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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Flugreisen. Die vorliegende
Erfindung betrifft insbesondere das Gebiet der Flugzeug-Einstiegspiere und
speziell Flugzeug-Einstiegspiere, die kleinere Regionalflugzeuge
versorgen. Die vorliegende Erfindung schafft u. a. die Integration
eines Regionalflugzeug-Einstiegspiers in eine Flughafen-Abfertigungshalle
mit vorhandenen Brücken
für größere Düsenstrahl-Passagierflugzeuge.
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Hintergrund
der Erfindung
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Flugreisen
sind im letzten Jahrzehnt immer populärer geworden und haben sich
so entwickelt, dass ein ständig
steigendes Passagiervolumen bewältigt
werden muss. Ein wichtiger Aspekt dieser Entwicklung ist der Aufbau
von Flugrouten über
einen "Drehkreuz"-Flughafen. Gegenwärtig ist
die Routenführung über einen
Verkehrsknoten ein wesentlicher Teil des effektiven Betriebs einer
Fluggesellschaft geworden.
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Dieser
Trend wurde durch die Einführung von
Regionalflugzeugen unterstützt.
Der hier verwendete Term "Regionalflugzeug" bezeichnet Düsen- oder
Propellerflugzeuge, die kleiner sind als typische große Passagier-Düsenflugzeuge
kommerzieller Fluggesellschaften und verwendet werden, um im Unterschied
zu nationalen Passagierrouten regionale Passagierrouten zu bedienen.
Regionalflugzeuge sind typischerweise dadurch gekennzeichnet, dass
sie etwa 110 oder weniger Sitze aufweisen. Flugzeuge, die wesentlich
mehr als 110 Sitze aufweisen und verwendet werden, um auf traditionellen Flugrouten
zwischen Großflughäfen zu reisen,
werden hier als "Großflugzeuge" oder "Großjets" betrachtet. Die
Einführung
von Regionalflugzeugen hat einen neuen Markt für Flugreisen geschaffen, bei
denen Flugpassagiere verhältnismäßig große Entfernungen
in einem Regionalflugzeug am Ende oder am Anfang einer Reise schnell überbrücken können, während ein
größerer Jet
verwendet wird, um den Hauptteil der Reiseentfernung zurückzulegen.
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Die
Flugzeughersteller Embraer SA aus Brasilien, Bombardier aus Kanada und
Fairchild Aerospace aus den USA gehören zu den Herstellern von Regionalflugzeugen,
insbesondere von Flugzeugen mit 50 und weniger Sitzen. Die Popularität der Regionalflugzeuge,
die von diesen Herstellern produziert werden, hat die Erwartungen übertroffen.
Zum Beispiel plante Bombardier einen anfänglichen Verkauf von 400 Flugzeugen
als die Firma Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhundert ihr
regionales Jetmodell auf den Markt brachte. Stattdessen erhielt
die Firma Bombardier Aufträge
und Optionen für
1066 Exemplare ihres 50-sitzigen Modells CRJ-200 und der größeren Variante
CRJ-700. Gleichfalls buchte die Fa. Embraer vor kurzem auf einer
Luftfahrtschau in Paris für
ihre Flugzeuge ERJ-135 und ERJ-145 Dutzende Aufträge mehr
als erwartet.
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Zur
Ausnutzung dieses starken kommerziellen Interesses hat die Fa. Bombardier
das Modell CRJ-700, ein 70-sitziges Flugzeug auf den Markt gebracht
und plant ein noch größeres Modell
BRJ-X mit 90 oder 110 Sitzen. Fairchild hat kürzlich das 70-sitzige Modell
728JET auf den Markt gebracht und bietet außerdem eine längere Version
mit etwa 100 Sitzen an. Die Fa. Embraer hat ebenfalls Aufträge für ihre neuen
Modelle ERJ-170 und ERJ-190 mit etwa 70 bzw. 100 Sitzen gebucht.
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Ein
Problem bei dem Reiseverkehr mit Regionalflugzeugen besteht darin,
dass sich das Terminal für
Regionalflugzeuge häufig
an einem Standort befindet, der vom Hauptterminal entfernt ist.
Demzufolge muss ein Passagier eines Regionalflugzeugs dann, wenn
er in oder aus einem Großflugzeug
umsteigt, zum Umsteigen die Länge
des Flughafens zurücklegen
und/oder sich zwischen den Terminals bewegen. Da Flugreisen immer
populärer
und für
die Wirtschaft immer wichtiger werden, repräsentiert der Passagier, der
Regionalflugzeuge häufig
benutzt, einen wachsenden Anteil des Flugreisemarktes. Demzufolge
stellt der entfernte Standort des Terminals für Regionalflugzeuge ein wesentliches
Problem dar, wodurch ein schnelles und nahtloses Umsteigen für den Passagier
von Regionalflugzeugen verhindert wird. Außerdem beeinflusst der entfernte
Standort des Terminals für
Regionalflugzeuge die Planung der Fluggesellschaft für Großflugzeuge,
da den Passagieren Zeit gegeben werden muss, damit sie die häufig großen Entfernungen
zwischen einem Flugsteig für
Regionalflugzeuge und einem Flugsteig für das Großflugzeug zurücklegen
können.
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Ein
weiteres Problem bei Flugreisen mit Regionalflugzeugen besteht darin,
dass der Passagier häufig
im Freien auf dem Rollfeld laufen und Treppen steigen muss, um in
das Regionalflugzeug einzusteigen. Wenn das Wetter unfreundlich
ist, ist das Einsteigen und das Verlassen eines Regionalflugzeuges schwieriger
als das Einsteigen und das Verlassen eines Großflugzeuges in dem vollständig abgeschlossenen
und klimatisierten Raum herkömmlicher
Flughäfen,
die für
Großflugzeuge
entwickelt wurden.
