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DE60007513T2 - Wellendichtung - Google Patents

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Publication number
DE60007513T2
DE60007513T2 DE60007513T DE60007513T DE60007513T2 DE 60007513 T2 DE60007513 T2 DE 60007513T2 DE 60007513 T DE60007513 T DE 60007513T DE 60007513 T DE60007513 T DE 60007513T DE 60007513 T2 DE60007513 T2 DE 60007513T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
sleeve
sealing
shaft seal
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60007513T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60007513D1 (de
Inventor
Jacques Philippe AUBER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dresser Rand SAS
Original Assignee
Dresser Rand SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Dresser Rand SAS filed Critical Dresser Rand SAS
Publication of DE60007513D1 publication Critical patent/DE60007513D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60007513T2 publication Critical patent/DE60007513T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/3464Mounting of the seal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Sealing (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wellendichtung für sich drehende Wellen in Turbomaschinen oder andere unter Überdruck gesetzte Maschinen bzw. Druckmaschinen. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung, gemeinsam mit WO-A-96/33357 eine Wellendichtung mit einem Dichtelement, einem Drehdichtteil, koaxial mit dem Dichtelement montiert und hiermit eines kontaktlose Primärdichtung bildend, zwischen gegenüberliegenden Flächen des Dichtelements und des Drehdichtteils, um im wesentlichen ein Fließen eines Fluids über die Primärdichtung von einer Hochdruckradialseite zu einer Niederdruckradialseite zu vermeiden, ein Dichtungsgehäuse, einer Schiebemuffe angeordnet zwischen dem Dichtungsgehäuse und dem Dichtelement, koaxial zu und in Kontakt mit dem Dichtelement, ein Vorspannmittel zum Drücken der Schiebermuffe weg von dem Dichtgehäuse und gegen das Dichtelement, zum Drängen des Dichtelements axial zu dem Drehdichtteil, und ein erstes Dichtelement, angeordnet um die Schiebermuffe und angeordnet in einem Kanal, in Kommunikation zu der Hochdruckradialseite zum Bilden einer zweiten Dichtung für die Schiebermuffe zischen der Hochdruck- und er Niederdruckradialseite. Eine derartige Wellendichtung ist in WO-A-96/33357 offenbart.
  • Nicht-kontaktierende Wellendichtungen werden oft mit einer Maschinerie für das Komprimieren oder Expandieren eines Gases verwendet (Wasserstoff, Erdgas, Luft, etc.), und die Übertragung des Gases entlang der Welle ist zu vermeiden. Aufgrund des Hochdrucks wird normalerweise eine Hochleistungsmaschine verwendet, und die Wellendichtungen sind so gewählt, dass sie vom Nichtkontakttyp sind, zum Reduzieren der in den Dichtungen aufgebauten Wärme und der Abnutzung der Dichtteile und/oder zum Vermeiden der Komplexität von Öldichtungen und deren zugeordneten Systeme.
  • Ein nicht-kontaktierender Betrieb vermeidet den nicht wünschenswerten Flächenkontakt dann, wenn die Welle sich über einer bestimmten Minimalgeschwindigkeit dreht, die oft als Abhebegeschwindigkeit bezeichnet wird.
  • Nicht-kontaktierende Wellendichtungen erzielen Vorteile gegenüber Dichtungen, wo die Dichtoberflächen in Kontakt zueinander gelangen, aufgrund der Reduktion der Abnutzung und der geringeren Wärmeerzeugung. Artikel mit dem Titel "Grundlagen von Spiralnut nicht-kontaktierenden Flächendichtungen" von Gabriel, Ralph P. (Journal of American Society of Lubrication Engineers Volume 35, 7, Seiten 367-375), und "Verbesserter Leistungsumfang von Film-reitenden Gasdichtungen durch Anheben der hydrodynamischen Wirkungen" von Secy, Joseph (Transaction of the American Society of Lubrication Engineers, Band 23, 1 Seiten 35-44) beschreiben nicht-kontkatierende Dichtungstechnologie und Entwurfskriterien, und sie sind hier durch Bezugnahme mit aufgenommen.
  • Wie bei gewöhnlichen mechanischen Dichtungen besteht eine nicht-kontaktierende Flächendichtung aus zwei Hauptdichtelementen. Zumindest eines der Dichtelemente ist mit flachen Oberflächenvertiefungen versehen.
  • Die Vertiefungen sind kegel- bzw. konusförmig rechtwinklig zu und konzentrisch mit der Drehachse, und der Kegel ist in Richtung entgegengesetzt zu der Drehrichtung der Welle ausgebildet. Bei bekannten kontaktlosen Flächendichtungen sind beide Dichtelemente in der Form von Ringen angrenzend zueinander positioniert, wobei die Dichtoberflächen in Kontakt unter Bedingungen gelangen, dass ein Nulldruckdifferential und eine Drehgeschwindigkeit von Null vorliegt. Einer der Ringe ist normalerweise an der Drehwelle mittels einer Schiebemuffe bzw. Manschette fixiert, und der andere ist in der Dichtgehäusestruktur angeordnet, und er darf sich axial bewegen. Die Wellendichtung ist so entworfen, dass sie eine Axialbewegung des Dichtrings ermöglicht und dennoch vermeidet oder im wesentlichen minimiert, dass das abgedichtete Fluid leckt. Aus diesem Grund ist ein Dichtelement zwischen dem Ring und dem Gehäuse platziert.
  • Wie oben erwähnt, ist zum Erzielen eines nicht-kontaktierenden Betriebs der Dichtung eine der zwei Dichtoberflächen mit flachen Oberflächenvertiefungen versehen, die zum Erzeugen von Druckfiltern wirken, die die zwei Dichtoberflächen auseinanderdrücken. Wird die Größe der. Kräfte, die sich aus diesen Druckfeldern ergeben, groß genug, um die Kräfte zu überwinden, die auf ein Schließen der Abdichtflächen drängen, so werden die Dichtoberflächen getrennt und sie bilden einen Abstand, was zu einem nicht-kontaktierenden Betrieb führt.
  • Wie in den oben referenzierten Artikeln detailliert beschrieben, ist der Charakter der Trennkräfte so, dass sich ihre Größe mit Zunahme der Flächentrennung verringert. Entgegengesetzte oder schließende Kräfte hängen andererseits von dem Dichtdruckniveau ab und sind, als solche, unabhängig von der Flächentrennung. Sie ergeben sich aufgrund der Wirkung des umschlossenen Drucks und der Federkraft, die auf die Rückoberfläche des axial beweglichen Dichtrings wirkt. Da die Trennungs- oder Öffnungskraft von der Trennungsdistanz zwischen Dichtoberflächen abhängt, etabliert sich während dem Betrieb der Dichtung oder bei Auferlegung eines ausreichenden Drucks eine differentielle Gleichgewichtstrennung zwischen beiden Oberflächen von selbst. Dies tritt dann auf, wenn die Öffnungs- und Schließkräfte im Gleichgewicht und gleich zueinander sind. Eine Gleichgewichtstrennung ändert sich konstant in dem Bereich der Zwischenräume. Das Ziel besteht darin, dass der untere Grenzwert dieses Bereichs über Null liegt. Ein anderes Ziel besteht darin, diesen Bereich so schmal wie möglich auszubilden, da an seinem oberen Ende die Trennung zwischen den Flächen zu einer erhöhten Dichtleckage führt. Da nicht-kontaktierende Dichtungen per Definition mit einem Zwischenraum zwischen Dichtoberflächen arbeiten, ist ihre Leckage höher als diejenige einer kontaktierenden Dichtung mit ähnlicher Geometrie. Dennoch bedeutet das Nichtvorliegen des Kontakts eine Abnutzung von Null an den Dichtoberflächen und demnach einen relativ geringen Umfang an hierzwischen erzeugter Wärme. Es ist diese geringe erzeugte Wärme und der Mangel an Abnutzung, der die Anwendung nicht-kontaktierender Dichtungen bei Hochleistungs-Turbomaschinen und anderen Druckmaschinen ermöglicht, wo das umschlossene Fluidgas ist. Turbokompressoren werden zum Komprimieren dieses Fluids verwendet, und da Gas eine relativ geringe Masse hat, arbeiten sie normalerweise mit sehr hohen Geschwindigkeiten und mit einer Zahl von Kompressionsstufen in Serie.
