5 m [15 Fuß] bis zu 12,2 m [40 Fuß] reicht,
und zwar weiter bevorzugt von 6,1 bis 12,2 m [20 bis 40 Fuß]. Die
Ventilatorblätter 110 besitzen
eine Länge
von zumindest 2,2 m [7,5 Fuß]
und weiter bevorzugt von zumindest 3 m [10 Fuß]. Dies führt zu einem Höhen-Breitenverhältnis für jedes
Ventilatorblatt 316, das zwischen 15:1 und 40:1 liegt und
wei ter bevorzugt zwischen 20:1 und 40:1 liegt. Wenn die Ventilatoranordnung 100 unter
normalen Betriebsbedingungen arbeitet, ist die Antriebsgeschwindigkeit
des elektrischen Motors 304 so eingestellt, dass die Geschwindigkeit
der Blattspitzen näherungsweise
15 m/sec [50 ft/sec] beträgt.
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7 zeigt eine vergrößerte Ansicht
eines einzelnen Ventilatorblattes 316, wenn man es von
unten betrachtet. In diesem Ausführungsbeispiel
besitzt jedes Ventilatorblatt 316 die Form eines langen, schmalen
Aluminiumstücks
mit einem hohlen Innenraum. Jedes Ventilatorblatt 316 beinhaltet
ferner eine erste Öffnung 710,
die im Bereich einer Innenkante 714 des Blattes 316 liegt,
sowie eine zweite Öffnung 712,
die im Bereich einer Außenkante 716 des
Blattes 316 liegt. Eine Vielzahl von Befestigungslöchern 700,
die eine Befestigung der Ventilatorblätter 316 an den Blatthaltern 314 der
Nabe 312 ermöglichen,
wie dies in einem nachfolgenden Abschnitt beschrieben ist, sind
im Bereich der ersten Öffnung 710 angeordnet.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
sind die Ventilatorblätter 316 unter
Verwendung eines Herstellungsverfahrens mit Extrusion von verstärktem Aluminium
hergestellt. Dies ermöglicht
es, leichtgewichtige Ventilatorblätter mit einer hinreichenden
Konstruktionsbeschaffenheit in einer kostengünstigen Art und Weise herzustellen.
Es erlaubt außerdem,
Ventilatorblätter
auf kostengünstige
Weise mit einer Tragflächenform
hinzustellen. In diesem Ausführungsbeispiel
ist jedes Ventilatorblatt 316 mit einem gleichmäßigen Querschnitt
entlang seiner Länge
hergestellt. Weitere Ausführungsbeispiele
können
jedoch Ventilatorblätter
aus extrudiertem Aluminium beinhalten, die einen nichtgleichmäßigen Querschnitt
besitzen.
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Die
aerodynamischen Eigenschaften der Ventilatorblätter 316 werden verbessert,
wenn man eine sich verjüngende
Klappe (flap) 704 unter Verwendung von normalen Befestigungsmitteln
an dem Ventilatorblatt 316 befestigt. Die Klappe 704 ist
im Prinzip ein leichtgewichtiger, langer, flacher Streifen aus festem
Material mit einem spitz zulaufenden Ende. Die Klappe 704 führt zu einem
gleichmäßigeren Luftstrom
aus der Ventilatoranordnung 100, wie in weiteren Details
in einem nachfolgenden Abschnitt erläutert wird.
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Unter
Verwendung von normalen Befestigungsmitteln ist eine Kappe 702 innerhalb
der zweiten Öffnung 712,
die sich an der zweiten Seite 716 des Ventilatorblattes 316 befindet,
montiert, die somit eine durchgehende Außenfläche im Bereich der zweiten
Seite 716 bietet. In einem Ausführungsbeispiel beinhaltet die
Kappe eine minimale Konstruktion, die im wesentlichen an den Querschnittsbereich des
Ventilatorblattes 316 angepasst ist. In anderen Ausführungsbeispielen
beinhaltet die Kappe ferner weitere aerodynamische Strukturen, wie
etwa eine Spoilerplatte (spill plate). In anderen Ausführungsbeispielen
ist die Kappe dazu ausgebildet, zusätzliche konstruktive Halteelemente
zu befestigen, wie z.B. einen kreisförmigen Ring um den Umfang der
Ventilatoranordnung 100.
