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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Feld der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Schneckentyp-Kompressor (einen
Kompressor mit offener Bauart), und betrifft speziell einen Kompressor,
welcher für
einen Kühlkreis
mit Dampfkompression, der ein Kühlmittel
im superkritischen Zustand des Kohlendioxids (CO2)
und dergleichen verwendet, geeignet ist.
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Diese
Anmeldung basiert auf der japanischen Patentanmeldung Nr. Hei 11-1661694,
auf deren Inhalt Bezug genommen wird, und die somit Teil der Offenbarung
ist.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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In
jüngster
Zeit wurde unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes ein Kühlkreislauf,
welcher Kohlendioxid (CO2) als Arbeitsgas
(Kühlgas)
verwendet, als Kühlkreisläufe mit
Dampfkompression als Mittel zur Eliminierung von Fluorkohlenstoffen
(vgl. beispielsweise die Erstanmeldung einer japanischen Patentanmeldung
Nr. Hei-7-18602) vorgeschlagen. Die Arbeitsweise dieses Kühlkreislaufs
(nachfolgend CO2-Kreislauf genannt) ist ähnlich dem
konventionellen Kühlkreislauf
mit Dampfkompression. Das heißt, dass,
wie in der Linie A-B-C-D-A in 6 (CO2-Mollier-Diagramm),
das gasförmige
CO2 durch einen Kompressor komprimiert wird
(A-B), dieses gasförmige
CO2, welches bei hoher Temperatur komprimiert wird,
mittels eines Radiators (Gaskühler)
gekühlt
wird (B-C), der Druck des Gases mittels seines Dekompressors reduziert
wird (CD), das CO2, welches zur Flüssigphase
gewechselt ist, verdampft wird (D-A) und eine externe Flüssigkeit,
so wie Luft, durch die latente Wärme
der Verdampfung abgekühlt
wird.
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Jedoch
wird, wenn die Außentemperatur hoch
ist, beispielsweise während
des Sommers oder dergleichen, die Temperatur des CO2 an
der Radiatorseite höher
als die kritische Temperatur des CO2, da
die kritische Temperatur des CO2 etwa 31°C ist, welches
kleiner ist als die des als konventionelles Kühlmittel verwendeten Fluorkohlenstoffs.
Daher kondensiert das CO2 nicht an der Radiatorseite
(die Linie B-C kreuzt die Sättigungslinie
SL in 6 nicht). Des
Weiteren wird die Phase des CO2 an der Auslassseite
des Radiators (Punkt C in 6)
durch den Auslassdruck an dem Kompressor und die CO2-Temperatur
an der Auslassseite des Radiators bestimmt, und die CO2-Temperatur
an der Auslassseite des Radiators ist durch die Abstrahlkapazität des Radiators
und die Außentemperatur
(welche nicht kontrolliert werden kann) bestimmt. Daher ist die
Temperatur des CO2 eine Auslassseite des
Radiators im Wesentlichen nicht kontrollierbar und die Phase des
CO2 eine Auslassseite des Radiators wird durch
den Auslassdruck des Kompressors (der Druck an der Auslassseite
des Radiators) kontrolliert. Als Folge dessen muss, wenn die Außentemperatur während des
Sommers oder dergleichen hoch ist, der Druck an der Auslassseite
des Radiators, wie in der Linie E-F-G-H-E aus 6 gezeigt, erhöht werden, um eine ausreichende
Abkühlkapazität (Unterschied in
der Enthalpie) sicherzustellen, und der Arbeitsdruck des Kompressors
muss im Vergleich mit konventionellen Kompressoren, welche Fluorkohlenstoffe
verwenden, erhöht
werden.
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So
wird beispielsweise im Fall einer Klimaanlage für ein Kraftfahrzeug der Arbeitsdruck
eines Kompressors, welcher CO2 verwendet,
auf 40 kg/cm2 erhöht, was im Gegensatz steht
zu einem konventionellen Kompressor R134, welcher Fluorkohlenstoff verwendet,
und bei dem der Arbeitsdruck bei 3 kg/cm2 ist.
Des Weiteren wird der Stoppdruck des Kompressors, welcher CO2 verwendet, auf 40 kg/cm2 erhöht, was
im Gegensatz steht zu einem R134, bei dem dieser Druck bei 15 kg/cm2 ist. In der Folge wird der Druckunterschied
zwischen dem internen Druck des Kompressors und dem Atmosphärendruck
im Falle eines CO2-Kreises erhöht, und
es besteht dadurch die Besorgnis einer Gasundichtigkeit eines Wellendichtungsabschnitts
des Kompressors während
der Operation und des Stoppens des Kompressors. Dies bedeutet, dass
in einem konventionellen Kompressor eine ausreichende Menge an Schmieröl zu dem
Kompressor zugeführt
wird, und dass dieses Schmieröl
teilweise zu dem Wellendichtungsabschnitt zugeführt wird. Jedoch könnte der
Druck des Schmieröls
nicht auf einem ausreichend hohen Niveau gehalten werden und Gasundichtigkeiten
des Wellendichtungsabschnitts des Kompressors könnten auftreten. Insbesondere
wenn die Operation gestoppt wird, kann es auftreten, dass Schmieröl nicht ausreichend
zu dem Wellendichtungsabschnitt zugeführt wird, und dass eine Gasundichtigkeit
von dem Wellendichtungsabschnitt auftreten kann. Des Weiteren kann
der Wellendichtungsabschnitt bei dem wiederholten Starten des Kompressors
beschädigt
werden, da Schmieröl
nicht zugeführt
wird, während
der Kompressor gestoppt wird. Aufgrund der oben dargelegten Gründe ist
die Arbeitsweise eines CO2-Kreises nicht
effizient und eine Verbesserung desselben ist hochgradig notwendig.