  • Wie in den oben referenzierten Artikeln beschrieben, hängt die Wirksamkeit der Dichtung in großem Umfang von einem sogenannten Balance- bzw. Gleichgewichtsdurchmesser der Dichtung ab. Dies gilt auch für kontaktierende Dichtungen.
  • Wird Druck von dem Außenseitendurchmesser der Dichtung angewandt, so führt die Reduktion des Balance-Durchmessers im Ergebnis zu einer größeren Kraft, die die zwei Sichtflächen aneinander drückt, und somit zu einem kleineren Abstand zwischen den Flächen. Demnach leckt weniger Gas von dem System.
  • Es wurden bekannte Kompressoren zum Komprimieren von Gas bei Eingangsdrücken von einigen 200 bar für die Abgabe von Drücken von einigen 500 bar verwendet. Kontaktlose Wellendichtungen der oben beschriebenen Art werden typischerweise für ein Abdichten gegenüber dem Kompressoreinlassdruck verwendet. Der Trend bei Kompressoranforderungen geht heutzutage zu höheren Einlass- und Abgabedrücken. Demnach führen derartige Druckniveaus zu einem Problem bei kontaktlosen Wellendichtungen, wie sie oben beschrieben sind, und wie sie nun unter Bezug auf die 1, 1a und 2, 2a beschrieben werden.
  • Die 1 zeigt eine Teillängs-Querschnittsansicht durch die Wellendichtungen unter Darstellung der relevanten Strukturelemente einer nicht-kontaktierenden Wellendichtung des oben beschriebenen Typs. Die Wellendichtung ist in einer (nicht gezeigten) Turbomaschine mit aufgenommen, beispielsweise einem Kompressor bei diesem Beispiel. Es ist eine Wellendichtung 1 mit einem (nicht drehenden) Dichtelement oder Ring 2 gezeigt, die koaxial mit der Wellenachse montiert sind (bezeichnet durch das Bezugszeichen 3), und einem Drehdichtteil oder Ring 4, koaxial angeordnet mit dem Dichtring 2, und demnach ebenso mit der Wellenachse 3. Es ist zu erkennen, dass die vertikale Querschnittsansicht nach 1, aus Gründen der Einfachheit, lediglich den Teil der Wellendichtung zeigt, der über der Wellenachse angeordnet ist. Der Dichtring 4 ist an einer inneren Schiebemuffe oder Manschette 5 mit einem Radialflansch 5a montiert, an den der Dichtring 4 angrenzt, und die Manschette 5 ist an der Welle 6 so montiert, dass sich die Welle 6, die innere Manschette 5 und der Drehdichtring 4 miteinander als einzelnes Drehelement drehen. Zusätzlich ist eine Aufnahmemanschette 7 an der Innenmanschette 5 verschraubt. Für die Anordnung mit den Komponenten 4, 5 und 7 wird ein Verstellen in einer Axialrichtung durch einen Anordnungs- bzw. Aufnahmering 21 vermieden, und entlang der entgegengesetzten Axialrichtung durch den Hubdruck, der in dem Kompressor wirkt.
  • Die Wellendichtung hat ein Dichtgehäuse 8 und eine Schiebermanschette bzw. eine Schiebemuffe 9, die zwischen einem radial innen liegenden Flansch 8b des Dichtgehäuses 8 und einem Dichtring 2 angeordnet sind. Die Schiebermuffe hat einen Radialflansch 9b, gegen den eine Vielzahl von Vorspannfedern (eine von diesen, 10, ist in 1 gezeigt) angeordnet bei derselben Axialposition in jeweiligen Sacklöchern 11 in dem radial innen liegenden Flansch 8b und über die Wellenachse verteilt, wirken, zum Schieben der Schiebemuffe 9 gegen den Dichtring 2. Der (sich nicht drehende) Dichtring 2 und der sich drehende Dichtring 4 bilden zusammen eine kontaktlose Primärdichtung dann, wenn die Turbomaschine (oder unteren Überdruck gesetzte Maschine) in Betrieb ist, was im wesentlichen vermeidet, dass Fluid zwischen den Dichtflächen der Primärdichtung fließt, von der Hochdruck radial außen liegenden Seite zu der Niederdruck radial innen liegenden Seite. Die Dichtfläche des Dichtrings 2 hat flache Nuten, die in ihre Vorderoberfläche geschnitten sind, zum Erzeugen der erforderlichen Trennung zwischen den Dichtflächen der Dichtringe 2, 4. Alternativ könnten die Nuten in dem Drehdichtring 4 gebildet sein.
  • Bevorzugte Entwürfe für die Nuten sind in größerem Detail in er offen gelegten Internationalen Anmeldung WO-A-96/15397 der Dresser-Rand Company angegeben, und die bevorzugten Entwürfe für die Nut sind hier durch Bezugnahme mit eingebunden. Das Dichtelement 2 ist normalerweise aus Kohlenstoff oder einem anderen geeigneten Material hergestellt.
  • Wie in 1 gezeigt, besteht für das Dichtelement 2 die Möglichkeit einer begrenzten Axialbewegung gegen die Vorspannkraft der Federn 10. Die Federn bilden eine relativ geringe Netto- bzw. Nennvorspannkraft so, dass dann, wenn sich die Welle bei Normalgeschwindigkeit dreht, die erzeugten Trennkräfte ein Trennen des Dichtrings 4 von dem Dichtring 2 bewirken. Der Abstand zwischen diesen Ringen gleicht sich selbst so an, dass die erzeugten Öffnungskräfte auf der einen Seite und die Summe der erzeugten Schließkräfte und die Federvorspannkraft auf der anderen Seite gleich zueinander sind. Jedoch wirken kann, wenn die Welle ruhig ist, die Federn zum Bewegen des Dichtrings 2 in Kontakt zu dem Drehdichtring 4.
  • Es wird ein Hochdruckgas dem radial äußeren Rand der Dichtringe 2, 4 zugeführt. Normalerweise würde dieses Gas von dem Arbeitsfluid der Maschine abgeleitet. Jedoch könnte es anstelle hiervon ein Reingas sein, das sich für ein Entlüften in der Atmosphäre eignet. In diesem Fall kann das entlüftete Gas ein verbrennbares Gas sein, das zum Brennen durch Rohre geleitet wird (Abfackeln).
  • Der Hochdruck bei der Hochdruckradialseite wirkt um die Rückoberfläche des Dichtelements 2 nach unten zu einem sogenannten Gleichgewichtsbalance-Durchmesser.
  • Sekundärdichtungen 12, 13 sind zum Vermeiden der Hochdruckentlüftung um die Rückoberfläche des Dichtelements 2 zu der Niederdruckradialseite (Atmosphärendruck) vorgesehen. Der Balancedurchmesser ist im wesentlichen durch die Kontaktlinie der Sekundärdichtung 2 mit dem Gehäuse 8 bestimmt.
