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1. Gebiet
der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf ein Zahnfarbtonsystem zum Messen der natürlichen
Zahnfarbe, indem man die natürlichen
Zahnfarben anhand der dreidimensionalen Koordinaten Wert, Farbsättigung und
Farbton klassifiziert und indem man Zahnfarbproben (Farbtöne) äquidistant
in Bezug auf den Gesichtssinn anordnet.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Das Zahnfarbtonsystem (mit anderen
Worten Zahnfarbtonhilfen) ist das Zahnsystem, das aus Farbproben
besteht, die notwendig sind, um den Patienten zufriedenzustellen,
indem man die Farbe von Zahnprothesen einschließlich künstlicher Zähne an die natürliche Zahnfarbe
des Patienten anpasst, was Prothesen ästhetisch verbessert. Bei dem
Vorgang der Herstellung von Zahnprothesen müssen Informationen über die Zahnfarbe
des Patienten in den Anweisungen enthalten sein, die auf einer Rezeptkarte
stehen, die vom Zahnarzt zum Labortechniker gesandt wird. Daher
ist es in einer Zahnklinik unerlässlich,
eine Farbe auszuwählen, die
zur natürlichen
Zahnfarbe des Patienten passt, und die entsprechende Information
an das Labor zu senden. Da das Interesse der Patienten an der Zahnästhetik
zugenommen hat, hat auch die Wichtigkeit genauer Informationen schnell
zugenommen.
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Wie allgemein bekannt ist, werden
die vom menschlichen Auge wahrgenommenen Farben durch dreidimensionale
Koordinaten beschrieben: Wert (Helligkeitsniveau), Farbsättigung
und Farbton. Diese Koordinaten sind als Munsell-System (Munsell,
1905) wohlbekannt, da seine Farbproben in wahrnehmungsmäßig gleichen
Abständen
angeordnet sind. Mit der Entwicklung der Farbwissenschaft trat jedoch
die Existenz der inhärenten
chromatischen Verzerrungen im Farbraum des Munsell-Systems zu Tage.
Der Abstand der Farbproben erfordert einen nichtverzerrenden Farbraum,
wie die später
entwickelte und international akzeptierte Colorimetrie für reflektive
Materialien, CIELAB (CIE 1978).
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Herkömmliche Zahnfarbtonhilfen sind
jedoch nicht logisch oder wissenschaftlich angeordnet und entsprechen
nicht einmal der gemessenen Zahnfarbe. Farbtonhilfen für alle Zahnrestaurationsmaterialien
beruhen auf den altbewährten
Porzellan-Farbtonhilfen, die entwickelt wurden, um die verfügbaren Farbtöne von Porzellanzähnen darzustellen.
Die Farbtöne
entwickelten sich durch einen Vorgang der Beliebtheitsselektion, durch
die Farbtöne,
die als näher
an der Zahnfarbe wahrgenommen wurden, hinzugefügt und die am wenigsten beliebten
entfernt wurden. Dieses Konzept hat sich seit der Einführung von
Porzellan vor über
zweihundert Jahren nicht verändert.
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Die Zahnfarbe ist auf gelblich bis
rötlich
beschränkt
und bedeckt einen Bereich von etwa 1% des gesamten Farbraums. Überdies
enthalten vorhandene Zahnfarbtonhilfen nur 6–12% des oben genannten 1%-Bereichs
des gesamten Farbraums. Da diese Zahnfarbtonhilfen außerdem durch
Erfahrung ausgewählt wurden,
ist die Verteilung ihrer Farben im Farbraum nicht gleichmäßig. Dementsprechend
ist das Ergebnis ihrer Verwendung inkorrekt und nicht effektiv,
so dass es schwierig ist, die Farbe von Prothesen an die natürliche Zahnfarbe
des Patienten gemäß dem Gesichtssinn
anzupassen.
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Um dieses Problem zu lösen, wurde
in den letzten Jahren von Hall ein Zahnfarbtonsystem entwickelt, das
die Farbwissenschaft anwendet, wobei er bestehende Verfahren und
Probleme bewertete und die Schwierigkeiten der Farbanpassung quantifizierte.
Ein Zahnfarbordnungssystem wurde entwickelt, das zum Aufbau eines
Zahnfarbatlas führte,
der zur leichten Verwendung zusammengestellt wurde und die genaue
Messung der Zahnfarbe und des Potentials der perfekten Farbanpassung
ermöglichte
(Hall 1991 und US-Patent Nr. 5,498,157).
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In dem von Hall entwickelten Zahnfarbtonsystem
sind die Farbproben wie ein Gitter im Farbraum in gleichen Abständen angeordnet,
die in der Nähe
des Schwellenwerts der Fähigkeit
des menschlichen Sehens zur Unterscheidung von Farben liegen. Sie
bestehen aus Werten in 5 Schritten (bezeichnet als 1, 2, 3, 4 und 5
in der Reihenfolge der Helligkeit), Farbsättigungen in 3 Schritten (bezeichnet
als 1, 2 und 3 in der Reihenfolge schwache, mittlere und starke
Sättigung)
und Farbtönen
in 3 Schritten (bezeichnet als L, M und R in der Reihenfolge gelblich,
mittel und rötlich),
was insgesamt 5 × 3 × 3 = 45
Farbproben als Grundzusammensetzung des Systems ergibt. Mit dieser
Zusammensetzung wurde das erste wissenschaftlich fundierte Zahnfarbtonsystem
realisiert, das den gesamten Bereich der Farbverteilung von menschlichen
natürlichen
Zähnen
im Farbraum abdeckt. In Tabelle 1 ist die Grundzusammensetzung der
Farbprobenanordnung des Hall-Zahnfarbtonsystems 111 gezeigt.
In der Grundzusammensetzung der Farbprobenanordnung des Hall-Zahnfarbtonsystems,
die in Tabelle 1 gezeigt ist, sind die Farben jeder Farbprobe gemäß der Notation
von Hall bezeichnet. Zum Beispiel bedeutet 3M/2, dass der Wert der
Farbprobe 3 beträgt,
die Farbsättigung
2 beträgt
und der Farbton M ist.
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Die Häufigkeit des Auftretens von
Zahnfarben im Farbraum ist nicht gleichmäßig. Wenn wir die Werte in
5 Schritten in der Reihenfolge der Helligkeit als V1, V2, V3, V4
und V5 bezeichnen (was den oben erwähnten Werten 1, 2, 3, 4 und
5 entspricht), beträgt
die Häufigkeit
des Auftretens von V1 2%, die von V2 26%, die von V3 50%, die von
V4 20% und die von V5 2%, unterscheiden sich also stark voneinander.
Da im Falle der Kombination von Farbsättigung und Farbton eine ähnliche
Situation vorliegt, kann es im Hinblick auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht
optimal sein, ein Zahnfarbtonsystem mit vielen Farbproben zusammenzusetzen, indem
man nur auf den Bereich des Farbraums achtet, den die Zahnfarben
besetzen.
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Aus diesem praktischen Grund reduzierte
Hall die Zahl der Farbproben von den oben genannten 45 auf 26, indem
er die Farbproben ausschloss, deren Häufigkeit des Auftretens gering
sind. Infolgedessen besteht, wie in 5 gezeigt,
das Zahnfarbtonsystem 111 von Hall aus 11 Bündeln, die
in den Farbproben ständer 114 eingesetzt
werden und horizontal angeordnet sind, wobei an jedem Bündel zwei
oder drei Farbproben 113 gemäß der Reihenfolge befestigt
sind, an deren Boden ein Griff 112 befestigt ist.
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In Tabelle 2 ist die praktische Zusammensetzung
der Farbprobenanordnung des Zahnfarbtonsystems 111 von
Hall gezeigt. In Tabelle 2 zeigt eine Markierung mit X die 7 von
19 Farbproben, die aufgrund ihrer geringen Häufigkeit des Auftretens ausgeschlossen
sind. (Die anderen 12 Farbproben in den Reihen 1L, 1R, 5L und 5R,
die aufgrund ihrer geringen Häufigkeit
des Auftretens ausgeschlossen sind, sind aus Tabelle 2 weggelassen.)
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Was die Reihenfolge der Auswahl der
Farbprobe, deren Farbe der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, aus den Farbproben des Zahnfarbtonsystems 111 gemäß dem Gesichtssinn
betrifft, empfiehlt Hall, diese in der Reihenfolge Wert, Farbsättigung
und Farbton auszuwählen.
In der praktischen Zusammensetzung des Zahnfarbtonsystems 111 von
Hall, die in Tabelle 2 gezeigt ist, besteht der Grund dafür, dass
die Farbproben 113 mit schwacher Farbsättigung (1 oder 1,5) in der
ersten Zeile 115 (vordere Zeile 115 in 5: obere Seite in der Figur)
angeordnet sind, darin, dass es bei einer starken Farbsättigung
der Farbproben schwierig ist, den Wert des natürlichen Zahns zu entscheiden,
indem man den Farbprobenständer 114 an
den natürlichen
Zahn des Patienten annähert.
Wie in 5 gezeigt ist,
ragen außerdem
die Oberseiten der Farbproben mit einem mittleren Farbton (M) unter
den in der ersten Zeile 115 angeordneten Farbproben etwas
stärker
nach oben heraus (in 5)
als die Oberseiten der benachbarten Farbproben in der ersten Zeile 115,
so dass der Gesichtssinn nicht durch die Nachbarfarbproben mit gelblichem
Farbton (L) oder rötlichem
Farbton (R) gestört
wird. In der praktischen Zusammensetzung des Zahnfarbtonsystems 111 von
Hall, die in Tabelle 2 gezeigt ist, sind überdies einige der Farbsättigungen
1 oder 3 durch 1,5 oder 2,5 ersetzt, wobei die letzteren Bezeichnungen
(1,5 und 2,5) jeweils Zwischenwerte der Farbsättigung bedeuten. Der Grund
für den
obigen Ersatz besteht darin, die Ungleichmäßigkeit des Abstands im Farbraum
zwischen den restlichen Farbproben auszugleichen, der daraus resultierte,
dass man, wie oben erwähnt,
Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Auftretens ausgeschlossen hat.
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Wie bereits beschrieben, ist das
Verfahren der Entscheidung der Farbe in Bezug auf Wert, Farbsättigung
und Farbton durch Vergleich der Farbproben mit dem Objekt gemäß dem Gesichtssinn
ein klassisches Verfahren, das zusammen mit dem Namen des Munsell-Systems
bekannt ist. Auch heutzutage heißt es jedoch, das Verfahren
dieses Typs sei das zahnklinische Verfahren, das der modernen Colorimetrie
unter Verwendung von Elektronik am weitesten überlegen ist, da das Verfahren äußerst kostengünstig ist,
keine Standardlichtquelle oder Dunkelkammer benötigt und eine Colorimetrie
gemäß dem Gesichtssinn
mit hoher Empfindlichkeit durchführen
kann.
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Durch die
vorliegende Erfindung zu lösende
Probleme
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Gemäß neueren klinischen Erfahrungen
wird klar, dass das in 5 gezeigte
und oben beschriebene Zahnfarbtonsystem 111 von Hall ungeachtet
seiner in hohem Maße
vernünftigen
Zusammensetzung der Farbproben unter Anwendung der Farbwissenschaft
die folgenden Nachteile im Hinblick auf die Zweckmäßigkeit der
Handhabung hat.
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Wie oben beschrieben und in 5 und Tabelle 2 gezeigt
ist, besteht das Zahnfarbtonsystem 111 von Hall aus 26
Farbproben 113, wobei 2 oder 3 der Farbproben, die denselben
Wert und Farbton, aber eine unterschiedliche Farbsättigung
haben, zu einem Bündel
zusammengefasst sind, was insgesamt 11 Bündel ergibt, die horizontal
auf einem Farbprobenständer 114 angeordnet
sind. Für
die Auswahl der Farbprobe, die zu der natürlichen Zahnfarbe passt, wobei
man das wie oben beschrieben aufgebaute Zahnfarbtonsystem 111 verwendet,
wird das folgende Verfahren empfohlen. Im ersten Schritt wird die
Farbprobe, die dem Wert nach der natürlichen Zahnfarbe entspricht,
aus den Farbproben mit den 5 Schritten des Wertes ausgewählt, die
auf der vorderen Zeile 115 angeordnet sind und eine schwache
Farbsättigung
(1) und einen mittleren Farbton (M) haben.