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Außerdem offenbart
die japanische Patentanmeldung Nr. Hei 3-6350 als zweite Veröffentlichung eine Sieglungsvorrichtung
für eine
Welle, um den Wellenendabschnitt eines Schneckentyp-Kompressors zu siegeln.
In dieser Vorrichtung sind separat eine mechanische Dichtung und
ein Gleitlager, welches als Labyrinthdichtung dient, an dem Wellenendabschnitt
angeordnet, um eine geschlossene Kammer zwischen den Dichtungen
auszubilden. Ein Schmiermaterial ist mit einem Druck, welcher höher ist
als der Druck in einer Pumpenkammer, in die Kammer hineingebracht
und eine Gasundichtigkeit von der Pumpenkammer ist verhindert. Jedoch
dient diese Vorrichtung ausschließlich zum Verhindern einer
Gasundichtigkeit während
der Operation und ist nicht zum Schmieren des Maschinenraums (Pumpenkammer)
des Kompressors geeignet.
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Die
vorliegende Erfindung wird in Übereinstimmung
mit den oben beschriebenen Problemen des konventionellen Stands
der Technik zur Verfügung
gestellt. Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kompressor
offener Bauart zur Verfügung zu
stellen, welcher eine effiziente und angemessene Arbeitsweise während des
Abkühlzyklus
durch Verbesserung der Schmiereigenschaften während des Betriebs und durch
Verhindern einer Undichtigkeit des Arbeitsgases, wenn der Betrieb
gestoppt wird, zu gewährleisten.
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Die
US 4,470,778 betrifft eine
Schneckentyp-Flüssigkeits-Beförderungsvorrichtung.
Ein feststehendes Schneckenelement ist innerhalb des Gehäuses angeordnet
und umfasst eine erste Endplatte in der ersten Einhüllung, welche
sich von einer Endoberfläche
der ersten Endplatte erstreckt. Die Austragskammer ist nahe bei
dem feststehenden Schneckenelement an der Seite der ersten Endplatte
gegenüber
der Seite, von der sich die erste Einhüllung erstreckt, ausgeformt.
Eine ringförmige
Trennwand ist an der Endoberfläche
der ersten Endplatte ausgeformt und erstreckt sich in das Innere
der Austrittskammer. Die Austrittskammer ist durch eine Trennwand
in zwei Kammern aufgeteilt. Zumindest ein Loch ist in die Trennwand
eingeformt, um die zwei Kammern der Austrittskammer miteinander
zu verbinden. Eine Trennwand ist mit einem Ablenkungselement zum
Beugen des Flüssigkeitsstroms
der Austrittsflüssigkeit
versehen.
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Die
US 4,538,975 betrifft ein
Schmiersystem für
einen Schneckentyp-Kompressor. Der Kompressor umfasst ein Gehäuse, welches
eine vordere Endplatte in dem becherförmigen Gehäuse aufweist. Ein Flüssigkeits-Einlassanschluss
ist an dem becherförmigen
Gehäuse
angeformt und weist einen radial von einer inneren Oberfläche hervorragenden
Stufenabschnitt auf. Ein erster Öldurchtritt
ist durch das becherförmige
Gehäuse
ausgeformt, welches eine Endöffnung
an der inneren Wand des Einlassanschlusses nahe dem Stufenabschnitt
aufweist. Ein zweiter Öldurchtritt
ist durch die vordere Endplatte hindurch geformt und mit dem ersten Öldurchtritt
verbunden. Ein Ende des zweiten Öldurchtritts
ist zu einer an der vorderen Endplatte ausgeformten Wellendichtungs-Aushöhlung geöffnet.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Um
das oben beschriebene Ziel zu erreichen, umfasst der Schneckentyp-Kompressor
der vorliegenden Erfindung die Merkmale des Anspruchs 1. Bevorzugte
Ausführungsformen
sind in den abhängigen
Ansprüchen
definiert.
