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STAND DER TECHNIK
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1. Gebiet
der Erfindung
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Diese Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau,
der dazu bestimmt ist, die Sicherheit eines Fußgängers im Falle eines Zusammenstoßes zwischen
dem Fahrzeug und dem Fußgänger zu
erhöhen.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Ein Beispiel eines konventionell
bekannten Aufbaus dieser Art ist in der ungeprüften japanischen Patentschrift
Nr. 11-1149 zu finden, wobei eine Stoßstange, die auf der Front
einer Fahrzeugkarosserie vorgesehen ist, eine Stoßstangenfläche, ein Schaumstoffmaterial,
das als stoßabsorbierendes Material
dient, und eine Stoßstangenverstärkung umfaßt. Um im
Falle eines Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger mit diesem Aufbau eine
ausreichende stoßabsorbierende
Wirkung zu erreichen, ist es erforderlich gewesen, die Stoßstange
so aufzubauen, daß die
Stoßstangenfläche sich
beim Aufprall leicht verformt. Wenn die Stoßstange so aufgebaut ist, liegt
aber das Problem vor, daß sie
sich selbst bei einem leichten Kontakt verformt.
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Um eine Lösung für das obige Problem anzubieten,
schlägt
die ungeprüfte
japanische Patentschrift Nr. 6-72248 ein Airbagsystem für ein Fahrzeug vor.
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Dieses System umfaßt einen
Airbag, der in einer vorderen Stoßstange untergebracht ist,
und einen Sensor (Ultraschallsensor), um Hindernisse wie einen Fußgänger vor
dem Fahrzeug zu erkennen, wodurch das System die Gefahr eines Zusammenstoßes zwischen
dem Fahrzeug und dem Fußgänger auf
der Basis von Meßsignalen
vorhersagt, die vom Ultraschallsensor und einem Fahrbedingungssensor ausgegeben
werden, und bewirkt, daß der
Airbag in der vorderen Stoßstange
sich in der Fahrtrichtung des Fahrzeugs aufbläst, wenn ein Aufprall mit dem Fußgänger vorhergesagt
wurde, um den direkten Kontakt zwischen dem Fahrzeug und dem Fußgänger zu
vermeiden und dadurch die Sicherheit des Fußgängers zu erreichen.
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Obwohl das obige konventionelle System darin
vorteilhaft ist, daß es
die Sicherheit des Fußgängers erhöhen kann,
geht es aufgrund der Notwendigkeit eines Hinderniserkennungsmittels
wie dem Ultraschallsensor sowie des Airbags mit einem komplexen
Aufbau einher. Darüber
hinaus weist dieses System die Möglichkeit
von Fehlfunktionen auf, da der Airbag sich unerwartet aufblasen
kann, auch wenn tatsächlich
kein Aufprall stattgefunden hat.
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Die Patentschrift GB 2 328 654 A
aus dem Stand der Technik, die die Merkmale des Oberbegriffs von
Anspruch 1 aufweist, offenbart einen Stoßstangenaufbau für ein Fahrzeug,
der eine Verstärkung
und eine Stützstangenstrebe
umfaßt.
Ferner weist der Stoßstangenaufbau
eine Hilfsverstärkung und
eine Hilfsstützstangenstrebe
auf, die unter der obigen Verstärkung
angeordnet sind. Die Hilfsverstärkung
ist mit der erstgenannten Verstärkung
ausgerichtet. In einem Anfangsstadium eines Zusammenstoßes wird
die Anfangsverzögerung
durch die obere Stützstangenstrebe
durchgeführt,
die sich verformt. Die untere Hilfsstützstangenstrebe kontrolliert die
Bewegung des Fußgängers nach
dem Anfangsstadium des Zusammenstoßes.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Angesichts der oben genannten Probleme
ist eine Aufgabe der Erfindung die Bereitstellung eines einfachen
und problemlosen Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbaus,
umfassend eine Stoßstange,
die mit einem seitlichen Tragelement verbunden ist, das in der Richtung
der Fahrzeugbreite verläuft,
und ein energieabsorbierendes Element, das vor dem seitlichen Tragelement
angeordnet ist, und einen vorspringenden Abschnitt, der so an einem
unteren Abschnitt der Stoßstange
vorgesehen ist, daß ein
vorderes Ende des vorspringenden Abschnitts weiter nach vorne vorspringt
als das seitliche Tragelement, wodurch der vorspringende Abschnitt
im Falle eines Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und dem Fußgänger die Beine des Fußgängers wegfegt
und bewirkt, daß der
Fußgänger zum
Fahrzeug hin fällt,
und nachdem das energieabsorbierende Element die Stoßenergie absorbiert
hat, die auf die Beine ausgeübt
wurde, wird der Fußgänger auf
die Haube geworfen und vor Sekundärschäden geschützt.
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Um die obige Aufgabe zu erfüllen, stellt
die Erfindung einen Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach Anspruch 1 bereit.
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Da das energieabsorbierende Element
vor dem seitlichen Tragelement angeordnet ist und der vorspringende
Abschnitt am unteren Abschnitt der Stoßstange angeordnet ist, wobei
das vordere Ende des vorspringende Abschnitt im obigen Aufbau weiter nach
vorne vorspringt als das seitliche Tragelement, fegt der vorspringende
Abschnitt im Falle eines Zusammenstoßes zwischen dem Fahrzeug und
dem Fußgänger den
Fußgänger zuerst
an den Bereichen seiner Beine weg, die tiefer als das Knie sind,
und nachdem das energieabsorbierende Element die Stoßenergie
absorbiert hat, die auf die Beine des zum Fahrzeug hin fallenden
Fußgängers ausgeübt wurde,
wird der Fußgänger auf
die Haube geworfen. Auf diese Weise wird die vorteilhafte Wirkung
erreicht, daß der
Fußgänger vor
Sekundärschäden geschützt ist.
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Diese und andere Aufgaben, Merkmale
und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung und den beigefügten
Zeichnungen hervor.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Seitenansicht, die einen Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einer ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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2 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
von 1 schematisch darstellt;
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3 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen spezifischen Aufbau eines
vorspringenden Abschnitts des Aufbaus von 1 zeigt;
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4 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften des vorspringenden
Abschnitts;
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5 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften eines Energieabsorbers;
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6 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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7 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen rechteckigen Rahmen zeigt,
der im Aufbau von 6 verwendet
wird;
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8 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einer dritten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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9 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Hauptabschnitt des Aufbaus
von 8 zeigt;
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10 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einem Bezugsbeispiel zeigt;
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11 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Hauptabschnitt des Aufbaus
von 10 zeigt;
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12 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einer vierten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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13 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einer fünften Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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14 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 14-14 von 13;
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15 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 15-15 von 14;
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16 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 16-16 von 14;
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17 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einer sechsten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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18 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 18-18 von 17;
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19 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 19-19 von 18;
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20 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 20-20 von 18;
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21 ist
eine Draufsicht eines vorspringenden Abschnitts in einer Variante
der fünften
Ausführungsform;
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22 ist
eine Draufsicht eines vorspringenden Abschnitts in einer Variante
der sechsten Ausführungsform;
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23 ist
eine vergrößerte partielle
Draufsicht des vorspringenden Abschnitts;
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24 ist
eine vergrößerte partielle
Draufsicht des vorspringenden Abschnitts, der durch eine frontale
Stoßlast
verformt wurde, die durch einen Zusammenstoß verursacht wurde;
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25 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einer siebten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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26 ist
eine Schnittansicht, die hauptsächlich
einen energieabsorbierenden Rohraufbau zeigt, der im Aufbau von 25 verwendet wird;
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27 ist
eine Schnittansicht, die die Arbeitsweise des energieabsorbierenden
Rohraufbaus zeigt;
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28 ist
eine Schnittansicht, die ein anderes Beispiel eines energieabsorbierenden
Rohraufbaus zeigt;
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29 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einer achten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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30 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Hauptabschnitt des Aufbaus
von 29 zeigt;
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31 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einem Bezugsbeispiel zeigt;
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32 ist
eine Schnittansicht des Energieabsorbers, der im Aufbau von 31 verwendet wird;
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33 ist
eine perspektivische Ansicht des Energieabsorbers von 31;
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34 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften des Energieabsorbers
von 31;
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35 ist
eine Schnittansicht, die ein spezifisches Beispiel des Aufbaus eines
unterbeinstützenden
Abschnitts zeigt, der im Aufbau von 31 verwendet
wird;
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36 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 36-36 von 35;
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37 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 37-37 in 35;
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38 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften des unterbeinstützenden Abschnitts
von 31;
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39 ist
eine Schnittansicht eines Energieabsorbers in einer Variante des
Bezugsbeispiels;
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40 ist
eine perspektivische Ansicht des Energieabsorbers von 39;
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41 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften des Energieabsorbers
von 39;
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42 ist
eine Schnittansicht eines Energieabsorbers in einer anderen Variante
des Bezugsbeispiels;
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43 ist
eine perspektivische Ansicht des Energieabsorbers von 42;
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44 ist
eine Vorderansicht des Energieabsorbers von 42;
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45 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften des Energieabsorbers
von 42;
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46 ist
eine Schnittansicht, die ein anderes spezifisches Beispiel des Aufbaus
eines unterbeinstützenden
Abschnitts in einer weiteren Variante des Bezugsbeispiels zeigt;
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47 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 47-47 von 46;
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48 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 48-48 von 46;
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49 ist
eine Schnittansicht, die ein anderes spezifisches Beispiel des Aufbaus
eines unterbeinstützenden
Abschnitts in noch einer weiteren Variante des Bezugsbeispiels zeigt;
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50 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 50-50 von 49;
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51 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 51-51 von 49;
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52 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einem anderen Bezugsbeispiel zeigt;
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53 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Hauptabschnitt des Aufbaus
von 52 zeigt;
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54 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften von stoßaufnehmenden Elementen
und eines Energieabsorbers von 53;
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55 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einem anderen Bezugsbeispiel zeigt;
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56 ist
eine Seitenansicht, die den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach
einem anderen Bezugsbeispiel zeigt;
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57 ist
eine Seitenansicht, die einen Hauptabschnitt des Aufbaus von 56 zeigt; und
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58 ist
eine Schnittansicht, die einen alternativen Aufbau in einer Variante
des Bezugsbeispiels zeigt.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER
AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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Der Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
nach einer ersten Ausführungsform
der Erfindung wird nun Bezug nehmend auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben. 1 zeigt den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
mit einer Haube 1, die die Oberseite eines Motorraums bedeckt.
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Die Haube 1 ist, wie gezeigt,
mit einer Haubenverstärkung 2 versehen,
und ein Kühlergrill 4 ist zwischen
einem vorderen unteren Abschnitt der Haube 1 und einem
oberen Abschnitt einer Stoßstangenfläche 3 angeordnet,
die aus Kunstharz besteht.
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Die Fahrzeugkonstruktion umfaßt linke
und rechte vordere seitliche Rahmenelemente 5, die Bestandteil
eines Karosserierahmens sind, der in einer Längsrichtung des Fahrzeugs verläuft, und
eine Stoßstangenverstärkung 7 ist über Stoßstangenhalterungen 6 an
den vorderen Enden der vorderen seitlichen Rahmenelemente 5 befestigt,
wie in 1 und 2 gezeigt.
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Die Stoßstangenverstärkung 7 ist
ein seitliches Tragelement, das in der Querrichtung des Frontabschnitts
der Fahrzeugkarosserie verläuft.
Ein Energieabsorber 8 ist vor der Stoßstangenverstärkung 7 auf
gleicher Höhe
angebracht.
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Der Energieabsorber 8 ist
ein Element, das fast auf der ganzen Breite des Fahrzeugs entlang
der Innenseite (oder Rückseite)
der Stoßstangenfläche 3 verläuft. Die
Montagehöhe
des Energieabsorbers 8 ist so gewählt, daß sie der Kniehöhe eines
Fußgängers entspricht.
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Die Stoßstangenfläche 3, die Stoßstangenhalterungen 6,
die Stoßstangenverstärkung 7 und der
Energieabsorber 8 bilden zusammen eine vordere Stoßstange 9,
die an einer unteren vorderen Position der Haube 1 angeordnet
ist.
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Ferner ist an einem unteren vorderen
Abschnitt der vorderen seitlichen Rahmenelemente 5 ein
vorderer Querträger 10 (sogenannter
erster Querträger)
vorgesehen, der in Richtung der Breite verläuft und als Strukturelement
der Fahrzeugkarosserie dient, und eine Halterung 11 wie
zum Beispiel ein Kühlermantelelement
ist mit dem vorderen Querträger 10 verbunden.
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Eine Vorderseite des vorderen Querträgers 10 trägt ein hinteres
Ende eines vorspringenden Abschnitts 12, wie dargestellt.
Der vorspringende Abschnitt 12 springt allgemein an einem
unteren Abschnitt der vorderen Stoßstange 9 vom vorderen Querträger 10 horizontal
nach vorne vor. Ein vorderes Ende des vorspringenden Abschnitts 12 springt weiter
nach vorne vor als die Stoßstangenverstärkung 7 und
ist etwa an der gleichen Längsposition oder
weiter vorne als der Energieabsorber 8 angeordnet.
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In der vorliegenden Ausführungsformen,
die in 1 dargestellt
ist, springt das vordere Ende des vorspringenden Abschnitts 12 weiter
nach vorne vor als der Energieabsorber 8. Die Höhe des vorspringenden
Abschnitts 12 ist so gewählt, daß er im Falle eines Zusammenstoßes mit
den Schienbeinen (dem Bereich zwischen dem Knie und dem Fußknöchel) des
Fußgängers in
Kontakt kommt. Die Höhe
des vorspringenden Abschnitts 12 liegt weniger als 400 mm über dem
Boden, bevorzugt in einem Bereich von 90 mm bis 300 mm.
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Überdies
ist die Längsposition
des Energieabsorbers 8 so gewählt, daß er vor einer Linie L liegt, die
ein vorderes Ende der Haube 1 mit dem des vorspringenden
Abschnitts 12 verbindet.
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Hier ist der obige vorspringende
Abschnitt 12 so angeordnet, daß er einen unteren Abschnitt
der Stoßstangenfläche 3 in
Richtung der Fahrzeugbreite ganz umspannt. Der vorspringende Abschnitt 12 ist aus
Kunstharz wie Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) zum Beispiel
mit der in 3 gezeigten Form
hergestellt.
