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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Katheter, das beispielsweise
zur Benutzung in ein Blutgefäß eingeführt wird,
und eine Methode zum Herstellen des Katheters.
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Im
allgemeinen werden zum Durchführen
einer selektiven Angiographie oder Angioplastie beispielsweise ein
Angiographiekatheter, ein Führungskatheter,
ein Erweiterungskatheter und ein Embolotherapiekatheter (Mikrokatheter)
verwendet.
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Von
einem solchen Katheter wird gefordert, dass es eine außergewöhnliche
Bedienbarkeit aufweist, um zu ermöglichen, dass das Katheter
unverzüglich
und mit einer sichergestellten Selektivität in das Gefäßsystem
mit einer feinen, komplexen Struktur eingeführt werden kann.
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Von
dem Katheter wird auch gefordert, dass es einen äußeren Durchmesser aufweist,
der so klein wie möglich
ist, wobei ein vorbestimmter innerer Durchmesser sichergestellt
wird, um den Auswahlbereich in dem Einführungsbereich zu erweitern,
um die dem Patienten zugeführte
Belastung zu vermindern und um die Bedienbarkeit beim Einführen des
Katheters beispielsweise in ein Blutgefäß zu verbessern.
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Vom
Katheter wird weiterhin gefordert, dass es verschiedene Bedienanforderungen
erfüllt,
beispielsweise Schiebefähigkeit
(Schiebbarkeit), so dass die Schubkraft des Operateurs zum Vorwärtsbewegen
des Katheters innerhalb eines Blutgefäßes von dem proximalen Ende
des Katheters zu dem distalen Ende übertragen werden kann; Drehmomentübertragungsfähigkeit
(Führbarkeit),
so dass die auf das proxima le Ende des Katheters angewendete Drehkraft
ohne Versagen auf das distale Ende übertragen werden kann; Folgefähigkeit,
damit das Katheter in der Lage ist, leicht und ohne Versagen den Führungsdraht,
der dem Katheter innerhalb eines gekrümmten Blutgefäßes vorausgeht,
zu folgen; und Knickwiderstandsfähigkeit,
damit, selbst nachdem der Führungsdraht
zurückgezogen
worden ist, nachdem das distale Ende des Katheters den gewünschten
Bereich erreicht hat, das Katheter in dem gekrümmten Bereich des Blutgefäßes nicht
geknickt wird. Das Katheter soll auch, eine Sicherheit aufweisen,
damit das distale Ende des Katheters die innere Wand des Blutgefäßes nicht
beschädigt.
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Um
eine gute Schiebbarkeit und eine gute Drehmomentübertragbarkeit zu erreichen,
ist es für das
Katheter wünschenswert,
dass es mit Ausnahme des distalen Endbereichs aus einem relativ
harten Material gebildet wird. Um eine gute Führbarkeit und Sicherheit zu
erzielen, ist es für
den distalen Endbereich des Katheters wünschenswert, dass er aus einem
relativ weichen Material gebildet ist.
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Als
ein Katheter, das die oben genannten Anforderungen erfüllt, ist
ein Katheter bekannt, das durch das Zusammenfügen von aus verschiedenen Materialien
hergestellten Einheitsröhren
bereitgestellt wird, wie beispielsweise in dem US-Patent 5,792,124
offenbart, und ein Katheter, das durch Ko-Extrusion einer Vielzahl
von verschiedenen Arten von Harzen bereitgestellt wird, wie beispielsweise
in dem US-Patent
5,456,674 offenbart.
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Jedoch
ist das bereitgestellte Katheter, durch Zusammenfügen von
aus verschiedenen Materialien hergestellten Einheitsrohren anfällig gegenüber Wegschneiden
(Überprüfen der
Richtigkeit dieses Wortes!) aufgrund der Verringerung der Verbindungsstärke an den
Verbindungsbereichen. Um die se Schwierigkeit zu überwinden ist es notwendig,
die Dicke des Rohres, d.h. den Unterschied zwischen den inneren
und äußeren Durchmessern
des Rohres, zu erhöhen,
was es schwierig macht, den äußeren Durchmesser
des Rohres verschwindend klein zu machen. Auch werden stufige Bereiche
auf der äußeren Oberfläche der
Verbindungsbereiche gebildet, infolgedessen die innere Wand des
Blutgefäßes dazu neigt,
beschädigt
zu werden, wenn das Katheter in das Blutgefäß eingeführt wird. Weil weiterhin die
Steifigkeit sich an dem Verbindungsbereich schnell ändert, neigt
das Katheter dazu, sich an den Verbindungsbereichen zu krümmen. Mit
anderen Worten, das Katheter ist bezüglich der Knickwiderstandsfähigkeit
nicht zufriedenstellend.
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Andererseits
ist in dem Verfahren zum Herstellen eines Katheters durch die Ko-Extrusion
einer Vielzahl von verschiedenen Arten von Harzen eine kostspielige
Herstellungsvorrichtung notwendig, was die Methode unpraktisch macht.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Katheter bereitzustellen,
das außergewöhnlich in
der Bedienbarkeit, wie der Schiebbarkeit, der Drehmomentübertragungsfähigkeit,
der Führbarkeit und
der Knickwiderstandsfähigkeit,
sowie ein Verfahren zum Herstellen des Katheters, das vorteilhaft
ist zum Herstellen eines Katheters mit einem kleinen äußeren Durchmesser.
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Entsprechend
eines ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung wird ein
Verfahren zum Herstellen eines Katheters bereitgestellt, wobei das Katheter
ein proximales Ende, ein distales Ende und ein rohrförmiges Element,
das ein inneres Lumen aufweist, das sich zwischen dem proximalen
Ende und dem distalen Ende erstreckt, wobei das Verfahren die Schritte
umfasst: Anfertigen eines ersten li nearen Elements, das aus einem
ersten Harzmaterial hergestellt ist, und eines zweiten linearen
Elements, das aus einem zweiten Harzmaterial hergestellt ist; Anordnen
des ersten linearen Elements in der Form einer dichten Spirale oder
eines dichten Netzes in einem ersten Bereich des rohrförmigen Elements
und in der Form einer spärlichen
Spirale oder eines spärlichen
Netzes in einem zweiten Bereich des rohrförmigen Elements; und Anordnen
des zweiten linearen Elements in einer spärlichen Spirale oder eines
spärlichen
Netzes in dem ersten Bereich des rohrförmigen Elements und in einer
dichten Spirale oder eines dichten Netzes in dem zweiten Bereich
des rohrförmigen
Elements.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
kann weiterhin die Schritte des Anordnens des ersten linearen Elements
in einem Zwischenbereich zwischen dem ersten und zweiten Bereich
in einer Spirale oder einem Netz mit einer Anordnungsdichte, die
zwischen den Anordnungsdichten in den ersten und zweiten Bereichen
liegt, und des Anordnens des zweiten linearen Elements in einem
Zwischenbereich zwischen den ersten und zweiten Bereichen in einer
Spirale oder einem Netz mit einer Anordnungsdichte, die zwischen
den Anordnungsdichten in den ersten und zweiten Bereichen liegt,
umfassen.
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In
diesem Fall sind der erste Bereich, der Zwischenbereich und der
zweite vom proximalen Ende des Katheters aus gesehen Bereich in
der genannten Reihenfolge angeordnet.
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Um
spezifischer zu sein, wird das erfindungsgemäße Verfahren beispielsweise
durch Drehen der Zuführungsquelle
des ersten linearen Elements und der Zuführungsquelle des zweiten linearen
Elements um das rohrförmige
Element und durch Einstellen der relativen Drehgeschwindigkeiten
der Zuführungsquellen
des ersten und zweiten linearen Elements zum Einstellen der Anordnungsdichten
des ersten und zwei ten linearen Elements auf dem rohrförmigen Element
ausgeführt.
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In
dem erfindungsgemäßen Verfahren
ist es wünschenswert,
dass das erste lineare Element eine Biegefestigkeit aufweist, die
höher ist
als die des zweiten linearen Elements.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
kann ferner die Schritte des zumindest teilweisen Aufschmelzens
des auf dem rohrförmigen
Element angeordneten ersten und zweiten linearen Elements zum Mischen
oder Verbinden des ersten und zweiten linearen Elements und des
Aushärtens
des geschmolzenen Bereichs umfassen.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
kann ferner Schritte des Überdeckens
des ersten und zweiten auf dem rohrförmigen Element angeordneten
linearen Elements mit einem wärmeschrumpfbaren
Rohr und des Erwärmen
des daraus resultierenden Produkts, wobei das erste und zweite lineare
Element zumindest teilweise zum Mischen oder Verbinden dieses ersten
und zweiten linearen Elements aufgeschmolzen wird, und des Festwerdens
dieses ersten und zweiten linearen Elements umfassen.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
kann weiterhin einen Schritt des alleinigen Anordnens des ersten
linearen Elements in einem Bereich auf der Seite des proximalen
Endes in Bezug auf den ersten Bereich des rohrförmigen Elements umfassen.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
kann ferner einen Schritt des alleinigen Anordnens des zweiten linearen
Elements in einem Bereich auf der Seite des distalen Endes in Bezug auf
den zweiten Bereich des rohrförmigen
Elements umfassen.
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Entsprechend
eines zweiten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung wird ein
Katheter bereitgestellt mit einem proximalen Ende, einem distalen Ende
und einem rohrförmigen
Element, das ein sich zwischen dem proximalen und dem distalen Ende
erstreckendes inneres Lumen bildet, umfassend eine erste Harzschicht,
die in einem ersten Bereich des rohrförmigen Elements angeordnet
ist und besteht aus einem ersten Harzmaterial, das in der Form einer dichten
Spirale oder eines dichten Netzes angeordnet ist und einem zweiten
Harzmaterial, das in der Form einer spärlichen Spirale oder eines
spärlichen Netzes
angeordnet ist; und einer zweiten Harzschicht, die in einem zweiten
Bereich des rohrförmigen
Elements angeordnet ist und besteht aus dem zweiten Harzmaterial,
das in der Form einer dichten Spirale oder eines dichten Netzes
angeordnet ist und dem ersten Harzmaterial, das in der Form einer
spärlichen
Spirale oder eines spärlichen
Netzes angeordnet ist.
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Das
erfindungsgemäße Katheter
kann ferner umfassen, eine Harzschicht, die in einem Zwischenbereich
zwischen dem ersten Bereich und dem zweiten Bereich des rohrförmigen Elements
angeordnet ist und die besteht aus dem ersten Harzmaterial, das in
der Form einer Spirale oder eines Netzes mit einer Anordnungsdichte,
die zwischen den Anordnungsdichten in dem ersten Bereich und dem
zweiten Bereich liegt, angeordnet ist, und dem zweiten Harzmaterial,
das in der Form einer Spirale oder eines Netzes mit einer Anordnungsdichte,
die zwischen den Anordnungsdichten in dem ersten Bereich und dem zweiten
Bereich liegt, angeordnet ist.
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In
dem erfindungsgemäßen Katheter
sind der erste Bereich, der Zwischenbereich und der zweite Bereich,
beispielsweise vom proximalen Ende des rohrförmigen Elements aus gesehen,
in der genannten Reihenfolge angeordnet.
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In
dem Katheter mit dem oben beschriebenen Aufbau ist es möglich, dass
eine nur aus dem ersten Harzmaterial bestehende Harzschicht in einem
Bereich auf der Seite des proximalen Endes in Bezug auf den ersten
Bereich des rohrförmigen
Elements angeordnet ist. Weiterhin ist es in dem Katheter mit dem
oben beschriebenen Aufbau möglich, dass
eine nur aus dem zweiten Harzmaterial bestehende Harzschicht in
einem Bereich auf der Seite des distalen Endes in Bezug auf den
zweiten Bereich des rohrförmigen
Elements angeordnet ist.
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In
dem erfindungsgemäßen Katheter
ist es möglich,
dass zweite Harzschichten, die aus dem in der Form einer dichten
Spirale oder eines dichten Netzes angeordneten zweiten Harzmaterial
und dem in der Form einer spärlichen
Spirale oder eines spärlichen
Netzes angeordneten Harzmaterial bestehen, in zwei zweiten Bereichen
auf den Seiten des proximalen Endes bzw. des distalen Endes in Bezug
auf den ersten Bereich des rohrförmigen
Elements angeordnet sind. In diesem Fall sind der zweite Bereich auf
der Seite des proximalen Endes, der erste Bereich und der zweite
Bereich auf der Seite des distalen Endes, vom proximalen Ende des
rohrförmigen Elements
aus gesehen in der genannten Reihenfolge angeordnet.
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Bei
dem Katheter mit dem oben beschriebenen Aufbau ist es möglich, dass
eine Harzschicht, die nur aus dem ersten Harzmaterial besteht, in
einem Bereich auf der Seite des proximalen Endes in Bezug auf den
zweiten Bereich auf der Seite des proximalen Endes angeordnet ist.
Des weiteren ist es dem Katheter mit dem oben beschriebenen Aufbau
möglich, dass
eine Harzschicht, die nur aus dem zweiten Harzmaterial besteht,
in einem Bereich auf der Seite des distalen Endes in Bezug auf den
zweiten Bereich auf der Seite des distalen Endes angeordnet ist.
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In
dem erfindungsgemäßen Katheter
ist es wünschenswert,
dass das erste Harzmaterial eine Biegesteifigkeit aufweist, die
höher ist
als die des zweiten Harzmaterials.
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In
dem erfindungsgemäßen Katheter
ist es möglich,
dass die erste und zweite Harzschicht aus dem ersten Harzmaterial
und dem zweiten Harzmaterial, die zumindest teilweise aufgeschmolzen
sind, gebildet sind, so dass diese gemischt oder verbunden werden
und dann fest werden. In diesem Fall ist es möglich, dass zumindest eines
des ersten und zweiten Harzmaterials teilweise aufgeschmolzen wird,
um dessen Skelett beizubehalten.
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In
dem erfindungsgemäßen Katheter
ist es möglich,
dass die erste und zweite Harzschicht in einem Bereich mit Ausnahme
des distalen Endbereichs des rohrförmigen Elements gebildet sind.
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Das
erfindungsgemäße Katheter
kann ferner auf dem rohrförmigen
Element eine aus einem Metall hergestellte Verstärkungsschicht umfassen. Es
ist wünschenswert,
dass die Verstärkungsschicht
aus einem Metalldraht oder einem Metallband besteht. Das erfindungsgemäße Katheter
kann ferner eine Schicht mit einer niedrigen Reibung auf der inneren Oberfläche des
rohrförmigen
Elements umfassen. Das erfindungsgemäße Katheter kann ferner eine äußere, auf
der ersten und zweiten Harzschicht gebildete Schicht umfassen.
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Ein
anderes Verfahren zum Herstellen eines erfindungsgemäßen Katheters
umfasst die Schritte des Herstellens eines aus einem ersten Harzmaterial hergestellten
ersten linearen Elements und eines aus einem zweiten Harzmaterial
hergestellten zweiten linearen Elements und einer Spindel; des Anordnens des
ersten linearen Elements in der Form einer dichten Spirale oder
eines dichten Netzes in einem ersten Bereich der Spindel und in
der Form einer spärlichen Spirale
oder eines spärlichen
Netzes in einem zweiten Bereich der Spindel; des Anordnens des zweiten linearen
Elements in der Form einer spärlichen
Spirale oder eines spärlichen
Netzes in dem ersten Bereich der Spindel und in der Form einer dichten
Spirale oder eines dichten Netzes in dem zweiten Bereich der Spindel;
des zumindest teilweisen Aufschmelzens des ersten und zweiten auf
der Spindel angeordneten linearen Elements, um das erste und zweite
Element zu vermischen oder zu verbinden; des Festwerdens dieses
ersten und zweiten linearen Elements; und des Herausziehens der
Spindel, wodurch ein Katheter gebildet wird, das eine Harzschicht
umfasst, die ein proximales Ende und ein distales Ende aufweist
und die ein inneres Lumen bildet, das sich zwischen dem proximalen
Ende und dem distalen Ende erstreckt.