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Das
heißt,
dass der Kompressor der vorliegenden Erfindung zum Komprimieren
eines eingeführten
Arbeitsgases und zum Auslassen des Arbeitsgases, welches auf einen
vorab bestimmten Druck komprimiert wurde, und ein Kurbelgehäuse mit einer
Niederdruckkammer, in die das Arbeitsgas eingeführt wird, eine Kurbelwelle,
welche rotierend durch die Niederdruckkammer durch ein Lager und durch
Komprimieren des Arbeitsgases durch Rotation rotierend abstützt, eine
Wellendichtung, welche an der Kurbelwelle an der äußeren Seite
des Lagers entlang der axialen Richtung vorgesehen ist, ein Teilungsmittel,
welches zwischen dem Lager und der Wellendichtung zum Trennen eines
Raums, in dem die Wellendichtung von der Niederdruckkammer vorgesehen
ist, um eine Dichtungskammer auszuformen, sowie einen ersten Schmiermittel-Versorgungsdurchlass,
welcher in der Kurbelkammer ausgeformt ist und zu der Dichtungskammer
geöffnet
ist, um ein Schmiermittel zu der Dichtungskammer zuzuführen, umfasst,
geeignet.
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In
diesem Kompressor wird das hochgradig komprimierte Schmiermittel
in die Dichtungskammer, welche durch die Teilungselemente aufgeteilt
ist, über
den ersten Schmiermittel-Versorgungsdurchlass bei Betrieb des Kompressors
eingefüllt.
Als Ergebnis dessen wird eine Gasundichtigkeit der Dichtungskammer
durch das hochkomprimierte Schmiermittel sicher verhindert.
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Es
ist bevorzugt, dass das Teilungsmittel eine Labyrinthdichtung eines
nichtkontaktierenden Typs ist. Die Labyrinthdichtung erlaubt das
Heraustreten eines Teils des hochgradig komprimierten Schmiermittels,
welches von der Dichtungskammer zu der Niederdruckkammer während der
Operation des Kompressors zugeführt
wird. In diesem Fall ist eine erwünschte Austrittskapazität durch
einen Spalt zwischen zwei einzelnen Elementen, welche die Dichtung
des nichtkontaktierenden Typs bilden, vorgesehen. Des Weiteren wird
aufgrund des Befüllens des
hochgradig komprimierten Schmiermittels in die Dichtungskammer über den
ersten Schmiermittel-Versorgungsdurchlass während des Betriebs des Kompressors
der Druck des Schmiermittels, welches in die Dichtungskammer eingefüllt wird,
ausreichend höher
als der de Niederdruckkammer (Maschinenraum). Daher tritt ein Teil
des Schmiermittels in der Dichtungskammer in die Niederdruckkammer über die
Labyrinthdichtung durch und die Niederdruckkammer wird mittels des
hindurchgetretenen Schmiermittels geschmiert. Währenddessen wird, wenn der
Betrieb gestoppt wird, der Druck in der Dichtungskammer und der
Niederdruckkammer nahezu gleich. Daher wird das hochgradig komprimierte Schmiermittel,
welches in die Dichtungskammer eingefüllt ist, durch die Labyrinthdichtung
gehalten und ein Hindurchtreten des Schmiermittels von der Dichtungskammer
ist durch dieses hochgradig komprimierte Schmiermittel sicher verhindert.
Des Weiteren wird eine Beschädigung
des Wellendichtungsabschnitts während
des nochmaligen Startens des Kompressors verhindert. Aus den vorab
genannten Gründen
kann der Kühlkreis
effizient betrieben werden.
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Eine
Dichtung des Kontakttyps, welche aus einer Dichtungsvorrichtung,
so wie beispielsweise einer mechanischen Dichtung oder einer Wellendichtung
und eines Versorgungsdurchlasses, welcher in der Dichtungsvorrichtung
eingeformt ist, zusammengesetzt ist, kann ebenso als oben beschriebenes
Teilungselement verwendet werden. In diesem Fall kann eine Durchtrittskapazität, welche
der der oben beschriebenen Labyrinthdichtung ähnlich ist, dadurch erreicht
werden, dass ein Versorgungsdurchlass, welcher eine vorab bestimmte
Durchtrittskapazität
zu der Kontaktdichtung, welche eine vollständige Dichtungskapazität aufweist,
ausgeformt wird.
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Es
ist ebenso bevorzugt, dass das Kurbelgehäuse einen zweiten Schmiermittel-Versorgungsdurchlass,
welcher zu der Niederdruckkammer geöffnet ist, um Schmiermittel
zu der Niederdruckkammer zuzuführen,
aufweist. In diesem Fall wird das Schmiermittel direkt zu der Niederdruckkammer über diesen
zweiten Schmiermittel-Versorgungsdurchlass während des Betriebs zugeführt.
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Ein
Schmiermittel-Zufuhrmittel zum Zuführen von Schmieröl als Schmiermittel
zu der Dichtungskammer kann ebenso vorgesehen sein. Die Schmieröl-Zufuhrmittel
umfassen einen Ölabscheider,
welcher an einem Austrittsrohr für
das hochkomprimierte Arbeitsgas zum Abtrennen des Schmieröls von dem Arbeitsgas
vorgesehen ist, und ein Öl-Rückführrohr zum
Rückführen des
Schmieröls,
welches durch den Ölabscheider
abgeschieden ist, zu dem ersten Schmiermittel-Versorgungsdurchlass
oder dem ersten und zweiten Schmiermittel-Versorgungsdurchlass.