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Wenn
ein Passagier nicht gehen kann, kann das Einsteigen vom Rollfeld
in ein Regionalflugzeug aus einem Rollstuhl zusätzliche Probleme darstellen. In
der Vergangenheit wurde solchen Problemen dadurch begegnet, dass
ein Art Rollstuhllift gebaut wurde. Ein derartiges Einsteigen ist
jedoch zeitraubend und kann eine Quelle der Verlegenheit oder des
mangelnden Selbstbewusstseins für
den Rollstuhl-Passagier darstellen. Die Kombination aus Rollstuhllift und
unfreundlichem Wetter macht die Aussicht auf ein Reisen mit dem
Regionalflugzeug für
behinderte Passagiere noch weniger annehmbar.
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Demzufolge
besteht in der Technik ein Bedarf, das Reisen im Regionalflugzeug
noch bequemer und effizienter zu machen. Da es immer mehr Regionalflugzeuge
gibt, besteht ein Bedarf darin, Terminals und Flugsteige für die Regionalflugzeuge
mit Terminals und Flugsteige für
Großflugzeuge
in einer Weise zu integrieren, die die Probleme des Standes der
Technik bewältigt.
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Ein
Einstiegpier und eine Terminalhalle bzw. ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff
der Ansprüche 1,
13 bzw. 21 sind aus dem Patent US-A-3.728.754 bekannt, bei dem sekundäre Passagierbrücken an einem
einzelnen Flugzeug andocken.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die oben beschriebenen
sowie weitere Bedürfnisse
zu erfüllen.
Es ist insbesondere eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren und ein System zum Integrieren von Terminals und Flugsteigen
für Regionalflugzeuge
mit Terminals und Flugsteigen für
Großflugzeuge
zu schaffen, so dass die Probleme des Standes der Technik überwunden
werden.
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Zusätzliche
Aufgaben und Vorteile sowie neuartige Merkmale der Erfindung sind
in der folgenden Beschreibung dargestellt oder können von einem Fachmann durch
das Lesen dieser Dokumente oder die Realisierung der Erfindung erkannt
werden. Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden durch die
in den beigefügten
Ansprüchen
angegebenen Mittel erreicht.
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Um
diese dargestellten und weitere Aufgaben zu erreichen, kann die
vorliegende Erfindung als ein Regionalflugzeug-Einstiegspier ausgeführt und beschrieben
werden, der in ein gemeinsames Flughafenterminal oder eine gemeinsame
Flughafenhalle integriert oder nachträglich eingebaut wird, die außerdem herkömmliche
Einstiegsbrücken
für Großflugzeuge
aufweist. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält der Regionalflugzeug-Einstiegspier
eine primäre
Passagierbrücke,
die eine herkömmliche
Flughafenhalle mit einer Verteilerkammer verbindet. Von dem Verteiler
erstrecken sich mehrere sekundäre
Passagierbrücken
radial nach außen. Jede
sekundäre
Passagierbrücke
versorgt ein einzelnes Regionalflugzeug. Jede sekundäre Passagierbrücke besitzt
eine Länge
und eine Breite, die kleiner sind als die Abmessungen der primären Passagierbrücke.
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Die
vorliegende Erfindung umfasst außerdem ein Verfahren zum Integrieren
von Einstiegseinrichtungen für
mehrere Regionalflugzeuge und Großjets in eine einzelne Flughafenhalle.
Das Verfahren enthält
das Schaffen einer Flughafenhalle mit mehreren herkömmlichen
Großjet-Passagierbrücken, die
mit der Halle verbunden sind. Die Großjet-Passagierbrücken besitzen
eine herkömmliche
Höhe über dem
Rollfeld, die stufenlos einstellbar ist, damit sie an die Türschwellenhöhe einer
Vielzahl von Großjets
angepasst wird.
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Bei
der vorliegenden Erfindung umfasst das Verfahren ferner das Konstruieren
wenigstens eines Regionalflugzeug-Einstiegspiers, der mit dieser
Halle verbunden ist. Der Regionalflugzeug-Einstiegspier ist in der
oben beschriebenen Weise aufgebaut.
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Dieses
Verfahren zum Integrieren von Einstiegseinrichtungen für Regionalflugzeuge
und Großjets
in eine einzige Flughafenhalle kann bei mehreren Konfigurationen
von Flughafenhallen verwendet werden. Die gemeinsame Flughafenhalle,
die Einstiegseinrichtungen sowohl für Großflugzeuge als auch für Regionalflugzeugen
unterstützt,
kann z. B. eine lang gestreckte Struktur sei, die mit einem Netz zusätzlicher
Hallen verbunden ist. Alternativ kann die gemeinsame Halle ein Mittelterminal
sein. Ein derartiges Mittelterminal kann lang gestreckt oder kreisförmig sein.
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Die
vorliegende Erfindung umfasst außerdem das Verfahren zum Nachrüsten einer
vorhandenen Flughafenhalle mit wenigstens einem oben beschriebenen
Regionalflugzeug-Einstiegspier. Das Verfahren enthält vorzugsweise
das Ersetzen von zwei benachbarten Großjet-Passagierbrücken durch ein Regionalflugzeug-Einstiegspier,
das den gleichen Aufbau besitzt, der oben beschrieben wurde.
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Die
vorliegende Erfindung umfasst außerdem ein Verfahren zum Umsteigen
von Flugpassagieren zwischen wenigstens einem Regionalflugzeug und
einem Großjet
oder einem weiteren Regionalflugzeug. Das Verfahren ermöglicht Flugpassagieren,
zwischen einem Regionalflugzeug und einem Großjet oder zwischen zwei Regionalflugzeugen
umzusteigen, ohne vom Rollfeld zum Flugzeug Treppen zu steigen und
ohne die abgeschlossene gesteuerte Atmosphäre des Flughafens zu verlassen.
