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Hintergrund
der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Aktivierung oder Regenerierung
eines Hydrooxidationskatalysators, der vorzugsweise Gold oder Silber
oder eine Kombination davon, verteilt auf einem titanhaltigen Träger, enthält.
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Hydrooxidationskatalysatoren
finden in Hydrooxidationsverfahren Verwendung, die die Oxidation
von organischen Verbindungen durch Sauerstoff in Gegenwart von Wasserstoff
involvieren. Als eine wichtige Verwendung können Olefine, wie etwa Propylen,
direkt mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasserstoff und einem Hydrooxidationskatalysator,
der vorzugsweise Gold oder Silber oder Kombinationen davon auf einem
titanhaltigen Träger
enthält,
zu Olefinoxiden, wie etwa Propylenoxid, oxidiert werden. Olefinoxide,
wie etwa Propylenoxid, werden unter anderem verwendet, um Alkohole
zu alkoxylieren, um Polyetherpolyole, wie etwa Polypropylenpolyetherole,
zu bilden, die erhebliche Verwendung bei der Herstellung von Polyurethanen
und synthetischen Elastomeren finden. Ein anderes Hydrooxidationsverfahren
involviert die Bildung von nützlichen
oxygenierten Produkten, wie etwa Aceton und t-Butanol, aus Alkanen
in Gegenwart von Wasserstoff, Sauerstoff und einem Hydrooxidationskatalysator.
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Die
Hydrooxidation von Olefinen zu Olefinoxiden wurde kürzlich in
verschiedenen internationalen Patentveröffentlichungen beschrieben.
Siehe z. B.
WO 97/34692 und die folgenden internationalen
Patentveröffentlichungen:
WO
98/00413 ,
WO 98/00414 ,
WO 98/00415 ,
die die Verwendung von Katalysatoren, die Gold, das auf einem titanhaltigen
Träger
abgeschieden ist, enthalten, für
solche Verfahren beschreiben. Ebenso beschreiben internationale
Patentveröffentlichung
WO
99/00188 und internationale Pa tentveröffentlichung
WO 00/35893 einen
Katalysator, der Silber oder Mischungen von Silber und Gold, abgeschieden
auf einem titanhaltigen Träger,
enthält,
für die
Hydrooxidation von Olefinen zu Olefinoxiden. Anderer Stand der Technik,
wie etwa
WO 96/02323 , offenbart einen Katalysator,
der ein Platinmetall in mindestens zwei Bindungsenergiestufen, das
auf Titan- oder Vanadiumsilicalit abgeschieden ist, enthält, für Olefinhydrooxidationen
in flüssiger
Phase. Zusätzlicher
Stand der Technik, wie etwa
WO 97/25143 , offenbart
einen Katalysator, der ein Lanthanidenmetall, das auf Titan- oder
Vanadiumsilicat abgeschieden ist, enthält, für Olefinhydrooxidationen in
flüssiger Phase.
Noch anderer Stand der Technik, z. B.
EP-A1-0 709 360 offenbart
die Hydrooxidation von Alkanen, wie etwa Propan, in Gegenwart von
Wasserstoff und einem Hydrooxidationskatalysator, um nützliche
oxidierte Produkte, wie etwa Aceton, zu bilden. Ebenso kann Isobutan
zu t-Butanol und Aceton hydrooxidiert werden. Zusätzlicher
Stand der Technik, wie etwa
US
5,939,569 beschreibt einen Katalysator, der aus Gold auf
zirkonhaltigen Trägern
besteht, zur Hydrooxidation.
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Eine
Vielzahl von katalytischen Trägern
wird unter den zuvor erwähnten
Referenzen gelehrt. Zum Beispiel wird gelehrt, dass die titanhaltigen
Träger
Titandioxid, Titanosilicate, Titan verteilt auf Siliciumdioxid (wobei
Titan als eine unorganisierte Phase existiert) und ähnlichem,
Titan, verteilt auf bestimmten Metallsilicaten, ebenso wie Kombinationen
und Mischungen der zuvor erwähnten
Stoffe umfassen. Optional kann, wie in internationaler Patentveröffentlichung
WO
98/00414 gelehrt, der Katalysator ein oder mehrere Promotormetalle, ausgewählt aus
z. B. Metallen der Gruppe 1, der Gruppe 2, den Lanthaniden-Seltenerdmetallen
und den Actinidenmetallen des Periodensystems der Elemente, enthalten.
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In
einer typischen Synthese der zuvor erwähnten Hydrooxidationskatalysatoren
wird der Verbundstoff, nachdem die katalytischen Metalle und optionales(e)
Promotormetall(e) auf dem katalytischen Träger abgeschieden sind, durch
Calcinieren unter Luft oder durch Reduktion unter Wasserstoff oder
durch Erwärmen
in einer inerten Atmosphäre
bei einer Temperatur zwischen etwa 250°C und etwa 800°C für eine Zeit
von etwa 1 h bis zu etwa 24 h aktiviert. Standardaktivierungsbedingungen
arbeiten bei etwa 400°C
für 6 Stunden.
Die aktivierten Katalysatoren, insbesondere die Katalysatoren, die
Gold, Silber oder Kombinationen davon auf einem titanhaltigen Träger enthalten,
zeigen guten Olefinumsatz und hervorragende Selektivität für das Olefinoxid und
können
in Abhängigkeit
von der exakten Natur des Katalysators lange Lebensdauer zeigen.
Mit der Zeit jedoch können
diese Katalysator etwas Aktivität
verlieren und können
gelegentlich ausreichend deaktiviert werden, um den Katalysator
für den
Einsatz unbrauchbar zu machen. In dieser Stufe der teilweisen oder
vollständigen
Deaktivierung muss der Katalysator regeneriert oder ersetzt werden.
Wie z. B. in
WO 98/00414 offenbart, wird gelehrt,
dass die Regenerierung Erwärmen
des deaktivierten Katalysator für
mehrere Stunden unter Sauerstoff oder Wasserstoff, optional vermischt
mit einem inerten Verdünnungsmittel,
wie etwa Stickstoff oder Helium, bei einer Temperatur vorzugsweise
zwischen etwa 200°C
und etwa 400°C
umfasst. Drücke,
die von atmosphärisch
bis superatmosphärisch
reichen, können
verwendet werden. Alternativ kann der deaktivierte Katalysator in
Gegenwart von Wasser oder einer Kombination von Wasser mit Sauerstoff
oder Wasserstoff bei ähnlichen
Temperaturen und Drücken
regeneriert werden.
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Die
oben beschriebenen Aktivierungs- und Regenerationsverfahren haben
Nachteile, erstens in der Länge
der benötigten
Zeit und zweitens in der hohen Temperatur, die benötigt wird,
um das Verfahren zu bewirken. Es kann auch ein hoher Druck notwendig
sein. Typischerweise dauert der Aktivierungs- oder Regenerationszeitraum
3 bis 6 Stunden. Nachteiligerweise muss das Hydrooxidationsverfahren
während
dieser Zeit herunter gefahren werden. Üblicherweise übersteigt
die Aktivierungs- oder Regenerationstemperatur erheblich die Temperatur
des Hydrooxidationsverfahren, die typischerweise größer als
etwa 70°C
und kleiner als etwa 225°C
ist. Dem gemäß muss der
Katalysator auf die Aktivierungs- oder Regenerationstemperatur erhitzt werden
und, wenn die Aktivierung oder Regeneration abgeschlossen ist, auf
die Betriebstemperatur des Hydrooxidationsverfahren abgekühlt werden.
Dieser Temperaturzyklus verbraucht wertvolle Zeit, während welcher
das Hydrooxidationsverfahren außer
Betrieb bleibt. Als ein zusätzlicher
Nachteil erfordert die höhere
Aktivierungs- und Regenerationstemperatur eine Zufuhr von Wärme und
Energie. Des Weiteren muss der Reaktor konstruiert sein, um die
höhere
Regenerationstemperatur auszuhalten und das Auf und Ab zwischen
der Hydrooxidationsverfahrenstemperatur und der höheren Regenerationstemperatur
zu erlauben. Der größte Nachteil
ist, dass ein wiederholtes Durchlaufen der höheren Aktivierungs- und Regenerationstemperatur
die Struktur des Katalysatorträgers
beschädigen
kann und/oder in der Beschädigung
der darauf eingebrachten Metalle resultieren kann. Bei jedem Regenerationszyklus
kann ein Prozentsatz der Katalysatoraktivität unwiederbringbar verloren
werden, bis bei einem Punkt von plötzlichem oder akkumuliertem
großen
Verlust der Katalysator ersetzt werden muss.
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In
Anbetracht des oben Gesagten wäre
es wünschenswert,
ein Aktivierungs- und
Regenerationsverfahren zu entdecken, das wirksam in einem kurzen
Zeitraum bei einer Temperatur und bei einem Druck durchgeführt wird,
die den Betriebsbedingungen des Hydrooxidationsverfahren sehr ähnlich sind.
Solch ein Aktivierungs- und Regenerationsverfahren würde die
Wärme-
und Energieanforderungen, die an das Gesamtverfahren gestellt werden,
verringern und würde
die Abschaltzeit des Hydrooxidationsverfahren verringern. Im günstigeren
Falle würde,
da im Wesentlichen kein Durchlaufen von höheren Temperaturzonen erfolgen
würde,
das Verfahren den Schaden an dem katalytischen Träger und
Schaden an den katalytischen Metallen minimieren und dadurch die
Katalysatorlebensdauer verlängern.