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Das heißt, der vorspringende Abschnitt 12 besteht
aus einem linken, rechten, vorderen und hinteren Rahmenelement 13-16,
die zusammen einen rechteckigen Rahmen formen, Rippen 17,
die zwischen dem linken und rechten Rahmenelement 13, 14 in
Richtung der Fahrzeugbreite verlaufen und in bestimmten Abständen in
der Längsrichtung
des Fahrzeugs angeordnet sind, Rippen 18, 19,
die in schrägen
Richtungen im Inneren des rechteckigen Rahmens (Rahmenelemente 13-16)
verlaufen, einem Träger 20,
der von einem oberen Abschnitt des hinteren Rahmenelements 16 nach
oben vorspringt, und Verstärkungsplatten 21,
die den Träger 20 mit dem
vorderen Rahmenelement 15 verbinden. Diese Elemente des
vorspringenden Abschnitts 12 sind zu einer einzigen Kunstharzstruktur
(Wabenstruktur) geformt, die in der Draufsicht eine allgemein fächerartige
Form aufweist.
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Diese Kunstharzstruktur ist so aufgebaut, daß sie durch
geeignete Wahl der Dicke der Rahmenelemente 13-16 und der
Abstände
und Richtungen der Rippen 17-19 die gewünschten Belastungseigenschaften
ergibt. Alternativ dazu können
die obigen Verstärkungsplatten 21 in
dieser Struktur entfallen.
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Der so aufgebaute vorspringende Abschnitt 12 ist
so befestigt, daß er
eine Eingangslast aufnimmt, die von der Fahrzeugfront aus in Richtung
des Pfeils x in 1 angelegt
wird, wobei der Träger 20 auf
der Rückseite
des vorspringenden Abschnitts 12 an der Vorderseite der
vorderen Querträgers 10 befestigt
ist, wie in 1 und 2 gezeigt.
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Die Belastungseigenschaften des vorspringenden
Abschnitts 12 und des Energieabsorbers 8 sind
wie jeweils in 4 und 5 gezeigt eingestellt.
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4 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften „a" des vorspringenden Abschnitts 12,
wobei die Horizontalachse die Menge der Verformung (oder der Zusammenfaltung)
darstellt, während
die Vertikalachse die Last (dynamische Faltlast) darstellt. Die
Belastungseigenschaften „a" des vorspringenden
Abschnitts 12 sind so gewählt, daß die Eingangslast (in Newton
ausgedrückt) zuerst
vom Nullpunkt bis zu einem spezifischen Lastniveau c proportional
zur Verformungsmenge schnell zunimmt und dann, nachdem der vorspringende
Abschnitt 12 begonnen hat, sich plastisch zu verformen, wenn
die Eingangslast das Lastniveau c erreicht hat, die Verformungsmenge
bei etwa konstanter Last zunimmt.
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5 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften „b" des Energieabsorbers 8,
wobei die Horizontalachse die Menge der Verformung (oder der Zusammenfaltung)
darstellt, während
die Vertikalachse die Last (dynamische Faltlast) darstellt. Die
Belastungseigenschaften „b" des Energieabsorbers 8 sind
so gewählt,
daß die
Last (in Newton ausgedrückt)
proportional zur Verformungsmenge zunimmt. Die Steifigkeit des vorspringenden
Abschnitts 12 ist auf einen Wert eingestellt, der größer ist
als der des Energieabsorbers 8, so daß die Energiemenge, die vom
vorspringenden Abschnitt 12 absorbiert wird, größer ist
als die Energiemenge, die vom Energieabsorber 8 absorbiert
wird, wenn sie in gleichem Maße
verformt werden.
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Diese Ausführungsform verwendet für den Energieabsorber 8 einen
energieabsorbierenden Schaumstoff wie Styroschaum. Der Energieabsorber 8 aus
energieabsorbierendem Schaumstoff kann eine kompakte oder hohle
Innenstruktur aufweisen, oder eine Struktur mit einer Vielzahl von
Rippen. Unabhängig
davon, welche Struktur verwendet wird, ist der Energieabsorber 8 so
aufgebaut, daß er
die in 5 gezeigte Belastungseigenschaften „b" aufweist. Das Bezugszeichen 22 in 1 bezeichnet ein Vorderrad.
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Die obige Stoßstangenfläche 3 ist an mehreren
Abschnitten an Teilen der Fahrzeugkarosserie befestigt, zu denen
die vorderen Elemente des Fahrzeugs wie zum Beispiel der Kühlergrill 4,
die vorderen Kotflügel
und die vorderen Querträger 10 gehören.
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Die Arbeitsweise des obigen Aufbaus
des Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbaus der vorliegenden Ausführungsform
wird nun beschrieben.
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Im Falle eines Zusammenstoßes zwischen dem
Fahrzeug und einem Fußgänger wird über die Kunstharz-Stoßstangenfläche 3 eine
Stoßbelastung von
der Fahrzeugfront aus in Richtung des Pfeils x in 1 auf den vorspringenden Abschnitt 12 ausgeübt. Diese
Last ist gewöhnlich
kleiner als das Lastniveau c, das in 4 dargestellt
ist. Die frontale Stoßbelastung
wird vom vorspringenden Abschnitt 12 aufgenommen, dessen
hinterer Abschnitt vom vorderen Querträger 10 getragen wird.
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Im Falle eines Zusammenstoßes zwischen dem
Fahrzeug und einem Fußgänger wird
der Fußgänger daher
an den Bereichen seiner Beine, die tiefer als das Knie sind, vom
vorspringenden Abschnitt 12 weggefegt und zum Fahrzeug
hin geworfen. Nachdem die Stoßenergie
im Moment des Kontakts zwischen den Beinbereichen und dem oberen
Abschnitt der Stoßstangenfläche 3 von
einem Abschnitt der quer verlaufenden Stoßstangenfläche 3 absorbiert wurde,
wo der Energieabsorber 8 angeordnet ist, fällt der
Fußgänger auf
die Haube 1, so daß der Fußgänger geschützt ist.
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Der vorliegenden Ausführungsform
gemäß, die in 1-5 gezeigt wird, ist der Energieabsorber 8 auf
der Vorderseite des seitlichen Tragelements angeordnet, das aus
der Stoßstangenverstärkung 7 besteht,
und der vorspringende Abschnitt 12 ist so angeordnet, daß sein vorderes
Ende am unteren Abschnitt der vorderen Stoßstange 9 weiter nach
vorne vorspringt als das seitliche Tragelement, wie oben gezeigt.
Dadurch wird der Fußgänger beim
Zusammenstoß vom
vorspringenden Abschnitt 12 an den Bereichen seiner Beine
weggefegt, die tiefer als das Knie sind, die Stoßenergie, die auf die Beinbereiche des
zum Fahrzeug hin geworfenen Fußgängers ausgeübt wird,
wird vom Energieabsorber 8 absorbiert, und der Fußgänger fällt auf
die Haube 1, wodurch der Fußgänger vor Sekundärschäden geschützt werden kann.
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Es ist auch möglich, für eine erhöhte Beinsicherheit des Fußgängers zu
sorgen, indem eine geeignete Konstruktion des vorspringenden Abschnitts 12 gewählt wird,
das heißt,
indem für
die Belastungseigenschaften „a" geeignete Werte
gewählt
werden. Zudem weist die obige Ausführungsform die vorteilhafte
Wirkung auf, daß der
Vorderwagenaufbau vereinfacht werden kann und das Auftreten von
Fehlfunktionen im Vergleich zum oben erwähnten konventionellen Aufbau,
bei dem der Airbag, der in der vorderen Stoßstange untergebracht ist,
auf der Basis von Sensorausgaben aufgeblasen wird, vermieden werden
kann.
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Da das obige seitliche Tragelement
durch die Stoßstangenverstärkung 7 gebildet
wird, wird der zusätzliche
Vorteil erreicht, daß die
obige vorteilhafte Wirkung durch effektive Nutzung der quer verlaufenden
Stoßstangenverstärkung 7 erreicht
wird, die bereits vorhanden ist.
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Da das vordere Ende des vorspringenden Abschnitts 12 weiter
vorne angeordnet ist als ein vorderes Ende des Energieabsorbers 8,
liegt auch die vorteilhafte Wirkung vor, daß der Fußgänger im Falle eines Zusammenstoßes zwischen
dem Fahrzeug und dem Fußgänger auf
zuverlässige
Weise vom vorspringenden Abschnitt 12 an den Bereichen
seiner Beine weggefegt wird, die tiefer als das Knie sind.
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Wenn der Energieabsorber 8 vor
der Linie L angeordnet ist, die das vordere Ende der Haube 1 wie
oben erwähnt
mit dem vorspringenden Abschnitt 12 verbindet (1), ist es überdies
möglich,
die Stoßenergie,
die auf die Beinbereiche des zum Fahrzeug hin geworfenen Fußgängers ausgeübt wird, noch
wirkungsvoller zu absorbieren. Daher weist der Vorderwagenaufbau
dieser Ausführungsform
die vorteilhafte Wirkung auf, daß er die Beine des Fußgängers vor
dem Stoß schützen kann.
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Wenn die Steifigkeit des vorspringenden
Abschnitts 12 wie oben erwähnt auf einen Wert eingestellt
wird, der größer ist
als der des Energieabsorbers 8, wird auch die vorteilhafte
Wirkung erreicht, daß der
vorspringende Abschnitt 12 die Beine des Fußgängers auf
zuverlässige
Weise an Bereichen wegfegen kann, die tiefer als das Knie sind.
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Wenn der vorspringende Abschnitt 12 wie oben
erwähnt
aus Kunstharz besteht, werden die vorteilhaften Wirkungen erreicht,
daß die
Formbarkeit des vorspringenden Abschnitts 12 und die Einfachheit
seiner Montage an der Fahrzeugkarosserie sowie seine Flexibilität bei der
Anpassung an das Fahrzeugdesign verbessert werden.
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Wenn der Energieabsorber 8 aus
einer Kunstharzstruktur geformt ist, die aus einem energieabsorbierenden
Schaumstoff wie Styroschaum besteht, wie in der oben beschriebenen
Ausführungsform,
oder aus einer anderen Art von energieabsorbierendem Schaumstoff
oder einer Dämpfungsvorrichtung,
werden die vorteilhaften Wirkungen erreicht, daß er die Stoßenergie
auf wirkungsvolle Weise absorbieren kann, bevor der Fußgänger mit
der Haube 1 in Kontakt kommt, die Fallgeschwindigkeit des
Fußgängers reduziert,
und dazu beiträgt,
daß der Fußgänger auf
zuverlässigere
Weise auf die Haube 1 geworfen wird.
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Da der vorspringende Abschnitt 12 darüber hinaus
am vorderen Querträger 10 befestigt
ist, der ein Strukturelement der Fahrzeugkarosserie an ihrer Frontseite
ist, kann der vorspringende Abschnitt 12 im Falle eines
Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger auf wirkungsvolle Weise
die frontale Stoßbelastung
(in Richtung des Pfeils 1 in 1)
aufnehmen und den Fußgänger auf zuverlässige Weise
an seinen Beinen wegfegen. Es ist auch möglich, dem vorspringenden Abschnitt 12 genügend Festigkeit
zu verleihen, um der Stoßbelastung
standzuhalten.
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Wenn der vorspringende Abschnitt 12 so ausgelegt
ist, daß er
solch eine Festigkeit aufweist, daß er die Beine des Fußgängers im
Falle eines Zusammenstoßes
nicht verletzt, ist eine resultierende vorteilhafte Wirkung, daß die Beinsicherheit
wirkungsvoller mit dem vorspringenden Abschnitt 12 erreicht
wird, wenn er den Fußgänger wegfegt.
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Wenn der vorspringende Abschnitt 12 überdies
mit einer wabenförmigen
Kunstharzstruktur geformt ist, wie sie in der vorstehenden Ausführungsform
beschrieben wird, kann die gleiche die Beine wegfegende und energieabsorbierende
Wirkung erreicht werden, gleich, welcher Abschnitt der vorderen Stoßstange
den Fußgänger trifft.
Und wenn der vorspringende Abschnitt 12 aus Kunstharzmaterial
besteht, gibt er nach, wenn er einer nach oben gerichteten Eingangslast
von unten ausgesetzt ist. Dies ist vorteilhaft in Bezug auf den
Annäherungswinkel.
In den Belastungseigenschaften „a" des vorspringenden Abschnitts 12 dieser
Ausführungsform
ist das Lastniveau c von 4 auf
einen Wert eingestellt, der keine Verletzung an den Beinen des Fußgängers verursacht,
wie z.B. 7000 N (Newton).
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6 und 7 zeigen den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbaus
nach einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung. Während
der vorspringende Abschnitt 12 in der obigen Ausführungsform
an seinem hinteren Abschnitt vom vorderen Querträger 10 getragen wird,
ist in der Ausführungsform
von 6 und 7 ein rechteckiger Rahmen
(Verstärkungselement) 23 vorgesehen,
der an seinen beiden Seiten unter den vorderen seitlichen Rahmenelementen 5 befestigt
ist, und der hintere Abschnitt des vorspringenden Abschnitts 12 wird
in der Ausführungsform von 6 und 7 von der Montageplatte 25 getragen, wobei
eine Montageplatte 25 durch Stellschrauben 24 an
den vorderen Ecken 23a des rechteckigen Rahmens 23 angebracht
ist.
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Da der Aufbau dieser Ausführungsform
ansonsten der zuvor beschriebenen ersten Ausführungsform entspricht, werden
Elemente, die denen in der ersten Ausführungsform entsprechen, in 6 und 7 durch gleiche Bezugszeichen angegeben
und hier nicht ausführlich
beschrieben. Der vorspringende Abschnitt 12 kann aus Kunstharz
wie Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Nylonharz bestehen.
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Der Aufbau der zweiten Ausführungsform, die
in 6 und 7 gezeigt wird, weist im wesentlichen
die gleiche Arbeitsweise und die gleichen Vorteile wie die erste
Ausführungsform
auf.
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8 und 9 zeigen den Aufbau des Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbaus
nach einer dritten Ausführungsform
der Erfindung. Während
der vorspringende Abschnitt 12 in den vorhergehenden Ausführungsformen
ein Kunstharzelement ist, wird ein vorspringender Abschnitt 28 dieser
Ausführungsform durch
eine Stützstange 26 gebildet,
die aus einer runden Metallstange wie einem Eisenrohr besteht, das entlang
eines unteren Abschnitts der Stoßstangenfläche 3 verläuft, und
einem Paar Tragarme 27, die die Stützstange 26 mit dem
vorderen Querträger 10 verbinden,
der ein Strukturelement der Fahrzeugkarosserie ist.
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Das linke und rechte Ende der Stützstange 26 ist
so gekrümmt
oder gebogen, daß es
leicht nach hinten angeordnet ist, und die Stützstange 26 ist an die
Form der Rückseite
der Stoßstangenfläche 3 angepaßt. Jeder
der Tragarme 27 wird hergestellt, indem ein Blechstück mit einem
torartigen Querschnitt geformt wird, der einen Oberblechabschnitt
und einen linken und rechten Seitenblechabschnitt aufweist. Die
Dicke und die Querschnittsfläche
des Blechstücks
sind auf geeignete Werte eingestellt, um die in 4 gezeigten Belastungseigenschaften „a" zu erhalten.
