[go: up one dir, main page]

DE600096C - Kurzschlussbremsschaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge - Google Patents

Kurzschlussbremsschaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge

Info

Publication number
DE600096C
DE600096C DEA62857D DEA0062857D DE600096C DE 600096 C DE600096 C DE 600096C DE A62857 D DEA62857 D DE A62857D DE A0062857 D DEA0062857 D DE A0062857D DE 600096 C DE600096 C DE 600096C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
circuit
brake
driver
braking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA62857D
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Guenther
Hermann Hermle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA62857D priority Critical patent/DE600096C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE600096C publication Critical patent/DE600096C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/003Dynamic electric braking by short circuiting the motor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/02Dynamic electric resistor braking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Kurzschlußbremsschaltung für elektrisch betriebene Fahrzeuge Für die Kurzschlußabbremsung einzelner elektrisch betriebener Wagen benutzt man von Hand bediente Starkstromfahrschalter, die den Bremsstrom unmittelbar steuern. Soll mit zwei Triebwagen gefahren werden, so läßt sich die Bremsung mit Hilfe eines derartigen Starkstromfahrschalters auch noch regeln. Wird aber die Forderung gestellt, bei einem Zuge, bestehend aus drei oder mehr Triebwagen, eine Kurzschlußbremsung regelbar durchzuführen, so muß man zur indirekten Steuerung übergehen. Für derartige Fälle benutzt man die sogenannte Schützensteuerung. Bei diesen Steuerungen ist aber eine Kurzscblußbremsung nur so lange gewährleistet, als Netzspannung vorhanden ist. Bleibt letztere aus irgendeinem Grund, z. B. durch Abspringen des Stromabnehmers, aus, so müssen zusätzliche Einrichtungen, z. B. spannungsabhängige durch Federkraft betriebene Bremskontroller, vorgesehen werden, die auch für derartige Fälle eine Kurzschlußbremsung ermöglichen. Es sind also zwei voneinander getrennte Apparatesysteme erforderlich, um die Kurzschlußbremsung für jeden Fall durchführen zu können.
  • Verschiedentlich ist schön versucht worden, regelbare Kurzschlußbremsschaltungen zu erzielen, die auch dann wirksam sind, wenn die Steuerspannung ausbleibt. Durch keine der bekannten Steuerungen ist jedoch eine einwandfreie Lösung dieser Aufgabe erreicht worden, da eine willkürliche Beeinflussung des durch Federkraft bewirkten Ablaufs des Schaltwerkes bei diesen Steueranordnungen nicht möglich ist. Aus diesem Grunde kann im Falle des Blockierens der Räder, d. b. also beim Festbremsen der Räder, die ordnungsgemäße Bremsung nicht mehr hergestellt werden. Das Fahrzeug kommt dann ins Gleiten. Bei einer bekannten Bremsschaltung wird beispielsweise beim Ausbleiben der Netzspannung durch den Fahrtbremswender unter dem Einfluß einer Feder die Bremsfigur hergestellt. Die Bremsstufen werden dann durch einige den Kurzschlußwiderstand steuernde, mit einer festenZeiteinstellung versehene Schütze selbsttätig eingestellt. -Ganz davon abgesehen, daß eine derartige Anordnung sehr grobstufig arbeitet, da schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht sämtliche Schütze mit einer derartigen Zeiteinstellung versehen werden können, ist eine willkürliche Bremsung im Gefahrenfalle nicht möglich. Eine andere bekannte Steuerung stellt beim Ausbleiben der Netzspannung im führenden Wagen die Kurzschlußbremsung lediglich durch Starkstromhilfsbelege her. Auch dadurch wird die gestellte Aufgabe nur unzulänglich gelöst.