Es wäre
noch günstiger,
wenn das Aktivierungs- und Regenerationsverfahren durchgeführt werden
könnte,
ohne flüssige
Aktivierungs- oder Regenerationsmit tel in den Reaktor einzuführen, da
die Entfernung von Flüssigkeiten
das Verfahren verkomplizieren und die Kosten erhöhen würde.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Diese
Erfindung ist ein neues Verfahren zur Aktivierung oder Regenerierung
eines Katalysators, der in einem Hydrooxidationsverfahren verwendet
wird. Das Hydrooxidationsverfahren umfasst In-Berührung-Bringen
eines Kohlenwasserstoffs mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasserstoff
und dem Hydrooxidationskatalysators, um ein oxidiertes Produkt,
vorzugsweise einen partiell oxidierten Kohlenwasserstoff, zu bilden.
Detaillierter bezieht sich das vorliegende Verfahren auf ein Verfahren
zur Aktivierung oder Regenerierung eines Hydrooxidationskatalysators
zur Verwendung in einem Hydrooxidationsverfahren, wobei das Aktivierungs-
oder Regenerationsverfahren In-Berührung-Bringen eines frischen
Hydrooxidationskatalysators, der noch nicht in einem Hydrooxidationsverfahren
verwendet wurde, oder eines deaktivierten Hydrooxidationskatalysators,
der in einem Hydrooxidationsverfahren verwendet wurde, mit einem
Ozonstrom unter Prozessbedingungen, die ausreichend sind, um den
frischen Hydrooxidationskatalysator zu aktivieren oder den deaktivierten
Hydrooxidationskatalysator zu mindestens teilweise zur Verwendung
in einem Hydrooxidationsverfahren zu regenerieren, umfasst. Der
Begriff "partiell
oxidierter Kohlenwasserstoff" impliziert,
dass das Produkt Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff enthält, im Gegensatz
dazu, nur Kohlenstoff und Sauerstoff zu enthalten, wie durch vollständige Oxidationsprodukte,
wie etwa Kohlenmonoxid und Kohlendioxid, veranschaulicht wird. Bevorzugter
umfasst das Hydrooxidationsverfahren In-Berührung-Bringen eines Olefins
oder eine Mischung von Olefinen mit Sauerstoff in Gegenwart von
Wasserstoff und in Gegenwart des Hydrooxidationskatalysators unter
Prozessbedingungen, die ausreichend sind, um nützliche oxidierte Produkte,
z.B. das entsprechende Olefinoxid oder eine Mischung von Olefinoxiden,
herzustellen. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform können Alkane
zu nützlichen
Produkten, wie etwa Alkoholen und Ketonen, hydrooxidiert werden.
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Das
neue Aktivierungs- oder Regenerationsverfahren dieser Erfindung
umfasst In-Berührung-Bringen eines
frischen oder deaktivierten Hydrooxidationskatalysators mit einem
ozonhaltigen Strom unter Verfahrensbedingungen, die ausreichend
sind, um den frischen Katalysator zu aktivieren oder den deaktivierten
Katalysator mindestens teilweise zu regenerieren. Für die Zwecke
dieser Erfindung ist der "frische
Katalysator" als ein
unbenutzter Katalysator, vorzugsweise ein Katalysator in seiner "wie synthetisierten" Form, definiert.
Für die
Zwecke dieser Erfindung ist ein "deaktivierter
Katalysator" als
ein Katalysator definiert, der teilweisen oder vollständigen Verlust
von Aktivität
in dem Hydrooxidationsverfahren im Vergleich zur Aktivität des frischen
Katalysators unter ähnlichen
Prozessbedingungen zeigt.
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Im
Stand der Technik sind Regenerations- und Aktivierungsschritte unter
Verwendung von Ozon für andere
Katalysatorsysteme bekannt.
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Zum
Beispiel offenbart
US-A-5,365,009 die Regeneration
eines Molekularsiebkatalysators, insbesondere eines Aluminosilicats
oder eines Silicoalumniophosphats, der in Alkylierungsverfahren
nützlich
ist und durch Kohleansammlung deaktiviert wurde. Die Regeneration
besteht im In-Berührung-Bringen
des deaktivierten Katalysators mit Ozon, um die Kohle in ozonierte
Kohlenwasserstoffe umzuwandeln, und dann Spülen des Alkylierungskatalysators
mit einer Desorptionsflüssigkeit,
um die ozonierten Kohlenwasserstoffe zu entfernen.
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US-A-5,681,789 offenbart
die Aktivierung eines Epoxidierungskatalysators durch In-Berührung-Bringen
eines wie synthetisierten Titanosilicats, das ein organisches Templat
enthält,
mit Ozon, um das organische Templat zu entfernen. Es wird gelehrt,
dass das organische Templat ein quartäres Ammoniumsalz ist. Der Katalysator
wird in der Epoxidierung von Olefinen mit Wasserstoffperoxid verwendet.
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Schließlich wird
auf
US-A-5,183,789 Bezug genommen, die die Regeneration
eines verkokten polymetallischen Platin-Aluminiumoxid-Reformierungskatalysators
offenbart. Die Regeneration umfasst In-Berührung-Bringen des deaktivierten
Reformierungskatalysators mit Ozon in Luft, um solch einen Katalysator
von ausreichend Kohlenstoff zu befreien, um die Aktivität des Katalysators
wieder herzustellen.
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Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung aktiviert oder regeneriert
wirksam Hydrooxidationskatalysatoren, vorzugsweise Hydrooxidationskatalysatoren,
die Gold oder Silber oder Kombinationen von Gold und Silber und
optional mindestens ein Promotormetall, verteilt auf einem titanhaltigen
Träger,
enthalten. Das Aktivierungs-/Regenerationsverfahren dieser Erfindung
kann mit Gasphasenreagenzien bewerkstelligt werden, die leicht aus
dem Reaktor entfernt werden. Keine Reagenzien in flüssiger Phase
werden benötigt,
deren Entfernung das Verfahren verkomplizieren und die Kosten erhöhen würde. Das
Aktivierungs-/Regenerationsverfahren dieser Erfindung kann vorteilhafterweise
bei Temperaturen und Drücken
durchgeführt
werden, die den Temperaturen des Hydrooxidationsverfahrens ähnlich oder
niedriger sind. Demgemäß erfordert
das Aktivierungs/Regenerationsverfahren dieser Erfindung im Wesentlichen
keine zusätzliche
Zufuhr von Wärme
oder Energie neben der , die für
das Hydrooxidationsverfahren selbst benötigt wird, und kann sogar weniger
Energie verbrauchen. Es ist ein größerer Vorteil, dass das Aktivierungs-
und Regenerationsverfahren dieser Erfindung im Wesentlichen wiederholtes
thermisches Auf und Ab des Katalysators zwischen einer niedrigeren
Hydrooxidationsbetriebstemperatur und einer höheren Aktivierungs- oder Regenerationstemperatur
vermeidet. Somit wird Schaden an dem Träger und Schaden an den Metallen,
die darauf eingebracht sind, wesentlich verringert und es gibt weniger
Abrieb auf dem Reaktor. Des Weiteren muss der Reaktor nur konstruiert
werden, um die Temperatur des Hydrooxidationsverfahren zu beherbergen:
Keine spezielle Konstruktion zum Aushalten höherer Regenerationstemperaturen
ist erforderlich. Es ist ein anderer Vorteil, dass das Verfahren
der Erfindung über
einen kürzeren
Zeitraum im Vergleich zu Aktivierungs- und Regenerationsverfahren
des Standes der Technik durchgeführt
werden kann. Die kürzeren
Aktivierungs- und Regenerationszeiträume zusammen mit der geringeren
Temperatur und dem geringeren Druck resultieren in längerer Katalysatorlebensdauer,
kürzeren
Abschaltzeiten und höherer
Produktivität
für das
Hydrooxidationsverfahren.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Wie
gesagt stellt diese Erfindung ein Verfahren zur Aktivierung oder
Regenerierung eines Hydrooxidationskatalysators zur Verwendung in
Hydrooxidationsverfahren, vorzugsweise in der Hydrooxidation von Olefinen
zu Olefinoxiden, bereit. Wie hierin oben bemerkt umfasst das Hydrooxidationsverfahren
im Allgemeinen In-Berührung-Bringen
eines Kohlenwasserstoffs mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasserstoff
und einem Hydrooxidationskatalysator, um ein oxidiertes Produkt,
vorzugsweise einen teilweise oxidierten Kohlenwasserstoff, zu bilden.
Bevorzugter umfasst das Hydrooxidationsverfahren In-Berührung-Bringen
eines Olefins oder einer Mischung von Olefinen mit Sauerstoff in
Gegenwart von Wasserstoff und dem Hydrooxidationskatalysator, um
das entsprechende Olefinoxid oder eine Mischung von Olefinoxiden
zu bilden. Das In-Berührung-Bringen
wird unter Hydrooxidationsprozessbedingungen bewirkt, die ausreichend
sind, um das oxidierte Produkt, vorzugsweise das Olefinoxid oder
die Mischung davon, herzustellen.
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Der
Hydrooxidationskatalysator kann irgendein Katalysator sein, der
die Oxidation einer organischen Verbindung mit Sauerstoff in Gegenwart
von Wasserstoff katalysiert. Vorzugsweise enthält der Hydrooxidationskatalysator
ein oder mehrere Metalle, ausgewählt
aus Gold, Silber, den Platin gruppenmetallen, den Lanthanidenmetallen
und Kombinationen davon, die auf einem Träger abgeschieden sind. Der
Begriff "Platingruppenmetalle", wie hierin verwendet,
umfasst Ruthenium, Rhodium, Palladium, Osmium, Iridium und Platin.
Vorzugsweise ist der Träger
ein titanhaltiger, ein vanadiumhaltiger oder ein zirkonhaltiger
Träger.