In diesem Fall wird das Schmieröl
von dem abgelassenen Arbeitsgas durch die Schmieröl-Zufuhrmittel
abgeschieden und in die Dichtungskammer oder in die Dichtungskammer
und die Niederdruckkammer eingeführt
und als Schmieröl
wiederverwendet, wodurch die laufenden Kosten des Kompressors reduziert
werden.
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Des
Weiteren ist die vorliegende Erfindung insbesondere zur Verwendung
in einem Schneckentyp-Kompressor für einen Kühlkreis, welcher Kohlenstoffdioxid
als Arbeitsgas verwendet, und bei dem der Arbeitsdruck hoch ist
und das Arbeitsgas leicht austreten kann, geeignet.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine längsgeschnittene
Ansicht einer Ausführungsform
des Schneckentyp-Kompressors der vorliegenden Erfindung.
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2 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht
der Nachbarschaft der Dichtungskammer aus 1.
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3 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht
der Nachbarschaft einer anderen Ausführungsform der Dichtungskammer.
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4 ist eine längsgeschnittene
Ansicht einer anderen Ausführungsform
des Schneckentyp-Kompressors gemäß der Erfindung.
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5 ist eine schematische
Ansicht des Kühlkreises
mit Dampfkompression.
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6 ist ein Mollier-Diagramm
für CO2.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Bevorzugte
Ausführungsformen
des Schneckentyp-Kompressors der vorliegenden Erfindung werden im
Anschluss mit Bezug auf die Figuren beschrieben.
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Zuerst
wird ein CO2-Kreis, welcher einen Schneckentyp-Kompressor gemäß der vorliegenden Erfindung
aufweist, mit Bezug auf 5 beschrieben.
Dieser CO2-Kreis S wird für eine Klimaanlage
für ein
Kraftfahrzeug verwendet und Bezugszeichen 1 bezeichnet
den Schneckentyp-Kompressor, welcher gasförmiges CO2 komprimiert.
Der Schneckentyp-Kompressor 1 wird
von einer Antriebskraft angetrieben, welche von einer Antriebsquelle
zugeführt wird,
die nicht gezeigt ist (beispielsweise ein Motor oder dergleichen).
Bezugszeichen 1a bezeichnet einen Radiator (Gaskühler) zum
Abkühlen
des CO2, welches mittels des Schneckentyp-Kompressors mittels
Wärmeaustausch
zwischen dem CO2 und einer Außenluft
komprimiert ist; Bezugszeichen 1b bezeichnet ein Druck-Regulierungsventil
zum Regulieren des Drucks an der Auslassseite des Radiators 1a in Übereinstimmung
mit der CO2-Temperatur an der Auslassseite des Radiators 1a des
CO2, welches mittels des Druck-Regulierungsventils 1b und
eines Reduzierers 1c komprimiert wurde, zwei Phasen, sowohl
eine gasförmige
als auch eine flüssige
mit niedriger Temperatur und unter niedrigem Druck. Bezugszeichen 1d bezeichnet
einen Verdampfer (Wärmeaufnehmer),
welcher als ein Kühlmittel
für die
Luft in einem Passagierbereich dient, und das CO2,
welches eine gasförmige
und eine flüssige
Phase ausbildet, kühlt
die Luft des Inneren dieses Passagierbereichs durch Abführen der
latenten Wärme
der Vaporisation (Verdampfung) des CO2 von
der Innenluft in dem Verdampfer 1d auf. Bezugszeichen 1e bezeichnet
einen Speicher zum zeitweisen Speichern der flüssigen Phase des CO2. Des Weiteren sind der Schneckentyp-Kompressor 1,
der Radiator 1a, das Druck-Regulierungsventil 1b, der
Reduzierer 1c, der Verdampfer 1d und der Speicher 1e über eine Öl-Austrittsröhre 1f verbunden
und bilden einen geschlossenen Kreislauf.
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Nachfolgend
wird eine Ausführungsform
des Schneckentyp-Kompressors 1 mit
Bezug auf die 1 und 2 (Querschnittsansicht der
Nachbarschaft der Dichtungskammer aus 1)
beschrieben.
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Ein
Gehäuse 1A des
Schneckentyp-Kompressors 1 ist aus einem Gehäuse-Hauptkörper 2, welcher
eine Becherform aufweist, und einem vorderen Gehäuse (Kurbelgehäuse) 4,
welches mit dem Gehäuse-Hauptkörper 2 über einen
Bolzen 3 fest verbunden ist, zusammengesetzt. Eine Kurbelwelle 5 tritt
durch das vordere Gehäuse 4 hindurch
und ist rotierend in dem vorderen Gehäuse 4 über ein
Hauptlager 6 und ein Unterlager 7 abgestützt, und die
Rotation eines Fahrzeugmotors (nicht gezeigt) ist auf die Kurbelwelle über eine
bekannte elektromagnetische Kupplung 32 übertragen.
Des Weiteren bezeichnen die Bezugszeichen 32a, 32b jeweils
eine Spule und eine Scheibe der elektromagnetischen Kupplung 32.
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Eine
feststehende Schnecke 8 und eine sich drehende Schnecke 9 sind
in dem Gehäuse 1a vorgesehen.