  • Die Erfindung hat gegenüber sämtlichen bekannten Anordnungen. erst die Möglichkeit geschaffen, unter Verrizeidung komplizierter Mittel ein unter Wirkung eines Kraftspeichers ablaufendes Bremsschaltwerk willkürlich zu steuern. Die allen Anforderungen genügende Bremsregelang -wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine zwischen Führerschalter und Schaltwerk wirkende Nachlaufsteuerung ein Sperrelement, beispielsweise die Düse einer Flüssigkeitsumlaufdämpfung, betätigt, wobei der Steuerstromkreis für die Nachlaufsteuerung beim Ausbleiben der Netzspannung in an sich bekannter Weise selbsttätig an eine besondere Hilfsstromquelle angeschlossen wird.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. x ist ein Bremsschaltwerk, welches mit Steuerstrombelägen z und Starkstrombelägen 3 versehen ist. Der Führerschalter q. ist auf der Bremsseite mit Steuerstromkontakten versehen und steuere einen Schleppkontakt 5, welcher beim Schalten in die Bremsstellungen geöffnet ist, sich aber schon beim Rückdrehen um eine Schaltstufe schließt. Das Schalten des Bremsschaltwerkes i in die einzelnen Kurzschlußbremsstellungen besorgt eine Feder 6, die beim Rückholen des Bremsschaltwerkes nach der Nullstellung durch ein Solenoid 7 aufgeladen wird. Beide Schaltrichtungen des Bremsschaltwerkes werden durch einen Flüssigkeitsumlauf 8 beeinflußt, der durch eine Düse 9 geregelt wird. Durch die Zugfeder io wird die Düse geöffnet, während sie bei Erregung der Spule ii geschlossen wird. 12 stellt ein Nullspannungsrelais dar, dessen Kontakt 13 die Spule ii an Netzspannung legt, solange diese vorhanden ist. Beim Ausbleiben der Netzspannung fällt der Kontakt 13 an und legt die Spule ii dadurch an die Bremsspannung der Motoren. Das Nullspannungsrelais ist außerdem noch mit einem Kontakt 22 versehen, der die Spule ii beim Ausbleiben der Netzspannung über den Führerschalter an Erde legt. 24 ist der Anker eines der Fahrmotoren, dessen eine Klemme beim Ausbleiben der Netzspannung mit dem einen der Kontakte 25 des Spannungsrelais 12 verbunden ist.
  • Die Steuerung der Kurzschlußbremsung vollzieht sich folgendermaßen: Das Bremsschaltwerk befindet sich in der Nullstellung (wie gezeichnet). Die Feder 6 ist gespannt, solange sich der Führerschalter in der Nullstellung oder auf einer der Fahrstellungen befindet. In der Nullstellung des Führerschalters ist der Schleppkontakt 5 geschlossen und somit auch der Stromkreis für das Rückholsolenoid 7. Ferner ist auch die Düse 9 geschlossen, da der Strom für die Spule ii über die Steuerstrombeläge 2 des Bremsschaltwer, kes i, die Leitung 1q. und die Steuerstrombeläge des Führerschalters q. nach Erde fließt.
  • Bringt nun der Führer den Führerschalter q. in irgendeine der Bremsstellungen, z. B. in die dritte Bremsstellung, so wird sofort beim Schalten des Führerschalters von Null in die erste Bremsstellung das Rückholsolenoid 7 stromlos, da jetzt der Schleppkontakt 5 die gestrichelt gezeichnete Lage einnimmt, und ferner wird die Spule ii stromlos, da die Verbindung der Leitung 1q nach Erde am Führerschalter aufgehoben ist. Die Feder io öffnet jetzt die Düse 9 und gibt den Flüssigkeitsumlauf frei. Unter dem Einfluß der Feder 6 wird nun das Bremsschaltwerk in die einzelnen Bremsstellungen gedreht; dabei wird der Kern des Solenoides 7 nach oben bewegt und die über dem Kern befindliche Flüssigkeit durch die Düse 9 nach unten gedrückt. In dem Zeitpunkt, in welchem das Bremsschaltwerk auf der angesteuerten (dritten) Bremsstufe angekommen ist, wird der Stromkreis für die Spule ii geschlossen. Der Strom nimmt folgenden Verlauf: Vom Stromabnehmer 23 über den 'Kontakt 13 des Nullspannungsrelais 12, die Spule ii, den Belag 2 des Schaltwerkes i, die Leitung 17 zu dem Belag des Führerschalters q. zur Erde. Die Düse 9 schließt, der Flüssigkeitsumlauf ist unterbrochen und das Bremsschaltwerk bleibt auf der vom Führerschalter vorbezeichneten (dritten) Stellung stehen.
