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DE60008533T2 - Stabile magnetorheologische flüssigkeiten - Google Patents

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DE60008533T2
DE60008533T2 DE60008533T DE60008533T DE60008533T2 DE 60008533 T2 DE60008533 T2 DE 60008533T2 DE 60008533 T DE60008533 T DE 60008533T DE 60008533 T DE60008533 T DE 60008533T DE 60008533 T2 DE60008533 T2 DE 60008533T2
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DE
Germany
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oils
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iron
magnetorheological
clay
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DE60008533T
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C. Beth MUNOZ
W. Gary ADAMS
Vantrang Ngo
R. John KITCHIN
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Lord Corp
Original Assignee
Lord Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/44Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of magnetic liquids, e.g. ferrofluids
    • H01F1/447Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of magnetic liquids, e.g. ferrofluids characterised by magnetoviscosity, e.g. magnetorheological, magnetothixotropic, magnetodilatant liquids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf fluide Materialien, die beträchtliche Zunahmen des Strömungswiderstandes aufweisen, wenn sie Magnetfeldern ausgesetzt werden.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Magnetorheologische Fluide sind fluide Zusammensetzungen, die in Gegenwart eines Magnetfeldes einer Änderung der scheinbaren Viskosität unterliegen. Die Fluide schließen typischerweise ferromagnetische oder paramagnetische Teilchen ein, die in einem Trägerfluid dispergiert sind. Die Teilchen werden in Gegenwart eines angelegten Magnetfeldes polarisiert und werden zu Ketten von Teilchen in dem Fluid organisiert. Die Teilchenketten erhöhen die scheinbare Viskosität (Strömungswiderstand) des Fluids. Die Teilchen kehren zu einem nicht organisierten Zustand zurück, wenn das Magnetfeld entfernt wird, was die Viskosität des Fluids reduziert.
  • Magnetorheologische Fluide wurden vorgeschlagen, um die Dämpfung in verschiedenen Vorrichtungen, wie Dämpfern, Stoßdämpfern und elastomeren Halterungen, zu steuern. Sie wurden auch vorgeschlagen, um zur Steuerung von Druck und/oder Drehmoment in Bremsen, Kupplungen und Ventilen verwendet zu werden. Magnetorheologische Fluide werden gegenüber elektrorheologischen Fluiden bei vielen Anwendungen als überlegen angesehen, weil sie größere Formänderungsfestigkeiten aufweisen und größere Dämpfungskräfte erzeugen können.
  • Magnetorheologische Fluide lassen sich von kolloidalen, magnetischen Fluiden oder Ferrofluiden unterscheiden. In kolloidalen, magnetischen Fluiden liegt die Teilchengröße im Allgemeinen zwischen 5 und 10 nm, während die Teilchengröße magnetorheologischer Fluide typischerweise größer als 0,1 μm, üblicherweise größer als 1,0 μm, ist. Kolloidale, magnetische Fluide entwickeln häufig keine Teilchenstrukturierung in Gegenwart eines Magnetfeldes, sondern das Fluid fließt vielmehr häufig zum angelegten Feld.
  • Einige der ersten magnetorheologischen Fluide, die z.B. in US-A-2,575,360; 2,661,825 und 2,886,151 beschrieben werden, schlossen reduzierte Eisenoxid-Pulver und Öle niedriger Viskosität ein. Diese Mischungen setzen sich häufig im Laufe der Zeit ab, wobei die Absetzungsgeschwindigkeit im Allgemeinen zunimmt, wenn die Temperatur ansteigt. Einer der Gründe, warum die Teilchen sich häufig absetzen, ist der große Dichteunterschied zwischen den Ölen (etwa 0,7 – 0,95 g/cm3) und den Metallteilchen (etwa 7,86 g/cm3 für Eisenteilchen). Das Absetzen stört die magnetorheologische Aktivität des Materials aufgrund der nicht gleichmäßigen Teilchenverteilung. Oft ist eine relativ hohe Scherkraft notwendig, um die Teilchen erneut zu suspendieren.
  • Verschiedene Tenside und Suspensionsmittel wurden Fluiden hinzugefügt, um die Teilchen in dem Träger in suspendierter Form zu halten. Konventionelle Tenside schließen Tenside vom Metallseifen-Typ ein, wie Lithiumstearat und Aluminiumdistearat. Diese Tenside schließen typischerweise eine geringe Menge an Wasser ein, das den brauchbaren Temperaturbereich der Materialien einschränken kann.