Die feststehende Schnecke 8 hat eine Endplatte 10 und
eine spiralförmige
Auskragung (Überlappung) 11,
welche von der inneren Oberfläche
der Endplatte 10 hervorragt, und ein Stützblock 13 ist entfernbar
an dem Gehäuse-Hauptkörper 2 über einen
Bolzen 12 befestigt. Des Weiteren sind O-Ringe 14a, 14b jeweils
an den inneren und äußeren Oberflächen des
Stützblocks 13 vorgesehen.
Diese O-Ringe 14a, 14b sind dicht mit der inneren
Oberfläche
des Gehäuse-Hauptkörpers 2 in
Kontakt, wodurch eine Niederdruckkammer (Einlasskammer) 15, welche
in dem Gehäuse-Hauptkörper 2 eingeformt ist,
und eine Hochdruckkammer (Auslasskammer) 16, welche später beschrieben
wird, isoliert sind. Die Hochdruckkammer 16 ist aus einem
inneren Raum 13a des Stützblocks 13 und
einem hohlen Abschnitt 10a, welcher auf der rückwärtigen Oberfläche der Endplatte 10 ausgeformt
ist, zusammengesetzt.
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Die
sich drehende Schnecke 9 umfasst eine Endplatte 17 und
eine sprialförmige
Auskragung (Überlappung) 18,
welche sich von der inneren Oberfläche der Endplatte 17 aus
erstreckt. Diese spiralförmige
Auskragung 18 hat eine im Wesentlichen gleiche Form wie
die spiralförmige
Auskragung 11 der oben beschriebenen feststehenden Schnecke
B.
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Eine
ringförmige
Plattenfeder 20a ist zwischen der feststehenden Schnecke 8 und
dem vorderen Gehäuse 4 installiert.
Diese Plattenfeder 20a ist zweiseitig an der feststehenden
Schnecke 8 und dem vorderen Gehäuse 4 entlang einer
umfänglichen Richtung über eine
Vielzahl von Bolzen 20b befestigt. Als Ergebnis kann die
feststehende Schnecke 8 nur entlang der axialen Richtung
innerhalb der Grenzen einer maximalen Biegefähigkeit der Plattenfeder 20a (gleitender
Aufbau) bewegt werden. Des Weiteren ist ein die feststehende Schnecke
abstützendes
Element 20 aus der ringförmigen Plattenfeder 20a und den
Bolzen 20b zusammengesetzt. Zudem ist ein Raum C zwischen
dem hervorragenden Abschnitt, welcher von der hinteren Oberfläche des
Stützblocks 13 und
dem Gehäuse 1a hervorragt,
ausgeformt, und der Stützblock 13 kann
in dem Raum C entlang der oben beschriebenen axialen Richtung mit
der feststehenden Schnecke 8 bewegt werden. Die Achsen
der feststehenden und der sich drehenden Schnecke 8, 9 sind
exzentrisch voneinander um die Distanz des Radius von deren Drehung
getrennt. Die Phase dieser Schnecken 8, 9 ist
um 180° verschoben
und diese Schnecken 8, 9 fassen, wie in 4 gezeigt, ineinander. Eine
Spitzendichtung (nicht gezeigt) ist auf die Endoberfläche der
spiralförmigen
Auskragung 11 aufgelegt und dicht mit der inneren Oberfläche der Endplatte 17 in
Kontakt, und eine andere Spitzendichtung (nicht gezeigt) ist auf
der Endoberfläche
der spiralförmigen
Auskragung 18 aufgelegt und steht dicht mit der inneren
Oberfläche
der Endplatte 10 in Kontakt. Des Weiteren sind die Seitenoberflächen dieser
spiralförmigen
Auskragungen 11, 18 dicht an verschiedenen Orten
miteinander in Kontakt. Wenn keine Spitzendichtungen an den spiralförmigen Auskragungen 11, 18 installiert
sind, sind die Endoberflächen
der spiralförmigen
Auskragungen 11, 18 jeweils dicht mit den inneren
Oberflächen
der Endplatten 10, 17 in Kontakt. Aufgrund der
oben beschriebenen Strukturen sind eine Vielzahl von geschlossenen Räumen 21a, 21 mit
Punktsymmetrie um das Zentrum der Spirale ausgeformt. Zusätzlich ist
ein Rotations-Verhinderungsring
(Oldham-Ring) 27 zum Verhindern der Rotation der sich drehenden
Schnecke 9, jedoch zum Ermöglichen seiner Drehung zwischen der
feststehenden Schnecke 8 und der sich drehenden Schnecke 9 vorgesehen.
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Eine
zylinderförmige
Radnabe 22 ist an den zentralen Teil der äußeren Oberfläche der
Endplatte 17 ausgeformt, und eine Antriebs-Lagerbuchse 23 ist rotierbar
um eine sich drehende Lagerung (Antriebslagerung) 24, welche
zudem als Radiallager dient, in dem Inneren der Lagerbuchse 22 installiert.
Ein Durchtrittsloch 25 ist in die Antriebs-Lagerbuchse 23 hineingebohrt
und eine Exzenterwelle 26, welche von der inneren Oberfläche der
Kurbelwelle 5 hervorragt, ist rotierbar in dem Durchtrittsloch 25 installiert.