Das Verfahren enthält
das Vorsehen einer Flughafenhalle und das Andocken wenigstens eines
Großjets
an eine Großjet-Passagierbrücke, die
mit der Halle verbunden ist. Das Verfahren setzt sich mit dem Andocken
wenigstens eines Regionalflugzeugs an dem Regionalflugzeug-Einstiegspier
fort, der mit der gleichen Halle verbunden ist. Der Regionalflugzeug-Einstiegspier
besitzt den erfindungsgemäßen Aufbau, der
oben dargestellt ist.
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Ein
Passagier steigt dann entweder zwischen dem Großjet und dem Regionalflugzeug
oder zwischen dem Regionalflugzeug und einem weiteren Regionalflugzeug
um. Demzufolge kann der Passagier das Flugzeug wechseln, einschließlich ein Wechsel
zwischen einem Regionalflugzeug und einem Großjet, ohne die Halle zu verlassen.
Dadurch wird vermieden, dass der Passagier entweder unfreundlichem
Wetter ausgesetzt wird oder einen Rollstuhllift benutzen muss, um
das Flugzeug zu erreichen. Dadurch wird außerdem vermieden, dass der Passagier
eine große
Entfernung zwischen Anschlussflügen
zurücklegen
muss, da sowohl große Flugzeuge
als auch Regionalflugzeuge an der gemeinsamen Halle angedockt sein
können.
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Die
vorliegende Erfindung umfasst außerdem ein System zum Andocken
von Regionalflugzeugen. Das System zum Andocken von Regionalflugzeugen
enthält
wenigstens einen Regionalflugzeug-Einstiegspier, der einen Verteiler,
mehrere Regionalflugzeug-Passagierbrücken, die
mit dem Verteiler verbunden sind und sich von diesem radial erstrecken,
und mehrere Regionalflugzeuge, die jeweils an den Regionalflugzeug-Passagierbrücken angedockt
sind. Dieses System zum Andocken von Regionalflugzeugen kann ferner
eine Hallenpassagierbrücke
enthalten, die den Pierverteiler mit der Flughafenhalle verbindet.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnung
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Die
beigefügte
Zeichnung veranschaulicht die vorliegende Erfindung und ist Teil
der Spezifikation. Die Zeichnung demonstriert und erläutert gemeinsam
mit der folgenden Beschreibung die Prinzipien der vorliegenden Erfindung.
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1 ist eine Draufsicht des
Regionalflugzeug-Einstiegspiers gemäß der vorliegenden Erfindung
mit mehreren daran angedockten Regionalflugzeugen.
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2 ist eine Draufsicht der
Integration eines Regionalflugzeug-Einstiegspiers mit einer Halle, die
Großflugzeuge
versorgt, gemäß der vorliegenden Erfindung.
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3 ist eine Draufsicht einer
Halle gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei dem mehrere Regionalflugzeug-Einstiegspiere Passagierbrücken für Großflugzeuge
ersetzt haben, wobei einige Passagierbrücken für Großflugzeuge verblieben sind,
so dass sowohl Großflugzeuge
als auch Regionalflugzeuge angedockt sein können und an der gleichen Halle
beladen werden können.
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4 ist eine Draufsicht einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der mehrere Regionalflugzeug-Einstiegspiere
an einer rechtwinkligen Halle angebracht sind.
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5 ist eine Draufsicht einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der mehrere Regionalflugzeug-Einstiegspiere
an einer kreisförmigen
Halle angebracht sind.
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6 ist eine Draufsicht einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der ein Verteiler, der mehrere Regionalflugzeug-Einstiegsbrücken unterstützt, eine
lang gestreckte Konfiguration aufweist.
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7 ist eine Draufsicht einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der ein Verteiler, der mehrere Regionalflugzeug-Einstiegsbrücken unterstützt, eine
lang gestreckte Konfiguration aufweist, die senkrecht zu einer Hauptpassagierbrücke angeordnet
ist.
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8 ist eine Draufsicht einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der der Einstiegspier eine Aufnahme
für Großflugzeuge
und für Regionalflugzeuge
enthält.
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9 ist eine Draufsicht einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der ein zweiter Regionalflugzeug-Einstiegspier
durch den Verteiler einer ersten Regionalflugzeug-Passagierbrücke unterstützt wird.
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10 ist eine Draufsicht einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der jede sekundäre Passagierbrücke in Bezug
auf den Verteiler geschwenkt wird, um ein angedocktes Flugzeug aufzunehmen.
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11 ist eine Draufsicht einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der jede sekundäre Passagierbrücke in Bezug
auf den Verteiler geschwenkt wird und außerdem einen Flugzeugadapter
besitzt, der in Bezug auf das Ende der sekundäre Passagierbrücke geschwenkt
wird, um ein angedocktes Flugzeug aufzunehmen.
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In
der Zeichnung geben gleiche Bezugszeichen gleiche Gegenstände und/oder
Bauelemente an, unabhängig
von der Detailgenauigkeit, die in jeder einzelnen Zeichnung vorgesehen
ist.
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Genaue Beschreibung der
bevorzugten Ausführungsformen
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Unter
Verwendung der Zeichnung werden nun bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung erläutert.
In dieser Erläuterung
ist wie oben ein "Großflugzeug" ein Flugzeug mit
wesentlich mehr als 110 Passagiersitzen. Großflugzeuge können entweder
durch Düsen
oder Propeller angetrieben werden. Beispiel von Großflugzeugen
enthalten die DC-9 oder die Boeing 717 am kleineren Ende der Skala
bis zur Boeing 747 oder 767 am größeren Ende der Skala. Ein "Regionalflugzeug" ist ein Flugzeug
mit einer Passagierkapazität
von etwa 6 bis etwa 110 Passagieren. Beispiele von Regionalflugzeugen
enthalten Flugzeuge, die von Bombardier, Embraer, Fairchild Aerospace,
Gulf Stream, Cessna, Learjet u. a. hergestellt werden.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung können
mit einem Regionalflugzeug-Einstiegspier, der nachfolgend genau
beschrieben wird und in eine gemeinsame Halle mit Einstiegseinrichtungen
für Großflugzeuge
integriert ist, viele der Probleme des Standes der Technik bewältigt werden.
