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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Schreibvorrichtung mit direkter Fluidzufuhr. Insbesondere betrifft
die vorliegende Erfindung eine Schreibvorrichtung mit direkter Fluidzufuhr
mit einem Tinteneinschlusselement, das zwischen einer Schreibspitze
und einem Tintentank angeordnet ist und aus einem porösen Material
besteht.
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Im folgenden ist "vorn" in
Richtung der Schreibspitze und "hinten" in Richtung des
Tintentanks.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Eine Schreibvorrichtung mit direkter
Fluidzufuhr ist bekannt, die ein Tinteneinschlusselement aus porösem Material
aufweist, das als Tintenhalteelement dient, um überfließende Tinte temporär aufzunehmen,
wenn der innere Druck eines Tintentanks angestiegen ist (siehe beispielsweise JA-B-37-12939U
und JP-W-6-510491).
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In JA-B-37-12939U ist ein Füllfederhalter-artiger
Stift offenbart, der eine Röhre
für Tinte
aufweist, in der sich ein Tintenreservoir befindet (entsprechend einem
Tintentank gemäß der vorliegenden
Erfindung); eine gefüllte
Kammer (entsprechend einem Tinteneinschlusselement gemäß der vorliegenden Erfindung),
die vor dem Tintenreservoir ausgeformt ist und mit Filz oder Baumwolle
ausgefüllt
ist; und eine Sitzplatte (entsprechend einer Trennwand gemäß der vorliegenden
Erfindung), die so angeordnet ist, dass sie die gefüllte Kammer
von dem Tintenreservoir trennt, und die mit kleinem Öffnungen
versehen ist (entsprechend der Verbindungsöffnungen gemäß der vorliegenden
Erfindung), wobei ein längliches
Filzelement (entsprechend einem Tinteneinführelement gemäß der vorliegenden Erfindung),
das einem Kunstharzvorgang unterzogen wurde, in die Sitzplatte und
die gefüllte
Kammer eingesetzt ist.
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Bei der in JA-B-37-12939U offenbarten Schreibvorrichtung
mit direkter Fluidzufuhr sind der Tintentank und die Schreibspitze
direkt miteinander durch das Tinteneinführelement ohne einen Durchtritt durch
das Tinteneinschlusselement hindurch verbunden. Daher kann verglichen
mit einem Aufbau, in dem das Tinteneinführelement das Tinteneinschlusselement
nicht durchdringt, eine zufriedenstellende Tintenabgabeeigenschaft
von der Schreibspitze erzielt werden. Die hier realisierte Tintenabgabeeigenschaft
ist jedoch hinsichtlich einer zufriedenstellenden Verhinderung des
Auslaufens von Tinte nicht zufriedenstellend.
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Der Grund dafür wird nun beschrieben. Die Größen der
Hohlräume
in der Kapillarstruktur des Tinteneinschlusselements können nicht
so einfach vergleichmäßigt werden,
trotz eines Versuchs, die Größen der
Hohlräume
zu vergleichmäßigen. Daher unterscheiden
sich die Größen dieser
Hohlräume
beträchtlich.
Insbesondere können
Hohlräume
in der Kapillarstruktur, die groß sind, nicht als die Bereiche zum
temporären
Halten von Tinte dienen. Die Existenz der großen Hohlräume in der Kapillarstruktur führt dazu,
dass sich die Tintenhaltefunktion des Tinteneinschlusselements insgesamt
verschlechtert, so dass leicht Tinte auslaufen kann, was problematisch ist.
Um effektiv Tintenhaltebereiche in dem gesamten Körper des
Tinteneinschlusselements auszubilden, müssen die Größen der Hohlräume in der
Kapillarstruktur zuvor reduziert werden (d.h. die gesamtporöse Struktur
muss eine dichte Struktur haben).
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Daher hat die in JA-B-37-12939U offenbarte Schreibvorrichtung
mit direkter Fluidzufuhr kleine Hohlräume in der Kapillarstruktur
des Tinteneinschlusselements, um das Auslaufen von Tinte zufriedenstellend
zu verhindern. Daher kann Tinte verlässlich in den Hohlräumen in
der Kapillarstruktur des Tinteneinschlusselements gehalten werden.
Andererseits kann Luft nicht so einfach in den Tintentank eingeführt werden,
dessen Druck sich reduziert hat. Als Ergebnis verschlechtert sich
die Tintenabgabeeigenschaft von der Schreibspitze, so dass die geschriebenen
Buchstaben blass und unscharf sind.
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Die in JA-B-37-12939U offenbarte
Schreibvorrichtung mit direkter Fluidzufuhr weist das Tinteneinschlusselement
mit einer gleichmäßigen Kapillaranziehung
auf. Wenn die Vorrichtung für
eine lange Zeit in einem Zustand gehalten wird, in dem die Schreibspitze
nach unten zeigt, konzentriert sich Tinte leicht in dem vorderen
Bereich des Tinteneinschlusselements. Daher läuft Tinte aufgrund eines Stoßes, der
verursacht wird, wenn die Vorrichtung fallen gelassen wird oder
wenn die Kappe entfernt wird, nach außen aus. An dem vorderen Bereich
des Tinteneinschlusselements konzentrierte Tinte kann nicht in den
Tintentank zurückgeführt werden,
selbst wenn sich der Druck in dem Tintentank aufgrund des Verbrauchs
von Tinte reduziert hat. Das heißt, Tinte sammelt sich leicht
in dem vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements. Daher läuft Tinte
von dem Schreibspitzenbereich aus.
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In JP-W-6-510491 ist eine Schreibvorrichtung
mit direkter Fluidzufuhr offenbart, bei welcher die Kapillarzufuhrröhre (entsprechend
dem Tinteneinführelement
gemäß der vorliegenden
Erfindung) und ein Kapillarbehälter
zum Ansammeln von Lösung
(entsprechend dem Tinteneinschlusselement gemäß der vorliegenden Erfindung)
in direkten Kontakt miteinander gebracht sind. Außerdem ist
die Kapillarzuführröhre im Eingriff
mit einer Öffnung
einer Trennwand (entsprechend einer Trennwand gemäß der vorliegenden
Erfindung), um die Öffnung
zu verschließen.
