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STAND DER
TECHNIK
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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Brenner für
Gasturbinen, wie in dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 definiert.
Zudem betrifft die Erfindung ein Verbrennungsverfahren für Gasturbinen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 7. Genauer gesagt befasst
sich die vorliegende Erfindung mit einem Brenner und einem Verfahren
zum Betrieb von Gasturbinen mit möglichst geringen Emissionen
von Luftschadstoffen, insbesondere von Stickstoffoxiden (NOx). Ganz besonders ermöglichen der Brenner und der
Prozess den Betrieb von Gasturbinen-Vergasungsbrennern bei hohem
Luftüberschuss
und erhöhtem
Druck.
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Der Entwicklung eines kompakten Brenners,
der in die Gehäuse
von Gasturbinen passen würde
und Verbrennungsprodukte mit einem begrenzten Gehalt an atmosphärischen
Schadstoffen [NOx, Kohlenmonoxid (CO) und
unverbrannte Kohlenwasserstoffe (UHC)] hervorbrächte, ist es lange Zeit nicht
gelungen, ein marktgerechtes Produkt zu liefern. 1981 offenbarte
das amerikanische Patent Nr. 4,280,329 von Rackley et al. einen strahlenden
Oberflächenbrenner
in Form eines porösen,
V-förmigen
Keramikelements. Theoretisch war der vorgeschlagene Brenner interessant,
aber praktisch wies er ernsthafte Mängel auf, wie etwa Zerbrechlichkeit, hohen
Druckabfall durch den Brenner und begrenzte Wärmestromdichte. In der Technik
der strahlenden Oberflächenverbrennung
für Gasturbinen
wurden seit dem Vorschlag von Rackley et al. keine Fortschritte
gemacht.
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Bemühungen zur Minimierung der
Emissionen atmosphärischer
Schadstoffe durch den Betrieb von Gasturbinen wurden auf verschiedene
Lösungsvorschläge gerichtet.
Die amerikanischen Patente Nr. 4,339,924; 5,309,709 und 5,457,953
sind Beispiele von Vorschlägen,
die aufwändige
und kostspielige Geräte einführen. Catalytica
Inc. wirbt für
einen katalytischen Vergasungsbrenner für Gasturbinen, der angeblich (San Francisco
Chronicle, 21. November 1996) gerade bewertet wird. Kein einziger
Vorschlag stellt ein einfaches, kompaktes Gerät bereit, und Katalysatoren
sind kostspielig und haben eine begrenzte Lebensdauer.
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Es ist eine Hauptaufgabe der vorliegenden
Erfindung, kompakte Brenner für
Gasturbinen bereitzustellen, die eine oberflächenstabilisierte Verbrennung
aufweisen, die bei hohen Feuerraten mit hohem Luftüberschuss
vorgenommen wird, um möglichst
geringe Schadstoffemissionen hervorzubringen.
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Eine weitere wichtige Aufgabe ist
es, Brenner für
Gasturbinen bereitzustellen, die eine weitgehende Anpassung der
Wärmestromdichte
erlauben.
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Eine damit zusammenhängende Aufgabe
ist es, kompakte Brenner mit geringem Druckabfall und gleich bleibendem
Betrieb in einem breiten Druckbereich und bei Luftüberschussänderung
bereitzustellen.
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Noch eine andere Aufgabe ist es,
Brenner für
Gasturbinen bereitzustellen, die einfach und haltbar aufgebaut sind.
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Eine weitere Hauptaufgabe der Erfindung
ist es, ein Verfahren zum Betrieb von Gasturbinen bereitzustellen,
um Verbrennungsprodukte mit einem sehr geringen Gehalt an atmosphärischen
Schadstoffen hervorzubringen.
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Diese und andere Merkmale und Vorteile
der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die oben dargelegten Aufgaben werden
jeweils durch einen Brenner für
Gasturbinen nach Patentanspruch 1 und ein Verbrennungsverfahren
für Gasturbinen
nach Patentanspruch 7 erreicht.
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Grundsätzlich ist die in der vorliegenden
Erfindung verwendete Brennerfront ein poröses, wenig leitfähiges Material
aus Metall- oder Keramikfasern, das sich für die strahlende Oberflächenverbrennung
eines dadurch geführten
gasförmigen
Brennstoff/Luft-Gemischs eignet. Eine bevorzugte Brennerfront ist
eine Matte aus puröser
Metallfaser, die, wenn sie bei Atmosphärendruck gezündet wird,
eine strahlende Oberflächenverbrennung
hervorbringt, mit verteilten Teilen oder Bereichen erhöhter Porosität, die Blaufeuerverbrennung
bereitstellen. Eine derartige Brennerfront zeigt 1 des amerikanischen Patents Nr. 5,439,372
von Duret et al., die eine steife aber poröse Matte aus gesinterten Metallfasern
mit verteilten Lochstreifen oder -bereichen offenbaren. Ein Lieferant
einer porösen
Metallfasermatte ist N.V. Acotech S.A. aus Zwevegem, Belgien. Wie
es die Patentinhaber zeigen, werden Lochstreifen in der porösen Matte
gebildet, um Blaufeuerverbrennung bereitzustellen, während die
angrenzenden Bereiche der porösen
Matte strahlende Oberflächenverbrennung
bereitstellen.
