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DE60010571T2 - Wankregelungssystem für ein Kraftfahrzeug mit Notbetrieb beim Ausfall der Wankbewegungserfassungseinrichtung - Google Patents

Wankregelungssystem für ein Kraftfahrzeug mit Notbetrieb beim Ausfall der Wankbewegungserfassungseinrichtung Download PDF

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Publication number
DE60010571T2
DE60010571T2 DE60010571T DE60010571T DE60010571T2 DE 60010571 T2 DE60010571 T2 DE 60010571T2 DE 60010571 T DE60010571 T DE 60010571T DE 60010571 T DE60010571 T DE 60010571T DE 60010571 T2 DE60010571 T2 DE 60010571T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roll
vehicle
control device
condition
abnormal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60010571T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60010571D1 (de
Inventor
Noritaka Toyota-shi Aichi-ken Yamada
Akira Toyota-shi Aichi-ken Nagae
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyota Motor Corp
Original Assignee
Toyota Motor Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toyota Motor Corp filed Critical Toyota Motor Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE60010571D1 publication Critical patent/DE60010571D1/de
Publication of DE60010571T2 publication Critical patent/DE60010571T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/32Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
    • B60T8/88Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means
    • B60T8/885Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means using electrical circuitry
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/17Using electrical or electronic regulation means to control braking
    • B60T8/1755Brake regulation specially adapted to control the stability of the vehicle, e.g. taking into account yaw rate or transverse acceleration in a curve
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T2270/00Further aspects of brake control systems not otherwise provided for
    • B60T2270/40Failsafe aspects of brake control systems
    • B60T2270/402Back-up

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Hydraulic Control Valves For Brake Systems (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wanksteuervorrichtung eines Fahrzeugs, wie etwa eines Kraftfahrzeugs, genauer gesagt eine Wanksteuervorrichtung eines Fahrzeugs, das mit einer Einrichtung zur Handhabung eines plötzlichen Defekts einer Einrichtung zur Erfassung eines Wankszustands eines Fahrzeugs während eines Bremsvorgangs ausgestattet ist, um das Wanken des Fahrzeugs zu unterdrücken, wobei der Bremsvorgang basierend auf der Ausgabe der Wankzustandserfassungseinrichtung gesteuert wird.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • Als eine Wankzustandsvorrichtung eines Fahrzeugs, wie etwa eines Kraftfahrzeugs, ist eine Vorrichtung bekannt, die in der japanischen Offenlegungsschrift 6-297985 desselben Anmelders, wie der der vorliegenden Anmeldung, beschrieben wird, wobei ein Parameter zur Beurteilung der Überschlagsneigung eines Fahrzeugs basierend auf der Höhe des Schwerpunkts und einem Wankwinkel des Fahrzeugs berechnet wird, sodass eine Bremskraft auf ein ausgewähltes Rad oder ausgewählte Räder übertragen wird, um das Fahrzeug abzubremsen und einen Überschlag des Fahrzeugs zu verhindern, wenn der Parameter einen vorgegebenen Schwellwert überschreitet. Durch eine derartige Wanksteuervorrichtung wird automatisch verhindert, dass das Fahrzeug bis zur Überschlagsgrenze wankt, wodurch es nicht mehr erforderlich ist, dass der Fahrer dem Wankzustand oder der Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit während einer Kurvenfahrt nicht mehr die höchste Aufmerksamkeit schenken muss.
  • Bei der obigen Fahrzeugwanksteuerung muss grundsätzlich zumindest die Querbeschleunigung des Fahrzeugs als ein Parameter zur Erfassung eines Wankzustands des Fahrzeugs erfasst werden, um zu beurteilen, ob die Wankunterdrückungssteuerung erforderlich ist. Wenn der Querbeschleunigungssensor nicht normal funktioniert, funktioniert auch die Wanksteuervorrichtung nicht normal. Deshalb sollte eine Wanksteuervorrichtung nicht weiterbetrieben werden, wenn ein Defekt des Querbeschleunigungssensors, oder allgemeiner ausgedrückt, der Wankzustanderfassungseinrichtung, die Sensoren wie den Querbeschleunigungssensor umfasst, auftritt. Ferner muss der Betrieb der Wanksteuervorrichtung so schnell wie möglich beendet werden, falls ein Defekt des Querbeschleunigungssensors oder der Wankzustanderfassungseinrichtung während des Betriebs der Wanksteuervorrichtung auftritt.