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Im zweiten Schritt wird die Farbprobe
ausgewählt,
die der Farbsättigung
nach der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, aus den Farbproben mit den 2 oder 3 Schritten
der Farbsättigung
ausgewählt,
die auf demselben Bündel
wie die im ersten Schritt ausgewählte
Farbprobe angeordnet sind.
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Im dritten Schritt wird die Farbprobe
ausgewählt,
die dem Farbton nach der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, aus drei Farbproben ausgewählt, die aus der im zweiten
Schritt gewählten
Farbprobe und den beiden Farbproben, die auf beiden Seiten dieser
Farbprobe angeordnet sind, ausgewählt. Während man dieses Verfahren
befolgt, wobei man die Farbproben des auf dem Farbprobenständer 114 angeordneten
Zahnfarbtonsystems 111 von Hall verwendet, gibt es die
folgenden Probleme bezüglich
der Zweckmäßigkeit
der Handhabung.
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Zum Auswählen der Farbprobe, die dem
Wert nach der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, ist es erstens notwendig, mit der Auswahl
von zwei benachbarten Farbproben mit mittlerem Farbton (M) aus 11
Farbproben zu beginnen, die in der Reihenfolge des Wertes in 5 Schritten
auf der vorderen Zeile 115 des Farbprobenständers 114 angeordnet
sind. Und um zu entscheiden, welche Farben der benachbarten Farbproben
dem Wert nach näher
an die natürliche
Zahnfarbe kommt, muss der in 5 gezeigte
Farbprobenständer 114 des
Zahnfarbtortsystems 111 an den Mund des Patienten angenähert werden.
Da zu diesem Zeitpunkt alle 26 Farbproben 113 gleichzeitig
in das Gesichtsfeld kommen, ist es äußerst schwierig, gemäß dem Gesichtssinn
zu entscheiden, welche der beiden benachbarten Farbproben dem Wert
nach der natürlichen
Zahnfarbe entspricht. Insbesondere sind die Farbproben, die zu beiden
Seiten jeder der beiden Farbproben mit dem mittleren Farbton angeordnet
sind, störend,
da sie andere Farbtöne
(L oder R) haben.
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Um die oben genannte Schwierigkeit
zu vermeiden, kann man darauf kommen, zuerst die beiden Bündel herauszuziehen,
auf denen die beiden Farbproben, deren Wert verglichen werden soll,
angeordnet sind, und sie dann zu vergleichen, indem man die Farbprobe
auf der Oberseite jedes Bündels
wiederholt an den Mund des Patienten annähert. Dies kann jedoch in einer
klinischen Situation kein effizientes Verfahren sein.
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Zum Auswählen der Farbprobe, die der
Farbsättigung
nach der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, aus den Farbproben auf dem Bündel mit
dem ausgewählten
Wert ist es zweitens notwendig, mit dem Herausziehen des Bündels aus
dem in 5 gezeigten Farbprobenständer 114 des
Zahnfarbtonsystems 111 zu beginnen und es dann an den Mund
des Patienten anzunähern,
da drei Farbproben mit demselben Wert und unterschiedlicher Farbsättigung
in Längsrichtung
des Bündels
angeordnet sind. Wenn die Farbprobe auf der Oberseite des Bündels jedoch
zum Vergleich an den natürlichen
Zahn angenähert
wird, befinden sich die anderen beiden Farbproben in einer vom natürlichen
Zahn entfernten Position, so dass es schwierig ist, die drei Farbproben
in gleichem Abstand vom natürlichen
Zahn zu vergleichen. Die einzige Möglichkeit, diese Schwierigkeit zu
vermeiden, besteht darin, das Bündel
der Farbproben auf die Seite zu drehen und die drei Farbproben an den
natürlichen
Zahn anzunähern,
so dass sie sich in demselben Abstand von dem natürlichen
Zahn befinden, was zu der Unzweckmäßigkeit führt, dass die Farbprobe, die
in der Form dem natürlichen
Zahn ähnelt,
auf die Seite gedreht wird. Obwohl in diesem Zusammenhang jede der
drei Farbproben um 90 Grad um den Drehpunkt der Trägerplatte
gedreht werden kann, so dass sie in demselben Abstand und in derselben
Lage mit dem natürlichen
Zahn verglichen werden können,
ist die Durchführung
einer Manipulation nach der anderen zeitraubend und ineffizient.
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Zum Auswählen der Farbprobe, die dem
Farbton nach der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, aus den Farbproben mit dem ausgewählten Wert
und der ausgewählten
Farbsättigung
ist es drittens notwendig, mit dem Herausziehen des Bündels der
Farbprobe (mit dem mittleren Farbton (M)) zusammen mit den Bündeln mit
einem gelblichen Farbton (L) und einem rötlichen Farbton (R) auf beiden
Seiten dieses Bündels
aus dem in 5 gezeigten
Farbprobenständer 114 des
Zahnfarbtonsystems 111 zu beginnen und es dann an den zu vergleichenden
natürlichen
Zahn anzunähern.
Um in diesem Fall Farbproben mit der natürlichen Zahnfarbe zu vergleichen,
ist das Halten der drei Bündel
von Farbproben von Hand und das Halten jeder Farbprobe der drei Bündel in
demselben Abstand und in derselben Lage aufwändiger, als es oben beschrieben
ist, und in einer klinischen Situation ist es völlig ungeeignet.
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Wie oben erwähnt ist es beim Vergleichen
von Farbproben und der natürlichen
Zahnfarbe notwendig, die Längsrichtungen
und die Lage der Oberseite und der Unterseite von beiden in Übereinstimmung
zu bringen. Jedoch wird bei dem herkömmlichen Zahnfarbtonsystem 111 zwar
die Form der Farbproben dem natürlichen
vorderen Zahn nachgeahmt, doch sind die Farbproben so positioniert,
dass sie der Lage der Ober- und Unterseite des vorderen Oberkieferzahns
entsprechen. Dementsprechend muss die Lage der Ober- und Unterseite
des Farbprobenständers 114 oder
das Farbprobenbündel 112 umgedreht
werden, um es mit dem vorderen Unterkieferzahn zu vergleichen, was
zu einer extremen Unbequemlichkeit führt.
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Daher ist die Zusammensetzung der
Farbprobenanordnung des herkömmlichen
Zahnfarbtonsystems zwar vernünftig
unter Anwendung der Farbwissenschaft, doch das Handhabungsverfahren
zum Vergleich der Farbproben mit der natürlichen Zahnfarbe ist nicht
einfach. Da es der Farbprobenanordnung des Zahnfarbtonsystems 111 überdies
an Klarheit fehlt, kann der Anwender den dreidimensionalen Charakter
der Farbe, den das menschliche Auge wahrnimmt, nicht intuitiv wahrnehmen.
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Kurzbeschreibung
der Erfindung
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Das Ziel der vorliegenden Erfindung
besteht darin, ein Zahnfarbtonsystem bereitzustellen, bei dem die folgenden
Probleme gelöst
sind, um die Nachteile des oben beschriebenen Standes der Technik
zu überwinden.
- (1) Ein effizientes Verfahren, indem man nicht
viele Bündel,
die aus zwei oder drei Farbproben bestehen, in einen Farbprobenständer einsetzt,
sondern die Farbproben getrennt auf einem Körper oder mehreren Körpern anordnet,
um den Anwender in die Lage zu setzen, die natürliche Zahnfarbe des Patienten
in der Reihenfolge Wert, Farbsättigung
und Farbton jeweils durch eine oder zwei Aktionen mit den Farbproben
zu vergleichen und, falls notwendig, die Lage der Ober- und Unterseite
der Farbproben durch eine Aktion umzudrehen.
- (2) Ein einfaches und klares Vergleichsverfahren zum Vergleichen
der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten mit ein paar Farbproben, die sich im Wert,
in der Farbsättigung
oder im Farbton voneinander unterscheiden, in der Situation, dass
die anderen Farbproben außer
den paar Farbproben, die verglichen werden sollen, nicht ins Blickfeld
gelangen und dass die paar Farbproben und der natürliche Zahn
im Blickfeld in demselben gegenseitigen Abstand platziert werden,
so dass der Anwender vergleichen und entscheiden kann, welche der
paar Farbproben in Wert, Farbsättigung
und Farbton der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entspricht.
- (3) Ein Verfahren, mit dessen Hilfe der Anwender intuitiv denjenigen
Charakter der Farbe wahrnehmen kann, den das menschliche Auge wahrnimmt
und der durch die dreidimensionalen Koordinaten dargestellt wird,
die aus Wert (Helligkeitsniveau), Farbsättigung und Farbton bestehen.
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In der vorliegenden Erfindung wird
ein Zahnfarbtonsystem bereitgestellt, bei dem viele Farbproben (Farbtöne) im Farbraum
in Bezug auf die dreidimensionalen Koordinaten Wert, Farbsättigung
und Farbton äquidistant
(mit gleichen Schritten) in Bezug auf den Gesichtssinn angeordnet
sind, wobei viele verschiedene Farbproben getrennt auf eine oder
mehrere schmale Dreieckssäulen
gesetzt werden, wobei auf jeder der drei Seiten der Dreieckssäulen Farbproben,
die sich jeweils in mehreren Schritten von Wert oder Farbton unterscheiden,
in der Reihenfolge oder in Kombination in einer Längsrichtung
der Dreieckssäule
angeordnet sind und auf jeder der drei Seiten der Dreieckssäulen die
Farbproben, die in drei Schritten unterschiedliche Farbsättigung
haben, angeordnet sind, so dass der Anwender entscheiden kann, welche
drei Koordinaten der Zahnfarbe hinsichtlich Wert, Farbsättigung
und Farbton der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entsprechen.
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Daher wird in der vorliegenden Erfindung
nicht das Verfahren des Farbprobenständers des Standes der Technik übernommen,
sondern viele verschiedene Farbproben werden getrennt auf eine oder
mehrere schmale Dreieckssäulen
angeordnet, und die Farbproben, die sich jeweils in mehreren Schritten
von Wert oder Farbton unterscheiden, sind auf jeder der drei Seiten
der Dreieckssäulen
in der Reihenfolge oder in Kombination in einer Längsrichtung
der Dreieckssäule
angeordnet, und weiterhin sind auf jeder der drei Seiten der Dreieckssäulen die
Farbproben angeordnet, die in jeweils drei Schritten unterschiedliche
Farbsättigung
haben, so dass es möglich
ist, die Farbprobe auszuwählen,
die der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entspricht, indem man die Dreieckssäule an den
Mund des Patienten annähert
und sie dabei horizontal mit beiden Händen hält und (in Längsrichtung)
nach links und rechts bewegt, um die Farbprobe auszuwählen, die
hinsichtlich Wert und Farbton der natürlichen Zahnfarbe des Patienten
entspricht, und indem man weiterhin die Dreieckssäule um 120
Grad vor (im Uhrzeigersinn) oder zurück (gegen den Uhrzeigersinn)
dreht, um die Farbprobe auszuwählen,
die hinsichtlich Farbsättigung
der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entspricht.
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Wie oben beschrieben, tritt im Stand
der Technik beim Vergleichen der natürlichen Zahnfarbe mit den gebündelten
Farbproben 113, die auf dem Farbprobenständer 114 angeordnet
sind, gelegentlich der Fall auf, dass unnötige Farbproben, zuweilen alle,
in das Blickfeld geraten, was es schwierig macht, die beiden zu
vergleichenden Farbproben nach dem Gesichtssinn von anderen zu unterscheiden. Überdies
gibt es im Stand der Technik mehrere Methoden, um die Zahnfarbe
des Patienten wie folgt mit Farbproben zu vergleichen und jede der
drei Koordinaten der natürlichen
Zahnfarbe auszuwählen.
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- 1) Die Methode, alle zu vergleichenden Farbproben
zusammen mit dem Farbprobenständer,
auf dem alle Farbproben über
einen breiten planaren Bereich angeordnet sind, an den Mund des
Patienten zu halten und anzunähern.
- 2) Die Methode, zwei oder drei Bündel von Farbproben nacheinander
aus dem Farbprobenständer
zu ziehen und sie an den Mund des Patienten zu halten und anzunähern.