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Eine andere Form einer porösen Metallfasermatte,
die von Acotech vermarktet wird, ist ein Gewirk, das aus Metallfasern
bestehendem Garn hergestellt wird. Obwohl das Garn porös ist, stellen
die Zwischenräume des
Gewirks auf natürliche
Art und Weise einheitlich verteilte Stellen erhöhter Porosität bereit.
Daher stellt das Metallfasergewirk eine mit zahlreichen Blaufeuerstellen
vermischte strahlende Oberflächenverbrennung
bereit.
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Noch eine andere Form einer porösen Brennerfront,
die sich für
die vorliegende Erfindung eignet, ist die perforierte Keramikfaserplatte,
die in dem amerikanischen Patent Nr. 5,595,816 von Carswell offenbart
wird und kleine Löcher
aufweist, die für
strahlende Oberflächenverbrennung
wirksam sind, die einfach geändert wird,
um verteilte Bereiche mit größeren Löchern für Blaufeuerverbrennung
aufzuweisen.
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Eine andere Version einer perforierten
Keramik- oder Metallfaserplatte, die sich für die vorliegende Erfindung
eignet, ist eine Platte, die einheitliche Löcher aufweist, die Blaufeuerverbrennung
erzeugen, aber eine solche Platte ist mit einer vorgeschalteten
Anordnung kombiniert, die den Strom auf ausgewählte Teile der Platte beschränkt, so
dass diese Teile mit Oberflächenverbrennung
in einer strahlenden oder fast strahlenden Betriebsart funktionieren.
Eine Ausführungsform
dieses Lösungsvorschlags
könnte
einfach eine andere perforierte Platte einbeziehen, die ein wenig
von der Stromaufseite der Hauptplatte beabstandet ist. Die Löcher der Hilfsplatte
sind so groß und
verteilt, dass einige ihrer Löcher
mit den Löchern
der Hauptplatte übereinstimmen, so
dass diese Löcher
Blaufeuerverbrennung unterstützen.
Die unperforierten Teile der Hilfsplatte, die mit den Löchern der
Hauptplatte übereinstimmen,
behindern den Strom des Brennstoff/Luft-Gemischs zu diesen Löchern, so
dass sie Oberflächenverbrennung
hervorbringen. Diese Hilfsplatte ist nicht unbedingt eine wenig
leitfähige
Platte wie die Hauptplatte, welche die Brennerfront darstellt. In
diesem Fall dient die Hilfsplatte offensichtlich dazu, den Strom
des Brennstoff/Luft-Gemischs durch ausgewählte Bereiche der perforierten,
Keramik- oder Metallfaserplatte zu verringern.
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Eine perforierte Hilfsplatte kann
auch mit den verschiedenen anderen zuvor beschriebenen Brennerfrontformen
verwendet werden; normalerweise trägt die Hilfsplatte dazu bei,
einen einheitlichen Strom des Brennstoff/Luft-Gemischs auf die gesamte
Brennerfront sicherzustellen. Mit dem aus einem Metallfasergarn bestehenden
Gewirk stellt die Hilfsplatte sowohl eine Unterstützung für das Gewirk
als auch einen einheitlichen Strom durch dieses bereit. Daher kann
eine perforierte Hilfsplatte je nach der Brennerfront, mit der sie
kombiniert ist, eine andere Funktion aufweisen. Insofern als die
Brennerfront meistens zylindrisch ist, wie nachstehend beschrieben
werden soll, wird die Hilfsplatte, die ebenfalls zylindrisch sein
kann, nachstehend perforierte Hülse
genannt.
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Der vollständige erfindungsgemäße Brenner
umfasst eine Brennerfront aus porösen Fasern, die über einem
Verteilerkanal mit einem Einlass für die Einsprühung eines
gasförmigen
Brennstoff/Luft-Gemischs angebracht ist, eine perforierte Hülse innerhalb
des Verteilerkanals hinter der Brennerfront und eine Metallauskleidung,
die angeordnet ist, um angrenzend an die Brennerfront eine kompakte
Verbrennungszone bereitzustellen. Ein derartiger Brenner wurde erfolgreich
bei hohen Feuerraten oder hoher Wärmestromdichte und bei hohem
Luftüberschuss
betrieben, um Verbrennungsgase zu erzeugen, die nicht mehr als 5
ppm NOx und kombiniert nicht mehr als 10
ppm CO und UHC enthalten. Durch die Luftüberschussregelung kann der
Brenner Verbrennungsgase abgeben, die nicht mehr als 2 ppm NOx und kombiniert nicht mehr als 10 ppm CO
und UHC enthalten. Alle in der Beschreibung und den Ansprüchen erwähnten ppm
(Partes per millionem) Werte von NOx, CO
und UHC sind Werte, die für
15 % O2, dem Maßstab für Gasturbinen, korrigiert sind.