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Das hintere Ende jedes Tragarms 27 ist
gebogen, um ein Paar Verbindungsflansche 27a zu formen.
Jeder Tragarm 27 ist an der Vorderseite des vorderen Querträgers 10 befestigt,
wenn diese Verbindungsflansche 27a damit verbunden sind.
Der Aufbau dieser Ausführungsform
entspricht ansonsten dem der vorherigen Ausführungsformen. In einer alternativen
Form dieser Ausführungsform
können die
Tragarme 27 Strukturharzelemente sein, und die Stützstange 26 kann
aus einer runden Harzstange bestehen.
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Der in 8 und 9 gezeigten vorliegenden Ausführungsform
entsprechend wird der vorspringende Abschnitt 28 aus der
Stützstange 26,
die entlang des unteren Abschnitts der Stoßstangenfläche 3 verläuft, und
den Tragarmen 27 gebildet, die Tragelemente sind, um die
Stützstange 26 auf
der Frontseite der Fahrzeugkarosserie zu halten. Dieser Aufbau ist darin
vorteilhaft, daß der
vorspringende Abschnitt 28 leicht mit der gewünschten
Festigkeit und dem gewünschten
Elastizitätsmodul
hergestellt werden kann.
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Da der Aufbau dieser Ausführungsform
im wesentlichen die gleiche Arbeitsweise und die gleichen Vorteile
aufweist wie die vorigen Ausführungsformen,
wird ihre ausführliche
Beschreibung hier ausgelassen.
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10 und 11 zeigen den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
nach einem Bezugsbeispiel. Während
der Energieabsorber 8 in den vorherigen Ausführungsformen
aus einem energieabsorbierenden Schaumstoffmaterial wie Styroschaum
besteht, ist ein Energieabsorber 29 in Beispiel von 10 und 11 ein Strukturharzelement, das mit der Stoßstangenfläche 3 aus
einem Stück
geformt ist.
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Das heißt, eine Vielzahl von horizontalen Rippen 30,
die in bestimmten vertikalen Abständen entlang der Breite verlaufen,
und eine Vielzahl von vertikalen Rippen 31, die in bestimmten
Abständen entlang
der Breite angeordnet sind, sind auf der Rückseite der Stoßstangenfläche 3 geformt.
Diese Rippen 30, 31, die auf der Kniehöhe des Fußgängers angeordnet
sind, formen zusammen ein Strukturharzelement 32, das den
Energieabsorber 29 bildet.
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Dieser Energieabsorber 29 ist
so ausgelegt, daß seine
Montagehöhe
etwa der der Stoßstangenverstärkung 7 entspricht.
Darüber
hinaus ist der Energieabsorber 29 so angeordnet, daß er vor
der Linie L angeordnet ist, die das vordere Ende der Haube 1 mit
dem des vorspringenden Abschnitts 12 verbindet.
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Im Aufbau dieses Beispiels sind die
Dicken, Abstände
und Richtungen der Rippen 30, 31 auf geeignete
Weise so gewählt,
daß der
Energieabsorber 29 die in 5 gezeigten
Belastungseigenschaften „b" aufweist. Der Aufbau
dieses Beispiels entspricht ansonsten dem der obigen Ausführungsformen.
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Dem oben beschriebenen Aufbau gemäß kann der
Energieabsorber 29 als integraler Bestandteil der Stoßstangenfläche 3 geformt
sein, weshalb dieses Beispiel darin vorteilhaft ist, daß es erlaubt, die
zur Montage benötigten
Arbeitsstunden und die Zahl der Komponenten zu reduzieren.
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Da der Aufbau dieses Beispiels beispielsweise
hinsichtlich der energieabsorbierenden Wirkung im wesentlichen die
gleiche Arbeitsweise und die gleichen Vorteile aufweist wie die
vorherigen Ausführungsformen,
wird deren ausführliche
Beschreibung hier ausgelassen.
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12 zeigt
einen Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach einer vierten Ausführungsform
der Erfindung. Diese Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, daß ein
Energieabsorber 34 durch Öldämpfer 33 gebildet
wird.
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Das heißt, die Öldämpfer 33 sind am Boden oder
an anderen Umfangsabschnitten der vorderen seitlichen Rahmenelemente 5 befestigt,
und die Stoßstangenverstärkung 7 ist
so mit den vorderen Enden von Kolbenstangen 33a der Öldämpfer 33 verbunden,
daß die
Stoßstangenverstärkung 7 sich
zurückziehen
kann. Diese Öldämpfer 33 weisen
die Belastungseigenschaften „b" auf, die in 5 dargestellt sind.
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Im Aufbau, der in 12 gezeigt wird, wirkt im Falle eines
Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger eine frontale Stoßbelastung
(durch Pfeile x dargestellt) über
die Kunstharz-Stoßstangenfläche 3 auf
den vorspringenden Abschnitt 12. Diese frontale Eingangslast
ist gewöhnlich
kleiner als das Lastniveau c, das in 4 gezeigt wird,
und wird vom vorspringenden Abschnitt 12 aufgenommen, dessen
hinterer Abschnitt vom vorderen Querträger 10 getragen wird.
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Daher wird im Falle eines Zusammenstoßes zwischen
dem Fahrzeug und einem Fußgänger der Fußgänger vom
vorspringenden Abschnitt 12 an Bereichen seiner Beine weggefegt,
die tiefer als das Knie sind, und die Stoßenergie, die auf die Beine
des zum Fahrzeug hin fallenden Fußgängers ausgeübt wird, wird absorbiert, wenn
die von den Öldämpfern 33 getragene
Stoßstangenverstärkung 7 sich
zurückzieht.
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Da der Aufbau dieser Ausführungsform
im wesentlichen die gleiche Arbeitsweise und die gleichen Vorteile
aufweist wie die vorigen Ausführungsformen,
wird deren ausführliche
Beschreibung hier ausgelassen.
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13-16 zeigen den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
nach einer fünften
Ausführungsform der
Erfindung. In dieser Ausführungsform
ist ein vorspringender Abschnitt 35 entlang eines unteren
Abschnitts der Rückseite
der Stoßstangenfläche 3 befestigt.
Dieser vorspringende Abschnitt 35 ist an seinen beiden
seitlichen Enden 35a so an Halterungen 11 befestigt,
die als nach unten verlaufende Tragelemente dienen, daß der vorspringende
Abschnitt 35 vor und unter den vorderen seitlichen Rahmenelementen 5 angeordnet
ist.
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Der vorspringende Abschnitt 35 weist
einen allgemein kanalartigen Querschnitt auf, dessen offene Seite
auf seiner ganzen Länge
nach hinten gerichtet ist. Der vorspringende Abschnitt 35 ist
so aufgebaut, daß seine
mechanische Festigkeit in der Längsrichtung
des Fahrzeugs von den seitlichen Enden 35a des vorspringenden
Abschnitts 35 zu seinem mittleren Abschnitt 35b hin
allmählich
zunimmt.
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Das heißt, die Breite W1 und Höhe H1 der seitlichen
Enden 35a des vorspringenden Abschnitts 35, die
in 15 gezeigt werden,
ist kleiner als die Breite W2 und Höhe H2 des mittleren Abschnitts 35b des
vorspringenden Abschnitts 35, die in 16 gezeigt werden, so daß die Stärke des
vorspringenden Abschnitts 35 in der Längsrichtung des Fahrzeugs an seinen
jeweiligen seitlichen Enden 35a kleiner ist als an seinem
mittleren Abschnitt 35b.
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Der Aufbau dieser Ausführungsform,
in welcher die Stärke
des vorspringenden Abschnitts 35 von seinen seitlichen
Enden 35a zu seinem mittleren Abschnitt 35b hin
in der Längsrichtung
des Fahrzeugs allmählich
zunimmt, weist die vorteilhaften Wirkungen auf, daß er eine
Verschlechterung der beinwegfegenden Wirkung verhindern kann, die durch
eine starke Durchbiegung des mittleren Abschnitts 35b des
vorspringenden Abschnitts 35 verursacht wurde, wenn er
gegen die Beine des Fußgängers auftrifft,
und daß die
vom vorspringenden Abschnitt 35 aufgenommene Längsbelastung
etwa gleichmäßig verteilt
werden kann.
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Da der vorspringende Abschnitt 35 aus
einem spitz zulaufenden Element mit einem allgemein kanalartigen
Querschnitt geformt ist, der nach hinten offen ist, wird zudem die
vorteilhafte Wirkung erreicht, daß die Menge der Energie, die
vom vorspringenden Abschnitt 35 absorbiert wird, durch
geeignete Anpassung seines Öffnungsgrads
auf einen gewünschten
Wert eingestellt werden kann.
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Da das oben erwähnte seitliche Tragelement durch
die Stoßstangenverstärkung 7 gebildet
wird und der vorspringende Abschnitt 35 mit Hilfe der Halterungen 11 vor
und unter den vorderen seitlichen Rahmenelementen angeordnet ist,
ist es zudem möglich,
dem vorspringenden Abschnitt 35 mit einer einfachen Konstruktion
ausreichend Festigkeit zu verleihen.
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17-20 zeigen den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
nach einer sechsten Ausführungsform der
Erfindung. In dieser Ausführungsform
besteht ein vorspringender Abschnitt 36 aus einem spitz
zulaufenden Element, das einen U-förmigen Querschnitt aufweist,
dessen offene Seite nach hinten gerichtet ist, und die Stärke des
vorspringenden Abschnitts 36 ist in der Längsrichtung
des Fahrzeugs allmählich von
seinen seitlichen Enden 36a zu seinem mittleren Abschnitt 36b hin
zunehmend.
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Das heißt, die Höhe H3 des vorspringenden Abschnitts 36 an
seinen seitlichen Enden 36a, die in 19 gezeigt wird, ist kleiner als die
Höhe H4
des mittleren Abschnitts 36b des vorspringenden Abschnitts 36,
die in 20 gezeigt wird,
so daß die Stärke des
vorspringenden Abschnitts 36 in der Längsrichtung des Fahrzeugs an
seinen seitlichen Enden 36a kleiner ist als an seinem mittleren
Abschnitt 36b. In dieser Ausführungsform entspricht die Breite
W4 des vorspringenden Abschnitts 36 an seinen seitlichen
Enden 36a der Breite W4 an seinem mittleren Abschnitt 36b.
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21 und 22 zeigen Varianten der fünften und
sechsten Ausführungsform,
die jeweils in 13-16 und 17-20 dargestellt
sind. In diesen Varianten weisen die vorspringenden Abschnitte 35 und 36 gewellte
Flächen 37 mit
abwechselnden Vertiefungen und Wülsten
auf, die parallel zur Längsrichtung
der Fahrzeugkarosserie geformt sind.
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In diesem Aufbau werden die Vertiefungen und
Wülste
der gewellten Fläche 37,
die, wie in 23 gezeigt,
vor dem Aufprall gleichmäßig beabstandet
sind, beim Aufprall zusammengefaltet, wie in 24 gezeigt, wo die Vertiefungen und Wülste aufgrund
einer (durch die Pfeile x dargestellte) frontalen Stoßbelastung
auf der Vorderseite der gewellten Fläche 37 näher zusammen
liegen und auf der Rückseite
des vorspringenden Abschnitts 35 (36) weiter auseinander
liegen. Da diese Verformung der gewellten Fläche 37 sich im Falle
eines Zusammenstoßes
aufeinanderfolgend durch die Vertiefungen und Wülste in Richtung der Fahrzeugbreite
ausbreitet, kann der vorspringende Abschnitt 35 (36)
die Stoßenergie,
die durch den Zusammenstoß verursacht
wird, auf wirkungsvolle Weise absorbieren.
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Darüber hinaus tragen die gewellten
Flächen 37 auf
den vorspringenden Abschnitten 35, 36 dazu bei,
die Steifigkeit der vorspringende Abschnitts 35, 36 zu
erhöhen.
Diese verstärkende
Wirkung ist darin vorteilhaft, daß sie selbst dann eine ausreichende Festigkeit
gewährleistet,
wenn die die vorspringenden Abschnitte 35, 36 verdünnt werden.
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25-27 zeigen den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
nach einer siebten Ausführungsform der
Erfindung.
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In dieser Ausführungsform ist ein vorspringender
Abschnitt 35 so vorgesehen, daß ein vorderes Ende des vorspringenden
Abschnitts 35 an einem unteren Abschnitt der vorderen Stoßstange 9 über die
Stoßstangenverstärkung 7 hinaus
vorspringt, mit abgehängten
Hakenplatten 80 vor und unter dem linken und rechten vorderen
seitlichen Rahmenelement 5, wobei das linke und rechte
Ende des vorspringenden Abschnitts 35 über einen linke und rechte
energieabsorbierenden Rohraufbau 81 von den jeweiligen
abgehängten
Hakenplatten 80 getragen werden.
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Die energieabsorbierenden Rohraufbauten 81 absorbieren
die Stoßenergie
im Falle eines Zusammenstoßes,
da sie sich einziehen, wenn der vorspringende Abschnitt 35 nach
hinten gepreßt
wird. Jeder energieabsorbierende Rohraufbau 81 besteht aus
einem vorderen Rohrabschnitt (erster Rohrabschnitt) 82 mit
kleinerem Durchmesser, der direkt mit der Rückseite des vorspringenden
Abschnitts 35 verbunden ist, und einem hinteren Rohrabschnitt
(zweiter Rohrabschnitt) 83 mit größerem Durchmesser, dessen vorderes
Ende zum Beispiel durch Schweißen
mit einem hinteren Umfangsabschnitt des vorderen Rohrabschnitt 82 befestigt
ist. Ein Umfangsabschnitt des hinteren Rohrabschnitts 83 wird
dann mit der entsprechenden abgehängten Hakenplatte 80 verbunden.
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Wie in 26 gezeigt,
weist der vordere Rohrabschnitt 82 an seinem hinteren Ende
eine gebogene trichterartige Krümmung 82a auf.
Diese Krümmung 82a wird
geformt, indem das hintere Ende des vorderen Rohrabschnitts 82 radial
zurückgefalzt und
mit dem vorderen Ende des hinteren Rohrabschnitts 83 fest
verbunden wird. In 25-27 bezeichnet das Bezugszeichen 84 eine Öffnung zum Einhaken
und das Bezugszeichen 23 einen rechteckigen Rahmen.
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Wenn dem oben beschriebenen Aufbau
dieser Ausführungsform
gemäß im Falle
eines Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger eine Stoßbelastung
einen bestimmten Wert erreicht, verformt sich der vordere Rohrabschnitt 82 jedes
energieabsorbierenden Rohraufbaus 81 und wird in den hinteren
Rohrabschnitt 83 hineingedrückt, wie in 27 gezeigt, wodurch die Stoßenergie
bei einer konstanten Eingangslast absorbiert wird.