Bevorzugter enthält
der Hydrooxidationskatalysator Gold oder Silber oder eine Kombination
von Silber und Gold, verteilt auf einem titanhaltigen Träger. Optional
kann der Hydrooxidationskatalysator ferner mindestens ein Promotormetall,
das hiernach beschrieben ist, enthalten.
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Das
neue Aktivierungs- oder Regenerationsverfahren dieser Erfindung
umfasst In-Berührung-Bringen eines
frischen oder deaktivierten Hydrooxidationskatalysators mit einem
ozonhaltigen Strom unter Verfahrensbedingungen, die ausreichend
sind, um den frischen Katalysator zu aktivieren oder den deaktivierten
Katalysator zumindest teilweise zu regenerieren. Wie hierin oben
bemerkt ist der "frische
Katalysator" als
ein Katalysator in einer "wie
synthetisierten" Form
definiert, d. h. ein Katalysator, der aus seiner Synthesemischung ohne
vorherige Verwendung in dem Hydrooxidationsverfahren erhalten wird.
Katalytische Aktivität
kann mit vielen Parametern variieren, unter ihnen die exakte Form
des katalytischen Trägers,
die exakte Form des (der) katalytischen Metalle(s) und optionalen
Promotormetalls(e) und das spezifische involvierte Hydrooxidationsverfahren.
Demgemäß ist es
schwierig, in allgemeinen Begriffen festzustellen, welche Aktivität den "aktivierten" Zustand eines spezifischen
frischen Hydrooxidationskatalysators definiert. Ein Fachmann wird
fähig sein, zu
beurteilen, ob eine besondere frische Katalysatorspezies aktiviert
worden ist, z. B. durch Beobachtung, ob der Katalysator, der nach
dem Verfahren der Erfindung behandelt worden ist, fähig ist,
Reaktanten in dem Hydrooxidationsverfahren zu oxidierten Produkten
umzusetzen. Als eine Richtlinie, aber ohne durch solch ein Ergebnis
gebunden zu sein, zeigt ein aktivierter Katalysator in der Hydrooxidation
eines Olefins typischerweise einen Olefinumsatz von mindestens etwa
0,05 Mol-% und ei ne Selektivität
für Olefinoxid
von mindestens etwa 60 Mol-%. Für
die Zwecke dieser Erfindung ist der "deaktivierte Katalysator" als ein Katalysator
definiert, der einen teilweisen oder vollständigen Verlust von Aktivität bei der
Verwendung in dem Hydrooxidationsverfahren im Vergleich zu der Aktivität des frischen
Katalysators unter ähnlichen
Prozessbedingungen zeigt.
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Der
bevorzugte Hydrooxidationskatalysator, der günstigerweise in dem Verfahren
dieser Erfindung eingesetzt wird, enthält mindestens ein katalytisches
Metall, ausgewählt
aus Gold, Silber, den Platingruppenmetallen, den Lanthanidenmetallen
und Kombinationen davon, auf einem Träger, ausgewählt aus titanhaltigen, vanadiumhaltigen
und zirkoniumhaltigen Trägern.
Der bevorzugtere Katalysator, der günstigerweise in dem Verfahren
dieser Erfindung eingesetzt wird, enthält Gold oder Silber oder eine
Kombination von Gold und Silber, verteilt auf einem titanhaltigen
Träger.
Optional kann der Katalysator ferner ein oder mehrere Promotormetalle
enthalten. Vorzugsweise ist das Promotormetall ausgewählt aus
Metallen der Gruppe 1, der Gruppe 2, der Platingruppe, den Seltenerden-Lanthaniden- und
den Actinidenmetalle des Periodensystems der Elemente, wie es in
dem CRC Handbook of Chemistry and Physics, 75 Auflage, CRC Press,
1994, erwähnt
ist. (Die Platingruppenmetalle und die Lanthanidenmetalle können als
Promotoren wirken, z. B. wenn sie mit Gold und/oder Silber kombiniert
werden. Alternativ können
die Platingruppenmetalle und die Lanthanidenmetalle als die katalytischen
Hauptmetalle wirken, z. B. wenn sie auf Titan- oder Vanadiumsilicalit
abgeschieden werden.) Die Oxidationsstufe der katalytischen Metalle,
vorzugsweise Gold und/oder Silber, oder irgendeines (irgendwelcher)
Promotormetalls(e) kann jede Oxidationsstufe oder Kombination von
Oxidationsstufen sein, einschließlich nullwertigen und positiven
Oxidationsstufen, wie durch moderne analytische Methoden bestimmt, vorausgesetzt,
dass der Katalysator, der daraus erhalten wird, fähig ist,
das Hydrooxidationsverfahren, vorzugsweise das hierin beschriebene
Olefinhydrooxidationsverfahren, zu kataly sieren. Metallische Teilchen
können
oder können
nicht vorhanden sein. Wenn metallische Teilchen in dem Katalysator
vorhanden sind, gibt es keine Beschränkung in Bezug auf ihre Teilchengröße. Überraschenderweise
reaktiviert die Ozonbehandlung dieser Erfindung die zuvor erwähnten bevorzugten
Katalysatorspezies in den Olefinhydrooxidationsverfahren ohne den
Olefinumsatz und die Olefinoxidselektivität wesentlich zu verringern
und ohne Wasser- und Nebenproduktbildung wesentlich zu erhöhen.
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Die
Gesamtladung von katalytischen Metallen auf dem Hydrooxidationskatalysator
kann jede Menge sein, die einen aktiven Katalysator in dem Hydrooxidationsverfahren
liefert. Im Allgemeinen beträgt
die Gesamtbeladung von katalytischen Metallen auf dem Hydrooxidationskatalysator,
vorzugsweise die gesamte Gold- und Silberbeladung, mindestens 0,005,
vorzugsweise 0,01 und am meisten bevorzugt mindestens 0,03 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht des Katalysators. Im Allgemeinen ist
die Gesamtbeladung von katalytischen Metallen, vorzugsweise die
gesamte Gold- und Silberbeladung, kleiner als 20, vorzugsweise kleiner als
10 und bevorzugter kleiner als 5,0 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
des Katalysators. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform
wird das Verfahren vorteilhafterweise bei einer Gesamtladung, vorzugsweise
einer gesamten Gold- und
Silberbeladung, von weniger als 0,5 Gew.-5, bevorzugter weniger
als 0,1 Gew.-5 durchgeführt.
Der katalytische Träger
kann irgendein Material sein, auf dem das (die) katalytische(n) Metalle)
und optionale(s) Promotormetall(e) eingebracht werden können und
das in einem aktiven Hydrooxidationskatalysator resultiert. Der
bevorzugte Träger
ist ein titanhaltiger Träger,
der eine Vielzahl von Formen annehmen kann. Typischerweise liegt
das Titan im Wesentlichen als nichtmetallisches Titan vor. Die titanhaltigen
Träger,
die hiernach beschrieben werden, sind veranschaulichend für solche,
die in dem Verfahren dieser Erfindung verwendet werden können: Die
angegebenen Beispiele jedoch sollten nicht ausgelegt werden, die Erfindung
in irgendeiner Art und Weise zu beschränken. Ein Fachmann kann andere
Träger
erkennen, die äquivalent
in dem Verfahren dieser Erfindung verwendet werden könnten. Zum
Beispiel können
Kombinationen und Mischungen der hiernach beschriebenen Träger eingesetzt
werden.
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Amorphes
und kristallines Titandioxid wird vorteilhafterweise als der titanhaltige
Träger
eingesetzt. Die kristallinen Phasen von Titandioxid umfassen Anatas,
Rutil und Brookit. Verbundstoffe und Abscheidungen von diesen Phasen
auf verschiedenen Trägern,
wie etwa Siliciumdioxiden, Aluminiumoxiden und Aminosilicaten, werden
auch geeigneterweise eingesetzt.
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Kristalline
und amorphe Titanosilicate, vorzugsweise solche, die porös sind,
werden vorteilhafterweise als der Träger eingesetzt. Nicht beschränkende Beispiele
von geeigneten porösen
Titanosilicaten umfassen poröse
amorphe Titanosilicate; poröse
geschichtete Titanosilicate und kristalline mikroporöse Titanosilicate, wie
etwa Titansilicalit-1 (TS-1),
Titansilicalit-2 (TS-2), Titanosilicat beta (Ti-beta), Titanosilicat
ZSM-12 (Ti-ZSM-12) und Titanosilicat ZSM-48 (Ti-ZSM-48), ebenso
wie mesoporöse
Titanosilicate, wie etwa Ti-MCM-41. Viele Referenzen, die die Herstellung
und Charakterisierung der zuvor erwähnten Titanosilicate beschreiben,
sind den Fachleuten bekannt. Eine relevante Auswahl von Referenzen
ist z. B. in internationaler Patentveröffentlichung
WO 98/00414 zu
finden. Das Silicium/Titan-Atomverhältnis des Titanosilicats kann
breit variieren, z. B. von größer gleich
5/1 bis kleiner gleich 200/1.
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Als
ein anderes Beispiel kann Titan, das auf Siliciumdioxid verteilt
ist, günstigerweise
als der titanhaltige Träger
eingesetzt werden. Dieser Träger
kann kommerziell erhalten werden oder nach den Verfahren hergestellt
werden, die in internationaler Patentveröffentlichung
WO 98/00415 beschrieben
sind. Die Titanbeladung auf dem Siliciumdioxid kann irgendeine sein,
die einen aktiven Katalysator in dem Hydrooxidationsverfahren ergibt.