  • Wird nun der Führerschalter um eine Stellung, also auf die zweite Bremsstellung zurückgedreht, so wird der Schleppkontakt 5 geschlossen und das Solenoid 7 erhält Strom. Gleichzeitig wurde durch das Rückdrehen des Führerschalters der Stromkreis für die Spule =r unterbrochen; die Düse 9 ist geöffnet, und das Solenoid 7 holt das Bremsschaltwerk unter gleichzeitigem Spannen der Feder 6 zurück. Ist das Bremsschaltwerk. auf der zweiten Bremsstufe angelangt, so wird durch die Leitung 16 der Stromkreis für die Spule ii geschlossen; die Düse 9 schließt und das Bremsschaltwerk bleibt stehen.
  • Aus den vorstehend beschriebenen Betriebsfällen ist ohne weiteres ersichtlich, daß, solange Netzspannung vorhanden ist, mit Hilfe der Leitungen 1q. bis 2o das Bremsschaltwerk in jede durch den Führerschalter vorbestimmte Bremsstellung gebracht werden kann.
  • Bleibt die Netzspannung aus irgendeinem Grunde aus, so werden das Nullspannungsrelais 12, die Magnetspule ii und das Solenoid 7 stromlos. Der Flüssigkeitsumlauf ist freigegeben und das Bremsschaltwerk wird unter dem Einfluß der Feder 6 in die Bremsstellungen bewegt. Sobald sich aber die Bremsspannung entwickelt hat, wird die Spule ii, die einerseits über den Kontakt 13 an die Bremsspannung (Motoranker 2q.) und andererseits über den Kontakt 22 und den Führerschalter an Erde gelegt ist, erregt, der Flüssigkeitsumlauf wird unterbrochen, und das Bremsschaltwerk bleibt stehen.
  • An der unvermittelt einsetzenden Bremsung erkennt der Führer nun, daß die Netzspannung ausgeblieben und die selbsttätige Bremsung in der erforderlichen Weise eingesetzt hat. Er weiß auch, daß über die zunächst erreichte Stellung das Schaltwerk nicht selbsttätig weiterschaltet, sondern daß es dort durch die Dämpfungsv orrichtung festgehalten wird. Ist die Netzspannung ausgeblieben, während der Fahrschalter 4 sich in der Nullstellung befand, und will der Fahrer nun die@Bremsung durch Weiterschalten erhöhen, so kann er dies dadurch bewirken, daß er den Führerschalter von der Nullstellung auf die erste Bremsstellung und dann wieder zurück nach Null schaltet. Sowie er nämlich auf die Stellung i übergeht, ist der vorher angegebene Stromkreis unterbrochen, da der mit der Leitung 14 in Verbindung stehende Kontaktfinger des Führerschalters 4 nicht mehr mit Erde verbunden ist. Der mit Erde verbundene Kontaktfinger der Leitung 15 schließt aber auch nicht den Stromkreis der Spule ii, da die Leitung 15 am Schaltwerk, das beispielsweise in der Stellung 2 oder 3 steht, gleichfalls unterbrochen ist. Schließlich können die auf den Schaltwerkstellungen 2 oder 3 mit der Spule ii verbundenen Leitungen 16 bzw. 17 nicht den Stromkreis für die Spule ii schließen, da ihre Erdverbindung in der Stellung des Fühierschalters 4. unterbrochen ist. Das Schaltwerk ist somit auf der ersten Bremsstellung des Führerschalters 4 freigegeben und bewegt sich unter dem Einfluß der Feder 6. Diese Bewegung wird beliebig schnell dadurch angehalten, daß der Führer den Schalter .4 in die Nullstellung zurückbewegt. In dieser Stellung ist nämlich, unabhängig von der Schaltwerksstellung, über die Leitung 14 der Stromkreis für die Spule ii geschlossen, so daß die Spule ii durch Steuerung der Düse g den Flüssigkeitsumlauf sperrt und das Schaltwerk festhält. Das Schaltwerk kommt also auf der Stellung 4 wieder zum Stillstand und stellt damit die nächsthöhere Bremsstufe ein.