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Ein
anderes erfindungsgemäßes Katheter umfasst
eine Harzschicht, die ein proximales Ende und ein distales Ende
aufweist und die ein sich zwischen dem proximalen Ende und dem distalen
Ende erstreckendes inneres Lumen bildet, wobei ein erster Bereich
der Harzschicht aus einem durch ein in der Form einer dichten Spirale
oder eines dichten Netzes geformten ersten Harzmaterial und einem
in der Form einer spärlichen
Spirale oder eines spärlichen Netzes
geformten zweiten Harzmaterial besteht, und ein zweites Gebiet der
Harzschicht aus einem zweiten durch das zweite in der Form einer
dichten Spirale oder eines dichten Netzes geformten zweiten Harzmaterial
und dem in der Form einer spärlichen Spirale
oder eines spärlichen
Netzes geformten ersten Harzmaterial besteht.
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Erfindungsgemäß werden
zwei Arten von Harzmaterialien, die sich in ihren Eigenschaften
voneinander unterscheiden zum Einstellen der Anordnungsdichten verwendet,
um ein Katheter bereitzustellen mit einer Biegesteifigkeit, die
gleichförmig vom
proximalen Ende in Richtung auf das distale Ende hin abnimmt. Das
spezielle Katheter weist eine außergewöhnliche Folgefähigkeit,
Sicherheit und Knickwiderstandsfähigkeit
auf.
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Diese
Zusammenfassung der Erfindung beschreibt nicht notwendigerweise
alle notwendigen Merkmale, so dass die Erfindung auch eine Unterkombination
dieser beschriebenen Merkmale sein kann.
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Die
Erfindung kann vollständiger
verstanden werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung im Zusammenhang
mit den beigefügten
Zeichnungen wie folgt:
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1 ist eine Draufsicht, die
ein Katheter entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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2 ist eine Querschnittsansicht,
die ein in dem erfindungsgemäßen Katheter
enthaltenes Basisrohr zeigt;
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3 ist eine Querschnittsansicht,
die ein anderes Beispiel eines in dem erfindungsgemäßen Katheter
verwendeten Basisrohrs zeigt;
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4 zeigt einen Herstellungsschritt
des erfindungsgemäßen Katheters;
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5 zeigt einen Herstellungsschritt
des erfindungsgemäßen Katheters;
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6 zeigt einen Herstellungsschritt
des erfindungsgemäßen Katheters;
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7 zeigt einen Herstellungsschritt
des erfindungsgemäßen Katheters;
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8 ist eine Draufsicht, die
ein Wickelmuster des ersten linearen Elements und des zweiten linearen
Elements in einem Bereich auf der Seite des proximalen Endes des
erfindungsgemäßen Katheters
zeigt;
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9 ist eine Draufsicht, die
ein Wickelmuster des ersten linearen Elements und des zweiten linearen
Elements in einem Zwischenbereich des erfindungsgemäßen Katheters
zeigt;
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10 ist eine Draufsicht,
die ein Wickelmuster des ersten linearen Elements und des zweiten
linearen Elements in einem Bereich auf der Seite des distalen Endes
des erfindungsgemäßen Katheters
zeigt;
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11 ist eine perspektivische
Ansicht, die ein Verfahren zur Herstellung eines Katheters entsprechend
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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12 ist eine Draufsicht,
die ein anderes Beispiel des erfindungsgemäßen Katheters zeigt;
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13 ist eine Querschnittsansicht
des in 12 gezeigten
Katheters;
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14 ist eine Draufsicht,
die ein anderes Beispiel des erfindungsgemäßen Katheters zeigt;
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15 ist eine Querschnittsansicht
des in 14 gezeigten
Katheters;
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16 ist eine Draufsicht,
die noch ein anderes Beispiel des erfindungsgemäßen Katheters zeigt;
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17 zeigt einen Herstellungsschritt
des in 16 gezeigten
Katheters;
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18 zeigt einen Herstellungsschritt
des in 16 gezeigten
Katheters; und
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19 zeigt einen Herstellungsschritt
des in 16 gezeigten
Katheters.
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Das
Katheter und dessen Herstellungsverfahren entsprechend der verschiedenen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden im folgenden bezugnehmend auf
die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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1 ist eine Draufsicht, die
das gesamte Intrakatheter entsprechend einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt. Die 2 und 3 sind Querschnittsansichten,
die jeweils ein Basisrohr, das in dem in 1 gezeigten erfindungsgemäßen Katheter
verwendet wird. Des weiteren zeigen die 4 bis 7 das
Herstellungsverfahren des erfindungsgemäßen Katheters.
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Wie
in 1 gezeigt, weist
ein Katheter 1 ein Katheterhauptteil 2 auf. In
diesem Beispiel ist das Katheterhauptteil 2 zum Zweck der
Beschreibung unterteilt in einen Hauptbereich 22 und einen
distalen Endbereich 23 von der Seite des proximalen Endes 21 aus.
Des weiteren ist der Hauptbereich 22 in einen ersten Bereich 221,
einen Zwischenbereich 222 und einen zweiten Bereich 223 von
der Seite des proximalen Endes 21 aus unterteilt.
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Wie
in den 2 bis 7 gezeigt, ist innerhalb des
Katheterhauptteils 2 ein inneres Lumen 3 gebildet,
das sich vom proximalen Ende 21 bis zum distalen Ende erstreckt.
Wenn das Katheter 1 in ein Blutgefäß eingeführt wird, wird ein Führungsdraht
in das innere Lumen 3 eingeführt. Das innere Lumen 3 wird ebenfalls
als ein Durchlass für
ein Kontrastmittel oder eine medizinischen Lösung verwendet.
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Wie
in 6 umfasst der Hauptbereich 22 des
Katheterhauptteils 2 ein Basisrohr (innere Schicht) 4 als
ein rohrförmiges
Element und eine Harzschicht 5, die das Basisrohr 4 umringt.
Wie in 7 gezeigt, ist
es falls gewünscht
möglich,
eine äußere Schicht 6 zu
bilden, die die Harzschicht 5 umringt. Der distale Endbereich 23 des
Katheterhauptteils 2 besteht alleine aus dem Basisrohr 4 und
umfasst nicht die Harzschicht 5. Alternativ ist es möglich, dass
der distale Endbereich 23 aus dem Basisrohr 4 und
dem äußeren Rohr 6 besteht.
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Wie
in 1 gezeigt, ist an
dem proximalen Ende 21 des Katheterhauptteils 2 ein
Ansatzstück 7 montiert.
Das Ansatzstück 7 fungiert
als eine Einführungsöffnung für einen
Führungsdraht
in das innere Lumen 3 und als eine Einspritzöffnung für eine medizinische
Lösung
oder dergleichen in das innere Lumen 3, und dient auch
als ein Greifstück,
wenn das Katheter bedient wird.
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In
der vorliegenden Erfindung wird die Harzschicht 5 gebildet,
indem ein erstes lineares Element (Strang oder Faser) 51,
das aus einem ersten Harzmaterial hergestellt ist, und ein zweites
lineares Element (Strang oder Faser) 52, das aus einem
zweiten Harzmaterial hergestellt ist, verwendet wird. Sowohl das
erste lineare Element 51 als auch das zweite lineare Element 52 sind
aus einem Harzmaterial hergestellt, insbesondere aus einem thermoplastischen Harz.
Diese ersten und zweiten linearen Elemente 51 und 52 unterscheiden
sich jedoch voneinander in ihren Eigenschaften, z.B. in den physikalischen
Eigenschaften wie der Biegesteifigkeit (Flexibilität), Oberflächenhärte, Ausdehnung,
Zugfestigkeit, Schubfestigkeit, Izod-Aufprallfestigkeit, elastischer Biegemodul,
Biegestärke,
dielektrische Konstante, Fließpunkt (englisch:
softening point), Schmelzpunkt, spezifisches Gewicht, Wasserabsorption,
und in den hydrophilen Eigenschaften, jedoch nicht beschränkt auf diese
Eigenschaften. Des weiteren unterscheiden sich das erste und zweite
Harzmaterial in den oben genannten Eigenschaften voneinander. In
dieser Ausführungsform
weist das erste Harzmaterial eine Biegesteifigkeit auf, die höher ist
als die des zweiten Harzmaterials, und dadurch weist das erste lineare Element 51 eine
Biegesteifigkeit auf, die höher
ist als die des zweiten linearen Elements 52. Mit anderen Worten,
das erste lineare Element 51 ist weniger flexibel als das
zweite lineare Element 52.
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Die
Harzschicht 5 umfasst eine erste Harzschicht, die gebildet
wird, in dem ein erstes lineares Element 51 mit einer hohen
Dichte und das zweite lineare Element 52 mit einer niedrigen
Dichte angeordnet werden, und eine zweite Harzschicht, die dadurch
gebildet wird, dass das erste lineare Element 51 mit einer
niedrigen Dichte und das zweite lineare Element 52 mit
einer hohen Dichte angeordnet werden. Falls dies gewünscht ist,
ist es ebenfalls möglich,
eine Harzschicht in einem Zwischenbereich zwischen dem ersten Bereich
und dem zweiten Bereich zu bilden, wobei die Harzschicht besteht
aus dem ersten linearen Element 51, das mit einer Dichte,
die zwischen den Dichten in dem ersten Bereich und dem zweiten Bereich
liegt, angeordnet wird, und dem zweiten linearen Element 52,
das mit einer Dichte, die zwischen den Dichten in dem ersten Bereich
und dem zweiten Bereich liegt, angeordnet wird. In diesem Fall ist
in einem gewissen Teil des Zwischenbereichs die Anordnungsdichte
des ersten linearen Elements 51 im wesentlichen gleich
der des zweiten linearen Elements 52, obwohl die Anordnungsdichte des
ersten und zweiten linearen Elements nicht besonders beschränkt sind.
Das erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 sind
in der Form einer Spirale oder eines Netzes um die äußere Oberfläche des
Basisrohrs 4 herum angeordnet. Der Fall des spiralförmigen Aufwickelns
des ersten und zweiten linearen Elements wird zuerst beschrieben.
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In
der in den 4 und 5 gezeigten Ausführungsform
wird das erste lineare Element 51 und das zweite lineare
Element 52 um die äußere Oberfläche des
Basisrohres 4 in umgekehrten Richtungen herum gewickelt.
In dieser Ausführungsform
wird das erste lineare Element 51 bzw. das zweite lineare
Element 52 in dem ersten Bereich 221 des Hauptbereichs 22 des
Katheterhauptteils 2 mit einer hohen Dichte bzw. mit einer
niedrigen Dichte aufgewickelt. In dem zweiten Bereich 223 jedoch
wird das erste bzw. zweite lineare Element 51 bzw. 52 mit
einer niedrigen Dichte bzw. mit einer hohen Dichte gewickelt. In
dem Zwischenbereich 222 zwischen dem ersten Bereich 221 und
dem zweiten Bereich 223 werden das erste lineare Element 51 und
das zweite lineare Element 52 im wesentlichen mit der gleichen
Dichte gewickelt. Die Anordnungsdichten des ersten linearen Elements 51 und
des zweiten linearen Elements 52 können über den ersten Bereich, den
Zwischenbereich, und den zweiten Bereich kontinuierlich verändert werden
oder können
schrittweise in mehr als drei Schritten verändert werden.
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In
dieser Ausführungsform
wird die Harzschicht 5 im distalen Endbereich 22 des
Katheterhauptteils 2 nicht gebildet. In diesem Fall ist
es möglich,
dass ein Teil des distalen Endbereichs 23, der das distale
Ende nicht umfasst, nur mit jeweils einem des ersten linearen Elements
und des zweiten linearen Elements gewickelt wird, wobei der verbleibende Teil
einschließlich
des distalen Endes nicht mit einem der beiden ersten und zweiten
linearen Elemente 51 und 52 gewickelt wird. Wenn
weiterhin das zweite lineare Element 52 eine besonders
kleine Steifigkeit (oder hohe Flexibilität) aufweist, ist es möglich, das zweite
lineare Elemente 52 über
den gesamten distalen Endbereich 23 einschließlich des
distalen Endes zu wickeln. Nebenbei bemerkt ist es möglich, das erste
lineare Element 51 allein in einem Bereich auf der Seite
des proximalen Endes in Bezug auf den ersten Bereich 221 des
Katheterhauptteils 2 zu wickeln, obwohl das erste lineare
Element 51, das auf diese Weise gewickelt wird, nicht in
der Zeichnung gezeigt wird. Auf diese Weise werden Bereiche, wo sich
das erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 voneinander
teilweise in den Anordnungsdichten unterscheiden, kontinuierlich
in der Längsrichtung
des Katheterhauptteils 2 gebildet.
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Es
ist wünschenswert,
dass das erste lineare Element 51 und das zweite lineare
Element 52, die in dem gewickelten Zustand belassen werden
können, thermisch
aufgeschmolzen werden zum Erzielen eines Mischens oder eines Verbindens,
gefolgt von einem Festwerden durch Kühlen zum Bilden einer Harzschicht.
Wenn das erste lineare Element 51 und das zweite lineare
Element 52 aufgeschmolzen und dann fest werden, wird eine
flache Harzschicht 5 gebildet, zum Abdecken der äußeren Oberfläche des Basisrohrs 4,
wie beispielsweise in 6 gezeigt. Nebenbei
bemerkt ist es möglich,
dass das erste lineare Element 51 und das zweite lineare
Element 52 nicht vollständig
aufgeschmolzen werden, so dass die Skelette der ursprünglichen
linearen Elemente bis zu einem gewissen Grad beibehalten werden. Das
erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52,
so wie sie um das Basisrohr 4 herum gewickelt worden sind,
neigen während
der Verwendung des Katheters dazu, bewegt zu werden. Andererseits
wird die Harzschicht, die durch Aufschmelzen und Aushärten des
ersten linearen Ele ments 51 und des zweiten linearen Elements 52 gebildet
wird, während
des Gebrauchs des Katheters nicht bewegt, mit dem Ergebnis, dass
die Biegesteifigkeit, die Flexibilität, etc. in jedem Teil des Katheterhauptteils 2 stabilisiert
werden.
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In
dem Katheter 1 mit dem oben beschriebenen Aufbau nimmt
die Biegesteifigkeit des Katheterhauptteils 2 gleichmäßig in der
Reihenfolge vom ersten Bereich 221, dem Zwischenbereich 222 und
dem zweiten Bereich 223 ab. Daher weist der erste Bereich 221 eine
ausreichende Steifigkeit auf, so dass er eine außergewöhnliche Schiebbarkeit und Drehmomentübertragungsfähigkeit
zeigt. Wenn weiterhin die Biegesteifigkeit des Katheterhauptteils 2 zum
distalen Ende hin abnimmt, kann außergewöhnliche Folgefähigkeit
und Knickwiderstandsfähigkeit
erzielt werden, was zu einer sehr kleinen Reizung der inneren Wand
des Blutgefäßes führt. Weil
weiterhin die Harzschicht 5 nicht in dem distalen Endbereich 23 oder
auf der Seite des distalen Endes des distalen Endbereichs 23 gebildet
wird, ist der distale Endbereich 23 hoch flexibel. Infolgedessen
ist es möglich, das
Beschädigen
der inneren Wand eines Blutgefäßes (oder
einer Körperöffnung),
wo hinein das Katheter 1 eingeführt wird, zu verhindern, was
zu einer sehr hohen Sicherheit führt.