-
Da der vorspringende Abschnitt 35 von
den abgehängten
Hakenplatten 80 getragen wird, die steife Elemente sind,
weist diese Ausführungsform die
vorteilhafte Wirkung auf, daß es
möglich
ist, eine ausreichende Steifigkeit zum Tragen des vorspringenden
Abschnitts 35 zu erhalten.
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Da der vorspringende Abschnitt 35 zudem von
den energieabsorbierenden Rohraufbauten 81 gestützt wird,
deren Einzugsbewegung dazu dient, die Stoßenergie zu absorbieren, liegt
die vorteilhafte Wirkung vor, daß die Stoßenergie im Falle eines Zusammenstoßes auf
wirkungsvolle Weise zwischen dem vorspringenden Abschnitt 35 und
den abgehängten
Hakenplatten 80 absorbiert werden kann, und daß der energieabsorbierende
Rohraufbau 81 sicher von den abgehängten Hakenplatten 80 getragen
werden kann.
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Zudem wird der vordere Rohrabschnitt 82 (erster
Rohrabschnitt) jedes energieabsorbierenden Rohraufbaus 81,
der auf der Rückseite
jedes vorspringenden Abschnitts 35 vorgesehen ist, im Falle eines
Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger nach hinten in den hinteren Rohrabschnitt 83 (zweiter
Rohrabschnitt) hineingedrückt,
während
die Stoßenergie
absorbiert wird. Wenn diese Situation auftritt, wird der vordere
Rohrabschnitt 82 eingezogen, während der vorgeschriebene Verbindungszustand
zwischen dem hinteren Umfangsabschnitt des vorderen Rohrabschnitts 82 und
dem vorderen Ende des hinteren Rohrabschnitts 83 aufrechterhalten
wird.
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Daher weist der Aufbau dieser Ausführungsform
die vorteilhafte Wirkung auf, daß er während des Hubs (Rückwärtsbewegung)
des vorspringenden Abschnitts 35 die Stoßenergie
bei einer konstanten Eingangsbelastung absorbieren kann.
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Da der Ausbau dieser Ausführungsform
ansonsten im wesentlichen die gleiche Arbeitsweise und die gleichen
Vorteile aufweist wie die vorherigen Ausführungsformen, wird ihre ausführliche
Beschreibung hier ausgelassen.
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28 zeigt
ein anderes Beispiel für
energieabsorbierende Rohraufbauten 81, die zwischen dem
vorspringenden Abschnitt 35 und den abgehängten Hakenplatten 80 vorgesehen
sind, wobei eine Befestigung 85 an einem vorderen Ende
des vorderen Rohrabschnitts 82 jedes energieabsorbierenden
Rohraufbaus 81 angebracht ist.
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Das heißt, die Befestigung 85 weist
einen lastübertragenden
Abschnitt 85a auf, dessen Außendurchmesser dem des vorderen
Rohrabschnitt 82 entspricht, und einen Befestigungsabschnitt 85b,
der vom lastübertragenden
Abschnitt 85a aus nach vorne verläuft und dessen Außendurchmesser
kleiner ist als der des vorderen Rohrabschnitts 82. Die
Befestigung 85 ist an ihrem Befestigungsabschnitt 85b am Boden
einer kanalartigen Öffnung
des vorspringenden Abschnitts 35 oder an seiner Rückseite
angebracht.
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Wenn die energieabsorbierenden Rohraufbauten 81 wie
oben beschrieben aufgebaut sind, wird die vorteilhafte Wirkung erreicht,
daß die
Verformung der kanalartigen Öffnung
des vorspringenden Abschnitts 35 in keine Weise behindert
wird. Da der Aufbau dieser Variante der achten Ausführungsform
ansonsten im wesentlichen die gleiche Arbeitsweise und die gleichen
Vorteile aufweist wie die vorherigen Ausführungsformen, wird deren ausführliche
Beschreibung hier ausgelassen.
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29 und 30 zeigen einen Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
nach einer achten Ausführungsform
der Erfindung.
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In dieser Ausführungsform ist statt des obigen
vorspringenden Abschnitts 35 ein vorspringender Abschnitt 86 vorgesehen,
der aus Kunstharz besteht. Der vorspringende Abschnitt 86 ist
etwa in einer horizontalen Lage vor und unter den vorderen seitlichen
Rahmenelementen 5 mit Hilfe von abgehängten Hakenplatten 80 so
installiert, daß ein
vorderes Ende des vorspringenden Abschnitts 86 an einem unteren
Abschnitt der vorderen Stoßstange über die Stoßstangenverstärkung 7 hinaus
nach vorne vorspringt.
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Der vorspringende Abschnitt 86 ist
aus einem Kunstharz wie Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE)
in der in 30 gezeigten
Form hergestellt.
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Das heißt, der vorspringende Abschnitt 86 besteht
aus einem linken, rechten, vorderen und hinteren Rahmenelement 87-90,
die zusammen einen rechteckigen Rahmen formen, Rippen 91,
die in der Richtung der Fahrzeugbreite zwischen dem rechten und
linken Rahmenelement 87, 88 verlaufen und in bestimmten
Abständen
in der Längsrichtung
des Fahrzeugs angeordnet sind, einer Rippe 92, die in der
Mitte der Breite des vorspringenden Abschnitts 86 in der
Längsrichtung
verläuft,
Rippen 93, 94, die im Inneren des rechteckigen
Rahmens (Rahmenelemente 87-90) in schrägen Richtungen verlaufen, und Befestigungslaschen 95,
die vom oberen hinteren Endabschnitt des linken und rechten seitlichen
Rahmenelements 87, 88 aus nach oben vorspringen. Diese
Elemente des vorspringenden Abschnitts 86 sind zu einer
einzigen Kunstharzstruktur (Wabenstruktur) geformt, die in der Draufsicht
als Ganzes eine allgemein fächerartige
Form aufweist. Diese Kunstharzstruktur ist so aufgebaut, daß sie die
gewünschte
Belastungseigenschaften erhält,
indem die Dicke der Rahmenelemente 87-90 und die Abstände und
Richtungen der Rippen 91-94 auf geeignete Weise gewählt werden.
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Der so aufgebaute vorspringende Abschnitt 86 aus
Kunstharz wird installiert, indem die Befestigungslaschen 95 mit
Befestigungsteilen 96 wie z.B. Bolzen und Muttern an den
abgehängten
Hakenplatten 80 befestigt werden.
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Da dieser vorspringende Abschnitt 86 die zentrale
Längsrippe 92 aufweist
und so geformt ist, daß er
in der Draufsicht eine allgemein fächerartige Form hat, nimmt
die mechanische Festigkeit des vorspringende Abschnitts 86 von
seinem linken und rechten Ende zu seinem mittleren Abschnitt hin
in der Längsrichtung
des Fahrzeugs allmählich
zu.
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Die Arbeitsweise des obigen Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbaus
der vorliegenden Ausführungsform
wird nun beschrieben.
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Eine Stoßbelastung, die im Falle eines
Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger von vorne auf die Kunstharz-Stoßstangenfläche 3 ausgeübt wird,
wird vom vorspringenden Abschnitt 86 aufgenommen, der über die
abgehängten
Hakenplatten 80 von den vorderen seitlichen Rahmenelementen 5 getragen
wird.
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Dadurch wird im Falle eines Zusammenstoßes zwischen
dem Fahrzeug und einem Fußgänger der
Fußgänger vom
vorspringenden Abschnitt 86 an Bereichen seiner Beine weggefegt,
die tiefer als das Knie sind. Nachdem die Stoßenergie, die auf die Bereichbereiche
des zum Fahrzeug hin fallenden Fußgängers ausgeübt wurde, vom vorspringenden
Abschnitt 86 absorbiert wurde, wird der Fußgänger auf die
Haube 1 geworfen, wodurch der Fußgänger geschützt ist.
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Da der vorspringende Abschnitt 86 zudem
so aufgebaut ist, daß seine
mechanische Festigkeit in der Längsrichtung
des Fahrzeugs von seinem linken und rechten Ende zu seinem mittleren
Abschnitt hin zunimmt, weist der Aufbau dieser Ausführungsform die
vorteilhafte Wirkung auf, daß der
vorspringende Abschnitt 86 im Falle eines Zusammenstoßes etwa das
gleiche frontale Lastniveau aufnimmt, gleich, welcher Abschnitt
des vorspringenden Abschnitts 86 entlang seiner Länge (entlang
der Fahrzeugbreite) den Fußgänger trifft.
Ein weiterer Vorteil der Verwendung dieses Aufbaus ist darüber hinaus,
daß der
vorspringende Abschnitt 86 sich im Falle eines Zusammenstoßes auf
der ganzen Länge
des vorspringenden Abschnitts 86 im wesentlichen an jedem
Abschnitt im gleichen Maße
verformen kann.
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In dieser Ausführungsform sind in jeder Befestigungslasche 95 zwei
Befestigungslöcher
zum Anbringen des vorspringenden Abschnitts 86 an die abgehängten Hakenplatten 80 vorgesehen.
Von diesen zwei Befestigungslöchern
kann das vordere Befestigungslöcher
die Form eines vertikal verlaufenden Schlitzes aufweisen, so daß der vorspringende Abschnitt 86 nach
oben verschoben werden kann, wenn er mit der Straßenfläche oder
mit einem Hindernis auf der Straßenfläche in Kontakt kommt (oder zusammenstößt). Dies
kann helfen, Bruch und sonstige Schäden am vorspringenden Abschnitt 86 zu vermeiden
und verleiht einen Vorteil hinsichtlich des Annäherungswinkels.
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31 zeigt
den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau nach einem Bezugsbeispiel. In
diesem Beispiel ist eine Stoßstangenfläche 3 aus
Kunstharz vorgesehen, und ein Energieabsorber 40A, der
mit der Stoßstangenfläche 3 auf ihrer
Rückseite
zusammengebaut ist, um zusammen einen einzigen Aufbau zu ergeben.
Dieser Energieabsorber 40A ist an einer Position angeordnet,
die der Kniehöhe
eines Fußgängers vor
der Stoßstangenverstärkung 7 (seitliches
Tragelement) entspricht.
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In einer vorderen Stoßstange 9 mit
der Stoßstangenfläche 3,
der Stoßstangenverstärkung 7 und dem
Energieabsorber 40A verläuft ein unterbeinstützender
Abschnitt 41A in der Richtung der Fahrzeugbreite und ist
mit der Stoßstangenfläche 3 an
einem unteren Abschnitt ihrer Rückseite
fest verbunden, und ein hinterer Abschnitt des unterbeinstützenden Abschnitts 41A wird
vom vorderen Querträger 10 getragen,
der ein spezifisches Beispiel für
ein Strukturelement der Fahrzeugkarosserie ist. Der Energieabsorber 40A und
der unterbeinstützende
Abschnitt 41A sind auf der ganzen Länge der vorderen Stoßstange 9 (d.h.
entlang der Fahrzeugbreite) mit der Stoßstangenfläche 3 verbunden.
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In einer Variante dieses Beispiels
kann der rechteckige Rahmen, der in 7 gezeigt
wird, statt des vorderen Querträgers 10 als
Strukturelement der Fahrzeugkarosserie verwendet werden. In einem Fahrzeug,
das nicht mit dem vorderen Querträger 10 versehen ist,
können
als Strukturelement der Fahrzeugkarosserie auch Streben (nicht gezeigt)
verwendet werden, die von den vorderen seitlichen Rahmenelementen 5 oder
von der Stoßstangenverstärkung 7 aus
nach unten verlaufen.
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Hier ist ein Spalt g zwischen einer
Rückseite des
Energieabsorbers 40A und einer Vorderseite der Stoßstangenverstärkung 7 geformt,
wie in 31 gezeigt.
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Wenn die Stoßstangenfläche 3 aufgrund eines
Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger nach hinten verschoben
wird, wird der Spalt g auf Null gesetzt, und ein vorderes Ende des
unterbeinstützenden
Abschnitts 41A ragt weiter nach vorne vor als das des Energieabsorbers 40A. Das
heißt,
obwohl das vordere Ende des unterbeinstützenden Abschnitts 41A unter
Normalbedingungen weiter hinten angeordnet ist als das des Energieabsorbers 40A,
ragt das vordere Ende des unterbeinstützenden Abschnitts 41A weiter
nach vorne vor als das des Energieabsorbers 40A, wenn die
Stoßstangenfläche 3 im
Falle eines Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger nach hinten verschoben
wird und der Spalt g auf Null gesetzt wird.
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Ein spezifisches Beispiel für den Aufbau
des Energieabsorbers 40A von 31 wird
in 32 und 33 gezeigt. Der Energieabsorber 40A besteht aus
demselben Kunstharzmaterial wie die Stoßstangenfläche 3, z.B. Polypropylen
(PP), und ist so aufgebaut, daß er
entlang eines oberen Abschnitts der Rückseite der Stoßstangenfläche 3 vor
der Stoßstangenverstärkung 7 in
Richtung der Fahrzeugbreite verläuft.
-
Wie in 32 und 33 gezeigt, besteht der Energieabsorber 40A aus
einem Hauptbauteil 42, das in einer aufrechten Stellung
in Richtung der Fahrzeugbreite verläuft, einer Vielzahl von horizontalen vorderen
Rippen 43 und vertikalen vorderen Rippen 44, die
von einer Vorderseite des Hauptbauteils 42 aus nach vorne
verlaufen, und einer Vielzahl von horizontalen hinteren Rippen 45 und
vertikalen hinteren Rippen 46, die von einer Rückseite
des Hauptbauteils 42 aus nach hinten verlaufen.
-
Ferner ist die Steifigkeit des Energieabsorbers 40A an
den Wurzelabschnitten der horizontalen vorderen Rippen 43 kleiner
als die des Energieabsorbers 40A an den Wurzelabschnitten
der horizontalen hinteren Rippen 45.
-
Das heißt, die Dicke der horizontalen
vorderen Rippen 43 ist kleiner als die der horizontalen
hinteren Rippen 45, und der Abstand zwischen mindestens
den horizontalen vorderen Rippen 43 ist größer als
der zwischen den horizontalen hinteren Rippen 45.
-
Darüber hinaus, daß der Abstand
der horizontalen vorderen Rippen 43 und der horizontalen hinteren
Rippen 45 auf die oben erwähnte Weise eingestellt ist,
kann auch der Abstand zwischen der vertikalen vorderen Rippen 44 größer sein
als der zwischen den vertikalen hinteren Rippen 46.
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Der so aufgebaute Energieabsorber 40A wird
zum Beispiel durch Heißklebung
mit einem bestimmten Abschnitt der Stoßstangenfläche 3 fest verbunden.