  • Die erste Sekundärdichtung 12 ist zwischen der Schiebemuffe 9 und dem radial innen liegenden Flansch 8b des Dichtgehäuses 8 vorgesehen. Diese Dichtung kann von jeder geeigneten Form sein, beispielsweise ein üblicher O-Ring oder, wie gezeigt, eine federerregte U-Dichtung. Andere Formen einer Dichtung sind möglich, und die präzise gewählte Form ist nicht wesentlich. Die erste Sekundärdichtung 12 ist, wie in 1, 1a gezeigt, in einem Kanal 14 angeordnet, der in dem sich axial erstreckenden Hauptmuffenabschnitt 9a der Schiebemuffe 9 gebildet ist. Diese Sekundärdichtung presst dichtend gegen die Unterseite des Kanals 14, der in dem sich axial erstreckenden Hauptmuffenabschnitt 9a gebildet ist. Er presst auch dichtend gegen die sich axial erstreckende Innenradialfläche des radialen nach innen gerichteten Flansches 8b, wodurch der Gleichgewichtsbalance-Durchmesser für die Wellendichtung dann definiert wird, wenn sie in ihrem Gleichgewichtsmodus arbeitet.
  • Die weitere Sekundärdichtung 13 ist zwischen der Rückfläche des Dichtrings 2 und dem Radialflansch 9b der Schiebemuffe 9 vorgesehen. Wiederum kann diese Sekundärdichtung die Form eines O-Rings annehmen, oder, wie gezeigt, einer federerregten U-Dichtung oder Y-Dichtung. Die Sekundärdichtung 13 ist in einem Kanal 15 angeordnet, der in der Schiebemuffe 9 gebildet ist. Alternativ könnte der Kanal 15 in dem Dichtelement 2 gebildet sein.
  • Bei Anwendung der Wellendichtung 1 wird das Hochdruck-Arbeitsfluid des Kompressors zu der Hochdruck-Radialseite der Primärdichtung zugelassen. Dieser Druck wirkt auf ein äußeres ringförmiges Gebiet der Vorderfläche des Radialflansches 9a der Schiebemuffe 9, und das äußere ringförmige Gebiet hat einen Innendurchmesser, der durch die Dichtungslinie der Sekundärdichtung 13 gegen den Dichtring 2 und den radialen Außendurchmesser des Radialflansches 9a definiert ist. Das Hochdruckfluid wirkt auch gegen die Rückoberfläche des Schiebefingers und nach unten zu dem Balancedurchmesser. Die Sekundärdichtungen 12, 13 bewirken ein Dichten des angewandten Hochdrucks gegenüber der Niederdruck-Radialseite, was ein Atmosphärendruck ist, wo eine einzelne Schaftdichtung verwendet wird, oder, sofern mehrere Schaftdichtungen in Kaskade vorgesehen sind, bei einem Druck niedriger als der abzudichtende Druck. Aufgrund der Druckdifferenz, die auf dem Bereich der Rückfläche des Radialflansches 9a von Dichtdurchmesser der Dichtung 13 nach unten zu dem Balancedurchmesser wirkt, gibt es eine Nenn- bzw. Nettoschließkraft (nach links in der 1), die auf die Schiebemuffe 9 gegenüber dem Dichtring 2 zu sämtlichen Zeitpunkten wirkt. Die Schließkraft wird ergänzt durch die Wirkung der Vorspannfedern 10, und diese Schließkräfte liegen entlang der Schließrichtung gegen den Dichtring 2 an. Zusätzlich erzeugt das auf die Frontoberflächen des Dichtrings 2 wirkende Hochdruckfluid eine Öffnungskraft, während das auf die Rückflächen nach unten zu dem Dichtdurchmesser der Sekundärdichtung 3 wirkende Hochdruckfluid eine Schließkraft erzeugt. Weiterhin erzeugen die kegelförmigen Oberflächenvertiefungen oder Nuten, die in die Frontfläche des Dichtrings 2 geschnitten sind (oder die Rückfläche des Dichtrings 4) Trenndruckfelder, die zwischen Dichtringen 2, 4 wirken, und die Größe der Druckfelder hängen von der Drehgeschwindigkeit der Kompressorwelle ab. Der abzudichtende Hochdruck, die Tiefen der Vertiefungen oder Nuten und die Größe des Spalts zwischen den Dichtringen 2, 4, beeinflussen ebenso die Größe der Druckfelder. Ob die Dichtringe 2, 4 der Wellendichtung in Kontakt oder getrennt vorliegen, hängt von den Größen der erzeugten Öffnungs- und Schließkräfte ab, sowie von der Nennfedervorspannkraft.
  • Wird der Kompressor gestartet, so bewirkt, sofern sich die Drehgeschwindigkeit der Welle 6 anfänglich aufzubauen beginnt, die Primärdichtung ein Beibehalten einer im wesentlichen fluiddichten Abdichtung zwischen den Hochdruck- und Niederdruck-Radialseiten, mittels dem Dichtkontakt zwischen den Dichtringen 2, 4. Unter diesen Bedingungen ist die durch die Primärdichtung erzeugte Nenntrennkraft unzureichend, um die Summe der Federvorspannkräfte und die Nennschließkraft wirkend auf die Primärdichtung aufgrund des anliegenden Hochdrucks zu überwinden.
  • Wenn jedoch die Kompressor-Wellengeschwindigkeit einen ausreichenden Wert so erreicht, dass der anliegende Fluiddruck adäquat ist, um eine Trennkraft zu erzeugen, die die Nennschließkraft überwindet, die auf den Dichtring 2 wirkt, so beginnt dieser Dichtring mit dem Start einer Bewegung weg von dem Dichtring 4 in eine Gleichgewichtsposition, in der er eine kontaktlose Dichtung zwischen den Drehdichtring 2 und den Nichtdreh-Dichtring 4 beibehält. Wie oben beschrieben, funktionieren die Sekundärdichtungen 12, 13 zu sämtlichen Zeitpunkten zu einem Vermeiden einer Leckage des Hochdruckfluids über die Rückfläche des Dichtrings 2 und der Schiebemuffe 9 hinaus.
  • Ein Beispiel einer Wellendichtung, wie sie oben beschrieben ist, ist offenbart in WO-A-96/33358, die dem vorliegenden Anmelder gehört und der Firma Dresser-Rand Company angegliedert ist.
  • Gemäß einer bekannten Modifikation, gezeigt in 2, wird der Kanal 14, anstelle dass er in der Schiebemuffe 9 gebildet wird, in dem Dichtgehäuse 8 gebildet. Derartige Anordnungen (jedoch lediglich als solche) sind offenbart in EP-A-0591586 von Nippon Pillar Packing Co. Ltd. und US-A-5421593, das demselben Eigentümer gehört.
  • Wellendichtungen von dem oben unter Bezug auf die 1 und 2 beschriebenen Typ arbeiten bei typischen Dichtdrücken von Kompressoren zufriedenstellend, die in der Vergangenheit hergestellt wurden. Typischerweise wurden derartige Kompressoren zum Komprimieren von Gasen bei Drücken von typischerweise ausgehend von ungefähr 300 bar zu ungefähr 500 bar hergestellt. Jedoch verlangt die Industrie nur Kompressoren für das Komprimieren von Gas von 300 bar oder mehr zu 800 bar oder mehr. Andererseits wurde festgestellt, dass existierende Wellendichtungsentwürfe nicht zum Widerstehen gegenüber derartigen Einlassdruckventilen adäquat sind, aus den Gründen, die nun unter Bezug auf die 1a und 2a beschrieben werden.
