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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Band für
eine Schuhpresse zum Herstellen von Papier, und insbesondere ein
geschlossenartiges Band für
eine Schuhpresse und ein Verfahren zum Herstellen desselben.
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Diskussion
des Stands der Technik
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Der Pressteil einer Papierherstellungsmaschine
kann eine offenartige Schuhpresse oder eine geschlossenartige Schuhpresse
sein. Da die zuerst genannte offenartige Schuhpresse einen größeren Installationsraum
erfordert und den Nachteil eines Ölverstreuens aufweist, ist
die zuletzt genannte geschlossenartige Schuhpresse in den letzten
Jahren hauptsächlich
verwendet worden.
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Eine geschlossenartige Schuhpresse
ist in 8 und 9 gezeigt. In den Zeichnungen
bezeichnet Bezugszeichen 21 eine Presswalze, Bezugszeichen 22 bezeichnet
einen Schuh und Bezugszeichen 23 bezeichnet ein Band für eine Schuhpresse.
Das Band 23 für
eine Schuhpresse wird in einer endlosen Form gebildet und läuft mit
einem oberen Filz 25 und einem unteren Filz 25', welche ein nasses
Papierblatt 24 zusammendrücken, und das nasse Papierblatt 24,
das zwischen den Filzen zusammengedrückt wird, wird durch die Presswalze 21 und
den Schuh 22 gepreßt,
um Wasser aus dem nassen Papierblatt 24 herauszudrücken.
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Das Band 23 für eine Schuhpresse,
das oben beschrieben wird, wird über
eine Presswalze 21 als eine Antriebsquelle über den
Filz 25, das nasse Papierblatt 24 und den Filz 25' bewegt. Wenn
das Band 23 für
eine Schuhpresse bewegt wird, wird es auf die Walzenseite an beiden
Rändern
des Bands 23 für
eine Schuhpresse gebogen, die sich von beiden Rändern der Presswalze 21 erstrecken,
wird jedoch in einer Krümmung
in entgegengesetzter Richtung in dem Teil zwischen Rändern 22a und 22b des Schuhs 22 in
die MD-Richtung deformiert, d. h. in dem Teil, wo es durch den Schuh 22 und
die Presswalze 21 gepresst wird. Daher beaufschlagt das komplizierte
Biegen eine kompressive Kraft und eine Zugkraft auf beide Enden
des Bands 23 für
eine Schuhpresse innerhalb und außerhalb der Grenze an beiden
Enden des Schuhs 22 in der CMD-Richtung.
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D. h., in dem Falle, wo das Band
23 für
eine Schuhpresse in die Richtung der Pfeile, die in 9 gezeigt sind, bewegt wird, gibt es
einen gepressten Teil 23a (gezeigt durch Schraffur) und
einen nicht gepressten Teil 23b (gezeigt durch Blanko),
und eine Antriebskraft wird auf den gepressten Teil 23a beaufschlagt,
und der nicht gepresste Teil 23b tendiert dazu zurückzubleiben.
Daher erzeugt dies eine Spannung S an den Grenzteilen 23c des
Bandes 23, welche Verzerrungen und Risse bewirkt.
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Ein geschlossenartiges Band 23 für eine Schuhpresse
mit einer kurzen umfänglichen
Länge (Größe) und
somit schweren Verwendungsbedingungen, wie oben geschrieben, erfordert
es daher, strapazierfähig
zu sein und wird daher mit einem Basisgewebe verstärkt, welches
in den dicken Bereich des Bandes eingesetzt wird. Typische Beispiele
des geschlossenartigen Bandes für
eine Schuhpresse sind in der japanischen, veröffentlichten, geprüften Patentanmeldung
3-57236, der japanischen, veröffentlichten,
nicht geprüften
Patentanmeldung 64-45888, der japanischen, veröffentlichten, nicht geprüften Patentanmeldung
64-45889, der japanischen, veröffentlichten,
nicht geprüften
Patentanmeldung 1-503315, der japanischen, veröffentlichten, nicht geprüften Patentanmeldung
1-298292, der japanischen Übersetzung
der nicht geprüften
PCT-Anmeldung 5-505428 offenbart.
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Die japanische, veröffentlichte,
geprüfte
Patentanmeldung 3-57236 offenbart ein Band für eine Schuhpresse, hergestellt
durch Montieren eines endlosen Basisgewebes um einen Dorn und dann
durch ein Darauffließen
von Harz, d. h. durch ein Spritzformverfahren. Dieses Verfahren
weist einen Verdienst auf, eine einheitliche Dicke und eine glatte Oberfläche herzustellen,
weist jedoch ein Problem auf beim Einstellen einer einheitlichen
Position des Basisgewebes einheitlich in der Richtung der Dicke.
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Ferner offenbart die japanische,
veröffentlichte,
nicht geprüfte
Patentanmeldung 64-45888 ein Band für eine Schuhpresse, hergestellt
durch Bilden einer ersten Harzschicht um einen Dorn, dann durch Legen
eines thermisch zusammenziehbaren Basisgewebes auf die erste Harzschicht,
ferner durch Auftragen von Harz auf das Basisgewebe und durch Trocknen
und Härten
des Harzes, um eine zweite Harzschicht zu bilden. Dieses Verfahren
kann eine einheitliche Position des Basisgewebes in der Richtung
der Dicke einstellen, da jedoch das Baisgewebe, das in diesem Falle
verwendet wird, ein Gewebe mit einem Ende ist, ist es schwierig,
das Basisgewebe in der MD-Richtung zu positionieren, und somit könnte ein
Loch produziert werden.