Außerdem
bildet die Kapillarzuführröhre, die
mit der Öffnung
in Eingriff ist, Hohlräume
(entsprechend der Verbindungsöffnung
gemäß der vorliegenden
Erfindung), die eine größere Kapillaranziehung
haben als die des Kapillarbehälters
zum Ansammeln von Lösung,
so dass ein Austausch von Luft und Tinte ausgeführt wird.
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Im allgemeinen steuert die Verbindungsöffnung (der
Hohlraum) den Durchtritt von Tinte und Luft zwischen dem Tintentank
und dem Tinteneinschlusselement aufgrund ihrer Größen (der
Kapillaranziehung). Daher ist eine exzellente Dimensionsgenauigkeit
erforderlich, um die Kammunikation von Luft und Tinte zu ermöglichen.
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Wenn die Verbindungsöffnung übermäßig groß ist, ist
die Kapillaranziehung reduziert. Wenn der Druck in dem Tintentank
reduziert ist, ist eine problemlose Rückkehr von Tinte von dem Tinteneinschlusselement
zu dem Tintentank verhindert. Als Ergebnis wird Luft von außen in den
Tintentank hinein in einem Zustand eingeführt, in dem Tinte in dem Tinteneinschlusselement
verbleibt. Daher wird der Zustand in dem Tintentank, in welchem
der Druck reduziert war, aufgehoben. Wenn der Druck in dem Tintentank
angestiegen ist, kann der Tintenhaltebereich nicht ausreichend ausgelaufene
Tinte aufnehmen. Daher läuft
Tinte von dem Schreibspitzenbereich aus.
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Wenn die Größe der Verbindungsöffnung zu klein
ist, ist die Kapillaranziehung der Verbindungsöffnung verstärkt. So
wird das Einführen
von Luft in den Tintentank mit dem reduzierten Druck verhindert, und
daher wird ein sanfter Austausch zwischen Tinte und Luft verhindert.
Als Ergebnis kann der druckreduzierte Zustand in dem Tintentank
nicht aufgehoben werden. Daraus folgt, dass die Menge der von der Schreibspitze
abgegebenen Tinte sich vom Beginn des Tintenverbrauchs an nach und
nach reduziert. Daher werde die geschriebenen Buchstaben blass und
unscharf.
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Es kann angenommen werden, dass die
Verbindungsöffnung
den Tintensäulendruck
(Dichte der Tinte × Gravitationsbeschleunigung × Höhe vom vorderen
Ende der Schreibspitze bis zur Verbindungsöffnung) aufgrund ihrer Kapillaranziehung
beibehält. Wenn
die Kapillaranziehung nicht ausreichend klein ist (d.h. wenn die
Größen der
Hohlräume
groß sind), ist
die Kapillaranziehung nicht ausreichend, um den Tintensäulendruck
beizubehalten. Als Ergebnis bewegt sich Tinte in dem vorderen Bereich
der Verbindungsöffnung
abwärts,
wenn die Schreibspitze nach unten zeigt. Daher läuft Tinte von der Schreibspitze aus.
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Daher findet man bei der in JP-W-6-510491 offenbarten
Schreibvorrichtung mit direkter Fluidzuführung, die das Tinteneinführelement
aus dem porösen
Material aufweist, wie beispielsweise aus Fasern, eine große Streuung
der Größen der
mehreren Hohlräume
in dem Tinteneinführelement.
So dient der größte Hohlraum
als Verbindungsöffnung
gemäß der vorliegenden
Erfindung, die einen Luftstrom ermöglicht.
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Um die Größe des größten Hohlraums, der als Verbindungsöffnung dient,
klein zu machen, um das Problem des Auslaufens von Tinte von der Schreibspitze
zu verhindern, das durch die Zurückhaltung
von Tinte in dem Tinteneinschlusselement verursacht wird, müssen die
Größen der
Hohlräume in
der Kapillarstruktur des Tinteneinführelements in dem geöffneten
Bereich beträchtlich
reduziert werden im Hinblick auf die Streuung der Größen der Hohlräume. Als
Ergebnis wird die Kapillaranziehung der Verbindungsöffnung übermäßig vergrößert, so dass
kaum Luft von außen
in den Tintentank mit dem reduzierten Druck hineingeführt werden
kann. So kann der Zustand der Druckreduktion in dem Tintentank nicht
ausreichend aufgehoben werden, so dass sich die Tintenabgabeeigenschaft
von der Schreibspitze vom Beginn des Tintenverbrauchs an nach und
nach verschlechtert.
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Die in JP-W-6-510491 offenbarte Schreibvorrichtung
mit direkter Fluidzuführung
hat nur eine Verbindungsöffnung,
die im hinteren Bereich des Tinteneinschlusselements ausgeformt
ist. Daher muss die Verbindungsöffnung
eine beträchtliche
Kapillaranziehung haben im Hinblick auf den relativ großen Tintensäulendruck
von der Schreibspitze. Als Ergebnis kann eine sanfte Tintenabgabeeigenschaft
von der Schreibspitze nicht so einfach erzielt werden, ebenso wie
in der oben erwähnten
Struktur.
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Außerdem besteht das Tinteneinführelement der
in JP-B-37-12939 und JP-W-6-510491 offenbarten Schreibvorrichtungen
mit direkter Fluidzuführung aus
einem porösen
Material wie beispielsweise Fasern. Daher hat der gesamte Körper des
Tinteneinführelements
eine große
Kapillaranziehung. Da der Abstand von der Verbindungsöffnung zur
Schreibspitze lang ist, tritt ein großer Widerstand auf, wenn Tinte
hindurchtritt. Daher kann keine größere Menge Tinte schnell zu
der Schreibspitze geleitet werden. Als Ergebnis werden die geschriebenen
Buchstaben blass und unscharf.
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Noch schlimmer ist, dass bei den
in JP-B-37-12939 und JP-W-6-510491
offenbarten Schreibvorrichtungen mit direkter Fluidzufuhr eine unzureichende
Zufuhr von Tinte von dem Tintentank zu der Schreibspitze auftritt,
wenn die Schreibspitze nach oben weist, wenn beispielsweise auf
einer Tafel oder ähnlichem
geschrieben wird, oder wenn die Schreibspitze horizontal liegt (wenn
der Körper
der Vorrichtung sich in einem horizontalen Zustand befindet). So
werden die geschriebenen Buchstaben blass und unscharf.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung
ist es, eine Schreibvorrichtung mit direkter Fluidzufuhr zu schaffen,
die gleichzeitig eine zufriedenstellende Tintenabgabeeigenschaft
von der Schreibspitze realisiert und ein Auslaufen von Tinte von
dem Schreibspitzenbereich ausreichend verhindert. Ein anderes Ziel
der vorliegenden Erfindung ist es, eine solche Schreibvorrichtung
zu schaffen, die kontinuierlich Tinte abgeben kann, selbst wenn
die Schreibspitze nach oben oder horizontal zeigt.