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In 8 ist eine vergrößerte Darstellung
der Innenseite der Nabe 312 gezeigt, wenn man sie entlang
einer Linie betrachtet, die parallel zu der Welle 306 liegt.
Wie gezeigt, erstreckt sich eine Vielzahl von Rippen 362 von
dem Flanschabschnitt 342 zu dem vieleckigen Randabschnitt 350.
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Es
ist ferner gezeigt, dass jede Rippe 362 den Randabschnitt 350 an
der Mittellinie der Blatthalter 314 trifft. Jede Rippe 362 ist
dazu vorgesehen, zu verhindern, dass die von dem entsprechenden
Ventilatorblatt 316 auf die Nabe 312 ausgeübten Kräfte die Konstruktionseigenschaften
der Nabe 312 beeinträchtigen.
Wie in 8 gezeigt ist,
ist die Anzahl der planaren Oberflächen, die die Außenseite 380 des vieleckigen
Randabschnitts 350 ausmachen, gleich der Anzahl der Blatthalter 314,
die sich radial nach außen
von der Außenfläche 380 des
Randabschnitts 350 der Nabe 312 erstrecken. Diese
Anordnung sorgt für
eine senkrechte relative Lage zwischen jedem Blatthalter 314 und
jeder anliegenden Außenseite 380,
was es ermöglicht,
die Ventilatorblätter 316 bündig an
der Außenseite 380 der
Nabe 312 zu befestigen, und zwar in einer Art und Weise,
die in weiteren Details weiter unten beschrieben ist. In diesem
Ausführungsbeispiel
beinhaltet die Nabe 312 insgesamt zehn Blatthalter, zehn
Außenseiten 340 und
zehn Rippen 362.
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Die
Nabe 312 beinhaltet ferner eine erste Vielzahl von Befestigungslöchern 800,
die sich an der Mittellinie von jedem Blatthalter 314 befinden.
Die vielen Löcher 800 werden
in Verbindung mit normalen Befestigungsmitteln verwendet, um die
vielen Ventilatorblätter 316 an
der Vielzahl der Blatthalter 314 zu befestigen. Jedes Ventilatorblatt 316 wird
an der Nabe 312 angeordnet, indem man die Innenöffnung 710 des
Ventilatorblattes 316 auf einen entsprechenden Blatthalter 314 aufsetzt,
so dass die Innenseite 714 des Ventilatorblattes 316 bündig neben
der Außenseite 380 des
Randabschnitts 350 der Nabe 312 angeordnet ist.
Jedes Ventilatorblatt 316 wird an einem Blatthalter 314 befestigt,
indem man die Befestigungslöcher 700 in
Verbindung mit dem Satz an Befestigungslöchern 800 der Blatt halter 314 sowie einen
Satz von normalen Befestigungsmitteln in einer aus dem Stand der
Technik bekannten Art und Weise verwendet.
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Die
Nabe 312 beinhaltet ferner eine zweite Vielzahl von Befestigungslöchern 802.
Die zweite Vielzahl von Befestigungslöchern 802 ist symmetrisch
in einer radialen Anordnung an dem Zentralabschnitt 346 der
Nabe 312 verteilt. Die Löcher 802 werden in
Verbindung mit Schrauben 340 für die Sicherheitshalter verwendet,
um die Sicherheitshalter 320 an der Nabe 312 in
einer aus dem Stand der Technik bekannten Art und Weise zu befestigen.
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Eine
vergrößerte Querschnittsansicht
eines einzelnen Blatthalters 314 ist in 9 gezeigt, und zwar wie sie sich für einen
Beobachter ergibt, der entlang der Ebene des Zentralabschnitts 346 der
Nabe 312 zu dem Zentrum der Nabe 312 blickt, wobei
die Ventilatorblätter 316 entfernt
sind. Jeder Blatthalter 314 ist im Prinzip eine paddelartige
Struktur, die sich in einer senkrechten Anordnung von der Außenfläche 380 des
vieleckigen Randabschnitts 350 erstreckt. Des weiteren
ist jeder Blatthalter 314 aus der Ebene der Nabe 312 herausgeneigt,
und zwar in einer Art und Weise, die weiter unten beschrieben ist.
