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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
allgemein das Gebiet elektrischer Verbinder und insbesondere einen
Verbinder zur Montage auf einer gedruckten Schaltungsplatine, welcher
ein Erdungssystem umfasst, in Verbindung mit einer Kontaktfahnenausrichtung.
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Hintergrund der Erfindung
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Elektrische Verbinder werden in einer
breiten Vielfalt von Anwendungen, die von einfachen Verbindungsschnittstellen
zwischen Festverdrahtungen von Leitern bis zu komplizierteren Anwendungen
unter Einbeziehung solcher Komponenten wie gedruckter Schaltungsplatinen,
flexibler Flachkabel und optischer Fasern reichen, genutzt. Grundsätzlich weisen elektrische
Verbinder irgendeine Form von Kontakten, Anschlüssen oder anderen Leitern auf,
die ein elektrisches Bauelement mit einem anderen elektrischen Bauelement
verbinden. Die elektrischen Verbinder können Systeme einbeziehen, durch
welche die Verbinder Empfänger/Sender-Funktionen bieten, welche
zusätzlich
Hochgeschwindigkeitssignale von massiven (Kupfer-) Kabeln oder faseroptischen
Kabeln in Hochgeschwindigkeitssignale auf einer gedruckten Systemschaltungsplatine
umwandeln können.
Die Begriffe "elektrisch" oder "elektrische Verbinder", wie sie vorliegend
verwendet werden, sollen optische Bauelemente einschließen.
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Beispielsweise können in der Telekommunikationsindustrie
Vermittlungssysteme oder -schaltungen an einer bestimmten Stelle
auf einer ziemlich größenvariablen
Hauptplatine vorgesehen sein. Eine Mehrzahl von schnellen elektrischen
Konvertermodulen ist mit Hilfe geeigneter Rahmenstrukturen auf der
Hauptplatine montiert. Dazu passende "Einsteck"-Verbindermodule
werden von außerhalb
des Vermittlungssystems in die Konvertermodule eingesteckt. Die
von den an den Einsteckmodulen angebrachten Kabeln eingehenden Signale
sind Hochgeschwindigkeitssignale, beispielsweise im Gigabitbereich,
und die Konvertermodule übertragen
die Signale und halten deren hohe Geschwindigkeit aufrecht und übermitteln
diese an die Schaltung auf der Hauptplatine. Beim Entwurf und bei
der Herstellbarkeit solcher Systeme treten anhaltend Probleme auf. Bei
vielen der Probleme steht die Bereitstellung eines angemessenen
Schutzes der Verbindungsschnittstelle vor elektromagnetischer Interferenz
(EMI) als auch die Bereitstellung eines Schutzes gegen elektrostatische
Entladung (ESD) im Mittelpunkt. Die vorliegende Erfindung ist darauf
ausgerichtet, diese Probleme zu lösen, indem ein einfaches System
zur Verfügung
gestellt wird, das kostengünstig
herzustellen, zu montieren und zu verwenden ist und das einen umfassenden
EMI- und ESD-Schutz bietet.
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Ein Verbinder mit ESD-Schutz zur
Montage auf einer gedruckten Schaltungsplatine ist auch aus
EP 0851540 A2 bekannt.