  • Diese Figuren zeigen in absichtlich übersteigerter Weise für den Zweck der Darstellung die Wirkung des Betriebs unter derartigen Hochdruckwerten. Wie in diesen Figuren gezeigt, deformiert der Hochdruck, der an der Außenfläche des sich axial erstreckenden Hauptmuffenabschnitts 9a der Schiebemuffe 9 zwischen der Dichtung 12 und dem Übergang mit der Rückfläche des Radialabschnitts 9b wirkt, den sich axial erstreckenden Hauptabschnitt nach innen mit einer Dichtung, die sich mit zunehmender axialer Distanz entlang der Axialrichtung weg von der Verbindung zwischen dem sich axial erstreckenden Hauptabschnitt und dem Radialflansch 9a erhöht. Diese Torsionsdeformation wird durch den Buchstaben A in 1a angezeigt. Entsprechend bewirkt der gegen die innenseitige (Front) Fläche des radialen Innenflansches 8b wirkende Hochdruck eine Torsionsdeformierung dieses Flansches nach rückwärts, wie durch den Pfeil B angezeigt ist. Die Konsequenz besteht darin, dass, wie in 1a, 2a gezeigt, der sehr kleine Spalt, der normalerweise zwischen der Innenfläche des radial nach innen gerichteten Flansches 8b und dem Dichtgehäuse 8 besteht, und die Außenfläche des sich axial erstreckenden Hauptmuffenabschnitts 9a der Schiebemuffe 9 vergrößert ist. Mit zunehmendem Hochdruck, der gegen die Sekundärdichtung 12 wirkt und den Spalt zwischen dem Flansch 8b und dem Hauptmuffenabschnitt der Schiebemuffe 9 erweitert, beginnt das Bilden eines Bördels 12b, sofern die Sekundärdichtung 12 durch den sich erweiternden Spalt mit dem Extrudieren beginnt. Gibt es keinen derartigen Bördel bei der Sekundärdichtung 12, so bietet diese Dichtung einen geringen Reibungswiderstandswert zu dem Rückwärtsgleiten in Axialrichtung der Schiebemuffe 9. Beginnt jedoch der Bördel 12b sich zu bilden, so erhöht sich der Reibungswiderstandswert, potentiell signifikant, und selbst zu dem Punkt, wo die Schiebemuffe mit dem Gehäuse 8 vereinigt werden, an. Ferner kann sich beim Anwachsen des Bördels 12b eine zunehmend instabile Situation entwickeln, wodurch die Dichtfähigkeit der Sekundärdichtung 12 progressiv verringert ist, aufgrund des fortlaufenden Extrudierens, bis gegebenenfalls eine instabile Situation erreicht wird, bei der die Dichtung 12 durch den Spalt ausgestoßen oder ausgeblasen wird, was zu einem Fehler der Wellendichtung führt. Es ist zu erwähnen, dass sich der Bördel 12b nicht normalerweise um das gesamte Rückumfangsgebiet der Sekundärdichtung 12 bildet, sondern allgemein lediglich bei einer einzelnen ringförmigen Position um den Dichtungsumfang.
  • Eine mögliche Lösung für dieses Problem wurde dahingehend betrachtet, den Spalt zu minimieren, der zwischen dem Radialflansch 8b und der Schiebemuffe 9 dann existiert, wenn die Wellendichtung nicht angewandt wird, jedoch gibt es eine Grenze dafür, wie weit dieser Spalt sich reduzieren lässt, da die Schiebemuffe 9 frei sein muss, um eine begrenzte Axialbewegung dann zu durchlaufen, wenn die Wellendichtung nicht in Betrieb ist. Ferner ist eine radial nach innen gerichtete Ablenkung des Hauptmuffenabschnitts der Schiebemuffe 9 unvermeidlich, jedoch darf dieser Muffe nicht erlaubt werden, in Kontakt mit der (sich drehenden) Welleninnenmuffe 5 unter vollem Betriebsdruck zu gelangen.
  • Eine andere potentielle Lösung, die betrachtet wurde, war die Anwendung härterer Materialien für die Bildung der Dichtteile der Sekundärdichtung 12 oder die Anwendung von Sicherungsringen aus härterem Material als den Dichtringen selbst für die Sekundärdichtung. Jedoch gibt es eine Grenze dafür, wie hart die ausgewählten Materialien sein können, insbesondere deshalb, weil härtere Materialien weniger wirksam zum Bereitstellen der erforderlichen Dichtwirkung sind und sie ebenso die erzeugten Reibungskräfte erhöhen.
  • Es wurden federerregte Polymerdichtungen vorgeschlagen. Jedoch beträgt der Betriebsdruck, bei dem sich Bördel bei derartigen Dichtungen zu bilden beginnen, ungefähr 200-250 bar.
  • Die vorliegende Erfindung sucht nach der Bereitstellung einer Wellendichtung, die im Hinblick auf die obigen Aspekte verbessert ist und hohen Betriebsdrücken widerstehen kann, in dem Bereich von 0 bar bis 300 bar oder mehr. Sie betrifft eine Wellendichtung sie anfänglich definiert und ist gekennzeichnet durch eine Hilfsmuffe, angeordnet um die Schiebemuffe koaxial hierzu und gehalten in Dichtkontakt mit der Schiebemuffe durch das erste Dichtelement, wobei die Hilfsmuffe für ein Drängen entlang einer Axialrichtung durch Fluiddruck ausgebildet ist, unter der Wirkung bei der Hochdruckradialseite zum Bilden einer Tertiärdichtung.
  • Da der auf die Hilfsmuffe wirkende Fluidhochdruck eine radial nach innen gerichtete Nutz- bzw. Gesamtkraft erzeugt, kann sie so ausgebildet sein, dass der kleine Abstand, der zwischen dem Schieber und den Hilfsmuffen dann besteht, wenn kein Fluiddruck anliegt, zu der Wellendichtung sich nicht in dem Umfang erhöht, wie er bei Wellendichtungen nach dem Stand der Technik auftritt, wie sie unter Bezug auf die 1, 1a und 2, 2a offenbart sind. Demnach gibt es eine reduzierte Tendenz für das Entwickeln eines beachtlichen Reibungswiderstandswerts zwischen dem ersten Dichtelement und dem Dichtgehäuse, oder für das Ausstoßen des ersten Dichtelements unter Hochdruckbetrieb.
  • Die Funktion der Tertiärdichtung besteht lediglich im Beibehalten des Dichtkontakts zwischen dem Dichtgehäuse und der Hilfsmuffe. Idealerweise ist die Geometrie, das Material und der Entwurf der Hilfsmuffe so ausgebildet, dass die Verzerrung der Hilfsmuffe im wesentlichen abgestimmt ist zu derjenigen der Schiebemuffe unter Fluiddruck, so dass der Spalt zwischen diesen zwei Elementen im wesentlichen derselbe bleibt, unabhängig von der Wirkung des Fluiddrucks, wodurch das Risiko einer Bördelbildung an dem ersten Dichtelement vermieden oder minimiert ist.
  • Bevorzugt ist der Kanal, in dem das erste Dichtelement angeordnet ist, in der Schiebemuffe gebildet. Dies maximiert die Schließkraft, die auf die Schiebemuffe dann wirkt, wenn sie unter Hochfluiddruck arbeitet, da dann die durch das erste Dichtelement gegenüber der Schiebemuffe bereitgestellte Dichtung bei einer in radialer Weise nach innen verlegter Stelle angeordnet ist. Alternativ ist der Kanal, in dem das erste Dichtelement angeordnet ist, in der Hilfsmuffe gebildet.