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Ferner offenbart die japanische,
veröffentlichte,
nicht geprüfte
Patentanmeldung 64-45889 ein Band für eine Schuhpresse, hergestellt
durch Montieren eines noch nicht gehärteten Harzblattes um einen Dorn,
durch Legen eines thermisch zusammenziehbaren Untergrundgewebes
auf das Harzblatt, ferner durch Winden eines zweiten, nicht gehärteten Harzblattes
auf dem Basisgewebe und schließlich
durch Winden eines Bandes, hergestellt aus thermisch zusammenziehbarem
Harz auf dem zweiten Harzblatt und durch thermisches Zusammenziehen
des Bandes. Da das Basisgewebe, das in diesem Falle verwendet wird,
ein Gewebe mit einem Ende ist, ist es ebenfalls in diesem Falle,
wie in dem Falle mit der japanischen, veröffentlichten, nicht geprüften Patentanmeldung
64-45888, schwierig, das Basisgewebe in der MD-Richtung zu positionieren,
und daher könnte
ein Loch produziert werden.
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Noch weiter offenbart die japanische Übersetzung
der nicht geprüften
PCT-Anmeldung 1-503315
ein Band für
eine Schuhpresse, hergestellt durch Umschlingen von Garnen in der
axialen Richtung eines Dorns um die gesamte Peripherie des Dorns
mit konstanten Intervallen ohne Verwendung eines Gewebes als ein
Basisgewebe durch spiralförmiges
Winden eines Garns darum in der MD-Richtung, und dann durch Fließen eines
Harzes darauf. Dieses Verfahren weist einen Vorzug auf, daß eine Größenveränderung,
die durch Zug in der CMD-Richtung
verursacht wird, klein gemacht wird, weist jedoch ein Problem auf,
daß die
Garne in einer longitudinalen Richtung und ein Garn in der seitlichen Richtung
unterschiedliche Schichten ausmachen und nicht jeweils das andere
Garn fältelt,
um die Flexibilität
des Basisgewebes zu mindern und um das Zentrum der Biegung in der
MD-Richtung und in der CMD-Richtung zu verändern, wodurch eine Biegespannung,
beaufschlagt durch das Biegen zu den vorderseitigen und rückseitigen
Harzschichten, größer wird
und dazu tendiert, Risse an einem Teil des Bandes zu erzeugen, welcher
die Enden des Schuhs berührt.
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Noch weiter offenbart die japanische,
veröffentlichte,
nicht geprüfte
Patentanmeldung 1-298292 ein
Band für
eine Schuhpresse, hergestellt durch Imprägnieren eines mattenförmigen Faserbandes
mit noch nicht gehärtetem
Harz, durch spiralförmiges Winden
des Faserbandes um einen Dorn, und durch Erwärmen und Härten des Faserbandes. Dieses Band
weist ein Problem auf, daß es
nicht stabil in der Größe in der
MD-Richtung und in der CMD-Richtung ist, und daß es passend ist, getrennt
zu werden.
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Noch weiter offenbart die japanische Übersetzung
der nicht geprüften
PCT-Anmeldung 5-505428
ein Band für
eine Schuhpresse, hergestellt durch Imprägnieren eines Gewebes, das
aus Garnen hergestellt ist, welche einen niedrigen Elastizitätsmodul
aufweisen und in der MD-Richtung angeordnet sind, und eines Garns,
welches einen hohen Elastizitätsmodul
aufweist und in der CMD-Richtung gewunden ist, mit noch nicht gehärtetem Harz,
durch spiralförmiges
Winden des Gewebes um einen Dorn, und durch Härten des Gewebes. Dieses Band
weist ein Problem auf, daß das
Band getrennt werden könnte, wenn
Spannung zu einem Teil beaufschlagt wird, wo das Gewebe, das um
den Dorn gebunden ist, überlappt.
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Wie oben beschrieben wiesen ein Band
für eine
Schuhpresse und eine Verstärkungsstruktur derselben,
hergestellt durch die herkömmlichen
Verfahren, die in der japanischen, veröffentlichten, geprüften Patentanmeldung
3-57236 und anderen, die oben beschrieben wurden, ein schwieriges
Problem auf, daß sie
keine ausreichenden Basismaterialeigenschaften zeigten, was die
Bedeutung der Strapazierfähigkeit,
die für
das Band selbst erforderlich ist, und eine Biegefestigkeit und einen
Zug in der MD-Richtung betonten, welche erforderlich sind für ein Band,
das durch einen Filz in einem Bereich der Breite des Bandes in der
MD-Richtung eines
Schuhs angetrieben wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung ist gemacht
worden, um die obigen Probleme zu lösen, und es ist eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, ein Band für eine Schuhpresse bereitzustellen,
das in der Lage ist, die Flexibilität beim Biegen in der CMD-Richtung zu
steigern und effektiv die Erzeugung von Rissen in dem Band, welches
die Enden eines Schuhs berührt, zu
inhibieren, und ein Verfahren zum Herstellen desselben.
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Um die obige Aufgabe zu erfüllen, ist
die vorliegende Erfindung gebildet aus einer ersten Harzschicht,
die auf einem Dorn gebildet ist, der eine Untergrundfläche aufweist,
einer Basismaterialschicht, die auf der äußeren Peripherie der ersten
Hartschicht gebildet ist, und einer zweiten Harzschicht, die die Basismaterialschicht
einschließt.
Die Basismaterialschicht ist gebildet aus einer Kompositschicht,
die eine innere Schicht, in welcher wenigstens ein Garnstrang spiralförmig auf
der ersten Harzschicht in der umfänglichen Richtung gewickelt
ist (in der MD-Richtung = in der Richtung, in welcher ein Band läuft), eine
Mittelschicht, in welcher wenigstens ein Garnstrang auf der inneren
Schicht nahezu parallel zu der axialen Richtung des Dorns angeordnet
ist (in der CMD-Richtung), und eine äußere Schicht einschließt, in welcher
wenigstens ein Garnstrang spiralförmig auf der Mittelschicht
in der umfänglichen Richtung
auf eine solche Weise gewickelt ist, daß er nicht mit dem Garn der
inneren Schicht überlappt
und das Garn der Mittelschicht fältelt.