Dieser Verbinder umfasst ein Gehäuse
mit einer Mehrzahl von Anschlüssen, die
in diesem montiert sind und Kontaktfahnenabschnitte aufweisen, die
sich von diesem aus erstrecken. Eine leitfähige Hülse ist an dem Gehäuse zumindest
um den Paarungsteil desselben herum befestigt. Eine leitfähige elektrostatische
Entladungsplatte ist um die Kontaktfahnenabschnitte herum befestigt,
wodurch ein vorgegebener Funkenüberschlagsspalt
zwischen der Platte und den Kontaktfahnenabschnitten geschaffen
wird, um einen Strom durchzulassen, wenn eine vorgegebene Spannung zwischen
der Platte und den Kontaktfahnenabschnitten vorhanden ist. Eine
leitfähige
Platinenverriegelung hält
den Verbinder an der gedruckten Schaltungsplatine und ist zur Verbindung
mit einer Erdungsschaltung auf der Platine angepasst. Die Platinenverriegelung
befindet sich in Anlage an der leitfähigen Hülse und der leitfähigen elektrostatischen Entladungsplatte,
um die Hülse
und die Platte gemeinsam mit der Erdungsschaltung auf der gedruckten
Schaltungsplatine zu verbinden.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Eine Aufgabe der Erfindung besteht
deshalb darin, einen neuen und verbesserten geerdeten elektrischen
Verbinder zur Montage auf einer gedruckten Schaltungsplatine zur
Verfügung
zu stellen, der auch eine Kontaktfahnenausrichtung beinhaltet. In
der beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung umfasst der Verbinder ein dielektrisches Gehäuse mit
einem vorderen Paarungsende und einem rückwärtigen Anschlussende, wobei
sich zwischen diesen eine Mehrzahl von Anschlussaufnahmekanälen erstreckt.
In den Kanälen
sind eine Mehrzahl von Anschlüssen aufgenommen.
Jeder Anschluss weist einen Kontaktfahnenabschnitt auf, der von
dem Gehäuse
aus nach hinten ragt. Die Kontaktfahnenabschnitte weisen im rechten
Winkel abgewinkelte Endabschnitte zur Verbindung mit der gedruckten
Schaltungsplatine auf. An dem Gehäuse ist zumindest ein Erdungselement befestigt
und weist einen Erdungskontaktarm auf, der nach vorn ragt, um in
einem komplementär
dazu passenden Verbinder in Eingriff zu kommen. Eine ESD-Klammer
ragt zum Einfügen
in ein geeignetes Montageloch in der gedruckten Schaltungsplatine von
dem Erdungselement aus nach unten. Eine Kontaktfahnenausrichtung
ist am rückwärtigen Ende
des Gehäuses
montiert und weist eine Mehrzahl von Öffnungen auf, durch welche
sich die Endabschnitte der Anschlüsse erstrecken.
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Wie vorliegend offenbart ist, stellt
das Erdungselement eine einstückige
Struktur dar, die aus leitfähigem
Blechmaterial gestanzt und geformt ist. Vorzugsweise ist ein Paar
dieser Erdungselemente seitlich von dem Gehäuse beabstandet vorgesehen, wobei
die jeweiligen Erdungskontaktarme der Erdungselemente an entgegengesetzten
Seiten des Paarungsendes des Gehäuses
nach vorn ragen.
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Die Kontaktfahnenausrichtung weist
einen Schlitz zur Aufnahme eines Abschnitts des Erdungselements/der
Erdungselemente auf. Eine Abschirmung ist zumindest um das rückwärtige Anschlussende
des Gehäuses
herum montiert, und zwar in Eingriff mit dem Erdungselement. Komplementär ineinandergreifende
Mittel sind zwischen der Abschirmung und der Kontaktfahnenausrichtung
vorgesehen. Die Abschirmung weist zumindest einen Erdungsfuß auf, der
zur Verbindung mit einer geeigneten Erdungsschaltung auf der gedruckten
Schaltungsplatine nach unten ragt.
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Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der
Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung deutlich
werden, die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen gegeben
wird.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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Die Merkmale der vorliegenden Erfindung, welche
als neu erachtet werden, sind insbesondere in den anhängenden
Ansprüchen
ausgeführt.