Des Weiteren ist ein Axialkugellager 19 zum Stützen der sich
drehenden Schnecke 9 zwischen dem äußeren umfänglichen Ende der äußeren Oberfläche der
Endplatte 17 und dem vorderen Gehäuse 4 platziert.
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An
der äußeren umfänglichen
Oberfläche der
Kurbelwelle 5 ist eine bekannte mechanische Dichtung (Wellendichtung) 28,
welche später
beschrieben wird, an der äußeren Seite
des Hauptlagers 6 vorgesehen. Des Weiteren ist eine Schmieröl-Zufuhrpassage (erste
Schmiermittel-Versorgungsdurchlass) 29 in das vordere Gehäuse 4 gebohrt
und ein Ende dieser Passage 29 ist zu der Dichtungskammer
(Ölkammer) 30,
welche später
beschrieben wird, die an dem Inneren des vorderen Gehäuses 4 eingeformt
ist, geöffnet.
Die Dichtungskammer 30 ist über eine nichtkontaktierende
Labyrinthdichtung (Teilungsmittel) 31, welches später beschrieben
wird, von der Niederdruckkammer 15 getrennt. In diesem Fall
sind die Teilungsmittel nicht auf eine Labyrinthdichtung 31 beschränkt und
eine Kontaktdichtung, welche durch Ausformen einer Durchtrittspassage
zu einer Dichtungs-Vorrichtung, so wie beispielsweise eine mechanische
Dichtung oder eine Wellendichtung, zusammengesetzt ist, kann wie
später
beschrieben verwendet werden. Ein hochkomprimiertes Schmieröl (Schmiermittel)
ist über
den Schmieröl-Versorgungsdurchlass 29 zugeführt. Das
heißt, dass
ein Ölabscheider 42 zum
Abscheiden des Schmieröls
von dem Arbeitsgas in der Röhre 1f vorgesehen
ist, um das hochkomprimierte Arbeitsgas, welches von der Austrittsöffnung 38 ausgegeben wird,
und das Schmiergas, welches von dem Ölabscheider 42 gesammelt
ist, in den Schmieröl-Versorgungsdurchlass 29 über eine Öl-Rückführröhre 43 eingeführt wird.
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Hierbei
wird der Bereich nahe der Dichtungskammer 30 mit Bezug
auf 2 beschrieben.
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Eine
Gleitring-Wellendichtungs-Vorrichtung wird beispielsweise als mechanische
Dichtung 28 der vorliegenden Ausführungsform verwendet. Diese mechanische
Dichtung 28 hat einen Sitzring (Gummimanschette) 28,
welche beispielsweise aus einem synthetischen Gummi ausgeformt ist,
und einen angetriebenen Ring (Gleitring) 28, welcher mit
der Kurbelwelle 5 rotiert und beispielsweise aus einem
kohlenstoffhaltigen Stahl hergestellt ist. Der angetriebene Ring 28 steht
dicht mit dem Sitzring 28a über einen Andrücker 28 in
Verbindung, wodurch der angetriebene Ring 28b auf den Sitzring 28a in Übereinstimmung
mit der Rotation der Kurbelwelle 5 hin gleitet. Diese mechanische
Dichtung ist in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. Hei
4-33424 als zweite Veröffentlichung,
welche von dem Anmelder der vorliegenden Anmeldung eingereicht wurde und
beispielsweise in "Revised
Refrigerating Engineering" (in
Japan durch Corona Co. veröffentlicht, Veröffentlichungsdatum:
20. Juli 1975), Seiten 141–148,
offenbart.
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Die
Teilungsmittel 31 der vorliegenden Erfindung (die Labyrinth-Dichtung
des nichtkontaktierenden Typs wird bei der vorliegenden Ausführungsform verwendet)
besteht aus einem ringförmigen
Dichtungs-Hauptkörper
(Bestandteil) 31a und einer ringförmigen Spitze (Bestandteil) 31b,
welches beweglich mit der inneren umfänglichen Oberfläche des Dichtungs-Hauptkörpers 31a in
Verbindung steht. Ein schmaler Spalt ist zwischen der äußeren umfänglichen
Oberfläche
der Spitze 31b und der inneren umfänglichen Oberfläche des
Dichtungs-Hauptkörpers 31a eingeformt
und diese Elemente 31a, 31b sind hierdurch voneinander
getrennt und das hochkomprimierte Schmieröl kann durch den Spalt hindurchtreten.
Der äußere umfängliche
Abschnitt des Dichtungs-Hauptkörpers 31a formt
einen dicken Abschnitt 40 aus und der dicke Abschnitt 40 ist
gegen die innere Oberfläche
des vorderen Gehäuses 4 über einen äußeren Ring 6a des
Hauptlagers 6 gepresst, wodurch der dicke Abschnitt 40 durch
das vordere Gehäuse 4 abgestützt wird.