Typischerweise ist die Titanbeladung größer als 0,02 Gew.-%, vorzugsweise
größer als
0,1 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Siliciumdioxids. Typischerweise
ist die Titanbeladung kleiner als 20 Gew.-% und vorzugsweise kleiner
als 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Siliciumdioxids. In einer
bevorzugten Ausführungsform
sind die Titanionen im Wesentlichen in einer unorganisierten Phase
auf der Oberfläche
des Siliciumdioxids verteilt. Die unorganisierte Titanphase kann
von losem kristallinem Titandioxid durch ein oder mehrere moderne
analytische Techniken unterschieden werden, umfassend z. B. hochauflösender Transmissions-Elektronenmikroskopie
(HR-TEM) und Raman-Spektroskopie. Remissionsspektroskopie im UV-
bis sichtbaren Bereich (UV-VIS-DRS) und kantennahe Röntgenabsorptions-Feinstruktur(XANES)-Spektroskopie
der Titan-K-Schale können
auch bei der Identifizierung der unorganisierten Phase nützlich sein.
Diese Techniken sind detaillierter in internationaler Patentveröffentlichung
WO
98/00415 beschrieben.
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Ebenso
kann Titan, das auf einem Promotormetallsilicat verteilt ist, günstigerweise
als der titanhaltige Träger
eingesetzt werden. Stöchiometrische
und nichtstöchiometrische
Promotormetallsilicate können
verwendet werden, ebenso wie amorphe und kristalline Promotormetallsilicate.
Bevorzugte Promotormetallsilicate umfassen die Silicate von Metallen
der Gruppe 1, Gruppe 2, den Lanthaniden-Seltenerden- und der Actinidenmetalle
und Kombinationen davon. Im Hinblick auf diesen Träger wird
wiederum auf internationale Patentveröffentlichung
WO 98/00414 Bezug
genommen.
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In
einer bevorzugteren Ausführungsform
enthält
der titanhaltige Träger
Extra-Gerüst-
und Nicht-Gerüst-Titan,
das an einen Träger
gebunden ist. Der Träger
kann irgendein Material sein, an welchem Titan befestigt werden
kann, einschließlich
z. B. Siliciumdioxiden, Aluminiumoxiden, Metallosilicaten, wie etwa
Aluminosilicaten und Titanosilicaten, und Promotormetallsilicaten,
am meisten bevorzugte den Silicaten von Elementen der Gruppe 1 und
2, der Lanthaniden-Seltenerden und der Actiniden. Diese Art von
Träger
kann auch kristallin, quasikristallin oder amorph sein und kann
eine regelmäßige oder
unregelmäßige Anordnung
von nichtverbindenden oder untereinander verbindenden Mikroporen
(Porendurchmesser von 0,4 bis 2 nm) (4 Å bis 20 Å) und/oder Mesoporen (Porendurchmesser
von größer als
2 bis 50 nm) (20 Å bis
500 Å)
aufweisen . Es gibt keine Beschränkung
in Bezug auf die Art und Weise , in welcher das Titan an den Träger gebunden
ist. Jede Art von Bindung, die von sehr schwachen Wechselwirkungen,
wie von Van-der-Waals-Kräften,
zu vollständig
verankerten (oder gepfropften) Bindungen reichen kann, ist akzeptabel.
Abgeschiedene, verteilte und gepfropfte Modelle sind alle von dieser
Form des Trägers
umfasst. Beispiele für
Extra-Gerüst-Titan
enthaltende oder gepfropfte titanhaltige Träger umfassen ohne Beschränkung Titandioxid
(oder andere diskrete titanhaltige Zusammensetzungen), das auf einem
Trägermaterial,
wie etwa einem Silicatgerüst,
eingeschlossen ist; Titan, das als Ionen oder Innencluster auf einem
Trägermaterial,
wie etwa einem feuerfesten Oxid oder einem Metallosilicat, abgeschieden
ist, und Titan, vorzugsweise nichtmetallisches Titan, das auf einer
Gerüststruktur
aufgepfropft ist, wie etwa Titan, das auf einem Silicatgerüst aufgepfropft
ist. Die bevorzugtere Spezies umfasst Titan, das auf einem Titanosilicatgerüst aufgepfropft
ist, am meisten bevorzugt Titan, das auf einem Titanosilicatgerüst mit einer
kristallographischen MFI-Struktur aufgepfropft ist. Die Titanbeladung
und das Silicium/Titan-Atomverhältnis
dieser Art Träger
kann ähnlich
zu den Werten sein, die hierin oben im Zusammenhang mit Titan, das
auf einem Siliciumdioxidträger
verteilt ist, angegeben sind. Für
ein Verfahren zur Herstellung eines Träger, der Extra-Gerüst- oder
gepfropftes Titan enthält,
wird Bezug auf internationale Patentveröffentlichung
WO 00/59632 genommen.
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Stöchiometrische
und nichtstöchiometrische
Promotormetalltitanate können
auch vorteilhafterweise als Katalysatorträger eingesetzt werden. Die
Promotormetalltitanate können
kristallin oder amorph sein. Nicht beschränkende Beispiele für diese
umfassen Titanate von Metallen der Grup pe 1, Gruppe 2 und Lanthaniden- und
Actinidenmetallen des Periodensystems.
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Analog
zu der obigen Beschreibung umfassen geeignete vanadiumhaltige Träger Vanadiumoxide,
Vanadosilicate, Vanadium, das auf Siliciumdioxid oder Promotormetallsilicaten
verteilt ist, und Extra-Gerüst-
oder Nicht-Gerüst-Vanadium,
das an einen Träger
gebunden oder gepfropft ist. Geeignete zirkoniumhaltige Träger umfassen
Zirkoniumdioxid und Zirkonium, das auf einem Träger, wie etwa Siliciumdioxid
oder einem Promotormetallsilicat, verteilt oder darauf aufgepfropft
ist.
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Der
katalytische Träger,
vorzugsweise die titanhaltigen Träger, die hierin oben beschrieben
sind, kann in irgendeine Form gebracht sein, die für Katalysatorteilchen
geeignet ist, z. B. Perlen, Pellets, Kugeln, Waaben, Monolithe und
Filme. Optional kann jeder dieser Träger mit einem zweiten Träger extrudiert
sein, daran gebunden oder darauf gestützt sein, zum Zwecke des Miteinanderverbindens
der Katalysatorteilchen und/oder der Verbesserung der Katalysatorfestigkeit
oder der Abriebbeständigkeit.
Der zweite Träger
ist typischerweise in dem Verfahren inert und muss kein Titan enthalten.
Geeignete zweite Träger
umfassen Kohlenstoff, feuerfeste Oxide, wie etwa Siliciumdioxid
und Aluminiumoxid; Aluminosilicate; Keramiken, einschließlich keramischer
Carbide und Nitride, ebenso wie irgendwelche metallischen Träger. Im
Allgemeinen reicht die Menge an zweitem Träger von 0 bis 95 Gew.-%, bezogen
auf das vereinigte Gewicht des Katalysators und zweiten Trägers.
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Die
katalytischen Metalle, vorzugsweise die Gold- und Silberkomponenten,
können
auf dem katalytischen Träger
durch irgendein Verfahren, das in der Technik bekannt ist und einen
aktiven und selektiven Hydrooxidationskatalysator bereitstellt abgeschieden
werden, darauf unterstützt
werden und/oder darin eingebracht werden. Nicht beschränkende Beispiele
für bekannte
Herstellungsmethoden umfassen Imprägnierung, Innenaustausch und Abscheidung
durch Ausfällung.
In einem Verfahren zur Herstellung eines Goldkatalysators wird der
Träger
mit einer wässrigen
Lösung
einer löslichen
Goldverbindung bei einer Temperatur und einem pH in Berührung gebracht,
die ausreichend sind, um die Goldverbindung auf dem Träger auszufällen. Nichtwässrige Lösungen können auch
verwendet werden. Für
wässrige
Lösungen
kann irgendeine wasserlösliche
Goldverbindung verwendet werden, wie etwa Chlorogoldsäure, Natriumchloroaurat,
Kaliumchloroaurat, Goldcyanid, Kaliumgoldcyanid und Diethylamingoldsäuretrichlorid.
Typischerweise reicht die Molarität der löslichen Goldverbindung von
0,001 M bis zum Sättigungspunkt
der löslichen
Verbindung, vorzugsweise von 0,005 M bis 0,5 M. Bei der Abscheidung
von Gold wird der pH der wässrigen
Lösung
auf zwischen 5 und 11, vorzugsweise zwischen 6 und 9, mit irgendeiner
geeigneten Base, wie etwa Gruppe-1-Metallhydroxiden oder -carbonaten,
vorzugsweise Natriumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Cäsiumhydroxid
und Cäsiumcarbonat,
eingestellt. Die gewünschte
Menge an Träger
wird zu der Lösung
gegeben oder umgekehrt und, falls notwendig oder erwünscht, wird
der pH wiederum eingestellt. Danach wird die Mischung unter Luft
bei einer Temperatur zwischen 20°C
und 80°C
für einen
Zeitraum, der von 1 h bis zu 24 h reicht, gerührt. Am Ende dieses Zeitraums
werden die Feststoffe gewonnen, optional mit Wasser gewaschen, mit
vorzugsweise nicht mehr als 100 ml Waschflüssigkeit pro g Verbundstoff.
Das Wasser kann optional 1 oder mehrere Promotormetallsalze, vorzugsweise
bei einem pH zwischen 5 und 11, enthalten. Danach können die
Feststoffe unter Luft bei einer Temperatur zwischen 80°C und 120°C getrocknet
werden, um den Katalysator, wie synthetisiert, zu gewinnen. Optional
kann der wie synthetisierte Katalysator unter Luft calciniert werden
oder in einer reduzierenden Atmosphäre, wie etwa Wasserstoff, calciniert
werden oder in einer inerten Atmosphäre, wie etwa Stickstoff, erhitzt
werden, bei einer Temperatur zwischen 250°C und 800°C für eine Zeit von 1 bis 24 h.