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Das
Harzmaterial des ersten linearen Elements 51 und des zweiten
linearen Elements 52 umfasst, beispielsweise, thermoplastische
Harze wie Polyester, wie Polyethylenterephthalat und Polybutylenterephthalat,
Polyolefine wie Polyethylen und Polypropylen, Polyvinylchlorid,
Polyamid, Polystyrol, thermoplastisches Polyurethan, Polycarbonat, ABS-Harz,
Acrylharz, Polymethylmethacrylat (PMMA), Polyacetal (PA), Polyarylat,
Polyoxymethylen (POM), Polyvinylalkohol mit hoher Zugspannung, Fluorkunststoffe, Polyvinylidenflourid
(PVdF), Polytetrafluorethylen, Ethylen-verseiftes Vinylacetat (EVOH),
Polysulfon, Polyäthersulphone,
Polyetherketon, Polyphenylenoxid, und Polyphenylensulfid; thermoplastische
Elastomere wie Polyamidelastomeres, Polyesterelastomeres, Polyurethanelastomeres und
Polyolefinelastomeres; Polymermischungen, die irgend eines dieser
Polymere enthält;
und eine Kombination von wenigstens zwei dieser Materialien.
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Wo
das erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 51 aufgeschmolzen
werden, ist es wünschenswert,
kompatible Materialien zum Bilden dieser ersten und zweiten linearen
Elemente 51 und 52 zu wählen. Kombinationen von kompatiblen
Harzmaterialien, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
umfassen beispielsweise eine Kombination von Polyurethan und Polyamid, eine
Kombination von Polyamid und Polyamidelastomerem, eine Kombination
von Polyethylen oder Polypropylen und Polyolefinelastomerem, eine
Kombination von Polyethylenterephthalat und Polyesterelastomerem,
eine Kombination von Polyurethan und Polyesterelastomerem, und eine
Kombination von hochplastifizierendem Polyvinylchlorid und einem niedrigplastifizierenden
Polyvinylchlorid.
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Es
ist wünschenswert,
dass das erste lineare Element einen elastischen Biegemodul von
8.000 bis 25.000 kg/cm2, vorzugsweise 10.000
bis 15.000 kg/cm2 zeigt. Des weiteren ist
es wünschenswert, dass
das zweite lineare Element 52 einen elastischen Biegemodul
von 100 bis 4.000 kg/cm2, vorzugsweise 300
bis 2.500 kg/cm2 aufweist. Wenn der elastische Biegemodul
des ersten linearen Elements 51 auf 1 gesetzt wird, ist
es wünschenswert,
dass der elastische Biegemodul des zweiten linearen Elements 0,004
bis 0,5, vorzugsweise 0,02 bis 0,17 ist. Indem der elastische Biegemodul
so ge wählt
wird, dass er in den oben genannten Bereich fällt, ist es möglich, die Schiebbarkeit,
die Drehmomentübertragungsfähigkeit,
die Folgefähigkeit
und die Biegewiderstandsfähigkeit
in guter Ausgewogenheit zu verbessern.
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Das
erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 können aus
einer einzigen Faser oder aus einer durch Verzwirnen einzelner Fasern hergestellten,
zusammengesetzten Faser gebildet werden.
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Das
erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 können einen
runden Querschnitt aufweisen oder können aus einem Band, das einen flachen
Querschnitt aufweist, gebildet werden. In der in 5 gezeigten Ausführungsform wird ein Band zum
Bilden von jeweils dem ersten linearen Element 51 und dem
zweiten linearen Element 52 verwendet. Des weiteren ist
es möglich,
dass das erste lineare Element 51 und das zweite lineare
Element 52 sich voneinander in ihrer Querschnittsform unterscheiden.
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Wenn
das erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 einen
runden Querschnitt aufweisen, ist es wünschenswert, dass jedes dieser linearen
Elemente einen Durchmesser von 0,01 bis 0,5 mm, vorzugsweise 0,03
bis 0,3 mm, aufweist. Wenn das erste lineare Element 51 und
das zweite lineare Element 52 aus Bändern gebildet sind, ist es wünschenswert,
dass die diese linearen Elemente bildenden Bänder eine Breite von 0,03 bis
5 mm und eine Dicke von 0,03 bis 0,2 mm aufweisen.
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Der
Durchmesser oder die Breite von jeweils dem ersten und zweiten linearen
Element 51 und 52 braucht nicht über die
gesamte Länge
des Katheters konstant zu sein, und kann kontinuierlich oder schrittweise
verändert
werden, Bei spielsweise ist es möglich,
dass der Durchmesser oder die Breite des ersten linearen Elements 51 eine
hohe Steifigkeit aufweist, die vom proximalen Ende zum distalen
Ende des Katheterhauptteils 2 hin abnimmt, während der Durchmesser
oder die Breite des zweiten linearen Elements 52 vom proximalen
Ende zum distalen Ende des Katheterhauptteils 2 hin zunimmt,
um so die Dichten des ersten und zweiten linearen Elements 51 und 52 weiter
zu verändern.
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Das
Verhältnis
des ersten linearen Elements 51 zum zweiten linearen Element 52 im
ersten Bereich 221 in Hinblick auf das Flächenverhältnis oder das
Gewichtsverhältnis
des ersten linearen Elements 51 zum zweiten linearen Element 52 sollte
wünschenswerter
Weise im Bereich zwischen 1:0,1 und 1:0,95 vorzugsweise zwischen
1:0,3 und 1:0,7 liegen.
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Das
Verhältnis
des ersten linearen Elements 51 zum zweiten linearen Element 52 im
zweiten Bereich 223 in Bezug auf das Flächenverhältnis oder das Gewichtsverhältnis des
ersten linearen Elements 51 zum zweiten linearen Element 52 sollte
wünschenswerter
Weise im Bereich zwischen 0,1:1 und 0,95:1, vorzugsweise zwischen
0,3:1 und 0,7:1 liegen.
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In
dem in der Zeichnung gezeigten Aufbau sind der innere Durchmesser
und der äußere Durchmesser
von jeweils dem Basisrohr 4 und der äußeren Schicht 6 konstant
gewählt.
Dieser innere Durchmesser und äußere Durchmesser
können
jedoch in der Längsrichtung
des Katheterhauptteils 2 verändert werden. Es ist auch möglich, dass
diese Größen partiell
verändert
werden.
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Beispielsweise
ist es möglich,
dass der äußere Durchmesser
der äußeren Schicht 6 zum
distalen Ende des Katheterhauptteils 2 hin gleichförmig abnimmt
oder dass der innere Durchmesser des Basisrohrs 2 zum distalen
Ende des Katheterhauptteils 2 im Grenzbereich, in dem sich
die Beziehung der Dichten des ersten linearen Elements 51 und
des zweiten linearen Elements 52 der Harzschicht 5 verändern oder
am Grenzgebiet zwischen dem distalen Endbereich 23 und
dem zweiten Bereich 223 hin gleichförmig zunimmt. In diesem Aufbau
wird die Dicke des Basisrohrs 4 oder der äußeren Schicht 6 zum distalen
Ende hin gleichförmig
verringert und daher auf die Steifigkeit (Biegesteifigkeit) des
Katheterhauptteils 2 kontinuierlich verringert, so dass
die Knickwiderstandsfähigkeit
verbessert wird.
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Die
Längen
des ersten Bereichs 221, des Zwischenbereichs 222 und
des zweiten Bereichs 223 sind nicht besonders beschränkt. In
einem Intrakatheter, insbesondere einem Angiographiekatheter wie
in 1 gezeigt ist es
wünschenswert,
dass sowohl der zweite Bereich 223 und der Zwischenbereich 222 eine
Länge zwischen
50 und 300 mm aufweisen. Andererseits ist die Länge des ersten Bereichs 221,
der sich davon in Abhängigkeit
von beispielsweise der Art des Katheters unterscheidet, nicht besonders
beschränkt.
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Die
anderen, das erfindungsgemäße Katheter
bildenden Elemente werden im folgenden beschrieben.
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Das
Basisrohr 4 ist aus einem flexiblen Material hergestellt
einschließlich
beispielsweise Polyolefin wie Polypropylen, Polyethylen und Ethylen-Vinylacetatcopolymeres,
Polyamid, Polyestern wie Polyethylenterephthalat (PET) und Polybutylenterephthalat
(PBT), Polyurethan, Polyvinylchlorid, Harze auf Polystyrolbasis,
Fluorkunststoffe wie Polytetrafluorethylen und Ethylen-Tetrafluorethylencopolymerem, Polyimid,
und verschiedenen Elastomeren wie Polyamidelastomerem, Polyesterelastomerem,
Polyeruthanela stomerem, Polystyrolelastomerem, fluorinierten Elastomeren,
Siliconkautschuk und Latexkautschuk. Es ist auch möglich, mindestens
zwei dieser Zusammensetzungen in Kombination zu verwenden.
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Das
typische Polyamidelastomere ist ein Blockcopolymeres, das besteht
aus: einem harten Bereich wie einem aliphatischen oder aromatischen Polyamid
einschließlich
beispielsweise Nylon 6, Nylon 64, Nylon 66, Nylon 610, Nylon 612,
Nylon 46, Nylon 9, Nylon 11, Nylon 12, N-alkoxymethylmodifiziertem
Nylon, Hexamethylendiamin-Isophthalsäurekondensationspolymerem
oder Methaxyloyldiamin-Adipin säurekondensationspolymeres,
und einem weichen Segment, das aus einem Polymerem wie Polyester
oder Polyether besteht. Es ist auch möglich, eine Polymerlegierung
(Polymermischung), ein Pfropfcopolymeres oder ein statistisches
Copolymeres, das aus Polyamid und einem hoch flexiblen Harz besteht,
ein weiches Polyamid, das mit einem Weichmacher weichgemacht ist,
zu verwenden. Weiterhin ist es möglich,
eine Mischung hiervon zu verwenden.
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Das
typische Polyesterelastomer, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, ist ein Blockcopolymeres zwischen einem gesättigten
Polyester, wie Polyethylenterephtalat oder Polybutylenterephtalat,
und einem Polyether oder einem Polyester. Es ist auch möglich, eine
Polymerlegierung oder ein aufgeweichtes, gesättigtes Polyester, das durch
Aufweichen mit einem Plastifizierer hergestellt worden ist, zu verwenden.
Des weiteren kann eine Mischung dieser Materialien als Polysterelastomer
verwendet werden.
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Das
in den Zeichnungen gezeigte Basisrohr 4 weist eine Einzelschichtstruktur
auf. Jedoch kann das Basisrohr 4 auch aus einer Vielzahl
von Schichten gebildet werden.
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Insbesondere
wird, wie in 2 gezeigt, eine
Verstärkungsschicht 41 auf
der äußeren Oberfläche des
Basisrohrs 4 gebildet. Es ist wünschenswert, dass die Verstärkungsschicht 41 aus
einem geflochtenen Körper
besteht, der aus einem Metalldraht 42 oder einem Metallband,
das beispielsweise aus einem Stahldraht oder einem rostfreien Stahldraht
hergestellt ist. Es ist auch möglich,
eine Wicklung, die aus einem harten Material wie einem Metall hergestellt
ist, oder ein geschlitztes Rohr als Verstärkungsschicht zu verwenden.
Die Verstärkungsschicht
kann auch auf der inneren Oberfläche
des Basisrohrs angeordnet werden oder kann innerhalb des Basisrohrs eingebettet
sein. Des weiteren kann die Verstärkungsschicht anders als in
dem in 2 gezeigten Aufbau
zwischen der Harzschicht 5 und der äußeren Schicht 6 angeordnet
sein.
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Die
Verstärkungsschicht 41 kann
in einer beliebigen Position in der Längsrichtung des Katheterhauptteils
gebildet werden. Beispielsweise kann die Verstärkungsschicht 41 über die
gesamte Länge
des Katheterhauptteils 2 gebildet werden, oder sie kann über die
gesamte Länge
des Katheterhauptteils 2 mit Ausnahme des distalen Endbereichs 23 gebildet
werden, oder sie kann über
die gesamte Länge
des Katheterhauptteils 2 mit Ausnahme des distalen Endbereichs 23 und
einem Teil oder dem gesamten Gebiet des zweiten Bereichs 223 gebildet
werden. Kurz gesagt kann die Position zum Bilden der Verstärkungsschicht 41 im
Hinblick auf die Verwendung und die geforderten Eigenschaften des
Katheters angemessen bestimmt werden.
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Wie
in 3 gezeigt wird eine
Schicht 43 mit niedriger Reibung, die zum inneren Lumen 3 hin
offen liegt, auf der inneren Oberfläche des Basisrohrs 4 gebildet.
Die Schicht 43 mit niedriger Reibung kann aus jedem beliebigen
Material gebildet werden, insoweit dadurch die Reibung der zum inneren
Lumen 3 hin offen liegenden Schicht 43 unterdrückt werden kann.
Beispielsweise ist es möglich
Polytetrafluorethylen, Perfluoralkoxyharze, Polyethylen oder Polyimid
zum Bilden der Schicht 43 mit niedriger Reibung zu verwenden.
Die Schicht 43 mit niedriger Reibung kann beispielsweise
durch ein Tauchbeschichtungsverfahren hergestellt werden.
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Die
Position der Schicht 43 mit niedriger Reibung in der Längsrichtung
des Katheterhauptteils ist nicht besonders beschränkt, obwohl
es wünschenswert
ist, die Schicht 43, mit niedriger Reibung im wesentlichen über die
gesamte Länge
des Katheterhauptteils 2 zu bilden. Es ist auch möglich, das
Material der Schicht mit niedriger Reibung zum Bilden des Basisrohrs 4 zu
verwenden.
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Ein
in das innere Lumen 3 eingeführter Führungsdraht wird in einem gleitenden
Kontakt mit der Schicht 43 mit niedriger Reibung gebracht.
In diesem Fall wird der Reibungswiderstand verringert, zum Erleichtern
der Bedienung zum Einführen
des Katheters 1 in ein Blutgefäß entlang des Führungsdrahtes, der
sich vor dem Katheter 1 bewegt, und der Bedienung zum Ziehen
des Führungsdrahts
aus dem Katheter 1.
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Das
für die äußere Schicht 6,
die wie erforderlich gebildet wird, verwendete Material kann das gleiche
Material sein, wie das für
das Basisrohr 4 verwendete. Es ist wünschenswert, dass das Material der äußeren Schicht 6 eine
Spore D Härte
von etwa 40 bis 80 aufweist. Wie in 7 gezeigt
ist es möglich,
die äußere Schicht 6 so
zu bilden, dass sie den distalen Endbereich 23 und den
distalen End- Bereich des
zweiten Bereichs 223 des Katheterhauptteils 2 nicht
abdeckt. In diesem Fall wird die Veränderung in der Steifigkeit
(Flexibilität)
in der axialen Richtung des Katheterhauptteils 2 zum Verbessern
der Folgefähigkeit
und der Knickwiderstandsfähigkeit
gemäßigter ausgeführt.
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In
der vorliegenden Erfindung hängt
das Gleichgewicht der Steifigkeit (Flexibilität) in jedem Bereich des Katheterhauptteils 2 hauptsächlich vom Aufbau
der Harzschicht 5 ab. Daher ist die vorliegende Erfindung
vorteilhaft, indem die Materialien des Basisrohrs 4 und
der äußeren Schicht 6 im
Hinblick auf die physikalischen Eigenschaften (insbesondere Steifigkeit
und Härte)
nicht beschränkt
sind und können
daher in einem weiten Bereich gewählt werden.
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Um
zu ermöglichen,
dass die Position des Katheterhauptteils 2 visuell unter
Flouroröntgenographie
beim Benutzen des Katheters erkannt werden kann, ist es möglich, dass
das Basisrohr 4 (oder die das Rohr 4 bildende
Schicht) oder die äußere Schicht 6 ein
Röntgenkontrastmittel
enthält,
wie ein Metallpulver aus Platin, Gold, Silber, Wolfram oder eine
Legierung davon, sowie Bariumsulfat, Wismutoxyd oder eine verbundene
Verbindung davon. Ein solches Röntgenkontrastmittel
kann in einem oder beiden der linearen Elemente 51 und 52 enthalten
sein.