  • Bei den bekannten Wanksteuervorrichtungen, einschließlich der aus der zuvor erwähnten Offenlegungsschrift, wird der Bremsvorgang zur Wankunterdrückung bei Beendigung der Wanksteuerung grundsätzlich schlagartig abgebrochen, sodass das Fahrzeug so schnell wie möglich wieder der normalen Kontrolle durch den Fahrers unterliegt. Wenn der Bremsvorgang bei einer normalen Beendigung der Bremssteuerung, bei der der Wankzustand des Fahrzeugs bereits unter einen vorgegebenen Schwellwert abgesunken ist, gemäß eines normalen Bremsbeendigungsablaufplans abgebrochen wird, verursacht der relative schnelle Abbruch des Bremsvorgangs keine Erschütterung oder Fahrzeuginstabilität. Falls der Bremsvorgang bei einem relativ starken Wankzustand des Fahrzeugs, der aufgrund eines Defekts des Querbeschleunigungssensors oder einer Wankzustanderfassungseinrichtung während des Betriebs der Wankunterdrückungssteuerung auftritt, gemäß diesem normalen Bremsbeendigungsablaufplan beendet wird, würde eine erhebliche Erschütterung oder Fahrzeuginstabilität auftreten.
  • In DE 197 47 144 A1 wird offenbart, im Falle des Defekts eines Sensors, eine gegenwärtige Bremskraft aufrechtzuhalten, bis die Radgeschwindigkeit kleiner geworden ist als ein vorgegebener Grenzwert, und die Bremskraft anschließend zu reduzieren.
  • Kurzdarstellung der Erfindung
  • Angesicht des oben beschriebenen Problems bei einem abrupten Abbruch des Bremsvorgangs aufgrund eines Defekts eines Querbeschleunigungssensors oder einer Wankzustanderfassungseinrichtung während des Betriebs der Wankunterdrückungssteuerung, ist es die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Wanksteuervorrichtung eines Fahrzeugs zu liefern, die hinsichtlich ihrer Handhabbarkeit bei einem plötzlichen Defekt eines Querbeschleunigungssensors oder einer Wankzustanderfassungseinrichtung während des Betriebs der Wankunterdrückungssteuerung verbessert ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die zuvor genannte Hauptaufgabe durch eine Wanksteuervorrichtung eines Fahrzeugs, das ein Paar Vorderräder und eine Paar Hinterräder, ein Bremssystem und ein Lenksystem zum Steuern des Fahrzeugs aufweist, mit einer Einrichtung zur Erfassung eines Wankzustands eines Fahrzeugs; einer Einrichtung zum Steuern des Bremssystems, um zur Unterdrückung des Wankzustands eine Abbremsung durchzuführen, wenn der Wankzustand über einen ersten Grenzwert ansteigt, und um die Abbremsung gemäß einem normalen Bremsbeendigungsablaufplan zu beenden, wenn der Wankzustand unter. einen zweiten Grenzwert absinkt, der niedriger ist als der erste Grenzwert; einer Einrichtung zur Beurteilung eines abnormalen Zustands zur, um die Abbremsung zu beenden, bevor der Wankzustand unter den zweiten Grenzwert absinkt; und einer Einrichtung zur Modifizierung der Bremssystemsteuereinrichtung, um die Abbremsung gemäß dem normalen Bremsbeendigungsablaufplan zu beenden, indem die Abbremsung mit einer ersten Rate vermindert wird, wogegen die Bremssystemsteuereinrichtung die Abbremsung gemäß dem abnormalen Bremsbeendigungsablaufplan beendet, indem die Abbremsung für eine vorgegebene Zeitspanne mit einer zweiten Rate, die kleiner ist als die erste Rate, und dann mit einer dritten Rate, die größer ist als die zweite Rate, vermindert wird.
  • Die vorgegebene Zeitspanne zur Reduzierung der Abbremsung mit der zweiten Rate kann verlängert werden, wenn der Wankzustand zu einem Zeitpunkt, an dem die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands urteilt, dass ein abnormaler Zustand vorliegt, stärker ist.
  • Die Wanksteuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann einen Querbeschleunigungssensor aufweisen, der die Querbeschleunigung des Fahrzeugs als einen Parameter zur Erfassung des Wankzustands des Fahrzeugs erfasst, und die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands kann den abnormalen Zustand beurteilen, wenn beurteilt wird, dass der Querbeschleunigungssensor nicht normal funktioniert.
  • Wenn ein Fahrzeugsgeschwindigkeitssensor zur Erfassung der Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs und ein Gierratensensor zur Erfassung der Gierrate des Fahrzeugs vorhanden sind, kann ein abnormaler Zustand eines solchen Querbeschleunigungssensors dadurch beurteilt werden, dass sich die vom Querbeschleunigungssensor erfasste Querbeschleunigung vom dem Produkt aus der vom Fahrzeuggeschwindigkeitssesor erfassten Fahrzeuggeschwindigkeit und der vom Gierratensensor erfassten Gierrate um mehr als einen vorgegebenen Grenzwert unterscheidet.