Des Weiteren wird das Hauptlager 6 entlang der linken Seite
der 2 durch einen Randabschnitt 5a der
Kurbelwelle 5 gepresst, wodurch der Dichtungs-Hauptkörper 31a fest mit
dem vorderen Gehäuse 4 verbunden
ist. Zusätzlich
ist die Spitze 31b aus einem elastischen Material ausgeformt
und die Nockenwelle wird durch die innere umfängliche Oberfläche der
Spitze 31b gedrückt. Aufgrund
des oben beschriebenen Aufbaus ist die Dichtungskammer 30 von
der Niederdruckkammer 15 über die Labyrinth-Dichtung 31 isoliert.
Die Labyrinth-Dichtung 31 hat das Merkmal, dass die Spitze 31b elastisch
durch das hochkomprimierte Schmieröl, welches durch die Dichtungskammer 30 zugeführt wird,
um teilweise zu der Niederdruckkammer 15 durch den oben
beschriebenen Spalt hindurchzutreten, deformiert.
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Im
Anschluss wird die Bewegung des Schneckentyp-Kompressors 1 beschrieben.
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Wenn
eine elektrische Energie auf die Spule 32a der elektromagnetischen
Kupplung 32 aufgebracht wird, wird eine Rotation des Kraftfahrzeugmotors
auf die Kurbelwelle 5 übertragen
und die Rotation der Kurbelwelle 5 wird auf die sich drehende Schnecke 9 über einen
Rotations-Antriebsmechanismus,
welcher aus einer Exzenterwelle 26, dem Durchtrittsloch 25,
der Antriebs-Lagerbuchse 23, dem sich drehenden Lager 24 und
der Radnabe 22 besteht, übertragen. In der Folge dessen
dreht sich die sich drehende Schnecke 9 auf einem kreisförmigen Umkreis
und die Rotation der sich drehenden Schnecke 9 wird durch
die Rotation des Halterings 27 verhindert.
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Wenn
sich die sich drehende Schnecke 9 dreht, bewegen sich die
Linien-Kontaktabschnitte zwischen den spiralförmigen Auskragungen 11, 18 schrittweise
auf das Zentrum der Spirale hin und die geschlossenen Räume (Kompressionskammern) 21a, 21b werden
schrittweise auf das Zentrum der Spirale hin bewegt, während deren
Volumina schrittweise reduziert werden. In Übereinstimmung mit diesen Bewegungen
fließt
das Arbeitsgas, welches in die Einlasskammer 15 (vgl. Pfeil
A in 1) über einen
Einlass (nicht gezeigt) fließt,
in die geschlossenen Räume
(Kompressionskammern) 21a, 21b von einer Öffnung aus,
welche an dem äußeren Ende
der spiralförmigen
Auskragungen 11, 18 ausgeformt ist. Dieses Arbeitsgas
ist komprimiert und erreicht den zentralen Abschnitt 21c der
Spirale und wird zu einem Austrittsanschluss 34, welcher
in die Endplatte 10 der feststehenden Schnecke 8 eingebohrt
ist, ausgegeben. Das aufgetretene Arbeitsgas drückt das Austrittsventil 35 nach
oben und erreicht die Hochdruckkammer 16 und wird von der
Auslassöffnung 38 ausgegeben.
Wie oben beschrieben, wird das Arbeitsgas, welches in die Einlasskammer 15 hineinfließt, in dem
geschlossenen Raum 21a, 21b durch das Drehen der
sich drehenden Schnecke 9 komprimiert und als komprimiertes
Gas ausgegeben.
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Dabei
ist das Schmiergas, welches durch den Ölabscheider 42 gesammelt
wurde, über
den Schmieröl-Versorgungsdurchlass 29 und
die Öl-Rückführröhre 43 zu
der Dichtungskammer zugeführt.
Daher wird der Druck des Schmieröls,
welches in die Dichtungskammer 30 eingefüllt wird,
wesentlich höher
als der der Niederdruckkammer 15 (Maschinenraum) in dem
Gehäuse 1a.
Als Folge dessen wird die Spitze 31b der Labyrinthdichtung 31 elastisch
deformiert und ein Teil des hochkomprimierten Schmieröls tritt
zu der Niederdruckkammer 15 hin aus. Als Ergebnis dessen
wird ein Gasaustritt aus der Wellendichtung 28 durch das
hochkomprimierte Schmieröl,
welches in die Dichtungskammer 30 eingefüllt ist,
verhindert. Des Weiteren wird die Niederdruckkammer 15 durch
das ausgetretene Schmieröl geschmiert.
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Wenn
die Übertragung
der Rotation auf die Kurbelwelle 5 durch Stoppen des Zuführens von elektrischer
Energie auf die Spule 32a der elektromagnetischen Kupplung 32 gestoppt
wird, wird die Operation des Kompressors 1 mit offener
Bauart gestoppt und der Druck in der Dichtungskammer 30 und
der Niederdruckkammer 15 wird nahezu gleich. Somit wird
die Spitze 31b der Labyrinthdichtung 31 nicht deformiert
und das Schmieröl,
welches in die Dichtungskammer 30 eingefüllt wird,
wird durch die Labyrinthdichtung 31 zurückgehalten. Als Ergebnis hiervon
werden Gasdurchtritte von der Dichtungskammer 30 und von
der Wellendichtung 28 sicher verhindert.