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(a) Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung wird eine Schreibvorrichtung mit direkter Fluidzufuhr
geschaffen, die folgendes aufweist:
- 1. Schreibvorrichtung
mit direkter Fluidzufuhr, mit einer Schreibspitze, einem Tintentank,
einem zwischen der Schreibspitze und dem Tintentank angeordneten
Tinteneinschlusselement aus einem porösen Material und einer zwischen
dem Tinteneinschlusselement und dem Tintentank vorgesehenen Trennwand,
wobei eine erste und eine zweite Verbindungsöffnung zum Steuern des Austausches
von Tinte und Luft zwischen dem Tinteneinschlusselement und dem
Tintentank vorgesehen sind;
wobei die Trennwand in Längsrichtung
so erstreckt ist, dass die erste Verbindungsöffnung, die mit dem vorderen
Bereich des Tinteneinschlusselements verbunden ist, das mit der
Schreibspitze zusammen vorgesehen ist, in dem vorderen Bereich der
Trennwand ausgeformt ist, und wobei die zweite Verbindungsöffnung,
die mit dem hinteren Bereich des Tinteneinschlusselements verbunden
ist, in dem hinteren Bereich der Trennwand ausgeformt ist.
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Verbesserung der Tintenabgabeeigenschaft:
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Die eben erwähnte Struktur ermöglicht es
zumindest, den Abstand von der ersten Verbindungsöffnung 8 zum
vorderen Ende der Schreibspitze 61 zu verkürzen. Daher
kann der Tintensäulendruck
der ersten Verbindungsöffnung 8 reduziert
werden. Als Ergebnis kann die Kapillaranziehung der ersten Verbindungsöffnung 8 verglichen
mit der des herkömmlichen
Aufbaus reduziert werden. Das heißt, die erste Verbindungsöffnung 8 kann
Hohlräume
haben, deren Größe relativ
gesehen vergrößert werden
kann.
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Daher kann der Abstand von der ersten
Verbindungsöffnung 8 und
dem vorderen Ende der Schreibspitze 61 verkürzt werden,
so dass der Widerstand der Tinte, die durch den Tintenbewegungsdurchgang
von der ersten Verbindungsöffnung 8 zu der
Schreibspitze 61 hindurchtritt, gesenkt werden kann. Außerdem können die
Größen der
Hohlräume in
der ersten Verbindungsöffnung 8 vergrößert werden.
Daher kann der Widerstand der Tinte, die durch die erste Verbindungsöffnung 8 hindurchtritt,
gesenkt werden. Daraus folgt, dass Tinte sanft von dem Tintentank 21 zu
der Schreibspitze 61 bewegt werden kann. Als Ergebnis kann
eine Unterbrechung der geschriebenen Buchstaben und das Problem,
dass die geschriebenen Buchstaben blass und unscharf werden, verhindert
werden.
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Da die Größen der Hohlräume der
ersten Verbindungsöffnung 8 relativ
gesehen reduziert werden können,
ist keine exzellente Dimensionsgenauigkeit erforderlich, wenn ein
Herstellvorgang ausgeführt
wird. Daher kann der Herstellvorgang leicht ausgeführt werden.
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Verhinderung des Auslaufens
von Tinte:
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Tinte konzentriert sich manchmal
im vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements 5, wenn die
Schreibvorrichtung mit direkter Fluidzufuhr für eine lange Zeit in einem
Zustand aufbewahrt wird, in dem die Schreibspitze nach unten zeigt.
In dem vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements 5 konzentrierte
Tinte kann jedoch sanft zu dem inneren Bereich des Tintentanks 21 durch
die erste Verbindungsöffnung 8 hindurch
zurückgeführt werden, nachdem
der Druck in dem Tintentank 21 aufgrund des Verbrauchs
von Tinte reduziert worden ist. Daher verbleibt keine Tinte in dem
vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements 5. Das heißt, ein
Auslaufen von Tinte von der Schreibspitze 61 kann verhindert
werden.
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Außerdem dienen der vordere Bereich
des Tinteneinschlusselements 5 neben der ersten Verbindungsöffnung 8 und
der hintere Bereich des Tinteneinschlusselements 5 neben
der zweiten Verbindungsöffnung 9 als
erster bzw. zweiter Tintenhaltebereich. Daher kann die Tintenhaltefunktion
des Tinteneinschlusselements 5 effektiv gezeigt werden
in den Bereichen über
das Tinteneinschlusselement 5 hinüber. Daher kann die Eigenschaft
zum Verhindern des Auslaufens von Tinte von der Schreibspitze 61 noch weiter
verbessert werden.
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In einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung
wird bevorzugt, dass die Schreibvorrichtung 1 gemäß dem ersten
Aspekt mit einem Tinteneinführelement 6 versehen
ist, welches mit der Schreibspitze 61 verbunden ist, aus
porösem
Material besteht und in den vorderen Bereich der Trennwand 4 eingesetzt
ist, wobei die äußere Fläche des Tinteneinführelements 6 in
Kontakt mit der inneren Fläche
des vorderen Bereichs des Tinteneinschlusselements 5 gebracht
ist.
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Das Tinteneinführelement 6 ermöglicht es, Tinte
schnell und sanft von dem Tintentank 21 zu der Schreibspitze 61 und
dem vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements 5 zu
leiten. Außerdem
kann in dem vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements 5 gehaltene
Tinte schnell und sanft zu dem Tintentank 21 zurückgeführt werden.
So können
die Tintenabgabeeigenschaft und die Eigenschaft zum Verhindern des
Auslaufens von Tinte weiter verbessert werden.