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Jeder
Blatthalter 314 beinhaltet einen breiten Zentralabschnitt 900,
der sich zwischen einem angehobenen konischen Abschnitt 902 und
einem abgesenkten konischen Abschnitt 904 befindet, und
er ist aus der Ebene des Zentralabschnitts 346 der Nabe 312 unter
einem Winkel Theta herausgekippt. In diesem Fall ist Theta als derjenige
Winkel definiert, der zwischen der Schnittlinie einer unteren Fläche 906 des
Zentralabschnitts 900 und der daneben liegenden Fläche 380 des
vieleckigen Randabschnitts 350 und einer Linie liegt, die
parallel zu der Ebene des Zentralabschnitts 346 der Nabe 312 als
auch zu der daneben liegenden Fläche 380 ist.
Dies ermöglicht es,
dass die Ventilatorblätter 316 mit
einem entsprechenden Angriffswinkel angeordnet werden, der gleich
Theta ist. In einem Ausführungsbeispiel
ist der Winkel Theta gleich acht Grad für alle Blatthalter 314. Wenn
die Ventilatoranordnung 100 rotiert, würde der in 9 gezeigte Blatthalter 314 so
erscheinen, dass der angehobene Abschnitt 902 dem abgesenkten Abschnitt 904 vorauseilt.
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Der
Zentralabschnitt 900 jedes Blatthalters 314 besitzt
eine im wesentlichen rechteckige Form und wird somit von der unteren
Fläche 906 und
der parallelen oberen Fläche 910 begrenzt.
Die rechteckige Form des Zentralabschnitts 900 bietet eine
effektive Befestigungsmöglichkeit
für die
Ventilatorblätter 314,
wie in weiteren Details unten erläutert ist.
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10 zeigt eine Querschnittsansicht
des Ventilatorblattes 316 an einer beliebigen Stelle entlang
seiner Länge,
wie sie sich für
einen Beobachter ergibt, der zu der zweiten Öffnung 712 blickt.
Das Ventilatorblatt besteht aus einer ersten gekrümmten Wand 1024,
einer zweiten gekrümmten
Wand 1026 und einem daraus geformten Hohlbereich 1022.
Die beiden Wände 1024 und 1026 treffen
sich an einer vorauseilenden Verbindungsstelle 1031 und
einer nacheilenden Verbindungsstelle 1032. An der vorauseilenden
Verbindungsstelle 1032 fügen sich die beiden Wände 1024 und 1026 in
einer kontinuierlichen Art und Weise zusammen, wobei sie eine dritte Wand 1030 ausbilden.
Die dritte Wand 1030 setzt sich fort, bis sie eine vorauseilende
Kante 1014 erreicht. Eine erste Oberfläche 1006 ist an der
Außenseite der
Wand 1024 ausgebildet und sie setzt sich in einer nahtlosen
Art und Weise bis zu der Außenseite der
Wand 1030 fort bis sie die vorauseilende Kante 114 erreicht
hat. Eine zweite Oberfläche 1010 ist
an der Außenseite 1026 ausgebildet
und sie setzt sich in einer nahtlosen Art und Weise bis zu der Außenseite der
Wand 1030 fort, bis sie die vorauseilende Kante erreicht
hat. Die zwei Flächen 1006 und 1010 treffen sich
an einer vorauseilenden Kante 1012. Der Hohlbereich 1022 beinhaltet
hauptsächlich
einen rechtförmigen
breiten Zentralabschnitt 1000. Eine ebene dritte Fläche 1016 ist
an der Innenseite der Wand 1024 im Bereich des Abschnitts 1000 ausgebildet
und eine ebene vierte Seite 1020 ist an der Innenseite
der Wand 1030 in dem Bereich des Abschnitts 1000 ausgebildet.
Dementsprechend liegen die ebenen Innenseiten 1016 und 1020 parallel
zueinander.
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Jedes
Ventilatorblatt 316 ist so ausgebildet, dass die Form des
breiten Zentralabschnitts 1000 im Innern des Ventilatorblatts 316 exakt
an die Form des entsprechenden Zentralabschnitts 900 des
Blatthalters 314 angepasst ist. Dementsprechend wird eine sichere
Passung erreicht, wenn das Ventilatorblatt 316 auf dem
entsprechenden Blatthalter 314 positioniert und mit einer
Vielzahl von Befestigungsmitteln befestigt wird. Außerdem ist
diese Art der Befestigung sehr kostengünstig, da flache Seiten einfacher herzustellen
sind als gekrümmte
Seiten.
