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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Konstruktion für die Montage
von Lenkstockschaltern für
Fahrzeuge, wie z.B. Kraftfahrzeuge, und betrifft im Spezielleren
eine Konstruktion für
die Montage von Lenkstockschaltern, die derart montierbar sind,
dass ein Links-Rechts-Austausch derselben ermöglicht ist. Eine derartige
Konstruktion gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 ist z.B. in der EP-A-O 366 628 beschrieben.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Im
Folgenden wird eine herkömmliche
Konstruktion für
die Montage von Lenkstockschaltern beschrieben. Obwohl eine Darstellung
fehlt, sind an den lateralen Seiten einer Lenksäule Lenkstockschalter mit unterschiedlichen
Funktionen angebracht, die Betätigungshebel
zum Steuern der Betätigungsvorgänge von
Scheibenwischern, Scheinwerfern, Blinkersignalen und dergleichen
aufweisen.
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Die
Lenkstockschalter sind an der Lenksäule durch Festschrauben oder
dergleichen angebracht, und die Betätigungshebel sind kippbar ausgebildet.
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Bei
einem Fahrzeug, wie z.B. einem Kraftfahrzeug mit einer Lenksäule, an
der solche Lenkstockschalter angebracht sind, ist die Position des Lenkrads
im Allgemeinen in Abhängigkeit
davon unterschiedlich, ob das Fahrzeug für den Gebrauch im Inland in
Japan oder für
den Export nach Europa, Amerika und dergleichen gedacht ist. Im
Fall von Fahrzeugen für
den Einsatz im Inland in Japan wird ein Fahrzeug mit Rechtslenkung
verwendet, und das Lenkrad ist in Fahrtrichtung auf der rechten
Seite angebracht, während
im Fall von Fahrzeugen für Europa,
Amerika und dergleichen ein Fahrzeug mit Linkslenkung verwendet
wird, wobei das Lenkrad in Fahrtrichtung auf der linken Seite angebracht
ist.
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Was
die an der Lenksäule
stattfindende Montage eines Lenkstockschalters mit einer Funktion beispielsweise
für einen
Scheibenwischvorgang anbelangt, so wird der Lenkstockschalter im
Fall eines Fahrzeugs mit Rechtslenkung an der linken Seite der Lenksäule angebracht,
während
er im Fall eines Fahrzeugs mit Linkslenkung an der rechten Seite
der Lenksäule
angebracht wird.
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Selbst
bei einem Lenkstockschalter mit Funktionen von Scheinwerfern und
Blinkersignalschaltern wird dann, wenn ein Schalter mit einer weiteren
Funktion zusätzlich
zu diesen Funktionen verwendet wird, die Konstruktion von Beginn
an neu ausgeführt.
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Bei
der herkömmlichen
Konstruktion für
die Montage von Lenkstockschaltern ist selbst ein Versuch zum Ausführen eines
Links-Rechts-Austauschs eines auf der linken Seite der Lenksäule angebrachten
Lenkstockschalters z.B. bei einem Fahrzeug mit Rechtslenkung zum
Anbringen des Lenkstockschalters auf der rechten Seite der Lenksäule bei
einem Fahrzeug mit Linkslenkung nicht durchführbar, da die linken und die
rechten Lenkstockschalter nicht für eine solche Austauschbarkeit
ausgebildet sind. Selbst wenn es sich bei ihnen um Lenkstockschalter mit
der gleichen Funktion handelt, mussten somit ausschließlich verwendete
Lenkstockschalter jeweils für
Fahrzeuge mit Rechtslenkung für
die Verwendung im Inland sowie für
Fahrzeuge mit Linkslenkung für den
Export nach Europa, Amerika und dergleichen bereitgestellt werden,
wobei aufgrund der steigenden Anzahl verschiedener Lenkstockschalter
die Kontrolle zu einer Herausforderung geworden ist.
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Selbst
wenn ein Lenkstockschalter links-rechts-austauschbar ausgebildet
wird und ein Links-Rechts-Austausch des Lenkstockschalters stattfindet,
besteht ein Problem dahingehend, dass eine an dem Lenkstockschalter
ausgebildete Funktionsmarkierung zum Anzeigen der Funktion auf dem Kopf
stehend angeordnet ist und nicht erkennbar ist.
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Auch
wenn ein Lenkstockschalter mit einer weiteren, zusätzlichen
Funktion anstatt eines Links-Rechts-Austausches an einem einseitigen
Aufnahmebereich. für
einen Austausch platziert wird, muss die Konstruktion von Beginn
an neu durchgeführt
werden, wobei dies viel Zeit und Arbeit erforderlich macht.
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Da
ferner der Lenkstockschalter durch Verschrauben oder dergleichen
an der Lenksäule
angebracht worden ist, ist auch die Montage ein aufwendiger Vorgang.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer
Konstruktion für
die Montage von Lenkstockschaltern, die einfach montierbar ist und
in der Lage ist, einen Lenkstockschalter mit der gleichen Funktion
in austauschbarer Weise an einer Lenksäule zu montieren sowie ferner
in der Lage ist, einen Lenkstockschalter mit einer funktionsmäßig zwar
im Wesentlichen gleichen, jedoch zusätzlichen Funktion in austauschbarer
Weise zu montieren.