Diese Basismaterialstruktur ist verantwortlich für Kompression und Zug in der
axialen Richtung und ist so konstitutiert, daß sie die Flexibilität beim Biegen
an den Rändern
eines Schuhs in der axialen Richtung durch Fälteln des Garns der Mittelschicht
durch das Garn der äußeren Schicht
und das Garn der inneren Schicht verbessert.
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In einer Erscheinung ist die vorliegende
Erfindung ebenfalls dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Garne, die in der umfänglichen
Richtung der inneren Schicht und der äußeren Schicht, welche die Basismaterialschicht
bilden, sich über
die Breite des Bandes verändern,
und ist so gebildet, daß sie
die Biege- und Zugeigenschaften des Basismaterials nicht nur in
dem Bereich, welcher den Schuh berührt, sondern ebenfalls an Grenzbereichen zwischen
dem Bereich, welcher den Schuh berührt, und den Endbereichen,
welche den Schuh nicht berühren,
verbessert.
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In einer weiteren Erscheinung ist
die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
an Garnsträngen,
die in der umfänglichen Richtung
der inneren Schicht und der äußeren Schicht,
welche die Basismaterialschicht bilden, eins oder größer als
eins sein kann, und ist so gebildet, daß sie eine hohe Biegefestigkeit
und Zug in der umfänglichen
Richtung durch Steigerung der Dichte des Garns an dem Bereich, welcher
der Schuh berührt, und
an den Grenzbereichen zwischen dem Bereich, welcher den Schuh berührt, und
den Bereichen, welche den Schuh nicht berühren, erzeugen kann.
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Noch weiter ist eine Erscheinung
der vorliegenden Erfindung, daß sie
hergestellt werden kann durch Bilden einer ersten Harzschicht auf
einem Dorn, einer inneren Schicht eines Basismaterials durch spiralförmiges Wickeln
wenigstens eines Garnstrangs auf der ersten Harzschicht in der umfänglichen
Richtung, einer Mittelschicht des Basismaterials durch Anordnen
wenigstens eines Garnstrangs auf der inneren Schicht nahezu parallel
zu der axialen Richtung des Dorns und einer äußeren Schicht des Basismaterials
durch spiralförmiges
Wickeln eines Garns in der umfänglichen
Richtung auf eine solche Weise, daß es nicht mit dem Garn der
inneren Schicht überlappt
und das Garn der Mittelschicht fältelt.
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Eine zweite Harzschicht wird dann
auf der Basismaterialkompositschicht auf eine solche Weise gebildet,
daß sie
die gesamte Kompositschicht einschließt. Dieses Verfahren kann verwendet
werden, um ein Band für
eine Schuhpresse leicht herzustellen, welches eine Basismaterialstruktur
aufweist, welche verantwortlich ist für Kompression und Zug in der
axialen Richtung und fähig
ist, eine Flexibilität zum
Biegen an den Rändern
eines Schuhs in der axialen Richtung durch Fälteln des Garns der Mittelschicht
mit dem Garn der äußeren Schicht
und dem Garn der inneren Schicht zu verbessern.
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Die vorliegende Erfindung ist in
einer anderen Erscheinung dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der
Garne, die in der umfänglichen
Richtung der inneren Schicht und der äußeren Schicht, welche die Basismaterialschicht,
die oben beschrieben wurde, bilden, sich über die Breite des Bandes verändern können, und
ist gebildet, so daß sie
leicht ein Band für
eine Schupresse herstellen kann, welches in der Lage ist, die Biege-
und Zugfestigkeitseigenschaften des Basismaterials in dem Bereich
zu verbessern, welcher den Schuh berührt, und an den Grenzbereichen
zwischen dem Bereich, welcher den Schuh berührt, und den Endbereichen,
welche den Schuh nicht berühren.
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In einer weiteren Erscheinung ist
die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
an Garnsträngen,
die in der umfänglichen Richtung
der inneren Schicht und der äußeren Schicht,
welche die Basismaterialschicht bilden, gewickelt sind, eins oder
größer als
eins sein kann, und die Dichte des Garns kann verändert werden,
um so einfach ein Band für
eine Schuhpresse herzustellen, welches in der Lage ist, eine hohe
Biegefestigkeit und Zug in der umfänglichen Richtung durch Steigern der
Dichte des Garns in dem Bereich, welcher den Schuh berührt, und
an dem Grenzbereich zwischen dem Teil, welcher den Schuh berührt und
den Bereichen, welche den Schuh nicht berühren, zu erzeugen.
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Diese und andere Aufgabe und Vorteile
der Erfindung werden durch die detaillierte Beschreibung und die
Zeichnungen offensichtlich werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine vergrößerte perspektivische Ansicht,
welche einen Teil eines Bandes gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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2(a) ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A aus 1;
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2(b) ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B aus 1;
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3 ist
eine fragmentarische Querschnittsansicht eines Bands gemäß der vorliegenden
Erfindung, gesehen entlang einer Schnittlinie in der CMD-Richtung in dem Falle,
wo die innere Schicht und die äußere Schicht
der Basismaterialschicht des Bandes ein einzelnes Garn in einem
Teil und zwei Garne nebeneinander in dem anderen Teil aufweisen.
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4 ist
eine fragmentarische Querschnittsansicht eines Bandes gemäß der vorliegenden
Erfindung, gesehen entlang einer Schnittlinie, die in der CMD-Richtung verläuft, in
dem Falle, wo die innere Schicht und die äußere Schicht der Basismaterialschicht
des Bandes in der Dichte der Garne verändert werden.
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5(a), (b) und (c) sind
Veranschaulichungen, welche frühere
Verfahren zum Herstellen eines Bandes gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigen.
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6(a) und (b) sind Veranschaulichungen, welche modernere
Verfahren zum Herstellen eines Bandes gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigen.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand zeigt, bei welchem
ein Garn der äußeren Schicht
der Basismaterialschicht eines Bandes gemäß der vorliegenden Erfindung
gewickelt wird, während
das Garn der Mittelschicht gefältelt wird.