  • Zusätzlich zum Teilchenabsetzen besteht eine andere Einschränkung der Fluide darin, dass die Teilchen häufig Abrieb verursachen, wenn sie sich in bewegendem Kontakt mit den Oberflächen verschiedener Teile befinden. Es wäre vorteilhaft, wenn man magnetorheologische Fluide hätte, die keinen signifikanten Abrieb erzeugen, wenn sie sich in bewegendem Kontakt mit den Oberflächen verschiedener Teile befinden. Es wäre auch vorteilhaft, wenn man magnetorheologische Fluide hätte, die nach dem magnetisch-reagierenden Absetzen von Teilchen mit geringeren Scherkräften erneut dispergiert werden können. Die vorliegende Erfindung stellt solche Fluide bereit.
  • Kurzbeschreibung der Erfindung
  • Es werden magnetorheologische, fluide Zusammensetzungen; Vorrichtungen, die diese Zusammensetzungen einschließen, und Herstellungsverfahren und Anwendung derselben offenbart. Die Zusammensetzungen schließen ein Trägerfluid, magnetisch-reagierende Teilchen und einen hydrophoben, organophilen Ton. Die Fluide entwickeln typischerweise eine Struktur, wenn sie in einer so geringen Zeitspanne wie einigen Millisekunden einem Magnetfeld ausgesetzt werden. Die Fluide können in Vorrichtungen, wie Kupplungen, Bremsen, Trainingsgerätschaften, Verbundstrukturen und Strukturelementen, Dämpfern, Stoßdämpfern, haptischen Vorrichtungen, elektrischen Schaltern, Prothese-Vorrichtungen, die schnell härtende Gussstücke einschließen, und elastomeren Halterungen, verwendet werden.
  • Der hydrophobe, organophile Ton liegt als ein Absetzverhinderungsmittel vor, was ein weiches Sediment bereitstellt, sobald sich die magnetischen Teilchen absetzen. Das weiche Sediment erleichtert das erneute Dispergieren. Der hydrophobe, organophile Ton ist auch im Wesentlichen thermisch, mechanisch und chemisch stabil und hat typischerweise eine Härte, die geringer ist als diejenige von konventionell verwendeten Absetzverhinderungsmitteln, wie Silica oder Siliciumdioxid. Zusätzlich dazu wurde unerwarteterweise gefunden, dass hydrophile Tone nicht die weiche Sedimentation bereitstellen können, welche die hydrophoben, organophilen Tone aufweisen. Die Fluide der Erfindung werden typischerweise bei Schergeschwindigkeiten von weniger als 100/s–1 scherentzäht und gewinnen ihre Struktur nach einer Scherentzähung in weniger als 5 Minuten zurück.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Die Zusammensetzungen bilden ein thixotropes Netzwerk, das wirksam ist, um das Teilchenabsetzen zu minimieren und auch um die Scherkräfte zu reduzieren, die erforderlich sind, um die Teilchen erneut zu suspendieren, sobald sie sich abgesetzt haben. Die hierin beschriebenen Zusammensetzungen haben eine relativ niedrige Viskosität; sie setzen sich nicht hart ab und können leichter erneut dispergiert werden als konventionelle, magnetorheologische Fluide, einschließlich solcher, die herkömmliche Absetzverhinderungsmittel, wie Siliciumdioxid oder Silica, enthalten.
  • Thixotrope Netzwerke sind Suspensionen von kolloidalen oder magnetisch aktiven Teilchen, die bei geringen Schergeschwindigkeiten ein loses Netzwerk oder eine lose Struktur bilden (z.B. Cluster oder Ausflockungen). Die dreidimensionale Struktur stützt die Teilchen und minimiert dadurch das Absetzen der Teilchen. Wenn eine Scherkraft an das Material angelegt wird, wird die Struktur zerstört oder dispergiert. Die Struktur wird erneut gebildet, wenn die Scherkraft entfernt wird.
  • Die Zusammensetzungen haben typischerweise eine um wenigstens 10% geringere Sedimenthärte als vergleichbare Fluide, die Siliciumdioxid und nicht den hydrophoben, organophilen Ton einschließen, wobei der Test wiederholte Erwärmungs- und Kühlzyklen während einer Zeitspanne von zwei Wochen umfasst. Die Zusammensetzungen bewirken typischerweise auch einen um wenigstens 10% geringeren Verschleiß der Vorrichtung als vergleichbare Fluide, die Siliciumdioxid und nicht den hydrophoben, organophilen Ton einschließen.