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Als
ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe besitzt die Konstruktion für die Montage von Lenkstockschaltern
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Lenksäule
und eine Mehrzahl von Lenkstockschaltern mit unterschiedlichen Funktionen,
die an der Lenksäule
herausziehbar und einsteckbar angebracht sind, wobei jeder dieser
Lenkstockschalter einen proximalen Bereich, der durch Herausziehen und
Einstecken an der Lenksäule
anbringbar ist, sowie einen Betätigungshebel
aufweist, der sich von diesem proximalen Bereich weg erstreckt,
wobei die Lenkstockschalter jeweils einen Unterscheidungscode, wobei
diese Unterscheidungscodes unterschiedlich sind, in einer derartigen
Weise aufweisen, dass eine Unterscheidung zwischen den Unterscheidungscodes
der an der Lenksäule
anzubringenden Lenkstockschalter vorgenommen werden kann. Vorzugsweise
weist die Lenksäule
eine Unterscheidungseinrichtung auf, die in der Lage ist, die Unterscheidungscodes
zu unterscheiden.
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Ferner
ist als ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe die Konstruktion derart ausgebildet, dass bei der Mehrzahl
von Lenkstockschaltern die Unterschei dungscodes in Form von Festwiderständen mit
unterschiedlichen Widerstandswerten vorliegen, und wobei die Unterscheidungseinrichtung
eine Lenksäulen-seitige
Rechenverarbeitungseinheit sowie einen Referenzwiderstand mit einem
vorbestimmten Widerstandswert aufweist, so dass beim Herausziehen und
Einstecken der Lenkstockschalter in die Lenksäule zum Austauschen derselben
die Rechenverarbeitungseinheit in der Lage ist, ein Verhältnis eines Widerstandswerts
des Referenzwiderstands zu einem Widerstandswert des Festwiderstands
von jedem der Lenkstockschalter festzustellen, um die Ausführung der
jeweiligen Funktion der Lenkstockschalter zu veranlassen.
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Ferner
ist als ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe die Konstruktion derart ausgebildet, dass jeder der Lenkstockschalter
eine Montageeinheit in dem Betätigungshebel
aufweist, bei der es sich um ein Anzeigeelement handelt, an dem
eine Funktionsmarkierung zum Anzeigen einer Funktion des Lenkstockschalters
ausgebildet ist und das an dem Betätigungshebel derart anbringbar
sowie von diesem lösbar
ist, dass beim Herausziehen der Lenkstockschalter und Einstecken
derselben in die Lenksäule
für einen
Tausch derselben das Anzeigeelement derart gelöst und angebracht werden kann,
dass die Richtung der Funktionsmarkierung korrigiert werden kann.
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Weiterhin
ist als ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe die Konstruktion derart ausgebildet, dass das Anzeigeelement
dazu ausgebildet ist, an der Montageeinheit des Betätigungshebels
durch Schnappeingriff entsprechend der Funktion des Lenkstockschalters
angebracht zu werden.
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Weiterhin
ist als ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe die Konstruktion derart ausgebildet, dass der Betätigungshebel
an dem proximalen Bereich derart angebracht ist, dass die Mittenlinie
des Betätigungshebels
in der Erstreckungsrichtung von dem proximalen Bereich im Wesentlichen
horizontal wird, wobei der Betätigungshebel
eine Funktionsmarkierung zum Anzeigen der Funktion des Lenkstockschalters
aufweist und wobei die Funktionsmarkierung derart ausgebildet ist,
dass ihre Richtung in Mittenlinienrichtung des Betätigungshebels
geneigt ist.
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Ferner
ist als ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe der Lenkstockschalter derart ausgebildet, dass der Betätigungshebel
an dem proximalen Bereich lösbar
angebracht ist, dass der Betätigungshebel eine
Funktionsmarkierung zum Anzeigen der Funktion des Lenkstockschalters
aufweist, dass zwei Arten von Betätigungshebeln (rechts und links)
für jeden der
Betätigungshebel
mit der gleichen Funktion vorgesehen sind und dass bei einem Links-Rechts-Austausch
der Lenkstockschalter und Anbringen derselben an den seitlichen
Bereichen der Lenksäule
jegliche geeignete Betätigungshebel
entsprechend der jeweiligen Montagerichtung der Lenkstockschalter getauscht
werden.
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Ferner
ist als ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe jeder der Lenkstockschalter derart ausgebildet, dass
der Betätigungshebel
eine gebogene unregelmäßige Formgebung
hat.
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Weiterhin
ist als ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe der Lenkstockschalter derart ausgebildet, dass die Lenksäule eine
Montageeinheit enthält,
die in der Lage ist, in Schnappeingriff mit dem proximalen Bereich
des Lenkstockschalters zu treten, und wobei der proximale Bereich
jedes der Lenkstockschalter durch Schnappeingriff an dem Montageelement
angebracht ist.
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Ferner
ist als ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe die Konstruktion derart ausgebildet, dass eine Lenksäule sowie
erste und zweite Lenkstockschalter vorgesehen sind, die an dieser
Lenksäule
herausziehbar und einsteckbar angebracht sind und jeweils einen
Schaltkreis enthalten, wobei jeder dieser Lenkstockschalter einen
proximalen Bereich, der durch Herausziehen und Einstecken an der
Lenksäule
anbringbar ist, und einen Betätigungshebel
aufweist, der sich von dem proximalen Bereich weg erstreckt, wobei
jeder der Lenkstockschalter mit einer Verbindereinheit versehen
ist, die mit jeder Verbindereinheit an den seitlichen Bereichen
der Lenksäule
verbindbar ist, wobei die Verbindereinheit des ersten Lenkstockschalters
eine erste Verbindungseinheit aufweist und die Verbindereinheit
des zweiten Lenkstockschalters eine zweite Verbindungseinheit aufweist,
derart, dass beim Herausziehen des ersten und des zweiter Lenkstockschalters
aus der Lenksäule
und beim Einstecken derselben in die Lenksäule die erste und die zweite
Verbindungseinheit mit den jeweiligen Ver bindereinheiten an den
seitlichen Bereichen der Lenksäule
verbunden werden und eine Unterscheidung zwischen dem ersten und
dem zweiten Lenkstockschalter vorgenommen wird.