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Bei den hohen Oberflächenfeuerraten,
die für
Brenner erforderlich sind, die in die Gehäuse von Gasturbinen passen,
also mindestens ungefähr
1,577 kW/m2 (500 000 BTU/hr/sf) (British
Thermal Units pro Stunde pro Quadratfuß) Brennerfront, erzeugen die
Flammen der Bereiche mit erhöhter
Porosität
eine derart starke Nichtoberflächenstrahlung,
dass die normale Oberflächenstrahlung
von den weniger porösen
Bereichen verschwindet. Zweierlei Poren ermöglichen es jedoch, eine oberflächenstabilisierte
Verbrennung, d.h. eine Oberflächenverbrennung,
welche die an der Brennerfront hängenden
blauen Flammen stabilisiert, beizubehalten. Zur Abkürzung werden
Brenner, die Fronten mit zweierlei Poren aufweisen, als oberflächenstabilisierte
Brenner bezeichnet.
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Optisch ist das Aufflammen so kompakt,
dass eine Zone starker Infrarotstrahlung in der Nähe der Brennerfront
zu schweben scheint. Die Kompaktheit des Aufflammens wird durch
die Metallauskleidung gefördert,
welche die an die Brennerfront angrenzende Verbrennung beschränkt. Obwohl
diese oberflächenstabilisierte
Verbrennung je nach Einlasstemperatur bei ungefähr 40 % bis 150 % Luftüberschuss
vorgenommen wird, kann es sein, dass die Verbrennungsprodukte nur
2 ppm NOx und kombiniert nicht mehr als
10 ppm CO und UHC enthalten.
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Die oben genannte Feuerrate von mindestens
ungefähr
500 000 BTU/hr/sf Brennerfront gilt für eine Verbrennung bei Atmosphärendruck.
Insofern als Gasturbinen bei erhöhten
Drücken
funktionieren, ist die Grundfeuerrate mit dem in Atmosphären ausgedrückten Druck
zu multiplizieren. Z.B. bei einem absoluten Druck von 10,3 bar (150
Pfund pro Quadratzoll) oder 10,1 bar (10 Atmosphären), beträgt die minimale Nennfeuerrate
15,770 kW/m2 (5 000 000 BTU/hr/sf). Es ist
völlig
unerwartet und tatsächlich
erstaunlich, dass ein gleich bleibender Betrieb des oberflächenstabilisierten
Brenners bei hohem Druck eine Feuerrate oder eine Wärmestromdichte
in einer Höhe
von 47,310 kW/m2 (15 000 000 BTU/hr/sf)
erlaubt. Diese Wärmestromdichte wird
berechnet, um mindestens zehnmal so groß zu sein wie die des porösen Keramikfaserbrenners
des oben genannten Patents von Rackley et al.; zudem würde sich
die Keramikfaserbeschichtung des Brenners während des Betriebs bei hohem
Druck und hohem Gasstrom auflösen.
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Um die Beschreibung und das Verständnis der
Erfindung zu erleichtern, nehmen wir Bezug auf die beigefügten Zeichnungen.
Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Gasbrenner
in einer ringförmigen Anordnung,
die zwischen einem typischen Luftverdichter und einer Gasturbine
angeordnet ist;
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2 und 3 Schnittansichten verschiedener
Brennergruppierungen um die Welle, die den Verdichter und die Turbine
verbindet;
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4 und 5 Längsschnittdarstellungen verschiedener
Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Brenners;
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6 unterscheidet
sich von 1 dadurch,
dass sie den Brenner in einem Aufnahmeraum außerhalb des Gehäuses der
Gasturbine zeigt;
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7 zeigt
wie 5 noch eine andere
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Brenners;
und
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8, 9, 10 und 11 bilden
vier verschiedene Ausführungsformen
der nach der Erfindung verwendeten Brennerfront ab.
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BESCHREIBUNG
BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1 stellt
schematisch eine Gasturbine 10 mit dem Ablassteil des Luftverdichters 11,
einem Verbrennungsabschnitt 12 und dem Einlassteil der
Turbine 13 dar. Der Verdichter 11 und die Turbine 11 haben
eine gemeinsame Achse 15. Die Brenner 16, die
eine Front 18 mit zweierlei Poren aufweisen, sind ringförmig um die
Welle 15 in dem Verbrennungsabschnitt 12 angeordnet.
In 1 sind zwei Brenner 16 gezeigt,
aber je nach Größe der Gasturbine 10 sind
normalerweise sechs bis zwölf
Brenner 16 einheitlich voneinander beabstandet in dem Verbrennungsabschnitt 12 um
die Welle 15 herum angeordnet. Jeder Brenner 16 ist
zylindrisch und weist eine äußere Metallauskleidung 17 auf,
die von der Brennerfront 18 beabstandet ist.
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Ein Teil der Druckluft, die den Verdichter 11 verlässt, dringt
in den zylindrischen Hals 19 jedes Brenners 16 ein,
und der Rest strömt
außerhalb
der Auskleidungen 17. Jeder Brenner 16 wird von
der Röhre 20,
die sich durch das Gehäuse
der Gasturbine 10 erstreckt, mit gasförmigem Brennstoff versorgt.
Die Röhre 20 mündet zwischen
zwei beabstandeten Blöcken 21 (oder
durch mehrere radiale Löcher
in einem Block 21) in den Hals 19, wodurch der
gasförmige
Brennstoff veranlasst wird, radial in alle Richtungen in die Druckluft,
die durch den Hals 19 strömt, zu strömen. Die sich ergebende Beimischung
aus Brennstoff und Luft füllt
den Brennerverteilerkanal 22. Von dort geht das Brennstoff/Luft-Gemisch
durch die perforierte Hülse 23,
die von der Brennerfront 18 mit zweierlei Poren beabstandet
ist. Die Hülse 23 trägt dazu
bei, einen einheitlichen Strom durch die ganze Brennerfront 18 bereitzustellen.
