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DE60008780T2 - Modularer gasbeheizter kombikessel - Google Patents

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DE60008780T2
DE60008780T2 DE2000608780 DE60008780T DE60008780T2 DE 60008780 T2 DE60008780 T2 DE 60008780T2 DE 2000608780 DE2000608780 DE 2000608780 DE 60008780 T DE60008780 T DE 60008780T DE 60008780 T2 DE60008780 T2 DE 60008780T2
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DE
Germany
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primary
heating device
water
heat exchanger
gas
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DE2000608780
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Mohammed Benabdelkarim
Alain Breton
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Saunier Duval Eau Chaude Chauffage SDECC SA
Original Assignee
Saunier Duval Eau Chaude Chauffage SDECC SA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/08Hot-water central heating systems in combination with systems for domestic hot-water supply

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Domestic Hot-Water Supply Systems And Details Of Heating Systems (AREA)
  • Details Of Fluid Heaters (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
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  • Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)
  • Gas Burners (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft die gasbeheizten Wand-Kombikessel, d.h. die Kessel, die einen primären Heizkreis, aber auch eine sekundäre Heizvorrichtung zur Bereitung von warmem Brauchwasser versorgen können, und sie betrifft genauer einen Kessel, dessen primäre und sekundäre Heizvorrichtungen getrennt oder trennbar sind.
  • Eine gasbeheizter Wand-Kombikessel ist, wie bekannt, von einer primären Heizvorrichtung zur Erwärmung mit einem Gasbrenner und seinen zugehörigen Gaszuleitungsarmaturen, einer durch einen primären Wärmetauscher verschlossenen Verbrennungskammer, einem System zum Ableiten der Verbrennungsgase, und einer Wasserkreislaufpumpe gebildet. Das Ableitungssystem ist ein Zugbegrenzer im Falle eines Luftkessels oder ein Rauchabsauger im Falle eines dichten Kessels.
  • Der Kombi-Heizkessel umfasst auch eine sekundäre Heizvorrichtung für die Erzeugung von warmem Brauchwasser, die von einem sekundären Wärmetauscher, beispielsweise einem Plattentauscher, gebildet ist. Im Kreislauf dieser sekundären Heizvorrichtung sind ein Dreiwege-Ventil, ein Durchflussmesser für das Brauchwasser, eventuell ein Behälter für die Mirkospeicherung von Brauchwasser und entsprechende Temperaturfühler und Durchflussmesser vorgesehen.
  • Alle diese Bestandteile sind in einem selben Gerät vereinigt, das möglichst kompakt und leicht ist, um an der Wand befestigt und in einen Raum, im Allgemeinen einer Küche oder einer Garage, integriert werden zu können. Die Tatsache, dass ein einziges Gerät zur Verfügung steht, um die Gesamtheit dieser Funktionen zu erfüllen, kann bei manchen Anlagen gewisse Nachteile mit sich bringen.
  • Wenn somit das Gerät in einer Küche installiert werden soll, kann es manchmal zu platzraubend sein, um in oder an der Seite eines der Wandschränke eingebaut zu werden. Es wird somit bevorzugt, den Kessel möglichst weit von den Wohnräumen entfernt anzubringen, schon um einerseits die Beeinträchtigungen durch das Geräusch insbesondere beim Zünden des Brenners und die Funktion der Umlaufpumpe und andererseits alle Gefahren zu vermeiden, die mit der Gaszirkulation und Verbrennungsprodukten in einem geschlossenen Raum zusammenhängen, was manche Menschen als potentiell gefährlich betrachten und zu vermeiden suchen. Aber ein beispielsweise in einer Garage oder einem Waschkeller installierter Heizkessel befindet sich oft weit von den Entnahmepunkten (Küche, Badezimmer, ...) entfernt, was zu einer Wartezeit bis zum Erhalt von warmem Wasser und einem höheren Wasser- und Energieverbrauch führt.