  • Bei der erfindungsgemäßen Wanksteuervorrichtung, kann die Bremssystemsteuereinrichtung das Bremssystem so steuern, dass zur Unterdrückung des Wankzustands zumindest das kurvenäußere Vorderrad abgebremst wird.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung kann die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands das Auftreten der Abnormitätsbeurteilung zählen, und die Beendigung der Abbremsung veranlasst, wenn die Zahl einen dafür vorgegebenen Grenzwert überschreitet. Durch eine solche Einrichtung wird die Ausführung eines abnormalen Bremsbeendigungsvorgangs gemäß einer fehlerhaften Abnormitätsbeurteilung, die auf einige vorübergehende Unstimmigkeiten unter den Ausgabesignalen von Sensoren zur Beurteilung eines Abnormitätszustands zurückzuführen ist, wirkungsvoll vermieden.
  • Durch das Zählen der Häufigkeit der Abnormitätsbeurteilung kann die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands den Zähler jedesmal, wenn die Wanksteuervorrichtung in Betrieb genommen wird, zurücksetzen, sodass die Häufigkeit der Abnormitätsbeurteilung als Häufigkeit im täglichen Betrieb des Fahrzeugs erfasst wird.
  • Alternativ kann die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands den Zähler beibehalten, wenn die Wanksteuervorrichtung außer Betrieb gesetzt und in Betrieb genommen wird, sodass die Lebenszeit eines Sensors oder der Sensoren, die mit der Beurteilung des Abnormitätszustands betraut sind, geprüft werden.
  • Kurzdarstellung der Zeichnungen
  • In den beigefügten Zeichnungen ist
  • 1 eine schematische Übersicht eines vierrädrigen Fahrzeugs, in dem ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Wanksteuervorrichtung eingebaut ist;
  • 2 ein Ablaufdiagramm, das Einzelheiten des Betriebs der in 1 dargestellten Wanksteuervorrichtung zeigt;
  • 3 ein Diagramm, das beispielhaft das Verhältnis zwischen dem Betrag eines Parameters RV, hier als "Wankwert" bezeichnet, und einer zur Wankunterdrückungssteuerung auf ein kurvenäußeres Vorderrad übertragenen Bremskraft zeigt;
  • 4 ein Diagramm, das verschiedene Ausführungsbeispiele der Änderung der Wankunterdrückungsbremskraft in Abhängigkeit der Zeit zeigt;
  • 5 ein Diagramm, das beispielhaft das Verhältnis zwischen dem Betrag des Wankwerts RV zum Startzeitpunkt des abnormalen Bremsbeendigungsvorgangs und einer Rücknahmerate α der Wankunterdrückungsbremskraft gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt; und
  • 6 ein Diagramm, das beispielhaft das Verhältnis zwischen dem Betrag des Wankwerts RV zum Startzeitpunkt des abnormalen Bremsbeendigungsvorgangs und einer Verzögerungszeit Δt, wie etwa die in 4 gezeigten Δt1 und Δt2, darstellt.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand einiger Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genauer beschrieben.
  • In 1 weist ein Fahrzeug, das allgemein und schematisch mit 12 bezeichnet wird, ein linkes Vorderrad 10FL, ein rechtes Vorderrad 10FR, ein linkes Hinterrad 10RL und ein rechtes Hinterrad 10RR auf. Das rechte Hinterrad 10RR und das linke Hinterrad 10RL werden durch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Antriebssystem angetrieben. Das rechte Vorderrad 10FR und das linke Vorderrad 10FL werden durch ein Lenksystem, das ein Lenkrad 14, einen Zahnstangenantrieb 16, einen linken Spurstangenhebel 18L und einen rechten Spurstangenhebel 18R aufweist, gelenkt. Die vier Räder werden durch ein Bremssystem abgebremst, das einen Hydraulikkreis 22, Radzylinder 24FL, 24FR, 24RL und 24RR, die dafür ausgelegt sind, eine Bremskraft gemäß der Zufuhr eines Hydraulikdrucks von dem Hydraulikkreis 22 auf das linke und rechte Vorderrad und das linke und rechte Hinterrad zu übertragen, ein Bremspedal 26, das dafür ausgelegt ist, von einem Fahrer betätigt zu werden, einen Hauptzylinder 28, der dafür ausgelegt ist, druckbeaufschlagtes Bremsfluid gemäß dem Betätigungsbetrag des Bremspedals durch den Fahrer zu dem Hydraulikkreis 22 zu liefern, und eine elektrische Steuereinrichtung 30, die dafür ausgelegt ist, den Hydraulikkreis 22 elektrisch zu steuern, aufweist.
  • Die elektrische Steuereinrichtung 30 besteht im Wesentlichen aus einem Mikrocomputer herkömmlichen Bauart mit einer CPU, einem ROM, einem RAM, Eingabe- und Ausgabeanschlusseinrichtungen und einem gemeinsamen Bus, der die Bauteile untereinander verbindet. Die elektrische Steuereinrichtung 30 wird mit Informationen bezüglich solcher Parameter wie der vom Querbeschleunigungssensor 32 erfassten Querbeschleunigung Gy, dem von einem Lenkwinkelsensor 34 erfassten Lenkwinkel 8, der von einem Fahrzeugsgeschwindigkeitssensor 36 erfassten Fahrzeuggeschwindigkeit V, versorgt, führt die Wanksteuerberechnungen basierend auf den Informationen bezüglich dieser im Folgenden genauer beschriebenen Parameter durch, und steuert den Hydraulikkreis 22, um auf ein ausgewähltes Rad oder ausgewählte Rädern, im Allgemeinen auf das kurvenäußere Vorderrad, eine Bremskraft zu übertragen, um zu verhindern, dass das Fahrzeug so stark wankt, dass es sich der Überschlagsgrenze annähert.