  • Bevorzugt wirkt die Vorspannvorrichtung zwischen der Schiebemuffe und der Hilfsmuffe. Diese Anordnung garantiert, dass der Dichteffekt der Tertiärdichtung integriert zu allen Zeitpunkten beibehalten wird, so dass dann, wenn der Fluiddruck anliegt, vermieden wird, dass er unbeschränkt hinter die Hilfsmuffe zu der Niederdruck-Radialseite geführt wird. Jedoch ist es alternativ für die Vorspannvorrichtung möglich, zwischen dem Dichtgehäuse und der Schiebemuffe zu wirken, da betrachtet wird, dass dann, wenn der Hochfluiddruck auf die Hochdruckradialseite angewandt wird, dann die Hilfsmuffe als Ergebnis der Anordnung der Tertiärdichtung in die Axialrichtung gedrängt wird, was gewährleistet, dass die Tertiärdichtung ihre erforderliche Dichtfunktion ausführt. In ihrer einfachsten Form ist die Tertiärdichtung durch Fläche-zu-Fläche-Kontakt zwischen Querflächen der Hilfsmuffe und des Dichtgehäuses gebildet, wenn die Wellendichtung angewandt wird. Jedoch ist bevorzugt, dass eine getrennte Tertiärdichtung vorgesehen ist, für eine größere Dichtintegrität.
  • Geeignet enthält die Tertiärdichtung einen O-Ring, angeordnet in einem Kanal, der in der Querendfläche der Hilfsmuffe gebildet ist. Gemäß einer Modifikation enthält die Tertiärdichtung einen O-Ring, angeordnet in einem Kanal, der in der Querendfläche des Dichtgehäuses gebildet ist. Alternativ kann sie eine federerzeugte U-Dichtung oder Y-Dichtung enthalten.
  • Normalerweise enthält die Schiebemuffe einen sich axial erstreckenden Hauptabschnitt mit einem Radialflansch bei einem Ende in Fläche-zu-Fläche-Kontakt mit dem Dichtelement. Dieser Entwurf für die Schiebemuffe ist bevorzugt, da dann der sich axial erstreckende Hauptabschnitt dahingehend dienen kann, dass er zum Aufnehmen der erforderlichen begrenzten Axialbewegung der Schiebemuffe dient, während das erste Dichtelement den Dichtkontakt mit der Hilfsmuffe beibehält, und der Radialflansch dient geeignet zum Empfangen der Vorspannkraft der Vorspannvorrichtung und zum Anwenden derselben gegen das Dichtelement. Ferner besteht der Flansch im wesentlichen gegen eine radiale nach innen gerichtete Verzerrung der Schiebemuffe bei einem axialen Ende der Schiebemuffe. Hat die Schiebemuffe diese bevorzugte Form, so enthält die Hilfsmuffe bevorzugt ähnlich einen sich erstreckenden Hauptabschnitt mit einem Radialflansch, der bei einem Ende dem Flansch der Schiebemuffe gegenüberliegt. Diese Anordnung für die Hilfsmuffe hilft beim Gewährleisten, dass ihre Verzerrung unter Druck in großem Maße in Übereinstimmung mit derjenigen der Schiebemuffe konform geht.
  • Bei einer anderen Anordnung hat die Schiebemuffe dieselbe Konstruktion, jedoch liegt die Hilfsmuffe in der Form einer Muffe über ihre gesamte Länge vor. Dann bewirkt in dem Fall, in dem die Wellendichtung angewandt wird, der Hochfluiddruck, der auf die Außenseite des axialen Niederdruck-Endabschnitts der Hilfsdichtung hinter die Dichtstelle des ersten Dichtelements wirkt, ein Biegen dieses Endabschnitts nach innen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass das erste Dichtelement von der Wellendichtung ausgeblasen wird.
  • Zusätzlich kann eine weitere Sekundärdichtung zwischen angrenzenden Radialoberflächen des Dichtrings und der Schiebemuffe vorgesehen sein.
  • Die Tertiärdichtung kann durch eine Lippe vorgesehen sein, die integriert mit dem Dichtgehäuse und der Hilfsmuffe oder von einer der beiden vorstehend ausgebildet ist, wobei die Lippe dichtend die andere Einheit von dem Dichtgehäuse und/oder der Hilfsmuffe kontaktiert. Ferner kann die Sekundärdichtung zwischen dem Dichtring und der Schiebemuffe durch eine Lippe vorgesehen sein, die als Einheit mit einer Einheit von der Schiebemuffe und dem Dichtring oder von diesem vorstehend gebildet wird, und die Lippe wird dichtend in Kontakt mit der anderen Einheit von dem Schiebeelement und dem Dichtring gehalten.
  • Die bevorzugten Ausführungsformen, bei denen eine Lippe jeweils zum Bilden einer direkten Kontaktdichtung zwischen der Schiebemuffe und dem Dichtring oder zwischen der Hilfsmuffe und dem Dichtgehäuse gebildet ist, vermeiden die Anwendung getrennter Dichtelemente; und führen somit im Ergebnis zu einer konstruktionsmäßigen Vereinfachung und zu geringeren Kosten.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform enthält die Schiebemuffe ein inneres Schiebemuffenelement und eine äußere ringförmige Schiebescheibe, wobei die das innere Schiebemuffenelement und die äußere Schiebescheibe jeweils Radialoberflächen haben, die in Kontakt zueinander gehalten werden.
  • Alternativ oder zusätzlich enthält die Hilfsmuffe ein inneres Hilfsmuffenelement und eine äußere ringförmige Hilfsscheibe, wobei das Innenhilfsmuffenelement und die äußere ringförmige Hilfsscheibe jeweilige Radialoberflächen haben, die in Kontakt zueinander gehalten sind.
  • Auf diese Weise sind Torsionskräfte, die in dem Gebiet der Verbindung des Axialerstreckungsabschnitts und des Vorwärts-Radialabschnitts sowohl der einteiligen Schiebemuffe als auch der einteiligen Hilfsmuffe wirken, in großem Umfang eliminiert.
  • Die Wellendichtung kann in einer Turbomaschine oder einer anderen unter internem inneren Druck stehenden Maschine aufgenommen sein, obgleich aus Gründen der Bequemlichkeit die folgende Beschreibung den spezifischen Fall eines Kompressors betrifft, wie bei dem Beispielen des Stands der Technik, die mit Bezug auf die 1, 1a und 2, 2a beschrieben sind.
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung und Darstellung wie sich dieselbe in der Wirklichkeit ausführen lässt, erfolgt nun beispielhaft ein Bezug auf die beiliegende Zeichnung; es zeigen:
  • 1 eine Teillängs-Querschnittsansicht durch eine erste bekannte Wellendichtung zum Darstellen der relevanten Strukturelemente der Dichtung;
  • 1a eine vergrößerte Ansicht eines Teils der Dichtung, zum Darstellen der Verzerrung bestimmter Strukturelemente in übersteigerter Weise für darstellende Zwecke;
  • 2, 2a entsprechende Ansichten zur 1, 1a für eine modifizierte bekannte Anordnung;
  • 3, 3a entsprechende Ansichten zu 1, 1a, jeweils für eine erste Ausführungsform der Erfindung;
  • 3b, 3c jeweils, in einem vergrößerten Maßstab, alternative Formen einer Tertiärdichtung für diejenige, die in der Ausführungsform nach 3, 3a aufgenommen ist;
  • 4 eine Explosionsansicht der Wellendichtung gemäß der ersten Ausführungsform;
  • 5, 5a entsprechende Ansichten zu 3, 3a, jeweils für eine zweite Ausführungsform der Erfindung;
  • 6, 6a entsprechende Ansichten zu 3, 3a, jeweils für eine dritte Ausführungsform der Erfindung;
  • 7 eine Ansicht entsprechend 3a zum Darstellen einer vierten Ausführungsform der Erfindung; und
  • 8 eine Ansicht entsprechend 3a, zum Darstellen einer fünften Ausführungsform der Erfindung.