- 3) Die Methode, ein aus dem Farbprobenständer gezogenes Bündel von
Farbproben seitlich zu halten und es an den Mund des Patienten anzunähern.
- 4) Die Methode, die Farbprobe um 90 Grad um die Achse der schmalen
Platte, die die Farbprobe auf dem Bündel trägt, zu drehen und sie an den
Mund des Patienten anzunähern.
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Daher ist es im Stand der Technik
kompliziert und mühsam,
eine der mehreren Methoden, die oben beschrieben sind, durch Versuch
und Irrtum auszuwählen.
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Im Gegenteil, wie oben in der Kurzbeschreibung
der vorliegenden Erfindung beschrieben ist, werden die vielen verschiedenen
Farbproben getrennt auf einer oder mehreren schmalen Dreieckssäulen angeordnet, und
die Methode, um die Zahnfarbe des Patienten mit Farbproben zu vergleichen
und die drei Koordinaten der natürlichen
Zahnfarbe auszuwählen,
besteht nur darin, eine der Dreieckssäulen aufzunehmen, zu mit beiden Händen halten
und an den Mund des Patienten anzunähern und sie (in Längsrichtung)
nach links und rechts zu bewegen oder um 120 Grad vor oder zurück zu drehen.
Daher besteht der bemerkenswerte Unterschied der vorliegenden Erfindung
gegenüber
dem Stand der Technik darin, dass das Vergleichsverfahren der Zahnfarbe
einfach und effizient ist.
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Vorzugsweise können in Anspruch 2 der vorliegenden
Erfindung alle Farbproben auf einer einzigen schmalen Dreieckssäule angeordnet
sein. Auf der ersten Seite der Dreieckssäule sind die Farbproben mit schwacher
Farbsättigung
und mittlerem Farbton in der Reihenfolge des Wertes postiert, wobei
in der Längsrichtung
Zwischenräume
bleiben. Auf beiden Seiten jeder dieser Farbproben ist diejenige
Farbprobe postiert, die denselben Wert und dieselbe Farbsättigung
wie die jeweilige Farbprobe aufweist und einen gelblicheren Farbton
bzw. einen rötlicheren
Farbton als die Farbprobe (mit dem mittleren Farbton) hat. Und weiterhin sind auf
der zweiten und dritten Seite der Dreieckssäule auf derselben Position
wie die jeweilige Farbprobe in Längsrichtung
die Farbproben mit demselben Wert und demselben Farbton wie die
jeweilige Farbprobe postiert. Und außerdem hat die auf der zweiten
Seite postierte Farbprobe eine mittlere Farbsättigung, und die auf der dritten
Seite postierte Farbprobe hat eine starke Farbsättigung.
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In Anspruch 1 des oben beschriebenen
Patents gab es keine Regelmäßigkeit
in der Anordnung der Farbproben, die auf der einen oder den mehreren
Dreieckssäulen
angeordnet sind. In der vorliegenden Erfindung ist es jedoch durch
Anordnung der Farbproben mit schwacher Farbsättigung und mittlerem Farbton
in der Reihenfolge des Wertes, wobei in der Längsrichtung Zwischenräume bleiben,
auf der ersten Seite der Dreieckssäule möglich, die Farbprobe, die dem
Wert nach der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entspricht, aus den Farbproben auszuwählen, die
in der Reihenfolge des Wertes auf der ersten Seite der Dreieckssäule angeordnet
sind, indem man die Säule
vor dem Mund des Patienten (in Längsrichtung)
nach links und rechts bewegt. Da es wie oben erwähnt zu diesem Zeitpunkt schwierig
ist, den Wert zwischen den Farbproben mit starker Farbsättigung
zu vergleichen, sind in dieser Ausführungsform die Farbproben für den Wert,
die eine schwache Farbsättigung
aufweisen, auf der ersten Seite angeordnet, so dass die Auswahl
der Farbprobe für
den Wert leichter wird. Dann sind die Farbproben mit mittlerer Farbsättigung
und starker Farbsättigung
in dieser ersten Ausführungsform
auf der zweiten bzw. dritten Seite der Dreieckssäule angeordnet, so dass die
Farbprobe, die in Bezug auf die Farbsättigung der Zahnfarbe des Patienten
entspricht, ausgewählt
werden kann, indem man die Dreieckssäule um 120 Grad vor und zurück dreht.
Weiterhin sind in dieser ersten Ausführungsform die Farbproben mit
einem gelblichen Farbton und einem rötlichen Farbton auf beiden
Seiten der Farbproben mit dem ausgewählten Wert und der ausgewählten Farbsättigung
(mit mittlerem Farbton) postiert, so dass die Farbprobe, die in
Bezug auf den Farbton der Zahnfarbe des Patienten entspricht, leicht
ausgewählt
werden kann, indem man die Dreieckssäule (in Längsrichtung) nach links und
rechts bewegt. Wie oben beschrieben, besteht der bemerkenswerte
Unterschied in der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung im Vergleich zur Kurzbeschreibung der
vorliegenden Erfindung darin, dass es eine zusätzliche Regelmäßigkeit
in der Anordnung der Farbproben gibt, so dass es möglich ist,
die Farbprobe, die der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entspricht, auszuwählen, indem man drei Koordinaten
der natürlichen
Zahnfarbe regelmäßig in der
Reihenfolge Wert, Farbsättigung
und Farbton auswählt.
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Vorzugsweise können in Anspruch 5 der vorliegenden
Erfindung sowie in Anspruch 2 alle Farbproben auf einer einzigen
schmalen Dreieckssäule
angeordnet sein. Auf der ersten Seite der Dreieckssäule sind
die Farbproben mit schwacher Farbsättigung und mittlerem Farbton
in der Reihenfolge des Wertes postiert, wobei in der Längsrichtung
Zwischenräume
bleiben. Auf der zweiten und dritten Seite der Dreieckssäule sind
auf derselben Position wie die jeweilige Farbprobe auf der ersten
Seite in Längsrichtung
diejenigen Farbproben postiert, die denselben Wert und denselben
Farbton wie die jeweilige Farbprobe aufweisen. Und außerdem haben dabei
die Farbproben auf der zweiten Seite eine mittlere Farbsättigung,
und diejenigen auf der dritten Seite haben eine starke Farbsättigung.
Außerdem
sind in Anspruch 5 der vorliegenden Erfindung die Farbproben, die
einen gelblicheren Farbton bzw. einen rötlicheren Farbton als die jeweilige
Farbprobe (mit dem mittleren Farbton) haben, auf beiden Seiten jeder
Farbprobe postiert. Außerdem
wird ein Rotationsmechanismus hinzugefügt, mit dem sich die jeweilige
Position der Farbproben mit gelblichem Farbton und rötlichem
Farbton von Hand um die Achse der Dreieckssäule drehen lässt.
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In dem oben beschriebenen Anspruch
2 der vorliegenden Erfindung sind auf der ersten Seite der Dreieckssäule die
Farbproben mit schwacher Farbsättigung
und mittlerem Farbton in der Reihenfolge des Wertes postiert, wobei
in der Längsrichtung
Zwischenräume
bleiben, und auf beiden Seiten jeder Farbprobe sind diejenigen Farbproben
postiert, die denselben Wert und dieselbe Farbsättigung wie die jeweilige Farbprobe
aufweisen und einen gelblicheren Farbton bzw. einen rötlicheren
Farbton als die jeweilige Farbprobe haben. Wenn der Anwender bei
dieser Anordnung jedoch die Dreieckssäule horizontal hält und die
erste Seite an den Mund des Patienten annähert, um den Wert des natürlichen
Zahnfarbe auszuwählen,
liegen die beiden Farbproben, die dieselbe Farbsättigung, aber einen unterschiedlichen
Farbton haben, zwischen den bei den Farbproben, die in Bezug auf
den Wert verglichen werden sollen, und kommen in das Blickfeld,
so dass der einfache und eindeutige Vergleich gestört wird.
Wie oben beschrieben, besteht in Anspruch 2 der bemerkenswerte Unterschied
der vorliegenden Erfindung darin, dass die Farbproben mit unterschiedlichem
Farbton auf der ersten Seite der Dreieckssäule nicht zwischen den Farbproben
liegen, die in der Reihenfolge des Wertes angeordnet sind, wobei
in Längsrichtung
Zwischenräume
bleiben, so dass der Gesichtssinn nicht durch die Farbproben mit
unterschiedlichem Farbton gestört
wird, was dazu führt,
dass eine einfache und klare Entscheidung über den Wert möglich ist.
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Wie oben beschrieben, werden in der
vorliegenden Erfindung, um die Entscheidung über den Wert einfach und klar
zu machen, auf beiden Seiten der Farbproben mit schwacher Farbsättigung
und mittlerem Farbton auf der ersten Seite der Dreieckssäule Zwischenräume gelassen,
ohne eine Farbprobe in den Zwischenräumen zu postieren, die auf
der ersten Seite der Dreieckssäule
gelassen wurden. Andererseits wird ein Rotationsmechanismus hinzugefügt, um jeden
Teil der Zwischenräume,
die auf der ersten Seite der Dreieckssäule gelassen wurden, um deren
Achse zu drehen, für
den Fall, dass die Farbprobe mit der schwachen Farbsättigung,
die auf der ersten Seite der Dreieckssäule postiert ist, ausgewählt wird,
so dass es möglich
ist, diese Farbprobe mit dem mittleren Farbton mit den Farbproben,
die einen gelblichen Farbton und einen rötlichen Farbton aufweisen,
zu vergleichen. Außerdem
sind auf den beiden Seiten der Farbproben auf der zweiten und dritten
Seite der Dreieckssäule
die Farbproben postiert, die einen gelblichen Farbton und einen
rötlichen
Farbton aufweisen, was dazu führt,
dass aufgrund der unterschiedlichen Farbsättigung zwischen den Seiten
eine Ungleichmäßigkeit
im Farbraum entsteht. Um dies zu kompensieren, werden die mittlere
Farbsättigung
(C2) der Farbproben auf der zweiten Seite und die starke Farbsättigung
(C3) der Farbproben auf der dritten Seite auf die Zwischenwerte
(C1.5 bzw. C2.5) umverteilt. Weiterhin wird in dieser zweiten Ausführungsform
die Hinzufügung
des Rotationsmechanismus notwendig, wie es oben beschrieben ist,
was zu den zusätzlichen
Vorteilen führt,
dass die Zahl der Farbproben gesenkt werden kann, indem man die
Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Auftretens ausschließt,
und auch dass die Farbproben mit unterschiedlichen Farbtönen in derselben Ebene
miteinander verglichen werden können.
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Andererseits wird in Anspruch 2 der
vorliegenden Endung zum Zeitpunkt der Auswahl des Wertes, der Farbsättigung
und des Farbtons in dieser Reihenfolge zuerst der Wert ausgewählt, indem
man die Dreieckssäule
(in Längsrichtung)
nach links und rechts bewegt, danach wird die Farbsättigung
ausgewählt,
indem man die Dreieckssäule
um 120 Grad vor und zurück
dreht, und schließlich
wird der Farbton ausgewählt,
indem man die Dreieckssäule
wiederum (in Längsrichtung)
nach links und rechts bewegt und damit die Auswahl beendet. Während dieses
Vorgangs sind die Aktionen für
die Auswahl des Wertes und des Farbtons gleich, so dass beide wahrscheinlich
miteinander verwechselt werden. Daher besteht ein weiterer bemerkenswerter
Unterschied in der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung im Vergleich zur ersten Ausführungsform
darin, dass der Anwender intuitiv den dreidimensionalen Charakter
der Farbe wahrnehmen kann, den das menschliche Auge durch seine
Erfahrung wahrnimmt, indem man den Farbton durch den Rotationsmechanismus
auswählt,
dessen Aktion von den oben beschriebenen Auswahlaktionen für den Wert
und die Farbsättigung
völlig verschieden
sind.