  • Bekanntermaßen kann das Wanken eines vierrädrigen Fahrzeugs im Allgemeinen am besten dadurch unterdrückt werden, dass das kurvenäußere Vorderrad abgebremst wird, da es zwei Möglichkeiten gibt, das Wanken eines Fahrzeugs zu unterdrücken: Eine Möglichkeit ist, die Fahrzeuggeschwindigkeit abzusenken, eine weitere ist, den Spurkreisradius zu erhöhen. Falls, im Gegensatz dazu, ein Hinterrad oder Hinterräder abgebremst werden, kann der Spurkreisradius dadurch verkleinert werden, da das Fahrzeug durch die Sättigung der Reifenreibung des abgebremsten Hinterrads oder der Hinterräder gemäß der durch die Bremsung verursachten Erhöhung der Längskraft mit den Hinterrädern schräg zur Kurvenaußenseite rutscht, da der Radius des sogenannten Reibungskreises konstant bleibt. Deshalb ist bei dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung anzunehmen, dass die Wankunterdrückungsbremsung an einem kurvenäußeren Vorderrad durchgeführt wird. Vom Fachmann wird jedoch auch anerkannt, dass die Wankunterdrückungsbremsung an anderen Rädern durchgeführt werden kann, insbesondere bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Konzepts der Änderung des Bremssystems, um eine Wankunterdrückungsbremsung gemäß einem abnormalen Bremsbeendigungsablauf zu beenden, der die Bremsung weniger rasch beendet als ein normaler Bremsbeendigungsablauf, falls ein abnormaler Zustand zur Beendigung der Wankunterdrückungsbremsung erfasst wurde.
  • Nachfolgend wird genau beschrieben, dass die elektrische Steuereinrichtung 30 beurteilt, ob der Querbeschleunigungssenor 32 normal funktioniert, und wenn beurteilt wird, dass der Querbeschleunigungssensor 32 nicht normal funktioniert, oder während der Durchführung einer Bremsung zur Wankunterdrückungssteuerung defekt wird, beendet die elektrische Steuereinrichtung 30 die Wankunterdrückungsbremssteuerung gemäß einem abnormalen Bremsbeendigungsablaufplan, der die Wankunterdrückungssteuerung beendet, ohne diese zu starten, oder die Durchführung der Wankunterdrückungsbremsung mit einer geringeren Schnelligkeit abbricht als gemäß einem normalen Bremsbeendigungsablaufplan, der bei einer normalen Beendigung der Wankunterdrückungsbremsung durchlaufen wird.
  • Die Einzelheiten der Wankunterdrückungssteuereinrichtung 30 werden bezüglich des Betriebs einiger Ausführungsbeispiele gemäß dem in 2 gezeigten Ablaufdiagramm beschrieben.
  • Wenn das Fahrzeug aus 1 durch Einschalten des (nicht gezeigten) Zündschalters in Betrieb genommen wird, werden in Schritt 10 Signale, die die Parameter Gy, θ, und V anzeigen, eingelesen. In Schritt 20 wird dann die Wankwinkelgeschwindigkeit Rr gemäß einer zyklischen Berechnung basierend auf der folgenden Formel berechnet Rr ← Rr + |(ω0 2 (Gy·ϕ0 – R) – 2ω0·ξ·Rr|ΔT
  • In obiger Formel ist ω0 die Wank-Eigenfrequenz der Fahrzeugkarosserie, ϕ0 der statische Wankwinkel pro Einheitsbeschleunigung, ξ der Wank-Dämpfungskoeffizienten, ΔT die Taktzeit, mit der der Steuerprozess das Ablaufdiagramm wiederholt, und R der Wankwinkel, der in Schritt 30 eines vorausgehenden Zyklus des Steuerprozesses, der das Ablaufdiagramm periodisch wiederholt, berechnet wird.
  • In Schritt 30 wird der Wankwinkel R basierend auf der in Schritt 20 berechneten Wankwinkelgeschwindigkeit Rr gemäß der folgenden Formel berechnet R ← R + Rr·ΔT
  • Bekanntermaßen werden in einer solchen auf periodischen Berechnungen, wie etwa den beiden obigen Formeln, basierenden Steuerung die durch die periodischen Berechnungen zu berechnenden Größen, wie etwa Rr und R, zunächst auf einen geeigneten Anfangswert eingestellt.