  • I. Magnetorheologische Fluid-Zusammensetzung
  • A. Magnetisch reagierende Teilchen
  • Jeder Feststoff, der dafür bekannt ist, eine magnetorheologische Aktivität aufzuweisen, kann verwendet werden, der insbesondere paramagnetische, superparamagnetische und ferromagnetische Elemente und Verbindungen einschließt. Beispiele geeigneter, magnetisierbarer Teilchen schließen die folgenden ein: Eisen; Eisen-Legierungen (wie solche, die Aluminium, Silicium, Cobalt, Nickel, Vanadium, Molybdän, Chrom, Wolfram, Mangan und/oder Kupfer einschließen); Eisenoxide (einschließlich Fe2O3 und Fe3O4); Eisennitrid, Eisencarbid, Carbonyleisen, Nickel, Cobalt, Chromdioxid, Edelstahl und Siliciumstahl. Beispiele geeigneter Teilchen schließen reine Eisenpulver; reduzierte Eisenpulver; Mischungen aus Eisenoxidpulver/reinem Eisenpulver und Mischungen aus Eisenoxidpulver/reduziertem Eisenpulver ein. Ein bevorzugtes, magnetisch reagierendes, teilchenförmiges Material ist Carbonyleisen, vorzugsweise reduziertes Carbonyleisen.
  • Die Teilchengröße sollte so ausgewählt werden, dass die Teilchen Mehrfachbereichseigenschaften aufweisen, wenn ein Magnetfeld auf sie einwirkt. Die durchschnittlichen Größen der Teilchendurchmesser für die magnetisch reagierenden Teilchen liegen im Allgemeinen zwischen 0,1 und 1000 μm, vorzugsweise zwischen etwa 0,1 und 500 μm und mehr bevorzugt zwischen etwa 1,0 und 10 μm, und vorzugsweise liegen sie in einer Menge zwischen etwa 5 und 50 Vol.-% der gesamten Zusammensetzung vor.
  • B. Trägerfluide
  • Die Trägerfluide können jedes organische Fluid sein; vorzugsweise ein nicht-polares, organisches Fluid, einschließlich solcher, die vorhergehend durch den Fachmann zur Herstellung magnetorheologischer Fluide verwendet wurden, wie z.B. beschrieben wurde. Das Trägerfluid bildet die kontinuierliche Phase des magnetorheologischen Fluids. Beispiele geeigneter Fluide schließen die Folgenden ein: Siliconöle, Mineralöle, Paraffinöle, Silicon-Copolymere, Weißöle, Hydrauliköle, Transformatoröle, halogenierte organische Flüssigkeiten (wie chlorierte Kohlenwasserstoffe, halogenierte Paraffine, perfluorierte Polyether und fluorierte Kohlenwasserstoffe), Diester, Polyoxyalkylene, fluorierte Silicone, Cyanoalkylsiloxane, Glycole und synthetische Kohlenwasserstofföle (die sowohl ungesättigte als gesättigte einschließen). Eine Mischung dieser Fluide kann als Träger-Komponente des magnetorheologischen Fluids verwendet werden. Das bevorzugte Trägerfluid ist nicht flüchtig, nicht polar und schließt keine signifikante Wassermenge ein. Bevorzugte Trägerfluide sind synthetische Kohlenwasserstofföle, insbesondere solche Öle, die aus hochmolekularen α-Olefinen mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen durch säurekatalysierte Dimerisierung und Oligomerisierung unter Verwendung von Trialuminiumalkylen als Katalysatoren hergestellt werden. Poly-α-Olefin ist ein besonders bevorzugtes Trägerfluid.
  • Die Viskosität der Träger-Komponente liegt vorzugsweise zwischen 1 und 100 000 cP bei Raumtemperatur; mehr bevorzugt zwischen 1 und 10 000 cP und am meisten bevorzugt zwischen 1 und 1000 cP.
  • C. Organophile Tone
  • Hydrophobe, organophile Tone werden in den hierin beschriebenen Fluid-Zusammensetzungen als Absetzverhinderungsmittel, Verdickungsmittel und als Viskositätsveränderer verwendet. Sie erhöhen die Viskosität und die Fließspannung der hierin beschriebenen, magnetorheologischen Fluid-Zusammensetzungen. Die organophilen Tone liegen typischerweise in Konzentrationen zwischen 0,1 und 6,5 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 3 und 6 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der gesamten Zusammensetzung, vor.