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Ein
Verfahren zur Herstellung von Silberkatalysatoren ist durch Imprägnieren
einer löslichen
Silberverbindung auf den ausgewählten
Katalysatorträger,
wie etwa den titanhaltigen Träger.
Wässrige
und nichtwässrige
Silberlösungen
können
verwendet werden. Jede lösliche
Silberverbindung kann eingesetzt werden, z.B. sind bei wässrigen
Lösungen
Silbernitrat, Silberacetat und Silberoxalat geeignet. Typischerweise
reicht die Molarität
der löslichen
Silberverbindung von 0,001 M bis zum Sättigungspunkt der löslichen
Verbindung, vorzugsweise von 0,005 M bis 0,5 M. Die Imprägnierungstemperatur
variiert im Allgemeinen von etwa Umgebungstemperatur, angenommen
als 20°C,
bis 100°C
bei Atmosphärendruck.
Der imprägnierte
Träger
wird optional mit Wasser gewaschen, mit vorzugsweise nicht mehr
als 100 ml Waschflüssigkeit
pro g Verbundstoff. Das Wasser kann optional ein oder mehrere Promotormetallsalze,
vorzugsweise bei einem pH zwischen 5 und 11, enthalten. Danach können die
Feststoffe unter Luft bei einer Temperatur zwischen 80°C und 120°C getrocknet
werden, um den Katalysator, wie synthetisiert, zu gewinnen. Optional
kann der wie synthetisierte Katalysator unter Luft calciniert werden
oder in einer reduzierenden Atmosphäre, wie etwa Wasserstoff, calciniert werden
oder in einer inerten Atmosphäre,
wie etwa Stickstoff, erhitzt werden, bei einer Temperatur zwischen 250°C und 800°C für eine Zeit
von etwa 1 bis 24 h. Die zuvor erwähnten Abscheidungsverfahren
für Gold
und Silber können
nacheinander durchgeführt
werden, um einen Katalysator, der sowohl Gold als auch Silber enthält, zu erhalten.
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Die
oben beschriebenen Herstellungsverfahren sind nur zur Illustrierung.
In der Praxis gibt es keine Beschränkung in Bezug auf das Katalysatorherstellungsverfahren.
Zum Beispiel kann der Hydrooxidationskatalysator, der Gold enthält, durch
Imprägnierung
ebenso wie durch das hierin oben beschriebene Abscheidungsverfahren
hergestellt werden, während
der Silberkatalysator durch Abscheidung ebenso wie durch das hierin
oben beschriebene Imprägnierungsverfahren
hergestellt werden kann. Hydrooxidationskatalysatoren, die andere
Metalle als Gold und Silber enthalten, wie etwa die Platingruppenmetalle
oder Lanthanidenmetalle, können
in analoger Art und Weise zu den hierin zuvor beschriebenen Verfahren
hergestellt werden. Imprägnierungsverfahren,
die in der Technik wohlbekannt sind, können bevorzugt eingesetzt werden.
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Als
eine weitere Option kann der Hydrooxidationskatalysator mindestens
ein Promotormetall, das als irgendein Metallion mit einer Valenz
zwischen +1 und +7 definiert ist, das die Produktivität des Katalysators
in dem Hydrooxidationsverfahren erhöht, enthalten. Faktoren, die
zur gesteigerten Produktivität
beitragen, umfassen z. B. erhöhten
Umsatz der Reaktanten, wie etwa des Olefins; erhöhte Selektivität für die gewünschten Produkte,
wie etwa dem Olefinoxid; verringerte Erzeugung von Nebenprodukten,
wie etwa Wasser, in dem Olefinhydrooxidationsverfahren und erhöhte Katalysatorlebensdauer.
Nicht beschränkende
Beispiele für
geeignete Promotormetalle, insbesondere für das Olefinhydrooxidationsverfahren
umfassen die Metalle der Gruppen 1 bis 12 des Periodensystems, ebenso
wie die Seltenerden-Lanthaniden und Actiniden, auf die zuvor in
dem CRC Handbook of Chemistry and Physics Bezug genommen wurde.
Vorzugsweise ist das Promotormetall aus Gruppe-1-Metallen des Periodensystems,
einschließlich
Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium und Cäsium; aus Gruppe-2-Metallen, einschließlich Beryllium,
Magnesium, Calcium, Strontium und Barium; aus den Platingruppenmetallen,
einschließlich
Ruthenium, Rhodium, Palladium, Rhenium, Osmium und Iridium; aus
den Lanthaniden-Seltenerdennmetallen,
einschließlich
Cer, Praseodym, Neodym, Promethium, Samarium, Europium, Gadolinium,
Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium und Lutetium;
und den Actinidenmetallen, speziell Thorium und Uran, ausgewählt. Bevorzugter
ist das Promotormetall Magnesium, Calcium, Barium, Erbium, Lutetium,
Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium oder eine Kombination
davon.
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Die
Gesamtmengen von Promotormetall(en), die zu dem Träger gegeben
wird, ist typischerweise größer als
0,0001, vorzugsweise größer als
0,10 und bevorzugter größer als
0,15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Katalysators. Die
Gesamtmenge von Promotormetall(en), die auf dem Träger abgeschieden wird,
ist im Allgemeinen kleiner als 20, vorzugsweise kleiner als 15 und
bevorzugter kleiner als 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
des Katalysators. Die Fachleute werden erkennen, dass, wenn ein
Promotormetalltitanat oder -silicat verwendet wird, der Gewichtsprozenzsatz
von Promotormetall viel höher,
z. B. so hoch wie 80 Gew.-%, sein kann.
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Typischerweise
wird das Promotormetall aus einer wässrigen oder organischen Lösung, die
ein lösliches
Promotormetallsalz, wie etwa ein Promotormetallnitrat, -carboxylat
oder -halogenid, enthält,
zugegeben. Normalerweise wird der Träger mit der Lösung des
Promotormetallsalzes unter Bedingungen in Berührung gebracht, die denen ähnlich sind,
die für
das In-Berührung-Bringen
des Trägers
mit der Gold- oder Silberlösung verwendet
werden. Bei dem bevorzugten Katalysator, der Gold oder Silber oder
eine Kombination davon auf einem titanhaltigen Träger enthält, kann
der Promotor vor, nach oder während
der Titanabscheidung zugegeben werden. Alternativ kann der Promotor
vor, nach oder während
der Gold- oder Silberabscheidung zugegeben werden. Nachdem das Promotormetall
zugegeben ist, ist Waschen optional und wenn es übermäßig durchgeführt wird,
kann mindestens ein Teil des Promotormetalls aus dem Katalysator
ausgewaschen werden. Danach ist Calcinierung unter Luft oder Erhitzen
in einer reduzierenden Atmosphäre
oder Erhitzen in einem Inertgas optional, wie hierin oben im Zusammenhang
mit den Gold- und Silbereinbringungen beschrieben.
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Das
Aktivierungs- oder Regenerationsverfahren dieser Erfindung wird
in irgendeinem Reaktor durchgeführt,
der für
ein Flüssig-
oder Gasphasenhydrooxidationsverfahren geeignet gestaltet ist. Geeignete
Reaktoren umfassen Absatz-, Festbett-, Förderbett-, Fließbett-,
Wanderbett-, Röhren- und Rieselbettreaktoren, ebenso
wie Reaktorbauarten mit kontinuierlichem und diskontinuierlichem
Fluss und Schwingreaktoren. In einer typischen Vorgehensweise wird
der frische Katalysator in den Reaktor eingefüllt und unter einem Strom von
Sauerstoff, Luft oder einem Inertgas auf die Aktivierungstemperatur
erhitzt und dann wird ein ozonhaltiger Strom über den Katalysator für eine Zeit
geführt,
die ausreichend ist, um Aktivierung zu bewirken. Das Regenerationsverfahren
umfasst zuerst Herunterfahren des Hydrooxidationsverfahren, dann,
falls notwendig, Einstellen der Temperatur des Reaktors auf die
gewünschte
Regenerationstemperatur und dann In-Berührung-Bringen des deaktivierten
Katalysators mit dem ozonhaltigen Strom für eine Zeit, die ausreichend
ist, um Regenerierung zu bewirken.
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In
der Theorie kann reines Ozon verwendet werden, obwohl es in der
Praxis bevorzugt ist, den Katalysator einem gasförmigen Strom auszusetzen, der
weniger als 20 Volumenprozent Ozon und bevorzugter weniger als 10
Volumenprozent Ozon enthält.
Vorzugsweise enthält
der Ozonstrom mehr als 0,05 Volumenprozent und bevorzugter mehr
als 0,1 Volumenprozent Ozon. Der Rest des Gasstromes kann irgendein
Verdünnungsgas
oder eine Mischung aus Verdünnungsgasen
sein, die im Wesentlichen mit Ozon nicht reaktiv sind, wie etwa
Sauerstoff, Stickstoff, Luft, Argon, Helium, Wasser und Kohlendioxid.
Verfahren zur Erzeugung von Ozon sind wohl bekannt, einschließlich z.
B. UV-Bestrahlung von Luft oder Sauerstoff, ebenso wie Coronaentladungstechniken.
Ozongeneratoren sind kommerziell erhältlich. Die Verwendung von
Sauerstoff oder sauerstoffangereicherter Luft als eine Zufuhr zu
einem Ozongenerator kann verwendet werden, um die gewünschte Ozonkonzentration
zu erhalten.