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Im Fall eines Zusammenstoßes werden
die vorderen Rippen 43, 44 des Energieabsorbers 40A in einem
Bereich d, der in 32 gezeigt
wird, bei einer relativ geringen Stoßbelastung zusammengefaltet, und
dann werden die hinteren Rippen 45, 46 in einem Bereich
e bei einer größeren Stoßbelastung
zusammengefaltet. Daher weist der Energieabsorber 40A allgemein
abgestufte Belastungseigenschaften „f" (zweistufige Energieabsorptionseigenschaften)
auf, wie in 34 veranschaulicht.
Insgesamt wird die Energiemenge, die vom Energieabsorber 40A absorbiert
wird, im Vergleich zu den obigen Ausführungsformen mit den Belastungseigenschaften „b" erhöht.
-
Ein spezifisches Beispiel für den Aufbau
des unterbeinstützenden
Abschnitt 41A von 31 wird Bezug
nehmend auf 35-37 beschrieben. Der unterbeinstützende Abschnitt 41A besteht
aus demselben Kunstharzmaterial wie die Stoßstangenfläche 3, z.B. Polypropylen
(PP), und ist so aufgebaut, daß er entlang
eines unteren Abschnitts der Rückseite
der Stoßstangenfläche 3 in
Richtung der Fahrzeugbreite verläuft.
-
Der unterbeinstützende Abschnitt 41A umfaßt eine
allgemein aufrechte vordere Leiste 47, eine aufrechte hintere
Leiste 48, eine horizontale Hauptversteifungsplatte 49,
die zwischen der vorderen Leiste 47 und der hinteren Leiste 48 in
der Längsrichtung
des Fahrzeugs verläuft.
Diese Elemente bilden zusammen ein Hauptbauteil 50, das
einen allgemein H-förmigen
Querschnitt aufweist. Ferner sind auf einer Oberseite der Hauptversteifungsplatte 49 eine Vielzahl
von oberen Rippen 51 geformt, die in der Längsrichtung
verlaufen, und eine obere Rippe 52, die in Richtung der
Fahrzeugbreite verläuft,
während auf
einer Unterseite der Hauptversteifungsplatte 49 eine Vielzahl
von unteren Rippen 53 geformt sind, die in der Längsrichtung
verlaufen, und eine untere Rippe 54, die in der Richtung
der Fahrzeugbreite verläuft.
-
Die Abstände zwischen der vorderen Leiste 47,
der oberen Rippe 52 und der hinteren Leiste 48 in der
Längsrichtung
des Fahrzeugs und die Abstände zwischen
den oberen Rippen 51 in Richtung der Fahrzeugbreite sind
auf der Oberseite der Hauptversteifungsplatte 49 eher groß, während die
Abstände zwischen
der vorderen Leiste 47, der unteren Rippe 54 und
der hinteren Leiste 48 in der Längsrichtung des Fahrzeugs und
die Abstände
zwischen den unteren Rippen 53 in Richtung der Fahrzeugbreite
auf der Unterseite der Hauptversteifungsplatte 49 kleiner sind.
-
In diesem Aufbau ist eine Aussparung
C1 (oder ein Ausschnitt) als Grenzraum zwischen einem hinteren Ende
jeder vorderen oberen Rippe 51 und einer Vorderseite der
oberen Rippe 52 geformt. Es ist auch eine Aussparung C2
(oder ein Ausschnitt) als Grenzraum zwischen einem hinteren Ende
jeder unteren Rippe 53 und einer Vorderseite der hinteren Leiste 48 geformt.
Diese Aussparungen C1, C2 erlauben im Falle eines Zusammenstoßes die
Durchbiegung des unterbeinstützenden
Abschnitts 41A. Das heißt, wenn die Stoßbelastung
auf den unterbeinstützenden
Abschnitt 41A ausgeübt
wird, wird sein vorderes Ende zusammen mit der Stoßstangenfläche 3 hochgehoben.
-
Der so aufgebaute unterbeinstützende Abschnitt 41A ist
zum Beispiel durch Heißklebung
mit einem spezifischen Abschnitt der Stoßstangenfläche 3 fest verbunden.
-
38 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften „a" des unterbeinstützenden
Abschnitts 41A, wobei die Horizontalachse die Menge der
Verformung (oder der Zusammenfaltung) darstellt, während die
Vertikalachse die Belastung (dynamische Faltlast) darstellt. Die
Belastungseigenschaften „a" des unterbeinstützenden
Abschnitts 41A sind so gewählt, daß die (in Newton ausgedrückte) Eingangslast
zuerst vom Nullpunkt bis zu einem spezifischen Lastniveau c proportional
zur Verformungsmenge schnell zunimmt und dann, nachdem der unterbeinstützende Abschnitt 41A begonnen
hat, sich plastisch zu verformen, wenn die Eingangslast das Lastniveau
c erreicht hat, nimmt die Verformungsmenge bei etwa konstanter Belastungsmenge
zu.
-
Zudem kann das Lastniveau c der obigen Belastungseigenschaften „a" leicht an das gewünschte Niveau
angepaßt
werden, wie durch die Strichpunktlinie in 38 angezeigt, indem die Dicke und die
Abstände
der einzelnen Rippen 51-54 verändert werden.
-
Überdies
ist die Steifigkeit des unterbeinstützenden Abschnitts 41A,
der in 35-37 dargestellt ist, kleiner
als die des Energieabsorbers 40A. In diesen Zeichnungen
bezeichnet „FR" die Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugs.
-
Die Arbeitsweise des obigen Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbaus
der vorliegenden Ausführungsform
wird nun beschrieben.
-
Da eine Stoßbelastung, die in 31 durch einen Pfeil x dargestellt
ist, im Falle eines Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger auf die vordere Stoßstange 9 ausgeübt wird, wird
die Stoßstangenfläche 3 aus
Kunstharz zuerst nach hinten verschoben, und der in 31 gezeigte Spalt g wird auf Null gesetzt,
wodurch das vordere Ende des unterbeinstützenden Abschnitt 41A weiter nach
vorne vorspringt.
-
Dadurch fegt der unterbeinstützende Abschnitt 41A den
Fußgänger an
Bereichen seiner Beine weg, die tiefer als das Knie sind, und in
Querrichtung verlaufende Energieabsorber 40A absorbiert
die Stoßenergie,
die auf die Beinbereiche des zum Fahrzeug hin fallenden Fußgängers ausgeübt wird,
in zwei Einzelschritten, wie in 34 gezeigt.
Dann wird der Fußgänger auf
die Haube 1 geworfen, so daß der Fußgänger geschützt ist.
-
Dem in 31-38 gezeigten Bezugsbeispiel entsprechend
ist die vordere Stoßstange 9 in
Verbindung mit der Stoßstangenfläche 3,
der Stoßstangenverstärkung 7 (seitliches
Tragelement), die hinter der Stoßstangenfläche 3 angeordnet ist,
und dem unterbeinstützenden
Abschnitt 41A vorgesehen, der an einem unteren Abschnitt
der vorderen Stoßstange 9 in Richtung
der Fahrzeugbreite verläuft,
wobei der hintere Abschnitt des unterbeinstützenden Abschnitts 41A wie
oben gezeigt vom vorderen Querträger 10 getragen
wird (der ein Strukturelement der Fahrzeugkarosserie ist). Da das
vordere Ende des unterbeinstützenden
Abschnitts 41A weiter nach vorne vorspringt als die Stoßstangenverstärkung 7 (seitliches Tragelement),
wenn die Stoßstangenfläche 3 nach hinten
verschoben wird, weist der Aufbau dieses Beispiels die folgenden
vorteilhaften Wirkungen auf.
-
Das heißt, da die Stoßstangenfläche 3 im Falle
eines Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger zuerst nach hinten verschoben
wird, ragt das vordere Ende des unterbeinstützenden Abschnitts 41A weiter
nach vorne vor als die Stoßstangenverstärkung 7 (seitliches
Tragelement), und der unterbeinstützende Abschnitt 41A, dessen
hinterer Abschnitt vom vorderen Querträger 10 (Strukturelement
der Fahrzeugkarosserie) getragen wird, nimmt eine frontale Stoßbelastung
auf, die in Richtung des Pfeils x in 31 ausgeübt wird.
Dadurch wird der Fußgänger beim
Zusammenstoß vom unterbeinstützenden
Abschnitt 41A an Bereichen seiner Beine weggefegt, die
tiefer sind als das Knie, so daß der
zum Fahrzeug hin fallende Fußgänger auf zuverlässige Weise
auf die Haube 1 geworfen wird. Es wird die vorteilhafte
Wirkung erreicht, daß der Fußgänger vor
Sekundärschäden geschützt ist.
-
Das vorliegende Beispiel ist auch
darin vorteilhaft, daß es
möglich
ist, durch geeignete Wahl der Festigkeit (oder der Belastungseigenschaften)
des unterbeinstützenden
Abschnitts 41A für
eine erhöhte Beinsicherheit
des Fußgängers zu
sorgen, den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau zu vereinfachen und das
Auftreten von Fehlfunktionen zu vermeiden. Darüber hinaus ist das Design der
vorderen Stoßstange 9 keinen
Beschränkungen
unterworfen, so daß ihre Montage
vereinfacht werden kann.
-
Da das obige seitliche Tragelement
durch die Stoßstangenverstärkung 7 gebildet
wird, ist es zudem möglich,
das bereits vorhandene Element effektiv zu nutzen, wodurch die Notwendigkeit
der Bereitstellung eines zusätzlichen,
in Richtung der Fahrzeugbreite verlaufenden Elements entfällt.
-
Da die Steifigkeit des unterbeinstützenden Abschnitts 41A (38) größer ist als die des Energieabsorbers 40A (34), der vor der Stoßstangenverstärkung 7 (seitliches
Tragelement) vorgesehen ist, werden die vorteilhaften Wirkungen
erreicht, daß es
möglich
ist, den Fußgänger auf
zuverlässige Weise
an seinen Unterbeinen wegzufegen, und der Energieabsorber 40A kann
die Stoßenergie,
die auf die Unterbeine des zum Fahrzeug hin geworfenen Fußgängers ausgeübt wird,
wirkungsvoll absorbieren.
-
Da der obige Energieabsorber 40A zudem aus
dem Hauptbauteil 42 und den Rippen 43-46 geformt
ist und mit der Stoßstangenfläche 3 verbunden ist,
um mit dieser zusammen einen einzigen Aufbau zu ergeben, wird die
vorteilhafte Wirkung erreicht, daß es möglich ist, die absorbierte
Energiemenge zu erhöhen
und die absorbierte Energiemenge leichter anzupassen, indem die
Dicke und die Abstände
der einzelnen Rippen 43-46 auf geeignete Weise gewählt wird.
-
Da der Spalt g mit bestimmtem Abstand
zwischen den energieabsorbierenden Rippen 45, 46 des Energieabsorbers 40A und
der Stoßstangenverstärkung 7 angeordnet
ist, ist der unterbeinstützende
Abschnitt 41A in der Lage, weiter vorzuspringen, wenn die
Stoßstangenfläche 3 im
Falle eines Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger nach hinten verschoben
wird. Dadurch wird die vorteilhafte Wirkung erreicht, daß der unterbeinstützende Abschnitt 41A den
Fußgänger auf
zuverlässige
Weise an seinen Unterbeinen wegfegen kann.
-
Da der obige unterbeinstützende Abschnitt 41A überdies
die Rippen 51-54 aufweist und die Abstände zwischen den oberen Rippen 51, 52 relativ groß sind,
während
die Abstände
zwischen den Rippen 53, 54 kleiner sind, erlaubt
dies die Durchbiegung des unterbeinstützenden Abschnitts 41A und einen
größeren Annäherungswinkel,
wenn eine Last von der Straßenfläche ausgeübt wird.
Es ist hervorzuheben, daß die
Durchbiegung des unterbeinstützenden
Abschnitts 41A behindert würde, wenn die Abstände zwischen
den oberen Rippen 51, 52 und den unteren Rippen 53, 54 beide
klein wären.
-
Da der Energieabsorber 40A mit
den vorderen Rippen 43, 44 und den hinteren Rippen 45, 46 versehen
ist, und das Elastizitätsmodul
der vorderen Rippen 43, 44 auf einen kleinen Wert
eingestellt ist, während
das der hinteren Rippen 45, 46 auf einen großen Wert
eingestellt ist, wird die vorteilhafte Wirkung erreicht, daß die Stoßenergie,
die auf die Unterbeine des Fußgängers ausgeübt wird,
anfangs vermindert wird und später
eine ausreichende Energiemenge absorbiert wird.
-
Das heißt, da mit dem Aufbau dieser
Ausführungsform
abgestufte energieabsorbierende Eigenschaften „f" (34)
erhalten werden, wird die absorbierte Energiemenge insgesamt erhöht. Das
Vorhandensein der Rippen 43-46, 51-54 dient auch
dazu, die Einstellung der absorbierten Energiemenge zu vereinfachen.
-
Da ferner die Dicke der vorderen
Rippen 43, 44 des Energieabsorbers 40A relativ
klein ist und die der hinteren Rippen 45, 46 größer ist,
wird die vorteilhafte Wirkung erreicht, daß der Energieabsorber 40A anfangs
die Stoßenergie
beim Zusammenstoß verringern
kann, um schließlich
eine ausreichende Energiemenge zu absorbieren.
-
Da zudem die Abstände zwischen den vorderen Rippen 43, 44 des
Energieabsorbers 40A relativ groß sind und die Abstände zwischen
den hinteren Rippen 45, 46 kleiner sind, wird
die vorteilhafte Wirkung erreicht, daß der Energieabsorber 40A anfangs die
Stoßenergie
beim Zusammenstoß verringern kann,
um schließlich
eine ausreichende Energiemenge zu absorbieren.
-
39 und 40 zeigen einen Energieabsorber 40B (energieabsorbierende
Rippen) in einer Variante des Bezugsbeispiels, wobei der Energieabsorber 40B zum
Beispiel durch Heißklebung
so mit der Rückseite
der Stoßstangenfläche 3 fest
verbunden ist, daß der
Energieabsorber 40B der Stoßstangenverstärkung 7 gegenüber angeordnet
ist.
-
Dieser Energieabsorber 40B ist
aus demselben Kunstharzmaterial wie die Stoßstangenfläche 3 hergestellt,
wie z.B. Polypropylen (PP), und ist so aufgebaut, daß er entlang
der Stoßstangenfläche 3 vor
der Stoßstangenverstärkung 7 in
Richtung der Fahrzeugbreite verläuft.
-
Wie in 39 und 40 gezeigt, besteht der Energieabsorber 40B aus
einem Hauptbauteil 55, das in einer aufrechten Stellung
in Richtung der Fahrzeugbreite verläuft, einer Vielzahl von horizontalen vorderen
Rippen 56 und vertikalen vorderen Rippen 57, die
von einer Vorderseite des Hauptbauteils 55 nach vorne verlaufen,
und einer Vielzahl von horizontalen hinteren Rippen 58 und
vertikalen hinteren Rippen 59, die von einer Rückseite
des Hauptbauteils 55 nach hinten verlaufen.