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In
der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert, dass die äußere Oberfläche des
Katheterhauptteils 2 mit einem hydrophilen (oder wasserlöslichen)
Material mit hohem Molekulargewicht bedeckt ist. In diesem Fall
wird, wenn die äußere Oberfläche des
Katheterhauptteils 2 in Kontakt mit Blut oder einer physiologischen
Salzlösung
gebracht wird, der Reibungskoeffizient verringert und eine Schmierung
wird auf der äußeren Oberfläche des
Katheterhauptteils 2 erzielt, so dass die Gleiteigenschaften
des Katheterhauptteils 2 weiter verbessert werden. Infolgedessen
ist es möglich,
die Schiebbarkeit, die Folgefähigkeit,
die Knickwiderstandsfähigkeit
und die Sicherheit des Katheters weiter zu verbessern.
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Das
hydrophile Material mit hohem Molekulargewicht, das in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, schließt natürliche oder synthetische Materialien
mit hohem Molekulargewicht und Derivate davon ein. Insbesondere
ist es wünschenswert, Materialien
auf Cellulosebasis mit hohem Molekulargewicht zu verwenden, wie
Hydroxypropylcellulose, ein Material auf Polyethylenoxydbasis mit
hohem Molekulargewicht wie Polyethylenglykol, ein Material auf Maleinanhydridbasis
mit hohem Molekulargewicht wie einem Maleinanhydridcopolymerem wie Methylvinylether-Maleinanhydridcopolymeres,
ein Material auf Acrylamidbasis mit hohem Molekulargewicht wie Polyacrylamid,
und ein wasserlösliches
Nylon wie AQ-Nylon P-70, das von Toray Inc. hergestellt ist, weil
mit diesen Materialien ein niedriger Reibungskoeffizient stabil
erzielt werden kann. Es ist auch möglich, ein Derivat der wasserlöslichen
Materialien mit hohem Molekulargewicht, das unlöslich gemacht worden ist, zu
verwenden, solange die molekulare Kette des Derivats einen Freiheitsgrad
aufweist und das Derivat in der Lage ist, Wasser zu enthalten.
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Zum
Beschichten der äußeren Oberfläche des
Katheterhauptteils 2 mit dem hydrophilen Material mit hohem
Molekulargewicht ist es wünschenswert,
dass das hydrophile Material mit hohem Molekulargewicht eine kovalente
Bindung eingeht mit der reaktiven funktionellen Gruppe, die in der äußeren Schicht 6 vorhanden
ist oder in die äußere Schicht oder
die Oberfläche
der äußeren Schicht 6 eingeführt worden
ist (oder in die Harzschicht 5 oder die Oberfläche der
Harzschicht 5, wo die äußere Schicht 6 nicht
gebildet ist). In diesem Fall ist es möglich, eine dauerhaft schmierende
Oberfläche
zu erzielen.
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Es
kann jede Art der reaktiven funktionellen Gruppe verwendet werden,
so lange die funktionelle Gruppe mit dem Material mit hohem Molekulargewicht
reagiert zum Bilden einer chemischen Verbindung oder einer Cross-Verbindung,
um fixiert zu werden. Die spezifischen reaktiven funktionellen Gruppen,
die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, umfassen beispielsweise
die Diazoniumgruppe, Azidgruppe, Isocyanatgruppe, Säurechloridgruppe,
Säureanhydridgruppe,
Iminocarbonatgruppe, Aminogruppe, Carboxylgruppe, Epoxygruppe, Hydroxylgruppe
und Aldehydgruppe. Insbesondere ist es wünschenswert, die Isocyanatgruppe, Aminogruppe,
Aldehydgruppe und Epoxygruppe als reaktive-funktionelle Gruppe zu verwenden.
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Das
erfindungsgemäße Katheter
genügt, wenn
es nur die Harzschicht 5, die durch Verwendung von wenigstens
dem ersten linearen Element 51 und dem zweiten linearen
Element 52 gebildet ist, umfasst. Ein Katheter einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst eine Harzschicht 5, die
ein proximales Ende und ein distales Ende aufweist und ein inneres
Lumen bildet, das sich zwischen dem proximalen Ende und dem distalen
Ende ohne das vorgenannte Basisrohr 4 erstreckt, wie in 16 gezeigt.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zum Herstellen des erfindungsgemäßen Katheters
beschrieben. In dem ersten Schritt wird das Basisrohr 4 durch
das gewöhnliche
Verfahren hergestellt. Wie oben beschrieben ist es möglich, dass
das Basisrohr 4 die Verstärkungsschicht 41 und
die Schicht 43 mit niedriger Reibung umfasst.
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Das
erste lineare Element 51 wird spiralförmig um die äußere Oberfläche des
Basisrohrs 4 gewickelt. Um spezifischer zu sein, wird das
erste lineare Element von einer Zuführungsquelle für ein lineares
Element bereit gestellt. Andererseits wird das Basisrohr 4 in
seiner axialen Richtung in Bezug auf die Zuführungsquelle für ein lineares
Element bewegt und wird um seine eigene Achse relativ gedreht, was es
ermöglicht,
das lineare Element 51 kontinuierlich um die äußere Oberfläche des
Basisrohrs zu wikkeln. Beispielweise wird das Wickeln des ersten
linearen Elements 51 in dem Grenzbereich zwischen dem distalen
Endbereich 23 und dem zweiten Bereich 223 begonnen,
und das Basisrohr 4 wird mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit
gedreht. Die Bewegungsgeschwindigkeit des Basisrohrs 4 in
seiner axialen Richtung wird in den Wickelpositionen in dem zweiten
Bereich 223, dem Zwischenbereich 222 und dem ersten
Bereich 221 gleichförmig
verringert. Infolgedessen wird die Wicklungsdichte des ersten linearen Elements 51 vom
distalen Endbereich zum proximalen Endbereich hin verringert, wie
in 4 gezeigt.
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Dann
wird unter Benutzung einer Vorrichtung, die der oben beschriebenen
Vorrichtung gleicht, das zweite lineare Element 52 spiralförmig um
das Basisrohr 4 mit dem vorher darum herum gewickelten
ersten linearen Element 51 gewikkelt. Beispielsweise wird
mit dem Wickeln des zweiten linearen Elements 52 in dem
Grenzbereich zwischen dem distalen Endbereich 23 und dem
zweiten Bereich 223 begonnen, und das Basisrohr 4 wird
in der entgegengesetzten Richtung mit einer vorbestimmten Drehgeschwindigkeit
gedreht. Unter dieser Bedingung wird die Bewegungsgeschwindigkeit
des Basisrohrs 4 in seiner axialen Richtung in dem zweiten
Be reich 223, dem Zwischenbereich 222 und dem ersten
Bereich 221 in der genannten Reihenfolge schrittweise erhöht. Ruf
diese Weise wird die Wicklungsdichte des zweiten linearen Elements 52 vom
distalen Endbereich zum proximalen Endbereich hin verringert, wie in 5 gezeigt.
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Das
erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52,
die so um das Basisrohr 4 herum gewickelt sind, werden
durch Erwärmen
geschmolzen. Wenn die geschmolzenen Materialien durch Kühlen fest
werden, wird die flache Harzschicht 5 auf der äußeren Oberfläche des
Basisrohrs 4 gebildet, wie in 6 gezeigt.
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Das
Erwärmen
kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass das Basisrohr 4 mit
dem um die äußere Oberfläche herum
gewickelten ersten linearen Element 51 und dem zweiten
linearen Element 52 durch eine Wärmeform, die eine Öffnung aufweist,
deren Größe im wesentlichen
gleich wie ein gewünschter äußerer Durchmesser
gewählt
ist, hindurch läuft.
Alternativ ist es möglich,
dass das erste lineare Element 51 und das zweite lineare
Element 52 mit einem wärmeschrumpfbaren
Rohr, das beispielsweise aus einem fluoro-plastik-basierten Harzmaterial hergestellt
ist, bedeckt werden. In diesem Fall wird das wärmeschrumpfbare Rohr durch
Erwärmen
thermisch geschrumpft. Nach der Wärmebehandlung kann das wärmeschrumpfbare
Rohr entfernt werden. Wenn es jedoch nicht entfernt wird, kann das
wärmeschrumpfbare
Rohr als die äußere Schicht 6 verwendet
werden.
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Die
Erwärmungsbedingungen
werden im Hinblick auf die Materialien, insbesondere die Schmelzpunkte
des Basisrohrs 4 des ersten linearen Elements 51 und
des zweiten linearen Elements 52, angemessen bestimmt.
Im allgemeinen sollte das Erwärmen
in wünschenswerter
Weise bei 100 bis 500°C
für 1 bis
15 Minuten ausgeführt
werden.
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Während des
Erwärmens
ist es möglich, dass
das erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 vollständig geschmolzen
werden und in einem gleichförmig
gemischten oder zusammengefügten
Zustand fest werden. Es ist auch möglich, dass das erste lineare
Element 51 und das zweite lineare Element 52 zumindest
teilweise geschmolzen werden, jedoch nicht vollständig gemischt
oder zusammengefügt
werden, so dass zumindest eines dieser linearen Elemente das Skelett
beibehält,
das heißt
die Form vor dem Schmelzen in gewissem Umfang im festen Zustand
nach dem Kühlen
beibehält. In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird dasjenige des ersten linearen Elements 51 und des
zweiten linearen Elements 52, das einen niedrigeren Schmelzpunkt
aufweist, geschmolzen und das andere lineare Element, das einen
höheren
Schmelzpunkt aufweist, behält
seine ursprüngliche
lineare Form teilweise bei. In diesem Fall dringt das geschmolzene
Harz in die Öffnung
des linearen Elements ein, das die ursprüngliche Form beibehält und dann
fest wird.
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Wenn
das das erste lineare Element 51 bildende Harzmaterial
einen Schmelzpunkt T1 aufweist, und das
Harzmaterial, das das zweite lineare Element 52 bildet,
einen Schmelzpunkt T2 aufweist, ist es wünschenswert,
dass die Differenz ΔT
zwischen T1 und T2,
das heißt ΔT = |T1–T2|, 3 bis 120°C, vorzugsweise 5 bis 70°C ist. Die
Differenz ΔT
in dieser Höhe
ermöglicht
es, den oben beschriebenen geschmolzenen Zustand leicht zu erzielen.
In der vorliegenden Erfindung ist es möglich, einen Klebstoff oder ein
Lösungsmittel
zum Verbinden des ersten linearen Elements 51 und des zweiten
linearen Elements 52 mit dem Basisrohr 4 zu verwenden.
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Nach
dem Bilden der Harzschicht 5 wird die äußere Oberfläche der Harzschicht 5 mit
der äußeren Schicht 6 bedeckt,
falls gewünscht.
Die Harzschicht 5 kann durch die äußere Schicht 6 durch
verschiedene Verfahren abgedeckt werden. Beispielsweise ist es möglich, einen
Klebstoff oder ein Lösemittel
zum Anbringen der äußeren Schicht 6 auf
dem Basisrohr 4 mit der darauf gebildeten Harzschicht 5 zu
verwenden. Es ist auch möglich,
einen thermischen Zusammenschluss oder einen Hochfrequenz-Zusammenschluss
der äußeren Schicht 6 mit
dem Basismaterial 4 mit der darauf gebildeten Harzschicht 5 anzuwenden.
Es ist auch möglich,
das Basisrohr 4 mit der darauf gebildeten Harzschicht 5 in
die durch Erwärmen oder
Benutzung eines Lösungsmittels
ausgedehnte äußere Schicht 6 einzuführen, gefolgt
von einem Schrumpfen der äußeren Schicht 6.
Es ist ferner möglich,
die äußere Schicht 6 auf
das Basisrohr 4 mit der darauf gebildeten Harzschicht 5 zu
extrudieren, gefolgt vom Abkühlen
des Extrudats zum Festwerden, oder die auf dem Basisrohr gebildete
Harzschicht 5 mit einer Lösung des Materials der äußeren Schicht
zu beschichten, gefolgt vom Verdampfen des Lösungsmittels zum Ausbilden
der äußeren Schicht 6.
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Nachdem
die äußere Oberfläche der äußeren Schicht 6 (oder
die Harzschicht 5, wo die äußere Schicht 6 nicht
gebildet worden ist) mit einem hydrophilen Material mit hohem Molekulargewicht
bedeckt wird, wird, falls gewünscht,
das Ansatzstück 7 auf das
proximale Ende 21 des Katheterhauptteils 2 zum Vervollständigen der
Herstellung des erfindungsgemäßen Katheters 1 montiert.
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Es
ist auch möglich,
ein anderes Verfahren zum Herstellen eines erfindungsgemäßen Katheters zu
verwenden, bei dem das erste lineare Element 51 und das
zweite lineare Element um eine Spindel anstatt um das Basisrohrs 4 herum
ge wickelt werden und die Spindel schließlich zum Bilden des Katheters herausgezogen
wird. Bei diesem Verfahren kann der Katheterhauptteil 2 erhalten
werden, das das Basisrohr 4 nicht enthält. Ein solches Verfahren zum
Herstellen des Katheters wird bezugnehmend auf die 17, 18 und 19 beschrieben.
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Eine
in diesem Verfahren verwendete Spindel 8 umfasst einen
Metalldraht, der beispielsweise aus Kupfer, Aluminium, Gold, Silber
und rostfreiem Stahl hergestellt ist. Um das schlußendliche
Herausziehen der Spindel leicht zu machen, wird ein Ablösemittel,
wie Silikonöl,
fluorzeniertes Öl,
flüssiges
Paraffin oder Paraffinwachs auf die äußere Oberfläche der Spindel aufgebracht.
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Dann
wird das erste lineare Element 51 spiralförmig um
die äußere Oberfläche der
Spindel 8 gewickelt. Um spezifischer zu sein, wird das
erste lineare Element 51 von einer Zuführquelle für ein lineares Element bereitgestellt.
Andererseits wird die Spindel 8 in ihrer axialen Richtung
in Bezug auf die Zufuhrquelle für
ein lineares Element bewegt und relativ um ihre eigene Achse gedreht,
um zu ermöglichen,
dass das lineare Element 51 kontinuierlich um die äußere Oberfläche der
Spindel 8 herum gewickelt wird. Beispielsweise wird das
Wickeln des ersten linearen Elements 51 in dem Grenzbereich
zwischen dem distalen Endbereich 23 und dem zweiten Bereich 223 begonnen
und die Spindel 8 wird mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit
gedreht. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Spindel 8 in
ihrer axialen Richtung wird in den Wickelpositionen in dem zweiten
Bereich 223, dem Zwischenbereich 222 und dem ersten
Bereich 221 gleichförmig
verringert. Infolgedessen wird die Wikkeldichte des ersten linearen
Elements 51 vom distalen Endbereich zum proximalen Endbereich
hin erhöht,
wie in 17 gezeigt.
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Dann
wird unter Verwendung einer Vorrichtung, die der oben beschriebenen
Vorrichtung gleicht, das zweite lineare Element 52 spiralförmig um
die Spindel 8 mit dem zuvor darum herum gewickelten ersten
linearen Element 51 herum gewikkelt. Beispielsweise wird
das Wickeln des zweiten linearen Elements 52 in dem Grenzbereich
zwischen dem distalen Endbereich 23 und dem zweiten Bereich 223 begonnen
und die Spindel 8 wird in der umgekehrten Richtung mit
einer vorbestimmten Drehgeschwindigkeit gedreht. Unter dieser Bedingung
wird die Bewegungsgeschwindigkeit der Spindel 8 in ihrer
axialen Richtung schrittweise in dem zweiten Bereich 223, dem
Zwischenbereich 222 und dem ersten Bereich 221 in
der genannten Reihenfolge erhöht.
Auf diese Weise wird die Wicklungsdichte des zweiten linearen Elements 52 vom
distalen Endbereich zum proximalen Endbereich hin verringert, wie
in 18 gezeigt.