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8 ist
eine schematische Ansicht einer geschlossenartigen Schuhpresse.
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9 ist
eine Aufsicht, welche einen Bereich eines geschlossenartigen Bandes
für eine
Schuhpresse zeigt, auf welchem ein Schuh gepreßt wird, und Bereiche derselben,
auf welchen der Schuh nicht gepreßt wird.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die vorliegende Erfindung, wie sie
in 1 gezeigt ist, wird
hergestellt aus einer ersten Harzschicht 2, gebildet in
einer endlosen Form, einer Basismaterialschicht 3, gebildet
auf der äußeren Peripherie
der ersten Harzschicht 2, und einer zweiten Harzschicht 4,
welche die Basismaterialschicht 3 einschließt.
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Es wird empfohlen, daß die erste
Harzschicht 2 und die zweite Harzschicht 4 aus
Kautschuk oder Elastomer hergestellt sind und bevorzugter aus wärmehärtbarem
Polyurethan, und daß die
Härte derselben
ausgewählt
wird aus 80° bis
98° (JIS-A). Selbstverständlich ist
es nicht notwendig, daß die erste
Harzschicht 2 und die zweite Harzschicht 4 stets
die gleiche Härte
aufweisen.
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Die Basismaterialschicht 3 wird
hergestellt aus einer Kompositschicht, welche eine innere Schicht
A, hergestellt aus einem Garn 5, welches spiralförmig auf
der ersten Harzschicht 2 in einer umfänglichen Richtung (in der MD-Richtung
= in der Richtung, in der ein Band läuft) gewickelt ist, eine Mittelschicht
B, hergestellt aus einem Garn 6, angeordnet auf der inneren Schicht
A nahezu parallel zu der axialen Richtung des Dorns (in der CMD-Richtung) und
eine äußere Schicht
C einschließt,
hergestellt aus einem Garn 7, welches auf der Mittelschicht
B spiralförmig
in der umfänglichen
Richtung gewickelt ist, während
es das Garn 6 der Mittelschicht B fältelt (K), so daß das Garn 7 nicht
mit dem Garn 5 der inneren Schicht überlappt.
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2(a) und (b) zeigen die Beziehung zwischen dem Garn 5 der
inneren Schicht A, dem Garn 6 der Mittelschicht B und dem
Garn 7 der äußeren Schicht
C. 2(a) ist eine Querschnittsansicht,
gesehen aus der Ebene der Linie A-A aus 1, und 2(b) ist
eine Querschnittsansicht, gesehen aus der Ebene der Linie B-B aus 1. Wie aus diesen Zeichnungen
ersichtlich ist, fungieren das Garn 5 der inneren Schicht
A und das Garn 7 der äußeren Schicht
C, um das Band 1 gemäß der vorliegenden Erfindung
in der MD-Richtung zu verstärken
und um das Garn 6 der Mittelschicht B mit den Garnen 5 und 7 zu
fälteln
(K).
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Ebenfalls verstärkt das Garn 6 der
Mittelschicht B das Band 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung in der CMD-Richtung und verbessert die Flexibilität zum Biegen
an den Rändern
des Schuhs in der CMD-Richtung, da es gefältelt (K) wird. Da das gefältelte Garn 6 der
Mittelschicht B nahezu an dem Zentrum des Querschnitts der Basismaterialschicht 3 positioniert
ist, stabilisiert es ebenfalls das Zentrum der Biegung in der CMD-Richtung,
und die vorderseitige Harzschicht 2 und die rückseitige
Harzschicht 4 haben eine Funktion zum Vermindern einer
Spannung, die durch einen Unterschied der Krümmung bewirkt wird.
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Die Anzahl an Wicklungen des Garns 5 der inneren
Schicht A und die Anzahl an Wicklungen des Garns 7 der äußeren Schicht
C können
gemäß der Größe des Garns
und der Festigkeit des Garns bestimmt werden, oder um die Zeit zum
Wickeln derselben abzukürzen.
Ebenfalls kann, wie in 3 gezeigt ist,
die Anzahl an gruppierten (nebeneinanderliegenden) Wicklungen des
Garns 5 und die Anzahl an gruppierten (nebeneinanderliegenden)
Wicklungen des Garns 7 gesteigert werden (auf zwei in der
Zeichnung) in einem Bereich 1a, welcher einen Schuh 22 berührt (tiefschraffierter
Bereich), und an den Grenzbereichen 1c zwischen dem Bereich 1a und
Bereichen 1b, welche den Schuh 22 nicht berühren. Auf der
anderen Seite kann die Anzahl an Garnwicklungen 5 und die
Anzahl an Garnwicklungen 7 in jeder Gruppierung vermindert
werden (auf eine in der Zeichnung) an den Bereichen 1b,
welche den Schuh 22 an beiden Endbereichen des Bandes 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung nicht berühren.
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Die Anpassung der Anzahl an Garnwicklungen
ist ebenfalls wichtig als ein Mittel zum Erzeugen von Basismaterialeigenschaften,
die erforderlich sind in dem Falle, wo die erste Harzschicht 2 und
die zweite Harzschicht 4 unterschiedlich in Dicke- und
in Biegeeigenschaft voneinander sind.
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Die Wicklungsdichte (Abstand) des
Garns 5 der inneren Schicht A und diejenige des Garns 7 der äußeren Schicht 7 können geeigneterweise
gemäß der Größe und der
Festigkeit des Garns bestimmt werden. Ebenfalls können, wie
in 4 gezeigt ist, die
Wicklungsdichten (Abstände)
der Garne 5 und 7 in dem Bereich 1a,
welcher den Schuh 22 berührt (tiefschraffierter Bereich),
und an den Grenzbereichen 1c zwischen dem Bereich 1a und
den Bereichen 1b, welche den Schuh 22 nicht berühren (d.
h. in diesen Bereichen ist das Intervall oder der Abstand der Wicklungen
vermindert) gesteigert werden, um hohe Biegefestigkeit und Zugfestigkeit
in der MD-Richtung zu erzeugen. Auf der anderen Seite können die
Dichten der Garne 5 und 7 vermindert werden (das
Intervall oder der Abstand des Garns wird in diesen Bereichen gesteigert)
in den Bereichen 1b, welche den Schuh 22 an beiden
Endbereichen des Bandes 1 gemäß der vorliegenden Erfindung nicht
berühren.