  • Die Wellendichtungen, die in den 3 und 4, der 5 und den 6, 7 und 8 dargestellt sind, sind identisch zu derjenigen, die oben unter Bezug auf die 1 beschrieben ist, mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Aspekte. In dem Umfang, wie die Konstruktion dieselbe ist, ist dies durch die Anwendung identischer Bezugszeichen angezeigt.
  • Die Wellendichtung 1 enthält zusätzlich eine Hilfsmuffe 20, angeordnet um die Schiebemuffe 9 koaxial hierzu, mit einem schmalen Abstand, der radial die zwei Muffen 9, 20 trennt, und angeordnet in einer Vertiefung 17 in dem radialen inneren Flansch 18b. Die Hilfsmuffe enthält eine sich axial erstreckenden Hauptmuffenabschnitt 20a, der bei einem Ende einen Radialflansch 20b hat, der der Rückfläche des Radialflansches 9b der Schiebemuffe 9 gegenüber liegt. Die Vorspannfedern 10 wirken zwischen den Flanschen von 9b, 20b der Schiebemuffe 9 und der Hilfsmuffe 20, wodurch sie die Hilfsmuffe ferner in die Vertiefung 17 des Dichtgehäuses 8 drängen. Eine Tertiärdichtung 16 erzielt eine im wesentlichen fluidtyp-artige Abdichtung zwischen der nach rückwärts zeigenden Querendfläche des Muffenabschnitts 20a und einer angrenzenden nach vorne zeigenden ringförmigen Querfläche 19 des Dichtgehäuses. Wie gezeigt, hat diese Dichtung bevorzugt die Form einer federerregten Y-Dichtung. Alternativ kann sie ein O-Ring 16' sein, angeordnet in einem Kanal, der in dem Muffenabschnitt 20a (siehe 3b) gebildet ist oder in dem radial nach innen gerichteten Flansch 8b des Dichtgehäuses, oder eine federerregte U-Dichtung 16" (siehe 3c), oder eine federerregte Y-Dichtung. Das erste zweite Dichtelement 12 erzielt eine im wesentlichen fluiddichte Abdichtung zwischen der Hilfsmuffe und der Schiebemuffe 9.
  • Die 4 zeigt eine Explosionsansicht der Wellendichtung mit einer klaren Anzeige der Geometrie der jeweiligen Elemente der Wellendichtung. Die Figur zeigt ebenso die Modifikation, gemäß der die kegelgeformten Nuten in der abdichtenden Fläche des Drehdichtungsrings 4 gebildet sind, anstelle von dem nicht drehenden Dichtring 2.
  • Bei Anwendung der Wellendichtung wirkt das Hochdruckfluid, das bei der Hochdruckfluidseite der Primärdichtung wirkt, wie in dem Fall der bekannten Wellendichtungen gemäß der 1, 1a und 2, 2a gegen die Schiebemuffe 9, zum Bewirken, dass sich der axial erstreckende Muffenabschnitt radial nach innen biegt. Die Verzerrung des sich radial erstreckenden Muffenabschnitts ist progressiv ausgehend von der Axialstelle der Sekundärdichtung 12 entlang der Länge der Schiebemuffe, aufgrund der Druckdifferenz zwischen den Innen- und Außendrücken, die auf den Hauptmuffenabschnitt 20a wirken. Der Flansch 9b widersteht im wesentlichen der Verzerrung der Schiebemuffe in dem Gebiet bei diesem Ende. Die maximal nach innen gerichteten Radialverzerrung tritt bei dem anderen Ende auf.
  • Jedoch verzerrt bei der vorliegenden Ausführungsform, wie in der 3b gezeigt, das auf die Hilfsmuffe wirkende Hochdruckfluid insbesondere um dessen externe Oberfläche ähnlich wie die Hilfsmuffe 20. Demnach ändert sich der schmale Abstand, der zwischen der Außenoberfläche der Schiebemuffe 9 und der Innenoberfläche der Hilfsmuffe 20 besteht, nicht viel, wodurch die Möglichkeit vermieden oder zumindest minimiert wird, dass der auf dies Sekundärdichtung 12 wirkende Hochdruck bewirkt, dass die Dichtung in den Spalt extrudiert wird. Demnach beginnt selbst bei einem Betrieb unter hohen Drücken von beispielsweise 300 bar aufwärts die Sekundärdichtung 12 nicht damit, einen hohen Reibungswiderstandswert der Gleitwirkung der Schiebemuffe entgegenzusetzen, noch wird sie aus dem Kanal 14 der Schiebemuffe 9 ausgestoßen oder ausgeblasen.
  • Es ist bevorzugt, die Hilfsmuffe 20 so zu entwerfen, dass der Spalt zwischen ihr und der Schiebemuffe 9 im wesentlichen konstant bleibt, unabhängig von dem Druck, der bei der Hochdruckradialseite wirkt.
  • Dieses Ergebnis lässt sich durch geeignete Wahl der Geometrie und der Relativdimensionen der Hilfsmuffe 20 und der Schiebemuffe 9 erzielen, und durch geeignete Wahl der Materialien, aus denen diese Komponenten hergestellt sind. Bevorzugt sind die radiale und die ringförmige Steifigkeit der Hilfsmuffe 20 die gleiche wie diejenige der Schiebemuffe 9. Es ist auch bevorzugt, dass die Materialien, aus denen die Hilfsmuffe 20 und die Schiebemuffe 9 hergestellt sind, die gleichen sind, so dass der Spalt zwischen diesen zwei Komponenten im wesentlichen invariant bleibt, unabhängig von Temperaturänderungen.
  • Die Ausführungsform nach 5 zeigt zwei mögliche Modifikationen, die einzeln oder in Kombination angewandt werden können.
  • Die erste Modifikation betrifft lediglich die Aufnahme des sekundären Dichtelements 20 in einem Kanal 14, der in der Hilfsmuffe 20 gebildet ist, anstelle in der Schiebemuffe 9.
  • Die zweite Modifikation besteht darin, dass die Federn 10 nicht bei einem Ende gegen die Hilfsmuffe 20 wirken, sondern lediglich eine Funktion dahingehend haben, dass sie die Schiebemuffe 9 gegen den Dichtring 2 drängen. Dennoch wird mit dieser Anordnung immer noch berücksichtigt, dass eine ausreichende Dichtleistungsfähigkeit durch die Tertiärdichtung 16 gebildet wird, da dann, wenn das Hochdruckfluid bei der Hochdruckradialseite wirkt, es eine Gesamtaxialkraft erzeugt, die zum Drängen der Hilfsmuffe 20 gegen den radial nach innen laufenden Flansch 8b des Dichtgehäuses 8 wirkt, aufgrund der Stellen der Sekundärdichtung 12 und der Tertiärdichtung 16 an der Hilfsmuffe.
  • Es ist zu betonen, dass bei der Ausführungsform nach 5 die Hilfsmuffe 20 nicht irgendeinen Endflansch wie in der Ausführungsform nach 3 und 4 aufweist, jedoch in der Form einer Muffe über den gesamten axialen Umfang vorliegt. Aufgrund der Dichtfunktion der Sekundärdichtung 12 balancieren sich die internen und externen Kräfte, die auf den Axialabschnitt der Hilfsmuffe bei der Hochdruckaxialseite der Sekundärdichtung 12 wirken, miteinander, wohingehend es eine gesamte nach innen gerichtete Radialkraft gibt, die auf den Abschnitt der Hilfsmuffe bei der axialen Seite mit niedrigem Druck der Sekundärdichtung 12 wirkt, was zu einem Verzerren der Hilfsdichtung nach innen zu dem sich axial erstreckenden Muffenabschnitt der Schiebemuffe 9 führt. Die Verzerrung erzeugt die Wirkung zum Minimieren des Spalts zwischen den Schiebe- und Hilfsmuffen an der Niederdruckfluidseite der Dichtung 12, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Ausstoßens der Dichtung 12 minimiert ist.