-
In diesem Energieabsorber 40B verjüngen sich
die nach vorne verlaufenden horizontalen vorderen Rippen 56 so,
daß sie
von ihren hinteren Wurzelabschnitten zu ihren vorderen Enden hin
schmaler werden.
-
Ferner ist der Energieabsorber 40B so
aufgebaut, daß die
Energiemenge, die von den horizontalen vorderen Rippen 56 absorbiert
wird, im Vergleich zur Energiemenge, die von den horizontalen hinteren
Rippen 58 absorbiert wird, relativ klein ist.
-
Das heißt, die Dicke (Querschnittsfläche) der horizontalen
vorderen Rippen 56 ist kleiner als die der horizontalen
hinteren Rippen 58, und der Abstand zwischen den vertikalen
vorderen Rippen 57 ist größer als der zwischen den vertikalen
hinteren Rippen 59.
-
Der so aufgebaute Energieabsorber 40B ist zum
Beispiel durch Heißklebung
mit einem bestimmten Abschnitt der Rückseite der Stoßstangenfläche 3 fest
verbunden.
-
Im Falle eines Zusammenstoßes werden
die vorderen Rippen 56, 57 des Energieabsorbers 40B in einem
Bereich m, der in 39 gezeigt
wird, bei einer relativ kleinen Stoßbelastung zusammengefaltet, und
dann werden die hinteren Rippen 58, 59 in einem Bereich
n bei einer größeren Belastung
zusammengefaltet. Dadurch weist der Energieabsorber 40B allgemein
abgestufte Belastungseigenschaften „h" (zweistufige energieabsorbierende Eigenschaften) auf,
wie in 41 gezeigt. Insgesamt
ist die Energiemenge, die vom Energieabsorber 40B absorbiert wird,
im Vergleich zu den obigen Ausführungsformen mit
den Belastungseigenschaften „b" höher.
-
41 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften „h" des Energieabsorbers 40B,
wobei die Horizontalachse die Menge der Verformung (oder Zusammenfaltung)
darstellt, während die
Vertikalachse die Belastung (dynamische Faltlast) darstellt.
-
Der Energieabsorber 40B von 39-41 weist im wesentlichen die gleiche
Arbeitsweise und die gleichen Vorteile auf wie die vorherigen Ausführungsformen.
-
42-44 zeigen einen Energieabsorber 40C (energieabsorbierende
Rippen) in einer anderen Variante des Bezugsbeispiels, wobei der
Energieabsorber 40C zum Beispiel durch Heißklebung
so mit der Rückseite
der Stoßstangenfläche 3 fest
verbunden ist, daß der
Energieabsorber 40C der Stoßstangenverstärkung 7 gegenüber angeordnet
ist.
-
Dieser Energieabsorber 40C ist
aus demselben Kunstharzmaterial wie die Stoßstangenfläche 3 hergestellt,
wie z.B. Polypropylen (PP), und ist so aufgebaut, daß er entlang
der Stoßstangenfläche 3 vor
der Stoßstangenverstärkung 7 in
Richtung der Fahrzeugbreite verläuft.
-
Wie in 42-44 gezeigt, besteht der Energieabsorber 40C aus
einem Hauptbauteil 60, das in einer aufrechten Stellung
in Richtung der Fahrzeugbreite verläuft, einer Vielzahl von horizontalen
Rippen 61-64, die von einer Vorderseite des Hauptbauteils 60 auf
abgestufte Weise nach vorne verlaufen, und einer Vielzahl von vertikalen
Rippen 65-67, die die mehrfachen horizontalen Rippen 61-64 vertikal
miteinander verbinden.
-
In diesem Energieabsorber 40C wirken
die Rippen 61, 62 und 65 als vordere
Rippen, die Rippen 63 und 66 wirken als mittlere
Rippen, die Rippen 64 und 67 wirken als hintere
Rippen. Im Falle eines Zusammenstoßes wird der Energieabsorber 40C (energieabsorbierende
Rippen) bei einer relativ kleinen Stoßbelastung in einem Bereich
r zusammengefaltet, der in 42 gezeigt
wird, bei einer mittleren Stoßbelastung
in einem Bereich s von 42 zusammengefaltet,
und dann bei einer hohen Stoßbelastung
in einem Bereich t von 42 zusammengefaltet.
Dadurch weist der Energieabsorber 40C allgemein abgestufte
Belastungseigenschaften „j" (dreistufige energieabsorbierende
Eigenschaften) auf, wie in 45 gezeigt.
Insgesamt ist die Energiemenge, die vom Energieabsorber 40C absorbiert
wird, im Vergleich zu den obigen Ausführungsformen mit den Belastungseigenschaften „b" höher.
-
45 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften „j" des Energieabsorbers 40C,
wobei die Horizontalachse die Menge der Verformung (oder Zusammenfaltung)
darstellt, während die
Vertikalachse die Belastung (dynamische Faltlast) darstellt.
-
Der so aufgebaute Energieabsorber 40C ist zum
Beispiel durch Heißklebung
mit einem bestimmten Abschnitt der Rückseite der Stoßstangenfläche 3 fest
verbunden.
-
Der Energieabsorber 40C von 42-45 weist im wesentlichen die gleiche
Arbeitsweise und die gleichen Vorteile auf wie die vorherigen Ausführungsformen.
-
46-48 zeigen einen unterbeinstützenden
Abschnitt 41B in einer weiteren Variante des Bezugsbeispiels,
der vom vorderen Querträger 10 getragen
wird, der ein Strukturelement der Fahrzeugkarosserie ist, wobei
Elemente, die denen entsprechen, die in 35-37 gezeigt
werden, durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet werden.
-
Obwohl auch der unterbeinstützende Abschnitt 41B dieser
Variante des Bezugsbeispiels eine Vielzahl von Rippen 51-54 aufweist,
wie der Energieabsorber 40A von 35-37,
ist die Dicke der oberen Rippe 52 kleiner, und die der
unteren Rippe 54 ist größer.
-
Da der unterbeinstützende Abschnitt 41B dieser
Variante, die in 46-48 gezeigt wird, aus einer
Vielzahl von Rippen 51-54 geformt ist, und die Dicke der
oberen Rippe 52 kleiner und die der unteren Rippe 54 größer ist,
erlaubt dies die Durchbiegung des unterbeinstützenden Abschnitts 41B und
ermöglicht
einen höheren
Annäherungswinkel,
wenn eine Last von der Straßenfläche aus
ausgeübt
wird.
-
Es ist hervorzuheben, daß die Durchbiegung des
unterbeinstützenden
Abschnitt 41B behindert würde, wenn die Dicke der oberen
Rippe 52 und die der unteren Rippe 54 beide groß wären. Der
unterbeinstützende
Abschnitt 41B von 46-48 weist ansonsten im wesentlichen die
gleiche Arbeitsweise und die gleichen Vorteile wie vorherigen Ausführungsformen
auf.
-
49-51 zeigen einen unterbeinstützenden
Abschnitt 41C, dessen hinterer Abschnitt vom vorderen Querträger 10 getragen
wird, der ein Strukturelement der Fahrzeugkarosserie ist, im einer
weiteren Variante des Bezugsbeispiels, wobei Elemente, die den in 35-37 gezeigten entsprechen, durch gleiche
Bezugszeichen bezeichnet werden.
-
Der unterbeinstützende Abschnitt 41C von 49-51 weist ein Hauptbauteil 50 auf,
das aus einer vorderen Leiste 47, einer hinteren Leiste 48 und einer
horizontalen Hauptversteifungsplatte 49 geformt ist, die
zusammen einen allgemein H-förmigen Querschnitt
ergeben, wie der unterbeinstützende
Abschnitt 41A von 35-37. Eine Vielzahl von oberen Rippen 68-70,
die parallel zur Längsrichtung
des Fahrzeugs geformt sind, und oberen Rippen 71, 72, die
parallel zur Richtung der Fahrzeugbreite geformt sind, verlaufen
von einer Oberseite der Hauptversteifungsplatte 49 des
Hauptbauteils 50 nach oben, während eine Vielzahl von unteren
Rippen 73-76, die parallel zur Längsrichtung des Fahrzeugs geformt
sind, und unteren Rippen 77-79, die parallel zur Richtung der
Fahrzeugbreite geformt sind, von einer Unterseite der Hauptversteifungsplatte 49 des
Hauptbauteils 50 nach unten verlaufen.
-
Die Abstände zwischen der vorderen Leiste 47,
den oberen Rippen 71, 72 und der hinteren Leiste 48 in
der Längsrichtung
des Fahrzeugs und die Abstände
zwischen den oberen Rippen 68-70 in Richtung der Fahrzeugbreite
sind auf der Oberseite der Hauptversteifungsplatte 49 eher
groß,
während
die Abstände zwischen
der vorderen Leiste 47, den unteren Rippen 77-79 und
der hinteren Leiste 48 in der Längsrichtung des Fahrzeugs und
die Abstände
zwischen den unteren Rippen 73-76 in Richtung der Fahrzeugbreite
auf der Unterseite der Hauptversteifungsplatte 49 kleiner
sind.
-
In diesem unterbeinstützenden
Abschnitt 41C ist die Höhe
der oberen Rippen 68, 70 so gewählt, daß sie allgemein
mit den oberen Enden der oberen Rippen 71, 72 bündig ist,
und die Höhe
der oberen Rippen 69, die in der Mitte der Längsabmessung
des unterbeinstützenden
Abschnitts 41C angeordnet sind, ist (in dieser Variante
des Bezugsbeispiels um die Hälfte)
kleiner als die der oberen Rippen 68, 70.
-
Dementsprechend ist die nach unten
vorspringende Höhe
der unteren Rippen 73, 76 so gewählt, daß sie allgemein
mit den unteren Enden der unteren Rippen 77-79 bündig ist,
und die nach unten vorspringende Höhe der unteren Rippen 74, 75,
die in der Mitte der Längsabmessung
des unterbeinstützenden
Abschnitts 41C angeordnet sind, ist (in dieser Variante
des Bezugsbeispiels um die Hälfte)
kleiner als die der unteren Rippen 73, 76. In
diesem Aufbau bilden die obigen Rippen 69, 74, 75 zusammen
einen Abschnitt, der die Durchbiegung des unterbeinstützenden
Abschnitts 41C erlaubt.
-
Aus der obigen Beschreibung geht
hervor, daß der
unterbeinstützende
Abschnitt 41C auch ohne die in 35-37, 46-48 gezeigten Aussparungen C1, C2 im wesentlichen
die gleichen Wirkungen wie die unterbeinstützenden Abschnitte 41A und 41B entfaltet,
da die Höhe
der oberen Rippen 69 und die nach unten vorspringende Höhe der unteren
Rippen 74, 75, die in der Mitte der Längsabmessung
des unterbeinstützenden
Abschnitt 41C angeordnet sind, kleiner sind.
-
Mit anderen Worten, der unterbeinstützende Abschnitt 41C von 49-51 ist so aufgebaut, daß er seine
eigene Durchbiegung zuläßt und einen
ausreichenden Annäherungswinkel
erlaubt, wenn eine Last von der Straßenfläche aus ausgeübt wird,
da die Höhe
der oberen Rippen 69 und die nach unten vorspringende Höhe der unteren
Rippen 74, 75 kleiner ist.
-
Der so aufgebaute unterbeinstützende Abschnitt 41C ist
zum Beispiel durch Heißklebung
mit einem bestimmten Abschnitt der Stoßstangenfläche 3 fest verbunden.
-
Der unterbeinstützende Abschnitt 41C von 49-51 weist im wesentlichen die gleiche
Arbeitsweise und die gleichen Vorteile auf wie die vorherigen Ausführungsformen.
-
Auch wenn die Energieabsorber 40A, 40B und 40C und
die unterbeinstützenden
Abschnitte 41A, 41B und 41C der obigen
Ausführungsformen alle
eine Rippenstruktur verwenden, in der sich zwei Gruppen von parallelen
Rippen in rechten Winkeln schneiden, können diese Rippen auch so angeordnet sein,
daß sie
sich in anderen Winkeln schneiden. In einer Alternative kann statt
der Rippenstruktur eine Wabenstruktur verwendet werden. Ein anderer
alternativer Ansatz kann darin bestehen, die Rippenstruktur so aufzubauen,
daß mindestens
ein Teil der Rippen in einem schrägen Winkel geformt ist, damit
eine gleichmäßige Lastverteilung
erreicht wird.
-
Ein gewünschte Kombination aus einem
Energieabsorber und einem unterbeinstützenden Abschnitt, die mit
der Stoßstangenfläche 3 fest
verbunden sind, kann aus den Energieabsorbern 40A, 40B, 40C und
den unterbeinstützenden
Abschnitten 41A, 41B, 41C der obigen
Ausführungsformen
gewählt werden.
Zum Beispiel kann der Energieabsorber 40A mit dem unterbeinstützenden
Abschnitt 41C kombiniert werden, oder der Energieabsorber 40B kann
je nach Bedarf mit dem unterbeinstützenden Abschnitt 41A kombiniert
werden.
-
Alternativ dazu kann einer der unterbeinstützenden
Abschnitte 41A, 41B, 41C mit dem zuvor
erwähnten
Energieabsorber 8 kombiniert werden.
-
Ferner kann jeder der Energieabsorber 40A, 40B, 40C und
der unterbeinstützenden
Abschnitte 41A, 41B, 41C statt durch
Heißklebung
durch Klebeverbindung oder jedes andere geeignete Verfahren mit
der Stoßstangenfläche 3 fest
verbunden sein.
-
In den beigefügten Ansprüchen entspricht der Begriff „Stoßstange" der vorderen Stoßstange 9, auf
die in den obigen Ausführungsformen
Bezug genommen wird. Dementsprechend entspricht „seitliches Tragelement" der Stoßstangenverstärkung 7, „Tragelement" entspricht dem Tragarm 27, „Dämpfungsvorrichtung" entspricht dem Öldämpfer 33, „Strukturelement
der Fahrzeugkarosserie" entspricht dem
vorderen Querträger 10,
dem rechteckigen Rahmen 23 oder Streben, und „ein Spalt
zwischen energieabsorbierenden Rippen und der Stoßstangenverstärkung" entspricht dem Spalt
g. Es ist jedoch anzumerken, daß die
vorliegende Erfindung sich nicht auf den Aufbau der obigen Ausführungsformen
beschränkt.
-
Zudem müssen die Energieabsorber 40A, 40B, 40C und
die unterbeinstützenden
Abschnitte 41A, 41B, 41C nicht unbedingt
aus Polypropylen (PP) bestehen, sondern können aus einem anderen geeigneten
Kunstharzmaterial hergestellt sein.