  • Der hydrophobe, organophile Ton stellt ein weiches Sediment bereit, sobald sich die magnetisch-reagierenden Teilchen absetzen. Das weiche Sediment erleichtert das erneute Dispergieren. Geeignete Tone sind thermisch, mechanisch und chemisch stabil und haben eine Härte, die geringer ist als diejenige von herkömmlicherweise verwendeten Absetzverhinderungsmitteln, wie Silica oder Siliciumdioxid. Zusammensetzungen der Erfindung, die hierin beschrieben werden, werden vorzugsweise bei Schergeschwindigkeiten von weniger als 100/s scherentzäht und gewinnen ihre Struktur nach einer Scherentzähung in weniger als 5 Minuten zurück.
  • Die organophilen Tone, die zur Verwendung in den magnetorheologischen Fluid-Zusammensetzungen, die hierin beschrieben werden, geeignet sind, leiten sich typischerweise von Montmorillonit ab. Bentonit-Tone sind häufig thixotrop und scherentzähend, d.h. sie bilden Netzwerke, die unter Anwendung eines Scherens leicht zerstört werden und sich zurückbilden, wenn das Scheren entfernt wird. "Abgeleitet", wie der Begriff hierin verwendet wird, bedeutet, dass ein Ton-Material mit einem organischen Material behandelt wird, um den organophilen Ton herzustellen. Montmorillonit-Ton macht typischerweise einen großen Anteil von Bentonit-Tonen aus. Montmorillonit-Ton ist ein Aluminiumsilicat.
  • Die Tone werden mit einem organischen Material modifiziert, um die anorganischen Oberflächen-Kationen mittels konventioneller Verfahren (typischerweise eine Kationenaustausch-Reaktion) durch organische Oberflächen-Kationen zu ersetzen. Beispiele von geeigneten, organischen Modifizierungsmitteln schließen Amine, Carboxylate, Phosphonium- oder Sulfoniumsalze oder Benzylgruppen oder andere organische Gruppen ein. Die Amine können z.B. quartäre oder aromatische Amine sein.
  • Es wird angenommen, dass organophile Tone sich über einen ähnlichen Mechanismus wie demjenigen, in den Tone in wässrigen Lösungen verwickelt sind, in einer organischen Lösung selbst orientieren. Es gibt jedoch grundsätzliche Unterschiede zwischen den beiden. Zum Beispiel können Öle nicht Ladungen so gut solvatisieren wie wässrige Lösungen. Die Gelierungseigenschaften von organophilen Tonen hängen in großem Maße von der Affinität des organischen Rests für ein Basisöl ab. Andere wichtige Eigenschaften sind der Dispergierungsgrad und die Teilchen/Teilchen-Wechselwirkungen. Der Dispergierungsgrad wird durch die Intensität und Dauer der Scherkräfte und manchmal durch die Verwendung eines polaren Aktivators gesteuert. Die Teilchen/Teilchen-Wechselwirkungen werden größtenteils durch den organischen Rest auf der Oberfläche des Tons gesteuert.
  • Im Handel erhältliche, organophile Tone schließen z.B. die folgenden ein: Claytone AF von Southern Clay Products und die Bentone®-, Baragel®- und Nykon®-Familien von organophilen Tonen von RHEOX. Andere geeignete Tone schließen solche ein, die im US-Patent Nr. 5,634,969 an Cody et al. offenbart werden. Ein bevorzugter, organophiler Ton ist Baragel® 10.
  • Die Tone liegen typischerweise in Form agglomerierter Plättchenstapel vor. Wenn eine ausreichende, mechanische und/oder chemische Energie auf die Stapel einwirkt, können die Stapel delaminiert werden. Das Delaminieren erfolgt schneller, wenn die Temperatur des Fluids, das den Ton enthält, erhöht wird.
  • Einige organophile Tone werden als selbst-aktivierend bezeichnet, was bedeutet, dass polare Aktivatoren nicht notwendig sind, um eine vollständige Dispersion der organophilen Tonplättchen zu erreichen. Andere Tone, die nicht selbst-aktivierend sind, können gegebenenfalls das Vorliegen eines polaren Aktivators einschließen, z.B. eines polaren, organischen Lösungsmittels, um eine angemessene Delaminierung zu erreichen. Polare Aktivatoren fungieren dahingehend, dass sie zwischen zwei Tonplättchen gelangen und ein Auseinanderquellen derselben bewirken. Dies reduziert die Anziehungskräfte zwischen denselben, so dass sie durch Scherkräfte auseinandergerissen werden können.