  • Die 6 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung. Bei dieser Modifikation ist keine Tertiärdichtung 16, wie beispielsweise in 3a gezeigt, durch ein getrenntes Dichtelement vorgesehen. Anstelle ist die Tertiärdichtung durch direkten Dichtkontakt gebildet, zwischen einer Frontfläche einer Lippe 8c, integral mit dem Dichtgehäuse 8 gebildet, und axial und nach vorne von dem radial nach innen laufenden Flansch 8b des Dichtgehäuses 8 vorstehend, sowie der Rückfläche des Axialerstreckungsabschnitts 20a der Hilfsmuffe 20. Alternativ kann die Lippe integriert mit dem Axialerstreckungsabschnitt 20a der Hilfsmuffe 20 gebildet und von diesem nach rückwärts vorstehend gebildet sein, für ein Abdichten gegenüber einer Querfrontfläche des radial nach innen laufenden Flansches 8b. In ähnlicher Weise wird die Anwendung einer Sekundärdichtung 13 in der Form einer getrennten Komponente, wie bei der Ausführungsform nach 3, 3a, durch Bereitstellen einer Lippe 9c vermieden, die von der Frontfläche des Radialflansches 9b der Schiebemuffe 9 nach vorne vorsteht und integriert mit dieser gebildet ist, wie in 6 gezeigt, und die Lippe steht in direktem Dichtkontakt mit der Rückfläche es Dichtrings 2. Alternativ kann die Lippe 9c integriert an der Rückfläche es Dichtrings 2 gebildet sein, und rückwärts vorstehen, für ein Abdichten gegenüber der Frontfläche des Radialflansches 9b der Schiebemuffe 9. Die 6a zeigt die Wellendichtung unter Arbeitsbedingungen.
  • Eine vierte in 7 gezeigte Ausführungsform der Erfindung ist eine Modifikation der Schiebemuffe 9 der dritten Ausführungsform. Bei dieser modifizierten Ausführungsform ist die Schiebemuffe, die eine Einteilkomponente ist, mit einer zweiteiligen Schiebemuffe ersetzt, enthaltend ein inneres Schiebemuffenelement 23 mit einem sich axial erstreckenden Abschnitt 23a und einen Radialflansch 23b bei dem Vorderende des sich radial erstreckenden Abschnitts 23a, und eine äußere ringförmige Schiebescheibe 22, wobei die Schiebescheibe koaxial um die innere Schiebemuffe 23 angeordnet ist. Eine Frontfläche 22' eines inneren radialen Abschnitts der Schiebescheibe 22 wird in dichtenden Kontakt zu der Rückfläche 23' des Radialflansches 23b gehalten. Die Schiebemuffe 23 bewirkt ein Dichten gegenüber dem Dichtring 2 über eine Lippe 23c, die nach vorne von der Frontfläche des Radialflansches 23b vorsteht, wobei die Lippe integriert mit dem Radialflansch 23b gebildet ist und in direktem Kontakt mit der Rückfläche des Dichtrings 2. Alternativ kann die Lippe integriert an der Rückfläche des Dichtrings 2 gebildet sein und rückwärts für ein Abdichten gegenüber einer Vorderfläche des Radialflansches 23b vorstehen.
  • Ein Vorteil einer zweiteiligen Schiebemuffe besteht darin, dass Torsionskräfte, wie sie in dem Gebiet der Verbindung zwischen dem Radialabschnitt 9b und dem sich axial erstreckenden Abschnitt 9a der Einkomponenten-Schiebemuffe 9 auftreten, wenn die Wellendichtung in Betrieb ist, in großem Umfang eliminiert sind.
  • Eine fünfte in 8 gezeigte Ausführungsform der Erfindung ist eine Modifikation der vierten Ausführungsform. Bei der fünften Ausführungsform ist die Hilfsmuffe 20, die eine Einteilkomponente ist, durch eine zweiteilige Hilfsmuffe ersetzt, enthaltend ein inneres Hilfsmuffenelement 24 und eine äußere ringförmige Hilfsscheibe 25. Die äußere ringförmige Hilfsscheibe ist koaxial um das innere Hilfsmuffenelement 24 bei ihrem vorderen Ende angeordnet, und das innere Hilfsmuffenelement und die äußere ringförmige Hilfsscheibe haben jeweilige Front- und Rückradialoberflächen 24' und 25', die dichtend in Kontakt zueinander gehalten werden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform ist die Schiebemuffe eine einteilige Konstruktion (wie sie beispielsweise unter Bezug auf die 6, 6a beschrieben ist), und die Hilfsmuffe ist eine zweiteilige Konstruktion (beispielsweise unter Bezug auf die 8 beschrieben).
  • Wie in dem Fall der zweiteiligen Schiebemuffe der vierten Ausführungsform, besteht ein Vorteil des Ersetzens der Einkomponenten-Hilfsmuffe mit einer zweiteiligen Hilfsmuffe darin, dass Torsionskräfte, wie sie in dem Gebiet der Verbindung zwischen dem Radialflansch 20b und dem Axialerstreckungsabschnitt 20a der Einkomponenten-Hilfsmuffe 20 dann auftreten, wenn die Wellendichtung in Betrieb ist, in großem Umfang eliminiert sind. Weiterhin deformiert sich, wenn in Betrieb, die zweiteilige Hilfsmuffe in übereinstimmender Weise mit der Deformation in der Schiebemuffe.
  • Unter normalen Betriebsbedingungen, wie gezeigt in den 6a, 7 und 8, ist die auf die Lippendichtungen 8c, 23c wirkende Kraft aufgrund des sehr hohen in dem Kompressor wirkenden Fluiddrucks sehr groß, aufgrund der relativ kleinen Kontaktfläche der Lippendichtungen, und demnach wird eine im wesentlichen fluiddichte Abdichtung beibehalten.
  • Die Lippendichtanordnungen, die in den in 6, 6a, 7 und 8 gezeigten Ausführungsformen verwendet werden, vermeiden die Anwendung getrennter Dichtelemente, die als die Sekundärdichtung 13 und die Tertiärdichtung 16 gemäß der in den 3, 3a gezeigten Ausführungsform dienen. Dies führt im Ergebnis zu einer konstruktionsmäßigen Vereinfachung und demnach zu geringeren Kosten.
  • Als eine Alternative zu der Vorspannfeder kann eine Wellenfeder, beispielsweise in der Form eines einzelnen Kreisrings eines geeigneten Bogenmaterials, z.B. Metall (oder mehrere zusammengestapelt) so deformiert sein, dass sie sukzessive Wellenbewegungen bei unterschiedlichen Winkelpositionen um die Achse des Kreisrings bilden. Der deformierte Kreisring wird zwischen dem primären Dichtring 2 und der Hilfsmuffe 20 oder dem radial nach innen laufenden Flansch 8b (wie der Fall sein mag) deformiert, wobei die erforderliche Vorspannwirkung in der Art und Weise einer Blattfeder bereitgestellt wird.