Die Erfindung kann zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen am
besten unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung verstanden
werden, die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen gegeben
wird, in welchen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente in den Figuren
kennzeichnen und in welchen:
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1 eine
perspektivische Ansicht der die Konzepte der Erfindung verkörpernden
Adapterrahmenanordnung von oben und vorn ist;
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2 eine
perspektivische Ansicht der Anordnung von oben und hinten ist, welche
auch den auf der Platine zu montierenden Verbinder zeigt;
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3 eine
perspektivische Ansicht der Adapterrahmenanordnung und des Platinenmontageverbinders
von unten ist;
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4 eine
der 1 ähnliche
Ansicht ist, die aber den Einsteckverbinder umfasst;
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5 eine
der 3 ähnliche
Ansicht ist, die aber den Einsteckverbinder umfasst;
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6 eine
auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Adapterrahmenanordnung
in Verbindung mit dem Platinenmontageverbinder ist;
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7 eine
auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Platinenmontageverbinders
ist;
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8 eine
perspektivische Ansicht des Platinenmontageverbinders aus einem
zu dem aus 6 entgegengesetzten
Winkel ist;
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9 ein
Aufriss des Platinenmontageverbinders von der Seite ist;
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10 eine
perspektivische Ansicht einer Abschirmung ist, die an dem Platinenmontageverbinder
der 6 bis 9 nachgerüstet werden kann;
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11 eine
auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform des
Platinenmontageverbinders ist;
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12 eine
perspektivische Ansicht des Platinenmontageverbinders aus 11 in zusammengesetztem
Zustand ist; und
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13 ein
Aufriss des Platinenmontageverbinders aus 12 von der Seite ist.
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Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Nehmen wir detaillierter auf die Zeichnungen und zunächst auf
die 1–5 Bezug, so ist eine generell
mit 16 bezeichnete Adapterrahmenanordnung aus Metall zur
Montage eines generell mit 18 bezeichneten ersten elektrischen
Verbinders (4 und 5) in einer Öffnung in einer
Platte sowie eines generell mit 20 bezeichneten zweiten
elektrischen Verbinders (1, 2 und 5), der auf einer gedruckten Schaltungsplatine
montierbar ist, gestaltet. Die Platte und ihre Öffnung als auch die gedruckte
Schaltungsplatine sind in den Zeichnungen nicht gezeigt, weisen
aber einen herkömmlichen
Aufbau auf. Es genügt
zu sagen, dass die Öffnung
in der Platte allgemein rechteckig ist, um das vordere rechteckige
Ende der Adapterrahmenanordnung aufzunehmen, wie später beschrieben
wird.
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Bezug nehmend auf 6 in Verbindung mit den 1–5 weist die Adapterrahmenanordnung 16 vier
Hauptbestandteile auf, nämlich:
einen generell mit 22 bezeichneten Druckguss-Metallkörper, eine generell
mit 24 bezeichnete gestanzte und geformte Abschirmungsabdeckung,
eine generell mit 26 bezeichnete gestanzte und geformte
Metallblech-Dichtungsplatte, und ein generell mit 28 bezeichnetes Druckguss-Verschlusselement
aus Metall. Der Körper 22 und
das Verschlusselement 28 können aus nickelplattiertem
Zinkmaterial druckgegossen sein. Die abschirmende Abdeckung 24 kann
aus Federstahlmaterial, das mit einem Glanzzinnmaterial plattiert
ist, gestanzt und geformt sein. Die Dichtungsplatte 26 kann
aus einem Beryllium/Kupfer-Material, das mit Glanzzinnmaterial plattiert
ist, gestanzt und geformt sein.
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Der Druckguss-Metallkörper 22 weist
eine vordere Wand 30 auf (6),
die eine rechteckige vordere Buchse 32 bestimmt, zwei sich
nach hinten erstreckende Seitenwände 34,
sowie oben hinten eine Brücke 36,
welche die Seitenwände
verbindet, sodass eine rückwärtige Buchse 38 mit
offener Unterseite gebildet ist. Der Einsteckverbinder 18 wird
in die vordere Buchse 32 eingefügt, und der Platinenverbinder 20 wird
in der rückwärtigen Buchse 38 aufgenommen.
Führungsschienen 40 sind
an der Innenseite der Seitenwände 22 ausgebildet,
um den Einsteckverbinder zu führen. Verrastungsöffnungen 42 sind
in den Seitenwänden 34 ausgebildet,
um die Verrastungselemente des Einsteckverbinders aufzunehmen, wie
später
beschrieben wird. Eine Verrastungsschulter 44 und eine
Verrastungsnut 46 sind an der Außenseite jeder Seitenwand 34 ausgebildet,
um mit Komponenten der Abschirmungsabdeckung 24 zusammenzuwirken,
wie später
beschrieben wird.