  • In Schritt 40 wird ein hier als "Wankwert RV" bezeichneter Parameter gemäß der folgenden Formel berechnet, um den Wankzustand zu erfahren, wobei Gylim ein Standardwert ist, der zur Beurteilung der Querbeschleunigung Gy vorgegeben wird, und Rrlim ein Standardwert, der zur Beurteilung der Wankwinkelgeschwindigkeit Rr vorgegeben wird RV = Gy/Gylim + Rr/Rrlim
  • Der Wankwert RV ist daher ein Parameter, der anzeigt, inwieweit sich das Fahrzeug einer möglichen Überschlagsgrenze annähert, wenn sein Wert ansteigt. Da das Wanken des Fahrzeugs zwei Richtungen geschehen kann, d.h. rechtsseitiges Wanken und linksseitiges Wanken, wird linksseitiges Wanken durch einen negativen Wert von RV ausgedrückt, während rechtsseitiges Wanken durch einen positiven Wert von RV ausgedrückt wird.
  • In Schritt 50 wird beurteilt, ob der Betrag von RV gleich oder größer ist als RVs, einem ersten Grenzwert von RV, der zum Start des Wankunterdrückungsvorgangs der Wanksteuervorrichtung vorgegeben wird. Wenn die Antwort ja ist, fährt die Steuerung mit Schritt 60 fort, und ein Flag F wird auf 1 gesetzt, und die Steuerung fährt mit Schritt 70 fort.
  • In Schritt 70 wird beurteilt, ob der Querbeschleunigungssensor 32 normal funktioniert. Diese Beurteilung kann so durchgeführt werden, dass sich die Differenz zwischen der vom Querbeschleunigungssensor 32 ausgegebenen Querbeschleunigung Gy von dem Produkt aus dem vom Lenkwinkelsensor 34 ausgegebenen Lenkwinkel θ und der vom Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 36 ausgegebenen Fahrzeuggeschwindigkeit nicht um mehr als einen vorgegebenen Grenzwert unterscheidet.
  • Wenn die Antwort in Schritt 70 ja ist, fährt die Steuerung mit Schritt 80 fort, und eine auf das kurvenäußere Vorderrad, als ein Ausführungsbeispiel, zu übertragende Bremskraft Fb wird berechnet. Diese Berechnung kann unter Bezug auf ein wie in 3 dargestelltes Kennfeld durchgeführt werden, sodass die Bremskraft Fb gemäß dem Anstieg der Betrags von RV über einem vorgegebenen Grenzwert schrittweise erhöht wird, bis sie einen Sättigungswert erreicht.
  • In Schritt 90 wird eine Bremsung durch den von der elektrischen Steuereinrichtung 30 betriebenen Hydraulikkreis 22 gemäß der Höhe der in Schritt 80 berechneten Bremskraft Fb durchgeführt. Anschließend kehrt die Steuerung zu Schritt 10 zurück, um eine Reihe von Berechnungen und Steuerungen der Schritte 1090 solange zu wiederholen, wie der Wankzustand des Fahrzeugs eine derartige Wankunterdrückungssteuerung erfordert.
  • In Folge einer solchen Wankunterdrückungssteuerung und/oder eines zunehmenden Kurvenradius wird die Antwort in Schritt 50 schnell nach nein wechseln. Dann zweigt die Steuerung nach Schritt 100 ab und es wird beurteilt, ob das Flag F gleich 1 ist. Wenn die Steuerung zu Schritt 100 angelangt ist, nachdem sie einmal Schritt 60 durchlaufen hat, ist die Antwort ja, und die Steuerung fährt mit Schritt 110 fort. Wenn die Steuerung von Schritt 50 zu Schritt 100 kommt, ohne vorher jemals Schritt 60 durchlaufen zu haben, ist die Antwort nein, und die Steuerung kehrt unmittelbar zu Schritt 10 zurück.
  • In Schritt 110 wird beurteilt, ob der Betrag von RV kleiner ist als ein zweiter Grenzwert RVe, der als Grenzwert zur Beendigung der Wankunterdrückungssteuerung vorgegeben wird. Solange die Antwort in Schritt 110 nein ist, fährt die Steuerung mit Schritt 70 fort. Deshalb wird die Wankunterdrückungssteuerung durch die Schritte 1050, 70, 80 und 90, die durch das Anwachsen der Betrags von RV über den ersten Grenzwert RVs gestartet wurde, solange fortgeführt, bis der Betrag von RV unter den zweiten Grenzwert RVe abgeklungen ist.
  • Wenn sich die Antwort in Schritt 110 nach ja ändert, fährt die Steuerung mit Schritt 120 fort und eine normale Wanksteuerbeendigung wird durchgeführt, sodass die auf das kurvenäußere Vorderrad, als eine Ausführungsform, übertragene Bremskraft gemäß einem normalen Bremsbeendigungsablaufplan zurückgenommen wird.