Der hier verwendete Term "Halle" ist eine einzelne
Struktur oder ein Flügel
eines Flughafens mit laufend nummerierten Einstiegen für Passagierflugzeuge.
Der Term Flughafen-"Terminal" ist ein Synonym
für Halle
oder bezeichnet eine Gruppe von untereinander verbundenen Hallen.
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1 ist eine Draufsicht eines
Regionalflugzeug-Einstiegspiers gemäß der vorliegenden Erfindung.
Wie in 1 gezeigt ist,
enthält
der Regionalflugzeug-Einstiegspier (10) eine primäre Regionalflugzeug-Passagierbrücke (12).
Die primäre
Regionalflugzeug-Passagierbrücke
(12) besitzt eine geeignete Länge und eine Breite, damit
sich Passagiere zwischen dem Flughafenterminal oder der Halle (30) und
dem angedockten Flugzeug bewegen können. Eine Unterteilungsschiene
(18) kann in der primären Regionalflugzeug-Passagierbrücke (12)
angeordnet sein, damit das gleichzeitige Einsteigen und Aussteigen
von Passagieren ohne Störungen
zwischen den zwei Passagiergruppen erfolgen kann.
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Ein
Verteiler (14) ist mit der primären Regionalflugzeug-Passagierbrücke (12)
verbunden. Mehrere sekundäre
Regionalflugzeug-Passagierbrücken (16)
sind mit dem Pierverteiler (14) verbunden und erstrecken
sich von diesem radial nach außen.
Jede sekundäre
Regionalflugzeug-Passagierbrücke (16) besitzt
eine geeignete Länge
und eine Breite, damit sich Passagiere durch die Brücke (16)
zu und von einem Regionalflugzeug (26) bewegen können. Die Länge und
die Breite der sekundären
Brücken
(16) sind vorzugsweise kleiner als diese Abmessungen der
primären
Passagierbrücke
(12).
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An
jede sekundäre
Regionalflugzeug-Passagierbrücke
(16) kann ein Regionalflugzeug (36) andocken,
wodurch das Flugzeug (36) mit dem Verteiler (24),
der primären
Brücke
(12) und schließlich
mit der Flughafenhalle oder mit dem Terminal (30) verbunden
ist. Der Andockabschnitt (26) jeder sekundären Brücke (16)
kann einen flexiblen Faltenbalgverbinder (28) enthalten,
um eine wetterdichte Anpassung an die Seite des Flugzeugs (36)
zu schaffen. Ein Notausgang-Treppenhaus (46) ist vorzugsweise
mit dem Verteiler (14) verbunden, um für den Notfall einen unmittelbaren
Ausgang zum Rollfeld zu ermöglichen.
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Um
Regionalflugzeuge mit unterschiedlichen Größen aufzunehmen, können die
Enden (26) der sekundären
Brücken
(16), an denen die Regionalflugzeuge (36) andocken,
vorzugsweise nach oben und unten relativ zum Rollfeld (40)
in der Höhe
eingestellt werden. Deswegen ist der Regionalflugzeug-Einstiegspier
(10) eine feste Hubstruktur. Es wird folglich kein Rollfeldantriebsmittel
verwendet, um Flugzeuge anzudocken. Alternativ kann ein Rollfeldantriebsmittel
oder ein Vorfeldantriebsmittel in Verbindung mit dem Regionalflugzeug-Einstiegspier (10)
der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
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Da
die gegenüberliegenden
Enden (22) der sekundären
Brücken
(16) schwenkbar an dem Verteiler (14) angebracht
sind, ändert
die Höheneinstellung des
Andockendes (26) der Brücken
(16) die Neigung oder Steigung der Brücke. Bei der Brücke (16)
wird vorzugsweise eine Steigung zur Horizontalen eingehalten, so
dass bei einer Strecke von 12 Fuß ein Niveauunterschied von
einem Fuß auftritt.
Es ist stärker bevorzugt,
dass die Steigung so eingehalten wird, dass bei einer Strecke von
20 Fuß ein
Niveauunterschied von einem Fuß auftritt.
Bei Bedarf können
die sekundären
Brücken
(16) nach den Prinzipien der vorliegenden Erfindung außerhalb
des bevorzugten Bereichs geneigt werden. Wenn der bevorzugte Bereich überschritten
wird, können
Handlaufgeländer
in allen derartigen Brücken
(16) installiert sein.
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Jede
sekundäre
Regionalflugzeug-Passagierbrücke
(16) besitzt vorzugsweise eine Länge von etwa 20 Fuß bis etwa
80 Fuß.
Eine Länge
der Brücken
(16) von etwa 40 Fuß ist
am stärksten
bevorzugt. Die Breite der sekundären
Regionalflugzeug-Passagierbrücken
(16) liegt vorzugsweise im Bereich von etwa vier Fuß bis etwa
zehn Fuß.
Eine Breite der Brücken
(16) von etwa sechs Fuß ist
am stärksten
bevorzugt.
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Die
Länge der
primären
Regionalflugzeug-Passagierbrücke
(12) liegt vorzugsweise im Bereich von etwa 60 Fuß bis etwa
300 Fuß.
Eine Länge
von etwa 180 Fuß ist
am stärksten
bevorzugt. Andere Längen
können
in Abhängigkeit
von der speziellen Größe und Konfiguration
des Regionalflugzeugs, das angedockt wird, möglicherweise im Vergleich zu anderen
Regionalflugzeugen, die außerdem
angedockt sind, bevorzugt sein.