-
Vorzugsweise können in Anspruch 8 der vorliegenden
Erfindung viele verschiedene Farbproben getrennt auf vier schmalen
Dreieckssäulen
angeordnet sein, die folgendes umfassen:
eine erste Dreieckssäule, wobei
auf der ersten Seite von den drei Seiten der ersten Dreieckssäule die
Farbproben mit schwacher Farbsättigung
und mittlerem Farbton in der Reihenfolge des Wertes ohne Zwischenraum
in Längsrichtung
angeordnet sind und auf der zweiten und dritten Seite der ersten
Dreieckssäule
auf derselben Position wie die jeweilige Farbprobe in Längsrichtung
die Farbproben mit demselben Wert und demselben Farbton wie die
jeweilige Farbprobe postiert sind, die auch eine mittlere Farbsättigung
und eine starke Farbsättigung
haben. Dabei sind außerdem
die Farbprobe mit der mittleren Farbsättigung auf der zweiten Seite
und diejenige mit starker Farbsättigung
auf der dritten Seite postiert.
-
Eine zweite Dreieckssäule, wobei
auf der ersten Seite von den drei Seiten der zweiten Dreieckssäule die
Farbproben mit dem hellsten Wert (V2) von 3 Schritten des Wertes
(V2, V3, V4), deren Häufigkeit
des Auftretens hoch ist, wie es oben beschrieben wurde und die auch
eine schwache Farbsättigung
aufweisen, in der Reihenfolge eines gelblichen Farbtons, mittleren
Farbtons und rötlichen
Farbtons in der Längsrichtung
angeordnet sind und auf der zweiten und dritten Seite der zweiten
Dreieckssäule
auf derselben Position wie die jeweilige Farbprobe in Längsrichtung
die Farbproben mit demselben Wert und demselben Farbton wie die
jeweilige Farbprobe, die auch eine mittlere Farbsättigung
und eine starke Farbsättigung
haben, postiert sind. Dabei sind außerdem die Farbproben mit der
mittleren Farbsättigung
auf der zweiten Seite und diejenigen mit starker Farbsättigung
auf der dritten Seite postiert.
-
Eine dritte und eine vierte Dreieckssäule, auf
der die Farbproben aus denjenigen mit den Werten V3 bzw. V4 bestehen,
die den Wert V2 der auf der zweiten Dreieckssäule angeordneten Farbproben
unter den Werten mit hoher Häufigkeit
des Vorkommens ersetzen.
-
Daher wird in der vorliegenden Erfindung
zuerst die erste Seite der ersten Dreieckssäule der Farbproben ausgewählt, die
eine schwache Farbsättigung
haben und die in Bezug auf den Wert leicht ausgewählt werden
können,
indem man die erste Dreieckssäule
(in Längsrichtung)
nach links und rechts bewegt und sie so positioniert, dass sich
der natürliche
Zahn auf der Zwischenposition zwischen zwei benachbarten Farbproben befindet,
zwischen deren Werten der Wert der natürlichen Zahnfarbe liegt, und
dann wird entschieden, welcher Wert der beiden Farbproben nahe bei
dem Wert des natürlichen
Zahnes liegt. Zweitens wird die erste Dreieckssäule auf derselben Position
wie die in Längsrichtung
ausgewählte
Farbprobe um 120 Grad vor (im Uhrzeigersinn) oder zurück (gegen
den Uhrzeigersinn) gedreht, und dann wird entschieden, welche Farbsättigung der
natürlichen
Zahnfarbe entspricht. In diesem Fall ist es nicht möglich, die Farbproben
mit unterschiedlichen Farbsättigungen
gleichzeitig in einem Blickfeld miteinander zu vergleichen, aber
es ist möglich,
sie sofort zu vergleichen, indem man die Dreieckssäule von
Hand dreht, wie es oben beschrieben ist.
-
Im Falle, dass in der vorliegenden
Erfindung der ausgewählte
Wert kleiner als die Werte der 3 Schritte (V2, V3, V4) ist und seine
Häufigkeit
des Auftretens gering ist (dies sind V1, V5 usw.), schließt man die
Auswahlarbeit hier ab und wählt
die Farbprobe mit dem Wert und der Farbsättigung, die auf der ersten
Dreieckssäule
ausgewählt
wurden, als Farbprobe der endgültigen
Auswahl. Bei dieser Auswahl ist der Farbton der ausgewählten Farbprobe
mittel, aber da die Häufigkeit
des Auftretens der ausgewählten
Farbe gering ist, ist diese Auswahl im Hinblick auf die Farbwissenschaft
ausreichend. Im Falle, dass der ausgewählte Wert einer der Werte V2,
V3 oder V4 ist, deren Häufigkeit
des Auftretens hoch ist, wird andererseits die zweite (V2), dritte
(V3) oder vierte (V4) Dreieckssäule
gehalten, die (zweite, dritte oder vierte) Dreieckssäule wird
um 120 Grad vor oder zurück
gedreht, die Seite mit der oben auf der ersten Dreieckssäule ausgewählten Farbsättigung
wird ausgewählt,
die (zweite, dritte oder vierte) Dreieckssäule wird nach links und rechts
bewegt, und dann wird als endgültige
Auswahl die Farbprobe ausgewählt,
deren Farbton der natürlichen
Zahnfarbe entspricht. Der Anwender könnte also die Entscheidung über die
drei Koordinaten der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten in der Reihenfolge Wert, Farbsättigung
und Farbton zu Ende bringen, was dazu führt, dass die Entscheidung über die
drei Koordinaten der natürlichen
Zahnfarbe einfach und klar ist und in dieser dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung nicht bei jedem Schritt des obigen Verfahrens
Versuch und Irrtum benötigt.
-
Andererseits wird in Anspruch 5 der
vorliegenden Erfindung die Auswahlarbeit zu Ende gebracht, indem
man zuerst die Dreieckssäule
aufnimmt, die aus einem Körper
besteht, und sie dann in Längsrichtung nach
links und rechts bewegt und schließlich die Dreieckssäule (oder
den Rotationsteil) um 120 Grad vor und zurück dreht. Dagegen wird bei
der vorliegenden Erfindung die Auswahlarbeit zu Ende gebracht, indem
man zuerst die erste Dreieckssäule
aufnimmt und Wert und Farbsättigung
auswählt,
dann je nach dem ausgewählten
Wert die zweite, dritte oder vierte Dreieckssäule aufnimmt und dann den Farbton
auswählt,
so dass sie aus zwei Aktionen des Aufnehmens zusammengesetzt und
komplizierter zu sein scheint als die erste (oder zweite) Ausführungsform.
In Anspruch 3 der vorliegenden Erfindung ist jedoch die Zahl der
Farbproben, die in Längsrichtung
des einen Körpers
(Dreieckssäule)
zu postieren sind, anstelle der aus einem einzigen Körper bestehenden
Zusammensetzung groß.
Da in dieser dritten Ausführungsform
dagegen die Zahl der Farbbeispiele gering ist, beträgt die Gesamtlänge der
ersten bis vierten Dreieckssäule
nur 1/2 bis 1/4 der ersteren. Daher ist es bei der ersteren notwendig,
die Dreieckssäule
mit beiden Händen
festzuhalten, wohingegen es bei letzterer ausreicht, sie in einer
Hand zu halten, so dass zum Aufnehmen der Dreieckssäule jeweils
bei der ersteren (die erste (oder zweite) Ausführungsform) doppelte so viele
Aktionen notwendig sind wie bei der letzteren (der dritten Ausführungsform),
was zu einer Kompensation des oben beschriebenen Unterschieds zwischen
den beiden in Bezug auf die Zahl der Aktionen führt. Unnötig zu sagen, dass der Unterschied
zwischen den beiden im Vergleich zwischen dem Stand der Technik
oder Anspruch 2 und der vorliegenden Erfindung ausgeprägter wird.
-
Da außerdem in Anspruch 5 der vorliegenden
Erfindung bei jedem Entscheidungsstadium für Wert, Farbsättigung
und Farbton Versuch und Irrtum notwendig ist, insbesondere im Stadium
des Vergleichs des Farbtons, ist die Zahl der Aktionen praktisch
oft größer als
zwei. Da in der vorliegenden Erfindung jedoch Versuch und Irrtum
kaum notwendig sind, wie oben beschrieben wurde, sind in fast jedem
Entscheidungsstadium für
Wert, Farbsättigung
und Farbton eine oder zwei Aktionen ausreichend, einschließlich der
Aktionen, bei denen die erste bis vierte Dreieckssäule aufgenommen
und an den Mund des Patienten angenähert werden soll und die Dreieckssäule nach
links oder rechts bewegt oder die Säule (oder der Rotationsteil)
um 120 Grad vor und zurück
gedreht werden soll. Dies ist der erste bemerkenswerte Unterschied
in der vorliegenden Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik
oder Anspruch 5.
-
Weiterhin ist im Stand der Technik
zwar die Form der Farbproben des Zahnfarbtonsystems der Form des
natürlichen
vorderen Zahns nachgeahmt, doch sind die Farbproben so positioniert,
dass sie wie oben beschrieben der Lage der Ober- und Unterseite des vorderen Oberkieferzahns
entsprechen, so dass die Lage der Ober- und Unterseite der Farbproben
umgedreht werden muss, um die Farbproben mit dem vorderen Unterkieferzahn
zu vergleichen. In diesem Fall sind im Stand der Technik die Aktionen
des Umdrehens der Farbprobe oder der mehreren Bündel von Farbproben, die mit
beiden Händen
festgehalten werden, notwendig. Die Aktionen sind nicht nur kompliziert,
sondern selbst wenn man sie umdreht, steht der Ständer des
Farbprobenständers
oder der Griff des Bündels
im Weg, was den Vergleich der natürlichen Zahnfarbe mit den Farbproben äußerst schwierig
macht. In der vorliegenden Erfindung sind jedoch nicht nur alle
Farbproben jeweils als ein Körper
auf den vier Dreieckssäulen
postiert, sondern jede der vier Dreieckssäulen ist kurz, schmal und leicht, so
dass die Dreieckssäule,
auf der die Farbproben angeordnet sind, leicht mit einer Hand gehalten
werden kann und es genügt,
den Griff der Dreieckssäule
von einer Hand in die andere zu geben (eine Aktion), um die Lage
der Ober- und Unterseite der Farbproben umzukehren.
-
Wie oben beschrieben, werden in Anspruch
8 der vorliegenden Erfindung nicht viele Bündel, die aus zwei oder drei
Farbproben bestehen, in den Farbprobenständer eingesetzt, sondern sie
werden getrennt auf vier Dreieckssäulen angeordnet, so dass es
möglich
ist, die natürliche
Zahnfarbe nacheinander mit einer oder zwei Aktionen in Bezug auf
Wert, Farbsättigung
und Farbton mit den Farbproben zu vergleichen und falls notwendig
die Lage der Ober- und Unterseite der Farbproben durch eine einzige
Aktion umzukehren, was ein effizientes Verfahren für ein Zahnfarbtonsystem
ergibt. Daher könnte
man sagen, dass die dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung den unter Punkt (1) am Anfang dieses
Kapitels (Kurzbeschreibung der Erfindung) beschriebenen Anforderungen
als eines von drei Zielen der vorliegenden Erfindung, um die Nachteile des
Standes der Technik zu überwinden,
vollauf genügt.
-
Da die Farbproben mit schwacher Farbsättigung
und mittlerem Farbton in Anspruch 5 der vorliegenden Erfindung außerdem in
einer Reihe (Zeile) in der Reihenfolge des Wertes, wobei Zwischenräume dazwischen
bleiben, auf der ersten Seite der Dreieckssäule in Längsrichtung postiert sind,
ist es schwierig, die beiden Farbproben mit unterschiedlichem Wert,
die auseinander postiert sind, nahe genug an den natürlichen Zahn
des Patienten anzunähern,
um sie mit der natürlichen
Zahnfarbe vergleichen zu können,
um zu entscheiden, welcher Wert der beiden Farbproben der natürlichen
Zahnfarbe entspricht. Da in der vorliegenden Erfindung jedoch die
Farbproben mit schwacher Farbsättigung
und mittlerem Farbton ohne Zwischenräume in der Reihenfolge des
Wertes auf der ersten Seite der ersten Dreieckssäule angeordnet sind, ist es
leicht, die beiden zu vergleichenden Farbproben nahe genug an den
natürlichen
Zahn des Patienten anzunähern,
um genau entscheiden zu können,
welche Farbprobe der natürlichen
Zahnfarbe entspricht. Dies ist der zweite bemerkenswerte Unterschied
in Anspruch 8 der vorliegenden Erfindung im Vergleich zu Anspruch
3 der vorliegenden Erfindung. Da in der vorliegenden Erfindung,
wie sie oben beschrieben ist, die Farbproben mit mittlerem Farbton weiterhin
auf jeder Seite der ersten Dreieckssäule angeordnet sind, aber diejenigen
mit einem gelblichen Farbton und rötlichen Farbton nicht dort
angeordnet sind, ist es unnötig
zu sagen, dass sich die Farbprobe, die in Bezug auf den Wert und
die Farbsättigung
der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, leicht auswählen lässt, es sei denn, der Gesichtssinn
ist durch die Farbproben mit unterschiedlichem Farbton gestört.