  • 4 zeigt verschiedene Ausführungsbeispiele wie die Bremskraft Fb erhöht und zurückgenommen wird, wenn die Wankunterdrückungsteuerung gemäß dem Ablaufdiagramm der 2 durchgeführt wird. Es ist anzunehmen, dass, wenn die Abbremsung zum Zeitpunkt t1 gestartet wird, die Bremskraft Fb mit einer im Wesentlichen konstanten Rate bis zum Zeitpunkt t2 erhöht wird, und die Bremskraft dann für eine gewisse Zeit gemäß der auf dem Wankwert RV basierenden Bremskraftberechnung aufrechterhalten bleibt, wobei der Steuerprozessablauf die Schritte 50, 60, 70, 80 und 90 durchläuft, wenn der Betrag von RV gleich oder größer ist als RVs, und anschließend die Schritte 50, 100, 110, 70, 80 und 90, nachdem der Betrag von RV unter RVs abgesunken ist.
  • Dann ist anzunehmen, dass die Wankbedingung zum Zeitpunkt t3 soweit abgenommen hat, dass die Steuerung, die bisher von Schritt 110 zu Schritt 70 übergegangen ist, nun von Schritt 110 zu Schritt 120 übergeht. In Schritt 120 wird die Bremsung durch Ausführung eines normalen Wanksteuerbeendigungsvorgangs gemäß einem normalen Bremsbeendigungsablaufplan abgebrochen, wobei die Bremskraft mit einer relativ hohen und im Wesentlichen konstanten Rate zurückgenommen wird, wie es etwa in 4 durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist, sodass die Bremskraft innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums, etwa von t3-t4, zum Zeitpunkt t4 vollständig zurückgenommen ist. Es ist zu beachten, dass, wenn die Steuerung bei Schritt 120 angekommen ist, der schrittweise Ablauf der Steuerung dort für einen bestimmte Zeitraum verweilt, bis der normale Wanksteuerbeendigungsvorgang abgeschlossen ist. Wenn der normale Wanksteuerbeendigungsvorgang abgeschlossen ist, geht die Steuerung zu Schritt 130 über, und der Flag F wird auf 0 zurückgesetzt. Dann kehrt die Steuerung zu Schritt 10 zurück.
  • Wenn der Querbeschleunigungssensor 32 nicht normal funktioniert, wird dies in Schritt 70 während der Durchführung der Wankunterdrückungsbremssteuerung erfasst. Wenn sich die Antwort in Schritt 70 nach nein ändert, fährt die Steuerung mit Schritt 140 fort. Wenn der Querbeschleunigungssensor 32 bereits einen Defekt hatte, wenn die Steuerung Schritt 70 zum ersten Mal erreicht, da der Betrag von RV erstmalig RVs erreicht hat, wird die Wankunterdrückungsbremsung im Wesentlichen noch nicht gestartet. In diesem Fall beendet der abnormale Wanksteurbeendigungsvorgang die Wankunterdrückungssteuerung, ohne diese im Wesentlichen zu starten.
  • Angenommen, ein Defekt des Querbeschleunigungssensor 32 tritt zum Zeitpunkt t3 in 4 während der Durchführung der Wankunterdrückungsbremsung auf, so wird ein abnormaler Wanksteuerbeendigungsvorgang so ausgeführt, dass die auf das kurvenäußere Vorderrad übertragene Bremskraft gemäß einem abnormalen Bremsbeendigungsablaufplan zurückgenommen wird. Eine Ausführungsform eines möglichen Bremsbeendigungsablaufplans ist in 4 durch eine durchgezogene Linie dargestellt, wobei die Bremskraft, wie es durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist, mit einer im Wesentlichen konstanten Rate zurückgenommen wird, die geringer ist als die bei dem normalen Bremsbeendigungsablaufplan, da dieser Vorgang mehr Zeit beansprucht, wie etwa von t3 bis t7, als vergleichsweise der normale Bremsbeendigungsablaufplan, bei dem der Vorgang von t3 bis t4 dauert. Dies ist kein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, sondern dient nur der besseren Verständlichkeit. Durch die Verringerung der Bremskraftrücknahmerate wird die Wankunterdrückungsbremsung selbst dann relativ sachte abgebrochen, wenn der Abbruch der Wankunterdrückungsbremsung zu einem Zeitpunkt gestartet wird, zu dem der Wankzustand des Fahrzeugs noch so stark ist, dass er nicht unter den zweiten Grenzwert RVe abgeklungen ist, sodass eine Erschütterung. oder eine Instabilität des Fahrzeugs aufgrund eines abrupten Abbruchs des Wankunterdrückungsteuerung ausgehend von einem starken Wankzustand vermieden wird.