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In einem dritten Aspekt der vorliegenden
Erfindung wird bevorzugt, dass die Schreibvorrichtung 1 mit
direkter Fluidzufuhr gemäß dem ersten
oder dem zweiten Aspekt so aufgebaut ist, dass die Trennwand 4 einen
in das Tinteneinschlusselement eingesetzten zylindrischen Bereich 41 aufweist
und einen kontinuierlich von dem hinteren Ende des zylindrischen
Bereichs 41 aus ausgebildeten Flansch 42, der
in Kontakt mit dem hinteren Ende des Tinteneinschlusselements 5 gebracht
ist. Außerdem
ist die erste Verbindungsöffnung 8 zum
Verbinden des vorderen Bereichs des Tinteneinschlusselements 5,
das mit der Schreibspitze 61 versehen ist, und des Tintentanks 21 in
dem vorderen Ende des zylindrischen Bereichs 41 ausgeformt.
Außerdem
ist die zweite Verbindungsöffnung 9 zum
Verbinden des hinteren Endes des Tinteneinschlusselements 5 mit
dem Tintentank 21 in dem Flansch 42 ausgeformt.
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Da die Trennwand 4 durch
den zylindrischen Bereich 41 und den Flansch 42 gebildet
wird, können die
erste Verbindungsöffnung 8 und
die zweite Verbindungsöffnung 9 der
Schreibvorrichtung 1 mit direkter Fluidzufuhr gemäß dem ersten
oder zweiten Aspekt effektiv ausgeformt werden.
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In einem vierten Aspekt der vorliegenden
Erfindung wird bevorzugt, dass die Schreibvorrichtung 1 mit
direkter Fluidzufuhr gemäß dem ersten
Aspekt so aufgebaut ist, dass Kompressionsbereiche 51 und 52 für einen
Bereich, der an die erste Verbindungsöffnung 8 des Tinteneinschlusselements 5 angrenzt, und/oder
einen Bereich, der an die zweite Verbindungsöffnung 9 des Tinteneinschlusselements 5 angrenzt,
ausgebildet sind, um die Kapillaranziehung des Tinteneinschlusselements 5 größer zu machen als
die Kapillaranziehung der anderen Bereiche.
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Die Kompressionsbereiche 51 und 52 ermöglichen
es, dass Tinte immer in der Nähe
der Verbindungsöffnungen 8 und 9 des
Tinteneinschlusselements 5 konzentriert ist, selbst wenn
die Schreibspitze 61 nach unten weist. So kann eine Tintenbarriere in
dem eben genannten Bereich ausgeformt werden, um das Eintreten von
Luft zu verhindern, das geschieht, wenn der Druck in dem Tintentank 21 reduziert
ist. Als Ergebnis kann eine kontinuierliche Rückführung von Tinte von dem Tinteneinschlusselement 5 zu
dem Tintentank 21 ausgeführt werden, ohne Luft einzuschließen, wenn
der Druck in dem Tintentank 21 reduziert worden ist.
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Vorzugsweise ist der Kompressionsbereich 52 neben
der zweiten Verbindungsöffnung 9 ausgeformt.
Der Tintensäulendruck
von dem vorderen Ende der Schreibspitze 61 ist höher in dem
Bereich neben der zweiten Verbindungsöffnung 9 verglichen mit
dem Tintensäulendruck
in dem Hohlraum der ersten Verbindungsöffnung 8. Daher kann
Tinte leicht abwärts
bewegt werden. Um Tinte in einer ausreichend großen Menge zu halten, um den
Eintritt von Luft zu verhindern, ist es effektiv, den Kompressionsbereich 52 auszuformen.
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In einem fünften Aspekt der Erfindung
wird bevorzugt, dass die Schreibvorrichtung 1 mit direkter Fluidzufuhr
so aufgebaut ist, dass ein Tintenhalteelement 22 mit dem
hinteren Ende des Tinteneinführelements 6 verbunden
ist, das aus einem porösen
Material besteht und hinter der ersten Verbindungsöffnung 8 vorgesehen
ist.
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Als Ergebnis befindet sich, wenn
die in dem Tintentank 21 angesammelte Tinte und das Tinteneinführelement 6 in
einem Zustand getrennt werden, in dem die Schreibspitze nach oben
oder horizontal weist, das Tintenhalteelement 22, das mit
dem Tinteneinführelement 6 verbunden
ist, neben dem Tintentank 21 der Trennwand 4.
Als Ergebnis kann in dem Tintenhalteelement 22 gehaltene
Tinte zu der Schreibspitze 61 durch das Tinteneinführelement 6 hindurch
geleitet werden. Daher kann eine Unterbrechung von geschriebenen
Buchstaben und eine Unschärfe
dieser Buchstaben verhindert werden. Die eben genannte Funktion
ist effektiv, wenn auf einer aufrechten Schreibtafel, wie beispielsweise
einem white board, geschrieben wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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In den begleitenden Zeichnungen ist:
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1 eine
vertikale Querschnittsansicht, die eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in den 1 und 7;
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3 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie B-B in den 1 und 7;
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4 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie C-C in den 1 und 7;
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5 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie D-D in 1;
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6 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie E-E in 1;
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7 eine
vertikale Querschnittsansicht, die eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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8 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie F-F in 7;
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9 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie G-G in 7; und
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10 eine
vertikale Querschnittsansicht, die eine andere Ausführungsform
der Schreibspitze zeigt.
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BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung werden nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben.
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[Erste Ausführungsform]
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Die 1 bis 6 zeigen eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Eine Schreibvorrichtung 1 mit
direkter Fluidzuführung
gemäß dieser
Ausführungsform
hat eine Röhre 3 zur
Aufnahme eines Einschlusselements zum Halten einer Schreibspitze 61 im
vorderen Bereich dieser Röhre 3 und
zum Aufnehmen eines Tinteneinschlusselements 5; ein Halteelement 7 für eine Trennwand,
das an der Innenfläche
der hinteren Öffnung
der Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements angebracht ist; eine an der Innenfläche des Halteelements 7 für die Trennwand
angebrachte zylindrische Trennwand 4; ein am vorderen Ende
der Trennwand 4 angebrachtes Tinteneinführelement 6, das auch
als Schreibspitze 61 dient; und einen Zylinder 2,
der die Innenfläche
hat, an welcher die Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements angebracht ist, sowie einen mit
einem Tintentank 21 versehenen hinteren Bereich.