-
52 und 53 zeigen den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
nach einem weiteren Bezugsbeispiel. Der Aufbau dieses Beispiels
umfaßt
einen vorderen Querträger 10,
der in Richtung der Breite verläuft
und als Strukturelement der Fahrzeugkarosserie dient, und eine Halterung 11 wie
zum Beispiel ein kühlertragendes
Element 14 ist mit dem vorderen Querträger 10 verbunden.
-
Eine Vielzahl von hohlen stoßaufnehmenden Elementen 38,
die aus Metallplatten wie z.B. Eisenplatten bestehen, sind auf der
Vorderseite des vorderen Querträgers 10 installiert.
Obwohl in diesem Beispiel drei stoßaufnehmende Elemente 38 vorgesehen
sind, wie in 53 gezeigt,
kann das zentrale stoßaufnehmende
Element 38 in einer Variante des Beispiels entfallen.
-
Die stoßaufnehmenden Elemente 38 sind
so ausgelegt, daß ihre
Verformungsfestigkeit geringer ist als die der Stoßstangenverstärkung 7,
und eine Vorderseite 38a jedes stoßaufnehmenden Elements 38 ist
in der Mitte ihrer Höhe
nach hinten ausgekehlt, wodurch eine Vertiefung geformt wird.
-
Ferner ist eine Stützstange 39 an
einem unteren Abschnitt der Rückseite
einer Stoßstangenfläche 3 vorgesehen.
Diese Stützstange 39 verläuft in Richtung
der Fahrzeugbreite und ist mit der Stoßstangenfläche 3 fest verbunden.
-
In diesem Beispiel wird ein rundes
Metallrohr, zum Beispiel aus Eisen bestehend, als Stützstange 39 verwendet.
Dieses runde Rohr wird vor dem Einbau verbogen, um ihm eine gekrümmte Form (Krümmung) zu
verleihen, die der Stoßstangenfläche 3 korrekt
angepaßt
ist, und wird in einen unteren zylindrischen ausgebuchteten Abschnitt 3a auf
der Rückseite
der Stoßstangenfläche 3 eingebettet,
die aus Kunstharz besteht.
-
Die obigen stoßaufnehmenden Elemente 38 sind
so hinter der Stützstange 39 installiert,
daß sie einander
gegenüberliegend
angeordnet sind, mit einem bestimmten Spalt Ga zwischen dem hintersten Abschnitt
der Stützstange 39 und
den Vorderseiten 38a der stoßaufnehmenden Elemente 38.
Die Längspositionen
der Stoßstangenverstärkung 7 und
der stoßaufnehmenden
Elemente 38 sind so gewählt, daß die Stützstange 39 im
Falle eines Zusammenstoßes
mit den stoßaufnehmenden
Elementen 38 vor der Vorderseite der Stoßstangenverstärkung 7 in Kontakt
kommt. Diese Anordnung wird verwendet, um einen Stoß zu vermeiden,
der verursacht würde, wenn
die Stoßstangenfläche 3 direkt
gegen die Stoßstangenverstärkung 7 auftrifft,
wenn sie nach hinten verschoben wird.
-
54 ist
eine graphische Darstellung der Belastungseigenschaften „a" des Energieabsorbers 8 und
der Belastungseigenschaften „b" der stoßaufnehmenden
Elemente 38.
-
Die Belastungseigenschaften „a" des Energieabsorbers 8 sind
so gewählt,
daß die
Eingangslast und die Verformungsmenge proportional zueinander sind.
Die Belastungseigenschaften „b" der stoßaufnehmenden
Elemente 38 sind zum anderen so gewählt, daß die Eingangslast (in Newton
ausgedrückt) zuerst
vom Nullpunkt bis zu einem Lastniveau „c" proportional zur Verformungsmenge schnell
zunimmt, und dann, nachdem die stoßaufnehmenden Elemente 38 begonnen
haben, sich plastisch zu verformen, wenn die Eingangslast das Lastniveau „c" erreicht hat, nimmt
die Verformungsmenge bei etwa konstanter Belastung zu. Das Elastizitätsmodul
der stoßaufnehmenden
Elemente 38 ist auf einen Wert eingestellt, der größer ist
als der des Energieabsorbers B.
-
Die stoßaufnehmenden Elemente 38 entfalten
die in 54 gezeigten
Belastungseigenschaften „b", nachdem der obige
Spalt Ga auf Null gesetzt wurde, wenn die Stützstange 39, die auf
der Stoßstangenfläche 3 befestigt
ist, im Falle eines Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger nach hinten verschoben
wurde und mit den Vorderseiten 38a der stoßaufnehmenden
Elemente 38 in Kontakt gekommen ist. Das Lastniveau c der Belastungseigenschaften „b" wird bevorzugt auf
einen Wert eingestellt, der 7000 N (Newton) nicht übersteigt,
um Verletzungen an den Beinen des Fußgängers zu vermeiden.
-
Im Aufbau dieses Bezugsbeispiels
wird die Belastung im Falle eines Zusammenstoßes zwischen dem Fahrzeug und
einem Fußgänger in
Richtung des Pfeils x ausgeübt,
der in 52 gezeigt wird,
wodurch die Stützstange 39 zusammen
mit der Stoßstangenfläche 3 nach
hinten verschoben wird, während
sie die Stoßenergie
absorbiert, und mit den Vorderseiten 38a der stoßaufnehmenden
Elemente 38 in Kontakt kommt.
-
Da eine Last, die auf die stoßaufnehmenden Elemente 38 ausgeübt wird,
gewöhnlich
kleiner ist als das in 54 gezeigte
Lastniveau c, wird die (durch den Pfeil x dargestellte) Eingangslast
an der Stoßstangenfläche 3 von
den stoßaufnehmenden
Elementen 38 aufgenommen, deren hintere Enden vom vorderen
Querträger 10 getragen
werden.
-
Im Falle eines Zusammenstoßes zwischen dem
Fahrzeug und einem Fußgänger wird
der Fußgänger daher
durch die Stützstange 39 an
Bereichen seiner Beine weggefegt, die tiefer sind als das Knie, und
zum Fahrzeug hin fällt.
Nachdem die Stoßenergie
absorbiert wurde, die auf den Fußgänger ausgeübt wurde, wenn seine Beine
mit einem Abschnitt der Stoßstangenfläche 3 in
Kontakt kommen, wo der Energieabsorber 8 angeordnet ist,
wird der Fußgänger auf
die Haube 1 geworfen.
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Wenn zum anderen ein Abschnitt der
Stoßstangenfläche 3,
der mit der Stützstange 39 versehen ist,
gegen ein Hindernis auf der Straßenfläche trifft, wird eine Stoßbelastung
von unten ausgeübt,
wie durch den Pfeil y in 52 angezeigt.
In diesem Fall wird die in der Stoßstangenfläche 3 eingebettete Stützstange 39 zusammen
mit dem unteren Abschnitt der Stoßstangenfläche 3 nach oben verschoben,
und wenn die nach oben gerichtete Stoßbelastung aufgehoben wird,
kehrt die Stützstange 39 in ihre
Ausgangsposition zurück.
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Da der Fußgänger beim Zusammenstoß von der
Stützstange 39 an
Bereichen seiner Beine weggefegt wird, die tiefer als das Knie sind,
und auf die Haube 1 geworfen wird, kann der Fußgänger vor
Sekundärschäden geschützt werden.
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Der Aufbau dieses Beispiels weist
auch die vorteilhafte Wirkung auf, das es möglich ist, die Beine des Fußgängers wirkungsvoll
zu schützen,
indem die Belastungseigenschaften „b" der stoßaufnehmenden Elemente 38 auf
geeignete Weise gewählt
werden. Da die Stützstange
39 zudem voll in die Stoßstangenfläche 3 integriert
ist, ist die Montage dieser Ausführungsform
besonders einfach. Durch den einfachen Aufbau dieses Beispiels wird
das Auftreten von Fehlfunktionen vermieden, da es im Unterschied
zum vorerwähnten
konventionellen Aufbau nicht erforderlich ist, Sensoren und einen
Airbag vorzusehen.
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Da die Stützstange 39 in diesem
Aufbau in der Kunstharz-Stoßstangenfläche 3 eingebettet
ist, ist es zudem möglich,
die Stützstange 39,
die eine funktionelle Komponente im unteren Abschnitt der Stoßstangenfläche 3 ist,
auf zuverlässige
Weise zurückzuhalten
und die Produktivität
und die Einfachheit der Montage zu verbessern.
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Obwohl im Aufbau des Bezugsbeispiels
die Stützstange 39 aus
einem runden Eisenrohr in einem unteren Abschnitt der Stoßstangenfläche 3 eingebettet
ist, kann eine Stützstange 39a aus
einem runden Kunstharzrohr durch Klebeverbindung oder Heißklebung
mit einem unteren Abschnitt der Rückseite des Stoßstangenfläche 3 fest
verbunden sein, wie in 55 gezeigt.
In diesem Bezugsbeispiel können die
Stoßstangenfläche 3 und
die Stützstange 39a aus thermoplastischen
Materialien wie Kunstharz wie z.B. Polypropylen (PP), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)
oder Polyethylen (PE) bestehen.
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Der Aufbau dieses Bezugsbeispiels,
bei dem die Stützstange 39a an
einem unteren Abschnitt der Stoßstangenfläche 3 aus
Kunstharz befestigt ist, vereinfacht den Formungsvorgang im Vergleich
zum Bezugsbeispiel, bei dem die Stützstange 39 aus Metall in
der Stoßstangenfläche 3 eingebettet
ist. Darüber hinaus
weist dieses Beispiel die vorteilhafte Wirkung auf, daß die Festigkeit
der Stützstange 39a zum
Beispiel durch Ändern
ihres Durchmessers leicht angepaßt werden kann.
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56 und 57 zeigen den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
nach einem weiteren Bezugsbeispiel, wobei eine Stützstange 39,
die aus einem runden Metallrohr besteht, durch eine Vielzahl von
Klemmen 97 mit einem unteren Abschnitt der Rückseite
der Stoßstangenfläche 3 fest
verbunden ist.
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Das heißt, am unteren Abschnitt der
Rückseite
der Stoßstangenfläche 3 sind
eine Vielzahl von Rippen 3b in bestimmten Abständen in
Richtung der Fahrzeugbreite geformt. Eine Einbaurinne 3c,
die einen halbkreisförmigen
Querschnitt aufweist, der der gekrümmten Außenfläche der Stützstange 39 entspricht,
ist in jeder Rippe 3b geformt, und Befestigungsmuttern 98 sind
darin eingebettet. Die Stützstange 39 wird
befestigt, indem die Klemmen 97 mit Befestigungsteilen 99 wie
zum Beispiel Bolzen angezogen werden, wobei die Stützstange 39,
die aus dem runden Metallrohr besteht, in die Einbaurinnen 3C in
den Rippen 3B abgeordnet ist.
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In einer Variante dieses Bezugsbeispiels können die
Klemmen 97 mit Blechschrauben 100 an der Stoßstangenfläche 3 befestigt
werden, wie in 58 gezeigt.
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In den beigefügten Ansprüchen entspricht der Begriff „Stützstange" der Stützstange 39, 39a,
die aus einem runden Metallrohr oder aus einer runden Kunstharzstange
besteht, auf die in den obigen Ausführungsformen Bezug genommen
wird. Dementsprechend entspricht „Strukturelement der Fahrzeugkarosserie" dem vorderen Querträger 10,
und „stoßaufnehmendes
Element" entspricht
dem stoßaufnehmenden
Element 38, das aus Eisenplatten besteht. Es ist jedoch
anzumerken, daß die
vorliegende Erfindung sich nicht auf den Aufbau der obigen Ausführungsformen
beschränkt.
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Zum Beispiel kann der vordere Querträger 10,
der als Strukturelement (verstärkendes
Element) der Fahrzeugkarosserie dient, durch ein spezifische Teil
mit rechteckiger Form ersetzt werden.
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Obwohl die stoßaufnehmenden Elemente 38 des
Aufbaus von 52 aus Metallplatten
bestehen, können
sie durch Elemente wie mechanische Dämpfungsvorrichtungen oder Kunstharz-Strukturelemente
ersetzt werden.
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Die Stoßstangenfläche 3 und die Kunstharz-Stützstange 39a können auch
mit einer Spritzausblasgießmachine
aus einem Stück
gegossen sein.
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Obwohl die Stützstange 39 im Aufbau
von 52 aus einem runden
Metallrohr besteht, kann sie durch ein Rohr mit verschiedenen Durchmessern oder
durch eine Rohrkombination mit abgestuften Durchmessern ersetzt
werden. Ein anderer alternativer Aufbau besteht darin, die aus einem
runden Metallrohr bestehende Stützstange 39 durch
Klebeverbindung mit einem unteren Abschnitt der Rückseite der
Stoßstangenfläche 3 fest
zu verbinden.
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In einem ersten Aspekt der Erfindung
wird ein Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
bereitgestellt, wobei eine Stoßstange
an einer unteren Position einer Haube auf der Fahrzeugfront angeordnet
ist, umfassend ein seitliches Tragelement, das am Kraftfahrzeug-Vorderwagen
angeordnet ist und in Richtung der Fahrzeugbreite verläuft, ein
energieabsorbierendes Element, das vor dem seitlichen Tragelement vorgesehen
ist, und einen vorspringenden Abschnitt, der an einem unteren Abschnitt
der Stoßstange
so vorgesehen ist, daß ein
vorderes Ende des vorspringenden Abschnitts weiter nach vorne vorspringt
als das seitliche Tragelement.
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Da im obigen Aufbau das energieabsorbierende
Element vor dem seitlichen Tragelement vorgesehen ist und der vorspringende
Abschnitt am unteren Abschnitt der Stoßstange angeordnet ist, wobei das
vordere Ende des vorspringenden Abschnitts weiter nach vorne vorspringt
als das seitliche Tragelement, fegt der vorspringende Abschnitt
im Falle eines Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger zuerst den Fußgänger an
den Bereichen seiner Beine weg, die tiefer als das Knie sind, und
nachdem das energieabsorbierende Element die Stoßenergie absorbiert hat, die
auf die Beine des zum Fahrzeug hin fallenden Fußgängers ausgeübt wurde, wird der Fußgänger auf
die Haube geworfen. Dadurch wird die vorteilhafte Wirkung erreicht,
daß der
Fußgänger vor
Sekundärschäden geschützt werden
kann.
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Eine andere vorteilhafte Wirkung
ist, daß es möglich ist,
für eine
erhöhte
Beinsicherheit des Fußgängers zu
sorgen, indem die Festigkeit des vorspringenden Abschnitts auf geeignete
Weise gewählt wird,
den Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau zu vereinfachen und das Auftreten
von Fehlfunktionen zu verhindern.
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In einer Form der Erfindung wird
das seitliche Tragelement durch eine Stoßstangenverstärkung gebildet.
Da die in Querrichtung verlaufende Stoßstangenverstärkung in
diesem Aufbau als seitliches Tragelement verwendet wird, kann das
bereits vorhandene Element effektiv genutzt werden.