-
Wie oben beschrieben, ist es in Anspruch
8 der vorliegenden Erfindung bei dem Verfahren des Auswählens der
Farbprobe, die der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entspricht, möglich, ein paar Farbproben mit
unterschiedlichem Wert, Farbsättigung
oder Farbton einfach und eindeutig in Bezug auf Wert, Farbsättigung
oder Farbton mit der natürlichen
Zahnfarbe zu vergleichen, unter der Bedingung, dass die anderen
Farbproben als die zu vergleichenden nicht in das Blickfeld gelangen
und die paar Farbproben und die natürliche Farbe nahe beieinander
und in gleichem Abstand gehalten werden. Daher könnte man sagen, dass Anspruch 8
der vorliegenden Erfindung den unter Punkt (2) am Anfang dieses
Kapitels (Kurzbeschreibung der Erfindung) beschriebenen Anforderungen
als eines von drei Zielen der vorliegenden Erfindung, um die Nachteile
des Standes der Technik zu überwinden,
vollauf genügt.
-
Um weiterhin in Anspruch 8 der vorliegenden
Erfindung, wie er oben beschrieben ist, mit dem ersten Schritt zu
beginnen, wird die erste Seite der ersten Dreieckssäule ausgewählt, auf
der die Farbproben eine schwache Farbsättigung aufweisen und es leicht
ist, über
den Wert der Farbe zu entscheiden, und die Dreieckssäule wird
vor dem Mund des Patienten (in Längsrichtung)
nach links und rechts bewegt, dann wird die Farbprobe ausgewählt, die
in bezug auf den Wert der natürlichen
Zahnfarbe entspricht. Dann wird im zweiten Schritt die erste Dreieckssäule in derselben
Position (in Längsrichtung)
mit der Farbprobe, die im ersten Schritt in Bezug auf den Wert ausgewählt wurde,
um 120 Grad vor- und zurück
gedreht, um die Farbprobe auszuwählen,
die in Bezug auf die Farbsättigung
der natürlichen
Zahnfarbe entspricht. Schließlich
wird im dritten Schritt die zweite, dritte oder vierte Dreieckssäule aufgenommen,
auf der die Farbproben denselben Wert haben, wie er im ersten Schritt
ausgewählt
wurde, und dann beginnt man mit der Farbprobe, die sich auf der
Seite befindet, die dieselbe Farbsättigung aufweist, wie sie im
zweiten Schritt ausgewählt
wurde, von drei Seiten der Dreieckssäule, die oben aufgenommen wurde,
wobei man die Dreieckssäule
entweder (in Längsrichtung)
um die Breite einer Farbprobe nach links und rechts bewegt oder
die Dreieckssäule
vorher um 120 Grad vor und zurück
dreht, und als endgültige
Auswahl wird die Farbprobe ausgewählt, die in Bezug auf den Farbton
der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entspricht.
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Wie oben beschrieben, ist es in Anspruch
8 der vorliegenden Erfindung möglich,
in drei klar unterteilten Schritten über drei Koordinaten (Wert,
Farbsättigung
und Farbton) der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten zu entscheiden, und da die Entscheidung
von drei Koordinaten einfach und klar ist und in keinem der oben
beschriebenen Schritte Versuch und Irrtum notwendig ist, kann der
Anwender intuitiv den dreidimensionalen Charakter der Farbe wahrnehmen,
den das menschliche Auge wahrnimmt und der durch die dreidimensionalen Koordinaten
dargestellt wird, die aus Wert (Helligkeitsniveau), Farbsättigung
und Farbton bestehen. Daher könnte
man sagen, dass diese vierte Alternative, wie sie oben beschrieben
ist, den unter Punkt (3) am Anfang dieses Kapitels (Kurzbeschreibung
der Erfindung) beschriebenen Anforderungen als eines von drei Zielen
der vorliegenden Erfindung, um die Nachteile des Standes der Technik
zu überwinden,
vollauf genügt.
-
Vorzugsweise kann in Anspruch 3 der
vorliegenden Erfindung die Zahl der Schritte der drei Koordinaten
der Farbproben, die auf der einen Dreieckssäule im oben beschriebenen Anspruch
2 der vorliegenden Erfindung angeordnet sind, auf 5 Schritte für den Wert,
3 Schritte für
die Farbsättigung
und 3 Schritte für
den Farbton festgelegt werden, die den gesamten Bereich der Farbverteilung
des natürlichen
Zahns abdecken. Wenn man sie miteinander kombiniert, besteht das
Zahnfarbtonsystem in Anspruch 3 der vorliegenden Erfindung maximal
aus 5 × 3 × 3 = 45
Farbproben. Diese Zusammensetzung soll den gesamten Bereich der
Farbverteilung des natürlichen
Zahns abdecken und außerdem
den Abstand zwischen den Farbproben im Farbraum gemäß dem Gesichtssinn
gleichmäßig machen.
-
Vorzugsweise schließt man in
Anspruch 4 der vorliegenden Erfindung die Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Auftretens aus den in Anspruch 3 auf der einen Dreieckssäule angeordneten
Farbproben aus, und dadurch kann die Zahl der Farbproben von maximal
45 auf 26 gesenkt werden, und die Farbsättigungen eines Teils der Farbproben
werden auf Zwischenwerte umverteilt. Diese Umverteilung zielt darauf
ab, das Kosten-Nutzen-Verhältnis
zu reduzieren; indem man die Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Auftretens ausschließt
und die Ungleichmäßigkeit
des Abstands gemäß dem Gesichtssinn
im Farbraum zwischen den Farbproben durch Umverteilen ausgleicht.
-
Vorzugsweise kann in Anspruch 6 der
vorliegenden Erfindung die Zahl der Schritte der Farbproben, die
in Anspruch 5 der vorliegenden Erfindung auf der einen Dreieckssäule angeordnet
sind, auf 6 Schritte für den
Wert (wobei 1 Schritt weißer
als existierende Zahnfarbe hinzugefügt wird), 3 Schritte für die Farbsättigung, 3
Schritte für
den Farbton gesetzt werden. Durch deren Kombination besteht das
Zahnfarbtonsystem in Anspruch 6 aus maximal 6 × 3 × 3 = 54 Farbproben. Diese
Zusammensetzung soll den gesamten Bereich der Farbverteilung des
natürlichen
Zahns abdecken und außerdem
1 Schritt weißer
als existierende Zahnfarbe umfassen, die jedoch die hellste (weißliche)
Farbe ist, die in der ästhetischen
Zahnmedizin benötigt
wird.
-
Vorzugsweise schließt man in
Anspruch 7 der vorliegenden Erfindung die Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Auftretens aus den in Anspruch 6 auf der einen Dreieckssäule angeordneten
Farbproben aus, und dadurch kann die Zahl der Farbproben von maximal
54 auf 29 reduziert werden, wobei die Farbsättigungen eines Teils der Farbproben
auf Zwischenwerte umverteilt werden. Diese Umverteilung zielt darauf
ab; das Kosten-Nutzen-Verhältnis
zu reduzieren, indem man die Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Auftretens ausschließt
und die Ungleichmäßigkeit
des Abstands gemäß dem Gesichtssinn
im Farbraum zwischen den Farbproben durch Umverteilen ausgleicht.
-
Vorzugsweise kann in Anspruch 9 der
vorliegenden Erfindung die Zahl der Schritte der Farbproben, die
in Anspruch 4 auf den vier Dreieckssäulen angeordnet sind, auf 6
Schritte für
den Wert (wobei 1 Schritt weißer
als existierende Zahnfarbe hinzugefügt wird), 3 Schritte für die Farbsättigung,
3 Schritte für
den Farbton gesetzt werden. Durch deren Kombination besteht das
Zahnfarbtonsystem in Anspruch 9 aus 18 Farbproben auf der ersten
Dreieckssäule
und jeweils 9 Farbproben auf der zweiten, dritten und vierten Dreieckssäule, was insgesamt
maximal 18 + 9 + 9 + 9 = 45 Farbproben ergibt (einschließlich 9
Wiederholungen). Diese Zusammensetzung ergibt sich ausgehend von
der Anordnung in der sechsten Ausführungsform, die aus maximal
54 Farbproben besteht; wobei der gesamte Bereich der Farbverteilung
des natürlichen
Zahns abgedeckt ist und zu dem Wert 1 Schritt weißer als
existierende Zahnfarbe hinzugefügt
wird, wobei man 3 (Wert) × 3
(Farbsättigung) × 2 (Farbton)
= 18 Farbproben abzieht, indem man die Zahl der Schritte des Farbtons
unter den Farbproben, die einen Wert mit 3 Schritten mit geringer
Häufigkeit
des Auftretens haben, von 3 auf 1 reduziert und 9 Farbproben hinzufügt, die
aufgrund der Anordnung wiederholt werden.
-
Vorzugsweise können in Anspruch 10 der vorliegenden
Erfindung weitere 7 Farbproben mit geringer Häufigkeit des Auftretens aus
den 45 Farbproben (ein schließlich
9 Wiederholungen), die in Anspruch 9 auf den vier Dreieckssäulen angeordnet
sind, ausgeschlossen werden, so dass man 38 (einschließlich 9
Wiederholungen) Farbproben erhält,
und die Farbsättigung
eines Teils der Farbproben wird auf einen Zwischenwert umverteilt.
Diese Umverteilung zielt darauf ab, das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu
reduzieren, indem man die Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Auftretens ausschließt
und die Ungleichmäßigkeit
des Abstands gemäß dem Gesichtssinn
im Farbraum zwischen den Farbproben durch Umverteilen ausgleicht.
-
Vorzugsweise können in Anspruch 11 der vorliegenden
Erfindung die Form und/oder die Materialzusammensetzung der Farbproben
in der vorliegenden Erfindung dem natürlichen Zahn ähnlich gemacht
werden. Dies wird auch im Stand der Technik verwendet und hat das
Ziel, die natürliche
Zahnfarbe leicht mit den Farbproben vergleichbar zu machen und den
Einfluss der Lichtquelle zu senken, indem man die Form und/oder
die Materialzusammensetzung der Farbproben der Form des natürlichen
Zahns (zum Beispiel: vorderer Zahn) und/oder seiner Materialzusammensetzung
(zum Beispiel: Dentin und Zahnschmelz des natürlichen Zahns) ähnlich macht.
-
Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
-
1 ist
eine Ansicht aus der Vogelperspektive, die die erste bevorzugte
Ausführungsform
des Zahnfarbtonsystems in der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
2 ist
eine Ansicht aus der Vogelperspektive, die die zweite bevorzugte
Ausführungsform
des Zahnfarbtonsystems in der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
3 ist
eine Schnittansicht des Rotationsteils in 2.
-
4 ist
eine Ansicht aus der Vogelperspektive, die die dritte bevorzugte
Ausführungsform
des Zahnfarbtonsystems in der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
5 ist
eine Ansicht aus der Vogelperspektive, die das Zahnfarbtonsystem
des Standes der Technik zeigt.
-
Erklärung der
Notation für
Farbproben
-
- V0, V1, V2, V3, V4, V5: Schritte des Werts der Farbprobe;
- C1, C1.5, C2, C2.5, C3: Schritte der Farbsättigung der Farbprobe;
- Y, M, R: Schritte des Farbtons der Farbprobe.
- Anmerkung: Die Einheit der Zahlen zeigt die Einheit im Gesichtssinn
auf der Basis des CIELAB-Farbkoordinatensystems.
-
Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsform
-
Die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben. In der folgenden Beschreibung werden die
Schritte des Werts, der Farbsättigung
und des Farbtons so gesetzt, dass die Farbproben äquidistant
in Bezug auf den Gesichtssinn angeordnet sind. In den 1 bis 5 sind die funktionell gleichen Teile
mit denselben Zahlen bezeichnet, um ihre Beschreibung weglasse zu
können.