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Die
Steigung der primären
Regionalflugzeug-Passagierbrücke
(12) gegenüber
der Horizontalen liegt vorzugsweise im Bereich eines Niveauunterschieds
von einem Fuß pro
12 Fuß Laufstrecke. Der
Steigung der primären
Brücke
(12) liegt vorzugsweise bei einem Fuß Anstieg pro 20 Fuß Laufstrecke. Die
bevorzugte Breite der primären
Regionalflugzeug-Passagierbrücke (12)
beträgt
etwa 12 bis 20 Fuß.
Eine Breite der primären
Brücke
(12) von etwa 16 Fuß ist
am stärksten
bevorzugt.
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Der
Verteiler (14) besitzt eine Höhe über dem Rollfeld (40)
im Bereich von etwa zwei Fuß bis
etwa acht Fuß.
Um einen Zugang per Rollstuhl vom Bodenniveau zu gewährleisten,
kann der Verteiler (14) eine Höhe von null bis zwei Fuß über dem
Rollfeld (40) aufweisen. Wenn sich der Verteiler (14)
jedoch auf Bodenniveau befindet, muss die allgemeine Länge der
sekundären
Brücken
(16) wahrscheinlich vergrößert werden, um den Anstieg
zur Türschwellenhöhe oder
zum Eintrittshöhe
eines Regionalflugzeugs aufzunehmen. Demzufolge besitzt der Verteiler
(40) eine bevorzugte Höhe
von etwa sechs Fuß über dem Rollfeld
(40).
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2 ist eine Draufsicht der
Integration eines Regionalflugzeug-Einstiegspiers (10) mit einer Halle
(30), die außerdem
Großflugzeuge
(34) versorgt oder früher
versorgte. Wie in 2 mit
Phantomlinien gezeigt ist, sind mehrere Großflugzeug-Passagierbrücken (32)
von der Flughafenhalle (30) vorgesehen. Wie in 2 gezeigt ist, versorgt jede
Großflugzeug-Passagierbrücke (32)
ein einzelnes Großflugzeug
(34).
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Ein
Umbau der vorhandenen Flughafenhalle (30), der gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgeführt
wird, ersetzt vorzugsweise zwei der Großflugzeug-Passagierbrücken (32)
für Großflugzeuge
(34) durch einen Regionalflugzeug-Einstiegspier (10)
für mehrere
Regionalflugzeuge (36). Die großen Passagierbrücken (32)
und die Großflugzeuge
(34), die ersetzt wurden, sind in 2 mit Phantomlinien dargestellt. Wie
ein Fachmann erkennt, kann die Halle (30) weiterhin mehrere
Großflugzeug-Passagierbrücken (32)
aufweisen, selbst nachdem beim Umbau ein Regionalflugzeug-Einstiegspier
(10) gemäß der vorliegenden
Erfindung installiert wurde. (siehe 3)
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Bei
diesem Umbauverfahren der vorliegenden Erfindung ist es außerdem möglich, lediglich
eine einzelne Großflugzeugbrücke (32)
zu entfernen und diese Brücke
(32) durch einen einzelnen Regionalflugzeug-Einstiegspier
(10) der vorliegenden Erfindung zu ersetzen. Das wird jedoch
wahrscheinlich eine größere Länge der
primären
Brücke
(12) des Piers (10) erfordern, um Störungen mit
benachbarten Einstiegseinrichtungen zu vermeiden. Es ist demzufolge
bevorzugt, wenigstens zwei benachbarte Großflugzeug-Passagierbrücken (32)
zu entfernen, um Platz für
einen einzelnen Regionalflugzeug-Einstiegspier (10) zu
schaffen. 2 zeigt die Überlagerung des
Regionalflugzeug-Einstiegspiers (10) über der Bodenfläche auf
dem Rollfeld (40), die zuvor von zwei Großflugzeug-Versorgungsbereichen
belegt wurde.
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Gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung kann der Verteiler (14) des
Regionalflugzeug-Einstiegspiers (10) mehrere unterschiedliche Konfigurationen
aufweisen. Der Verteiler (14) ist vorzugsweise eine kreisförmige Struktur
mit einer minimalen Ausdehnung im Bereich von etwa zehn bis etwa
40 Fuß.
Es ist stärker
bevorzugt, dass der Verteiler (14) eine minimale Ausdehnung
von etwa 20 Fuß aufweist,
wobei er nicht kreisförmig
sein muss.
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3 veranschaulicht die Halle
(30), wobei einige der Großflugzeug-Passagierbrücken (32), die Großflugzeuge
(34) versorgen, durch Regionalflugzeug-Einstiegspiere (10)
gemäß der vorliegenden
Erfindung ersetzt wurden. 3 zeigt
die Regionalflugzeug-Einstiegspiere (10), die der Bodenfläche überlagert
wurden, die zuvor durch Großflugzeug-Versorgungsbereiche
belegt wurde. Wie in 3 gezeigt ist,
ist durch das Regionalflugzeug-Einstiegslayout im Vergleich zu einem
vergleichbaren Großflugzeug-Parklayout
die gleiche Gebäudefront
belegt.
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3 zeigt außerdem im
Wesentlichen Großflugzeugbrücken (32)
die Großflugzeuge
(34) von der gleichen Halle (30) versorgen, mit
der die Regionalflugzeug-Einstiegspiere (10) verbunden
sind. Wie oben angemerkt wurde, kann demzufolge nach den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung eine einzelne Halle (30) vorgesehen
werden, um sowohl Großflugzeuge
als auch Regionalflugzeuge zu versorgen.
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Unter
nochmaliger Bezugnahme auf 1 wird
nun die optimale Dichte der sekundären Passagierbrücken (16)
erläutert.
Wie in 1 gezeigt ist, sieht
die vorliegende Erfindung z. B. sieben sekundäre Regionalflugzeug-Passagierbrücken (16)
von einem kreisförmigen
Verteiler (14) vor. Ein Regionalflugzeugpier mit sechs
oder sieben sekundären
Brücken
(16) ist die bevorzugte Konfiguration, um die Anzahl von
Regionalflugzeugen (36), die durch den Verteiler (14)
angedockt werden können,
maximal zu machen.