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(Trennwand)
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Die Trennwand 4 ist ein
zylindrisches Element, das sich in Längsrichtung erstreckt und einen zylindrischen
Bereich 41 sowie einen scheibenartigen Flansch 42 hat,
der kontinuierlich vom hinteren Ende des zylindrischen Bereichs 41 aus
ausgeformt ist, wobei die Trennwand 4 durch geformtes oder
gegossenes synthetisches Kunstharz (nicht poröses Element) gebildet ist.
Der Flansch 42 ist an die Innenfläche des Halteelements 7 für die Trennwand
pressgepasst und daran angebracht.
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Mehrere (in dieser Ausführungsform
vier) Nuten, die sich in Axialrichtung erstrecken, sind in der Innenfläche der Öffnung am
vorderen Ende des zylindrischen Bereichs 41 ausgeformt.
Ein Tinteneinführelement 6 aus
einem porösen
Material ist in den zylindrischen Bereich 41 hinein pressgepasst.
So sind mehrere (in dieser Ausführungsform
vier) erste Verbindungsöffnungen 8 in
Form von Schlitzen zwischen dem Tinteneinführelement 6 und der
Innenfläche
der Öffnung
am vorderen Ende des zylindrischen Bereichs 41 ausgeformt.
Die Abstände
S1 der ersten Verbindungsöffnungen 8 in
radialer Richtung sind 0,05 mm groß.
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Eine Verhinderungswand 41a,
die in Kontakt mit einem im hinteren Endbereich des Tinteneinführelements 6 ausgeformten
Schulterbereich 62 gebracht ist, der dazu angeordnet ist,
eine Rückwärtsbewegung
des Tinteneinführelements 6 zu
verhindern, ist im hinteren Bereich der Innenfläche der Öffnung am vorderen Ende des
zylindrischen Bereichs 41 mit den Nuten ausgeformt. Die
Nuten erstrecken sich in der vorderen Fläche und der Innenfläche der Verhinderungswand 41a.
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Ein Tintenhalteelement 22 aus
porösem
Material (beispielsweise ein bearbeitetes Faserbündel aus synthetischem Kunstharz)
ist in dem zylindrischen Bereich 41 untergebracht. Das
vordere Ende des Tintenhalteelements 22 ist in Kontakt
mit der hinteren Endfläche
der Verhinderungswand 41a gebracht. So wird die Vorwärtsbewegung
des Tintenhalteelements 22 verhindert. Das hintere Ende
des Tinteneinführelements 6 ist
eingestochen und mit dem vorderen Ende des Tintenhalteelements 22 verbunden.
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(Halteelement für die Trennwand)
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Das Halteelement 7 für die Trennwand
hat einen zylindrischen pressgepassten zylindrischen Bereich 41 mit
einer Außenfläche, die
in die innere Oberfläche
der Öffnung
am hinteren Ende der Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements pressgepasst ist, und eine Innenfläche, an
welcher die Trennwand 4 angebracht ist; Strahlungsrippen 72,
die kontinuierlich vom hinteren Ende des pressgepassten zylindrischen
Bereichs 71 aus ausgeformt sind; eine kontinuierlich vom
hinteren Ende der Strahlungsrippen 72 aus ausgeformte Bodenwand 73;
und einen kontinuierlich von der äußeren Oberfläche am hinteren
Ende des pressgepassten zylindrischen Bereichs 71 aus ausgeformten ringförmigen Vorsprung 74. Das
Halteelement 7 für
die Trennwand wird durch Formen oder Gießen von synthetischem Kunstharz erhalten.
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Mehrere (in dieser Ausführungsform
sechs) Nuten, die sich in axialer Richtung erstrecken, sind in der
Innenfläche
des pressgepassten zylindrischen Bereichs 71 ausgeformt
(diese Alternative fällt
nicht unter den Wortlaut des unabhängigen Anspruchs 1). Wenn die
Außenfläche des
Flansches 42 der Trennwand 4 an die Innenfläche des
pressgepassten zylindrischen Bereichs 71 pressgepasst und
daran angebracht ist, sind mehrere (in dieser Ausführungsform sechs)
schlitzförmige
zweite Verbindungsöffnungen 9 zwischen
der Innenfläche
des pressgepassten zylindrischen Bereichs 71 und der Außenfläche des Flansches 42 ausgeformt.
Die zweiten Verbindungsöffnungen 9 sind
kreisbogenförmige
oder rechteckige längliche Öffnungen,
die in vorbestimmten Abständen
ausgeformt sind, wenn die zweite Verbindungsöffnungen 9 in dem
seitlichen Querschnitt gesehen werden. Die Abstände S2 in
radialer Richtung sind 0,03 mm groß.
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Die vordere Endfläche der Strahlungsrippen 72 sind
in Kontakt mit dem hinteren Ende der Trennwand 4 gebracht
(d.h. mit dem hinteren Ende des Flansches 42), um eine
Rückwärtsbewegung
der Trennwand 4 zu verhindern. Ein Tintenhalteelement 22 ist
bei der Achse der Strahlungsrippen 72 angeordnet. Ein Tintenzuführdurchgang
zum Ermöglichen eines
Tintenflusses zwischen dem Tintentank 21 und dem Tintenhalteelement 22 und
zwischen dem Tintentank 21 und der zweite Verbindungsöffnung 9 sind unter
den Strahlungsrippen 72 ausgebildet. Die Bodenwand 73,
die kontinuierlich vom hinteren Ende der Strahlungsrippen 72 aus
ausgeformt ist, ist in Kontakt mit dem hinteren Ende des Tintenhalteelements 22 gebracht,
um eine Rückwärtsbewegung des
Tintenhalteelements 22 zu verhindern.
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Die vordere Fläche des ringförmigen Vorsprungs 74 ist
in Kontakt mit dem hinteren Ende der Röhre 3 zur Aufnahme
des Einschlusselements gebracht. Andererseits ist die hintere Endfläche des ringförmigen Vorsprungs 74 in
Kontakt mit einem Stufenbereich 23 gebracht, der an der
inneren Fläche
eines Zylinders 2 ausgeformt ist. Das heißt, der
ringförmige
Vorsprung 74 wird in Längsrichtung
durch das hintere Ende der Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements und den gestuften Bereich 23 des Zylinders 2 gehalten.