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Speziell weist die gestanzte und
geformte Abschirmungsabdeckung 24 aus Metallblech eine obere
Wand 48 und zwei Seitenwände 50 auf. In 6 ist zu sehen, dass der
Druckguss-Metallkörper 22 an
der Oberseite offen ist und an seinen Seiten ausgespart ist und
dass die obere Wand und die Seitenwände der Abschirmungsabdeckung
die Oberseite und die Seiten des Körpers vollständig schließen. Mehrere
Belüftungslöcher 52 sind
an der Oberseite und den Seitenwänden
der Abschirmungsabdeckung ausgestanzt. Ein federnder Verrastungslappen 54 erstreckt
sich von jeder Seitenwand 50 der Abschirmungsabdeckung
aus nach unten, um unter die Verrastungsschulter 44 der
jeweiligen Seitenwand des Körpers
zu schnappen, um die Abdeckung an dem Körper zu halten. Ein Verrastungsarm 56 erstreckt sich
von jeder Seitenwand der Abdeckung aus nach unten und erstreckt
sich durch die Nut 56 in der jeweiligen Seitenwand des
Körpers
hindurch über
die Unterseite des Körpers
hinaus, um in ein geeignetes Montageloch in der gedruckten Schaltungsplatine eingefügt zu werden,
um die Adapterrahmenanordnung an der Platine zu halten. Ein dritter
Verrastungsarm 58 erstreckt sich von der oberen Wand 48 der Abdeckung
aus nach hinten. Daher kann die Adapterrahmenanordnung in horizontaler
Stellung unter Verwendung der Verrastungsarme 56 oder in
vertikaler Stellung unter Verwendung des Verrastungsarms 58 an
der Schaltungsplatine montiert werden. Schließlich erstrecken sich zwei
Eingriffslappen 60 von der oberen Wand 48 der
Abdeckung an deren Rückseite
auf entgegengesetzten Seiten des Verrastungsarms 58 für später beschriebene
Zwecke nach unten.
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Die gestanzte und geformte Dichtungsplatte 26 aus
Metallblech ist allgemein rechteckig, wobei sie der rechteckigen
vorderen Buchse 32 des Körpers 22 entspricht.
Die Dichtungsplatte weist eine Mehrzahl von flexiblen, gestanzten
und geformten Verrastungsarmen 62 an ihrer Oberseite und
Unterseite zum Einschnappen hinter der vorderen Wand 30 des Körpers 22 auf,
um die Dichtungsplatte an dem Körper
zu halten, der die vordere Buchse 32 umgibt. Die Dichtungsplatte
weist eine Mehrzahl von nach außen abgebogenen
flexiblen Fingern an allen ihren vier Seiten auf, und zwar zur Anlage
an der Platte um die rechteckige Öffnung in dieser herum. Die
Dichtungsplatte weist eine Mehrzahl von nach innen abgebogenen flexiblen
Fingern 66 an ihrer Ober- und Unterseite zur Anlage an der äußeren Abschirmung
des Einsteckverbinders 18 auf.
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Das Verschlusselement 28 ist
hinter der vorderen Buchse 32 des Körpers 22 mit Hilfe
eines Schwenkzapfens 70 montiert, der von den jeweils entgegengesetzten
Enden des Verschlusselements an dessen Oberseite vorragt, sodass
er in geerdeten Aussparungen 72 in den Seitenwänden 34 des
Körpers
sitzt. Eine Schraubenfeder 74 ist um jeden Schwenkzapfen 70 gewunden,
wobei die entgegengesetzten Enden der Schraubenfeder in dem Verschlusselement
und in dem Körper
in solcher Weise verankert sind, dass die Federn das Verschlusselement
in eine geschlossene Stellung drücken,
wie sie in 1 zu sehen
ist, d. h. die vordere Buchse 32 verschließen. Das
Verschlusselement wird durch Eingriff des Einsteckverbinders 18 automatisch
gegen die Vorspannung der Federn geöffnet, wenn der Verbinder in
die vordere Buchse eingefügt
wird.