  • Die Erfindung ermöglicht es somit, Umlaufschleifen von warmem Brauchwasser zu vermeiden, die kostspielig in der Installation und Quellen von Verlusten an elektrischer und thermischer Energie sind, indem sie denselben Dienst wie die herkömmlichen Wandkessel ohne Wartezeit an den verschiedenen Entnahmepunkten anbietet.
  • Die Erfindung beruht auf dem Prinzip der möglichen und modulierbaren Trennung der primären und sekundären Heizvorrichtungen nach der Technik des so genannten „split system". Diese Technik besteht im Wesentlichen darin, zumindest zwei Einheiten für jede dieser beiden Heizvorrichtungen zu verwirklichen, wobei diese Einheiten nebeneinander angeordnet, getrennt und/oder trennbar sind.
  • Aus EP 0 408 788 ist eine Anlage bekannt, die einen Kessel umfasst, in dem mindestens eine sekundäre Heizvorrichtung für die Erzeugung von Brauchwasser ein von der primären Heizvorrichtung getrenntes Modul bildet, das an einer örtlich verschiedenen Stelle installiert ist.
  • Ein Hauptgegenstand der vorliegenden Erfindung besteht somit in einer Heizungsanlage, umfassend:
    • - einen gasbeheizten Wand-Kombikessel, versehen mit einer primären Heizvorrichtung zur Erwärmung, mit einem Gasbrenner, einer Verbrennungskammer, verbunden mit einem primären Wärmetauscher, einem System zum Ableiten der Verbrennungsgase und einer Wasserkreislaufpumpe in dem Heizkreislauf des Geräts,
    • – mindestens eine sekundäre Heizvorrichtung zur Bereitung von warmem Brauchwasser, gebildet aus einem sekundären Wärmetauscher mit einem Dreiwege-Ventil, das in dem Kreislauf der besagten Heizvorrichtung vorgesehen ist,
    • – wobei die primäre Heizvorrichtung mit dem primären Wärmetauscher, dem Gasbrenner und dessen zugehörigen Armaturen, sowie die Wasserkreislaufpumpe ein erstes Modul bilden, das von anderen Modulen getrennt ist, die an örtlich verschiedenen Stellen installiert sind, und die jeweils eine sekundäre Heizvorrichtung zur Bereitung von warmen Brauchwasser enthalten, und die an den Heizkreislauf der primären Heizvorrichtung angeschlossen sind,
    • – wobei in der Anlage eine tertiäre Heizvorrichtung mit einem tertiären Wärmetauscher in einem kurzen Kreislauf installiert ist, der auf der einen Seite mit der Warmwasserrückleitung der primären Heizvorrichtung und auf der anderen Seite mit dem Kreislauf einer zweiten Heizvorrichtung über ein Dreiwege-Ventil verbunden ist, das in Serie mit dem Dreiwege-Ventil angeordnet ist, das das Warmwasser in die sekundäre Heizvorrichtung verteilt.
  • Weitere besondere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen hervor, die sich auf die beiliegenden Zeichnungen beziehen, wobei:
  • 1 eine schematische Ansicht der Montage eines Kombi-Heizkessels mit einem sekundären Modul zur Bereitung von warmem Brauchwasser ist,
  • 2 eine allgemeine Ansicht einer Küche ist, in der an zwei getrennten Punkten die primäre Heizvorrichtung und die sekundäre Heizvorrichtung angeordnet sind,
  • 3 eine allgemeine Ansicht einer Installationsvariante ist, bei der sich die primäre Heizvorrichtung außerhalb der Küche befindet und bei der die sekundäre Heizvorrichtung mehrere Entnahmepunkte versorgt,
  • 4 eine schematische Ansicht der Montage eines Kombi-Heizkessels mit einem sekundären und einem tertiären Modul zur Bereitung von warmen Brauchwasser ist,
  • 5 eine allgemeine Ansicht analog zu 3 ist, die auch ein tertiäres Modul außerhalb der Küche zeigt,
  • 6 eine allgemeine Ansicht einer Variante einer Anlage in einer technischen Hülle auf Lagern von Wohnungen ist.