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Das
erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52,
die so um die Spindel 8 herum gewickelt sind, werden durch
Erwärmen
geschmolzen. Wenn die geschmolzenen Materialien durch Abkühlen fest
werden, wird die flache Harzschicht 5 auf der äußeren Oberfläche der
Spindel 8 gebildet. Das Erwärmungsverfahren, die Erwärmungsbedingungen
und der geschmolzene Zustand der linearen Elemente sind so wie in
dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren.
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Nach
dem Bilden der Harzschicht 5 wird die äußere Oberfläche der Harzschicht 5 mit
der äußeren Schicht 6 bedeckt,
falls gewünscht.
Verfahren zum Herstellen der äußeren Schicht 6 umfassen
die in Bezug auf das obige Herstellungsverfahren beschriebenen.
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Dann
wird die Spindel 8, auf der die Harzschicht 5 gebildet
ist, herausgezogen, um so das geformte Katheterhaupt teil 2 zu
erhalten. Es ist möglich, ein
Verfahren zum Herausziehen der Spindel 8 zu verwenden,
bei dem die geformte Harzschicht 5 (und die äußere Schicht 6)
an einem Ende festgehalten werden und die Spindel 8 von
dem anderen Ende herausgezogen wird. Alternativ kann die Spindel 8 gestreckt
werden, um den Durchmesser zu verringern, damit sich die geformte
Harzschicht 5 von der Spindel 8 ablöst. Dann
wird die geformte Harzschicht 5 an einem Ende festgehalten
und die Spindel 8 vom anderen Ende herausgezogen. Zum Strecken
der Spindel 8 kann die Spindel 8 an einem Ende
festgehalten und vom anderen Ende gezogen werden, oder die Spindel 8 kann
an beiden Enden gezogen werden. Der Umfang des der Spindel 8 zugefügten Streckens kann
etwa 10 bis 30 % sein und wird allgemein auf etwa 15 bis 25 % eingestellt.
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Auf
eine oben beschriebene Art wird ein Katheterhauptteil 2 umfassend
eine rohrförmige
Harzschicht 5, die ein proximales Ende und ein distales Ende
aufweist, und ein inneres Lumen, das sich zwischen dem proximalen
Ende und dem distalen Ende erstreckt, gebildet. Falls gewünscht, kann
eine Behandlung zum Abdecken der äußeren Oberfläche der äußeren Schicht 6 (oder
der Harzschicht 5, wo die äußere Schicht 6 nicht
gebildet ist) mit einem hydrophilen Material mit hohem Molekulargewicht
ausgeführt
werden. Dann wird das Ansatzstück 7 am
proximalen Ende 21 des Katheterhauptteils 2 montiert,
um das erfindungsgemäße Katheter 1 herzustellen.
Nebenbei bemerkt kann die Behandlung zum Abdecken mit dem hydrophilen
Material mit hohem Molekulargewicht auch ausgeführt werden, bevor die Spindel 8 aus
der Harzschicht 5 herausgezogen wird.
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Es
ist überflüssig zu
erwähnen,
dass es im Gegensatz zu der obigen Beschreibung hinsichtlich des
Wickelns des ersten und des zweiten linearen Elements 51 und 52 möglich ist,
das Wickeln des ersten linearen Elements 51 und/oder des
zweiten linearen Elements 52 am proximalen Endbereichs
des Katheterhauptteils 2 zu beginnen. Es ist auch möglich, die
Drehgeschwindigkeit des Basisrohrs 4 oder der Spindel 8 in
den Wickelpositionen des zweiten Bereichs 223, des Zwischenbereichs 222 und
des ersten Bereichs 221 zu verändern, wobei die Bewegungsgeschwindigkeit
des Basisrohrs 4 oder der Spindel 8 in ihrer axialen
Richtung konstant eingestellt wird. In dem Verfahren der vorliegenden
Erfindung genügt
es, das Basisrohr 4 oder die Spindel 8 und die
Zufuhrquelle für
ein lineares Element relativ zueinander zu drehen und in axialer
Richtung zu bewegen. Daher ist es möglich, das Basisrohr 4 oder die
Spindel 8 zu drehen, während
die Zufuhrquelle für ein
lineares Element in der axialen Richtung des Basisrohrs 4 oder
der Spindel 8 bewegt wird. Es ist auch möglich, das
Basisrohr 4 oder die Spindel in ihrer axialen Richtung
zu bewegen, während
die Zufuhrquelle für
ein lineares Element um die äußere Oberfläche des
Basisrohrs 4 oder der Spindel 8 herum gedreht wird.
Weiterhin ist es möglich,
das Basisrohr 4 oder die Spindel 8 festzuhalten
und die Zufuhrquelle für ein
lineares Element um die äußere Oberfläche des Basisrohrs 4 oder
der Spindel 8 herum zu drehen, während die Zufuhrquelle für ein lineares
Element in der axialen Richtung des Basisrohrs 4 oder der
Spindel 8 bewegt wird. Des weiteren können diese Verfahren auch in
Kombination miteinander eingesetzt werden.
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Wenn
das erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 durch
das oben beschriebene Verfahren gewickelt werden, können das
erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 auf
gewünschte
Wicklungsdichten eingestellt werden, in dem einfach die relative
Bewegungsgeschwindigkeit oder die relative Drehgeschwindigkeit des
Basisrohrs 4 oder der Spindel 8 und der Zufuhrquelle
für ein
lineares Element eingestellt werden. Mit anderen Worten kann die
Steifigkeit, etc., in jedem Bereich des Katheterhauptteils 2 auf
ein gewünschtes
Gleichgewicht eingestellt werden, so dass es ermöglicht wird, ein Katheter mit
den für
den Zweck der Benutzung und den Fall der zu behandelnden Krankheit
angepassten Eigenschaften leicht herzustellen.
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Es
ist auch möglich,
ein Katheter mit den Wickeldichten des ersten linearen Elements 51 und
des zweiten linearen Elements 52, die sich kontinuierlich in
der axialen Richtung des Katheterhauptteils 2 verändern, dadurch
leicht herzustellen, das einfach die relative Bewegungsgeschwindigkeit
oder die relative Drehgeschwindigkeit des Basisrohrs 4 oder
der Spindel 8 und der Zufuhrquelle für ein lineares Element kontinuierlich
verändert
wird.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform wird
das erste lineare Element 51 zuerst gewickelt, gefolgt
vom Wickeln des zweiten linearen Elements 52. Das Wickelverfahren
der beiden linearen Elemente ist jedoch in der vorliegenden Erfindung
nicht speziell beschränkt.
Beispielsweise ist es möglich, das
erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 gleichzeitig
oder mit einer vorbestimmten Zeitdifferenz in der selben oder entgegengesetzten Richtung
zu wickeln. Alternativ kann das zweite lineare Element 52 zuerst
gewickelt werden, gefolgt vom Wickeln des ersten linearen Elements 51.
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Die 8 bis 11 zeigen eine andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, in der das erste lineare Element 51 und
das zweite lineare Element 52 in einer Netzanordnung um
die äußere Oberfläche des
Basisrohrs 4 herum angeordnet sind. Auch in dieser Ausführungsform
ist das erste lineare Element 51 hergestellt aus einem
Harzmateri al mit einer Biegesteifigkeit, die höher ist als die des Harzmaterials, aus
dem das zweite lineare Element 52 gebildet ist. Mit anderen
Worten, das erste lineare Element 51 ist weniger flexibel
als das zweite lineare Element 52.
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Die 8 bis 10 sind Ansichten, die jeweils die Muster
des ersten linearen Elements 51 und des zweiten linearen
Elements 52 im Hauptbereich 22 des Katheterhauptkörpers 2 zeigen.
Um spezifischer zu sein, zeigen die 8, 9 bzw. 10 den ersten Bereich 221, den
Zwischenbereich 222 bzw. den zweiten Bereich 223.
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Wie
in jeder dieser Zeichnungen gezeigt, werden das erste lineare Element 51,
das durch die schwarzen Linien angedeutet ist, und das zweite lineare
Element 52, das durch die weißen Linien angedeutet ist,
auf die äußere Oberfläche des
Basisrohrs 4 zum Bilden einer Netzstruktur geflochten.
In dem ersten Bereich 221 werden das erste und zweite lineare
Element 51 und 52 mit einer hohen bzw. niedrigen
Flechtdichte geflochten, wie in 8 gezeigt.
In dem Zwischenbereich 222 werden das erste bzw. das zweite
lineare Element 51 und 52 in im wesentlichen derselben
Flechtdichte geflochten, wie in 9 gezeigt.
Des weiteren werden in dem zweiten Bereich 223 das erste
bzw. zweite lineare Element 51 und 52 mit niedriger
bzw, hoher Flechtdichte geflochten, wie in 10 gezeigt. Der weitere Aufbau, der Bereich
der numerischen Werte, die Funktionsweise und die Wirkungsweise
dieser Ausführungsform
sind im wesentlichen gleich den in der vorher beschriebenen Ausführungsform,
und daher wird deren Beschreibung ausgelassen.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zum Herstellen des in den 8 bis 10 gezeigten
Katheters beschrieben. Im ersten Schritt wird das Basisrohr 4 durch
das gewöhnliche Verfahren
vorbereitet. Wie oben beschrieben ist es möglich, dass das Basisrohr 4 die
Verstärkungsschicht 41 und
die Schicht 43 mit niedriger Reibung umfasst. Das erste
lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 werden zum
Bilden eines Netz auf der äußeren Oberfläche des
Basisrohrs 4 geflochten.
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11 zeigt eine Vorrichtung 10,
die durch Verbessern einer bekannten Flechtvorrichtung erhalten
worden ist und die zum Flechten der linearen Elemente verwendet
wird. Die Vorrichtung 10 zum Anordnen der linearen Elemente
umfasst einen inneren Drehtisch 11 und einen äußeren Drehtisch 12,
die konzentrisch gedreht werden. Das Basisrohr 4 wird im
wesentlichen vertikal in eine mittlere Öffnung des inneren Drehtisches 11 eingeführt.
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Vier
Paare von Trägern 13 (insgesamt
8 Träger),
d.h. Garnrollen-ähnliche
Elemente zum Bereitstellen des linearen Elements, die als eine Zufuhrquelle
des ersten linearen Elements 51 dienen, sind auf dem inneren
Drehtisch 11 montiert. Diese vier Paare sind 90° getrennt
voneinander angeordnet. Desgleichen sind vier Paare von Trägern 14 (insgesamt
8 Träger),
die als eine Zuführungsquelle
des zweiten linearen Elements 52 fungieren, auf dem äußeren Drehtisch 12 montiert.
Diese vier Paare sind 90° beabstandet
voneinander angeordnet. Es ist möglich,
dass dieser innere Drehtisch 11 und äußere Drehtisch 12 unabhängig voneinander
gedreht werden.
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Auf
dem inneren Drehtisch 11 werden die gepaarten zwei Träger 13,
die in der radialen Richtung des inneren Drehtisches 11 beabstandet
voneinander angeordnet sind, entsprechend der Drehung des inneren
Drehtisches 11 derart bewegt, dass die Träger auf
den inneren und äußeren Positionen
jedes Mal ausgetauscht werden, wenn der innere Drehtisch um beispielsweise
90° gedreht
worden ist. Desgleichen werden auf dem äußeren Drehtisch 12 die
gepaarten zwei Träger 14,
die in der radialen Richtung des äußeren Drehtisches 12 beabstandet
voneinander angeordnet sind, entsprechend der Drehung des äußeren Drehtisches 12 derart
bewegt, dass die Träger
auf den inneren und äußeren Positionen
jedes Mal ausgetauscht werden, wenn der äußere Drehtisch 12 um
beispielsweise 90° gedreht
worden ist.
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Der
innere Drehtisch 11 und der äußere Drehtisch 12 werden
in der selben Richtung gedreht, während das Basisrohr 4 aufwärts bewegt
wird. Infolgedessen werden acht erste lineare Elemente 51 und acht
zweite lineare Elemente 52 (insgesamt 16 lineare Elemente)
von den auf dem inneren Drehtisch 11 bzw. dem äußeren Drehtisch 12 montierten
Trägern 13 bzw. 14 bereitgestellt.
In diesem Fall werden die Positionen der gepaarten Träger 13,
die in der radialen Richtung des inneren Drehtischs 11 voneinander beabstandet
sind, während
der Drehung des inneren Drehtisches 11 ausgetauscht, wie
bereits beschrieben. Auch werden die Positionen der gepaarten Träger 14,
die in der radialen Richtung des äußeren Drehtisches 12 beabstandet
sind, während
der Drehung des äußeren Drehtisches 12 ausgetauscht. Daraus
folgt, dass das erste lineare Element 51 und das zweite
lineare Element 52 kontinuierlich um die äußere Oberfläche des
Basisrohres 4 zum Bilden der Harzschicht 5 in
der Form eines geflochtenen Körpers
gewickelt werden.
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Wenn
die Bewegungsgeschwindigkeit des Basisrohrs 4 in seiner
axialen Richtung in der oben beschriebenen Vorrichtung 10 konstant
eingestellt wird, hängen
die Wicklungsdichten des ersten linearen Elements 51 und
des zweiten linearen Elements 52 um das Basisrohr 4 von
den Drehgeschwindigkeiten (Winkelgeschwindigkeiten) des inneren
Drehtisches 11 bzw. des äußeren Drehtisches 12 ab.
Wenn beispielsweise die Drehgeschwindigkeit (Winkelgeschwindigkeit)
des inneren Drehtisches 11 höher als die des äußeren Drehtisches 12 eingestellt
wird, werden das erste lineare Element 51 und das zweite
lineare Element 52 mit hoher bzw. niedriger Wicklungsdichte
gewickelt. Wenn die Drehgeschwindigkeit (Winkelgeschwindigkeit)
des inneren Drehtisches 11 gleich der des äußeren Drehtisches 12 ist,
werden das erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 mit
der im wesentlichen gleichen Wicklungsdichte gewickelt. Wenn weiterhin
die Drehgeschwindigkeit (Winkelgeschwindigkeit) des inneren Drehtisches 11 niedriger
eingestellt wird als die des äußeren Drehtisches 12,
werden das erste lineare Element 51 bzw. das zweite lineare
Element 52 in niedriger bzw. hoher Wicklungsdichte gewickelt.
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Nachdem
das erste und zweite lineare Element 51 und 52 wie
oben beschrieben geflochten worden ist, werden die geflochtenen
Körper
durch Erwärmen
geschmolzen, gefolgt vom Festwerden des geschmolzenen Materials
durch Kühlen
zum Bilden der Harzschicht 5 auf der äußeren Oberfläche des Basisrohres 4.
Das Erwärmungsverfahren
und die Bedingungen und der geschmolzene Zustand der linearen Elemente
sind bereits beschrieben worden. Falls gewünscht, wird dann die äußere Oberfläche der
Harzschicht 5 mit der äußeren Schicht 6 bedeckt. Das
Abdeckungsverfahren der äußeren Schicht 6 ist bereits
beschrieben worden. Weiterhin wird, falls gewünscht, die äußere Oberfläche der äußeren Schicht 6 bedeckt
mit einem hydrophilen Material mit hohem Molekulargewicht, gefolgt
vom Anmontieren des Ansatzstückes 7 an
das proximale Ende 21 des Katheterhauptteils 2,
um das erfindungsgemäße Katheter 1 herzustellen.
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In
dem Fall, wo das erste lineare Element 51 und das zweite
lineare Element in einer Netzstruktur angeordnet werden, ist es
möglich,
ein anderes Verfahren zu verwenden, bei dem das erste lineare Element 51 und
das zweite lineare Element 52 um eine Spindel anstatt um
das Basisrohres 4 herum geflochten werden und schließlich die
Spindel zum Herstellen des in 16 gezeigten
Katheters herausgezogen wird. In diesem Verfahren kann das Katheterhauptteil 2,
das nicht das Basisrohr 4 enthält, erhalten werden. Ein solches
Verfahren zum Herstellen des Katheters wird bezugnehmend auf 11 und 19 beschrieben.