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Weiterhin
ist als ein Mittel zum Lösen
der Aufgabe die Konstruktion derart ausgebildet, dass die Verbindereinheiten
an den seitlichen Bereichen der Lenksäule eine erste und eine zweite
Leitungseinheit aufweisen, mit denen die erste bzw. die zweite Verbindungseinheit
verbindbar sind, und wobei beim Einstecken des ersten und des zweiten
Lenkstockschalters in die seitlichen Bereiche der Lenksäule die erste
Verbindungseinheit des ersten Lenkstockschalters mit der ersten
Leitungseinheit der Lenksäule
verbunden wird, während
die zweite Verbindungseinheit des zweiten Lenkstockschalters mit
der zweiten Leitungseinheit verbunden wird, derart, dass eine Unterscheidung
zwischen dem ersten und dem zweiten Lenkstockschalter vorgenommen
wird.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigen:
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1 eine auseinandergezogene
Perspektivansicht der vorliegenden Erfindung;
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2 eine Perspektivansicht
eines Lenkstockschalters gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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3 eine Perspektivansicht
eines Lenkstockschalters gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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4 eine Perspektivansicht
eines Lenkstockschalters gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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5 eine Perspektivansicht
eines Lenkstockschalters gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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6 ein Schaltschema unter
Darstellung der Verbindung zwischen einer Verbindereinheit eines
Lenkstockschalters und einer Verbindereinheit einer Lenksäule gemäß der vorliegenden
Erfindung; und
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7 ein Schaltschema unter
Darstellung der Verbindung zwischen einer Verbindereinheit eines
Lenkstockschalters und einer Verbindereinheit einer Lenksäule gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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[Ausführungsbeispiele der Erfindung]
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Im
Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen eine Konstruktion
für die
Montage von Lenkstockschaltern gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 zeigt eine auseinandergezogene Perspektivansicht
der vorliegenden Erfindung, die 2 bis 5 zeigen Perspektivansichten
eines Lenkstockschalters gemäß der vorliegenden
Erfindung, und die 6 und 7 zeigen Schaltschemen unter Darstellung
der Verbindung zwischen einer Verbindereinheit eines Lenkstockschalters
und einer Verbindereinheit einer Lenksäule gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Unter
Bezugnahme auf die 1 bis 7 wird nun zuerst die Konstruktion
für die
Montage von Lenkstockschaltern gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Hinsichtlich der Konstruktion
für die
Montage von Lenkstockschaltern gemäß der vorliegenden Erfindung,
wie sie in 1 gezeigt
ist, ist eine Lenksäule 1 vorgesehen,
die an einer Lenkwelle (nicht gezeigt) angebracht ist, wobei es
sich um einen Bereich eines Fahrzeughauptkörpers handelt, an dem ein Lenkrad (nicht
gezeigt) und dergleichen angebracht sind.
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Die
Lenksäule 1 weist
eine Abdeckung 2 auf, die in einen oberen und einen unteren
Bereich teilbar ist, wobei im Inneren der Abdeckung 2 ein
Befestigungse lement 3 angeordnet ist, an dem ein noch zu beschreibender
erster und zweiter Lenkstockschalter 4 und 8 herausziehbar
und einsteckbar anbringbar sind.
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An
der Vorderseite der Lenksäule 1 ist
eine Öffnung 2a ausgebildet,
in die die Lenkwelle (nicht gezeigt) eingeführt ist.
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An
den seitlichen Bereichen der Lenksäule 1 sind ein erster
und ein zweiter Lenkstockschalter 4 und 8 mit
unterschiedlichen Funktionen an einem im Inneren befindlichen Befestigungselement 3 herausziehbar
und einsteckbar anbringbar.
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Im
Fall eines Fahrzeugs mit Rechtslenkung für die Verwendung im Inland,
bei dem das Lenkrad z.B. auf der rechten Seite in Fahrtrichtung
angebracht ist, ist der erste Lenkstockschalter 4, der
zur Ausführung
einer Scheibenwischerbetätigung
(nicht gezeigt) in der Lage ist, in 1 auf
der linken Seite anzubringen, während
der zweite Lenkstockschalter 8, der z.B. zur Ausführung einer
Aufleuchtbetätigung einer
Blinkerleuchte (nicht gezeigt) in der Lage ist, auf der dargestellten
rechten Seite anbringbar ist.
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Der
erste Lenkstockschalter 4 ist gebildet aus einem proximalen
Bereich 5, der in seiner äußeren Formgebung kastenförmig ausgebildet
ist und innen hohl ist, sowie aus einem Betätigungshebel 6, der
sich von dem proximalen Bereich 5 weg erstreckt. Der proximale
Bereich 5 ist auf der in die Lenksäule 1 einzusetzenden
Seite mit einer Verbindereinheit 5a versehen, die eine
Mehrzahl von Stiftanschlüssen aufweist.
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Ferner
sind an der oberen und der unteren Außenwand des proximalen Bereichs 5 Federelemente 5b angebracht,
um den proximalen Bereich 5 an dem Befestigungselement
3 im Inneren der Lenksäule 1 durch
Schnappeingriff zu montieren. In dem hohlen Innenraum des proximalen
Bereichs 5 sind ein Halterelement (nicht gezeigt) zum kippbaren
Abstützen
des Betätigungshebels 6,
ein durch die Kippbewegung des Betätigungshebels 6 betätigbarer Schalter
(nicht gezeigt) oder dergleichen angebracht.