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Speziell auf die 4 und 5 Bezug
nehmend, kann der Einsteckverbinder 18 eine breite Vielfalt
von Konfigurationen annehmen. Beispielsweise könnte der Einsteckverbinder
ein Konvertermodul sein, das Signale mit hoher Geschwindigkeit, beispielsweise
im Gigabitbereich, überträgt. Solche Konvertermodule
empfangen Hochgeschwindigkeitssignale und übertragen die Signale und halten die
hohe Geschwindigkeit aufrecht, und zwar zur Übertragung an Platinenmontageverbinder
wie etwa den auf der Platine zu montierenden Verbinder 20. Obgleich
dies kein Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist, weist das
Einsteckkonvertermodul an seiner Vorderseite zwei Buchsen 18a und
an seiner Rückseite
ein Paarungsende 18b (5)
auf. Zwei flexible Verrastungsarme 18c an entgegengesetzten Seiten
des Einsteckverbinders weisen Verrastungshaken 18d zum
Einschnappen in die Verrastungsöffnungen 42 in
den Seitenwänden
des Körpers 22 der Adapterrahmenanordnung
auf.
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Bezug nehmend auf die 7–9 in
Verbindung mit den 2, 3, 5 und 6 umfasst
der Platinenmontageverbinder 20 ein generell mit 76 bezeichnetes
einstückiges
Gehäuse,
das einheitlich aus dielektrischem Material wie etwa Kunststoff
oder dergleichen geformt ist. Das Gehäuse weist zwei nach vorn gerichtete
Seitenarme 78 zur Positionierung des Gehäuses in
der hinteren Buchse 38 ( 6)
des Körpers 22 der
Adapterrahmenanordnung auf. Das Gehäuse weist ein vorderes Paarungsende 80 zum
Zusammenfügen
mit dem rückwärtigen Paarungsende 18b (5) des Einsteckverbinders 18 auf.
Das Gehäuse
weist ein rückwärtiges Anschlussende 82 auf, wobei
sich eine Mehrzahl von Anschlussaufnahmekanälen 84 in dem Gehäuse zwischen
dem Paarungsende 80 und dem Anschlussende 84 erstreckt.
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Eine Mehrzahl von generell mit 86 bezeichneten
Anschlüssen
(7) umfasst nach vorn
gerichtete Kontaktabschnitte 86a zum Einfügen in die Anschlussaufnahmekanäle 84 in
Richtung des Pfeils "A". Die Kontaktabschnitte
der Anschlüsse
liegen an geeigneten Kontakten in dem Steckeraufnahmeverbinder 18 an.
Jeder Anschluss 86 weist einen verbreiterten Rumpfabschnitt 86b auf,
an dessen Seiten Zähne
gestanzt sind, um die Anschlüsse
in dem Gehäuse 76 zu
befestigen. Jeder Anschluss 86 weist einen Kontaktfahnenabschnitt 86c auf,
der von dem rückwärtigen Ende 82 des
Gehäuses 76 aus
nach hinten ragt. Die Kontaktfahnenabschnitte weisen im rechten
Winkel abgewinkelte Endabschnitte 86d zum Einfügen in geeignete
Löcher
in der gedruckten Schaltungsplatine zur Verbindung, beispielsweise durch
Löten,
mit Schaltungsspuren auf der Platine und/oder in den Löchern auf.
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Der Platinenmontageverbinder 20 weist
zwei generell mit 88 bezeichnete Erdungselemente auf. Jedes
Erdungselement ist aus leitfähigem
Blechmaterial gestanzt und geformt und weist einen Hefestigungsrumpfabschnitt 88a zum
Einfügen
in einen von zwei Kanälen 89 in
dem Gehäuse 76 in
Richtung der Pfeile "B" auf. Ein Anschlagrumpfabschnitt 88b des Erdungselements
liegt an dem rückwärtigen Ende 82 des
Gehäuses 76 an,
wenn das Erdungselement vollständig
in den Kanal 89 eingefügt
ist. Ein Erdungskontaktarm 88c ragt von dem Befestigungsrumpfabschnitt 88a nach
vorn, und zwar zur Anlage an einer Erdungsabschirmung des Einsteckverbinders 18. Eine
gegabelte ESD-Klammer 88d ragt von dem Anschlagrumpfabschnitt 88b nach
unten, zum Einfügen in
ein geeignetes Montageloch in der gedruckten Schaltungsplatine und
zur Anlage an der plattierten Innenseite entlang des Lochdurchmessers,
wobei die Plattierung zu einer Erdungsschaltung gehört.