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Die Anzahl und die Dichte (Abstand)
des gefälteten
(K) Garns 6 der Mittelschicht B kann geeigneterweise gemäß der Größe und der
Festigkeit des Garns bestimmt werden, um so Festigkeit in der CMD-Richtung
zu gewährleisten.
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Die Garne 5, 6 und 7,
welche die Schichten A, B und C bilden, können zufriedenstellend hergestellt
werden aus einer synthetischen Faser, wie Nylon, Polyester, aromatischem Polyester
mit hoher Funktion und hoher Elastizität, aromatischem Polyamid, aromatischem
Polyamid oder Polyethylen mit hoher Festigkeit. Ebenfalls kann eine
anorganische Faser, wie Kohlenstoffaser, Glasfaser oder dgl. verwendet
werden. Die Größe der Faser
(Garn) kann ein Monofilament oder ein Multifilament mit einem Durchmesser
von 0,3 mm bis 1,0 mm oder kann ein Zwirn derselben sein.
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Als nächstes wird das Herstellungsverfahren des
Bandes 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben werden. Zunächst wird, wie in 5(a) gezeigt ist, ein Trennagens
(nicht gezeigt) auf die Untergrundfläche eines Dorns 8,
der um eine Achse 8a drehbar ist, aufgetragen, oder ein
Trennblatt (nicht gezeigt) wird auf der Untergrundfläche angeordnet, und
dann wird Harz darauf aufgetragen mit einer Dicke von etwa 0,5 mm
bis 2 mm durch die Verwendung eines Beschichters 9 (Rakelstab
oder Beschichterstab), um die erste Harzschicht 2 zu bilden.
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Als nächstes wird, wie in 5(b) gezeigt ist, das Garn 5 spiralförmig um
die erste Harzschicht 2 in der umfänglichen Richtung gewickelt,
um die innere Schicht A des Basismaterials zu bilden. Der Wicklungsabstand
kann bestimmt werden zu einem zufälligen Abstand, und kann gleich
oder verändert
werden in dem Bereich in der axialen Richtung des Dorns B.
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Dann wird, wie in 5(c) gezeigt ist, das Garn 6 auf
der inneren Schicht A des Basismaterials nahezu parallel zu der
axialen Richtung (in der CMD-Richtung) angeordnet, um die Mittelschicht
B des Basismaterials zu bilden. In diesem Falle werden in der vorliegenden
bevorzugten Ausführungsform ringförmige Klammern 10 an
beiden Enden in der axialen Richtung des Dorns 8 angepaßt und zurückhaltende
Vorsprünge 10a,
die auf den ringförmigen Klammern 10 gebildet
sind, werden verwendet.
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Als nächstes wird, wie in 6(a) gezeigt ist, das Garn 7 spiralförmig um
die Mittelschicht B des Basismateriale in der umfänglichen
Richtung gewickelt, um die äußere Schicht
C des Basismaterials zu bilden. In diesem Falle ist es notwendig,
das Garn 6 zu fälteln,
um das Garn 7 auf eine solche Weise zu wickeln, daß es nicht
mit Garn 5 der inneren Schicht A des Basismaterials überlappt.
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Das Garn 7 wird auf dem
Garn 6 der Mittelschicht B gewickelt, während es von Spulen 7a abgewickelt
und durch Führungsringe 11,
wie in 7 gezeigt ist,
geführt
wird. Der Führungsring 11 wird
verwendet, da es beabsichtigt ist, das Garn 7 um das Garn 6 mit
einer einheitlichen Kontaktkraft zu umwickeln. Dies kann dazu führen, daß das Garn 6 einheitlich
fältelt
(K).
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Wenn die Basismaterialschicht 3,
hergestellt aus einer Kompositschicht der inneren Basisschicht A,
der Mittelschicht B und der äußeren Schicht
C, gebildet wird, wird ein Harzmaterial R auf die Basismaterialschicht 3 aus
einer Düse 12 geliefert,
um die zweite Harzschicht 4 zu bilden. Die zweite Harzschicht 4 dringt
in die Basismaterialschicht 3 ein und verbindet die äußere Oberfläche der
ersten Harzschicht 2 an einer Stelle M. Um die Verbindungswirkung
an der Stelle M zur ersten Harzschicht 2 zu verbessern,
wird ebenfalls empfohlen, daß ein
Primer oder ein Klebstoff zuvor auf der äußeren Oberfläche der
ersten Harzschicht 2 aufgetragen wird.
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Wie oben beschrieben ist, wird, nachdem
die zweite Harzschicht 4 gebildet und gehärtet ist,
sie auf eine gewünschte
Dicke abgeschliffen, oder, falls notwendig, auf der Oberfläche (Bandoberfläche) eingerillt,
und das Band 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung wird dann von dem Dorn 8 getrennt. Um das Band
1 gemäß der vorliegenden
Erfindung leicht von dem Dorn 8 zu trennen, wie oben beschrieben,
wird manchmal das Trennagens zuvor auf die Oberfläche des
Dorns 8 aufgetragen, oder das Trennblatt wird zuvor darauf
angeordnet. Ebenfalls wird empfohlen, daß hydraulischer Druck verwendet
wird, oder die Expansion oder die Kontraktion des Harzes als ein Trennverfahren
verwendet wird.