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In
der Nähe
des linken Endes ist an der dargestellten Vorderseite des an dem
proximalen Bereich 5 angebrachten Betätigungshebels 6 eine
in Form einer rechteckigen Öffnung
ausgebildete Montageeinheit 6a ausgebildet, an der ein
Anzeigeelement 7 mit einer Funktionsmarkierung 7a zum
Anzeigen der Funktion beispielsweise der Scheibenwischerbetätigung oder
dergleichen lösbar
anbringbar ist.
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An
dem dargestellten linken Ende des Betätigungshebels 6 ist
ein Betätigungsschalter 6b angebracht,
der z.B. durch einen Druckschalter für eine Druckbetätigung oder
durch einen Schiebeschalter für
eine Verschiebebetätigung
und dergleichen gebildet ist. Im Inneren des ersten Lenkstockschalters 4 ist
eine Mehrzahl von Schaltkreisen 5c ausgebildet, wie dies
in 6 gezeigt ist, wobei
diese durch einen Betätigungsschalter 6b,
einen durch Kippen des Betätigungshebels 6 oder
dergleichen betätigbaren Schalter
(nicht gezeigt) und dergleichen gebildet sind.
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Auf
der in 1 dargestellten
rechten Seite der Lenksäule 1 ist
der zweite Lenkstockschalter 8, der eine andere Funktion
als der erste Lenkstockschalter 4 aufweist, an dem Montageelement 3 herausziehbar
und einsteckbar anzubringen.
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Dieser
zweite Lenkstockschalter 8 ist z.B. zur Ausführung eines
Aufleuchtbetätigung
einer Blinkerleuchte (nicht gezeigt) in der Lage, und ein proximaler
Bereich 9 ist an dem Montageelement 3 herausziehbar
und einsteckbar anzubringen, wie dies auch bei dem ersten Lenkstockschalter 4 der
Fall ist.
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Der
zweite Lenkstockschalter 8 ist mit dem gleichen äußeren Erscheinungsbild
wie der erste Lenkstockschalter 4 ausgebildet, und der
proximale Bereich 9 weist eine Verbindereinheit 9a und
ein Federelement 9b auf. In einem Betätigungshebel 10 ist ein
Anzeigeelement 11 mit einer Funktionsmarkierung 11a zum
Anzeigen einer Funktion eines Blinkvorgangs einer Blinkerleuchte
(nicht gezeigt) an einer Montageeinheit 10a lösbar angebracht.
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An
dem dargestellten rechten Ende des Betätigungshebels 10 ist
ein Betätigungsschalter 10b angebracht,
und eine Mehrzahl von Schaltkreisen 9c, wie diese in 6 gezeigt sind, sind im
Inneren ausgebildet.
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Ein
solcher erster und zweiter Lenkstockschalter 4 und 8,
die in der vorstehend beschriebenen Weise jeweils eine unterschiedliche
Funktion haben, sind an dem Montageelement 3 im Inneren
der Lenksäule 1 herausziehbar
und einsteckbar angebracht, wobei die proximalen Bereiche 5 und 9 durch die
Federelemente 5b und 9b in Schnappeingriff gebracht
werden.
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Da
der erste und der zweite Lenkstockschalter 4 und 8,
die einsteckbar und herausziehbar sind, derart ausgebildet sind,
dass sie links-rechts-austauschbar in Bezug auf die Lenksäule 1 ausgebildet sind,
können
z.B. der erste und der zweite Lenkstockschalter 4 und 8,
die für
die Verwendung im Inland in einem Fahrzeug mit Rechtslenkung angebracht
sind, an einem Fahrzeug mit Linkslenkung für den Export nach Europa und
Amerika angebracht werden, indem ein Links-Rechts-Austausch vorgenommen wird.
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Im
Hinblick auf die Montage des ersten und des zweiten Lenkstockschalters 4 und 8,
die z.B. an einem Fahrzeug mit Rechtslenkung angebracht sind, unter
Ausführung
eines Links-Rechts-Austausches an einem Fahrzeug mit Linkslenkung
erfolgt nun eine Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung, bei dem der erste und der zweite Lenkstockschalter 4 und 8 jeweils
unterschieden werden können.
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An
den jeweiligen Lenkstockschaltern 4 und 8 sind
eine Verbindereinheit 5a bzw. 9a vorgesehen, die
jeweils eine Mehrzahl von Stiftanschlüssen aufweisen. Diese Verbindereinheiten 5a und 9a sind
für die
Verbindung mit Verbindereinheiten 14 und 15 ausgebildet,
die jeweils aus einer in 6 dargestellten
Mehrzahl von Fassungen an den seitlichen Bereichen der Lenksäule 1 gebildet
sind, wenn der erste und der zweite Lenkstockschalter 4 und 8 durch
Herausziehen und Einstecken in einem derartigen Zustand an dem Montageelement 3 angebracht
werden, dass sie einander an den seitlichen Bereichen der Lenksäule 1 gegenüber liegen.
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Wie
in 6 gezeigt ist, ist
die Verbindereinheit 5a in dem ersten Lenkstockschalter 4 in
eine erste Verbindungseinheit 5d, die aus mit einem Schaltkreis 5c im
Inneren des ersten Lenkstockschalters 4 verbundenen Stiftanschlüssen d,
e und f besteht, sowie in eine erste Pseudoeinheit 5e unterteilt,
die aus Stiftanschlüssen
besteht, die sich in einem mit dem Schaltkreis 5c elektrisch
nicht verbundenen Zustand befinden.