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Eine
in diesem Verfahren verwendete Spindel umfasst einen Metalldraht,
der beispielsweise aus Kupfer, Aluminium, Gold, Silber und rostfreiem Stahl
hergestellt worden ist. Um das schlußendliche Herausziehen der
Spindel leicht zu machen, wird ein Ablösemittel wie Silikonöl, flouriniertes Öl, flüssiges Paraffin
oder Paraffinwachs auf der äußeren Oberfläche der
Spindel angebracht.
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Danach
werden das erste lineare Element 51 und das zweite lineare
Element 52 um die Spindel 8 herum geflochten.
Die in 11 gezeigte Vorrichtung 10 zum
Anbringen des linearen Elements kann zum Flechten dieser linearen
Elemente wie in der vorgenannten Methode verwendet werden. Die Spindel 8 wird
im wesentlichen vertikal in die mittlere Öffnung des inneren Drehtisches 11 eingeführt. Der
innere Drehtisch 11 und der äußere Drehtisch 12 werden
in der selben Richtung gedreht, während die Spindel 8 aufwärts bewegt
wird. Infolgedessen werden acht erste lineare Elemente 51 und
acht zweite lineare Elemente 52 (insgesamt 16 lineare
Elemente) von den auf dem inneren Drehtisch 11 bzw. dem äußeren Drehtisch 12 montierten
Trägern 13 bzw. 14 bereitgestellt.
In diesem Fall werden die Positionen der gepaarten Träger 13,
die voneinander in radialer Richtung des inneren Drehtisches 11 beabstandet
sind, während
der Drehung des inneren Drehtisches 11 ausgetauscht. Auch
werden die Positionen der gepaarten Träger 14, die in der radialen
Richtung des äußeren Drehtisches 12 beabstandet
sind, während der
Drehung des äußeren Drehtisches 12 vertauscht. Es
folgt, dass das erste lineare Element 51 und das zweite
lineare Element 52 kontinuierlich um die äußere Oberfläche der
Spindel 8 herum zum Bilden die Harzschicht 5 in
der Form eines geflochtenen Körpers
gewickelt werden.
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Wenn
die Bewegungsgeschwindigkeit der Spindel 8 in ihrer axialen
Richtung konstant eingestellt wird, hängen die Wickeldichten des
ersten linearen Elements 51 und des zweiten linearen Elements 52 um
die Spindel 8 von der Drehgeschwindigkeit (Winkelgeschwindigkeit)
des inneren Drehtisches 11 und des äußeren Drehtisches 12 ab.
Wenn beispielsweise die Drehgeschwindigkeit (Winkelgeschwindigkeit)
des inneren Drehtisches 11 höher eingestellt wird als die
des äußeren Drehtisches 12,
wird das erste lineare Element 51 bzw. das zweite lineare
Element 52 mit hoher bzw. niedriger Wickeldichte gewickelt.
Wenn die Drehgeschwindigkeit (Winkelgeschwindigkeit) des inneren
Drehtisches 11 gleich der des äußeren Drehtisches 12 ist,
werden das erste lineare Element und das zweite lineare Element 52 bei im
wesentlichen gleicher Wickeldichte gewickelt. Wenn weiterhin die
Drehgeschwindigkeit (Winkelgeschwindigkeit) des inneren Drehtisches 11 niedriger eingestellt
wird als die des äußeren Drehtisches 12, wird
das erste lineare Element 51 bzw. das zweite lineare Element 52 mit
niedriger bzw. hoher Wickeldichte gewickelt.
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Nachdem
das erste und zweite lineare Element 51 und 52 wie
oben beschrieben geflochten worden ist, werden die geflochtenen
Körper
durch Erwärmen
geschmolzen, gefolgt vom Festwerden des geschmolzenen Materials
durch Kühlen,
zum Bilden der flachen Harzschicht 5 auf der äußeren Oberfläche der
Spindel B. Das Erwärmungsverfahren
und die Bedin gungen und der geschmolzene Zustand der linearen Elemente
sind ähnlich
wie die in den oben beschriebenen Verfahren.
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Nachdem
die Harzschicht 5 wie oben beschrieben gebildet worden
ist, wird die äußere Oberfläche der
Harzschicht 5, falls gewünscht, mit der äußeren Schicht 6 abgedeckt.
Die Abdeckungsverfahren für
die äußere Schicht 6 sind ähnlich wie
die in dem oben beschriebenen Verfahren.
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Dann
wird die Spindel 8, auf der die Harzschicht 5 gebildet
worden ist, herausgezogen, um das geformte Katheterhauptteil 2 zu
erhalten. Die Herausziehverfahren der Spindel 8 sind ähnlich wie
die in dem Fall, wo das erste und zweite lineare Element 51 und 52 spiralförmig angeordnet
werden, beschrieben worden ist.
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Auf
eine wie oben beschriebene Weise wird ein Katheterhauptteil 2 mit
einer rohrförmigen
Harzschicht 5, die ein proximales Ende und ein distales Ende
aufweist und einem inneren Lumen, das sich zwischen dem proximalen
Ende und dem distalen Ende erstreckt, gebildet. Falls gewünscht, kann
eine Behandlung zum Abdecken der äußeren Oberfläche der äußeren Schicht 6 (oder
der Harzschicht 5, wenn die äußere Schicht 6 nicht
gebildet wird) mit einem hydrophilen Material mit hohem Molekulargewicht ausgeführt werden.
Dann wird das Ansatzstück 7 an das
proximale Ende 21 des Katheterhauptteiles 2 montiert,
um das erfindungsgemäße Katheter 1 herzustellen.
Nebenbei bemerkt, kann die Behandlung zum Abdecken mit dem hydrophilen
Material mit hohem Molekulargewicht auch ausgeführt werden, bevor die Spindel 8 aus
der Harzschicht 5 herausgezogen wird.
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Wie
oben beschrieben, können
die Wicklungsdichten des ersten und zweiten linearen Elements 51 und 52 in
dem ersten Bereich 221, dem Zwischenbereich 222 und
dem zweiten Be reich 223 wie gewünscht gesteuert werden, in
dem die Drehgeschwindigkeiten (Winkelgeschwindigkeiten) des inneren
Drehtisches 11 und des äußeren Drehtisches 12 angemessen
gesteuert werden.
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In
dem Fall der Benutzung der in 11 gezeigten
Vorrichtung ist es möglich,
das erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 mit gewünschten
Wickeldichten anzuordnen, indem einfach die Drehgeschwindigkeiten
der Träger 13 und 14 relativ
zu dem Basisrohr 4 oder der Spindel 8 gesteuert
werden. Daraus folgt, dass die Steifigkeit in jedem Bereich des
Katheterhauptteils 2 in einem gewünschten Gleichgewicht gesteuert
werden kann, was es ermöglicht,
leicht ein Katheter herzustellen, das dem Zweck der Benutzung und
dem Fall der zu behandelnden Krankheit angepasste Eigenschaften aufweist.
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Es
ist auch möglich,
leicht ein Katheter herzustellen, in dem die Wicklungsdichten des
ersten linearen Elements 51 und des zweiten linearen Elements 52 in
der axialen Richtung des Katheterhauptteiles 2 kontinuierlich
verändert
werden, wenn die relativen Drehgeschwindigkeiten der Träger 13 und 14 kontinuierlich
verändert
werden.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform wird
das Flechten des ersten linearen Elementes 51 und das Flechten
des zweiten linearen Elementes 52 gleichzeitig ausgeführt. Jedoch
ist das Flechtverfahren in der vorliegenden Erfindung nicht besonders beschränkt. Beispielsweise
kann das erste lineare Element 51 zuerst geflochten werden,
gefolgt vom Flechten des zweiten linearen Elementes 52.
Im Gegensatz dazu kann das zweite lineare Element 52 zuerst
geflochten werden, gefolgt vom Flechten des ersten linearen Elementes 51.
Des weiteren können das
erste lineare Element 51 und das zweite lineare Element 52 mit
einer vorbestimmten Zeitdifferenz geflochten werden.
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Die
technische Idee der vorliegenden Erfindung kann auf verschiedene
Katheter angewendet werden, und ist nicht auf ein oben beschriebenes
Intrakatheter beschränkt.
Solche Katheter umfassen beispielsweise ein Führungskatheter, ein Angiographiekatheter,
verschiedene Ballonkatheter für
perkutane transluminale Koronar-Angioplastie (PTCA, percutaneous
transluminal coronary angioplasty), für perkutane transluminale Angioplastie
(PTA), für IABP,
etc., ein Ultraschallkatheter, ein Atelectomie-Katheter, ein Katheter
für ein
Endoskop, ein innewohnendes Katheter, ein Katheter zum Verabreichen
einer medizinischen Lösung,
und ein Embolotherapie-Katheter (Mikrokatheter), das in Organe wie das
Gehirn und die Leber eingeführt
wird.
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Als
nächstes
wird ein erfindungsgemäßes Führungskatheter
beschrieben. Das Führungskatheter
wird zum Einführen
eines therapeutischen Katheters oder eines diagnostischen Katheters
in einem Bereich in der Nähe
eines Zielgebiets in einer Körperhöhle verwendet.
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12 ist eine Ansicht, die
eine Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Führungskatheters
zeigt. 13 ist eine vertikale
Querschnittsansicht des in 12 gezeigten
Führungskatheters, in
dem der distale Bereich mit einer gekrümmten Form so dargestellt ist,
als ob er linear ausgestreckt wäre.
Das in diesen Zeichnungen gezeigte Führungskatheter 1 ist
für die
linke Koronar-Arterie und weist ein gekrümmtes distales Ende vom sogenannten
Judkins-Typ auf. In 12 ist
das Katheterhauptteil 2 des Führungskatheters 1 in
einem Bereich 22, einem Bereich 24, einem Bereich 25 und
einem Bereich 26, gesehen vom proximalen Ende 21 aus,
aufgeteilt. Das Führungskatheter 1 ist
so entworfen, dass der am meisten gekrümmte Bereich 24 eine Steifigkeit
aufweist, die höher
ist als die der benachbarten Bereiche 23 und 25,
d.h. die Steifigkeit ist nahe der des Bereiches 22, um
den Führungskatheter 1 eine
Unterstützungskraft
(back-up force) aufzuprägen
zum Verringern der durch das Einführen eines therapeutischen
Katheters oder eines diagnostischen Katheters erzeugten Gegenwirkung.
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Die
technische Idee der vorliegenden Erfindung kann auch auf ein Führungskatheter,
das eine andere gekrümmte
Form aufweist, wie ein Ampratz-Typ, oder auf ein Führungskatheter,
das für
andere erkrankte Bereiche, wie die rechte Koronar-Arterie oder den
Kopfbereich, verwendet wird, angewendet werden.
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Wie
in 12 gezeigt, umfasst
das Katheter 1 das Katheterhauptteil 2, das Ansatzstück 7,
das an dem proximalen Ende 21 des Katheterhauptteiles 2 montiert
ist, und einen Y-Verbinder 70. Das innere Lumen 3 ist
innerhalb des Katheterhauptteiles 2 derart gebildet, dass
es sich vom proximalen Ende 21 zum distalen Ende hin erstreckt.
Der Führungsdraht
und andere medizinische Instrumente, wie ein PTCA-Ausdehnungskatheter,
werden durch eine Öffnung 72 des
Y-Verbinders 70 eingeführt,
um durch die inneren Lumen des Y-Verbinders 70 und des
Ansatzstücks 7 hindurch
in das innere Lumen 3 des Katheterhauptteils 2 eingeführt zu werden.
In dem Y-Verbinder 70 ist ein rohrförmiger verzweigter Bereich 71 gebildet.
Der verzweigte Bereich 71 wird zum Injizieren eines Röntgenkontrastmittels
in einen gewünschten
Bereich innerhalb eines Blutgefäßes verwendet.
Das durch den verzweigten Bereich 71 hindurch injizierte
Röntgenkontrastmittel
wird von einer Öffnung
am distalen Ende durch den Innenraum des Y-Verbinders 70 und
das innere Lumen 3 des Katheterhauptteils 2 ausgestoßen. Der äuße re Durchmesser
des Katheterhauptteils 2, der kleiner ist als der Durchmesser
des Ostiums der Koronar-Arterie, ist nicht größer als 10 Fr (3,33 mm). Wie
in 13 gezeigt, besteht
das Katheterhauptteil 2 aus dem Basisrohr 4, der
auf der äußeren Oberfläche des
Basisrohrs 4 gebildeten Verstärkungsschicht 41 und
der Harzschicht 5, die die äußere Oberfläche der Verstärkungsschicht 41 abdeckt.
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Wie
vorhergehend beschrieben, ist das Katheterhauptteil 2 in
fünf Bereiche
eingeteilt, den Bereich 22, den Bereich 23, den
Bereich 24, den Bereich 25 und den Bereich 26 gesehen
vom proximalen Ende 21 aus. Das erste lineare Element mit
einer relativ hohen Steifigkeit und das zweite lineare Element mit
einer relativ niedrigen Steifigkeit werden zum Bilden der Harzschicht 5 in
jedem dieser Bereiche 22 bis 26 verwendet. Insbesondere
werden diese ersten und zweiten lineare Elemente um das Basisrohr 4 herum
spiralförmig
gewickelt, wie in den 4 und 5 gezeigt oder zum Bilden
eines Netzes, wie in den 8 bis 10 gezeigt, gefolgt vom Schmelzen und
anschließendem
Festwerden des geschmolzenen Materials, um so die Harzschicht 5 zu
bilden.
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Um
spezifischer zu sein, wird in dieser Ausführungsform des Führungskatheters
jeder Bereich wie folgt aufgebaut. Insbesondere wird die Harzschicht 5 in
dem Bereich 22 gebildet, in dem nur das erste lineare Element
um das Basisrohr 4 herum angeordnet wird. Die Harzschicht 5 in
dem Bereich 23 wird gebildet, in dem das erste lineare
Element mit einer niedrigen Anordnungsdichte und das zweite lineare
Element mit einer hohen Anordnungsdichte um das Basisrohr 4 herum
angeordnet wird. Die Harzschicht 5 im Bereich 24 wird
gebildet, in dem das erste lineare Element mit einer hohen Anordnungsdichte und
das zweite lineare Element mit einer niedrigen Anordnungsdichte
um das Basisrohr 4 herum angeordnet wird. Die Harzschicht 5 in
dem Bereich 25 wird gebildet, in dem das erste lineare
Element mit einer niedrigen Anordnungsdichte und das zweite lineare Element
mit einer hohen Anordnungsdichte um das Basisrohr 4 herum
angeordnet werden. Weiterhin wird die Harzschicht 5 in
dem Bereich 26 gebildet, in dem nur das zweite lineare
Element um das Basisrohr 4 herum angeordnet wird.
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Aufgrund
des oben beschriebenen besonderen Aufbaus weist der Bereich 22 eine
ausreichende Biegesteifigkeit auf und der Bereich 26 ist
hoch flexibel, was zu einer hohen Sicherheit führt. Andererseits ist in den
Bereichen 23, 24 und 25, die zwischen
den Bereichen 22 und dem Bereich 26 angeordnet
sind, die Biegesteifigkeit niedriger als die im Bereich 22 und
höher als
die im Bereich 26. Infolge dessen wird eine plötzliche
Veränderung
in der Biegesteifigkeit vem Bereich 22 hinüber in den
Bereich 26 verhindert. Auch weist der Bereich 24 eine
Steifigkeit auf, die höher
ist als die der angrenzenden Bereiche 23 und 25. Daher
verleiht der Bereich 24 dem Katheterhauptteil 2 eine
Unterstützungskraft
(back-up force) zum Vermitteln der Gegenwirkung, die durch das Einführen von,
beispielsweise, eines therapeutischen Katheters erzeugt wird, um
zu ermöglichen,
das therapeutische Katheter glatt in einen gewünschten Bereich einzuführen.
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Es
ist wünschenswert,
die Anordnungsdichten des ersten und zweiten linearen Elements an
den Grenzen zwischen den benachbarten Bereichen in den Bereichen 23 bis 26 gleichförmig zu
verändern, um
die Änderung
in der Biegesteifigkeit gemäßigter zu
gestalten.