  • Die mit α bezeichnete Bremskraftrücknahmerate, gemäß einem abnormalen Ablaufplan, wie er durch die durchgezogene Linie dargestellt ist, kann gemäß dem Betrag von RV verändert werden, wie es in 5 dargestellt ist, sodass die Rate α bei einem größerem Betrag von RV zum Zeitpunkt des Starts des abnormalen Bremsbeendigungsvorgangs schrittweise verringert wird.
  • Ein weiteres mögliches Ausführungsbeispiel eines abnormalen Bremsbeendigungsablaufplans ist in 4 durch eine strich-punktierte Linie dargestellt. Angenommen, der Querbeschleunigungssensor ist zum Zeitpunkt t3 defekt, so wird die Abbremsung gemäß diesem Ablaufplan für einen gewissen Zeitraum Δt1 bis zum Zeitpunkt t5 aufrechterhalten, woraufhin die Bremskraft mit einer im Wesentlichen konstanten Rate, die im Wesentlichen der des durch die durchgezogene Linie dargestellten ersten Ausführungsbeispiels entspricht, zurückgenommen. Auch dies ist kein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, sondern dient nur dem besseren Verständnis. In diesem Fall wird die zur vollständigen Rücknahme der Bremskraft erforderliche Zeitraum weiter vergrößert, wie etwa von t3-t9.
  • Ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel des abnormalen Bremsbeendigungsablaufplans ist in 4 durch eine Zweipunkt-Strich-Linie dargestellt. Angenommen, der Querbeschleunigungssensor ist zum Zeitpunkt t3 defekt, so wird die Bremskraft gemäß diesem Ablaufplan zunächst über einen Zeitraums Δt2, der länger ist als der Zeitraum Δt1, bis zum Zeitpunkt t6 sehr langsam zurückgenommen, woraufhin die Bremskraft, ähnlich dem durch die gestrichelte Linie dargestellten normalen Bremsbeendigungsablaufplan, mit einer relativ hohen, im Wesentlichen konstanten Rate zurückgenommen wird, sodass der Bremskraft zum Zeitpunkt t8 vollständig zurückgenommen ist. In diesem Fall wird der Effekt der Vermeidung einer durch den abnormalen Abbruch der Bremsung verursachten Erschütterung oder einer Instabilität des Fahrzeugs durch den ersten Schritt der allmählichen Rücknahme während des Zeitraums Δt2, der länger ist als der Zeitraum Δt1, genauso gut oder besser erzielt als in dem durch eine strich-punktierte Linie dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel, obwohl zwischen t3 und t8 weniger Zeit vergeht als zwischen t3 und t9. Der Verzögerungszeitraum Δt1 oder Δt2 des zweiten bzw, des dritten Ausführungsbeispiels des abnormalen Bremsbeendigungsablaufplans kann entsprechend der Höhe des Wankwerts RV zum Zeitpunkt t3 gemäß einem Kennfeld, wie es in 6 gezeigt ist, variiert werden.
  • Wenn die Steuerung bei Schritt 140 angekommen ist, verweilt die Steuerung in jedem Fall dort bis die Durchführung des abnormalen Wanksteuerbeendigungsvorgangs gemäß dem abnormalen Bremsbeendigungsablaufplan, wie er beispielhaft in 4 dargestellt ist, oder gemäß anderer Ablaufpläne, wie sie dem Fachmann offensichtlich erscheinen, basierend auf dem Konzept der vorliegenden Erfindung abgeschlossen ist. Anschließen fährt die Steuerung mit Schritt 150 fort.
  • In Schritt 150 wird die Zahl C eines in der elektrischen Steuereinrichtung 30 eingebauten Zählers um 1 erhöht. Dies geschieht zur Zählung der "nein"-Beurteilungen in Schritt 70 hinsichtlich der normalen Funktion des Querbeschleunigungssensors 32. Wahrscheinlich wird sich die von dem Querbeschleunigungssensor 32 ausgegebene Querbeschleunigung Gy von dem Produkt aus dem von dem Lenkwinkelsensor 34 ausgegebenen Lenkwinkel θ und der von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 36 ausgegebenen Fahrzeuggeschwindigkeit V aufgrund instationärer Unstimmigkeiten stark unterscheiden, selbst wenn der Querbeschleunigungssensor nicht defekt ist. Deshalb sollte das Ereignis der Abnormitätsbeurteilung in Schritt 70 einige Mal eintreten dürfen, bevor ein Defekt des Querbeschleunigungssensors festgestellt wird. Deshalb wird in Schritt 160 beurteilt, ob die Zahl C größer ist als ein vorgegebener Grenzwert Co. Wenn die Antwort nein ist, fährt die Steuerung mit Schritt 170 fort, in dem das Flag F auf Null zurückgesetzt wird, woraufhin die Steuerung zu Schritt 10 zurückkehrt. dabei kann die Zahl C auf Null zurückgesetzt werden, wenn der Zündschalter ausgeschaltet wird, sodass das Ereignis der Abnormitätbeurteilung als eine Häufigkeit während des täglichen Betriebs geprüft wird, oder die Zahl C wird selbst dann beibehalten, wenn der Zündungsschalter ausgeschaltet wird, sodass über die Lebensdauer des Querbeschleunigungssensors geprüft wird.