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Beispiel 1
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Ein Trennagens (KS-61: hergestellt
von Shinetsu Chemical Corp.) wurde auf die abgeschliffene Oberfläche eines
Dorns 8 mit einem Durchmesser von 1,5 m aufgetragen, und
dann wurde wärmehärtbares
Urethan (Prepolymer: Azipren L 100, hergestellt von Uniroyal Corp.,
Härtungsagens
3,3'-Dichlor-4,4'-diaminophenylmethan,
90°, JIS-A)
auf das Trennagens mit einer Dicke von 1 mm mit einem Rakelstab
aufgetragen, angeordnet parallel zu einem Dorn 8, um eine
erste Harzschicht 2 zu bilden, und die erste Harzschicht 2 wurde
erwärmt
und gehärtet.
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Als nächstes wurde ein Polyestermultifilamentgarn 5 von
4000 d spiralförmig
um die äußere Peripherie
der ersten Harzschicht 2 in der MD-Richtung durch Wickeln
von 13 Umdrehungen pro 5 cm gewickelt, um eine innere Schicht A
des Basismaterials zu bilden, und dann wurde ein Kevlar-Multifilamentgarn 6 von
4000 d im allgemeinen parallel zu der Welle des Dorns 8 durch
Anordnen von 10 Umdrehungen pro 5 cm angeordnet, um die Mittelschicht
B des Basismaterials zu bilden. Als nächstes, um das Garn 6 der
Mittelschicht B zu fälteln,
wurde ein Polyester-Multifilamentgarn 7 von 4000 d spiralförmig um die äußere Peripherie
des gewickelten Garns 6 in der MD-Richtung durch die gleiche
Anzahl von Umdrehungen wie für
die innere Schicht A des Basismaterials (13 Umdrehungen pro 5 cm)
gewickelt und um einen halben Abstand verschoben, um die äußere Schicht
C des Basismaterials zu bilden.
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Dann wurde ein wärmehärtbares Urethanharz auf eine
Basismaterialschicht 3 aufgetragen und imprägniert,
um eine zweite Harzschicht 4 mit einer Dicke von etwa 5
mm zu bilden, und dann wurde die zweite Harzschicht 4 erwärmt und
bei 100°C
für 5 Std.
gehärtet,
und wurde dann auf eine Dicke von 5,5 mm abgeschliffen, und wurde
schließlich
in der MD-Richtung mit Rotationszähnen eingerillt, um ein Band
1 gemäß der vorliegenden
Erfindung (Beispiel 1) zu bilden.
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Beispiel 2
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Eine erste Harzschicht 2 wurde
unter Verwendung der gleichen Vorrichtung und des gleichen Harzes,
die in Beispiel 1 verwendet wurden, gebildet, und dann wurden zwei
Stränge
von Polyester-Multifilamentgarn 5 von 2000 d spiralförmig in
der MD-Richtung durch Anordnen von 26 Umdrehungen (insgesamt, in
Gruppen von zwei) pro 5 cm gewickelt, um eine innere Schicht A des
Basismaterials zu bilden. Als nächstes
wurde ein Kevlar-Multifilamentgarn 6 von 4000 d auf der
inneren Schicht A im allgemeinen parallel zu der Welle des Dorns
durch Anordnen von 10 Stücken
pro 5 cm gewickelt, um eine innere Schicht B des Basismaterials
zu bilden. Dann, um das Garn 6 zu fälteln, wurden zwei Stränge von
Polyester-Multifilamentgarn 7 von
2000 d spiralförmig
um das Garn 6 in der MD-Richtung durch Anordnen von 26
Umdrehungen (insgesamt, in Gruppen von zwei) pro 5 cm gewickelt,
wie es der Fall ist für
die innere Schicht A des Basismaterials, wurden um einen halben
Abstand A verschoben, um die äußere Schicht
C des Basismaterials zu bilden.
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Dann wurde ein wärmehärtbares Urethanharz auf die
Basismaterialschicht aufgetragen und imprägniert, um eine zweite Harzschicht 4 mit
einer Dicke von etwa 5 mm zu bilden, und dann würde die zweite Harzschicht 4 erwärmt und
bei 100°C
für 5 Std.
gehärtet,
und wurde dann auf eine Dicke von 5,5 mm abgeschliffen, und wurde
schließlich
in der MD-Richtung mit Rotationszähnen eingerillt, um ein Band
1 gemäß der vorliegenden
Erfindung (Beispiel 2) zu bilden.
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Beispiel 3
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Eine erste Harzschicht 2 wurde
gebildet unter Verwendung der gleichen Vorrichtung und des gleichen
Harzes, wie es in der Ausführungsform
1 verwendet wurde, und dann wurden zwei Stränge von Polyester-Multifilamentgarn 5 von
4000 d spiralförmig
in der MD-Richtung um die erste Harzschicht 2 in den Bereich
einer Schuhbreite plus 10 cm zur rechten und linken Seite durch
Anordnen von 20 Umdrehungen (insgesamt, in Gruppen von zwei) pro
5 cm gewickelt, und ein Polyester-Multifilamentgarn 5 von
4000 d wurde spiralförmig
in der MD-Richtung
in Bereichen gewickelt; welches andere sind als der Bereich, der
oben beschrieben wurde, d. h. in Bereichen, welche den Endbereichen
des Bandendes entsprechen, durch Anordnen von 10 Umdrehungen pro 5
cm, um eine innere Schicht A des Basismaterials zu bilden. Als nächstes wurde
ein Kevlar-Multifilamentgarn 6 von 4000 d auf der inneren
Schicht A parallel zu der Welle des Dorns durch Anordnen von 10
Stücken
pro 5 cm angeordnet, um eine Mittelschicht B des Basismaterials
zu bilden.