  • Auf diese Weise kann der Führer beliebig durch schnelles Bewegen des Führerschalters nach der Stellung i und zurück stufenweise die Stellungen 5, 6 und 7 des Schaltwerkes ansteuern. Bei langsamer Fahrt wird der Führer im Falle des Ausbleibens der Netzspannung den Schalter einfach in der ersten Bremsstellung stehenlassen, da ja in diesem Falle ein rasches Ablaufen des Schaltwerkes erwünscht und unbedenklich ist.
  • Wie aus der Abbildung ohne weiteres ersichtlich ist, lassen sich unter Durchführung der Leitungen 14 bis 2i die Bremsschaltwerke beliebig vieler Wagen durch den Führerschalter 4 regeln. Sehen Leitungen gespart werden, so kann man die Anordnung auch so treffen, daß z. B. nur die Bremsstufen i, 3, 5 und 7 vom Führer beeinflußt werden, während die Zwischenstufen automatisch schalten. Es könnten dann für den vorliegenden Fall drei Leitungen 16, 18 und 2o gespart werden.
  • Die Herstellung der Bremsschaltung der Motoren kann in der Weise geschehen, daß das Bremsschaltwerk beim Überschalten von der Nullstellung zur ersten Bremsstellung eine Umschaltwalze betätigt.
  • Die Schaltwerksteuerung, bei welcher das Steuerelement den Schaltwerksantrieb in jeder der beiden Drehrichtungen beeinflußt und bei welcher ein vom Führerschalter bewegter Schleppkontakt die eine oder andere Antriebsrichtung einstellt, ist auch für solche Fahrzeuge geeignet, bei welchen neben der Kurzschlußbremsung noch eine durch Druckluft betätigte oder andere mechanische Bremse vorgesehen ist. Die im vorstehenden beschriebene Schaltwerkssteuerung kann also auch ohne weiteres dann mit Vorteil verwendet werden, wenn die Notbremsung bei Ausbleiben der Netzspannung nicht durch die Kurzschlußbremsung, sondern eine besondere Bremsanordnung eingeleitet wird.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kurzschlußbremsschaltung für elektrisch betriebene Fahrzeuge, bei welchen ein Bremsschaltwerk unter dem Einfluß eines Kraftspeichers in die Bremsstellungen bewegt wird und durch ein Sperrelement auf einzelnen Stellungen festgehalten werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement, beispielsweise die Düse (g) einer Flüssigkeitsumlaufdämpfung, durch eine zwischen Führerschalter (4) und Schaltwerk (i) wirkende Nachlaufsteuerung betätigt wird, wobei der Steuerstromkreis für die Nachlaufsteuerung bei Ausbleiben der Netzspannung in an sich bekannter Weise selbsttätig an eine besondere Hilfsstromquelle angeschlossen wird.
  2. 2. Kurzschlußbremsschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (ii) den Schaltwerksantrieb (6 bzw. 7) jeweils stillsetzt und daß es nur dann anspricht, wenn der Führerschalter (4) und das Bremsschaltwerk (i) aneinander entsprechende Stellungen einnehmen oder wenn sich bei ausgebliebener Netzspannung an den Klemmen des Motorankers (24) eine genügend hohe Bremsspannung ausgebildet hat, wobei der Stromkreis für die Magnetspule (ii) über Steuerstromkontakte (2) des Bremsschaltwerkes (i) bzw. die Kontaktbrücke (22) sowie über Steuerstromkontakte des Führerschalters (4) geschlossen wird.
  3. 3. Kurzschlußbremsschaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Führerschalter (4) gesteuerter Schleppschalter (5) den Schaltwerksantrieb (6 bzw.7) umsteuert und daß das Sperrelement (ii) in beiden Drehrichtungen auf den Schaltwerksantrieb einwirkt.
  4. 4. Kurzschlußbremsschaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsschaltwerk (i) in der Nullstellung unter dem . Einfiuß einer durch ein Solenoid (7) oder einen Motor gespannten Feder (6) steht, wobei das Solenoid nur bei Bewegung des Führerschalters (4) von einer Bremsstellung gegen die Nullstellung über den Schleppschalter (5) erregt ist.
  5. 5. Kurzschlußbremsschaltung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine von dem Führerschalter (4) gesteuerte Düse (9) den mit einem Flüssigkeitsumlaufgetriebe gekuppelten Schaltwerksantrieb jeweils freigibt bzw. hemmt.