  • In 1 ist ein so genannter „simple split" Kombi-Heizkessel dargestellt, der von einer ersten Heizvorrichtung zur Erzeugung von primärer Wärme, die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist, und einem zweiten Modul zur sekundären Erzeugung von warmem Brauchwasser gebildet ist, das in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet ist. Die Ausführungsart fällt nicht in den Schutzrahmen, der durch den unabhängigen Anspruch abgedeckt ist.
  • Die primäre Heizvorrichtung 1 umfasst im Wesentlichen einen Gasbrenner 10 und seine Gaszuleitungsarmaturen 11, eine Verbrennungskammer 12, die durch einen primären Wärmetauscher 13 verschlossen ist, und ein Kappe 14 zur Ableitung der Verbrennungsprodukte. In der Warmwasserrückleitung 15, in der das in den Wärmetauscher eingeleitete Wasser zirkuliert, ist eine Umlaufpumpe 16 vorgesehen, und auf der Seite, auf der das Warmwasser durch die Leitung 18 in Richtung des Pfeils seinen Ausgang nimmt, ist ein Temperaturfühler 17 vorgesehen, wobei die Leitungen (16, 18) den Heizungskreislauf der primären Heizvorrichtung bilden.
  • Bei der sekundären Heizvorrichtung 2 ist ein sekundärer Wärmetauscher 20 auf einem kurzen Kreislauf 21 installiert, der auf einer Seite an den Warmwasserrückleitungskreis 15 und auf der anderen Seite an die Ausgangsleitung 18 des Warmwassers über ein Dreiwege-Ventil 22 angeschlossen ist, das das Warmwasser auch zu dem Heizungsausgangskreis 27 verteilt. Das kalte Brauchwasser wird in den Wärmetauscher 20 durch eine Leitung 23 eingeleitet, die mit einem Durchflussmesser 24 versehen ist, und das warme Brauchwasser verlässt den Wärmetauscher zu dem Entnahmepunkt durch eine Leitung 25, die mit einem Temperaturfühler 26 versehen ist.
  • Wenn das Gerät im Heizbetrieb funktioniert, richtet das Dreiwege-Ventil 22 das warme Wasser zum Kreislauf 27. Wenn keine Heizleistung mehr gefordert wird, positioniert es sich wieder auf dem kurzen Kreislauf für Brauchwasser.
  • Wenn der Fühler 24 eine Entnahme erfasst, findet das Zünden des Brenners 10 statt, um die Erhitzung des Wassers durch den Wärmetauscher 13 und seine rasche Zirkulation in dem kurzen Kreislauf 21 für die Erwärmung des Brauchwassers in dem sekundären Wärmetauscher 20 sicher zu stellen. Die Temperaturregelung erfolgt mit Hilfe des Fühlers 26.
  • Der Wandkessel ist somit aus der primären 1 und sekundären Heizvorrichtung 2 gebildet, die trennbar sind und an zwei örtlich verschiedenen Stellen oder Lokalitäten der Wohnung installiert werden können. So kann, wie in 2 dargestellt, die nicht unter den Schutz des Anspruchs 1 fällt, die primäre Heizvorrichtung 1 in die hohen Elemente 19 eines Standardküchenmöbels integriert werden. Die sekundäre Heizvorrichtung 2 wird am unteren Teil, beispielsweise unter der Küchenabwasch 28, angeordnet, um die Ästhetik der Einbauküche nicht zu stören.
  • Wenn ein Heizkessel in einer Garage installiert ist, befindet er sich oft weit von den Entnahmepunkten entfernt, die sich in der Küche und den Badezimmern befinden. Wenn die primäre Heizvorrichtung 1 beispielsweise in einer Garage installiert wird, wie dies 3 zeigt (die auch nicht unter den Schutz des Anspruchs 1 fällt), und die sekundäre Heizvorrichtung 2 unter der Küchenabwasch 28 installiert wird, wie im vorhergehenden Fall, wird die Zeit für das Ankommen des Warmwassers am Entnahmepunkt der Abwasch sowie an einem benachbarten Entnahmepunkt, wie beispielsweise einer Dusche 29, beträchtlich verkürzt, und es sind auf diese Weise wesentliche Wasser- und Energieeinsparungen möglich. Auf diese Weise wird auch vermieden, dass das Geräusch des Geräts, das im Wesentlichen durch die primäre Heizvorrichtung 1 hervorgerufen wird, in die Wohnung gelangt.