Nach der Zündung
verbrennt das die Brennerfront 18 verlassende Gemisch in Form
einer kompakten Verbrennungszone, die optisch über die wenig porösen Bereiche
hinweg flammenlos erscheint und über
die sehr porösen
Bereiche hinweg ein gleich bleibendes Flammenbild aufweist (oben
als oberflächenstabilisierte
Verbrennung bezeichnet). Unbedingt erforderlich für die erfindungsgemäße Verbrennung
ist die Zuführung
eines Brennstoff/Luft-Gemischs mit 40 % bis 150 Luftüberschuss
bei einer Feuerrate von mindestens 1,557 kW/m2/bar
(500 000 BTU/hr/sf/atm).
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Ein Teil der Druckluft aus dem Verdichter 11 strömt durch
den Verbrennungsabschnitt 12 in den Raum zwischen und um
die verschiedenen zylindrischen Metallauskleidungen 17,
die mehrere Öffnungen
für den Luftdurchgang
aufweisen. Somit dient die nicht für die Verbrennung verwendete
Druckluft dazu, die Metallauskleidungen 17 abzukühlen und
die Verbrennungsprodukte vor dem Eingang in den Turbinenabschnitt 13 abzukühlen. Die
Auskleidungen 17 erstrecken sich bis zu dem Eingang des
Turbinenabschnitts 13 und geben ein noch heißes, unter
Druck stehendes Gasgemisch an die Tur bine 13 ab, um ihren
Rotor anzutreiben und Energie zu erzeugen. Das den Motor 13 verlassende
expandierte Gasgemisch kann in ein (nicht gezeigtes) Abwärmewiedererlangungssystem
abfließen.
Das geschlossene Ende des Brenners 16 wird in 1 mit der Brennerfront 18 und
der perforierten Hülse 23 gezeigt.
Wahlweise kann das Ende mit einer festen Platte verschlossen sein,
aber der Brenner hat dann natürlich
eine geringere Verbrennungskapazität.
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2 ist
eine schematische Ansicht von fünf
Brennern 16, die parallel zu ihren geschlossenen Enden gesehen
und einheitlich um die Welle 15 herum innerhalb der Verbrennungszone 12 der
Gasturbine 10 beabstandet sind. Die fünf Brenner 16 umfassen
einzelne Metallauskleidungen 17.
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3 ist
mit 2 identisch, außer dass
die einzelnen Auskleidungen 17 durch ein Paar Metallauskleidungen 17A und 17B ersetzt
wurden, welche die Verbrennung aller fünf Brenner 16 in einer
ringförmigen Zone
beschränken.
Druckluft zum Kühlen
der Auskleidungen 17A und 17B und zum Eindringen
in die ringförmige
Verbrennungszone durch die Öffnungen
der Auskleidungen 17A, 17B strömt an der Länge der äußeren Oberfläche der
Auskleidung 17A entlang und an der Länge der inneren Oberfläche der
Auskleidung 17B entlang.
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4 zeigt
eine veränderte
Form des Brenners 16. Das geschlossene Ende E ist durch
eine von einer (nicht gezeigten) Isolierung geschützte undurchlässige Scheibe
abgedichtet. Der kurze Hals 19 ist an einer kreisförmigen Platte 25 angebracht,
die ein mittleres, spitz zulaufendes Loch 26 aufweist.
Die Metallauskleidung 17 ist ebenfalls an der Platte 25 angebracht.
Von der Platte 25 beabstandet ist eine andere kreisförmige Platte 27 mit
einem mittleren Loch 28a, in dem ein spitz zulaufender
Verschluss 29 beweglich ist, um den Zwischenraum zwischen
den Verjüngungen
des Lochs 26 und des Verschlusses 29 anzupassen.
Eine Röhre 20 zur
Versorgung mit gasförmigem
Brennstoff geht durch die Hülse
der Gasturbine 10 und ist mit einer ringförmigen Bohrung 30 in
der Platte 27 verbunden. Die Bohrung 30 weist
mehrere rechtwinklige Öffnungen 31 auf (von
denen nur zwei gezeigt sind), die den gasförmigen Brennstoff auf die Platte 25 ablassen.
Durch den Zwischenraum zwischen den Platten 25, 27 strömende Druckluft
vermischt sich mit dem gasförmigen
Brennstoff, der aus den Öffnungen 31 kommt,
und füllt
den Verteilerkanal 22. Von dort geht das Gemisch einheitlich
durch die ganze zylindrische, perforierte Hülse 23 und die Brennerfront 18,
um in der kompakten Zone zwischen der Front 18 und der
Metallauskleidung 17 einer stabilisierten Oberflächenverbrennung
unterzogen zu werden. Druckluft, die nicht durch den Zwischenraum
zwischen den Platten 25, 27 strömt, strömt an der äußeren Oberfläche der
Auskleidung 17 entlang, um deren Abkühlung vorzunehmen, während ein
Teil der Luft durch mehrere Öffnungen
in der Auskleidung 17 geht, um sich mit den Verbrennungsproduktgasen
zu vermischen und somit ihre Temperatur zu mäßigen.