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In
dieser Ausführungsform
ist es wünschenswert,
dass das erste lineare Element aus einem Hartmaterial hergestellt
ist, das einen elastischen Biegemodul von 14.000 bis 15.500 kg/cm2 und eine Shore D Härte von 65 bis 74 aufweist.
Es ist auch wünschenswert,
dass das zweite lineare Element aus einem Harzmaterial hergestellt
ist, das einen elastischen Biegemodul von 150 bis 520 kg/cm2 und eine Shore D Härte von 29 bis 38 aufweist.
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Hinsichtlich
der Dichten des ersten linearen Elements und des zweiten linearen
Elements in den Bereichen 23 und 25 ist es wünschenswert,
dass das Flächenverhältnis oder
Gewichtsverhältnis
des ersten linearen Elements zum zweiten linearen Element in einem
Bereich zwischen 1:9 und 5:5, vorzugsweise zwischen 2:8 und 3:7
liegt.
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Hinsichtlich
der Dichten des ersten linearen Elements und des zweiten linearen
Elements im Bereich 24 ist es wünschenswert, dass das Flächenverhältnis oder
Gewichtsverhältnis
des ersten linearen Elements zum zweiten linearen Element innerhalb
eines Bereiches zwischen 9:1 und 5:5, vorzugsweise zwischen 8:2
und 7:3, liegt.
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Das
erste und zweite lineare Element, das um das Basisrohr 4 herum
gewickelt oder geflochten ist, sowie die Verstärkungsschicht 41 sind
zumindest teilweise durch Erwärmen
geschmolzen und anschließend
fest geworden, um die Harzschicht 5 zu bilden. Das Erwärmungsverfahren
und die Erwärmungsbedingungen
der linearen Elemente ist oben beschrieben. Daher ist es wünschenswert,
dass das erste und zweite lineare Element miteinander kompatibel
sind. Geeignete Kombinationen des ersten und zweiten linearen Elements
umfassen beispielsweise eine Kombination von Polyurethan und Polyamid, eine
Kombination von Polyamid und einem Polyamidelastomerem, eine Kombination
von Polyethylen oder Polypropylen und einem Polyolefinelastomerem,
eine Kombination von Polyethylenterephthalat und einem Polyesterelastomerem,
und eine Kombination von einem hoch weichgemachten Polyvinylchlorid
und einem niedrig weichgemachten Polyvinylchlorid. Insbesondere
geeignet sind eine Kombination von einem Polyamid mit einer hohen
Steifigkeit und einem Polyamidelastomer mit einer niedrigen Steifigkeit
und eine Kombination von Polyurethan mit einer hohen Steifigkeit
und einem Polyesterelastomer mit einer niedrigen Steifigkeit.
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Es
ist wünschenswert,
dass die Harzschicht 5 eine Dicke von 10 bis 150 μm aufweist.
Die Dicke der Harzschicht 5, d.h. der äußere Durchmesser des Katheterhauptteils 2,
braucht nicht über
die gesamte Länge
des Katheters 1 konstant sein. Wenn beispielsweise der äußere Durchmesser
des Katheters 1 in einem Bereich auf der Seite des proximalen
Endes größer gemacht
wird als der in einem Bereich auf der Seite des distalen Endbereichs,
ist es möglich, die
Biegesteifigkeit zu verbessern.
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Die
Längen
der Bereiche 22 bis 26, die von der Form, der
Art, usw. des Katheters abhängen,
sind nicht besonders beschränkt.
Geht man aus von einem Führungskatheter
vom Judkins-Typ für
die linke Koronar-Arterie, wie in der Zeichnung gezeigt, ist es wünschenswert,
dass die Längen
dieser Bereiche wie folgt eingestellt werden. Insbesondere ist es
wünschenswert,
dass die Länge
des Bereichs 22 500 bis 1.000 mm ist, dass die Länge des
Bereichs 23 80 bis 150 mm ist, dass die Länge des
Bereichs 24 20 bis 80 mm ist, dass die Länge des
Bereichs 25 5 bis 20 mm ist, und dass die Länge des
Bereichs 26 2 bis 15 mm ist.
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In
dieser Ausführungsform
ist die Steifigkeit des Bereichs 24 zum Verbessern der
Stützkraft (back-up
force) höher
gemacht als die von jeder der beiden Bereiche 23 und 25.
Es ist jedoch auch möglich,
die Dichten des ersten und zweiten linearen Elements über die
Bereiche 23 bis 25 gleich mäßig zu verändern, so dass die Steifigkeit
sich gleichförmig von
der ähnlich
wie im Bereich 22 auf der Seite des proximalen Endes zu
der ähnlich
der im Bereich 26 auf der Seite des distalen Endes gleichförmig verändert. Die
Art der Änderung
der Steifigkeit kann kontinuierlich oder schrittweise sein.
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Die
anderen Elemente des erfindungsgemäßen Katheters werden im folgenden
beschrieben.
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Das
Basisrohr 4, das das innere Lumen 3 definiert,
ist aus einem Material mit niedriger Reibung hergestellt. Weil die
innere Oberfläche
des Basisrohres 4 eine niedrige Reibung aufweist, ist es
möglich, den
Reibungswiderstand des Führungsdrahts,
des Aufweitungskatheters oder dergleichen, die in das innere Lumen 3 eingeführt werden,
zu verringern. Daraus folgt, dass es möglich ist, den Vorgang des
Einführens
des Katheters 1 in ein Blutgefäß entlang des vorausgehenden
Führungsdrahts,
sowie den Vorgang des Herausziehens des Führungsdrahts aus dem Katheter 1,
leicht und ohne Komplikationen auszuführen.
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Es
ist möglich,
jedes beliebige Material zum Bilden des Basisrohrs 4 zu
verwenden, solange die Reibung der inneren Oberfläche niedrig
gehalten werden kann. Beispielsweise ist es möglich, einen Fluorkunststoff,
Nylon 66, Polyetheretherketon, Polyethylen oder Polyamid zum Bilden
des Basisrohrs zu verwenden. Insbesondere ist der Fluorkunststoff empfehlenswerter.
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Die
Fluorkunststoffe umfassen beispielsweise Polytetrafluorethylen,
Polyvinylidenfluorid, Ethylen-Tetrafluorethylencopolymeres,
und Perfluoralkoxyharz. Insbesondere ist Polytetrafluorethylen noch bevorzugter.
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Die
Dicke des Basisrohrs 4 ist bei der vorliegenden Erfindung
nicht besonders beschränkt,
obwohl es wünschenswert
ist, dass die Dicke des Basisrohrs 4 nicht größer als
50 μm ist,
insbesondere nicht größer als
40 μm. Wenn
die Dikke des Basisrohrs 4 unverhältnismäßig groß ist, ist es schwierig, den
Durchmesser des Katheterhauptteils 2 zu verringern.
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Wie
in 13 gezeigt, ist es
wünschenswert, dass
das Basisrohr 4 nicht in einem Bereich angeordnet ist,
der sich zwischen einem mittleren Bereich des Bereichs 26 und
dem distalen Ende erstreckt. In diesem Aufbau ist die Flexibilität im distalen
Endbereich des Katheterhauptteils 2 verbessert, um zu verhindern,
dass die innere Wand eines Blutgefäßes beschädigt wird, was zu einer verbesserten
Sicherheit führt.
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Die
Verstärkungsschicht 41 wird
auf der äußeren Oberfläche des
Basisrohrs 4 gebildet. Es ist wünschenswert, dass die Verstärkungsschicht 41 beispielsweise
aus einem geflochtenen Körper
eines Metalldrahts, wie einem Stahldraht oder einem rostfreien Stahldraht
gebildet ist, im Hinblick auf die Schiebbarkeit, die Drehmoment-Übertragungsfähigkeit,
die Widerstandsfähigkeit
gegen Einknicken und die Druckbeständigkeit. Andere Beispiele
der Verstärkungsschicht 41 umfassen
beispielsweise eine Spule eines harten Materials wie ein Metall,
oder ein aus einem harten Material wie einem Metall hergestelltes,
geschlitztes Rohr.
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Der
Metalldraht, der die Verstärkungsschicht 41 bildet,
ist nicht beschränkt
auf einen Draht, der einen runden Querschnitt wie in der Zeichnung
gezeigt aufweist. Es ist auch möglich,
ein Metallband mit einem flachen Querschnitt zu verwenden. Es ist
wünschenswert,
dass der Metalldraht, der einen runden Querschnitt aufweist, einen
Durchmesser von 10 bis 70 μm
aufweist, vorzugsweise 30 bis 50 μm.
Es ist wünschenswert,
dass das Metallband eine Breite von 100 bis 200 μm und eine Dicke von 10 bis
50 μm aufweist.
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Die
Verstärkungsschicht 41 erstreckt
sich von einem Punkt, der einen vorbestimmten Abstand entfernt vom
distalen Ende des Basisrohrs 4 liegt, zum Abdecken eines
Bereichs auf der Seite des proximalen Endes des Bereichs 26,
und der Bereiche 25, 24, 23 und 22.
Weil die Verstärkungsschicht 41 nicht
so angeordnet ist, dass sie einen Bereich auf der Seite des distalen
Endes des Bereichs 26 abdeckt, wird die Flexibilität im distalen
Endbereich des Katheterhauptteils 2 verbessert, um zu verhindern, dass
die innere Wand eines Blutgefässes
beschädigt wird,
was zu einer verbesserten Sicherheit führt.
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Es
ist möglich,
ein Röntgenkontrastmedium hinzuzufügen, das
beispielsweise ein Metallpulver, das aus Platin, Gold, Silber, Wolfram
oder einer Legierung aus diesen, aus Bariumsulfat, Wismutoxyd oder
einem Verbindungsmittel aus diesen mit dem ersten linearen Element,
dem zweiten linearen Element oder dem Basisrohr 4 hergestellt
ist. In diesem Fall kann die Position des Katheterhauptteils 2 visuell unter
Fluororöntgenografie
während
der Verwendung des Katheters erkannt werden.
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Ein
erfindungsgemäßes Mikrokatheter
(Embolotherapie-Katheter)
wird im folgenden beschrieben. Das Mikrokatheter wird zum Verabreichen
verschiedener therapeutischer Mittel, thrombolischer Materialien,
Kontrastmittel, etc., in gewünschte
Bereiche des Gehirns und abdominaler Organe verwendet.
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14 ist eine Ansicht, die
ein Mikrokatheter entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt, und 15 ist
eine vertikale Querschnittsansicht des in 14 gezeigten Katheters.
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Wie
in 14 gezeigt, umfasst
das Katheter 1 das Katheterhauptteil 2 und das
Ansatzstück 7,
das an dem proximalen Ende 21 des Katheterhauptteils 2 montiert
ist. Das innere Lumen 3 ist innerhalb des Katheterhauptteils 2 derart
gebildet, dass es sich vom proximalen Ende 21 bis zum distalen
Ende erstreckt. Wenn das Katheter 1 in ein Blutgefäß eingeführt wird, wird
ein Führungsdraht
in das innere Lumen 3 eingeführt. Das innere Lumen 3 wird
auch als ein Flüssigkeits-Durchlass
für ein
Röntgenkontrastmittel,
eine medizinische Lösung,
etc. verwendet. Wie in 15 gezeigt,
umfasst das Katheterhauptteil 2 das Basisrohr, die auf
der äußeren Oberfläche des
Basisrohrs 4 gebildete Verstärkungsschicht 41 und
die auf der äußeren Oberfläche der
Verstärkungsschicht 41 gebildete
Harzschicht 5.
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In 14 ist das Katheterhauptteil 2 unterteilt
in den Bereich 22, den Bereich 23, den Bereich 24,
den Bereich 25 und den Bereich 26, vom proximalen
Ende 21 aus gesehen in der genannten Ordnung. Die Harzschicht 5 in
jeder dieser Bereiche wird gebildet, in dem jeweils ein erstes lineares
Element mit einer relativ hohen Steifigkeit und ein zweites lineares
Element mit einer relativ niedrigen Steifigkeit in einer Spiralform
wie in den 4 und 5 gezeigt, oder in einer
Netzform, wie in den 8 bis 10 gezeigt, angeordnet wird,
gefolgt vom Schmelzen und Festwerdenlassen dieser ersten und zweiten
linearen Elemente. Um spezifischer zu sein ist, jeder Bereich des
Mikrokatheters in dieser Ausführungsform
wie folgt aufgebaut. Insbesondere ist die Harzschicht 5 in dem
Bereich 22 gebildet durch Anordnen von lediglich dem ersten
linearen Element um das Basisrohr 4 herum. Die Harzschicht 5 in
dem Bereich 23 wird durch Anordnung des ersten linearen
Elements mit einer hohen Anordnungsdichte und des zweiten linearen
Elements mit einer niedrigen Anordnungsdichte um das Basisrohr 4 herum
gebildet. Die Harzschicht 5 in dem Bereich 24 wird
durch Anordnen des ersten und zweiten linearen Elements mit einer
mittelgroßen Anordnungsdichte
in Bezug auf die in den Bereichen 23 und 25 um
das Basisrohr 4 herum gebildet. Die Harzschicht 5 in
dem Bereich 25 wird durch Anordnen des ersten linearen
Elements mit einer niedrigen Anordnungsdichte und des zweiten linearen
Elements mit einer hohen Anordnungsdichte um das Basisrohr 4 herum
gebildet. Ferner wird die Harzschicht 5 in dem Bereich 26 um
das Basisrohr 4 herum durch Anordnen von lediglich dem
zweiten linearen Element gebildet.
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Aufgrund
des oben beschriebenen speziellen Aufbaus weist der Bereich 22 eine
ausreichende Biegesteifigkeit auf, und der Bereich 26 ist
hochflexibel, was zu einer hohen Sicherheit führt. Des weiteren wird die
Biegesteifigkeit des Katheterhauptteils 2 gleichförmig vom
proximalen Endbereich zum distalen Endbereich hin in der Reihenfolge
der Bereiche 22, 23, 24, 25 und 26 verringert,
was es ermöglicht, eine
außergewöhnliche
Folgefähigkeit
und Widerstandsfähigkeit
gegenüber
Knicken zu erzielen.
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Innerhalb
eines jeden Bereichs kann die Anordnungsdichte des jeweils ersten
linearen Elements und des zweiten linearen Elements konstant eingestellt
werden, obwohl es wünschenswert
ist, die Anordnungsdichte des jeweils ersten linearen Elements und
des zweiten linearen Elements im Grenzbereich zwischen benachbarten
Bereichen innerhalb der Bereiche 22 bis 26 gleichförmig zu
verändern,
um die Änderung
der Biegesteifigkeit gemäßigter zu
gestalten. Des weiteren ist es wünschenswert,
das Verhältnis
des ersten linearen Elements zum zweiten linearen Element innerhalb
der Bereiche 23, 24 und 25 kontinuierlich
oder schrittwei se zu verändern,
um die Biegesteifigkeit des Katheterhauptteils 2 zum distalen
Ende des Katheters hin kontinuierlicher zu verringern.
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In
dieser Ausführungsform
ist es wünschenswert,
dass das lineare Element aus einem Harzmaterial hergestellt ist,
das einen elastischen Biegemodul von 14.000 bis 15.500 kg/cm2 und eine Shore D Härte von 65 bis 74 aufweist.
Des weiteren ist es wünschenswert,
dass das zweite lineare Element aus einem Harzmaterial hergestellt
ist, das ein elastisches Biegemodul von 150 bis 520 kg/m2 und eine Shore D Härte von 29 bis 38 aufweist.
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Im
Hinblick auf die Anordnungsdichten des jeweils ersten linearen Elements
und des zweiten linearen Elements im Bereich 23 ist es
wünschenswert,
dass das Flächenverhältnis oder
das Gewichtsverhältnis
des ersten linearen Elements zum zweiten linearen Element innerhalb
eines Bereichs zwischen 40:60 und 99:1 liegt, vorzugsweise zwischen
50:50 und 95:5.