  • In den beschriebenen Ausführungsformen ist die Quelle für das Hochdruckfluid das Arbeitsfluid des Kompressors, dessen Druck sich entsprechend mit zunehmender Kompressor-Betriebsgeschwindigkeit erhöht. Wo eine getrennte Quelle für das Hochdruckfluid gegenüber dem Arbeitsfluid verbessert wird, wird dessen Druck normalerweise bei einem vorgegebenen Abgabedruck gehalten. Ruht der Kompressor, so ist die auf die Primärdichtung wirkende Gesamtkraft vorzugsweise eine Schließkraft, wobei der Dichtring 2 gegen den Dichtring 4 gehalten wird. Jedoch ist dann, wenn der Kompressor mit der Geschwindigkeit ausreichend nach oben gegangen ist, die Trennkraft, erzeugt durch die kegelförmigen Nuten oder Vertiefungen in dem einen Dichtring oder dem anderen Primärdichtring ausreichend, um die zwei Ringe zu trennen. Demnach ist der Betrieb im wesentlichen derselbe wie in dem Fall, in dem das Arbeitsfluid des Kompressors die Quelle des Hochdruckfluids ist. Obgleich es in dieser Ausführungsform bevorzugt ist, dass der Dichtring 2 gegen den Dichtring 4 gehalten ist, wenn der Kompressor in Ruhe vorliegt, ist es für die Wellendichtung möglich, unter Ruhebedingungen geringfügig zu öffnen, da die wesentliche Anforderung lediglich darin besteht, dass die Wellendichtung einen kontaktlosen Betrieb dann bereitstellt, wenn der Kompressor bei normaler Betriebsgeschwindigkeit arbeitet.

Claims (18)

  1. Eine Wellendichtung mit einem Dichtelement (2), einem Drehdichtteil (4), koaxial mit dem Dichtelement montiert und hiermit eine kontaktlose Primärdichtung bildend, zwischen gegenüberliegenden Flächen des Dichtelements (2) und des Drehdichtteils (4), um im wesentlichen ein Fließen eines Fluids über die Primärdichtung von einer Hochdruckradialseite zu einer Niederdruckradialseite zu vermeiden, ein Dichtungsgehäuse (8), einer Schiebefmuffe/Manschette (9) angeordnet zwischen dem Dichtgehäuse und dem Dichtelement, koaxial zu und in Kontakt mit dem Dichtelement (2), ein Vorspannmittel (2) zum Drücken der Schiebermuffe (9) weg von dem Dichtgehäuse (8), um gegen das Dichtelement (2) zum Drängen des Dichtelements axial zu dem Drehdichtteil (4), und ein erstes Dichtelement (12), angeordnet um die Schiebermuffe (9) und angeordnet in einem Kanal (14), in Kommunikation zu der Hochdruckradialseite zum Bilden einer zweiten Dichtung für die Schiebermuffe (9) zwischen der Hochdruck- und Niederdruckradialseite, gekennzeichnet durch eine Hilfsmuffe (20), angeordnet um die Schiebermuffe (9) koaxial hierzu und gehalten in Dichtkontakt mit der Schiebermuffe (9) durch das erste Dichtelement (12), wobei die Hilfsmuffe für ein Drängen entlang einer Axialrichtung durch Fluiddruck ausgebildet ist, unter Wirkung bei der Hochdruckradialseite zum Bilden einer Tertiärdichtung (16) zwischen der Hilfsdichtung (20) und dem Dichtungsgehäuse (8).
  2. Eine Wellendichtung nach Anspruch 1, wobei der Kanal (14), in dem das erste Dichtelement (12) angeordnet ist, in der Schiebermuffe (9) gebildet ist.
  3. Eine Wellendichtung nach Anspruch 1, wobei der Kanal (14), in dem das erste Dichtelement (12) angeordnet ist, in der Hilfsmuffe (20) gebildet ist.
  4. Eine Wellendichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Vorspannmittel (10) zwischen der Schiebermuffe (9) und der Hilfsmuffe (20) wirkt.
  5. Eine Wellendichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Vorspannmittel (12) zwischen dem Dichtungsgehäuse (8) und der Schiebermuffe (9) wirkt.
  6. Eine Wellendichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Tertiärdichtung (16) durch Fläche-zu-Fläche-Kontakt zwischen Querflächen der Hilfsmuffe und des Dichtgehäuses dann gebildet ist, wenn die Wellendichtung verwendet wird.
  7. Eine Wellendichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Tertiärdichtung (16) einen O-Ring (17) enthält, angeordnet in einem Kanal (18), der an der Querendfläche der Hilfsmuffe (9) gebildet ist.
  8. Eine Wellendichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Tertiärdichtung (16) eine O-Ring (17) enthält, angeordnet in einem Kanal (18), gebildet bei der Querendfläche des Dichtungsgehäuses (8).
  9. Eine Wellendichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Tertiärdichtung (16) eine mit Feder erregte U-Dichtung enthält.
  10. Eine Wellendichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Tertiärdichtung (16) eine mit Feder errechte Y-Dichtung ist.
  11. Eine Wellendichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Schiebermuffe (9) einen sich axial erstreckenden Hauptabschnitt (9a) enthält, mit einem Radialflansch (9b) bei einem Ende in Fläche-zu-Fläche-Kontakt zu dem Dichtelement (2), und die Hilfsmuffe (20) ebenso einen sich axial erstreckenden Hauptabschnitt enthält, mit einem Radialflansch (20b) bei einem Ende gegenüberliegend dem Flansch (9a) der Schiebermuffe (9).
  12. Eine Wellendichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Schiebermuffe (9) einen sich axial erstreckenden Hauptabschnitt (9a) enthält, mit einem Radialflansch (9b) bei einem Ende in Fläche-zu-Fläche-Kontakt zu dem Dichtelement (2), und die Hilfsmuffe (20) in der Form einer Muffe über ihrer gesamten Länge vorliegt.
  13. Eine Wellendichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, zusätzlich enthaltend eine weitere Sekundärdichtung (13) zwischen angrenzenden Radialflächen des Dichtrings (2) und der Schiebermuffe (9).
  14. Eine Wellendichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Tertiärdichtung (16) gebildet ist durch eine Lippe (8c), gebildet integriert an und vorstehend von dem Dichtungsgehäuse (8) und/oder der Hilfsmuffe (20), wobei die Lippe dichtend die andere Einheit Dichtgehäuse und/oder Hilfsmuffe kontaktiert.
  15. Eine Wellendichtung nach Anspruch 13, rückbezogen auf einen der Ansprüche 1 bis 11, oder nach Anspruch 14, wobei die Sekundärdichtung (13) zwischen dem Dichtring (2) und der Schiebermuffe (9) durch eine Lippe (9c) vorgesehen ist, gebildet integriert an und vorstehend von der Schiebermuffe (9) und/oder dem Dichtring (2), wobei die Lippe Dichtringkontakt mit der anderen Einheit Schieberelement und/oder Dichtring gehalten ist.
  16. Eine Wellendichtung nach Anspruch 14 oder 15, wobei die Schiebermuffe (9) ein inneres Schiebermuffenelement (23) und eine äußere ringförmige Schieberscheibe enthält, mit jeweiligen Radialoberflächen (23', 22'), gehalten in Kontakt zueinander.
  17. Eine Wellendichtung nach Anspruch 14, 15 oder 16, wobei die Hilfsmuffe (20) ein inneres Hilfsmuffenelement (24) enthält und eine äußere ringförmige Hilfsplatte (25), wobei das innere Hilfsmuffenelement und die äußere ringförmige Hilfsplatte jeweils Radialoberflächen (24', 25') haben, die in Kontakt zueinander gehalten sind.
  18. Eine Turbomaschine oder eine andere unter Druck gehaltene Maschine mit einer Wellendichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche.
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