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Eine
Verbindereinheit 9a des zweiten Lenkstockschalters 8 ist
der Verbindereinheit 5a des ersten Lenkstockschalters 4 gegenüberliegend
ausgebildet, und diese Verbindereinheit 9a besitzt eine zweite
Verbindungseinheit 9d, die aus Stiftanschlüssen a,
b und c besteht, die an einer der ersten Verbindungseinheit 5d gegenüberliegenden
Stelle mit einem Schaltkreis 9c im Inneren des zweiten
Lenkstockschalters 8 verbunden sind, sowie eine zweite Pseudoeinheit 9d,
die aus Stiftanschlüssen
in einem mit dem Schaltkreis 9c elektrisch nicht verbundenen Zustand
besteht und sich in einer der ersten Pseudoeinheit 5e gegenüberliegenden
Position befindet. Der erste und der zweite Lenkstockschalter 4 und 8 sind jeweils
in dieser Weise ausgebildet.
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Eine
Verbindereinheit 14, die auf der linken Seite der Lenksäule 1 angeordnet
ist, ist derart ausgebildet, dass sie in eine erste Leitungseinheit 14a, bestehend
aus Buchsen D, E und F, sowie in eine zweite Leitungseinheit 14b,
bestehend aus Buchsen A, B und C, unterteilt ist.
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Eine
auf der rechten Seite der Lenksäule 1 angeordnete
Verbindereinheit 15 ist derart ausgebildet, dass sie in
eine zweite Leitungseinheit 15b, bestehend aus Buchsen
A, B und C, in einer der ersten Leitungseinheit 14a gegenüberliegenden
Position sowie in eine erste Leitungseinheit 14b, bestehend aus
Buchsen D, E und F, in einer der zweiten Leitungseinheit 14b gegenüberliegenden
Position unterteilt ist.
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Mit
anderen Worten sind die Verbindereinheiten 14 und 15 an
den Seitenbereichen der Lenksäule 1 derart
ausgebildet, dass sie die ersten und die zweiten Leitungseinheiten 14a, 14b, 15a und 15b aufweisen,
die mit der ersten und der zweiten Verbindungseinheit 5d und 9d der
Lenkstockschalter 4 bzw. 8 verbindbar sind.
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Beim
Einstecken des ersten Lenkstockschalters 4 in die in 6 dargestellte linke Verbindereinheit 14 ist
die erste Verbindungseinheit 5d mit der ersten Leitungseinheit 14a verbindbar,
und beim Einstecken des zweiten Lenkstockschalters 8 in
die in 6 dargestellte
rechte Verbindereinheit 15 ist die zweite Verbindungseinheit 9d mit
der zweiten Leitungseinheit 15b verbindbar.
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Wenn
der erste und der zweite Lenkstockschalter 4 und 8 an
den seitlichen Bereichen der Lenksäule angebracht sind, wie dies
in 6 gezeigt ist, und
ein Links-Rechts-Austausch derselben in der in 7 dargestellten Weise vorgenommen wird
und dabei der erste Lenkstockschalter 4 in der dargestellten
Weise in die rechte Verbindereinheit 15 eingesteckt wird,
und der zweite Lenkstockschalter 8 in der dargestellten
Weise in die linke Verbindereinheit 14 eingesteckt wird,
dann ist die erste Verbindungseinheit 5d mit der ersten
Leitungseinheit 15a verbindbar und die zweite Verbindungseinheit 9d ist
mit der zweiten Leitungseinheit 15b verbindbar.
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Mit
anderen Worten wird beim Austauschen des ersten und des zweiten
Lenkstockschalters 4 und 8 gegeneinander sowie
beim Einstecken derselben in die seitlichen Bereiche der Lenksäule 1 die
erste Verbindungseinheit 5d des ersten Lenkstockschalters 4 mit
der ersten Leitungseinheit 14a der Lenksäule 1 verbunden,
und die zweite Verbindungseinheit 9d des zweiten Lenkstockschalters 8 wird
mit der zweiten Leitungseinheit 15b verbunden, und zwar derart,
dass eine Unterscheidung zwischen dem ersten und dem zweiten Lenkstockschalter 4 und 8 von der
jeweiligen Verbindereinheit 14 und 15 der Lenksäule 1 vorgenommen
werden kann.
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Bei
der vorliegenden Erfindung ist ein Beispiel beschrieben worden,
bei dem die Verbindereinheiten 5a und 9a des ersten
und des zweiten Lenkstockschalters 4 und 8 aus
einer Mehrzahl von Stiftanschlüssen
bestehen und die Lenksäulen-seitigen Verbindereinheiten 14 und 15 aus
einer Mehrzahl von Buchsen bestehen, jedoch ist es auch möglich, die Konstruktion
derart vorzunehmen, dass die Verbindereinheiten 5a und 9a des
ersten und des zweiten Lenkstockschalters 4 und 8 aus
einer Mehrzahl von Buchsen bestehen und die Lenksäulen-seitigen
Verbindereinheiten 14 und 15 aus einer Mehrzahl
von Stiftanschlüssen
bestehen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung können die
in die seitlichen Bereiche der Lenksäule 1 einzusteckenden
ersten und zweiten (mehreren) Lenkstockschalter 4 und 8 durch
die Lenksäulen-seitigen Verbindereinheiten 14 und 15 unterschieden
werden, wie dies vorstehend beschrieben worden ist. Wenn der erste
und der zweite Lenkstockschalter 4 und 8, die
an einem Fahrzeug mit Rechtslenkung für den Einsatz im Inland angebracht
sind, jeweils heraus gezogen werden und links-rechts-ausgetauscht
werden, um an einem Fahrzeug mit Linkslenkung für den Export nach Europa und
Amerika angebracht zu werden, können
der erste und der zweite Lenkstockschalter 4 und 8 unterschieden
werden, so dass sie in der Lage sind, ihre jeweilige Funktion auszuführen.
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Aus
diesem Grund ist für
den ersten und den zweiten Lenkstockschalter 4 und 8,
die jeweils eine andere Funktion haben, keinerlei ausschließlicher linker
oder rechter Lenkstockschalter erforderlich, so dass die Anzahl
verschiedener Lenkstockschalter reduziert werden kann.