  • Die primäre Heizvorrichtung kann auch außerhalb der Wohnung, beispielsweise auf einem Balkon oder in einem Waschkeller, installiert werden, und die sekundäre Heizvorrichtung befindet sich ihrerseits innen und ist gegen Gefrieren geschützt. Die einzige zu treffende Vorsichtsmaß nahme für die primäre Heizvorrichtung ist die Hinzufügung eines Gefrierschutzmittels in den Heizungskreislauf.
  • Eine weitere Ausführungsvariante besteht in der Verwendung von mehreren sekundären Heizvorrichtungen zur Bereitung von warmem Brauchwasser, die mit einer einzigen primären Heizvorrichtung verbunden sind.
  • 4 zeigt schematisch die Montage eines Kessels dieses so genannten „multi-split"-Typs.
  • Es sind hier die beiden Module 1 und 2 zu sehen, in denen dieselben Elemente dieselben Bezugszeichen tragen. Eine weitere tertiäre Heizvorrichtung, die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 3 bezeichnet ist, ist von der Heizvorrichtung 2 unabhängig. Sie umfasst einen tertiären Brauchwasser-Wärmetauscher 30, der auf einem kurzen Kreislauf 31 installiert ist, der auf einer Seite an den Warmwasserrückleitungskreis 15 der primären Heizvorrichtung 1 und auf der anderen Seite an den kurzen Kreislauf 21 der sekundären Heizvorrichtung 2 über ein weiteres Dreiwege-Ventil 32 angeschlossen ist, das sich auf dem kurzen Kreislauf 21 in Serie mit dem Ventil 22 befindet. Das Dreiwege-Ventil 32 ist somit zwischen diesem letztgenannten und dem sekundären Wärmetauscher 20 angeordnet. Es ist derart ausgeführt, dass es eine Zwischenposition einnehmen kann, die es ermöglicht, gleichzeitig den kurzen Kreislauf 31 und den Wärmetauscher 20 zu speisen. Vorzugsweise ist ein Schrittmotor 41 für die Steuerung des Dreiwege-Ventils 32 vorgesehen. Das kalte Brauchwasser wird in den Wärmetauscher 30 durch eine Leitung 33 eingeleitet, die mit einem Durchflussmesser 34 versehen ist, und das warme Brauchwasser verlässt den Wärmetauscher durch eine Leitung 35 zu einem Mikro-Speicherbehälter 37, der mit einem Temperaturfühler 36 ausgestattet ist. Der Behälter 37 wird durch einen elektrischen Widerstand 38 auf Temperatur gehalten, um die Wärmeverluste auszugleichen, in Verbindung mit einem Bimetallschalter 39.
  • Wenn eine Entnahme nur mit Hilfe der tertiären Heizvorrichtung 3 vorgenommen wird, öffnet sich das Dreiwege-Ventil 22 zu dem kurzen Kreislauf 21, hingegen schließt sich das Dreiwege-Ventil 32 zu dem sekundären Wärmetauscher 20, aber öffnet sich zu dem kurzen Kreislauf 31, so dass das vom Wärmetauscher 13 entsandte erhitzte Wasser direkt die tertiäre Heizvorrichtung 3 erwärmt. Die Temperaturregelung erfolgt mit Hilfe des Fühlers 17, der auf dem primären Kreislauf angeordnet ist. Die Erzeugung von Warmwasser durch den Brauchwasser-Wärmetauscher 3 erfolgt mit einem fest vorgegebenen Temperatursollwert von beispielsweise 55 °C. Um diese Temperatur auf den Wert zu senken, den der Benutzer für seinen Dusch- oder Badekomfort wünscht, beispielsweise 40 °C, mischt ein thermostatisches Ventil 40 am Ausgang des Behälters 37 das auf 55 °C erhitzte Warmwasser mit dem kalten Wasser aus dem Netz. Der Mikro-Speicherbehälter 37, der in Serie zwischen dem Ausgang des Wärmetauschers 30 und dem Warmwassereingang in das thermostatische Ventil 40 angeordnet ist, ermöglicht es, sofort Warmwasser am Entnahmepunkt zu liefern und so die Zeit für das Hochfahren der Temperatur des primären Wärmetauschers und des tertiären Wärmetauschers, die in einem gewissen Abstand zueinander angeordnet sind, auszugleichen. Der Bimetallschalter 38, der mit dem Behälter 37 verbunden ist, ist beispielsweise auf 55 °C eingestellt und unterbricht die elektrische Versorgung, wenn die vom Fühler 17 erfasste Temperatur 55 °C erreicht, und schaltet sie wieder ein, wenn sie beispielsweise unter 50 °C sinkt. Es ist anzumerken, dass diese tertiäre Heizvorrichtung 3 ohne elektrische Verbindung mit der primären Heizvorrichtung 1 funktioniert, wodurch die langwierige Installation einer elektrischen Leitung zwischen diesen beiden in einem gewissen Abstand zueinander angeordneten Modulen vermieden wird.