  6. 6. Kurzschlußbremsschaltung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Schaltwerk (i) bei Ausbleiben der Netzspannung unter dem Einfluß der Feder (6) zunächst um mindestens eine Stufe bewegt.
  7. 7. Kurzschlußbremsschaltung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (ix) bei Ausbleiben der Netzspannung selbsttätig durch ein Nullspannungsrelais (i2) einerseits an die Ankerklemme eines Fahrmotors (24) und andererseits an den in der Nullstellung des Führerschalters an Erde angeschlossenen Kontaktfinger des Führerschalters (4) gelegt wird (Leitung 14).
  8. 8. Kurzschlußbremsschaltung nach Anspruch, i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß nur jede zweite oder dritte Bremsstufe beeinflußbar ist, während die Zwischenstufen automatisch geschaltet werden.
DEA62857D 1931-07-28 1931-07-28 Kurzschlussbremsschaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge Expired DE600096C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA62857D DE600096C (de) 1931-07-28 1931-07-28 Kurzschlussbremsschaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA62857D DE600096C (de) 1931-07-28 1931-07-28 Kurzschlussbremsschaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE600096C true DE600096C (de) 1934-07-16

Family

ID=6943027

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA62857D Expired DE600096C (de) 1931-07-28 1931-07-28 Kurzschlussbremsschaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE600096C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE600096C (de) Kurzschlussbremsschaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge
DE602080C (de) Steuerschaltung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge in Einzel- oder Gruppenfahrt
DE316598C (de)
DE579154C (de) Vom Fahrzeug mit Hilfe des Fahrschalters gesteuerte Weichenstellvorrichtung
DE687754C (de) Selbsttaetig fortschaltende Steuerung mehrerer ohne Anhalten durchlaufender Schaltwerke elektrischer Triebfahrzeuge
DE967979C (de) Bremseinrichtung fuer elektrische Mehrwagenzuege
DE529720C (de) Vielfachsteuerung fuer mit Gleichstrom betriebene Bahnfahrzeuge
DE614107C (de) Gleichstromverbundmaschine fuer elektrodynamische Bremsung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen
DE686152C (de) Starkstromsteuerung zum Fahren und elektrodynamischen Bremsen von Gleichstromfahrzeugen
DE604285C (de) Selbsttaetige Schaltwerksteuerung fuer elektrisch angetriebene Leichttriebfahrzeuge
DE605752C (de) Bremsanordnung
AT116949B (de) Einrichtung an Fahrschaltern zur Nutzbremsung von Gleichstrom-Reihenschlußmotoren, die zum Antrieb von Fahrzeugen dienen.
DE596939C (de) Elektrische Zweiwagensteuerung
DE601433C (de) Verfahren zur Regelung von Elektromotoren mit Verbunderregung
DE587205C (de) Vorrichtung an elektromagnetischen Schienenbremsen
DE461841C (de) Schaltanordnung fuer elektrisch betriebene, mit Nutzbremsung arbeitende Gleichstromfahrzeuge
DE456615C (de) Kurzschlussbremseinrichtung fuer Fahrzeuge mit Huepfersteuerung
DE619901C (de) Steuerung fuer Fahrzeuge elektrischer Bahnen mit stadtschnellbahnartiger Betriebsform
DE731461C (de) Steuereinrichtung fuer Gleichstromfahrzeuge mit selbsttaetiger geschwindigkeitsabhaengiger Regelung des Anfahr- und Bremsstromes
DE566544C (de) Schaltgeraet fuer die Feineinstellung von Aufzuegen
DE526402C (de) Bremsanordnung fuer elektrische Fahrzeuge
DE526724C (de) Elektrische Hilfsausruestung fuer Strassenfahrzeuge
DE760297C (de) Schaltwerksteuerung fuer elektrische Bahnfahrzeuge
DE603259C (de) Elektrische Nockenschalteinrichtung, insbesondere fuer elektrische Bahnfahrzeuge, mit mehreren Nockenschaltern
DE870867C (de) Regelbare Bremse mit Verstellantrieb, der in Verbindung mit einem Haltemagnetsystem die Bremskraft regelt, insbesondere fuer die Betriebs-, Not- und Haltbremse elektrischer Fahrzeuge und deren motorlosen Beiwagen