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Wenn
jedoch die Betriebsfläche
zum Aufbau des Regionalflugzeug-Einstiegspiers
(10) und zum Versorgen von Regionalflugzeugen (36)
auf einen Bereich näher
an der Halle (30) beschränkt ist, kann die Anzahl der
sekundären
Regionalflugzeug-Passagierbrücken
(16) kleiner sein, so dass die primäre Brücke (12) verkürzt sein
kann. In 1 würde die Verringerung
der Anzahl der sekundären
Brücken (16)
vorzugsweise durch das Entfernen der beiden Brücken (16') realisiert,
die am nächsten
zur Halle (30) und zu dem daran angedockten Flugzeug (36') angeordnet
sind. Bei lediglich fünf
verbleibenden sekundären
Brücken
(16), die mit dem Verteiler (14) verbunden sind,
kann die primäre
Regionalflugzeug-Passagierbrücke (12)
wesentlich verkürzt
sein, damit sie sich dem verfügbaren
Platz anpasst.
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Der
Regionalflugzeug-Einstiegspier (10), der in 1 dargestellt ist, besitzt
eine Betriebsstellfläche,
die eine Fläche
von etwa 360 Fuß mal
360 Fuß belegt.
Die Betriebsstellfläche
bezeichnet den Raum um den Regionalflugzeug-Einstiegspier (10),
in dem sich Regionalflugzeuge bewegen können. Typischerweise ist die
Betriebsstellfläche
rund um den Regionalflugzeug-Einstiegspier (10) durch die
Bestimmungen der Bundes-Luftfahrtadministration
(FAA) oder in anderen Staaten als den USA durch die entsprechenden
Behörden
festgelegt. In einigen bevorzugten Ausführungsformen kann die Stellfläche des
Regionalflugzeug-Einstiegspiers
(10) eine kleinere Fläche, z.
B. 150 Fuß mal
300 Fuß belegen.
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Die
Gebäudefront,
die pro Passagiersitz durch den Regionalflugzeug-Einstiegspier (10) benötigt wird,
ist außerdem
durch die vorliegende Erfindung verringert. Der Regionalflugzeug-Einstiegspier (10)
belegt vorzugsweise eine Front des Betriebsgebäudes von etwa 360 Fuß.
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In 2, bei der ein Regionalflugzeug-Einstiegspier
(10) gemäß der vorliegenden
Erfindung zwei vorhandene Großflugzeugbrücken (32)
ersetzt, soll jede Verringerung der Passagierkapazität vermieden
werden. Mit anderen Worten, die Anzahl der Passagiersitze in den
Regionalflugzeugen (36), die an dem Pier (10)
andocken, sollte ungefähr
gleich der Anzahl der Passagiersitze in zwei Großflugzeugen sein, so dass der
Regionalflugzeug-Einstiegspier (10)
auf etwa der gleichen Rollfeldfläche
und der belegten Hallenfront eine gleiche Anzahl von Regionalflugzeug-Passagiersitzen
versorgt, die durch zwei Großflugzeug-Passagierbrücken (32),
die mit zwei Großraumflugzeugen
verbinden, versorgt werden. Der Regionalflugzeug-Einstiegspier (10) versorgt demzufolge
vorzugsweise etwa 400 bis 500 Regionalflugzeug-Passagiersitze, die
auf etwa sechs oder sieben Regionalflugzeuge verteilt sind.
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4 veranschaulicht mehrere
Regionalflugzeug-Einstiegspiere (10) gemäß der vorliegenden
Erfindung, die mit einer lang gestreckten Flughafenhalle (230)
verbunden sind. 5 veranschaulicht
mehrere Regionalflugzeug-Einstiegspiere
(10) gemäß der vorliegenden
Erfindung, die mit einer kreisförmigen
Flughafenhalle (330) verbunden sind. Der Regionalflugzeug-Einstiegspier (10)
der vorliegenden Erfindung kann bei jeder Hallen- oder Terminalkonfiguration
verwendet werden. Die Halle, die rechtwinklig (230) oder
kreisförmig
(330) ist, kann entweder eine Mittelhalle sein oder kann
baulich mit einem größeren Hallennetz
verbunden sein. Alternativ kann die Halle, die entweder eine Mittelhalle
oder vernetzt ist, eine gekrümmte
Struktur sein.
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Es
werden nun alternative Verteilerkonfigurationen für den Regionalflugzeugpier
der vorliegenden Erfindung erläutert. 6 ist eine Draufsicht einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der der Verteiler (314)
zwischen der primären
Brücke
(12) und den sekundären
Brücken
(16) eine lang gestreckte Konfiguration aufweist. Wie in 6 gezeigt ist, können die
primäre
Regionalflugzeug-Passagierbrücke
(12) und der Verteiler (314) parallele lang gestreckte
Wände (42)
bzw. (44) besitzen. Die Breite des Verteilers (314)
kann die gleiche Breite wie die der primären Brücke (12) sein oder
sie kann für
eine bessere Aufnahme der Passagierbewegung zwischen sekundären Brücken (16)
größer sein.
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7 ist eine Draufsicht einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der der Verteiler (414)
eine lang gestreckte Konfiguration besitzt, die senkrecht zu der
primären
Regionalflugzeug-Passagierbrücke
(12) angeordnet ist. Die primäre Regionalflugzeug-Passagierbrücke (12)
und der Verteiler (414) besitzen lang gestreckte Wände (42)
bzw. (44). Während
der lang gestreckte Verteiler (414) in der bevorzugten
Ausführungsform
von 7 senkrecht zur
primären
Passagierbrücke
(12) verläuft,
könnte
der lang gestreckte Verteiler (414) unter einem von null
verschiedenen Winkel in Bezug auf die primäre Passagierbrücke (12)
angeordnet sein, um vorhandene Strukturen und Hindernisse aufzunehmen.