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Wenn
jedoch ein solcher erster und zweiter Lenkstockschalter 4 und 8,
wie diese vorstehend beschrieben worden sind, für einen Links-Rechts-Austausch
heraus gezogen und eingesteckt werden, wird eine an einem Anzeigeelement 7 des
ersten Lenkstockschalters 4 zum Anzeigen einer Scheibenwischerbetätigung ausgebildete
Funktionsmarkierung 7a auf dem Kopf stehend angeordnet,
und die Erkennung der Funktionsmarkierung 7a wird schwierig.
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Als
Maßnahme
dagegen ist gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Anzeigeelement 7, das nach Art einer ebenen
Platte mit einer rechteckigen äußeren Formgebung
ausgebildet ist, lösbar
an der in Form einer rechteckigen Öffnung ausgebildeten Montageeinheit 6a angebracht,
die in dem ersten Lenkstockschalter 4 ausgebildet ist,
wie dies in 2 gezeigt
ist.
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An
den seitlichen Bereichen des Anzeigeelements 7 ist daher
ein Paar Schnappschenkel 7b in vorstehender Weise derart
ausgebildet, dass das Anzeigeelement 7 durch einen Schnappeingriff
an der Montageeinheit 6a montiert werden kann.
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Wenn
der Lenkstockschalter 4 für einen Links-Rechts-Austausch
aus der Lenksäule 1 heraus gezogen
und eingesteckt wird, kann das Anzeigeelement 7, das die
Funktionsmarkierung 7a auf dem Kopf stehend aufweist, heraus
gezogen werden, und die Richtung der Funktionsmarkierung derselben kann
korrigiert werden.
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Als
weiteres Verfahren zum Erkennen der Funktionsmarkierung 7a bei
einem Links-Rechts-Austausch des ersten und des zweiten Lenkstockschalters 4 und 8 kann
eine Konstruktion verwendet werden, bei der in der in 3 dargestellten Weise ein
erster Lenkstockschalter 24 an einem proximalen Bereich 25 derart
angeordnet ist, dass die Mittenlinie 26a eines sich von
dem proximalen Bereich 25 weg erstreckend angebrachten
Betätigungshebels 26 in
der Erstreckungsrichtung im Wesentlichen horizontal wird, wobei
der Betätigungshebel 26a eine
Funktionsmarkierung 26b zum Anzeigen des Typs des ersten
Lenkstockschalters 24 aufweist und die Funktionsmarkierung 26b derart
ausgebildet ist, dass ihre Richtung in Richtung der Mittenlinie 26a des
Betätigungshebels 26 geneigt
ist.
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Als
ein weiteres Verfahren kann eine Konstruktion verwendet werden,
bei der für
einen ersten Lenkstockschalter 34, wie er in 4 gezeigt ist, zwei Typen
für jeden
Betätigungshebel
mit der gleichen Funktion bereitgestellt werden: Nämlich ein
linker Betätigungshebel 36 und
ein rechter Betätigungshebel 40,
wobei bei einem Austausch des Lenkstockschalters 34 von
rechts nach links der rechte Betätigungshebel 40 entsprechend
der Montagerichtung des Lenkstockschalters 34 durch den
linken Betätigungshebel 36 ersetzt
wird.
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Im
Hinblick auf solche Betätigungshebel 6 und 10 für den ersten
und den zweiten Lenkstockschalter 4 und 8, wie
diese vorstehend beschrieben worden sind, ist die Beschreibung in
Bezug auf Betätigungshebel
erfolgt, die sich linear von den proximalen Bereichen 5 und 9 weg
erstrecken, jedoch kann es sich bei einem ersten Lenkstockschalter 44 um
einen handeln, dessen Betätigungshebel 46 in
einer unregelmäßigen gebogenen
Formgebung vorliegt, wie dies in 5 gezeigt
ist. Der Betätigungshebel 46 ist
mit einer Montageeinheit 46a ausgebildet, die an einem
Anzeigeelement 47 mit einer Funktionsmarkierung 47a lösbar angebracht
ist.
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Im
Hinblick auf ein Erfordernis zum Ändern eines Montagewinkels
des Lenkstockschalters in Bezug auf die Lenksäule 1, kann somit
der Montagewinkel des Lenkstockschalters 45 in Bezug auf
die Lenksäule 1 beliebig
verändert
werden, ohne dass der ausschließlich
verwendete Lenkstockschalter oder das Montageelement 3 im Inneren
der Lenksäule 1 in Abhängigkeit
von dem Typ eines Fahrzeugs verändert
wird.
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Bei
dem ersten Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die Beschreibung nur im Hinblick auf den Lenkstockschalter
auf der ersten Lenkstockschalterseite erfolgt, doch da auch die zweite
Lenkstockschalterseite die gleiche Konstruktion aufweist, kann auf
eine Beschreibung derselben verzichtet werden.
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Es
folgt eine Beschreibung eines zweiten Ausführungsbeispiels, bei dem der
erste und der zweite Lenkstockschalter 4 und 8 unterschieden
werden, wenn dieser erste und zweite Lenkstockschalter 4 und 8,
die an den seitlichen Bereichen der Lenksäule 1 herausziehbar
und einsteckbar angebracht sind, wie dies in 1 gezeigt ist, einem Links-Rechts-Austausch
unterzogen werden. In dem ersten und dem zweiten Lenkstockschalter 4 und 8 sind
Unterscheidungscodes (nicht gezeigt) vorgesehen, die aus Festwiderständen mit
unterschiedlichen Widerstandswerten bestehen.