  • Geeignete polare Aktivatoren schließen Aceton, Methanol, Ethanol, Propylencarbonat und wässrige Lösungen derselben ein. Der Aktivator muss nicht notwendigerweise in dem Trägerfluid löslich sein. Die Menge an polarem Additiv muss jedoch sorgfältig ausgewählt werden. Zu viel Additiv kann die sich ergebende Gelfestigkeit reduzieren. Verwendet man zu wenig Additiv, bleiben die Plättchen fest gebunden in ihren Stapeln und können nicht delaminiert werden. Typischerweise liegt die Menge an polarem Aktivator zwischen etwa 10 und 80 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 30 und 60 Gew.-% des Tons. Das ideale Verhältnis von Ton zu polarem Aktivator variiert jedoch bei jedem Ton und jedem polaren Aktivator und auch bei jeder Ton/Trägerfluid-Kombination.
  • Der Fachmann kann eine zweckmäßige Menge an polaren Aktivator leicht bestimmen. Zum Beispiel kann der Aktivator zugegeben werden, und die Mischung wird etwa 1 Minute lang gerührt, während die Viskosität gemessen wird. Wenn eine ungenügende Menge an Aktivator vorliegt, wird die maximale Viskosität nicht erreicht, weil der Ton aktiviert und vollständig dispergiert wird. Aktivator kann zugegeben werden, bis die maximale Viskosität erreicht ist, wobei der Ton zu diesem Zeitpunkt aktiviert und vollständig dispergiert ist.
  • Wenn die Zusammensetzung hergestellt wird, kann es notwendig sein, auf die organophilen Tone hohe Scherspannungen einwirken zu lassen, um die organophilen Tonplättchen zu delaminieren. Es gibt verschiedene Mittel, um die hohe Scherspannung bereitzustellen. Beispiele schließen Kolloidmühlen und Homogenisatoren ein.
  • Vorzugsweise bildet die Kombination von organophilem Ton und Trägerfluid, mit oder ohne einen polaren Aktivator, ein Gel, das eine höhere Viskosität und Fließspannung hat als das Trägerfluid allein.
  • D. Wahlweise Komponenten
  • Wahlweise Komponenten schließen die folgenden ein: Carboxylat-Seifen, Dispergiermittel, Korrosionsinhibitoren, Gleitmittel, Additive gegen den Verschleiß bei extremem Druck, Antioxidationsmittel, Thixotropiermittel und konventionelle Suspendiermittel. Carboxylat-Seifen schließen Eisen(II)oleat, Eisen(II)naphthenat, Eisen(II)stearat, Aluminiumdi- und -tristearat, Lithiumstearat, Calciumstearat, Zinkstearat und Natriumstearat ein, und Tenside schließen Sulfonate, Phosphatester, Stearinsäure, Glycerinmonooleat, Sorbitansesquioleat, Laurate, Fettsäuren, Fettalkohole, fluoraliphatische polymere Ester und Titanat-, Aluminat- und Zirconat-Kupplungsmittel und andere oberflächenaktive Mittel ein. Polyalkylendiole (d.h. Polyethylenglycol) und teilweise veresterte Polyole können auch eingeschlossen sein. Geeignete Thixotropieradditive werden z.B. in US-A-5,645,752 offenbart. Thixotropieradditive schließen Wasserstoffbindungs-Thixotropiermittel, Polymer-modifizierte Metalloxide oder Mischungen derselben ein.
  • II. Vorrichtungen, die die magnetorheologische Fluid-Zusammensetzung einschließen
  • Die hierin beschriebenen, magnetorheologischen Fluid-Zusammensetzungen können in einer Anzahl von Vorrichtungen verwendet werden, einschließlich Bremsen, Kolben, Kupplungen, Dämpfern, Trainingsgerätschaften, steuerbaren Verbundstrukturen und Strukturelementen. Beispiele von Dämpfern, die magnetorheologische Fluide einschließen, werden in US-A-5,390,121 und 5,277,281 offenbart. Eine Apparatur zur variablen Dämpfung einer Bewegung, in der ein magnetorheologisches Fluid verwendet wird, kann die folgenden Elemente einschließen:
    • a) ein Gehäuse zur Aufnahme eines Volumens des magnetorheologischen Fluids;
    • b) einen Kolben, der für die Bewegung in dem Fluid-enthaltenden Gehäuse geeignet ist, wobei der Kolben aus eisenhaltigem Material besteht, in das eine Anzahl N von Wicklungen eines elektrisch leitenden Drahtes eingefügt ist, der eine Spule definiert, die einen magnetischen Kraftfluss in und um den Kolben herum erzeugt, und
    • c) eine Ventil-Vorrichtung, die mit dem Gehäuse und/oder dem Kolben assoziiert ist, um die Bewegung des magnetorheologischen Fluids zu steuern.