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8 veranschaulicht ein weiteres
Verfahren, das von der vorliegenden Erfindung umfasst wird, bei
dem Großflugzeuge
und Regionalflugzeuge an der gleichen Halle versorgt werden können. Wie
in 3 gezeigt ist, können sowohl
Regionalflugzeugpiere (10) als auch Großflugzeugbrücken (32) von einer
gemeinsamen Halle (30) vorgesehen sein, um Regionalflugzeuge
bzw. Großflugzeuge
zu unterstützen.
Wie in 8 gezeigt ist,
kann der Flugzeugpier (10) der vorliegenden Erfindung außerdem in
einer zweiten Ausführungsform
einen Verteiler (514) aufweisen, von dem sich sowohl sekundäre Brücken (16)
zum Andocken von Regionalflugzeugen (36) als auch Großflugzeugbrücken (32)
zum Andocken von Großflugzeugen
(34) erstrecken. Um Großflugzeugbrücken (32) aufzunehmen,
kann die Anzahl der sekundären
Brücken
(16) an dem Verteiler (514) kleiner sein oder
die Länge
der Großflugzeugbrücken (32) kann
größer sein,
um die gemischte Anordnung von Großflugzeugen und Regionalflugzeugen
zu ermöglichen,
wie z. B. in 8 gezeigt
ist.
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9 veranschaulicht eine weitere
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der mehrere Verteiler (14)
als Teil eines einzelnen Regionalflugzeugpiers (110) vorgesehen
sind. Wie in 9 gezeigt
ist, ist ein erster Verteiler (14A) durch eine erste primäre Passagierbrücke (12A)
mit einer Flughafenhalle (30) verbunden. Mehrere sekundäre Passagierbrücken (16)
erstrecken sich von dem ersten Verteiler (14A), um an Regionalflugzeugen
(36) anzudocken. Eine zweite primäre Passagierbrücke (12B)
erstreckt sich ebenfalls zwischen dem ersten Verteiler (14A)
und einem zweiten Verteiler (14B). Eine zweite Gruppe von
sekundären
Passagierbrücken
(16) erstreckt sich von dem zweiten Verteiler (14B).
Auf diese Weise wird eine größere Anzahl
von sekundären
Brücken
(16) und Andockstellen für Regionalflugzeuge (36)
geschaffen. Unter Berücksichtigung
der Platzeinschränkungen
der bestimmten fraglichen Stelle könnte gemäß den Prinzipien der vorliegenden
Erfindung, die in
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9 veranschaulicht sind,
eine beliebige Anzahl zusätzlicher
Verteiler durch primäre
Passagierbrücken
(12) angeschlossen werden.
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Ein
anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass bei
allen Ausführungsformen
die primäre
Regionalflugzeug-Passagierbrücke (12),
der Verteiler (14, 314, 414) und die
mehreren sekundären
Regionalflugzeug-Passagierbrücken (16)
ein abgeschlossener Raum sind, der bei Bedarf geheizt oder klimatisiert
werden kann, um den Komfort für
die Passagiere zu verbessern. Außerdem können Passagiere schnell zwischen
Großflugzeugen
und Regionalflugzeugen umsteigen, ohne dass sie die gemeinsame Flughafenhalle,
die beide Flugzeugtypen versorgt, verlassen müssen. Die Passagiere können außerdem die
Erfahrung eines nahtlosen Umsteigens zwischen Flugzeugen machen, wenn
der Regionalflugzeug-Einstiegspier
der vorliegenden Erfindung für
das Umsteigen zwischen zwei Regionalflugzeugen verwendet wird.
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Außerdem ermöglicht die
vorliegende Erfindung, dass das Fluglinienpersonal effektiver wird.
Da die Flugzeuge in geringerer Entfernung angedockt sind, wird es
einfacher, Ausrüstungen
und Personal bereitzustellen, um die Flugzeuge zu versorgen und zu
warten. Demzufolge wird weniger Personal benötigt, um die gleiche Anzahl
von Flugzeugen zu versorgen. Die gemeinsame Benutzung von Flugzeug-Betreuungstechnik
kann gleichfalls den Gesamtbedarf an Technik verringern. Zum Beispiel
könnte
ein einziger 400 Hz-Generator bis zu sieben Regionalflugzeuge oder
mehr versorgen. Außerdem
könnte
eine einzige Luftklimatisierungseinheit bis zu sieben Regionalflugzeuge
oder mehr versorgen. Die gemeinsam benutzte Betreuungstechnik könnte vorteilhaft
unter dem Verteiler des Regionalflugzeug-Einstiegspiers (10, 110)
der vorliegenden Erfindung untergebracht sein.
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10 veranschaulicht eine
weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der die sekundären Passagierbrücken (16),
die sich von dem Verteiler (14) erstrecken, durch einen
primären
Gelenkpunkt (25) schwenkbar mit dem Verteiler (14) verbunden
sind. Der Gelenkpunkt (25) verbindet die sekundäre Passagierbrücke (16)
mit dem Verteiler (14), so dass die sekundäre Passagierbrücke (16) um
den primären
Gelenkpunkt (25) schwenken kann. Auf diese Weise kann die
sekundäre
Passagierbrücke
(16) so angetrieben werden, dass das Andockende (17)
der sekundären
Passagierbrücke
(16) zu einem andockenden Flugzeug (36) und weg
von diesem geschwenkt werden kann, während der Gelenkpunkt (25)
eine passierbare Verbindung mit dem Verteiler (14) aufrechterhält, durch
die sich Passagiere bewegen können.