  • Es ist auch möglich, gleichzeitige Entnahmen an der sekundären Heizvorrichtung 2 und an der tertiären Heizvorrichtung 3 vorzunehmen. In diesem Fall ist das Ventil 22 jedenfalls in Richtung des kurzen Kreislaufs 21 offen. Das Dreiwege-Ventil 32 seinerseits stellt sich in Mittelposition, in der das Heizwasser gleichzeitig zu dem kurzen Kreislauf 31 des tertiären Wärmetauschers 30 und zu dem sekundären Wärmetauscher 20 verteilt wird. Ein Schrittmotor 41 für die Steuerung dieses Dreiwege-Ventils 32 ermöglicht eine Feinjustierung der Wassermenge in den beiden Brauchwasser-Wärmetauschern, um die Temperaturen auf die entsprechenden Sollwerte nach den Fühlern 17 und 26 einzustellen.
  • 5 ist eine Darstellung einer Anlage des Typs „mufti-split" mit zwei Brauchwasser-Heizvorrichtungen. Im dargestellten Fall ähnlich der Montage der 3 ist die primäre Heizvorrichtung 1 in einer Garage angeordnet, und die sekundäre Heizvorrichtung 2 ist unter der Küchenabwasch 28 angeordnet, um auch eine Dusche 29 zu beliefern. Eine tertiäre Heizvorrichtung 3, die an die Heizvorrichtungen 1 und 2 nach dem Schema der 3 angeschlossen ist, ist unter einem Waschbecken 42 angeordnet, somit an einem noch etwas weiter von der primären Heizvorrichtung entfernten Punkt. Vorzugsweise wird folglich dieser tertiären Heizvorrichtung 3 ein Mikrospeicherbehälter 37 zugeordnet, um die Zeit für das Hochfahren der Temperatur der primären Heizvorrichtung auszugleichen. Somit sind keine Warmwasserumlaufschleifen erforderlich, die kostspielig in der Installation und Quellen von Verlusten an elektrischer und thermischer Energie sind, wobei gleichzeitig die Wartezeit an den verschiedenen Entnahmepunkten begrenzt wird.
  • Ein letztes Anwendungsbeispiel des Systems „multi-split" ist in 6 dargestellt. Es zeigt die Installation von mehreren primären Heizvorrichtungen 1 in einem Appartementhaus. Die Heizvorrichtungen befinden sich in einer technischen Hülle auf Lagern des Gebäudes in der Nähe jeder Wohnung, die mit mindestens einer sekundären Heizvorrichtung 2 ausgestattet ist, die unter denselben Bedingungen wie vorher installiert ist. Eine solche Installation ermöglicht die Durchführung von Kundendienstmaßnahmen, ohne den Wohnungsinhaber stören zu müssen, da die Wartung des Geräts im Wesentlichen nur am Brenner und Verbrennungsblock der primären Heizvorrichtung, die sich in der technischen Hülle befindet, erfolgt. Auf diese Weise werden wesentliche Einsparungen an Wartungskosten für die Heizkessel möglich.