  • US-A-5,816,587 offenbart eine Aufhängungslaufbuchse mit variabler Steifheit, die in einer Aufhängung eines Motorfahrzeuges verwendet werden kann, um das Ruckeln der Bremsen zu reduzieren. Die Laufbuchse schließt folgendes ein: eine Welle oder einen Stab, der (die) mit einem Aufhängungsteil verbunden ist; einen inneren Zylinder, der mit der Welle oder dem Stab fest verbunden ist, und einen äußeren Zylinder, der mit dem Chassisteil fest verbunden ist. Die darin offenbarten, magnetorheologischen Fluide können zwischen dem inneren Zylinder und dem äußeren Zylinder angeordnet werden, und eine Spule kann um den inneren Zylinder herum angeordnet werden. Wenn die Spule durch einen elektrischen Strom angeregt wird, der z.B. von einem Aufhängungskontrollmodul bereitgestellt wird, wird ein variables Magnetfeld erzeugt, um das magnetorheologische Fluid zu beeinflussen. Die variablen Steifigkeitswerte des Fluids verleihen der Laufbuchse variable Steifigkeitseigenschaften.
  • Das Fließen der hierin beschriebenen, magnetorheologischen Fluide kann unter Verwendung eines Ventils gesteuert werden, wie z.B. in US-A-5,353,839 offenbart wird. Die mechanischen Eigenschaften des magnetorheologischen Fluids in dem Ventil können variiert werden, indem man ein Magnetfeld anlegt. Das Ventil kann folgendes einschließen: einen magnetisch-leitfähigen Körper mit einem magnetischen Kern, in dem eine Induktionsspulenwicklung untergebracht ist, und einen hydraulischen Kanal, der zwischen der Außenseite des Kerns und der Innenseite des Körpers angeordnet ist, der mit einer Fluid-Einlassöffnung und einer Fluid-Auslassöffnung verbunden ist, in dem das magnetorheologische Fluid von der Einlassöffnung durch die hydraulische Leitung zur Auslassöffnung strömt. Vorrichtungen, in denen magnetorheologische Ventile verwendet werden, werden auch in US-A-5,353,839 beschrieben.
  • Steuerbare Verbundstrukturen oder Strukturelemente, wie solche, die in US-A-5,547,049 von Weiss et al. beschrieben werden, können hergestellt werden. Diese Verbundstrukturen oder Strukturelemente umfassen magnetorheologische Fluide als Strukturkomponente zwischen einander gegenüberliegenden Einschließungsschichten, um wenigstens einen Teil irgendeines Typs von ausgedehnten, mechanischen Systemen, wie Platten, Tafeln, Strahlen und Stäbe oder Strukturen, zu bilden, die diese Elemente einschließen. Die Steuerung der Steifigkeit und der Dämpfungseigenschaften der Struktur oder der Strukturelemente kann durch Änderung der Scher- und Kompressions/Zugmoduln des magnetorheologischen Fluids erreicht werden, indem man das angelegte Magnetfeld variiert. Die Verbundstrukturen der vorliegenden Erfindung können in eine große Vielfalt von mechanischen Systemen eingefügt werden, um die Schwingung und andere Eigenschaften zu regeln. Das flexible Strukturelement kann in Form eines Strahls, einer Tafel, eines Stabs oder einer Platte vorliegen.
  • III. Verfahren zur Herstellung der magnetorheologischen Fluid-Zusammensetzung
  • Die Fluide der Erfindung können durch irgendeine Vielfalt von konventionellen Mischverfahren hergestellt werden. Wenn der Ton nicht selbst-aktivierend ist, kann ein Aktivator zugegeben werden, um das Dispergieren des Tons zu erleichtern. Bevorzugte Aktivatoren schließen Propylencarbonat, Methanol, Aceton und Wasser ein. Die maximale Viskosität des Produkts zeigt ein vollständiges Dispergieren und Aktivieren des Tons an. Eine Verstärkung der Absetzungsstabilität kann unter Verwendung eines Absetzungstests bestimmt werden. In einer Ausführungsform wird der Ton mit dem Trägerfluid und einem polaren Aktivator vermischt, um ein Vorgel zu bilden, bevor die magnetisch-reagierenden Teilchen zugegeben werden.