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Dann, um das Garn 6 der
Mittelschicht B zu fälteln,
wurden zwei Stränge
von Polyester-Multifilamentgarn 6 von
4000 d spiralförmig
in der MD-Richtung um die Mittelschicht B in dem Bereich einer Schuhbreite
plus 10 cm zu der rechten und linken Seite durch Anordnen von 20
Umdrehungen (insgesamt, in Gruppen von zwei) pro 5 cm gewickelt,
um einen halben Abstand von dem Garn 5 der inneren Schicht
A verschoben, durch das Verfahren, das zum Bilden der inneren Schicht
A verwendet wurde, und ein einzelner Strang eines Polyester-Multifilamentgarns
von 4000 d wurde spiralförmig
in der MD-Richtung in Bereichen gewickelt, welches andere sind als der
Bereich, der oben beschrieben ist, d. h. in Bereichen, welche den
Endbereichen des Bands entsprechen, durch Anordnen von 10 Umdrehungen
pro 5 cm, verschoben um einen halben Abstand von der inneren Schicht
A verschoben, um die äußere Schicht C
des Basismaterials zu bilden.
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Dann wurde ein wärmehärtbares Urethanharz auf die
Basismaterialschicht 3 aufgetragen und imprägniert,
um eine zweite Harzschicht 4 mit einer Dicke von etwa 5
mm zu bilden, und dann wurde die zweite Harzschicht 4 erwärmt und
bei 100°C
für 5 Std.
gehärtet,
und wurde dann auf eine Dicke von 5,5 mm abgeschliffen, und wurde
schließlich
in der MD-Richtung mit Rotationszähnen eingerillt, um ein Band
1 gemäß der vorliegenden
Erfindung (Beispiel 3) zu bilden.
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Beispiel 4
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Eine erste Harzschicht 2 wurde
gebildet unter Verwendung der gleichen Vorrichtung und des gleichen
Harzes, wie sie in Beispiel 1 verwendet wurden, und dann wurden
3 Stränge
eines Polyester-Multifilamentgarns 5 von 4000 d spiralförmig in der
MD-Richtung um die erste Harzschicht 2 mit gleichen Intervallen
mit 15 Umdrehungen (insgesamt, in Gruppen von drei) pro 5 cm gewickelt,
um eine innere Schicht A des Basismaterials in einer kürzeren Zeit als
in Beispiel 1 zu bilden. Als nächstes
wurde ein Kevlar-Multifilamentgarn 6 von 4000 d auf der
inneren Schicht A parallel zu der Welle eines Dorns mit 10 Stücken pro
5 cm angeordnet, um eine Mittelschicht B des Basismaterials zu bilden.
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Dann, um das Garn 6 der
Mittelschicht B zu fälteln,
wurden drei Stränge
von Polyester-Multifilamentgarn 6 spiralförmig in
der MD-Richtung um das Garn 6 der Mittelschicht B mit gleichen
Intervallen mit 15 Umdrehungen (insgesamt in Gruppen von drei) pro
5 cm gewickelt und um einen halben Abstand zu dem Garn 5 der
inneren Schicht A verschoben. Ein Führungsring, wie 11,
wurde verwendet, um das Timing des Berührens des Garns der Mittelschicht
B zu verschieben, wie in 7 gezeigt,
um so die äußere Schicht
C des Basismaterials zu bilden.
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Ferner wurde ein wärmehärtbares
Urethanharz auf die äußere Schicht
C des Basismaterials aufgetragen und imprägniert, um eine zweite Harzschicht 4 mit
einer Dicke von etwa 5 mm zu bilden, und dann würde die zweite Harzschicht 4 erwärmt und
bei 100°C
für 5 Std.
gehärtet,
und wurde dann auf eine Dicke von 5,5 mm abgeschliffen, und wurde schließlich in
der MD-Richtung mit Rotationszähnen eingerillt,
um ein Band 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung (Beispiel 4 zu bilden).
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Vergleichsbeispiel 1
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Ein Trennagens (KS-61: hergestellt
von Shinetsu Chemical Corp.) wurde auf die abgeschliffene Oberfläche eines
Dorns 8 mit einem Durchmesser von 1,5 m aufgetragen, und
dann wurde wärmehärtbares
Urethan (Prepolymer: Azipren L100, hergestellt von Uniroyal Corp.,
Härtungsagens
3,3'-Dichlor-4,4'-diaminophenylmethan,
90°, JIS-A)
auf das Trennagens mit einer Dicke von 1 mm mit einem Rakelstab
aufgetragen, angeordnet parallel zu dem Dorn 8, um eine erste Harzschicht 2 zu
bilden, und die erste Harzschicht 2 wurde erwärmt und
gehärtet.
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Als nächstes wurde ein Stoffgewebe
in einer endlosen Form unter Verwendung eines Polyester-Multifilamentgarns
von 4000 d als Kettfäden
und Schußfäden um die
erste Harzschicht 2 gewickelt und wurde dann mit dem gleichen
wärmehärtbaren Urethanharz,
wie oben beschrieben, zu einer Dicke von etwa 5 mm beschichtet und
wurde zu einer Dicke von 5,5 mm abgeschliffen, und wurde dann in
der umfänglichen
Richtung mit Rotationszähnen
eingerillt, um ein Vergleichsband herzustellen.
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Zum Vergleich wurden Wiederholungstests für die Bänder 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung (Beispiele 1–4,
die oben beschrieben wurden) und das Vergleichsband mit einer Biegetestmaschine durchgeführt, und
es wurde gefunden, daß das
Vergleichsband Risse an dem Schuhrand nach 700.000 Biegungen einführte, und
daß keines
der Beispiele 1–4
irgendwelche abnormalen Bedingungen sogar nach 1.000.000 Biegungen
zeigte. Dies wird dem folgenden zugeschrieben: Zunächst weist
das Band 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Basismaterialstruktur auf, die verantwortlich ist
für Kompression und
Zug in der CMD-Richtung;
zweitens wird die Flexibilität
des gefältelten
Garns der Mittelschicht zu der Biegung an dem Schuhrand in der CMD-Richtung durch
das Garn der äußeren Schicht
und das Garn der inneren Schicht verbessert; drittens, da das gefältelte Garn
der Mittelschicht an dem Zentrum des Querschnitts der Basismaterialschicht
positioniert ist, wird das Zentrum der Biegung in der CMD-Richtung stabilisiert
und somit werden Expansion und Kontraktion, die in den vorderseitigen
und rückseitigen
Harzschichten durch den Unterschied in der Krümmung zwischen den Basismaterialschichten
erzeugt werden, nicht nur lediglich auf der einen Seite derselben konzentriert.