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Der Platinenmontageverbinder 20 umfasst außerdem eine
generell mit 90 bezeichnete Kontaktfahnenausrichtung, die
an dem rückwärtigen Ende 82 des
Gehäuses 76 montiert
ist. Nachdem die Anschlüsse 86 in
das Gehäuse
in Richtung des Pfeils "A" eingefügt sind
und die Erdungselemente 88 in das Gehäuse in Richtung der Pfeile "B" eingefügt sind, wird die Kontaktfahnenausrichtung 90 an
dem Gehäuse
in Richtung des Pfeils "C" montiert. Die Kontaktfahnenausrichtung
weist zwei Seitenwände 90a auf,
die von einer Bodenwandung 90b aus nach oben stehen, welche
eine Mehrzahl von Öffnungen 90c aufweist, durch
welche sich die Endabschnitte 86d der Anschlüsse erstrecken,
wodurch die Kontaktfahnenausrichtung die Endabschnitte der Anschlüsse ausrichtet
und deren richtige Positionierung und den richtigen Abstand zum
Einfügen
in eine exakte Anordnung aus Löchern
in der gedruckten Schaltungsplatine aufrechterhält. Schlitze oder Nuten 90d sind
an der Außenseite
der Seitenwände 90a ausgebildet,
um die Kanten 92 der Erdungselemente 88 aufzunehmen,
um die Erdungselemente und insbesondere die ESD-Klammern 88d zu
stabilisieren. Die Nuten weisen konisch erweiterte Mündungen 90e auf,
um das Einführen
der Kanten der Erdungselemente in die Nuten zu erleichtern. Zwei
mit Öffnungen
versehene Montagevorsprünge 90f ragen
von der Bodenwandung 90b der Kontaktfahnenausrichtung aus
nach vorn, um zwei Montagezapfen 94 aufzunehmen, die sich
für Führungszwecke
von dem Gehäuse 76 aus
nach unten erstrecken. Zwei Verrastungsschultern 90g an
den Außenseiten
der Seitenwände 90a schnappen über zwei
Verrastungsschultern 95, die von der Rückseite des Gehäuses vorragen,
um die Kontaktfahnenausrichtung an dem Gehäuse zu verriegeln. Schließlich ragt
ein abgeschrägter
Verrastungsvorsprung 90h von jeder Seitenwand 90a der
Kontaktfahnenausrichtung nach außen, und drei abgeschrägte Verrastungsvorsprünge 95 ragen von
dem Gehäuse 76 aus
nach oben, um optional eine Abschirmung an diesen zu montieren,
wie später
beschrieben wird.
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10 zeigt
eine generell mit 96 bezeichnete gestanzte und geformte
Metallabschirmung zur Befestigung über der Kontaktfahnenausrichtung 90, nachdem
die Kontaktfahnenausrichtung an dem Gehäuse 76 des Platinenmontageverbinders 20 montiert
ist. Die Abschirmung wird auf die Kontaktfahnenausrichtung 90 aufgeschnappt,
und zwar mit Hilfe zweier Öffnungen 97 in
den Seitenwänden
der Abschirmung, die über
die Verrastungsvorsprünge 90h der
Kontaktfahnenausrichtung schnappen, sowie der drei Öffnungen 97a in
der Oberseite der Abschirmung, die über die Verrastungsvorsprünge 95 des Gehäuses schnappen,
um die Abschirmung an diesem zu halten. Speziell stellt die Abschirmung 96 eine
kastenartige Struktur dar, die zwei integrale innenseitige Erdungslappen 100 zwischen
zwei außenseitigen
Lappen 101 zur Anlage an Eingriffslappen 60 (6) der Abschirmungsabdeckung 24 aufweist,
um eine Verbindung zwischen der Abschirmungsabdeckung der Adapterrahmenanordnung und
der Abschirmung des Einsteckverbinders zu vermitteln. Die Lappen 60 an
der Abdeckung schieben sich zwischen die Lappen 100 und
die Lappen 101 der Abschirmung. Die Abschirmung 96 kann
als Nachrüstkomponente
verwendet werden, um einen EMI-Schutz für den Verbinder 20 zu
bieten. Die vorderen Ränder 96a der
Abschirmung liegen an den Erdungselementen 88 an.