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Erfindungsgemäß ist das vordere Ende des vorspringenden
Abschnitts an einer weiter vorne liegenden Position als das vordere
Ende des energieabsorbierenden Elements angeordnet. Dieser Aufbau
ist darin vorteilhaft, daß er
dem vorspringenden Abschnitt erlaubt, den Fußgänger im Falle eines Zusammenstoßes zwischen
dem Fahrzeug und einem Fußgänger auf
zuverlässige
Weise an Bereichen seiner Beine wegzufegen, die tiefer als das Knie
sind.
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Erfindungsgemäß ist das energieabsorbierende
Element vor einer Linie angeordnet, die ein vorderes Ende der Haube
mit dem vorderen Ende des vorspringenden Abschnitts verbindet. Dieser Aufbau
ist darin vorteilhaft, daß das
energieabsorbierende Element die Stoßenergie absorbiert, die auf
die Beine des Fußgängers ausgeübt wird,
der noch wirkungsvoller zum Fahrzeug hin geworfen wird, wodurch
es möglich
ist, die Beine des Fußgängers vor der
Stoßenergie
zu schützen.
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Erfindungsgemäß ist die Steifigkeit des vorspringenden
Abschnitts auf einen Wert eingestellt, der größer ist als der des energieabsorbierenden
Elements. Dieser Ansatz ist darin vorteilhaft, daß er dem vorspringenden
Abschnitt erlaubt, den Fußgänger auf
zuverlässige
Weise an seinen Unterbeinen wegzufegen.
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In einer anderen Form der Erfindung
wird der vorspringende Abschnitt durch ein Kunstharzelement gebildet.
Dieser Aufbau ist darin vorteilhaft, daß für eine bessere Formbarkeit
des vorspringenden Abschnitts sorgt und dem vorspringenden Abschnitts mehr
Flexibilität
bei der Anpassung an das Fahrzeugdesign verleiht.
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In einer anderen Form der Erfindung
umfaßt der
vorspringende Abschnitt eine Stützstange,
die entlang eines unteren Abschnitts der Stoßstangenfläche verläuft, und ein Tragelement, das
die Stützstange
an der Front der Fahrzeug karosserie hält. Dies ist darin vorteilhaft,
daß der
Fußgänger mit
einem einfachen Aufbau wirkungsvoll an seinen Unterbeinen weggefegt
werden kann.
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In einer anderen Form der Erfindung
ist das energieabsorbierende Element ein energieabsorbierendes Metallelement,
ein Kunstharz-Strukturelement oder eine mechanische Dämpfungsvorrichtung. Dieser
Aufbau ist darin vorteilhaft, daß das energieabsorbierende
Element die Stoßenergie
auf wirkungsvolle Weise absorbieren kann, bevor der Fußgänger mit
der Haube in Kontakt kommt, die Geschwindigkeit des Fußgängers reduzieren
kann, wenn er nach vorne fällt,
und den Fußgänger auf
zuverlässigere
Weise auf die Haube werfen kann.
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In einer anderen Form der Erfindung
ist der vorspringende Abschnitt an ein Strukturelement der Fahrzeugkarosserie
befestigt, das an ihrem Frontabschnitt vorgesehen ist. Dieser Aufbau
ist darin vorteilhaft, daß der
vorspringende Abschnitt im Falle eines Zusammenstoßes zwischen
dem Fahrzeug und einem Fußgänger eine
frontale Stoßbelastung
auf wirkungsvolle Weise aufnehmen kann und den Fußgänger auf
zuverlässige
Weise an seinen Beinen wegfegen kann, da er dem vorspringenden Abschnitt
genügend
Festigkeit verleiht, um der Stoßbelastung standzuhalten.
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In einer anderen Form der Erfindung
ist das seitliche Tragelement an den vorderen Enden des linken und
rechten vorderen seitlichen Rahmenelements befestigt, und die Stärke des
vorspringenden Abschnitts in der Längsrichtung des Fahrzeugs ist von
seinem linken und rechten Ende zu seiner Mitte hin zunehmend. Dieser
Aufbau ist darin vorteilhaft, daß er verhindert, daß die Mitte
einer Durchbiegung ausgesetzt wird, und die Verteilung der Längsbelastung,
die im Falle einer Zusammenstoßes
vom vorspringenden Abschnitt aufgenommen wird, kann etwa gleichmäßig gemacht
werden.
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In einer anderen Form der Erfindung
ist das seitliche Tragelement an den vorderen Enden der vorderen
seitlichen Rahmenelemente befestigt, der vorspringende Abschnitt
ist vor und unter der vorderen seitlichen Rahmenelementen angeordnet,
und der vorspringende Abschnitt weist einen U-förmigen oder
kanalartigen Querschnitt auf, dessen offene Seite nach hinten gerichtet
ist. Da der vorspringende Abschnitt einen U-förmigen oder kanalartigen Querschnitt
aufweist, ist er im Vergleich zum vorspringenden Abschnitt mit einem
vollen Querschnitt leicht verformbar, wenn er die Stoß energie
beim Zusammenstoß aufnimmt.
Daher ist dieser Aufbau darin vorteilhaft, daß er die Stoßenergie
im Falle eines Zusammenstoßes
wirkungsvoll absorbieren kann.
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In einer anderen Form der Erfindung
weist der vorspringende Abschnitt einer gewellte Fläche mit
abwechselnden Wülsten
und Vertiefungen auf, die parallel zur Längsrichtung des Fahrzeugs geformt sind.
Dieser Aufbau ist darin vorteilhaft, daß die abwechselnden Wülste und
Vertiefungen ein schnelles Nachlassen der Verformungsfestigkeit
des vorspringenden Abschnitts verhindern, das auf seine Verformung
in der Längsrichtung
des Fahrzeugs zurückzuführen ist,
wenn im Falle eines Zusammenstoßes zwischen
dem Fahrzeug und einem Fußgänger eine Stoßbelastung
auf den vorspringenden Abschnitt ausgeübt wird, wodurch der vorspringende
Abschnitt die Stoßenergie
bei einer konstanten Eingangslast absorbieren kann, wenn er sich
nach hinten verformt.
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In einer anderen Form der Erfindung
wird das seitliche Tragelement durch eine bereits vorhandene Stoßstangenverstärkung gebildet.
Dieser Aufbau ist darin vorteilhaft, daß er durch effektive Nutzung
des vorhandenen Elements für
eine verbesserte Lasttragefestigkeit des vorspringenden Abschnitts sorgen
kann.
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Einem Bezugsbeispiel gemäß wird ein
Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau mit einer Stoßstange bereitgestellt, die
an einer unteren vorderen Position einer Haube auf der Fahrzeugfront
vorgesehen ist, umfassend ein seitliches Tragelement, das hinter
einer Stoßstangenfläche der
Stoßstange
vorgesehen ist und in Richtung der Fahrzeugbreite verläuft, und einen
unterbeinstützenden
Abschnitt, der an einem unteren Abschnitt der Stoßstange
vorgesehen ist in Richtung der Fahrzeugbreite verläuft, wobei
ein hinterer Abschnitt des unterbeinstützenden Abschnitts von einem
Strukturelement der Fahrzeugkarosserie getragen wird, wobei ein
vorderes Ende des unterbeinstützenden
Abschnitts weiter nach vorne vorspringt als das seitliche Tragelement,
wenn die Stoßstangenfläche nach
hinten verschoben wird. Dieser Aufbau weist die folgenden vorteilhaften
Wirkungen auf.
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Das heißt, da die Stoßstangenfläche im Falle eines
Zusammenstoßes
zwischen dem Fahrzeug und einem Fußgänger zuerst nach hinten verschoben
wird, springt das vordere Ende des unterbeinstützenden Abschnitts weiter nach vorne
vor als das seitliche Tragelement, und der unterbeinstützende Abschnitt,
dessen hinterer Abschnitt vom Strukturelement der Fahrzeugkarosserie
getragen wird, nimmt eine frontale Stoßbelastung auf. Daher wird
der Fußgänger beim
Zusammenstoß vom
unterbeinstützenden
Abschnitt an Bereichen seiner Beine weggefegt, die tiefer als das
Knie sind, so daß der
zum Fahrzeug hin fallende Fußgänger auf
zuverlässige
Weise auf die Haube geworfen wird. Es wird die vorteilhafte Wirkung
erreicht, daß der
Fußgänger vor
Sekundärschäden geschützt werden
kann.
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Der obige Aufbau ist auch darin vorteilhaft, daß es möglich ist,
durch geeignete Wahl der Festigkeit (oder der Belastungseigenschaften)
des unterbeinstützenden
Abschnitts für
eine erhöhte
Beinsicherheit der Fußgängers zu
sorgen, den Aufbau des Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbaus zu vereinfachen und
das Auftreten von Fehlfunktionen zu vermeiden. Ferner ist das Design
der Stoßstange
keinen Einschränkungen
unterworfen, so daß seine
Montage vereinfacht werden kann.
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In einer anderen Form des Bezugsbeispiels wird
das seitliche Tragelement durch eine Stoßstangenverstärkung gebildet.
Dies ist darin vorteilhaft, das es möglich ist, das bereits vorhandene
Element auf wirkungsvolle Weise zu nutzen.
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In einer anderen Form des Bezugsbeispiels umfaßt der Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau
ein energieabsorbierendes Element, das vor dem seitlichen Tragelement
vorgesehen ist, wobei die Steifigkeit des unterbeinstützenden
Abschnitts auf einen Wert eingestellt ist, der größer ist
als der des energieabsorbierende Elements. Dieser Aufbau ist darin
vorteilhaft, daß er
es erlaubt, den Fußgänger auf
zuverlässige
Weise an seinen Beinen wegzufegen, und das energieabsorbierende
Element kann die Stoßenergie,
die auf die Unterbeine des zum Fahrzeug hin geworfenen Fußgängers ausgeübt wird,
wirkungsvoll absorbieren.
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In einer anderen Form des Bezugsbeispiels weist
der unterbeinstützende
Abschnitt obere Rippen und untere Rippen auf, wobei die Dicke der
oberen Rippen auf einen Wert eingestellt ist, der kleiner ist als
der der unteren Rippen. Dieser Aufbau ist darin vorteilhaft, daß er die
Durchbiegung des unterbeinstützenden
Abschnitts erlaubt und einen größeren Annäherungswinkel ermöglicht,
wenn eine Belastung von der Straßenfläche aus ausgeübt wird.
Es ist anzumerken, daß die
Durchbiegung des unterbeinstützenden
Abschnitts behindert würde,
wenn die Dicken der oberen Rippen und der unteren Rippen beide gleich
wären.
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In einer weiteren Form des Bezugsbeispiels weist
der unterbeinstützende
Abschnitt obere Rippen und untere Rippen auf, wobei der Abstand
der oberen Rippen größer ist
als der der unteren Rippen. Dieser Aufbau ist darin vorteilhaft,
daß er
die Durchbiegung des unterbeinstützenden
Abschnitts erlaubt und einen größeren Annäherungswinkel
ermöglicht, wenn
eine Belastung von der Straßenfläche aus
ausgeübt
wird. Es ist anzumerken, daß die
Durchbiegung des unterbeinstützenden
Abschnitts behindert würde,
wenn die Abstände
zwischen den oberen Rippen und den unteren Rippen beide gleich wären.
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Einem weiteren Bezugsbeispiel gemäß wird ein
Kraftfahrzeug-Vorderwagenaufbau mit einer Stoßstange bereitgestellt, die
an einer unteren vorderen Position einer Haube auf der Fahrzeugfront
vorgesehen ist, umfassend eine Stoßstangenverstärkung, die
hinter einer Stoßstangenfläche der
Stoßstange
vorgesehen ist und in Richtung der Fahrzeugbreite verläuft, eine
Stützstange,
die in Richtung der Fahrzeugbreite an einem unteren Abschnitt der
Stoßstangenfläche verläuft und
mit der Stoßstangenfläche fest
verbunden ist, und ein stoßaufnehmendes Element,
das hinter der Stützstange
vorgesehen ist und von einem Strukturelement der Fahrzeugkarosserie
nach vorne vorspringt, wobei das stoßaufnehmende Element eine kleinere
Verformungsfestigkeit aufweist als die Stoßstangenverstärkung, wobei
zwischen einer Rückseite
der Stützstange
und einem vorderen Ende des stoßaufnehmenden
Elements ein bestimmter Spalt vorgesehen ist, und wobei die Stützstange
mit dem stoßaufnehmenden
Element vor einer Vorderseite der Stoßstangenverstärkung in Kontakt
kommt, wenn die Stoßstangenfläche nach hinten
verschoben wird.
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Im Falle eines Zusammenstoßes zwischen dem
Fahrzeug und einem Fußgänger wird
die Stützstange,
die mit einem unteren Abschnitt der Stoßstangenfläche fest verbunden ist, um
die Breite des obigen Spalts nach hinten verschoben und kommt mit
dem stoßaufnehmenden
Element vor der Stoßstangenverstärkung in
Kontakt, wodurch eine Eingangslast vom stoßaufnehmenden Element aufgenommen
wird. Dieser Aufbau ist darin vorteilhaft, daß der Fußgänger beim Zusammenstoß zwischen
dem Fahrzeug und dem Fußgänger von
der Stützstange an
Bereichen seiner Beine weggefegt wird, die tiefer als das Knie sind,
und auf die Haube geworfen wird, wodurch der Fußgänger vor Sekundärschäden geschützt ist.
Da die Stützstange
mit der Stoßstangenfläche fest
verbunden ist, erlaubt dieser Aufbau eine besonders einfache Montage.
Da es im Gegensatz zum konventionellen Aufbau nicht erforderlich
ist, Sensoren und einen Airbag vorzusehen, ist der Aufbau einfach
und das Auftreten von Fehlfunktionen wird vermieden.
-
In einer weiteren Form des Bezugsbeispiels ist
die Stützstange
in eine Stoßstangenfläche aus Kunstharz
eingebettet. Dieser Aufbau ist darin vorteilhaft, daß die Stützstange,
die als funktionelle Komponente wirkt, auf zuverlässige Weise
im unteren Abschnitt der Stoßstangenfläche gehalten
werden kann, und der Aufbau trägt
dazu bei, die Produktivität
zu erhöhen
und die Montage zu vereinfachen.
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Diese Patentanmeldung basiert auf
den japanischen Patentanmeldungen mit den fortlaufenden Nummern
11-181556; 11-181557; 11-223877; und 11-275278.
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Obwohl die vorliegende Erfindung
beispielhaft Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen ausführlich beschrieben
wurde, versteht es sich, daß für den Fachmann
verschiedene Änderungen und
Modifikationen ersichtlich sind. Sofern diese Änderungen und Modifikationen
nicht vom Umfang der vorliegenden Erfindung abweichen, der durch
die Ansprüche
definiert wird, sind sie daher hierin eingeschlossen.