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Wenn
das Verfahren der Erfindung verwendet wird, um Katalysatoren zu
regenerieren, die in Flüssigphasenhydrooxidationsverfahren
verwendet werden, dann kann es bevorzugt sein, die flüssige Phase
vor der Zugabe des ozonhaltigen Stroms zu entfernen. Das Verfahren
dieser Erfindung selbst kann in flüssiger Phase durchgeführt werden,
vorausgesetzt, dass die flüssige
Phase in Bezug auf Ozon und den Hydrooxidationskatalysator nicht
reaktiv ist. Vorzugsweise wird das Verfahren dieser Erfindung in
der Gasphase durchgeführt.
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Jede
stündliche
Gasraumgeschwindigkeit des ozonhaltigen Stroms kann günstigerweise
verwendet werden, vorausgesetzt, dass der Katalysator aktiviert
oder regeneriert wird. Die stündliche
Gasraumgeschwindigkeit des ozonhaltigen Strom ist im Allgemeinen
größer als
0,1 ml pro ml Katalysator pro Stunde (h–1)
und vorzugsweise größer als
etwa 10 h–1.
Die stündliche
Gasraumgeschwindigkeit des ozonhaltigen Stroms ist im Allgemeinen
kleiner als 1.000 h–1, vorzugsweise kleiner
als 500 h–1.
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Die
Temperatur des Aktivierungs- oder Regenerationsverfahren ist typischerweise
größer als
Umgebungstemperatur (angenommen als 20°C) und vorzugsweise größer als
70°C. Die
Aktivierungs- oder Regenerationstemperatur ist typischerweise kleiner
als 250°C
und vorzugsweise kleiner als 170°C.
Der Aktivierungs- oder Regenerationszyklus ist typischerweise länger als
5 min und vorzugsweise länger
als 15 min. Typischerweise ist der Aktivierungs- oder Regenerationszyklus
kürzer
als 6 h und vorzugsweise kürzer
als 3 h. Die Dauer des Regenerationszyklusses kann auch von der
Reaktorkonfiguration, dem Katalysatorvolumen und den Hydrooxidationsprozessbedingungen
abhängen.
Der Gesamtdruck des Aktivierungs- oder Regenerationsverfahren kann
breit von subatmosphärischen
bis zu superatmosphärischen
Drücken
reichen, aber vorzugsweise ist der Gesamtdruck größer als
48 kPa (7 psia) und kleiner als 690 kPa (100 psia).
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Das
bevorzugte Hydrooxidationsverfahren, das direkt ein Olefin mit Sauerstoff
in Gegenwart von Wasserstoff zu einem Olefinoxid oxidiert, ist im
Stand der Technik beschrieben worden. Grundaspekte des Hydrooxidationsverfahrens
werden hiernach der Gründlichkeit
halber zusammengefasst; aber für
eine detailliertere Diskussion, siehe z. B. internationale Pa tentveröffentlichungen
WO
98/00413 ,
WO 98/00414 ,
WO 98/00415 und
WO 97/34692.
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Jedes
Olefin, das drei oder mehr Kohlenstoffatome enthält, oder eine Mischung von
solchen Olefinen kann in dem Hydrooxidationsverfahren eingesetzt
werden, vorausgesetzt, dass das entsprechende Olefinoxid erzeugt
wird. Beispiele für
Olefine, die geeigneterweise eingesetzt werden umfassen, ohne Beschränkung, Propylen,
1-Buten, 2-Buten, 2-Methylpropen, 1-Penten, 2-Penten, 2-Methyl-1-buten,
2-Methyl-2-buten, 1-Hexen, 2-Hexen,
3-Hexen und analog die verschiedenen Isomere von Methylpenten, Ethylbuten,
Hepten, Methylhexen, Ethylpenten, Propylbutyen, die Octene, einschließlich vorzugsweise
1-Octen und andere höhere
Analoge von diesen, ebenso wie Butadien, Cyclopentadien, Dicyclopentadien,
Styrol, α-Methylstyrol, Divinylbenzol,
Allylchlorid, Allylalkohol, Allylether, Allylethylether, Allylbutyrat,
Allylacetar, Allylbenzol, Allylphenylether, Allylpropylether und
Allylanisol. Vorzugsweise ist das Olefin ein C3-C12-Olefin,
bevorzugter ein C3–C8-Olefin.
Am meisten bevorzugt ist das Olefin Propylen.
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Die
Mengen von Olefin, Wasserstoff, Sauerstoff und irgendwelchem optionalen
Verdünnungsmittel
in dem Hydrooxidationszufuhrstrom können über einen weiten Bereich variieren,
vorausgesetzt, dass das entsprechende Olefinoxid erzeugt wird. Typischerweise
ist die Menge von Olefin in dem Hydrooxidationszufuhrstrom größer als
1, vorzugsweise größer als
10 und bevorzugter größer als
20 Mol-%, bezogen auf die Gesamtmolzahl von Olefin, Sauerstoff,
Wasserstoff und optionalem Verdünnungsmittel.
Typischerweise ist die Menge von Olefin kleiner als 99, vorzugsweise
kleiner als 85 und bevorzugter kleiner als 70 Mol-%, bezogen auf
die Gesamtmolzahl von Olefin, Sauerstoff, Wasserstoff und optionalem
Verdünnungsmittel.
Vorzugsweise ist die Menge von Sauerstoff in dem Hydrooxidationszufuhrstrom
größer als
0,01, bevorzugter größer als
1 und am meisten bevorzugt größer als
5 Mol-%, bezogen auf die Gesamtmolzahl von Olefin, Wasserstoff,
Sauerstoff und optionalem Verdünnungsmittel.
Vorzugsweise ist die Menge von Sauerstoff in dem Hydrooxidationszufuhrstrom
kleiner als 30, bevorzugter kleiner als 25 und am meisten bevorzugt
kleiner als 20 Mol-%, bezogen auf die Gesamtmolzahl von Olefin,
Wasserstoff, Sauerstoff und optionalem Verdünnungsmittel. Geeignete Mengen
von Wasserstoff sind typischerweise größer als 0,01, vorzugsweise
größer als
0,1, und bevorzugter größer als
3 Mol-%, bezogen auf die Gesamtmolzahl von Olefin, Wasserstoff,
Sauerstoff und optionalem Verdünnungsmittel.
Geeignete Mengen von Wasserstoff sind typischerweise kleiner als
50, vorzugsweise kleiner als 30 und bevorzugter kleiner als 20 Mol-%,
bezogen auf die Gesamtmolzahl von Olefin, Wasserstoff, Sauerstoff und
optionalem Verdünnungsmittel.
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Zusätzlich zu
den obigen Reagenzien mag es erwünscht
sein, ein Verdünnungsmittel
mit den Reaktanten einzusetzen. Das Verdünnungsmittel kann irgendein
Gas oder eine Flüssigkeit
sein, die den Hydrooxidationsprozess nicht hemmt. Geeignete gasförmige Verdünnungsmittel
umfassen, sind aber nicht beschränkt auf
Helium, Stickstoff, Argon, Methan, Kohlendioxid, Dampf und Mischungen
davon. Geeignete flüssige
Verdünnungsmittel
umfassen aliphatische Alkohole, vorzugsweise aliphatische C1–C10-Alkohole, wie etwa Methanol und t-Butanol;
chlorierte aliphatische Alkohole, vorzugsweise chlorierte C1–C10-Alkanole, wie etwa Chlorpropanol; chlorierte
Aromaten, vorzugsweise chlorierte Benzole, wie etwa Chlorbenzol
und Dichlorbenzol, ebenso wie flüssige
Polyether, Polyester und Polyalkohole. Wenn ein Verdünnungsmittel
verwendet wird, ist die Menge an Verdünnungsmittel typischerweise
größer als
0, vorzugsweise größer als
0,1 und bevorzugter größer als
15 Mol-%, bezogen auf die Gesamtmolzahl von Olefin, Sauerstoff,
Wasserstoff und optionalem Verdünnungsmittel.
Die Menge an Verdünnungsmittel
ist typischerweise kleiner als 90, vorzugsweise kleiner als 80 und
bevorzugter kleiner als 70 Mol-%, bezogen auf die Gesamtmolzahl
von Olefin, Sauerstoff, Wasserstoff und Verdünnungsmittel.
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Das
Olefinhydrooxidationsverfahren wird bei einer Temperatur durchgeführt, die
typischerweise größer als
Umgebungstemperatur, angenommen als etwa 20°C, vorzugsweise größer als
70°C, bevorzugter
größer als
130°C ist. Üblicherweise
wird das Olefinhydrooxidationsverfahren bei einer Temperatur von
weniger als 250°C,
vorzugsweise weniger als 225°C,
bevorzugter weniger als 210°C
durchgeführt.
Vorzugsweise reicht der Druck des Olefinhydrooxidationsverfahrens
von etwa Atmosphärendruck
bis etwa 2.758 kPa (400 psig), bevorzugter von 1.034 kPa (150 psig)
bis 1.724 kPa (250 psig). In Strömungsreaktoren
ist die stündliche
Gasraumgeschwindigkeit (GHSV) des Olefins typischerweise größer als
100 ml Olefin pro 100 ml Katalysator pro Stunde (h–l),
vorzugsweise größer als
100 h–l und
bevorzugter größer als
1. 000 h–l.
Typischerweise ist die GHSV des Olefins kleiner als 50.000 h–l,
vorzugsweise kleiner als 35.000 h–l und
bevorzugter kleiner als 20.000 h–l.