  • Schließlich wird ein neuer Vorteil durch dieses Gerät vom Typ „multi-split" geboten. Wenn ein Benutzer sein Haus vergrößert hat, indem er beispielsweise einen zusätzlichen Nassraum hinzufügt, oder wenn die Anzahl von Personen, die in der Wohnung leben, größer geworden ist, kann er, um die Entnahmemöglichkeiten aus dem Kessel zu erhöhen, die primäre Heizvorrichtung 1 austauschen und durch eine stärkere ersetzen, ohne die sekundäre und tertiäre Heizvorrichtung angreifen zu müssen. So ist nur die Hälfte des Heizkessels zu ersetzen, was besonders sparsam ist.

Claims (5)

  1. Heizungsanlage umfassend – einen gasbeheizten Wand-Kombikessel versehen mit einer primären Heizvorrichtung (1) zur Erwärmung, mit einem Gasbrenner (10), einer Verbrennungskammer (12) verbunden mit einem primären Wärmetauscher (13), einem System (14) zum Ableiten der Verbrennungsgase, und einer Wasser-Kreislaufpumpe (16) in dem Heizkreislauf (15,18) des Apparats, – mindestens eine sekundäre Heizvorrichtung (2) zur Bereitung von warmem Brauchwasser, gebildet aus einem sekundären Wärmetauscher (20) mit einem Dreiwege-Ventil (22), das in dem Kreislauf der besagten Heizvorrichtung vorgesehen ist, – wobei die primäre Heizvorrichtung (1) mit dem primären Wärmetauscher (13), dem Gasbrenner (10) und dessen zugehörigen Armaturen (11) sowie die Wasser-Kreislaufpumpe (16) einen ersten Modul bilden, der von anderen Moduln getrennt ist, die an örtlich verschiedenen Stellen installiert sind, und die jeweils eine sekundäre Heizvorrichtung zur Bereitung von warmem Brauchwasser enthalten, und die an den Heizkreislauf der primären Heizvorrichtung angeschlossen sind, – dadurch gekennzeichnet, dass eine tertiäre Heizvorrichtung (3) mit einem tertiären Wärmetauscher (30) in einem Kreislauf (31) installiert ist, der auf der einen Seite mit der Warmwasser-Rückleitung (15) der primären Heizvorrichtung und auf der anderen Seite mit dem Kreislauf (21) einer zweiten Heizvorrichtung (2) verbunden ist über ein Dreiwege-Ventil (32), das in Serie mit dem Dreiwege-Ventil (22) angeordnet ist, das das Warmwasser in die sekundäre Heizvorrichtung (2) verteilt.
  2. Gasbeheizter Wand-Kombikessel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (35) für den Vorlauf des warmen Brauchwassers aus dem tertiären Wärmetauscher (30) mit einem Mikro-Speicherbehälter (37) verbunden ist, der mit einem Temperaturfühler (36) ausgestattet ist.
  3. Gasbeheizter Wand-Kombikessel gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikro-Speicherbehälter (37) durch einen Heizwiderstand (38) auf Temperatur gehalten wird.
  4. Gasbeheizter Wand-Kombikessel gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Thermostatventil (40) am Ausgang des Mikro-Speicherbehälters (37) das von der tertiären Heizvorrichtung (3) gelieferte warme Wasser mit Kaltwasser aus dem Netz vermischt.
  5. Gasbeheizter Wand-Kombikessel gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schrittmotor (41) das Dreiwegeventil (32) für eine Feinjustierung der Wassermenge in den beiden Brauchwasser-Wärmetauschern (20, 30) stellt.
DE2000608780 1999-11-09 2000-11-09 Modularer gasbeheizter kombikessel Expired - Lifetime DE60008780T2 (de)

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PCT/FR2000/003121 WO2001035028A1 (fr) 1999-11-09 2000-11-09 Chaudiere murale mixte a gaz du type modulaire

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ES (1) ES2219416T3 (de)
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