-
Erste bevorzugte
Ausführungsform
-
1 zeigt
das Zahnfarbtonsystem 1 der ersten bevorzugten Ausführungsform
in der vorliegenden Erfindung. Dieses Zahnfarbtonsystem umfasst
eine schmale Dreieckssäule 10 mit
zwei Griffen 14 an beiden Enden, und auf jeder von drei
Seiten 11, 12 und 13 der Dreieckssäule 10 sind
elf Positionen in Längsrichtung festgelegt,
um Farbproben 50 zu postieren, was insgesamt 11 × 3 = 33
ergibt. In der Nachbarschaft der Griffe 14 werden Schutzvorrichtungen 15 hergestellt,
um zu vermeiden, dass die Finger beim Halten des Griffs 14 mit
der Farbprobe 50 in Kontakt kommen. Diese Schutzvorrichtungen 15 werden
nicht notwendigerweise hergestellt.
-
In der Grundzusammensetzung der Farbprobenanordnung
des Zahnfarbtonsystems 1 sowie in der in Tabelle 1 gezeigten
Grundzusammensetzung des Zahnfarbtonsystems 111 im Stand
der Technik werden Farbproben in eine Reihenfol ge gebracht, indem
man den Wert, der aus 5 Schritten besteht (V1, V2, V3, V4, V5, die
den Schritten mit den Werten 1, 2, 3, 4, 5 im Stand der Technik
entsprechen), die Farbsättigung,
die aus 3 Schritten besteht (C1, C2, C3, die den Schritten mit der
Farbsättigung
1, 2, 3 im Stand der Technik entsprechen), und den Farbton, der
aus den 3 Schritten gelblich, mittel, rötlich besteht (Y, M, R, was
den Schritten L, M, R im Stand der Technik entspricht), miteinander
kombiniert, so dass insgesamt 5 × 3 × 3 = 45 Farbproben angeordnet
sind. Weiterhin wird in der praktischen Zusammensetzung der Farbprobenanordnung
des Zahnfarbtonsystems 1 sowie in der in Tabelle 2 gezeigten
praktischen Zusammensetzung des Zahnfarbtonsystems 111 im
Stand der Technik die Zahl der Farbproben 50 von 45 bei
der Grundzusammensetzung auf 26 bei der praktischen Zusammensetzung
reduziert, indem man 19 Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Vorkommens ausschließt.
-
In Tabelle 3 ist die Farbprobenanordnung
auf der ersten Seite 11 der Dreieckssäule 10 des Zahnfarbtonsystems 1 gezeigt.
Auf der ersten Seite 11 der Dreieckssäule 10 sind die Farbproben 50 mit
schwacher Farbsättigung
(C1 oder C1.5) angeordnet, wobei der Wert in 5 Schritten und der
Farbton in 3 Schritten miteinander kombiniert sind, was insgesamt
maximal 5 × 3
= 15 ergibt, die schließlich
von 15 auf 11 reduziert werden, indem man 4 Farbproben mit geringer
Häufigkeit
des Vorkommens ausschließt,
wie in Tabelle 3 gezeigt ist.
-
In Tabelle 4 ist die Farbprobenanordnung
auf der zweiten Seite 12 der Dreieckssäule 10 des Zahnfarbtonsystems 1 gezeigt.
Auf der zweiten Seite 12 der Dreieckssäule 10 sind die Farbproben 50 mit
mittlerer Farbsättigung
(C2) angeordnet, wobei Werte in 5 Schritten und Farbtöne in 3
Schritten miteinander kombiniert sind, was insgesamt maximal 5 × 3 = 15
ergibt, die schließlich
von 15 auf 4 reduziert werden, indem man 10 Farbproben (einschließlich der
mit x markierten Farbproben) mit geringer Häufigkeit des Vorkommens ausschließt, wobei
Zwischenräume
bleiben, wie in Tabelle 4 durch die Markierungen x gezeigt ist.
-
In Tabelle 5 ist die Farbprobenanordnung
auf der dritten Seite 13 der Dreieckssäule 10 des Zahnfarbtonsystems 1 gezeigt.
Auf der dritten Seite 13 der Dreieckssäule 10 sind die Farbproben 50 mit
starker Farbsättigung
(C3 oder C2.5) angeordnet, wobei Werte in 5 Schritten und Farbtöne in 3
Schritten miteinander kombiniert sind, was insgesamt maximal 5 × 3 = 15
ergibt, die schließlich
von 15 auf 10 Farbproben reduziert werden, indem man 5 Farbproben
(einschließlich
der mit x markierten Farbproben) mit geringer Häufigkeit des Vorkommens ausschließt, wie
in Tabelle 5 gezeigt ist.
-
Wie oben beschrieben, beträgt die Zahl
der Farbproben, die auf den drei Seiten 11, 12 und 13 der
Dreieckssäule 10 des
Zahnfarbtonsystems 1 angeordnet sind, insgesamt 11 + 5
+ 10 = 26, so dass die in der ersten Zeile 115 des Farbprobenständers 114 des
in Tabelle 2 gezeigten Zahnfarbtonsystems 111 im Stand
der Technik angeordneten Farbproben in der vorliegenden Erfindung
auf die erste Seite 11 der ersten Dreieckssäule 10 übertragen
werden, und auch die in der zweiten Zeile 116 angeordneten
Farbproben werden auf die zweite Seite 12 übertragen,
und weiterhin werden die in der dritten Zeile 117 angeordneten
Farbproben auf die dritte Seite 13 übertragen.
-
In dem Zahnfarbtonsystem 1,
das wie oben beschrieben aufgebaut ist, wird die Farbprobe, die
der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, ausgewählt,
indem man wie folgt vorgeht.
-
Zuerst hält man den linken und den rechten
Griff 14 der Dreieckssäule 10 mit
beiden Händen
und nähert
die erste Seite 11 mit der schwachen Farbsättigung
(C1) an die zu vergleichenden natürlichen Zähne des Patienten (vordere
Oberkieferzähne)
an, wobei man die Dreieckssäule 10 nach
links und rechts bewegt, dann wählt
man die Farbprobe, die im Wert von den Werten in 5 Schritten (V1,
V2, V3, V4, V5), die in der Reihenfolge des Wertes angeordnet sind,
der natürlichen
Zahnfarbe entspricht. Zu diesem Zeitpunkt muss der Anwender nur
auf die Farbprobe 50 mit dem mittleren Farbton (M) von
den Farbtönen
in 3 Schritten (Y, M, R) achten und wird nicht durch die Farbproben
mit den anderen Farbtönen
gestört.
Wie in 1 gezeigt ist,
ragt unter den Farbproben 50, die auf der ersten Seite 11 angeordnet
sind, die Oberseite der Farbprobe mit dem mittleren Farbton (M)
ein wenig weiter heraus als die anderen Farbproben in derselben
Zeile. Der Grund dafür
ist, dass der Gesichtssinn zum Zeitpunkt der Auswahl des Wertes
nicht durch die Farbproben mit dem gelblichen Farbton (Y) und rötlichen
Farbton (R) gestört
werden soll, die auf beiden Seiten der Farbprobe mit dem mittleren Farbton
(M) angeordnet sind.
-
Zweitens hält man die Position der gemäß dem Wert
ausgewählten
Farbprobe in Längsrichtung
und dreht die Dreieckssäule 10 um
120 Grad vor und zurück,
dann wählt
man die Farbprobe, die in der Farbsättigung von den Farbproben
mit Farbsättigungen
in 3 Schritten (C1, C2, C3) der natürlichen Zahnfarbe entspricht.
-
Drittens hält man die Position der Dreieckssäule 10 und
bewegt sie nach links und rechts, dann wählt man unter den Farbproben
mit Farbtönen
in 3 Schritten (Y, M, R) die Farbprobe, die im Farbton der natürlichen Zahnfarbe
entspricht, wobei man die Auswahl der Farbprobe 50, die
der zu vergleichenden natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entspricht, beendet.
-
Einerseits ist in einigen der Farbproben 50 in
Tabelle 3 und Tabelle 5 die schwache Farbsättigung (C1) durch eine dazwischenliegende
Farbsättigung
(C1.5) ersetzt, die ein wenig schwächer als die mittlere Farbsättigung
(C2) ist, und die starke Farbsättigung
(C3) ist durch eine andere dazwischenliegende Farbsättigung (C2.5)
ersetzt, die ein wenig stärker
als die mittlere Farbsättigung
(C2) ist. Wie oben bei dem Zahnfarbtonsystem des Standes der Technik
beschrieben ist, besteht der Grund für die Ersetzungen darin, die
Ungleichmäßigkeit
des Abstands im Farbraum gemäß dem Gesichtssinn
auszugleichen, die dadurch verursacht wird, dass man die Farbproben
mit der geringen Häufigkeit
des Auftretens ausschließt.
-
Außerdem kann man zum Zeitpunkt
der Auswahl der Farbprobe 50 im Falle, dass der zu vergleichende
natürliche
Zahn des Patienten ein Unterkieferzahn ist, den Griff 14 der
Dreieckssäule 10 von
einer Hand zur anderen wechseln und den Unterschied der Form der
Oberseite und der Unterseite zwischen dem natürlichen Zahn und der Farbprobe
ausgleichen.
-
Zweite bevorzugte
Ausführungsform
-
2 zeigt
das Zahnfarbtonsystem 2 der zweiten bevorzugten Ausführungsform
in der vorliegenden Erfindung. Dieses Zahnfarbtonsystem 2 umfasst
eine schmale Dreieckssäule 10 mit
zwei Griffen 14 an beiden Enden, und auf jeder von drei
Seiten (11, 12, 13) der Dreieckssäule 10 sind
12 Positionen in Längsrichtung festgelegt,
um Farbproben 50 zu postieren, was insgesamt 12 × 3 = 36
ergibt. Auf jeder von sechs Positionen unter den 12 Positionen,
die in Längsrichtung
festgelegt sind, ist ein Rotationsteil 51 bereitgestellt,
wie in 3 gezeigt ist,
indem man in der Mitte ein Achsenloch 52 bildet und einen
Zapfen 53 durch das Achsenloch 52 steckt und ein
Ende des Zapfens 53, das in ein auf einer Seite des Teils 10 gebildetes
Loch 54 gesteckt ist, fixiert und indem man weiterhin das
andere Ende des Zapfens 53 mit einem peripheren Vorsprung 55 in
ein Loch 56 einsetzt, das auf der anderen Seite des Teils 10 gebildet
ist, so dass es aufgesetzt und abgenommen oder fixiert werden kann.
Im Ergebnis kann der Rotationsteil 51 auf beiden Seiten
der Teile 10 unabhängig
von Hand um den Zapfen 53 gedreht werden.
-
In der Grundzusammensetzung der Farbprobenanordnung
des Zahnfarbtonsystems 2 werden die Farbproben in einer
Reihenfolge angeordnet, indem man Werte in 6 Schritten, die in der
Reihenfolge der Werte angeordnet sind (V0, V1, V2, V3, V4, V5),
Farbsättigungen
in den 3 Schritten schwach, mittel und stark (C1, C2, C3) und Farbtöne in den
3 Schritten gelblich, mittel und rötlich (Y, M, R) miteinander
kombiniert, so dass insgesamt maximal 6 × 3 × 3 = 54 Farbproben angeordnet
sind. Weiterhin ist in der praktischen Zusammensetzung des Zahnfarbtonsystems 2 die
Zahl der Farbproben 50 von 54 bei der Grundzusammensetzung
auf 29 in der praktischen Zusammensetzung reduziert, indem man die
Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Auftretens ausschließt.
Wie oben beschrieben, sind außerdem
V2, V3 und V4 von den sechs Schritten des Wertes die Werte mit der
höchsten
Häufigkeit
des Auftretens. Und V0 ist weißer
(heller) als existierende Zahnfarben, wird jedoch in der zweiten
bevorzugten Ausführungsform
aufgrund der Notwendigkeit in der ästhetischen Zahnmedizin hinzugefügt.
-
In Tabelle 6 ist die Farbprobenanordnung
auf der ersten Seite 11 der Dreieckssäule 10 des Zahnfarbtonsystems 2 gezeigt.