Ebenso kann bei kontinuierlichen Flüssigphasenverfahren die stündliche
Gewichtsraumgeschwindigkeit (WHSV) der Olefinkomponente über einen
weiten Bereich variieren, ist aber typischerweise größer als
0,01 g OLefin pro g Katalysator pro Stunde (h–l)
, vorzugsweise als 0,05 h–l und bevorzugter größer als
0,1 h–l.
Typischerweise ist die WHSV des Olefins kleiner als 100 h–l,
vorzugsweise kleiner als 50 h–l und bevorzugt kleiner als
20 h–l.
Die stündlichen
Gas- und Gewichtsraumgeschwindigkeiten des Sauerstoffs, Wasserstoffs
und der Verdünnungskomponenten
können
aus der Raumgeschwindigkeit des Olefins unter Berücksichtigung
der erwünschten
relativen Molverhältnisse
bestimmt werden.
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Die
Hydrooxidationsprozessbedingungen, die hierin oben in Bezug auf
Olefinhydrooxidation beschrieben sind, können allgemein auf andere Arten
von Kohlenwasserstoffen, die für
Hydrooxidationsverfahren geeignet sind, angewendet werden. Alkane
z. B. können
Olefine in der zuvor erwähnten
Beschreibung des Hydrooxidationsverfahrens ersetzen. Die Hydrooxidation
von Alkanen liefert typischerweise Alkohole oder Ketone.
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Die
Erfindung wird durch ein In-Erwägung-Ziehen
der folgenden Beispiele, die nur rein exemplarische für die Verwendung
der Erfindung sein sollen, weiter verdeutlicht. Andere Ausführungsformen
der Erfindung werden den Fachleuten aus einem In-Erwägung-Ziehen
dieser Beschreibung oder der Durchführung der Erfindung, wie hierin
offenbart, ersichtlich werden.
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Vergleichsexperiment 1
(CE-1) – Regeneration
nach Verfahren des Standes der Technik
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Ein
Hydrooxidationskatalysator, der Gold enthält, das auf einem Träger, der
Titandioxid auf Siliciumdioxid enthält, verteilt ist, wurde in
einer ähnlichen
Art und Weise zu der, die in Beispiel 1 von internationaler Patentveröffentlichung
WO
97/34692 beschrieben ist, hergestellt, wobei Beispiel 1
hierin durch Bezugnahme aufgenommen wird. Ein Unterschied jedoch
ist, dass die Katalysatorherstellung hierin kein umfangreiches Waschen
nach Goldabscheidung bei pH 8,8 umfasst. Im Gegenteil spezifiziert
Beispiel 1 aus
WO 97/34692 nicht die Wassermenge,
die beim Waschen verwendet wurde, während andere Beispiele in
WO
97/34692 umfangreiches Waschen nach der Goldabscheidung
verwenden.
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Titan(IV)-oxidacetylacetonat
(1,9651 g) wurde in Methanol (500 cm3) gelöst. Siliciumdioxid
[Davison Grace 57 Siliciumdioxid ( > 60 Mesh), 60,01 g] wurde zu der Titanlösung gegeben
und diese wurde an einem Rotationsverdampfer 2 h unter Stickstoff
rotiert. Das Methanol wurde bei 30°C im Vakuum entfernt. Die getrockneten
Stoffe wurden im Vakuum auf 100°C
erhitzt. Die Feststoffe wurden dann bei 120°C in Luft übers Wochenende getrocknet.
Die Feststoffe wurden in Luft in einem Muffelofen wie folgt calciniert:
110°C bis
600°C in
3 h und Halten bei 600°C
für 3 h,
um einen Träger
zu liefern, der Titandioxid verteilt auf Siliciumdioxid enthält.
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Eine
Goldlösung
wurde wie folgt hergestellt: Chlorogoldsäure (HAuCl4·3H2O), 0,3487 g) wurde in Wasser (500 cm3) gelöst
und auf 70°C
erhitzt. Eine wässrige
Lösung
von Natriumhydroxid (0,1 M) wurde zu der Goldlösung gegeben, um den pH auf
8,8 einzustellen. Der titandioxidhaltige Träger wurde zu der Goldlösung bei
70°C gegeben.
Die resultierende Mischung wurde 1,5 h gerührt. Man ließ die Feststoffe
absetzen, kühlte auf
Raumtemperatur, filtrierte dann ab. Die Feststoffe wurden in Wasser
(100 cm3) 5 min suspendiert, dann abfiltriert.
Die Feststoffe wurden bei 120°C
6 h getrocknet und dann in Luft wie folgt calciniert: 120°C bis 400°C in 5 h
und Halten bei 400°C
für 3 h.
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Der
Katalysator (1 g) wurde in einen kontinuierlichen 10-cm3-Festbettströmungsreaktor
mit Strömen von
Helium, Sauerstoff, Wasserstoff und Propylen eingefüllt. Gesamtströmungsgeschwindigkeit
war 150 cm3/min (oder GHSV 1.800 h–1).
Zufuhrstromzusammensetzung war 10 Prozent Wasserstoff, 10 Prozent
Sauerstoff und 22 Prozent Propylen, bezogen auf Volumen, der Rest
war Helium. Propylen, Sauerstoff und Helium wurden als reine Ströme verwendet;
Wasserstoff wurde mit Helium in einer Mischung 20 H2/80
He (Volumen/Volumen) gemischt. Der Druck war Atmosphärendruck;
die Reaktortemperatur betrug 140°C.
Produkte wurden unter Verwendung eines On-line-Gaschromatographen
(ChrompackTM PoraplotTM S-Säule, 25
m) analysiert. Das Verfahren wurde 1 h lang durchgeführt, während welcher
Zeit der Katalysator sich stetig deaktivierte. Das Hydrooxidationsverfahren
wurde heruntergefahren, indem die Ströme von Propylen, Sauerstoff
und Wasserstoff abgeschaltet wurden.
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Der
deaktivierte Katalysator wurde nach einem Verfahren des Standes
der Technik, nämlich
unter einem Strom aus Sauerstoff (20 Volumenprozent), Wasser (0,5
Volumenprozent) und Helium (Rest) für 45 min bei 400°C und Atmosphärendruck,
regeneriert. Der regenerierte Katalysator wurde in der Hydrooxidation
von Propylen zu Propylenoxid bei 140°C und Atmosphärendruck
mit den in Tabelle 1 gezeigten Ergebnissen (CE-1) bewertet. Tabelle
1 Regeneration
des Hydrooxidationskatalysators Au/TiO
2/SiO
2
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Es
wurde festgestellt, dass der Propylenumsatz 0,18 h nach Regeneration
0,75 Mol-% mit einer Propylenoxidselektivität von 95,1 Mol-% betrug, wobei
die Aktivität
nahe der ursprünglichen
Aktivität
des frischen Kataly sators war. Der Prozentsatz von Propylenoxid
im Austrittsstrom betrug 0,35 Mol-%. 0,68 h im Strom nach Regeneration
betrug der Umsatz 0,43 Mol-% mit einer Selektivität von 98,0
Mol-%. Der Katalysator wurde etwa 1h benutzt, in welcher Zeit der
Prozentsatz von Propylenoxid in dem Austrittsstrom auf 0,10 Mol-%
gefallen war, eine Reduktion um 70 Prozent vom ursprünglichen
Wert nach Regeneration.
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Beispiel
1 (E-1)-Regenerationsverfahren unter Verwendung von Ozon Der regenerierte
und dann deaktivierte Katalysator aus Vergleichsexperiment CE-1
wurde ein zweites Mal regeneriert, dieses Mal nach dem Verfahren
der Erfindung. Speziell wurde der deaktivierte Katalysator unter
einem gasförmigen
Strom, der Ozon (0,4 Volumenprozent), Sauerstoff (20 Volumenprozent),
Wasser (0,5 Volumenprozent), Rest Helium enthielt, regeneriert.
Der Regenerationsstrom wurde 1 h bei 140°C und Atmosphärendruck über den
Katalysator geführt,
wonach das Regenerationsverfahren beendet wurde. Der regenerierte
Katalysator wurde in dem Hydrooxidationsverfahren bei 140°C und Atmosphärendruck
in der in CE-1 beschriebenen Art und Weise mit den in Tabelle 1,
E-1 gezeigten Ergebnissen, bewertet. Nach 0,32 h im Strom betrug
die Propylenoxidselektivität 88,3
Mol-% bei einem Propylenumsatz von 0,45 Mol-%. Nach 0,48 Stunden
im Strom betrug die Propylenoxidselektivität 95,0 Mol-% bei einem Propylenumsatz
von 0,44 Mol-%. Nach 0,67 h im Strom betrug die Propylenoxidselektivität 96,2 Mol-%
bei einem Propylenumsatz von 0,43 Mol-%. Der Prozentsatz von Propylenoxid
in dem Austrittsstrom betrug 0,26 Mol-%.
-
Wenn
CE-1 mit E-1 verglichen wurde, wurde festgestellt, dass die beiden
Regenerationsverfahren regenerierte Katalysator mit vergleichbarer
Aktivität
und Selektivität
erzeugten. Vorteilhafterweise wurde das Regenerationsverfahren der
Erfindung, beispielhaft durch E-1 dargestellt, welches Ozon zusätzlich zu
Sauerstoff und Wasser verwendete, bei einer niedrigeren Temperatur
im Vergleich zu dem Regenerationsverfahren CE-1 des Standes der
Technik, welches nur Sauerstoff und Wasser verwendete, durchgeführt. Demgemäß erfordert die
Regeneration unter Ozon nicht das Durchlaufen einer hoher Temperatur
im Reaktor.