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Die
zwei Außenseiten 1006 und 1010 sind
so ausgebildet, dass sie eine Tragflächenform bilden. In einem Ausführungsbeispiel
basiert die Tragflächenform
auf der Form des Flügels
eines deutschen Segelflugzeuges, das die Bezugsnummer FX 62-K-131 besitzt.
Aufgrund von konstruktiven Begrenzungen, die mit dem auf Extrusion
basierenden Herstellungsprozess ver bunden sind, ist es schwierig,
die Form des Ventilatorblattes 316 exakt an eine optimale Tragflächenform
anzupassen. Es ist insbesondere schwierig, die dritte Wand 1030 so
verlaufen zu lassen, dass sie der bevorzugten Tragflächenform
angepasst ist. Wenn die Klappe 704 an der dritten Wand 1030 entlang
der nacheilenden Kante 1014 in einer glatten und durchgehenden
Art und Weise befestigt wird, fungiert sie im Prinzip wie eine Verlängerung
der dritten Wand 1030, wodurch die Tragflächenform
noch besser erreicht wird.
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Wenn
die Klappe 704 (7)
so verjüngt
ist, dass sie an der Innenseite 714 breit ist und im Bereich
der Außenseite 716 schmal
ist, dann kann ein nochmals verbessertes Design realisiert werden.
Indem man die Klappe 704 verjüngt, wird die Form des Blattes
zunehmend optimal bei abnehmenden Radien. Die vorstehenden Verhältnisse
bewirken, dass die abnehmende Blattgeschwindigkeit bei abnehmenden
Radien kompensiert wird, was in einem gleichmäßigeren Luftstrom über die
gesamte Ventilatoranordnung 100 resultiert.
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Wenn
sich die Ventilatoranordnung 100 in einem Betriebsmodus
befindet, würde
das Querschnittsbild des Ventilatorblatts 316, das in 11 mit einem entsprechenden
Angriffswinkel im Uhrzeigersinn geneigt gezeigt ist, so erscheinen,
dass es sich mit seiner vorauseilenden Kante 1012 auf der Vorderseite
bewegt. Für
einen Beobachter, der an einem einzelnen Ventilatorblatt 316 fixiert
ist, ruft die Bewegung des Ventilatorblattes 316 Luftströmungen 1100 und 1102 entlang
der Oberflächen 1006 und 1010 des
Ventilatorblattes 316 hervor. Die Tragflächenform
von jedem Ventilatorblatt 316 führt dazu, dass die Geschwindigkeit
der oberen Luftströmung 1034 größer ist
als die Geschwin digkeit der unteren Luftströmung 1036. Daher ist
der Luftdruck an der unteren Seite 1010 größer als
der Luftdruck an der oberen Seite 1006.
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Der
ersichtlich asymmetrische Luftstrom, der durch die Drehung der Ventilatorblätter 316 hervorgerufen
wird, hat zur Folge, dass jedes Ventilatorblatt 316 eine
nach oben gerichtete Hubkraft Fhub erfährt. Eine
nach unten gerichtete Reaktionskraft Fvertikal wird dadurch
von jedem Ventilatorblatt 316 auf die umgebende Luft ausgeübt. Außerdem minimiert
die Tragflächenform
der Ventilatorblätter 316 eine
horizontale Zugkraft Fzug, die auf jedes
Ventilatorblatt 316 einwirkt, was dazu führt, dass
eine minimale horizontale Kraft Fhorizontal von
jedem Ventilatorblatt 316 auf die umgebende Luft ausgeübt wird.
Dementsprechend nähert
sich der von der Ventilatoranordnung 100 erzeugte Luftstrom
einem säulenartigen
Luftstrom entlang der Rotationsachse der Ventilatoranordnung 100 an.
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In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die Ventilatoranordnung 100 in der Lage, einen sanften
säulenförmigen Luftstrom
mit einem Durchmesser von 6,1 m [20 Fuß] zu erzeugen. Die säulenartige Ausbildung
dieses Luftstroms in Verbindung mit einer großen Trägheitsmasse ermöglichen
es, dass der Luftstrom große
Raumbereiche überspannt.