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Auf
der Seite der Lenksäule 1 bzw.
lenksäulen-seitig
ist eine Unterscheidungseinrichtung vorgesehen, die zum Unterscheiden
der Unterscheidungscodes in der Lage ist, und diese Unterscheidungseinrichtung
ist mit einer Rechenverarbeitungseinheit (nicht gezeigt), wie z.B.
einer CPU, und einem Re ferenzwiderstand (nicht gezeigt) versehen,
der einen vorbestimmten Widerstandswert aufweist.
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Gemäß einem
weiteren Verfahren kann auch eine Konstruktion verwendet werden,
bei der beim Herausziehen und Einstecken der Lenkstockschalter 4 und 8 in
die Lenksäule 1 für einen Links-Rechts-Austausch
die Rechenverarbeitungseinheit auf der Lenksäulen-Seite Verhältnisse
des Widerstandswertes des Referenzwiderstands zu den Widerstandswerten
der Festwiderstände
bei dem ersten und dem zweiten Lenkstockschalter 4 und 8 feststellt,
um den ersten und den zweiten Lenkstockschalter 4 und 8 voneinander
zu unterscheiden, so dass die Ausführung ihrer jeweiligen Funktion
veranlasst wird.
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Die
aus dem Festwiderstand bestehende Unterscheidungseinrichtung ist
ferner in der Lage, nicht nur zwei Lenkstockschalter (den ersten
und den zweiten) 4 und 8 zu unterscheiden, sondern
auch eine Mehrzahl von Lenkstockschaltern mit beliebigen anderen
Funktionen, und zwar durch Anbringen eines Festwiderstands mit einem
anderen Widerstandswert als diese beiden Lenkstockschalter 4 und B.
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Ferner
ist bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ein Fall beschrieben
worden, in dem der linke und der rechte Lenkstockschalter ausgetauscht
werden, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf begrenzt,
sondern bei einem linken Lenkstockschalter eines japanischen Fahrzeugs z.B.,
obwohl es sich bei dessen Funktion normalerweise um eine Scheibenwischerbetätigung (vorderer/hinterer
Scheibenwischer) handelt, kann der auf der linken Seite angeordnete
Lenkstockschalter auch zur Ausführung
einer anderen Funktion (beispielsweise eines vorderen Scheibenwischers)
veranlasst werden, indem der Festwiderstand und das Anzeigeelement
verändert
werden, die die Unterscheidungscodes in der selben Form liefern.
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[Wirkung der Erfindung]
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Die
Konstruktion für
die Montage von Lenkstockschaltern gemäß der vorliegenden Erfindung
ist derart, dass eine Mehrzahl von Lenkstockschaltern mit unterschiedlichen
Funktionen, die an beiden Seiten der Lenksäule herausziehbar und einsteckbar
angebracht sind, unterschiedliche Unterscheidungscodes aufweisen
und die Lenksäule
eine Unterscheidungseinrichtung aufweist, die zum Unterscheiden der
Unterscheidungscodes in derartiger Weise in der Lage ist, dass diese
Unterscheidungseinrichtung zwischen den Unterscheidungscodes der
an der Lenksäule
anzubringenden Lenkstockschalter unterscheidet. Selbst wenn eine
Mehrzahl von Lenkstockschaltern mit unterschiedlichen Funktionen
für die
Montage an der Lenksäule
ausgetauscht wird, läßt sich
somit die Konstruktion für
die Montage von Lenkstockschaltern schaffen, die zur Unterscheidung
zwischen Lenkstockschaltern mit unterschiedlichen Funktionen mittels
der Unterscheidungscodes und der Unterscheidungseinrichtung in einfacher
Weise in der Lage sind.
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Weiterhin
weist die Mehrzahl der Lenkstockschalter die Unterscheidungscodes
auf, die aus Festwiderständen
mit unterschiedlichen Widerstandswerten bestehen, und die Unterscheidungseinrichtung weist
eine Lenksäulen-seitige
Rechenverarbeitungseinheit sowie einen Referenzwiderstand mit einem vorbestimmten
Widerstandswert auf, so dass beim Herausziehen und Einstecken der
Lenkstockschalter in die Lenksäule
zum Austauschen derselben die Rechenverarbeitungseinheit ein Verhältnis eines
Widerstandswerts des Referenzwiderstands zu dem Widerstandswert
des Festwiderstands von jedem der Lenkstockschalter feststellt,
um die Ausführung
der jeweiligen Funktion der Lenkstockschalter zu veranlassen. Auf
diese Weise ist eine einfache Unterscheidung zwischen den mehreren
Lenkstockschaltern mit unterschiedlichen Funktionen mittels kostengünstiger
Komponenten, wie z.B. Festwiderständen möglich.
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Ferner
weist jeder der Lenkstockschalter eine Montageeinheit auf, um ein
Anzeigeelement, an dem eine Funktionsmarkierung zum Anzeigen der Funktion
des Lenkstockschalters ausgebildet ist, in dem Betätigungshebel
lösbar
anzubringen, wobei beim Herausziehen der Lenkstockschalter aus der Lenksäule und
Einstecken derselben in diese für
einen Austauschvorgang die Möglichkeit
zum Korrigieren der Richtung der Funktionsmarkierung durch Lösen und
entsprechendes Anbringen des Anzeigeelements gegeben ist. Selbst
wenn Lenkstockschalter mit der gleichen Funktion einem Links-Rechts-Austausch
zwischen einem Fahrzeug mit Rechtslenkung und einem Fahrzeug mit
Linkslenkung unterzogen werden, sind die Funktionsmarkierungen durch
bloßes
Korrigieren der Richtung der Funktionsmarkierung durch Lösen und
Anbringen der Anzeigeelemente erkennbar, so dass die Anzahl verschiedener Lenkstockschalter
reduziert werden kann.