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(Röhre zur Aufnahme des Einschlusselements)
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Die Röhre 3 zur Aufnahme
des Einschlusselements ist ein zylindrisches Element mit einem sich verjüngenden
vorderen Bereich, der die Schreibspitze 61 hält und in
dem sich das Tinteneinschlusselement 5 befindet. Mehrere
(in dieser Ausführungsform vier)
Nuten, die sich in axialer Richtung erstrecken, sind in der Innenfläche des
vorderen Bereichs des verjüngenden
Bereichs ausgeformt. Ein Luftdurchgang 33 ist zwischen
der Innenfläche
der Röhre 3 zur Aufnahme
des Einschlusselements und der Außenfläche der Schreibspitze 61 ausgeformt.
Das zylindrische Halteelement 7 für die Trennwand ist an die
Innenfläche
der Öffnung
am hinteren Ende der Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements pressgepasst und daran angebracht.
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Die Röhre 3 zur Aufnahme
des Einschlusselements beinhaltet das Tinteneinschlusselement 5, das
durch ein Element gebildet wird, das durch Schmelzverbinden eines
Faserbündels
aus synthetischem Kunstharz (beispielsweise eines Faserbündels aus
Polyesterkunstharz, orientiert in Längsrichtung) mit Hitze gebildet
wird.
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Der zylindrische Bereich 41 der
Trennwand 4 ist in das Tinteneinschlusselement 5 von
einer hinteren Position aus eingesetzt. Der vordere Bereich des Tinteneinschlusselements 5 ist
in Kontakt mit dem vorderen Ende des zylindrischen Bereichs 41 gebracht.
Andererseits ist das hintere Ende des Tinteneinschlusselements 5 in
Kontakt mit der vorderen Fläche
des Flansches 42 der Trennwand 4 gebracht.
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Das Tinteneinschlusselement 5 ist
einwärts in
radialer Richtung durch die Innenfläche des vorderen Bereichs der
Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements sowie die Innenfläche des pressgepassten
zylindrischen Bereichs 71 des Halteelements 7 für die Trennwand
komprimiert. Das heißt, der
erste komprimierte Bereich 51 ist neben der ersten Verbindungsöffnung 8 ausgeformt,
und der zweite komprimierte Bereich 52 ist neben der zweiten
Verbindungsöffnung 9 ausgeformt.
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Mehrere (in dieser Ausführungsform
acht) Verhinderungsrippen 31, die sich in axialer Richtung erstrecken,
und mehrere (in dieser Ausführungsform vier)
Luftblasrippen 32, die kontinuierlich von den hinteren
Enden der Verhinderungsrippen 31 ausgeformt sind und sich
in axialer Richtung erstrecken, sind für die innere Oberfläche der
Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements vorgesehen. Die Verhinderungsrippen 31 sind
in Kontakt mit dem vorderen Ende des Tinteneinschlusselements 5 gebracht,
um das vordere Ende zu lagern, so dass eine Abtrennung des Tinteneinschlusselements 5 verhindert
wird. Die hinteren Enden der Luftblasrippen 32 erreichen
eine mittlere Position des Tinteneinschlusselements 5 (d.h. eine
Position zwischen dem vorderen und der hinteren Bereich dieses Tinteneinschlusselements 5).
So ist der Luftdurchgang 33 zwischen der äußeren Oberfläche des
vorderen Bereichs des Tinteneinschlusselements 5 und der
Innenfläche
der Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements ausgeformt. So kann Luft in dem
mittleren Bereich des Tinteneinschlusselements 5 nach außen abgegeben
werden, ohne dass Luft in dem mittleren Bereich des Tinteneinschlusselements 5 eingeschlossen
bleibt.
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(Tinteneinführelement)
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Das stangenförmige Tinteneinführelement 6, das
durch bearbeitete Fasern aus synthetischem Kunstharz (beispielsweise
aus Polyesterfasern oder acrylischen Fasern) gebildet ist, ist in
den vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements 5 eingesetzt. Das
hintere Ende des Tinteneinschlusselements 6 ist der Oberfläche der
Trennwand 4 neben dem Tintentank ausgesetzt. Außerdem sind
die Außenfläche des
Tinteneinführelements 6 und
die Innenfläche
des vorderen Bereichs des Tinteneinschlusselements 5 in
direkten Kontakt miteinander gebracht. Insbesondere ist die Außenfläche des Tinteneinführelements 6 in
starken Kontakt mit der Innenfläche
des vorderen Bereichs des Tinteneinschlusselements 5 in
radialer Richtung durch den ersten komprimierenden Bereich 51 gebracht,
der einwärts
komprimiert ist und deformiert ist von der Außenseite des vorderen Bereichs des
Tinteneinschlusselements 5 in radialer Richtung. So kann
die Fortsetzung der Tinte zwischen dem Tinteneinschlusselement 5 und
dem Tinteneinführelement 6 stabilisiert
werden. Außerdem
kann eine Abtrennung des Tinteneinführelements 6 vom vorderen Bereich
des Zylinders 2 aus verhindert werden.
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(Schreibspitzeneinheit)
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Die Trennwand 4, das Halteelement 7 für die Trennwand,
das Tinteneinschlusselement 5, das Tinteneinführelement 6 und
das Tintenhalteelement 22 befinden sich in der Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements, so dass eine Schreibspitzeneinheit gebildet
ist. Wenn diese Schreibspitzeneinheit in den mit Tinte gefüllten Zylinder 2 eingeführt wird,
wird die Schreibvorrichtung 1 mit direkter Fluidzuführung hergestellt.
Das eben erwähnte
Montageverfahren erleichtert die Herstellung und die Montage.
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(Kapillaranziehung)
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Die Größe der Kapillaranziehung des
Tinteneinführelements 6,
des Tintenhalteelements 22 und des Tinteneinschlusselements 5,
das aus dem porösen
Material gemacht ist, wird nun beschrieben. Die Größe des Tinteneinführelements 6,
diejenige des Tintenhalteelements 22 und die des Tinteneinschlusselements 5 sind
in dieser Reihenfolge reduziert (d.h., die Kapillaranziehung des
Tinteneinführelements 6 ist
größer als
die des Tintenhalteelements 22, und diese ist größer als
die des Tinteneinschlusselements 5). So werden der Tintenfluss
von dem Tintentank 21 zur Schreibspitze 61 (d.h.
vom Tintentank 21 zum Tintenhalteelement 22, zum
Tinteneinführelement 6 und
zur Schreibspitze 61) sowie der Tintenfluss zwischen dem
Tintentank 21 und dem Tinteneinschlusselement 5 geglättet.