-
Beispiel 2 – Regeneration
eines Hydrooxidationskatalysators
-
Vergleich
eines Verfahren des Standes der Technik mit dem Verfahren der Erfindung
-
Ein
Hydrooxidationskatalysator, der Gold, Natrium und Magnesium auf
einem Träger
enthielt, der Titan verteilt auf Siliciumdioxid enthielt, wurde
in einer ähnlichen
Weise zu der, die in Beispiel 9 von internationaler Patentveröffentlichung
WO
98/00415 beschrieben ist, hergestellt.
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Titanisopropoxid
(28,2 g) wird in Isopropanol (315 g) in einer Handschuhbox gelöst. Die
Lösung
wird in einen Zugabetrichter gegeben. Siliciumdioxid (PQ MS-1030)
wird benetzt, bei 110°C
getrocknet und bei 500°C
calciniert. Ein Kolben, der das Siliciumdioxid (150 g) enthält, wird
an einem Rotationsverdampfer befestigt und auf 0°C mit einem Eisbad abgekühlt. Die
Titanisopropoxidlösung
wird zu dem Siliciumdioxid im Vakuum bei 0°C gegeben. Lösungsmittel und flüchtige Bestandteile
werden bei 0°C
im Vakuum entfernt. Der Rückstand wird
auf Raumtemperatur im Vakuum erhitzt und bei Raumtemperatur 30 min
rotiert. Der Rückstand
wird im Vakuum auf 50°C
erhitzt und bei 50°C
30 min rotiert, dann auf 80°C
im Vakuum erhitzt und bei 80°C
30 min rotiert. Schließlich
wird der Rückstand
auf 100°C
im Vakuum erhitzt und bei 100°C
30 min rotiert und dann bei 500°C
6 h in Luft calciniert, was einen Träger liefert, der Titan verteilt
auf Siliciumdioxid enthält.
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Eine
Goldlösung
wird hergestellt, indem Chlorogoldsäure (8,86 g) in Wasser (5.120
cm3) gelöst
wird und unter Rühren
auf 70°C
erhitzt wird. Der pH der Lösung
wird langsam auf 7,5 eingestellt, indem tropfenweise eine wässrige Natriumcarbonatlösung (10
Gew.-%) zugegeben wird. Magnesiumnit rat (7,11 g) wird zu der Lösung unter
Rühren
gegeben und der pH wird mit Natriumcarbonat wieder auf 7,5 eingestellt.
Die Lösung
wird rasch auf 30°C
abgekühlt.
Nach 20 min beträgt
der pH 8,5. Der Träger
(150,0 g) wird rasch unter Rühren
zugegeben. Der pH wird mit Natriumcarbonatlösung wieder auf 7,5 eingestellt.
Die Mischung wird 30 min bei 30°C
gehalten, während
der pH bei 7,5 gehalten wird. Dann wird die Mischung 2 h gerührt und
Natriumcarbonatlösung
wird zugegeben, falls benötigt,
um den pH bei 7,5 zu halten. Die Feststoffe werden abfiltriert und
mit Wasser (370 cm3) bei einem pH zwischen
7 und 8 (eingestellt mit Natriumcarbonat) gewaschen. Die Feststoffe werden
bei 110°C
12 h im Ofen getrocknet. Die Feststoffe werden in Luft calciniert,
von Raumtemperatur auf 110°C
in 30 min, von 110°C
auf 700°C
in 5 h, Halten bei 700°C
für 10
h, und dann auf Raumtemperatur abgekühlt, um einen Katalysator zu
erhalten, der Gold, Natrium und Magnesium auf einem titanhaltigen
Träger
enthält.
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Der
Katalysator (10 g) wurde in einen kontinuierlichen Festbettströmungsreaktor
mit Strömen
von Helium, Sauerstoff, Wasserstoff und Propylen eingeführt. Gesamtströmungsgeschwindigkeit
betrug 2.000 cm3/min (oder GHSV 6.000 h–l).
Zufuhrstromzusammensetzung betrug 7 Prozent Wasserstoff, 7 Prozent
Sauerstoff und 20 Prozent Propylen, bezogen auf Volumen, der Rest
war Helium. Propylen, Sauerstoff und Helium wurden als reine Ströme verwendet;
Wasserstoff wurde mit Helium in einer Mischung 20 H2/80
He (Volumen/Volumen) gemischt. Der Druck betrug 200 psig (1.379
kPa); Reaktortemperatur betrug 160°C. Produkte wurden unter Verwendung
eines On-line-Massenspektrometers analysiert. Das Verfahren wurde
1 h durchgeführt,
zu welcher Zeit der Mol-%-Satz von Propylenoxid in dem Austrittsstrom
auf etwa 50 Prozent seines ursprünglichen
Wertes abgefallen war. Das Hydrooxidationsverfahren wurde heruntergefahren,
indem die Ströme
von Propylen, Sauerstoff und Wasserstoff abgeschaltet wurden.
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Der
deaktivierte Katalysator wurde nach einem Verfahren des Standes
der Technik regeneriert, und zwar unter einem Strom aus Sauerstoff
(20 Volu menprozent), Wasser (0,5 Volumenprozent) und Helium (Rest) für 6 h bei
375°C und
einem Gesamtdruck von 200 psig (1.379 kPa). Der regenerierte Katalysator
wurde in der Hydrooxidation von Propylen zu Propylenoxid bei 160°C und 200
psig bewertet. Es wurde festgestellt, dass der maximale Propylenumsatz
1,82 Mol-% mit einer Propylenoxidselektivität von 89,4 Mol-% betrug (Tabelle 2,
CE-2-A).
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Wenn
der regenerierte Katalysator verringerte Aktivität in dem Hydrooxidationsverfahren
zeigte, gemessen durch eine 67%i ge Herabsetzung in dem Mol-%-Satz
von Propylenoxid in dem Austrittsstrom im Vergleich zu dem ursprünglichen
regenerierten Wert, wurde das Hydrooxidationsverfahren wiederum
heruntergefahren. Der deaktivierte Katalysator wurde ein zweites
Mal regeneriert, dieses Mal nach dem Verfahren der Erfindung, und
zwar unter einem gasförmigen
Strom, der Ozon (0,4 Volumenprozent), Sauerstoff (20 Volumenprozent),
Wasser (0,5 Volumenprozent) und Helium (Rest) enthielt. Der Regenerationsstrom
wurde über
den Katalysator bei 160°C
Atmosphärendruck
für 1 h
geführt,
wonach das Regenerationsverfahren beendet wurde. Der zweifache regenerierte
Katalysator wurde in dem Hydrooxidationsverfahren bei 160°C und 200
psig (1.379 kPa) mit den Ergebnissen, die in Tabelle 2 (E-2-A) gezeigt
sind, bewertet.
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Wenn
der zweifache regenerierte Katalysator erhebliche Aktivität in dem
Hydrooxidationsverfahren, angenommen als eine Verringerung von Propylenoxid
in dem Austrittsstrom um 37 Mol-%, verloren hatte, wurde der deaktivierte
Katalysator ein drittes Mal unter Verwendung der Ozonbehandlung
der Erfindung, die oben beschrieben ist, regeneriert. Der dreifach
regenerierte Katalysator wurde in dem Hydrooxidationsverfahren mit den
Ergebnissen, die in Tabelle 2 (E-2-B) gezeigt sind, bewertet. Das
Hydrooxidationsverfahren wurde durchgeführt, bis der Katalysator wesentliche
Deaktivierung, gemessen durch eine 50%ige Herabsetzung von Propylenoxid
in dem Austrittstrom, zeigte.
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Das
Regenerations- und Hydrooxidationsverfahren wurden ein viertes Mal
unter Verwendung der zuvor erwähnten
Regenerationsbedingungen des Standes der Technik mit den Ergebnissen,
die in Tabelle 2 (CE-2-B) gezeigt sind, wiederholt. Wiederum wurde
das Hydrooxidationsverfahren durchgeführt, bis der Katalysator etwa
50 Prozent seiner ursprünglichen
regenerierten Aktivität
verloren hatte.
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Das
Regenerationsverfahren und Hydrooxidationsverfahren wurden ein fünftes, sechstes
und siebtes Mal unter Verwendung der Regenerationsbedingungen dieser
Erfindung wiederholt. Siehe Tabelle 2 (E-2-C, D, E).
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Ein
achter Zyklus wurde unter Verwendung der Regenerationsbedingungen
des Standes der Technik wiederholt mit der Ausnahme, dass die Regenerationszeit
nur 0,5 h betrug. Siehe Tabelle 2 (CE-2-C).
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Ein
neunter Zyklus wurde unter Verwendung der Regenerationsbedingungen
des Standes der Technik unter Verwendung der 6-stündigen Regenerationszeit
wiederholt. Siehe Tabelle 2 (CE-2-D).
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Ein
zehnter Zyklus wurde unter Verwendung der Regenerationsbedingungen
der Erfindung wiederholt, mit der Ausnahme, dass die Regenerierung
3 h anstatt 1 h durchgeführt
wurde. Siehe Tabelle 2 (E-2-F). Tabelle
2 Regeneration
des Hydrooxidationskatalysators Verfahren des Standes der Technik
gegenüber
Verfahren der Erfindung
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Es
ist aus Tabelle 2 ersichtlich, das ein Katalysator, der nach dem
Verfahren der Erfindung, das Ozon verwendete, regeneriert wurde,
einen regenerierten Katalysator mit einer vergleichbaren Aktivität und Selektivität zu dem
Katalysator, der nach den Verfahren des Standes der Technik, die
kein Ozon verwendeten, regeneriert wurde, erzeugte. Ein größe rer Vorteil
ist, dass das Regenerationsverfahren der Erfindung die gleichen Ergebnisse
bei einer niedrigen Temperatur und innerhalb eines kürzeren Zeitraums
im Vergleich zu den Verfahren des Standes der Technik erzeugte.