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4 dient
dazu, eine Möglichkeit
zu zeigen, um eine gründliche
Vermischung des gasförmigen Brennstoffs
und der Druckluft sicherzustellen, und eine Möglichkeit, um die Menge der
in den Verteilerkanal 22 strömenden Druckluft zu regeln.
Durch eine (nicht gezeigte) mechanische oder pneumatische oder elektrische Verbindung,
die sich von dem spitz zulaufenden Verschluss 29 bis zum Äußeren der
Hülse der
Gasturbine 10 erstreckt, kann der Verschluss 29 bewegt
werden, um den Zwischenraum zwischen den Verjüngungen des Verschlusses 28 und
des Lochs 26 zu verengen oder zu erweitern, wodurch die
dem Brennstoff beigemischte Luftmenge geregelt wird. Die Mittel
zum Bewegen des Verschlusses 29 gehören nicht zu der vorliegenden
Erfindung und liegen im Kompetenzbereich des Fachmanns.
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5 zeigt
einen Brenner, der sich von dem in 4 in
vier Hauptpunkten unterscheidet: die Druckluft strömt zu dem
Brenner gegen den Strom der Verbrennungsgase; der zylindrische Brenner
brennt nach innen statt nach außen;
die Metallauskleidung befindet sich innerhalb des Brenners statt
um ihn herum; der Luftanteil aus dem Verdichter, der in den Verteilerkanal
des Brenners strömt,
wird indirekt geregelt, indem der Anteil, der den Brenner umgehen
darf, d.h. nicht in den Verteilerkanal des Brenners eindringt, geändert wird.
Der Brenner 35 befindet sich innerhalb eines Metallgehäuses 36,
das dazu dient, Druckluft zu dem Versorgungsende des Brenners 35 zu
kanalisieren, an dem ein ringförmiger
Verteilerkanal 37 zwischen der zylindrischen Metallwandung 38 und
der zylindrischen Brennerfront 39 gebildet ist. An dem
Versorgungsende des Verteilerkanals 37 sind die Wandung 38 und
die Brennerfront 39 mit einer ringförmigen Scheibe 40 verbunden,
die mehrere Öffnungen 41 aufweist,
die kreisförmig
voneinander beabstandet sind, um als Einlässe zu dem Verteilerkanal 37 zu
dienen. Das gegenüberliegende
Ende des zylindrischen Verteilerkanals 37 ist von einer
ringförmigen
Platte A verschlossen, die mit der Wandung 38 und der Brennerfront 39 verbunden
ist. Die perforierte Hülse 42 innerhalb
des Verteilerkanals 37 umgibt die poröse Brennerfront 39 und
ist davon beabstandet, um einen einheitlichen Strom des Brennstoff/Luft-Gemischs auf die
gesamte Brennerfront 39 hin zu fördern.
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An dem Eingangsende des Brenners 35 ist
ein kreisförmiger
Block 43 mit der ringförmigen
Scheibe 40 verbunden und weist ein mittleres, spitz zulaufendes
Loch 44 auf, das mit der Öffnung der Scheibe 40 zusammenfällt. An
der mittleren Öffnung
der Scheibe 40 ist eine innere, zylindrische Metallauskleidung 45 angebracht.
Druckluft, die auf den Eingang in den Brenner 35 zuströmt, kann
in den Verteilerkanal 37 eindringen, indem sie durch den
Zwischenraum zwischen der Scheibe 40 und der vertieften
Seite 46 des Blocks 43 strömt. Die Druckluft kann gleichzeitig
durch den Zwischenraum zwischen dem spitz zulaufenden Loch 44 und
dem spitz zulaufenden Verschluss 47 strömen. Wie bezüglich des Brenners
aus 4 besprochen, kann
der Verschluss 47 bewegt werden, um den Druckluftstrom
in die zylindrische Auskleidung 45 einzuschränken oder
zu erhöhen.
Im Gegensatz zu 4 wird
die Luftmenge, die in den Verteilerkanal 37 des Brenners 35 strömt, indirekt
geregelt, indem man einen veränderlichen
Anteil der gesamten Luft aus dem Verdichter in die Auskleidung 45 strömen lässt, indem
man einfach den spitz zulaufenden Verschluss 46 auf das
spitz zulaufende Loch 44 zu oder davon weg bewegt.
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Gasförmiger oder verdampfter Brennstoff
wird von der Röhre 48 geliefert,
die durch die Hülse
der (nicht gezeigten) Gasturbine geht, in der das Metallgehäuse 36 eingebaut
ist. Die Röhre 48 geht
auch durch das Gehäuse 36 und
ist mit einer ringförmigen
Bohrung 49 in dem kreisförmigen Block 43 verbunden.