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Wie oben beschrieben, wird die vorliegende Erfindung
aus einer ersten Harzschicht gebildet, die auf einem Dorn gebildet
ist, einer Basismaterialschicht, die auf der äußeren Peripherie der ersten Harzschicht
gebildet ist, und einer zweiten Harzschicht, welche die Basismaterialschicht
einschließt, wobei
die Basismaterialschicht aus einer Kompositschicht gebildet wird,
die eine innere Schicht, in welcher ein Garn spiralförmig um
die erste Harzschicht in der umfänglichen
Richtung (in der MD-Richtung = in der Richtung, in welcher ein Band
läuft),
eine Mittelschicht, in welcher ein Garn auf der inneren Schicht
nahezu parallel zu der axialen Richtung des Dorns (in der CMD-Richtung)
angeordnet ist, und eine äußere Schicht
einschließt,
in welcher ein Garn spiralförmig
auf die Mittelschicht in der umfänglichen Richtung
auf eine solche Weise gewickelt ist, daß es nicht mit dem Garn der
inneren Schicht überlappt
und das Garn der Mittelschicht fältelt.
Daher kann die vorliegende Erfindung eine exzellente Wirkung bezüglich der
Verminderung von Spannung auf dem Harz und zum Vermeiden der Bildung
von Rissen in dem Band, welches die Enden eines Schuhs berührt, aufweisen.
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Ebenfalls können sich bei der vorliegenden Erfindung
die Abstände
der Garne, die in der umfänglichen
Richtung der inneren Schicht und der äußeren Schicht, welche die Basismaterialschicht
bilden, über die
Breite des Bandes verändern.
Daher kann die vorliegende Erfindung einen Effekt bezüglich der
Verbesserung der Biege- und Zugeigenschaften des Basismaterials
nicht nur an den Bereichen, welche den Schuh berühren, sondern ebenfalls an
den Grenzbereichen zwischen dem Bereich, welcher den Schuh berührt, und
den Endbereichen, welche den Schuh nicht berühren, aufweisen.
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Ferner, da bei der vorliegenden Erfindung, die
Anzahl an Garnen, die in der umfänglichen
Richtung der inneren Schicht und der äußeren Schicht, welche die Basismaterialschicht ausmachen,
1 oder größer als
1 sein kann, kann sie einen Effekt zum Produzieren einer hohen Biegefestigkeit
und eines Zugs in der MD-Richtung durch Steigern der Dichte des
Garns in dem Bereich, welcher den Schuh berührt, und an den Grenzen zwischen
dem Bereich, welcher den Schuh berührt, und den Endbereichen, welche
den Schuh nicht berühren,
aufweisen.
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Noch weiter kann die vorliegende
Erfindung hergestellt werden mit einer ersten Harzschicht, die auf
einer abgeschliffenen Oberfläche
eines Dorns gebildet ist, einer inneren Schicht des Basismaterials, die
durch spiralförmiges
Wickeln eines Garns um die erste Harzschicht in der umfänglichen
Richtung gebildet ist, einer Mittelschicht des Basismaterials, gebildet
durch Anordnen eines Garns um die innere Schicht nahezu parallel
zu der axialen Richtung des Dorns, und einer äußeren Schicht des Basismaterials,
gebildet durch spiralförmiges
Umwickeln eines Garns in der umfänglichen
Richtung auf eine solche Weise, daß es nicht mit dem Garn der
inneren Schicht überlappt
und das Garn der Mittelschicht fältelt,
und einer zweiten Harzschicht, gebildet auf der Basismaterialkompositschicht,
so daß es
die gesamte Kompositschicht einschließt. Daher kann die vorliegende
Erfindung eine einfache Herstellung eines Bandes für eine Schuhpresse
bereitstellen, welches die Flexibilität beim Biegen in der CMD-Richtung
verbessert, das Zentrum der Krümmung
in der MD-Richtung und in der CMD-Richtung stabilisiert und Spannung
für das
Harz vermindert.
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Noch weiter, da sich bei der vorliegenden
Erfindung die Abstände
der Garne, die in der umfänglichen
Richtung der inneren Schicht und der äußeren Schicht, welche die Basismaterialschicht
bilden, entlang der Breite des Bandes verändern können, kann ein Band für eine Schuhpresse
leicht hergestellt werden, das die Biege- und Zugfestigkeitseigenschaften des
Basismaterials in dem Bereich, welcher den Schuh berührt, und
an den Grenzbereichen zwischen dem Bereich, welcher den Schuh berührt, und
dem Bereich, welcher den Schuh nicht berührt, verbessern kann.
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Noch weiter, da die vorliegende Erfindung hergestellt
werden kann mit der Anzahl der Garne von 1 oder größer als
1, die gleichzeitig in der umfänglichen
Richtung der inneren Schicht und der äußeren Schicht, welche die Basismaterialschicht
bilden, gewickelt sind, können
Herstellungseffizienzen beim Herstellen eines Bands für eine Schuhpresse realisiert
werden, was eine hohe Biegefestigkeit und einen Zug in der MD-Richtung
erzeugen kann, durch Steigern der Dichte des Garns in dem Bereich,
welcher der Schuh berührt,
und an den Grenzbereichen zwischen dem Bereich, welcher den Schuh
berührt, und
dem Bereich, welcher den Schuh nicht berührt.
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Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
sind in substantiellem Detail beschrieben worden. Viele Modifikationen
und Variationen innerhalb des Umfangs der Erfindung werden Fachleuten
auf dem Gebiet offensichtlich sein. Daher sollte die Erfindung nicht
auf die beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt
werden.