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Die Kapillaranziehung der zweiten
Verbindungsöffnung 9 ist
größer als
die der ersten Verbindungsöffnung 8,
weil der Tintensäulendruck
vom vorderen Ende Schreibspitze 61 hoch ist (d.h., die
Kapillaranziehung der zweiten Verbindungsöffnung 9 ist größer als
diejenige der ersten Verbindungsöffnung 8).
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Es ist bevorzugt, dass die Größe des ersten komprimierenden
Bereichs 51 und des zweiten komprimierenden Bereichs 52 des
Tinteneinschlusselements 5 nun beschrieben werden. Die
Stärke
ist so gewählt,
dass die Kapillaranziehung des zweiten komprimierenden Bereichs 52 gleich
der Kapillaranziehung des ersten komprimierenden Bereichs 51 oder
größer als
diese ist (d.h., die Kapillaranziehung des zweiten komprimierenden
Bereichs 52 ist größer oder
gleich der Kapillaranziehung des ersten komprimierenden Bereichs 51),
und zwar aufgrund der Differenz in dem Tintensäulendruck vom vorderen Ende der
Schreibspitze 61.
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(Erste Verbindungsöffnung)
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Die erste Verbindungsöffnung 8 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist im vorderen Bereich des zylindrischen Bereichs 41 ausgebildet,
in welchen hinein das Tinteneinführelement 6 eingesetzt
ist. In dieser Ausführungsform
ist die erste Verbindungsöffnung 8 zwischen
der Außenfläche des
Tinteneinführelements 6 und
der Innenfläche
des zylindrischen Bereichs 41 der Trennwand 4 ausgebildet,
indem das Tinteneinführelement 6 in
den zylindrischen Bereich 41 eingesetzt ist, in dessen
Innenfläche
die Nuten ausgeformt sind. Als Alternative dazu können auch
Vertiefungen und Vorsprünge
an der Außenfläche des
Tinteneinführelements 6 oder
Hohlräume
in dem Tinteneinführelement 6 verwendet
werden (diese Alternative fällt
nicht unter den Wortlaut des unabhängigen Anspruchs 1).
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(Zweite Verbindungsöffnung)
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Die zweite Verbindungsöffnung 9 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist zwischen der Außenfläche des
Flansches 42 der Trennwand 4 und der Innenfläche des
pressgepassten zylindrischen Bereichs 71 durch Presspassen
des Flansches 42 der Trennwand 4 in den pressgepassten
zylindrischen Bereich 71 hinein ausgeformt, in dessen Innenfläche die
Nuten ausgeformt sind (diese Alternative fällt nicht unter den Wortlaut
des unabhängigen
Anspruchs 1). Eine andere Struktur kann verwendet werden, in welcher die
zweite Verbindungsöffnung 9 zwischen
der Außenfläche des
Flansches 42 und der Innenfläche des pressgepassten zylindrischen
Bereichs 71 durch Presspassen des Flansches 42,
an dessen Außenfläche die
Nuten ausgeformt sind, in die Innenfläche des pressgepassten zylindrischen
Bereichs 71 hinein pressgepasst wird. Eine andere Struktur
kann verwendet werden, in welcher eine Durchgangsöffnung in
dem Flansch 42 der Trennwand 4 ausgeformt ist.
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(Tintenhalteelement)
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Das Tintenhalteelement 22 verhindert
die Unterbrechung und die Unschärfe
von geschriebenen Buchstaben aufgrund einer unzureichenden Zufuhr
von Tinte in einem Zustand, in dem die Schreibspitze nach oben oder
horizontal zeigt. Wenn das Tintenhalteelement 22 nicht
vorgesehen ist, wird kein nachteiliger Einfluss auf die Tintenabgabeeigenschaft
und die Eigenschaft zum Verhindern des Auslaufens von Tinte in einem
Zustand ausgeübt,
in dem die Schreibspitze nach unten weist.
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(Tintentank)
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Tinte für ein White-Board mit einer
Oberflächenspannung
von 20 mN/m bis 25 mN/m (Milli-Neutron/Meter) ist in dem Tintentank 21 gemäß dieser Ausführungsform
vorhanden. Als Alternative dazu kann auch irgendeine von verschiedenen
Tinten auf Öl-
oder Wasserbasis verwendet werden.
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[Zweite Ausführungsform]
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Die 7 bis 9 zeigen eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung (die 2 bis 4 sind gemeinsame Figuren
mit der ersten Ausführungsform).
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Eine Schreibvorrichtung 1 mit
direkter Fluidzufuhr gemäß dieser
Ausführungsform
ist eine Modifikation der ersten Ausführungsform. Genau wie die erste
Ausführungsform
hat diese Schreibvorrichtung 1 mit direkter Fluidzufuhr
eine Röhre 3 zur
Aufnahme eines Einschlusselements zum Halten einer Schreibspitze 61 im
vorderen Bereich dieser Röhre 3 und zum
Aufnehmen eines Tinteneinschlusselements 5; ein Halteelement 7 für eine Trennwand,
das an der Innenfläche
der hinteren Öffnung
der Röhre 3 zur Aufnahme
des Einschlusselements angebracht ist; eine an der Innenfläche des
Halteelements 7 für
die Trennwand angebrachte zylindrische Trennwand 4; ein
am vorderen Ende der Trennwand 4 angebrachtes Tinteneinführelement 6,
das auch als Schreibspitze 61 dient; und einen Zylinder 2,
der die Innenfläche hat,
an welcher die Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements angebracht ist, sowie einen mit
einem Tintentank 21 versehenen hinteren Bereich.
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Diese Ausführungsform unterscheidet sich von
der ersten Ausführungsform
darin, dass die Außenfläche des
zylindrischen Bereichs 41 der Trennwand 4 eine
sich verjüngende
Gestalt hat, deren Durchmesser sich nach hinten vergrößert. So
ist der hintere Bereich des Tinteneinschlusselements 5 nach
und nach dicht in Rückwärtsrichtung
komprimiert. Daher ist die Kapillaranziehung des Tinteneinschlusselements 5 nach
hinten nach und nach vergrößert. Als
Ergebnis kann, wenn der Druck in dem Tintentank 21 reduziert
ist, Tinte im hinteren Bereich des Tinteneinschlusselements 5 sanft
und kontinuierlich vom vorderen Bereich zum hinteren Bereich in den
Tintentank 21 hinein zurückgeführt werden. Als Ergebnis kann
die Ansammlung von Tinte im hinteren Bereich des Tinteneinschlusselements 5 weiter
zufriedenstellend verhindert werden. Die anderen Strukturen sind
wie in der ersten Ausführungsform.