Mehrere einheitlich beabstandete Löcher 50 von der vertieften
Seite 46 des Blocks 43 zu der Bohrung 49 dienen
zum Einsprühen
des Brennstoffs in den Zwischenraum zwischen der Scheibe 40 und
der vertieften Seite 46 des Blocks 43. Die durch
diesen Zwischenraum strömende
Druckluft vermischt sich vollständig
mit dem gasförmigen
Brennstoff, der durch die beabstandeten Löcher 50 eingesprüht wird,
und das Gemisch strömt
in den Brennerverteilerkanal 37. Das Gemisch, das die poröse Brennerfront 39 verlässt, wird
in dem beschränkten
ringförmigen
Raum zwischen der Brennerfront 39 und der perforierten
Auskleidung 45 einer stabilisierten Oberflächenverbrennung
unterzogen. Die durch die Auskleidung 45 strömende Druckluft
kühlt sowohl
die Auskleidung 45 als auch die Verbrennungsproduktgase
durch Vermischen mit diesen.
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Die Gasturbine 55 aus 6 weist ein Gehäuse 56 auf,
das den Luftverdichter 57, die Turbine 58 und die 57, 58 verbindende
Welle 59 einfasst. Zwischen dem Verdichter 57 und
der Turbine 58 befindet sich ein kanalartiger Abschnitt 60,
der den Luftstrom aus dem Verdichter 57 in das an dem Gehäuse 56 angebrachte Außengehäuse 61 führt. Der
zylindrische Brenner 62 ist in dem Gehäuse 61 aufgehängt.
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Der Verteilerkanal 63 des
Brenners 62 weist eine Brennerfront 64 mit zweierlei
Poren auf, die mit dem Brennerhals 65 verbunden ist, der
an dem spitz zulaufenden Loch 66 in der Platte 67 angebracht
ist. Die perforierte Hülse 68 innerhalb
des Verteilerkanals 63 ist von der Brennerfront 64 beabstandet
und fördert
ein einheitliches Strömen
des Brennstoff/Luft-Gemischs auf die gesamte Front 64 zu.
Die Scheibe 69 mit (nicht gezeigter) Schutzisolierung dichtet
das Ende des Verteilerkanals 63 gegenüber dem Hals- oder Einlassende 65 ab.
Die Metallauskleidung 70 ist von der Brennerfront 64 beabstandet
und umgibt diese, wodurch sie dazwischen eine beschränkte Verbrennungszone
bildet.
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Oberhalb der Platte 67 ist
der Block 71 mit dem Loch 72, das über dem
Loch 66 in der Platte 67 zentriert ist, beabstandet.
Der spitz zulaufende Verschluss 73 kann in dem Loch 72 auf
und ab gleiten, um den Zwischenraum zwischen den Verjüngungen
des Lochs 66 und des Verschlusses 73 zu verändern, und
somit die Druckluftmenge verändern,
die von dem Gehäuse 61 und
zwischen der Platte 67 und dem Block 71 in den Verteilerkanal 63 strömt. Gasförmiger oder
verdampfter Brennstoff wird an den Brenner 62 durch mehrere
Röhren 74 geliefert,
die durch das Gehäuse 61 gehen
und mit Sprühdüsen 75 in
dem Block 71 verbunden sind, die den Brennstoff auf die
Platte 67 richten, um eine ordentliche Vermischung mit
der an der Platte 67 entlang und in den Verteilerkanal 62 strömenden Druckluft
zu bewirken.
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Eine stabilisierte Oberflächenverbrennung
erfolgt in dem beschränkten
ringförmigen
Raum zwischen Brennerfront 64 und Auskleidung 70.
Die das Gehäuse 61 füllende Luft
aus dem Verdichter 57, die nicht als Beimischung mit Brennstoff,
der durch die Sprühdüsen 75 eingesprüht wird,
in den Verteilerkanal 63 strömt, strömt durch Öffnungen in der Aus kleidung 70 und
vermischt sich mit den Verbrennungsproduktgasen. Die vermischten
Gase werden von dem kanalartigen Abschnitt 60 in die Turbine 58 geführt.
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Der Brenner aus 7, wie der aus 5, befindet sich in einem Metallgehäuse 80,
aber die Luft aus dem Verdichter dringt statt wie in 5 angegeben länglich radial
durch ein seitliches Rohr 81 ein. Im Gegensatz zu den zuvor
beschriebenen Brennern weist der Brenner 82 eine flache
Brennerfront 83 auf, die sich über einen pfannenartigen Verteilerkanal 84 erstreckt,
der die perforierte Hülse 85 enthält. Diese
Brennerform eignet sich gut für
die Verwendung eines Metallfasergewirks als Brennerfront 83 mit
einer perforierten Hülse 85, die
sowohl als Stütze
für das
Gewirk als auch als Hilfe für
einen einheitlichen Gasstrom über
die ganze Front 83 dient.
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Die Seitenwandung 86 des
Verteilerkanals 84 verbindet die Brennerfront 83 mit
der Platte 87, die das mittlere, spitz zulaufende Loch 88 aufweist,
das als Einlass zu dem Verteilerkanal 84 dient. Von der
Platte 87 beabstandet ist der Block 89 mit dem
mittleren Loch 90. Der spitz zulaufende Verschluss 91 in
dem Loch 90 ist auf das Loch 88 in der Platte 87 zu
oder davon weg bewegbar, um den Druckluftstrom in den Verteilerkanal 84 zu ändern. Mehrere
Röhren 92 gehen
durch das Gehäuse 80 und
sind mit den Sprühdüsen 93 in
dem Block 89 verbunden. Gasförmiger Brennstoff, der von
den Röhren 92 geliefert
wird, trifft auf die Platte 87 und vermischt sich mit der
Druckluft, die von dem Gehäuse 80 in
den Raum zwischen der Platte 87 und dem Block 89 strömt. Das
sich ergebende Gemisch dringt in den Verteilerkanal 84 ein
und tritt durch die Brennerfront 83 mit zweierlei Poren
aus, um einer oberflächenstabilisierten
Verbrennung unterzogen zu werden.