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Die 11–13 zeigen eine alternative
Ausführungsform
eines generell mit 20A bezeichneten Platinenmontageverbinders.
Diese alternative Ausführungsform
des Platinenmontageverbinders umfasst ein Gehäuse 76, eine Mehrzahl
von Anschlüssen 86 sowie
eine Kontaktfahnenausrichtung 90, welche mit dem Gehäuse, den
Anschlüssen
und der Kontaktfahnenausrichtung identisch sind, welche zuvor in
Verbindung mit dem in den 7–9 gezeigten Platinenmontageverbinder 20 beschrieben
wurden. Folglich wurden in den 11–13 gleiche, der vorstehenden
Beschreibung in Verbindung mit den 7–9 entsprechende Bezugszeichen
verwendet. Bei dem Verbinder 20A schließt eine generell mit 102 bezeichnete
einstückige
Abschirmung die Erdungskontaktarme und die ESD-Klammern der Erdungselement 88 in
dem Verbinder 20 ein.
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Genauer gesagt stellt die Abschirmung 102 eine
aus Metallblech gestanzte und geformte einstückige Komponente mit einer
kastenartigen Konfiguration dar, die durch eine obere Wand 102a,
eine hintere Wand 102b und zwei Seitenwände 102c bestimmt ist.
Eine integrale, gegabelte ESD-Klammer 104 ragt von jeder
Seitenwand 102c zum Einfügen in ein geeignetes Montageloch
in der gedruckten Schaltungsplatine nach außen und nach unten. Ein integraler
Erdungskontaktarm 106 ragt von jeder Seitenwand 102c zum
Eingriff in den Einsteckverbinder 18 nach vorn. Zwei integrale
innenseitige Erdungslappen 108 ragen von der Vorderseite
der oberen Wand 102a aus nach oben, und zwar zwischen zwei
außenseitigen
Erdungslappen 109 zur Anlage an Eingriffslappen 60 (6) der Abschirmungsabdeckung 24 des Adapters 16.
Zwei integrale Erdungsfüße 110 ragen von
der rückwärtigen Wand 102b zum
Einfügen
in geeignete Löcher
in der Schaltungsplatine und zur Verbindung, beispielsweise durch
Löten,
mit Erdungsschaltungen auf der Platine und/oder in den Löchern nach
unten.
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Die Abschirmung 102 wird
in Richtung des Pfeils "D" (11) auf den Platinenmontageverbinder 20A geschoben,
bis die Verrastungsöffnungen 112 in
den Seitenwänden 102c der
Abschirmung hinter die abgeschrägten
Verrastungsvorsprünge 90h schnappen,
die von den Seitenwänden 90a der
Kontaktfahnenausrichtung 90 nach außen ragen, und die Verrastungsöffnungen 113 an
der Oberseite der Abschirmung hinter die Verrastungsvorsprünge 95 an der
Oberseite des Gehäuses
schnappen. Zusätzlich weisen
die Erdungskontaktarme 106 verbreiterte Montageabschnitte 106a zum
Einfügen
in die Kanäle 89 in
dem Gehäuse 76 auf.
Die Montagabschnitte weisen Zähne
auf, die an gegenüberliegenden
Rändern
derselben eingestanzt sind, um in das Kunststoffmaterial des Gehäuses in
den Kanälen
einzuschneiden. Daher ist die Abschirmung 102 sowohl an dem
Gehäuse
als auch der Kontaktfahnenausrichtung befestigt.