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Eine
andere Ausführungsform
der Teilungsmittel wird im Folgenden beschrieben.
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Wie
in 3 gezeigt, besteht
eine Labyrinthdichtung 51, welche als Teilungsmittel fungiert,
aus einem ringförmigen
ersten Dichtungsabschnitt (Bauelement) 51a, welches an
dem vorderen Gehäuse 4 fixiert
ist, und einem ringförmigen
zweiten Dichtungsabschnitt (Bauelement) 51b, welches an
der Kurbelwelle 5 befestigt ist. Der äußere umfängliche Abschnitt des ersten
Dichtungsabschnitts 51a bildet einen dicken Abschnitt 52 aus
und der dicke Abschnitt 52 ist gegen die innere Oberfläche des
vorderen Gehäuses 4 über einen äußeren Ring 6a des
Hauptlagers 6 gepresst, wodurch der erste Dichtungsabschnitt 51a an
dem vorderen Gehäuse 4 fixiert
wird. Des Weiteren bildet der innere umfängliche Abschnitt des zweiten
Dichtungsabschnitts 51b einen dicken Abschnitt 53 aus
und der dicke Abschnitt 53 ist an der Endoberfläche eines
Abschnitts 5b der Kurbelwelle 5 mit großem Durchmesser
fixiert. Ein schmaler Spalt ist zwischen der inneren umfänglichen
Oberfläche des
ersten Dichtungsabschnitts 51a und der äußeren umfänglichen Oberfläche des
zweiten Dichtungsabschnitts 51b geformt, wodurch diese
Dichtungsabschnitte 51a, 51b nicht miteinander
in Kontakt stehen. Aufgrund der oben beschriebenen Konstruktion wird
die Dichtungskammer 30 von der Niederdruckkammer 15 durch
die Labyrinthdichtung 51 isoliert. Während des Betriebs des Kompressors
tritt ein Teil des hochkomprimierten Schmieröls, welches zu der Dichtungskammer 30 zugeführt wird,
durch den oben beschriebenen Spalt zu der Niederdruckkammer 15 durch.
Der Rest des Aufbaus dieser Ausführungsform
ist der gleiche wie der der in 2 gezeigten Ausführungsform.
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In
den in den 2 und 3 gezeigten Ausführungsformen
wird die Labyrinthdichtung als Teilungsmittel verwendet, Teilungsmittel
sind jedoch nicht auf eine Labyrinthdichtung beschränkt, und
eine Kontaktdichtung, welche durch Ausformen einer Durchtrittspassage
in der Dichtungsvorrichtung, beispielsweise eine mechanische Dichtung
oder eine Wellendichtung, können
verwendet werden. Dies bedeutet, dass eine Durchtrittskapazität durch
Ausbilden eines Versorgungsdurchlasses, welcher eine vorab bestimmte
Durchtrittskapazität
aufweist, in der Kontaktdichtung, welche eine komplette Dichtung
bilden kann, welche der Durchtrittskapazität der oben beschriebenen Labyrinthdichtung ähnlich ist,
eingestellt werden kann.
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Nachfolgend
wird eine andere Ausführungsform
des Kompressors mit offener Bauart gemäß der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
ist, wie in 4 gezeigt,
ein Schmieröl-Versorgungsdurchlass
(zweiter Schmiermittel-Versorgungsdurchlass) 29a,
welcher in die Niederdruckkammer 15 geöffnet ist, in den Gehäuse-Hauptkörper 2 eingebohrt,
und eine Abzweigeröhre 43a von
der Öl-Rückführröhre 43 ist
mit dem Schmieröl-Versorgungsdurchlass 29a verbunden.
Während
des Betriebs des Kompressors wird das Schmieröl direkt zu der Niederdruckkammer 15 zugeführt und
die Kapazität,
die Niederdruckkammer 15 zu schmieren, wird erhöht.
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Des
Weiteren wird in diesen Ausführungsformen
der Schneckentyp-Kompressor für
einen CO2-Kreis, welcher CO2 als
Arbeitsgas verwendet, angewendet, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht
auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt.
Dies bedeutet, dass der Schneckentyp-Kompressor gemäß der vorliegenden
Erfindung ebenso in einem Kühlkreis
mit normaler Dampfkompression, welcher beispielsweise Fluorkohlenstoffe
als Arbeitsgas verwendet, angewandt werden kann.
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Zusätzlich hierzu
wird in diesen Ausführungsformen
das Schmieröl,
welches von dem austretenden Arbeitsgas bei hohem Druck abgetrennt wird,
in die Dichtungskammer (oder die Dichtungskammer und die Niederdruckkammer)
eingeführt
und zur Reduzierung der laufenden Kosten wiederverwendet. Jedoch
ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese obere Ausführungsform
beschränkt.
Dies bedeutet, dass beispielsweise der Tank, welcher das Schmieröl speichert
und das hochkomprimierte Schmieröl
zu der Dichtungskammer (oder der Dichtungskammer und der Niederdruckkammer)
zuführt, separat
vorgesehen sein kann.