Auf der ersten Seite 11 der Dreieckssäule 10 des Zahnfarbtonsystems 2 sind
die Farbproben 50 mit schwacher Farbsättigung (C1) und mittlerem
Farbton (M) in der Reihenfolge des Wertes angeordnet, wobei Werte
in 6 Schritten und Farbtöne
in 3 Schritten miteinander kombiniert sind, was insgesamt maximal
6 × 3
= 18 Farbproben ergibt, die schließlich von 18 auf 6 Farbproben
reduziert werden, indem man 12 Farbproben (einschließlich der
mit x markierten Farbproben) mit geringer Häufigkeit des Vorkommens ausschließt, wobei
Zwischenräume
bleiben, wie in Tabelle 6 durch die Markierungen x gezeigt ist.
Außerdem
sind in Tabelle 6 die Farbprobenpositionen, deren Reihennummern
eingekreist sind, die erwähnten
Rotationspositionen 51.
-
In Tabelle 7 ist die Farbprobenanordnung
auf der zweiten Seite 12 der Dreieckssäule 10 des Zahnfarbtonsystems 2 gezeigt.
Auf der zweiten Seite 12 der Dreieckssäule 10 des Zahnfarbtonsystems 2 sind
die Farbproben 50 mit mittlerer Farbsättigung (C2) oder mäßig schwacher
Farbsättigung
(C1.5) in der Reihenfolge des Wertes angeordnet, wobei Werte in
6 Schritten und Farbtöne
in 3 Schritten miteinander kombiniert sind, was insgesamt maximal
6 × 3
= 18 Farbproben ergibt, die schließlich von 18 auf 12 Farbproben
reduziert werden, indem man 6 Farbproben mit geringer Häufigkeit
des Vorkommens ausschließt,
wie in Tabelle 7 gezeigt ist. In Tabelle 7 sind die Farbprobenpositionen,
deren Reihennummern eingekreist sind, die erwähnten Rotationspositionen 51.
-
In Tabelle 8 ist die Farbprobenanordnung
auf der dritten Seite 13 der Dreieckssäule 10 des Zahnfarbtonsystems 2 gezeigt.
Auf der dritten Seite 13 der Dreieckssäule 10 des Zahnfarbtonsystems 2 sind
die Farbproben 50 mit starker Farbsättigung (C3) oder mäßig starker
Farbsättigung
(C2.5) in der Reihenfolge des Wertes angeordnet, wobei Werte in
6 Schritten und Farbtöne
in 3 Schritten miteinander kombiniert sind, was insgesamt maximal
6 × 3
= 18 Farbproben ergibt, die schließlich von 18 auf 11 Farbproben
reduziert werden, indem man 7 Farbproben (einschließlich der
mit x markierten Farbproben) mit geringer Häufigkeit des Vorkommens ausschließt, wie
in Tabelle 7 gezeigt ist. In Tabelle 8 ist die Farbprobenposition,
deren Reihennummer eingekreist ist, die erwähnte Rotationsposition 51.
-
Als Ergebnis des Ausschließens der
Farbproben mit der geringen Häufigkeit
des Auftretens (einschließlich
der mit x markierten Farbproben) in Tabelle 6 wird eine Ungleichmäßigkeit
des Abstands im Farbraum gemäß dem Gesichtssinn
zwischen den restlichen Farbproben verursacht. Um sie auszugleichen,
ist in Tabelle 7 in der Kombination der mittleren Farbsättigung
(C2) mit dem gelblichen Farbton (Y) oder dem rötlichen Farbton (R) die mittlere
Farbsättigung
(C2) durch eine mäßig schwache
Farbsättigung
(C1.5) ersetzt. Ähnlich
ist in Tabelle 8 in der Kombination der starken Farbsättigung
(C3) mit dem gelblichen Farbton (Y) oder dem rötlichen Farbton (R) die starke
Farbsättigung
(C3) durch eine mäßig starke
Farbsättigung
(C2.5) ersetzt.
-
Als Endergebnis beträgt die Zahl
der Farbproben 50, die auf den drei Seiten 11, 12, 13 der
Dreieckssäule 10 des
Zahnfarbtonsystems 2 angeordnet sind, insgesamt 6 + 12
+ 11 = 29.
-
In dem Zahnfarbtonsystem 2,
das wie oben beschrieben aufgebaut ist, wird die Farbprobe, die
der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, ausgewählt,
indem man wie folgt vorgeht.
-
Zuerst hält man den linken und den rechten
Griff 14 der Dreieckssäule 10 mit
beiden Händen,
dann stellt man die Rotationsteile 51 an der Dreieckssäule 10 von
Hand so ein, dass sie mit den Positionen mit der in den Tabellen
6–8 gezeigten
Anordnung der Farbproben übereinstimmt.
-
Zur Auswahl der Farbprobe nähert man
zuerst die Seite 11 der Dreieckssäule 10, auf der die
Farbproben mit schwacher Farbsättigung
(C1) und mittlerem Farbton in der Reihenfolge des Wertes angeordnet
sind, an den zu vergleichenden natürlichen Zahn des Patienten
an, wobei man die Dreieckssäule 10 nach
links und rechts bewegt, dann wählt
man die Farbprobe 50, die im Wert von den Werten in 6 Schritten
(V0, V1, V2, V3, V4, V5) der natürlichen
Zahnfarbe entspricht.
-
Zweitens hält man die Position der ausgewählten Farbprobe
in Längsrichtung
und dreht die Dreieckssäule 10 um
120 Grad vor und zurück,
dann wählt
man die Farbprobe 50, die in der Farbsättigung von den Farbsättigungen
in 3 Schritten (C1, C2, C3), die auf den Seiten 11, 12 bzw. 13 der
Dreieckssäule 10 angeordnet
sind, der natürlichen
Zahnfarbe entspricht.
-
Danach wird gemäß dem ausgewählten Wert
und der ausgewählten
Farbsättigung
die endgültige
Auswahl mittels des Zahnfarbtonsystems 2 wie folgt durchgeführt.
-
- (1) Wenn der ausgewählte
Wert einer der Werte V0, V1 oder V5 ist, deren Häufigkeit des Auftretens gering
ist, wählt
man die Farbprobe 50 mit dem ausgewählten Wert und der ausgewählten Farbsättigung
(C1, C2 oder C3) und mittlerem Farbton als endgültige Wahl.
- (2) Wenn der ausgewählte
Wert einer der Werte V2, V3 oder V4 ist, deren Häufigkeit des Auftretens hoch
ist:
-
- (a) Wenn die ausgewählte Farbsättigung eine schwache Farbsättigung
(C1) ist, dreht man jede der Rotationspositionen 51, die
auf beiden Seiten der ausgewählten
Farbprobe, angeordnet sind, um 120 Grad, so dass die Farbprobe neben
zwei Farbproben angeordnet ist, die eine mäßig schwache Farbsättigung
(C1.5) und einen gelblichen Farbton (Y) oder rötlichen Farbton (R) haben,
dann entscheidet man, welche der drei Farbproben 50 der
natürlichen
Zahnfarbe entspricht, und nimmt diese als endgültige Wahl;
- (b) Wenn die ausgewählte
Farbsättigung
eine mittlere Farbsättigung
(C2) ist, entscheidet man, welche der drei Farbproben 50 von
der ausgewählten
Farbprobe und den beiden Farbproben, die auf beiden Seiten davon
angeordnet sind, wobei die letzteren beiden eine mäßig schwache
Farbsättigung
(C1.5) und einen gelblichen Farbton (Y) oder rötlichen Farbton (R) haben (auf
der Seite 12), wie in Tabelle 7 gezeigt ist, der natürlichen
Zahnfarbe entspricht. Wenn durch die obige Entscheidungsarbeit keine
ausreichende Farbübereinstimmung
erhalten wird, dreht man jede der beiden Farbproben (Rotationspositionen 51),
die auf beiden Seiten der ausgewählten
Farbprobe angeordnet sind, um jeweils 120 Grad und entscheidet,
welche der zwei Farbproben 50, die eine mäßig starke
Farbsättigung
(C2.5) und einen gelblichen Farbton (Y) oder rötlichen Farbton (R) haben (auf
der Seite 13), der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, und nimmt diese als endgültige Wahl;
- (c) Wenn die ausgewählte
Farbsättigung
eine starke Farbsättigung
(C3) ist, entscheidet man, welche der drei Farbproben 50 von
der ausgewählten
Farbprobe und den beiden Farbproben, die auf beiden Seiten davon
angeordnet sind, wobei die letzteren beiden eine mäßig starke
Farbsättigung
(C2.5) und einen gelblichen Farbton (Y) oder rötlichen Farbton (R) haben (auf
der Seite 13), wie in Tabelle 8 gezeigt ist, der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, und nimmt diese als endgültige Wahl.
-
Zum Zeitpunkt der Farbauswahl kann
man im Falle, dass der zu vergleichende natürliche Zahn des Patienten ein
vorderer Unterkieferzahn ist, den Unterschied der Form zwischen
dem natürlichen
Zahn und der Farbprobe ausgleichen, indem man die Griffe 14 der
Dreieckssäule 10 von
einer Hand zur anderen wechselt.
-
Dritte bevorzugte
Ausführungsform
-
4 zeigt
das Zahnfarbtonsystem 3 der dritten bevorzugten Ausführungsform
in der vorliegenden Erfindung. Das Zahnfarbtonsystem 3 umfasst
vier schmale Dreieckssäulen;
dies sind die erste Dreieckssäule 10, die
zweite Dreieckssäule
20,
die dritte Dreieckssäule 30 und
die vierte Dreieckssäule 40,
die jeweils Griffe 14, 24, 34, 44 an
einem Ende und jeweils Schutzvorrichtungen 15, 25, 35, 45 aufweisen,
die Anordnungspositionen der Farbproben 50 sind jeweils
6 Positionen auf drei Seiten 11, 12, 13 der
Dreieckssäule 10,
jeweils 3 Positionen auf drei Seiten 21, 22, 23 der
Dreieckssäule 20,
jeweils 3 Positionen auf drei Seiten 31, 32, 33 der Dreieckssäule 30 und
jeweils 3 Positionen auf drei Seiten 41, 42, 43 der
Dreieckssäule 40.
-
Die Grundzusammensetzung der Farbprobenanordnung
des Zahnfarbtonsystems 3 besteht aus Werten in 6 Schritten
(V0, V1, V2, V3, V4, V5), die in der Reihenfolge des Wertes angeordnet
sind, Farbsättigungen in
3 Schritten (C1, C2, C3), die aus schwacher Farbsättigung,
mittlerer Farbsättigung
und starker Farbsättigung bestehen,
sowie Farbtöne
in 3 Schritten (Y, M, R), die aus gelblichem Farbton, mittlerem
Farbton und rötlichem Farbton
bestehen, insgesamt maximal 6 × 3 × 3 = 54
Farbproben. In der praktischen Zusammensetzung der Farbprobenanordnung
des Zahnsystems 3 ist die Zahl der Farbproben 50 von
54 in der Grundzusammensetzung auf 29 in der praktischen Zusammensetzung
reduziert, indem man 25 Farbproben mit geringer Häufigkeit des
Auftretens ausschließt.
-
In Tabelle 9 ist die Farbprobenanordnung
der ersten Dreieckssäule 10 des
Zahnfarbtonsystems 3 gezeigt. Auf den drei Seiten 11, 12, 13 der
ersten Dreieckssäule 10 des
Zahnfarbtonsystems 3 sind die Farbproben 50 mit
mittlerem Farbton (M) angeordnet, die aus einer Kombination von
Werten in 6 Schritten (V0, V1, V2, V3, V4, V5) und Farbsättigungen
in 3 Schritten (C1, C2, C3) bestehen, insgesamt maximal 6 × 3 = 18
Farbproben, die von 18 auf 17 reduziert sind, indem man 1 mit einer
geringen Häufigkeit
des Auftretens, die in der Tabelle durch die Markierung x angezeigt
ist, ausschließt.