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Der
Gelenkpunkt (25), der ein Schwenken der sekundären Passagierbrücke (16)
ermöglicht, macht
ein Andocken eines Flugzeugs (36) mit dem Einstiegspier
der vorliegenden Erfindung einfacher und schneller. Das Flugzeug
(36) muss nicht sorgfältig
an der Einstiegseinrichtung in dem Bereich eines ausfahrenden Flugzeugadapters,
wie etwa ein flexibler Faltenbalgadapter (28; 1), geparkt werden. Stattdessen
braucht das Flugzeug lediglich so geparkt zu werden, dass eine Türschwelle
oder eine Tür längs eines
Bogens angeordnet ist, der durch eine der sekundären Passagierbrücken (16)
beschrieben werden kann. Das Flugzeug wird vorzugsweise im Wesentlichen
tangential zu dem Bogen ausgerichtet, der von der sekundären Passagierbrücke (16)
beschrieben wird.
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11 veranschaulicht eine
weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der jede sekundäre Passagierbrücke (16),
die sich von dem Verteiler (14) erstreckt, durch einen
primären
Gelenkpunkt (25) schwenkbar mit dem Verteiler (14)
verbunden ist. Der sekundäre
Gelenkpunkt (25), der in 11 gezeigt
ist, ist mit dem primären
Gelenkpunkt identisch, der oben unter Bezugnahme auf 10 beschrieben wurde, d.
h. der Gelenkpunkt (25) verbindet die sekundäre Passagierbrücke (16)
schwenkbar mit dem Verteiler (14), so dass die sekundäre Passagierbrücke (16)
um den primären
Gelenkpunkt (25) schwenken kann.
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Auf
diese Weise kann die sekundäre
Passagierbrücke
(16) so angetrieben werden, dass das Andockende (27)
der sekundären
Passagierbrücke
(16) zu einem andockenden Flugzeug (36) und weg
von diesem geschwenkt werden kann. Wie in 11 gezeigt ist, enthält das Andockende jeder Passagierbrücke (16)
einen sekundären
Gelenkpunkt (29), der einen Flugzeugadapter (27)
mit dem Andockende der sekundären
Passagierbrücke
(16) schwenkbar verbindet. Demzufolge kann ein Flugzeugadapter (27),
der z. B. einen flexiblen Faltenbalgverbinder (28; 1) enthalten kann, um einen
sekundären Gelenkpunkt
(29) in Bezug auf das Andockende der sekundären Passagierbrücke (16)
geschwenkt werden.
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Das
verringert weiter die Genauigkeit, mit der ein andockendes Flugzeug
(36) in Bezug auf den Andockpier von 11 positioniert werden muss, und verringert
demzufolge die Zeit, die zum vollständigen Andocken benötigt wird.
Das Flugzeug (26) wird so geparkt, dass eine Türschwelle
oder eine Tür
längs eines
Bogens angeordnet ist, der durch eine der sekundären Passagierbrücken (16)
beschrieben werden kann. Es ist jedoch nicht erforderlich, dass
das Flugzeug (36) tangential oder sogar im Wesentlichen tangential
zu dem Bogen ist. Die Orientierung des Flugzeugs in Bezug auf den
Bogen, der durch eine der sekundären
Passagierbrücken
(16) beschrieben wird, ist von geringer Wichtigkeit, da
der Flugzeugadapter um den zweiten Gelenkpunkt (29) geschwenkt werden,
damit er mit der Orientierung des andockenden Flugzeugs übereinstimmt,
wodurch eine optimale Verbindung zwischen dem Flugzeug (26)
und dem Flugzeugadapter (27) flexibel geschaffen wird.
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Alternativ
kann der sekundäre
Gelenkpunkt (29) in einer sekundären Passagierbrücke (16)
implementiert sein, ohne dass gleichzeitig ein primärer Gelenkpunkt
(25) verwendet wird. Der primäre und der sekundäre Gelenkpunkt
(25, 29) können
mit hydraulischen Vorrichtungen oder mit anderen Motorvorrichtungen
in einer Weise angetrieben werden, die für einen Fachmann selbstverständlich ist.
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Wie
oben beschrieben wurde, schafft die vorliegende Erfindung mehrere
bedeutende Vorteile gegenüber
dem Stand der Technik und ist auf die oben beschriebenen Probleme
des Standes der Technik gerichtet. Bei einem Passagier, der an einen
Rollstuhl gefesselt ist, ist z. B. gemäß den Prinzipien der vorliegenden
Erfindung kein Lift erforderlich, um das Einsteigen und Aussteigen
bei einem Regionalflugzeug zu realisieren. Der an einen Rollstuhl
gefesselte Passagier kann außerdem
in einem geschlossenen und klimatisierten Raum bleiben und ist dem
unfreundlichen Wetter nicht ausgesetzt oder muss nicht zu einer
entfernten Halle umsteigen. Passagiere, die zwischen Regionalflugzeugen
umsteigen, machen das Gleiche wie herkömmlich in dem Fall, wenn sie
in dem Hallensystem eines Großflughafens
zwischen Großflugzeugen
umsteigen. Darüber
hinaus werden durch den hier offenbarten erfindungsgemäßen Aufbau
Kosten pro Passagiersitz ermöglicht,
die mit Großflugzeug-Einstiegsbrücken vergleichbar
sind.
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Die
voranstehende Beschreibung wurde lediglich präsentiert, um die Erfindung
zu veranschaulichen und zu beschreiben. Es ist nicht beabsichtigt, dass
sie erschöpfend
ist oder die Erfindung auf eine bestimmte offenbarte Form beschränkt. Im
Licht der obigen Erkenntnisse sind viele Modifikationen und Variationen
möglich.
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Die
bevorzugte Ausführungsform
wurde ausgewählt
und beschrieben, um die Prinzipien der Erfindung und ihre praktische
Anwendung am besten zu beschreiben. Die voranstehende Beschreibung
soll einen Fachmann befähigen,
die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und bei verschiedenen
Modifikationen, die für
den speziellen geplanten Verwendungszweck geeignet sind, am besten
auszunutzen. Es ist vorgesehen, dass der Umfang der Erfindung durch
die folgenden Ansprüche
definiert wird.