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An der Seitenwandung 86 des
pfannenartigen Verteilerkanals 84 ist eine Metallauskleidung 94 mit mehreren Öffnungen angebracht,
welche die Verbrennung auf eine an die Brennerfront 83 angrenzende
röhrenförmige Zone
beschränkt.
Die Druckluft 80 in dem Gehäuse, die nicht in den Verteilerkanal 84 strömt, um die
Verbrennung zu unterstützen,
strömt
um die Auskleidung 94 herum, um sie abzukühlen und
um durch die Öffnungen
in der Auskleidung 91 zu gehen, um die Verbrennungsgase
durch Vermischen mit diesen abzukühlen.
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8 ist
eine vergrößerte Abbildung
einer porösen
Matte 100 aus gesinterten Metallfasern, die an beabstandeten
Streifen 101 entlang perforiert wurden, wie in dem zuvor
erwähnten
Patent von Duret et al. gelehrt. Diese bevorzugte Brennerfrontform
wird im Allgemeinen mit einer Metall- oder Keramikplatte 102 verwendet,
die von der Stromaufseite der Brennerfront 100 beabstandet
ist. Die Platte 102 wurde zuvor als perforierte Hülse bezeichnet,
weil sie oft gebogen, z.B. wie in 1 und 2 gezeigt zylindrisch, ist.
Die perforierte Hülse 102 mit
vergleichsweise großen
Löchern
ist in dem Verteilerkanal des Brenners angeordnet, um dazu beizutragen,
einen einheitlichen Strom auf die gesamte Brennerfront 100 hin
zu erhalten.
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9 bildet
auf ähnliche
Art und Weise die Brennerfront 103 in Form eines Gewirks
aus Metallfasergarn ab. In diesem Fall dient die perforierte Hülse 102 dazu,
die Front 103 zu unterstützen und den einheitlichen
Gasstrom auf diese hin zu fördern.
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10 zeigt
eine einheitlich perforierte Brennerfront 104 und eine
perforierte Hülse 105 mit
Löchern, die
in beabstandeten Streifen 106 angeordnet sind. Die Front 104 aus
gesinterten Metallfasern kann eine Porosität aufweisen, die zu gering
ist, um eine strahlende Oberflächenverbrennung
bereitzustellen. Die Löcher
in der Front 104 werden gewählt, um eine Blaufeuerverbrennung
bereitzustellen. Die perforierte Hülse 105 ist ausgelegt,
um den Gasstrom auf einige der Löcher
in der Front 104 zu redu zieren. Insbesondere verringern die
unperforierten Bereiche zwischen den perforierten Streifen 106 der
Hülse 105 den
Gasstrom zu den Löchern
in der Front 104, die mit den unperforierten Bereichen übereinstimmen.
Derartige Löcher,
die einen verringerten Strom erhalten, unterstützen die Oberflächenverbrennung,
während
andere Löcher
der Front 104, die mit den perforierten Streifen 106 übereinstimmen,
eine Blaufeuerverbrennung hervorbringen. Statt der gesinterten Metallfaserfront 104 kann
eine einheitlich perforierte Keramikfaserfront verwendet werden,
um eine Oberflächenverbrennung
mit Blaufeuerverbrennung in beabstandeten Streifen hervorzubringen.
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11 zeigt
die Brennerfront 107 abwechselnd mit Streifen 108 mit
kleinen Löchern
und Streifen 109 mit größeren Löchern. Die
Löcher
der Streifen 108 sind bemessen, um eine strahlende Oberflächenverbrennung
hervorzubringen, wenn bei Atmosphärendruck gezündet wird,
während
die größeren Löcher der
Streifen 109 eine Blaufeuerverbrennung ergeben. Als ungefähre Richtlinie
ist der offene Bereich jedes größeren Lochs normalerweise
etwa 20mal so groß wie
derjenige jedes kleinen Lochs. Die Brennerfront 107 besteht
aus einem Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit, das aus Metall- oder
Keramikfasern gebildet ist. Eine bevorzugte Ausführungsform der Brennerfront 107 ist
das Keramikfaserprodukt des zuvor erwähnten Patents von Carswell,
das mit Löchern
in zwei Größen versehen
ist, die dazu geeignet sind, die beiden erwünschten Verbrennungsarten zu
erbringen. Wie in 11 angegeben,
kann die Brennerfront 107 in vielen Fällen ohne perforierte Hülse verwendet
werden.