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[Andere Strukturen]
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Das poröse Material zum Ausbilden des
Tinteneinschlusselements 5, des Tinteneinführelements 6 und
des Tintenhalteelements 22 kann ein durch Schmelzen verbundenes
Faserbündel
sein, ein durch Bearbeiten eines Faserbündels mit Kunstharz erhaltenes
Material, ein durch Bearbeiten von Filz mit Kunstharz erhaltenes
Material, ein einem Nadelstanzvorgang unterzogener Filz, oder Kunstharz, Metall
oder Keramik mit kontinuierlichen Poren.
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Der Aufbau der Schreibspitze 61 und
des Tinteneinführelements 6 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, wie in den 1 und 7 gezeigt, so, dass die Schreibspitze 61 und
das Tinteneinführelement 6 durch
ein einzelnes Element gebildet werden. Außerdem dient das vordere Ende
des Tinteneinführelements 6 auch
als Schreibspitze 61. Es kann jedoch auch ein in 10 gezeigter Aufbau verwendet
werden, in welchem eine Schreibspitze 61 als individuelles
Element mit dem vorderen Ende des Tinteneinführelements 6 verbunden
ist. Die individuelle Schreibspitze 61 kann ein poröses Stiftelement
sein, ein Kugelschreiberchip, ein plattenförmiges Stiftelement wie der
Federhalter, ein Kapillarstiftelement, ein Penicillatstiftelement
und ein synthetisches Kunstharzstiftelement, in dem in axialer Richtung
ein Tintendurchgang ausgeformt ist.
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Die Trennwand 4 gemäß der vorliegenden Erfindung
trennt der Tintentank 21 und den Bereich zum Aufnehmen
des Tinteneinschlusselements 5 von einander. Es ist bevorzugt,
dass die Trennwand 4 aus einem nicht porösen Material
gemacht ist. Die Trennwand 4 kann integral mit dem Zylinder 2 als
Ersatz für
die Struktur gemäß dieser
Ausführungsform geformt
sein, in welcher das individuelle Element mit dem Zylinder 2 verbunden
ist.
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Der Tintentank 21 muss so
angeschlossen sein, dass ein Tintenfluss zu dem Tinteneinschlusselement 5 hin
und von diesem weg möglich
ist. Insbesondere kann eine der folgenden Strukturen verwendet werden:
eine Struktur, bei der der Tintentank 21 integral mit dem
zylindrischen Element ausgeformt ist (beispielsweise mit dem Zylinder 2,
der Röhre 3 zur
Aufnahme des Einschlusselements, dem Halteelement 7 für die Trennwand
oder der Trennwand 4), um das Tinteneinschlusselement
5 aufzunehmen; und
eine Struktur, bei der ein einzelnes Element (beispielsweise eine
lösbar
angebrachte und austauschbare Tintenpatrone), die mit dem zylindrischen
Element verbunden ist.
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Die Schreibvorrichtung 1 mit
direkter Fluidzufuhr gemäß der vorliegenden
Erfindung, die die Struktur des ersten Aspekts hat, ermöglicht es,
den Tintenflusswiderstand von der ersten Verbindungsöffnung zur
Schreibspitze zu reduzieren, so dass Tinte sanft von dem Tintentank
zur Schreibspitze fließt. Daher
kann die Unterbrechung von geschriebenen Buchstaben sowie eine Unschärfe verhindert
werden. Außerdem
verbleibt keine Tinte im vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements,
wenn der Druck in dem Tintentank reduziert worden ist. Daher kann ein
Auslaufen von Tinte von dem Schreibspitzenbereich weiter effektiv
verhindert werden. Daraus folgt, dass die Tintenhaltefunktion des
Tinteneinschlusselements effektiv gezeigt werden kann. Als Ergebnis kann
das Auslaufen von Tinte von dem Schreibspitzenbereich zufriedenstellend
verhindert werden, und eine ausreichende Tintenabgabeeigenschaft
von der Schreibspitze kann erzielt werden.
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Die Schreibvorrichtung 1 mit
direkter Fluidzufuhr gemäß der vorliegenden
Erfindung, die die Struktur des zweite Aspekts hat, ermöglicht es,
Tinte in dem Tintentank schnell und sanft der Schreibspitze und
dem vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements zuzuführen. Außerdem kann
im vorderen Bereich des Tinteneinschlusselements gehaltene Tinte schnell
und sanft in den Tintentank zurückgeführt werden.
Daraus folgt, dass die Tintenabgabeeigenschaft und die Eigenschaft
zum Verhindern des Auslaufens von Tinte weiter verbessert werden
können.
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Die Schreibvorrichtung 1 mit
direkter Fluidzufuhr gemäß der vorliegenden
Erfindung, die die Struktur des dritten Aspekts hat, ermöglicht es,
die in den Ansprüchen
1 und 2 beanspruchten beiden Verbindungsöffnungen effektiv auszuformen.
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Die Schreibvorrichtung 1 mit
direkter Fluidzufuhr gemäß der vorliegenden
Erfindung, die die Struktur des vierten Aspekts hat, ermöglicht es,
Tinte kontinuierlich vom Tinteneinschlusselement zum Tintentank
zurückzuführen, ohne
dass Luft eingeschlossen wird, wenn der Druck in dem Tintentank
reduziert worden ist. Daher verbleibt keine Tinte in dem Tinteneinschlusselement,
und daher kann ein Auslaufen von Tinte von dem Schreibspitzenbereich
weiter effektiv verhindert werden.
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Die Schreibvorrichtung 1 mit
direkter Fluidzufuhr gemäß der vorliegenden
Erfindung, die die Struktur des fünften Aspekts hat, führt dazu,
dass Tinte, die in dem Tintenhalteelement gehalten wird, der Schreibspitze
durch das Tinteneinführelement hindurch
zugeführt
wird, wenn Tinte in dem Tintentank und das Tinteneinführelement
getrennt werden, wenn die Schreibspitze nach oben oder horizontal zeigt.
Daher können
eine Unterbrechung und eine Unschärfe von geschriebenen Buchstaben
verhindert werden.