  • IV. Verfahren zur Bewertung der magnetorheologischen Fluid-Zusammensetzungen
  • Die Härte irgendeiner Absetzung am Boden der Zusammensetzung kann unter Verwendung einer Universal-Testmaschine (die eine Sonde stößt oder zieht und die Last misst) gemessen werden, z.B. einer Instron-Maschine, in der eine Sonde, die an einem Messumwandler befestigt ist, in den Sedimentkuchen gestoßen wird, und der Widerstand gemessen wird. Zusätzlich dazu kann ein Test des erneuten Dispergierens durchgeführt werden, bei dem die Mischung erneut gerührt wird und die Fähigkeit der Zusammensetzung zur Bildung einer gleichmäßigen Dispersion durch visuelle Untersuchung oder den Härtetest gemessen wird.
  • Die vorliegende Erfindung lässt sich unter Bezugnahme auf die folgenden, nicht einschränkenden Beispiele besser verstehen.
  • Beispiele
  • Magnetorheologische Fluide wurden hergestellt, indem man die folgenden Komponenten in den in der Tabelle I aufgeführten Gew.-% miteinander vermischte: Eisencarbonyl-Teilchen (R2430), erhältlich von ISP; Poly-α-Olefin ("PAO")-Öl-Trägerfluid (DURASYN 162 und 164), erhältlich von Albermarle Corporation; eine Organomolybdän-Verbindung (MOLYVAN 855), erhältlich von Vanderbilt Corp; ein Phosphat-Additiv (VANLUBE 9123), erhältlich von Vanderbilt Corp.; ein Tonadditiv und Lithiumstearat. Die Tonadditive sind wie folgt: GENIE GEL Fett (ein Montmorillonit-Ton), GENIE GEL 22 (ein hydrophiler Montmorillonit-Ton) und GENIE GEL GLS (ein Montmorillonit-Ton), die alle von TOW Industries erhältlich sind; CLAYTONE APA (ein Montmorillonit-Ton) und CLAYTONE EM (ein Montmorillonit-Ton), erhältlich von Southern Clay Products Inc; ATTAGEL 50 (ein Mineral), erhältlich von Englehard; BARAGEL 10 (ein Bentonit-Ton), erhältlich von RHEOX, Inc., und RHEOLUBE 737 (ein Fett, das Poly-α-Olefin-Öle und organophile Tone einschließt).
  • Das Absetzungsverhalten der Fluide wurde in einem zwei Wochen andauernden Test gemessen.
  • Etwa 400 ml des Fluids wurden in einen Becher gegossen, der einem thermischen Zyklus unterzogen wurde, indem man den Becher 64 Stunden lang in einen Ofen von 70°C legte. Der Becher wurde dann 2 Stunden lang in ein Gefriergerät von –20°C gelegt; 4 Stunden lang in den Ofen von 70°C gelegt; 2 Stunden lang in das Gefriergerät von –20°C gelegt und schließlich 16 Stunden lang in den Ofen von 70°C gelegt. Die Reihe der Zyklen von 2/4/2/16 Stunden wurde noch viermal wiederholt. Der Becher wurde dann 64 Stunden bei 70°C gealtert, und der Zyklus von 2/4/2/16 Stunden wurde noch viermal wiederholt. Der abschließende Zyklus war ein Zyklus von 2/4/2 Stunden bei –20°C/70°C/–20°C. Die Absetzungshärte nach den thermischen Zyklen wurde durch eine mechanische Spannungs-/Kompressions-Testmaschine unter Verwendung einer Kraftmessdose von 10 N gemessen. Eine Sonde einer Länge von 140 mm und eines Durchmessers von 12,5 mm wurde an der Kraftmessdose befestigt. Die Sonde wurde an einem Ende maschinell zu einer konischen Form bearbeitet, wobei der Konus eine Höhe von 12,5 mm hatte. Das Ende der Spitze wurde in einem Winkel von 25° auf einen Durchmesser von 1,2 mm geglättet. Der Test wurde durchgeführt, indem man die Sonde mit einer Geschwindigkeit von 50 mm/min auf eine vorher bestimmte Tiefe in das Fluid herabsenkte. Der berichtete Härtewert war der Durchschnittswert von 5 Werten, die an unterschiedlichen Stellen radial symmetrisch etwa 20 mm von der Wand des Bechers aus gemessen wurden. Je größer der Härtewert ist, desto schwieriger ist es, das Fluid erneut zu dispergieren. Tabelle I Formulierungen von MR-Fluiden
    Figure 00140001
  • Die physikalischen Eigenschaften der obigen Formulierungen wurden gemessen und sind nachstehend in der Tabelle II aufgeführt. Tabelle II
    Figure 00150001
  • Eine Sedimenthärte von größer als 3,0 ist ein Hinweis auf eine unannehmbare Schwierigkeit beim erneuten Dispergieren. Aus den Ergebnissen in der Tabelle II ist ersichtlich, dass 1. nicht alle Tone ein annehmbares, erneutes Dispergiervermögen bereitstellen (siehe die Vergleichsbeispiele 4, 6, 9 und 11) und 2. der Einschluss bestimmter Tonadditive das erneute Dispergiervermögen in Bezug auf Fluide verbessert, die nicht den Ton enthalten (siehe Vergleichsbeispiel 10).