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Eine Brennerfront von der in 8 abgebildeten Art wird
bevorzugt, um eine Verbrennung zu erzielen, die Produktgase hervorbringt,
die nur 2 ppm NOx oder weniger aber kombiniert
nicht mehr als 10 ppm CO und UHC enthalten. Alle Brennerfronten,
die beschrieben wurden, sind, wenn sie bei einem Druck von mindestens 3
Atmosphären
und einer Rate von mindestens ungefähr 1,557 kW/m2/bar
(500 000 BTU/hr/sf/atm) gezündet werden,
wobei der Luftüberschuss
in dem der Brennerfront zugeführten
Brennstoff/Luft-Gemisch geregelt wird, in der Lage, Verbrennungsproduktgase
abzugeben, die nicht mehr als 5 ppm NOx und
kombiniert nicht mehr als 10 ppm CO und UHC enthalten. Je nach Temperatur
der Druckluft, die dem gasförmigen
Brennstoff beigemischt wird, wird der Luftüberschuss zwischen 40 % und
150 % geändert;
der Anteil an Luftüberschuss
wird im Verhältnis
zu höheren
Temperaturen der Druckluft erhöht,
um eine adiabatische Flammentemperatur im Bereich von 1427 °C bis 1815 °C (2600 °F bis 3300 °F) beizubehalten.
Bevorzugt wird der Luftüberschuss
geregelt, um die adiabatische Flammentemperatur in dem Bereich von
1510 °C
bis 1593 °C
(2750 °F
bis 2900 °F) zu
halten, um den Gehalt an Luftschadstoffen in den Verbrennungsgasen
auf bis zu 2 ppm NOx oder weniger mit kombiniert
nicht mehr als 10 ppm CO und UHC zu senken.
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Versuche, die ausgeführt wurden
mit einem Brenner wie dem aus 4 mit
einer wie in 8 gezeigten
Front, und der bei 10 Atmosphären
mit Erdgas bei einer Rate von 31,540 kW/m2 (10
000 000 BTU/hr/sf) gezündet
wurde, hielten den NOx-Gehalt in den Verbrennungsproduktgasen
unter 2 ppm, obwohl die Temperatur des Brennstoff/Luft-Gemischs
so lange erhöht
wurde wie auch der Luftüberschuss
erhöht
wurde. Insbesondere erzeugten die folgenden Versuche weniger als
2 ppm NOx.
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Die adiabatischen Flammentemperaturen
aller Versuche wurden in dem Bereich von 1510 °C bis 1593 °C (2750 °F bis 2900 °F) gehalten, indem der Luftüberschuss
in den oben angegebenen Bereichen regelt wurde. Anscheinend wurden
eine so hohe Feuerrate und Unterdrückung von NOx bis
auf weniger als 2 ppm noch nie auch nur annähernd erreicht. Ähnlich hervorragende
Ergebnisse kann man erreichen, wenn man die Feuerrate auf 15,770
kW/m2 (5 000 000 BTU/hr/sf) reduziert oder
die Rate auf 47,310 kW/m2 (15 000 000 BTU/hr/sf)
erhöht;
d.h. der Unternehmer hat die Wahl, die Feuerrate bis zu einem Maximum
von mindestens dreimal dem Minimum bei jedem beliebigen Druck zu ändern. Diese
Betriebsanpassungsfähigkeit
ist als solche beachtenswert.
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Obwohl Erdgas ein Brennstoff ist,
der gewöhnlich
für Gasturbinen
verwendet wird, kann der Brenner der vorliegenden Erfindung mit
höheren
Kohlenwasserstoffen, wie etwa Propan, gezündet werden. Flüssige Brennstoffe,
wie etwa Alkohole und Benzin, können
mit dem erfindungsgemäßen Brenner
verwendet werden, wenn der flüssige
Brennstoff völlig
verdampft wird, ehe er durch die poröse Brennerfront geht. Der Begriff
gasförmiger
Brennstoff wurde verwendet, um Brennstoffe einzuschließen, die
normalerweise Gase sind, und solche, die flüssig sind, aber vor dem Durchgang
durch die Brennerfront völlig
verdampft werden. Ein anderes Merkmal der Erfindung ist, dass der
Brenner selbst bei Gasen mit niedrigen BTU-Werten wirksam ist, wie
etwa bei Landauffüllungsgas,
das oft aus nicht mehr als ungefähr
40 Methan besteht.
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Der Begriff Luftüberschuss wurde hier in herkömmlicher
Weise verwendet, um die Luftmenge zu bezeichnen, die über den
stöchiometrischen
Bedarf des Brennstoffes hinausgeht, mit dem sie vermischt wird.
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Der Fachmann kann sich angesichts
der vorhergehenden Lehren leicht Variationen und Änderungen der
Erfindung vorstellen, ohne Geist oder Umfang der Erfindung zu verlassen.
Neben den flachen und zylindrischen Formen der in den Zeichnungen
gezeigten Brennerfronten können
z.B. kegelförmige
und kuppelförmige
Formen verwendet werden. Zahlreiche Patente über Mittel zum Regeln des Druckluftstroms
in die Brenner von Gasturbinen weisen sicherlich auf Ersatzmöglichkeiten
für den
beweglichen Verschluss hin, der in den Zeichnungen schematisch gezeigt
ist, um die in den Brenner eindringende Druckluft zu regeln. Entsprechend sind
der Erfindung nur diejenigen Einschränkungen aufzuerlegen, die in
den beiliegenden Ansprüchen
dargelegt sind.