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Hinsichtlich
der Anordnungsdichte von jeweils dem ersten linearen Element und
dem zweiten linearen Element in dem Bereich 24 ist es wünschenswert,
dass das Flächenverhältnis oder
das Gewichtsverhältnis
des ersten linearen Elements zum zweiten linearen Element in einem
Bereich zwischen 20:80 und 60:40 liegt, vorzugsweise zwischen 30:70
und 50:50.
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Ferner
ist es hinsichtlich der Anordnungsdichte von jeweils dem ersten
linearen Element und dem zweiten linearen Element in dem Bereich 25 wünschenswert,
dass das Flächenverhältnis oder das
Gewichtsverhältnis
des ersten linearen Elements zum zweiten linearen Element in einen
Bereich zwischen 1:99 und 40:60 liegt, vorzugsweise zwischen 5:99
und 30:70.
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Das
auf dem Basisrohr 4 angeordnete erste und zweite lineare
Element und die Verstärkungsschicht 41 sind
zumindest teilweise durch Erwärmen geschmolzen
und dann fest geworden, um die Harzschicht 5 zu bilden.
Das Erwärmungsverfahren,
die Erwärmungsbedingungen
und der geschmolzene Zustand der linearen Elemente wurden bereits
beschrieben. Daher ist es wünschenswert,
die Harzmaterialien des ersten und zweiten linearen Elements miteinander
kompatibel auszuwählen.
Geeignete Kombinationen des ersten und zweiten linearen Elements
umfassen beispielsweise eine Kombination von Polyamid mit einer
hohen Steifigkeit und Polyamidelastomer mit einer niedrigen Steifigkeit,
und eine Kombination von Polyurethan mit einer hohen Steifigkeit
und einem Polyesterelastomer mit einer niedrigen Steifigkeit.
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Es
ist wünschenswert,
dass die Harzschicht 5 eine Dicke von 50 bis 200 μm aufweist.
Die Dicke der Harzschicht 5, d.h. der äußere Durchmesser des Katheterhauptteils 2,
darf nicht über
die gesamte Länge
des Katheters 1 konstant sein. Wenn beispielsweise der äußere Durchmesser
des Katheters 1 in einem Bereich auf der Seite des proximalen
Endes größer gemacht
ist als der in einem Bereich auf der Seite des distalen Endes, kann
die Biegesteifigkeit vergrößert werden.
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Die
Längen
der Bereiche 22 bis 26, die in Abhängigkeit
von der Form, Art, etc. des Katheters angemessen eingestellt werden,
sind in der vorliegenden Erfindung nicht besonders beschränkt. Spricht man
von dem in den Zeichnungen gezeigten Mikrokatheter, ist es wünschenswert,
dass der Bereich 22 750 bis 1.300 mm lang ist, dass der
Bereich 23 5 bis 100 mm lang ist, dass der Bereich 24 5
bis 100 mm lang ist, dass der Bereich 25 100 bis 300 mm
lang ist, und dass der Bereich 26 5 bis 100 mm lang ist.
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Die
anderen Elemente des erfindungsgemäßen Mikrokatheters werden im
folgenden beschrieben.
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Das
Basisrohr 4, das das innere Lumen 3 definiert,
ist aus einem Material mit niedriger Reibung hergestellt. Weil die
innere Oberfläche
des Basisrohrs 4 eine niedrige Reibung aufweist, ist es
möglich,
den Gleitwiderstand des Führungsdrahts,
des Aufweitungskatheters, etc., die in das innere Lumen 3 eingeführt werden,
zu verringern. Daraus folgt, dass es möglich ist, den Vorgang des
Einführens
des Katheters 1 in ein Blutgefäß entlang des vorausgehenden
Führungsdrahts
und den Vorgang des Herausziehens des Führungsdrahts aus dem Katheter 1 leicht
und komplikationslos auszuführen.
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Das
Basisrohr 4 kann aus jedem beliebigen Material gebildet
werden, solange es möglich
ist, die Reibung auf der inneren Oberfläche des Basisrohrs 4 zu
verringern. Beispielsweise ist es möglich, Fluorkunststoffe, Nylon 66,
Polyether-Äther-Keton,
Polyethylen, Polyimid zu verwenden. Insbesondere sind Fluorkunststoffe
wünschenswerter.
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Die
Fluorkunststoffe, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
umfassen beispielsweise Polytetrafluorethylen, Polyvinylidenfluorid
und Perfluoralkoxyharz. Insbesondere ist Polytetrafluorethylen wünschenswerter.
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Die
Dicke des Basisrohrs 4 ist nicht besonders beschränkt, obwohl
es wünschenswert
ist, dass die Dicke des Basisrohrs nicht größer als 50 μm, vorzugsweise nicht größer als
40 μm ist.
Wenn das Basisrohr 4 unverhältnismäßig dick ist, ist es schwierig, den
Durchmesser des Katheterhauptteils 2 gering zu halten.
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In 15 ist das Basisrohr 4 so
angeordnet, dass es sich über
die gesamte Länge
des Katheterhauptteils 2 erstreckt. Jedoch ist es nicht
absolut notwendig, dass sich das Basisrohr 4 über die
gesamte Länge
des Katheterhauptteils 2 erstreckt. Beispielsweise ist
es möglich,
dass das Basisrohr 4 in einem Bereich, der sich zwischen
einem Zwischenbereich des Bereichs 26 und dem distalen
Ende erstreckt, nicht vorhanden ist.
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Die
Verstärkungsschicht 41 zum
Verstärken des
Katheterhauptteils 2 wird auf der äußeren Oberfläche des
Basisrohrs 4 gebildet. In dieser Ausführungsform wird das Verstärkungselement 41 aus
einer Spule gebildet. Alternativ kann die Verstärkungsschicht 41 aus
einem geflochtenen Körper
oder einem Metalldraht, einem geschlitzten Metallrohr oder dergleichen
gebildet werden. Es ist auch möglich,
einen geflochtenen Körper
und eine Spule in Kombination zu verwenden. Beispielsweise wird
ein geflochtener Körper
auf der Seite des proximalen Endes gebildet, und die Spule wird
auf der Seite des distalen Endes des Basisrohrs 4 gebildet.
Weiterhin ist es möglich,
den geflochtenen Körper
und die Spule auf die äußere Oberfläche des
Basisrohrs 4 aufzulaminieren.
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Es
kann zum Bilden der Spule ein metallisches oder ein nicht metallisches
Material verwendet werden. Beispielsweise ist es möglich, ein
metallisches Material spiralförmig
aufzuwickeln, um eine Spule zu bilden, ein nicht metallisches Material
spiralförmig
aufzuwickeln, um eine Spule zu bilden, oder eine Laminatstruktur,
die aus einer Metallschicht und einer Nichtmetallschicht besteht,
spiralförmig
aufzuwickeln, um die Spule zu bilden.
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Das
Metallmaterial umfasst beispielsweise rostfreien Stahl, Nickel-Titan-Legierung,
Platin, Iridium und Wolfram. Diese Metallmaterialien können alleine
oder in Kombination verwendet werden.
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Das
nichtmetallische Material umfasst beispielsweise Kohlenstoff, Polyamid,
Polyethylenterephthalat und Polybutylenterephthalat. Diese Materialien
können
einfach oder in Kombination verwendet werden.
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Der
Windungsabstand der Spule, der nicht besonders beschränkt ist,
sollte in wünschenswerter Weise
2 mm oder weniger betragen, vorzugsweise 0,02 bis 0,5 mm. Wo der
Wicklungsabstand der Spule innerhalb des oben genannten Bereichs
liegt, kann dem Katheterhauptteil 2 eine angemessene Steifigkeit
zugefügt
werden. Es ist nicht absolut notwendig, dass der Windungsabstand
der Spule über
die gesamte Länge
des Katheters gleichförmig
ist. Mit anderen Worten der Wicklungsabstand kann in Abhängigkeit
von dem Bereich des Katheterhauptteils angemessen verändert werden.
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Der
Metalldraht, der die Verstärkungsschicht 41 bildet,
ist nicht beschränkt
auf einen Draht mit einem runden Querschnitt. Es ist möglich, zum
Bilden der Verstärkungsschicht 41 beispielsweise
ein Metallband mit einem flachen Querschnitt zu verwenden. Es ist
wünschenswert,
dass der Metalldraht mit einem runden Querschnitt einen Durchmesser
von 0,03 bis 0,06 mm, vorzugsweise 0,04 bis 0,05 mm aufweist. Andererseits
sollte das Metallband in wünschenswerter
Weise eine Breite von 0,1 bis 1,0 mm und eine Dicke von 0,01 bis
0,05 mm aufweisen.
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Die
Verstärkungsschicht 41,
die aus einer solchen Spule oder einem geflochtenen Körper besteht,
erzeugt einen ausreichenden verstärkenden Effekt, selbst wenn
die Verstärkungsschicht 41 relativ dünn ist.
Daher ist der Katheterhauptteil 2 mit der Verstärkungsschicht 41 vorteilhaft
zum Verringern des Durchmessers.
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In
dieser Ausführungsform
ist eine für
Röntgenstrahlung
undurchsichtige Markierung in dem Teil des Bereichs 26 auf
der Seite des distalen Endes angeordnet. Die für Röntgenstrahlung undurchlässige Markierung 44 ist
vorgesehen, um die Position des Katheterhauptteils 2 unter
der Fluororöntgenographie
visuell zu bestätigen,
wenn das Katheterhauptteil 2 in ein Blutgefäß eingeführt wird.
Die Markierung 44 kann eine beliebige Form aufweisen, wie
eine Spule oder einen Ring. Es ist möglich, die Röntgenstrahlung
undurchlässige
Markierung 44 in einer optionalen Position innerhalb der
Verstärkungsschicht 41 anzuordnen.
Es ist auch möglich,
die Markierung 44 in einer einzigen oder einer Vielzahl
von Positionen anzuordnen. In dieser Ausführungsform ist die für Röntgenstrahlung
undurchlässige
Markierung 44 in einer einzigen Position näher am distalen
Ende als die Verstärkungsschicht 41 in
der Form einer Spule mit einem kleinen Wickelabstand gebildet.
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Das
Material der für
Röntgenstrahlung
undurchlässigen
Markierung 44 umfasst beispielsweise Gold, Platin, Iridium,
Wolfram und eine Legierung davon. Diese Materialien können alleine
oder in Kombination verwendet werden.
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Nebenbei
bemerkt kann, wenn eine Spule aus beispielsweise Wolfram als Verstärkungsschicht 41 verwendet
wird und der Wicklungsabstand der Spule in einem Bereich auf der
Seite des distalen Endes auf beispielsweise 0,05 mm oder weniger
eingestellt wird, dieser spezielle Bereich der Verstär kungsschicht 41 als
die für
Röntgenstrahlung
undurchlässige
Markierung 44 verwendet werden. In diesem Fall kann die
Verstärkungsschicht 41 und
die für
Röntgenstrahlung
undurchlässige
Markierung 44 aus demselbem Draht oder Band gebildet werden.
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Es
ist auch möglich,
ein Röntgenkontrastmittel
hinzuzufügen,
das ein Metallpulver aus beispielsweise Platin, Gold, Silber, Wolfram
oder einer Legierung daraus, Bariumsulfat, Wismutoxid oder eine Kopplungsverbindung
daraus mit dem ersten linearen Element, dem zweiten linearen Element
oder dem Basisrohr 4 enthält.
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In
dem Katheter 1 in dieser Ausführungsform ist es wünschenswert,
die Oberfläche
des Katheterhauptteils 2, d.h. die Oberfläche auf
der Seite von wenigstens dem distalen Ende der Harzschicht 5,
mit einem hydrophilen Material mit hohem Molekulargewicht (nicht
gezeigt) zu bedecken. In diesem Fall wird die Schmierung erreicht,
wenn die äußere Oberfläche des
Katheterhauptteils 2 in Kontakt mit einem flüssigen Material,
wie Blut oder einer physiologischen Salzlösung gebracht wird, um den
Reibungswiderstand des Katheterhauptteils 2 zu verringern, und
somit die Gleiteigenschaften weiter zu verbessern. Infolge dessen
kann die Bedienbarkeit, insbesondere die Schiebbarkeit, die Folgefähigkeit,
die Beständigkeit
gegen Knicken und die Sicherheit beim Schritt des Einführens des
Katheters weiter verbessert werden.
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Andererseits
wird der proximate Endbereich des Katheterhauptteils 2 beim
Schritt des Einführens des
Katheters 1 in ein Blutgefäß manuell bedient. Wenn das
Katheterhauptteil 2 in der Hand des Bedieners beim Einführen des
Katheters 1 in ein Blutgefäß gleitet, wird die Bedienbarkeit
des Katheters 1 verringert. Daher ist es wünschenswert, dass
beispielsweise 150 bis 500 mm des proximalen Endbereichs des Katheterhauptteils 2 nicht
mit einem hydrophilen Material mit hohem Molekulargewicht abgedeckt
ist.
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Das
hydrophile Material mit hohem Molekulargewicht umfasst beispielsweise
ein natürliches oder
synthetisches Material mit hohem Molekulargewicht und Derivate davon.
Insbesondere ist es wünschenswert
zu verwenden: Material auf ein Cellulosebasis mit hohem Molekulargewicht
wie Hydroxypropylcellulose, ein Material auf Polyethylenoxidbasis
mit hohem Molekulargewicht wie Polyethylenglykol, ein Material auf
Maleinanhydridbasis mit hohem Molekulargewicht wie Maleinanhydridcopolymeres wie
Methylvinylether-Maleinanhydridcopolymeres, ein
Material auf Acrylamidbasis mit hohem Molekulargewicht wie Polyacrylamid,
ein wasserlösliches Nylon
wie AQ-Nylon P-70, das von Toray Inc. hergestellt wird, weil mit
diesen Materialien ein niedriger Reibungskoeffizient stabil erzielt
werden kann. In der vorliegenden Erfindung wird ein Material auf
Maleinanhydridbasis mit hohem Molekulargewicht als das wünschenswerteste
hydrophile Material mit hohem Molekulargewicht verwendet. Weiterhin
kann auch ein Derivat, das dadurch hergestellt wird, dass das wasserlösliche Material
mit hohem Molekulargewicht unlöslich
gemacht wird, verwendet werden, insoweit als die Molekularkette
einen Freiheitsgrad aufweist und das Derivat in der Lage ist, Wasser
zu absorbieren.
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Um
die äußere Oberfläche des
Katheterhauptteils 2 mit einem hydrophilen Material mit
hohem Molekulargewicht abzudecken, ist es wünschenswert, dass das Material
mit hohem Molekulargewicht eine kovalente Bindung eingeht mit der
reaktiven funktionellen Gruppe, die in der Harzschicht 5 oder
der Oberfläche
der Harzschicht 5 anwesend ist oder zugeführt worden
ist. In diesem Fall ist es möglich,
eine dauerhaft schmierende Oberfläche zu erzielen.
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Jeder
Typ einer reaktiven funktionellen Gruppe kann verwendet werden,
insofern die funktionelle Gruppe zum Bilden einer chemische Verbindung oder
Kreuzverbindung eine Reaktion mit dem hydrophilen Material mit hohem
Molekulargewicht ausführt.
Die eingesetzten reaktiven funktionalen Gruppen umfassen beispielsweise
die Diazoniumgruppe, Azidgruppe, Isocyanatgruppe, Säurechloridgruppe, Säureanhydridgruppe,
Iminocarbonatgruppe, Aminogruppe, Carboxylgruppe, Epoxygruppe, Hydroxylgruppe
und Aldehydgruppe. Insbesondere ist es wünschenswert, die Isocyanatgruppe,
Aminogruppe, Aldehydgruppe und Epoxygruppe als reaktive funktionelle
Gruppe einzusetzen.