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Ferner
ist das Anzeigeelement dazu ausgebildet, an der Montageeinheit des
Betätigungshebels durch
Schnappeingriff angebracht zu werden, und somit kann das Anzeigeelement
mit einer einzigen Bewegung in einfacher Weise angebracht und gelöst werden,
und die Montageeffizienz ist ausgezeichnet.
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Weiterhin
ist der Lenkstockschalter derart ausgebildet, dass der Betätigungshebel
mit dem proximalen Bereich derart zusammenhängt, dass die Mittenlinie des
Betätigungshebels
in der Erstreckungsrichtung von dem proximalen Bereich im Wesentlichen
horizontal wird, wobei der Betätigungshebel
eine Funktionsmarkierung zum Anzeigen der Funktion des Lenkstockschalters
aufweist und wobei die Funktionsmarkierung derart ausgebildet ist,
dass ihre Richtung in Mittenlinienrichtung des Betätigungshebels
geneigt ist. Selbst bei einem Links-Rechts-Austausch von Lenkstockschaltern
mit der gleichen Funktion ist es somit möglich, die Funktionsmarkierungen
zu erkennen, so dass die Anzahl verschiedener Lenkstockschalter
reduziert werden kann.
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Der
Lenkstockschalter ist derart ausgebildet, dass der Betätigungshebel
an dem proximalen Bereich lösbar
angebracht ist, und der Betätigungshebel
weist eine Funktionsmarkierung zum Anzeigen der Funktion des Lenkstockschalters
auf, und es sind zwei Arten von Betätigungshebeln (rechts und links) für jeden
der Betätigungshebel
mit der gleichen Funktion vorgesehen, und bei einem Links-Rechts-Austausch
der Lenkstockschalter und Anbringen derselben an den seitlichen
Bereichen der Lenksäule
können
jegliche geeignete Betätigungshebel
entsprechend der jeweiligen Montagerichtung der Lenkstockschalter
getauscht werden. Dadurch läßt sich
eine Konstruktion für
die Montage von Lenkstockschaltern schaffen, die ausgezeichnete
Montageeigenschaften aufweist, wobei die Funktionsmarkierung bei
einem Links-Rechts-Austausch der Lenkstock schalter durch bloßes Tauschen
des rechten und des linken Betätigungshebels
erkennbar ist.
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Da
ferner der Betätigungshebel
des Lenkstockschalters derart ausgebildet ist, dass er eine gebogene
unregelmäßige Formgebung
aufweist, kann der Montagewinkel des Lenkstockschalters in Bezug auf
die Lenksäule
in Abhängigkeit
von dem Typ eines Fahrzeugs beliebig geändert werden.
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Da
die Lenksäule
ein Montageelement enthält,
das in der Lage ist, in Schnappeingriff mit dem proximalen Bereich
des Lenkstockschalters zu treten, und wobei der proximate Bereich
des Lenkstockschalters dazu ausgelegt ist, durch Schnappeingriff an
dem Montageelement angebracht zu werden, kann die Montagezeit beim
Montieren des Lenkstockschalters an der Lenksäule verkürzt werden.
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Ferner
sind der erste und der zweite Lenkstockschalter, die an den seitlichen
Bereichen der Lenksäule
herausziehbar und einsteckbar angebracht sind und einen Schaltkreis
enthalten, jeweils mit einer Verbindereinheit versehen, wobei jede
dieser Verbindereinheiten mit jeder Verbindereinheit an den seitlichen
Bereichen der Lenksäule
verbindbar ist, wobei die Verbindereinheit des ersten Lenkstockschalters
eine erste Verbindungseinheit aufweist und die Verbindereinheit
des zweiten Lenkstockschalters eine zweite Verbindungseinheit aufweist,
derart, dass beim Herausziehen des ersten und des zweiten Lenkstockschalters
aus der Lenksäule
und beim Einstecken derselben in die Lenksäule die erste und die zweite
Verbindungseinheit mit den jeweiligen Lenksäulen-seitigen Verbindereinheiten
verbunden werden und eine Unterscheidung zwischen dem ersten und
dem zweiten Lenkstockschalter vorgenommen werden kann. Auf diese
Weise ist ein Links-Rechts-Austausch des ersten und des zweiten Lenkstockschalters
zwischen einem Fahrzeug mit Rechtslenkung und einem Fahrzeug mit
Linkslenkung bei der Montage möglich,
und die Anzahl verschiedener Lenkstockschalter läßt sich vermindern. Auf diese
Weise wird die Kontrolle der Lenkstockschalter einfacher, und die
Kosten für
Lagerhaltung und dergleichen lassen sich vermindern.
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Weiterhin
weisen die Verbindereinheiten an den seitlichen Bereichen der Lenksäule eine
erste und eine zweite Leitungseinheit auf, mit der die erste bzw.
die zweite Verbindungseinheit verbindbar sind, derart, dass beim
Einstecken des ersten und des zweiten Lenkstockschalters in die
seitlichen Bereiche der Lenksäule
die erste Verbindungseinheit des ersten Lenkstockschalters mit der
ersten Leitungseinheit in der Lenksäule verbunden wird, während die
zweite Verbindungseinheit des zweiten Lenkstockschalters mit der
zweiten Leitungseinheit verbunden wird und eine Unterscheidung zwischen
dem ersten und dem zweiten Lenkstockschalter vorgenommen werden kann.
Auf diese Weise ist eine Unterscheidung zwischen den links-rechts-getauschten
Lenkstockschaltern mit kostengünstigen
Komponenten, wie z.B. Verbindern, möglich, und die Herstellung
der Konstruktion für
die Montage von Lenkstockschaltern ist in kostengünstiger
Weise möglich.