Daher ist die Ventilatoranordnung 100 in der Lage, einen weitreichenden,
milden, umlaufenden Luftstrom bereitzustellen, der dazu dient, Personen
in großräumigen Kaufhausumgebungen
zu kühlen.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden die vorstehend genannten Eigenschaften mit einem bemerkenswert geringen
Energieverbrauch von nur 370 Watt auf 929 m2 [10.000
Quadratfuß]
an Gebäudefläche erreicht.
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Bei
wiederholten Versuchen unter Verwendung einer Prototypvariante der
Ventilatoranordnung 100 wurden von der Anmelderin Messungen
der Luftgeschwindigkeit durchgeführt.
Die Prototypvariante der Ventilatoranordnung 100 besaß einen
Außendurchmesser
gemessen von der Außenkante 716 zur Außenkante 716 von
jeweils gegenüberliegenden Paaren
von Ventilatorblättern 316,
die gleich 6,1 m [20 Fuß]
betrug und die aus zehn Ventilatorblättern bestand. Die Durchschnittswerte
von mehreren Sätzen
von einzelnen Messungen der Luftgeschwindigkeit, die an Stellen
3 m [10 Fuß]
unterhalb von den Ventilatorblättern 316 aufgenommen
wurden, reichten von 1,34 bis 2,24 m/sec [3 bis 5 Meilen pro Stunde].
Die maximal gemessene Luftgeschwindigkeit an Stellen 60 cm [2 Fuß] unterhalb
der Ventilatorblätter 316 wurde
als nicht mehr als 2,68 m/sec [6 Meilen pro Stunde] bestimmt.
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Über die
von der Anmelderin durchgeführten Versuche
hinweg wurde die Geschwindigkeit der Außenkante 716 der Ventilatorblätter 316 bei
16 m/sec [36 Meilen pro Stunde] gehalten, während der elektrische Motor 304 nur
370 Watt an Leistung verbrauchte. Es entstand ein säulenartiger
Luftstrom mit einem Durchmesser von 6,1 m [20 Fuß], was ausreichend war, um
eine Kühlung
innerhalb eines Kaufhauses mit 929 m2 [10.000
Quadratfuß]
zu verschaffen, dass die Ventilatoranordnung 100 enthielt.
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Die
technischen Schwierigkeiten, die mit der Konstruktion der Ventilatoranordnung 100 verbunden waren,
wurden durch Einbringen von innovativen Konstruktionsmerkmalen gelöst. Insbesondere
wurden die großen
Ventilatorblätter 316 unter
Verwendung einer Technik mit extrudiertem Aluminium hergestellt.
Dieses Verfahren führte
zu Ventilatorblättern 316,
die stabil, leichtgewichtig und kostengünstig herzustellen sind. Dieses Verfahren
ermöglicht
es außerdem,
die Ventilatorblätter 316 mit
einer Tragflächenform
herzustellen, die die Erzeugung eines säulenartigen Luftstroms ermöglicht.
Des weiteren ist der elektrische Motor 304, der in der
Ventilatoranordnung 100 zum Einsatz kommt, eine kompakte
Einheit, die einen eingebauten Untersetzungsmechanismus beinhaltet,
der es dem elektrischen Motor 304 ermöglicht, dass für die große Ventilatoranordnung 100 erforderliche
große
Drehmoment zu erzeugen. Der elektrische Motor 304 ist außerdem eine
steuerbare Vorrichtung, die in der Lage ist, beim Start ein sanftes Drehmoment
zu erzeugen, wodurch die mechanische Belastung auf die Ventilatoranordnung 100 reduziert
wird. Außerdem
bietet der elektrische Motor 304 auch ein reduziertes Dauerdrehmoment
für einen
Betrieb mit reduzierter Geschwindigkeit. Nicht zuletzt wurden die
Sicherheitsaspekte der Ventilatoranordnung 100 verbessert,
indem eine Vielzahl von Sicherheitshaltern 320 integriert
wurde, die so konstruiert sind, dass sie die Nabe 312 mit
der Vielzahl der Ventilatorblätter 316 in
dem Fall hält,
dass die Nabe 312 sich von der Ventilatoranordnung 100 löst.