-
In Tabelle 10 ist die Farbprobenanordnung
der zweiten Dreieckssäule 20 des
Zahnfarbtonsystems 3 gezeigt. Auf den drei Seiten 21, 22, 23 der
zweiten Dreieckssäule 20 des
Zahnfarbtonsystems 3 sind die Farbproben mit dem Wert V2,
welcher der erste von den oben beschriebenen Werten in 3 Schritten
(V2, V3, V4) mit hoher Häufigkeit
des Auftretens ist, angeordnet, in einer Kombinati on von Farbtönen in 3
Schritten (Y, M, R) und Farbsättigungen
in 3 Schritten (C1, C2, C3), insgesamt maximal 3 × 3 = 9
Farbproben, die von 9 auf 7 Farbproben 50 reduziert sind,
indem man 2 mit einer geringen Häufigkeit
des Auftretens, die in der Tabelle durch Markierungen x angezeigt
sind, ausschließt.
-
Wie durch die Markierungen x auf
der Seite 22 in Tabelle 10 gezeigt ist, sind die Farbproben,
die eine mittlere Farbsättigung
(C2) mit dem Farbton Y oder R kombinieren, ausgeschlossen. Um die
Ungleichmäßigkeit
des Farbabstands gemäß dem Gesichtssinn,
die zwischen den restlichen Farbproben verursacht wird, auszugleichen,
ist eine mit dem Farbton Y oder R kombinierte schwache Farbsättigung
(C1) auf der Seite 21 durch eine mäßig schwache Farbsättigung
(C1.5) ersetzt, und eine mit dem Farbton Y oder R kombinierte starke
Farbsättigung
(C3) ist durch eine mäßig starke
Farbsättigung
(C2.5) ersetzt. Dasselbe wird im folgenden auf die Dreieckssäulen 30 und 40 angewendet.
-
In Tabelle 11 ist die Farbprobenanordnung
auf der dritten Dreieckssäule 30 des
Zahnfarbtonsystems 3 gezeigt. Auf den drei Seiten 31, 32, 33 der
dritten Dreieckssäule 30 des
Zahnfarbtonsystems 3 sind die Farbproben mit dem Wert V3,
welcher der zweite von den oben beschriebenen Werten in 3 Schritten
(V2, V3, V4) mit hoher Häufigkeit
des Auftretens ist, angeordnet und bestehen aus einer Kombination
von Farbtönen
in 3 Schritten (Y, M, R) und Farbsättigungen in 3 Schritten (C1,
C2, C3), insgesamt maximal 3 × 3
= 9 Farbproben, die von 9 auf 7 Farbproben 50 reduziert
sind, indem man 2 mit einer geringen Häufigkeit des Auftretens, die
in der Tabelle durch Markierungen x angezeigt sind, ausschließt.
-
In Tabelle 12 ist die Farbprobenanordnung
auf der vierten Dreieckssäule 40 des
Zahnfarbtonsystems 3 gezeigt. Auf den drei Seiten 41, 42, 43 der
vierten Dreieckssäule 40 des
Zahnfarbtonsystems 3 sind die Farbproben mit dem Wert V4,
welcher der dritte von den oben beschriebenen Werten in 3 Schritten
(V2, V3, V4) mit hoher Häufigkeit
des Auftretens ist, angeordnet und bestehen aus einer Kombination
von Farbtönen
in 3 Schritten (Y, M, R) und Farbsättigungen in 3 Schritten (C1,
C2, C3), insgesamt maximal 3 × 3
= 9 Farbproben, die von 9 auf 7 Farbproben 50 reduziert
sind, indem man 2 mit einer geringen Häufigkeit des Auftretens, die
in der Tabelle durch Markierungen x angezeigt sind, ausschließt.
-
In dem Zahnfarbtonsystem 3,
das wie oben beschrieben aufgebaut ist, wird die Farbprobe, die
der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, ausgewählt,
indem man wie folgt vorgeht.
-
Zuerst hält man den Griff 14 der
ersten Dreieckssäule 10 mit
einer Hand und nähert
die erste Seite 11 mit der schwachen Farbsättigung
(C1) von den Farbsättigungen
in 3 Schritten an den natürlichen
Zahn des Patienten an, wobei man die Dreieckssäule 10 nach links
und rechts bewegt, dann wählt
man die Farbprobe, die von den Werten in 6 Schritten (V0, V1, V2,
V3, V4, V5), die in der Reihenfolge des Wertes angeordnet sind, im
Wert der natürlichen
Zahnfarbe entspricht. Zweitens hält
man die Position der ausgewählten
Farbprobe in Längsrichtung
und dreht die Dreieckssäule 10 um
120 Grad vor und zurück,
dann wählt
man die Farbprobe 50, die in der Farbsättigung von den Farbsättigungen
in 3 Schritten (C1, C2, C3) der natürlichen Zahnfarbe entspricht.
Zu diesem Zeitpunkt:
-
- 1) nimmt man, wenn der ausgewählte Wert V0, V1 oder V5 mit
einer geringen Häufigkeit
des Auftretens ist, die Farbprobe mit dem ausgewählten Wert und der ausgewählten Farbsättigung
und mittleren Farbton als endgültige
Auswahl;
- 2) nimmt man, wenn der ausgewählte Wert V2, V3 oder V4 mit
einer hohen Häufigkeit
des Auftretens ist, jeweils die Dreieckssäule 20 (V2), 30 (V3)
oder 40 (V4) auf, und weiterhin:
-
- a) Wenn die ausgewählte Farbsättigung eine schwache Farbsättigung
(C1) ist, nähert
man die Farbprobe mit dem mittleren Farbton (M/C1) auf der ersten
Seite 21, 31 oder 41 der jeweiligen Dreieckssäule 20, 30 oder 40 an
den natürlichen
Zahn an, und entscheidet, welche Farbprobe 50 von der Farbprobe
und den auf beiden Seiten der Farbprobe angeordneten Farbproben,
die einen gelblichen Farbton (Y/C1.5) oder einen rötlichen Farbton
(R/C2.5) haben, der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, und nimmt diese als endgültige Wahl;
- b) Wenn die ausgewählte
Farbsättigung
eine mittlere Farbsättigung
(C2) ist, nähert
man die Farbprobe mit dem mittleren Farbton (M/C2) auf der zweiten
Seite 22, 32 oder 42 der jeweiligen Dreieckssäule 20, 30 oder 40 an
den natürlichen
Zahn an, und entscheidet, welche Farbprobe 50 von der Farbprobe
und den auf beiden Seiten der Farbprobe mit dem mittleren Farbton
angeordneten Farbproben, die erscheinen, wenn man die Dreieckssäule in derselben
Position in Längsrichtung
um 120 Grad vor und zurück
dreht und die einen gelblichen Farbton (Y/C1.5 oder Y/C2.5) oder
einen rötlichen
Farbton (R/C1.5 oder R/C2.5) haben, der natürlichen Zahnfarbe entspricht,
mit anderen Worten, man entscheidet, welche Farbe von denjenigen,
die sich jeweils an der Spitze von vier Pfeilen befinden, die in
Tabelle 10, 11 und 12 gezeigt sind, der natürlichen Zahnfarbe entspricht,
und nimmt diese als endgültige
Wahl;
- c) wenn die ausgewählte
Farbsättigung
eine starke Farbsättigung
(C3) ist, nähert
man die Farbprobe mit dem mittleren Farbton (M/C3) auf der dritten
Seite 23, 33 oder 43 der jeweiligen Dreieckssäule 20, 30 oder 40 an
den natürlichen
Zahn an, und entscheidet, welche Farbprobe 50 von der Farbprobe
und den auf beiden Seiten der Farbprobe angeordneten Farbproben,
die einen gelblichen Farbton (Y/C2.5) oder einen rötlichen
Farbton (R/C2.5) haben, der natürlichen
Zahnfarbe entspricht, und nimmt diese als endgültige Wahl.
-
Wenn dabei der zu vergleichende natürliche Zahn
des Patienten ein vorderer Unterkieferzahn ist, gleicht man den
Unterschied der Oberseite und der Unterseite zwischen den Formen
des natürlichen
Zahns und der Farbprobe aus, indem man die Dreieckssäule von
einer Hand zur anderen wechselt.
-
Wirkung der
vorliegenden Erfindung
-
Wie oben eindeutig beschrieben wurde,
besteht das Zahnfarbtonsystem im Stand der Technik aus vielen verschiedenen
Farbproben, wobei man 20 oder 3 Farbproben zu einem Bündel vereinigt
und die Bündel
in einen einzigen Farbprobenständer
einsetzt. In der vorliegenden Erfindung werden jedoch viele verschiedene Farbproben
getrennt auf eine oder mehrere schmale Dreieckssäulen platziert, die jeweils
einen Körper
ergeben.
-
Daher ist es im Stand der Technik
zum Auswählen
der Farbprobe, die der natürlichen
Zahnfarbe des Patienten entspricht, notwendig, den Farbprobenständer als
Ganzes zu halten und an den Mund des Patienten anzunähern und/oder
zwei oder drei Bündel
von Farbproben herauszunehmen und mehrmals an den Mund des Patienten
anzunähern.
In der vorliegenden Erfindung ist jedoch die Auswahl von Wert, Farbsättigung
oder Farbton nacheinander durch jeweils eine oder zwei Aktionen
effizient möglich.
-
Außerdem ist es im Stand der
Technik zur Unterscheidung, welche Farbe von mehreren verschiedenen
Farbproben in Bezug auf Wert, Farbsättigung oder Farbton nahe bei
der natürlichen
Zahnfarbe liegt, schwierig, mehrere Farbproben im gleichen Abstand
und in einer Situation, bei der die anderen Farbproben nicht in
das Blickfeld gelangen, mit dem natürlichen Zahn zu vergleichen.
In der vorliegenden Erfindung ist es jedoch möglich, mehrere Proben mit verschiedener
Farbe einfach und eindeutig mit dem natürlichen Zahn zu vergleichen,
indem man sie im gleichen Abstand und in einer Situation, bei der
die anderen Farbproben nicht in das Blickfeld gelangen, hält.
-
Weiterhin ist, die Zusammensetzung
der Farbprobenanordnung des Zahnfarbtonsystems im Stand der Technik
zwar vernünftig
in Bezug auf die Farbwissenschaft, doch ist der Vorgang zum Vergleichen
der Farbproben mit der natürlichen
Zahnfarbe weder einfach noch eindeutig. Da in der vorliegenden Erfindung
das Verfahren zum Vergleichen der Farbproben mit dem natürlichen
Zahn vereinfacht ist und die Anordnung der Farbproben eindeutig
ist, ist der Anwender bei Verwendung des Zahnfarbtonsystems in der
vorliegenden Erfindung in der Lage, den dreidimensionalen Charakter
der Farbe, den das menschliche Auge wahrnimmt, intuitiv wahrzunehmen,
und dies trägt
dazu bei, die Technik des Anwenders zum Reproduzieren der Zahnfarbe
zu verbessern.
-
Tabelle
1: Grundzusammensetzung der Farbprobenanordnung des Zahnfarbtonsystems
111 im
Stand der Technik
-
Tabelle
2: Praktische Zusammensetzung der Farbprobenanordnung des Zahnfarbtonsystems
111 im
Stand der Technik
-
Tabelle
3: Farbprobenanordnung auf der ersten Seite
11 der Dreieckssäule
10 des
Zahnfarbtonsystems
1
-
Tabelle
4: Farbprobenanordnung auf der zweiten Seite
12 der Dreieckssäule
10 des
Zahnfarbtonsystems
1
-
Tabelle
5: Farbprobenanordnung auf der dritten Seite
13 der Dreieckssäule
10 des
Zahnfarbtonsystems
1
-
Tabelle
6: Farbprobenanordnung auf der ersten Seite
11 der Dreieckssäule
10 des
Zahnfarbtonsystems
2
-
Tabelle
7: Farbprobenanordnung auf der zweiten Seite
12 der Dreieckssäule
10 des
Zahnfarbtonsystems
2
-
Tabelle
8: Farbprobenanordnung auf der dritten Seite
13 der Dreieckssäule
10 des
Zahnfarbtonsystems
2
-
Tabelle
9: Farbprobenanordnung auf der ersten Dreieckssäule
10 des Zahnfarbtonsystems
3
-
Tabelle
10: Farbprobenanordnung auf der zweiten Dreieckssäule
20 des
Zahnfarbtonsystems
3
-
Tabelle
11: Farbprobenanordnung auf der dritten Dreieckssäule
30 des
Zahnfarbtonsystems
3
-
Tabelle
12: Farbprobenanordnung auf der vierten Dreieckssäule
40 des
Zahnfarbtonsystems 3