  • Wenn sich die Antwort in Schritt 160 nach ja ändert, liegt zweifellos ein Defekt des Querbeschleunigungssensors 32 vor. Deshalb fährt die Steuerung mit Schritt 180 fort und eine (nicht gezeigte) Sensordefektlampe wird angeschaltet. Dann stellt die Steuerung ihren Betrieb ein bis der Querbeschleunigungssensor gewartet wird.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf einigen ihrer vorteilhaften Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist es für den Fachmann offensichtlich, dass verschiedene Modifikationen der gezeigten Ausführungsbeispiele innerhalb des Geltungsbereichs der vorliegenden Erfindung liegen.

Claims (8)

  1. Wanksteuervorrichtung (30) eines Fahrzeugs (12), das ein Paar Vorderräder (10FL, 10FR) und ein Paar Hinterräder (10RL, 10RR), ein Bremssystem (22, 24, 26, 28) und ein Lenksystem zum Lenken des Fahrzeugs aufweist, mit: einer Einrichtung (32, 34, 36, 30) zur Erfassung eines Wankzustands (RV) des Fahrzeugs; einer Einrichtung (30) zur Steuerung des Bremssystems, um zur Unterdrückung des Wankzustands eine Abbremsung auszuführen, wenn der Wankzustand über einen ersten Grenzwert (RVs) ansteigt, und um die Abbremsung gemäß einem normalen Bremsbeendigungsablaufplan zu beenden, wenn der Wankzustand unter einen zweiten Grenzwert (RVa), der kleiner ist als der erste Grenzwert, absinkt; einer Einrichtung (30) zur Beurteilung (S70) eines abnormalen Zustands der Wankzustandserfassungeinrichtung, um die Abbremsung zu beenden, bevor der Wankzustand unter den zweiten Grenzwert absinkt; und einer Einrichtung (30) zur Modifizierung der Bremssystemsteuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremssystemsteuereinrichtung die Abbremsung gemäß einem normalen Bremsbeendigungsablaufplan (S80, S90) so beendet, dass die Abbremsung mit einer ersten Rate reduziert wird, während die Bremssystemsteuereinrichtung die Abbremsung gemäß einem abnormalen Bremsbeendigungsablaufplan (S140) so beendet, dass die Bremskraft für eine vorgegebene Zeitspanne (Δt2) mit einer zweiten Rate, die kleiner ist als die erste Rate, und dann mit einer dritten Rate, die größer ist als die zweite Rate, reduziert wird.
  2. Wanksteuervorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die vorgegebene Zeitspanne (Δt2) zur Reduzierung der Abbremsung mit der zweiten Rate verlängert wird, wenn der Wankzustand zu einem Zeitpunkt, an dem die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands urteilt, dass ein abnormaler Zustand vorliegt, stärker ist.
  3. Wanksteuervorrichtung gemäß Anspruch 1, mit ferner einem Querbeschleunigungssensor (32), der die Querbeschleunigung des Fahrzeugs als einen Parameter zur Erfassung des Wankzustands des Fahrzeugs erfasst, und wobei die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands urteilt, dass ein abnormaler Zustand vorliegt, wenn festgestellt wird, dass der Querbeschleunigungssensor nicht normal funktioniert.
  4. Wanksteuervorrichtung gemäß Anspruch 3, mit ferner einem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor (36) zur Erfassung der Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs, und einem Gierratensensor zur Erfassung der Gierrate des Fahrzeugs, wobei die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands urteilt, dass ein abnormaler Zustand vorliegt, wenn sich die vom Querbeschleunigungssensor erfasste Querbeschleunigung vom Produkt aus der vom Fahrzeuggeschwindigkeitssensor erfassten Fahrzeuggeschwindigkeit und der vom Gierratensensor erfassten Gierrate um mehr als einen vorgegebene Grenzwert unterscheidet.
  5. Wanksteuervorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Bremssystemsteuereinrichtung das Bremssystem so steuert, dass zumindest das kurvenäußere Vorderrad abgebremst wird, um den Wankzustand zu unterdrücken.
  6. Wanksteuereinrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands das Auftreten des abnormalen Zustands zählt und die Beendigung der Abbremsung veranlasst, wenn die Zahl (C) einen dafür vorgegebenen Grenzwert (C0) überschreitet.
  7. Wanksteuervorrichtung gemäß Anspruch 6, wobei die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands die Zahl jedesmal zurücksetzt, wenn die Wanksteuervorrichtung in Betrieb genommen wird.
  8. Wanksteuervorrichtung gemäß Anspruch 6, wobei die Einrichtung zur Beurteilung des abnormalen Zustands die Zahl beibehält, wenn die Wanksteuervorrichtung außer oder in Betrieb gesetzt wird.
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