Claims (10)

  1. Magnetorheologisches Material, das eine Trägerflüssigkeit, magnetisch reagierende Teilchen mit mittleren Durchmessern von 0,10 bis 1000 μm und einen von einem Montmorillonit-Ton abgeleiteten hydrophoben, organophilen Ton umfasst, wobei das magnetorheologische Material einen gemäß der Beschreibung auf Seite 12, Zeile 1 bis 15 gemessenen Sedimentschicht-Härtewert von weniger als 3,0 N hat.
  2. Material gemäß Anspruch 1, wobei das magnetisierbare Teilchen aus wenigstens einem Vertreter aus der Gruppe von Eisen, Eisenlegierungen, Eisenoxiden, Eisennitrid, Eisencarbid, Carbonyleisen, Nickel, Cobalt, Chromdioxid, Edelstahl und Siliciumstahl ausgewählt ist.
  3. Material gemäß Anspruch 1, das weiterhin einen polaren Aktivator umfasst, der die Dispersion des organophilen Tons unterstützt.
  4. Material gemäß Anspruch 1, wobei der organophile Ton in einer Menge von 0,1 bis 6,5 Gew.-% vorhanden ist, bezogen auf das Gewicht der gesamten Zusammensetzung.
  5. Material gemäß Anspruch 1, wobei die Trägerflüssigkeit eine unpolare, organische Flüssigkeit ist.
  6. Material gemäß Anspruch 5, wobei die Trägerflüssigkeit aus Silikonölen, Mineralölen, Paraffinölen, Silikoncopolymeren, Weißölen, Hydraulikölen, Transformerölen, halogenierten organischen Flüssigkeiten, Diestern, Poly oxyalkylenen, fluorierten Silikonen, Cyanalkylsiloxanen, Glycolen und synthetischen Kohlenwasserstoffölen sowie Gemischen davon ausgewählt ist.
  7. Material gemäß Anspruch 1, wobei der organophile Ton in einer Menge von 0,1 bis 6,5 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der gesamten Zusammensetzung, vorhanden ist und die Trägerflüssigkeit ein synthetisches Kohlenwasserstofföl umfasst.
  8. Material gemäß Anspruch 1, wobei die magnetisch reagierenden Teilchen einen mittleren Teilchendurchmesser von mehr als 1,0 μm haben.
  9. Vorrichtung, die das magnetorheologische Material gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 umfasst.
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Kupplungen, Bremsen, Trainingsgeräten, Verbundstrukturen, Bauelementen, Dämpfern, Stoßdämpfern, haptischen Vorrichtungen, elektrischen Schaltern, Prothesevorrichtungen und elastomeren Halterungen besteht.
DE60008533T 1999-07-01 2000-06-26 Stabile magnetorheologische flüssigkeiten Expired - Lifetime DE60008533T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US340248 1989-04-19
US09/340,248 US6203717B1 (en) 1999-07-01 1999-07-01 Stable magnetorheological fluids
PCT/US2000/017539 WO2001003150A1 (en) 1999-07-01 2000-06-26 Stable magnetorheological fluids

Publications (2)

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DE60008533D1 DE60008533D1 (de) 2004-04-01
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