DE60003601T2 - Verfahren zum Abdachen und Entgräten der Zähne eines Zahnrads, Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens, und zugehörendes Werkzeug - Google Patents
Verfahren zum Abdachen und Entgräten der Zähne eines Zahnrads, Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens, und zugehörendes Werkzeug Download PDFInfo
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Description
- BESCHREIBUNG
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abfasen und Entgraten von Zahnradzähnen. Ferner betrifft sie ein Werkzeug und ein Gerät zum Durchführen des Verfahrens. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Abfasen und Entgraten schrägverzahnter Zahnräder, auf das sich die folgende Beschreibung rein als Beispiel bezieht. Ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist zum Beispiel aus
bekannt.DE-U-8 307 877 - Zahnräder umfassen normalerweise Zähne, die durch jeweilige Seiten und Endflächen definiert sind, die mit den Seiten scharfe Kanten bilden, entlang derer nach dem spanenden Bearbeiten Grate zurückbleiben und die daher abgefast werden müssen, damit das Zahnrad sachgemäß funktioniert und eingreift.
- Ein bekanntes Verfahren zum Abfasen und Entgraten setzt ein Werkzeug ein, das als besonderes Merkmal einen Zahnring mit einer Anzahl von Zähnen aufweist, die mit den scharfen Kanten in Kontakt gebracht und gegen sie gedrückt werden, um sie permanent zu verformen und Abschrägungen zwischen den Seiten und Endflächen der Zahnradzähne auszubilden.
- Ein bedeutender Nachteil des oben genannten Verfahrens liegt jedoch in der Bildung von Wülsten, die von den Zahnradzähnen hervor- und teilweise in die Lücken zwischen den Zähnen hineinragen und durch das permanent verformte Material des Zahns ausgebildet sind und die ernsthaft den Betrieb des Zahnrads beeinträchtigten, insbesondere im Falle von Präzisionszahnrädern. Das Problem wird weiterhin verschlimmert im Falle von Zahnrädern, die nach einer Wärmebehandlung geschliffen werden, in welchem Falle die gehärteten Wülste das Schleifwerkzeug einkerben könnten.
- Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Abfasen und Entgraten von Zahnrädern zur Beseitigung der oben genannten Mißstände bereitzustellen.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, wie in Anspruch 1 beansprucht, zur Beseitigung der oben genannten Nachteile bereitgestellt.
- Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Abfas- und Entgratungswerkzeug (s. Anspruch 4).
- Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Abfas- und Entgratungsgerät (s. Anspruch 12).
- Es werden eine Anzahl nicht beschränkender Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung als Beispiel unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
- Es zeigen:
-
1 einen Abschnitt in verkleinertem Maßstab, bei dem Teile aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen sind, eines Geräts gemäß der vorliegenden Erfindung; -
2 einen Abschnitt, bei dem Teile aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen sind, eines Werkzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung; -
3 eine Perspektivansicht, bei der Teile aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen sind, des Werkzeugs von2 ; -
3a und3b Abschnitte des Werkzeugs von3 ; -
4a und4b Abwicklungen eines Zahnrads, das mit dem Werkzeug von2 und3 in Eingriff steht, an zwei Schritten im Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung; -
5 eine Perspektivansicht, bei der Teile aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen sind, einer Abwandlung des Werkzeugs des Geräts von1 ; -
5a einen Abschnitt des Werkzeugs von5 ; -
6 eine Abwicklung eines Zahnrads, das mit dem Werkzeug von5 in Eingriff steht; -
6a und6b Abschnitte des Werkzeugs von6 . - Bezugszeichen
1 in1 bezeichnet in der Gesamtheit ein Gerät zum Abfasen und Entgraten der Zähne eines Zahnrads2 , das durch die gestrichelten Linien in1 gezeigt ist. Gerät1 umfaßt eine Nabe3 und eine Dreh- und Symmetrieachse4 . Nabe3 ist auf einer bekannten Welle (nicht gezeigt) angebracht und umfaßt einen Ring5 , der einstöckig mit der Nabe3 ausgebildet ist und sich radial erstreckt; einen Ring6 mit L-förmigem Querschnitt, der durch Schrauben7 (nur eine davon in1 gezeigt) an Ring5 angebracht ist; und zwei ringförmige Scheiben8 und9 , die durch Schrauben10 (nur eine davon in1 gezeigt) an Ring5 angebracht sind. - Ring
5 und6 definieren einen ringförmige Sitz11 , der zwei Werkzeuge12 und13 einfaßt, die als ringförmige Scheiben ausgebildet sind, welche einander zugekehrt und parallel zueinander sind, an jeweiligen Ringen5 und6 mittels Schrauben14 angebracht sind und mit einem gegebenen axialen Abstand zueinander angeordnet sind. - Scheibe
8 ist auf der Seite von Ring5 und6 angeordnet, die Scheibe9 entgegengesetzt ist. Scheibe8 und9 sind einander zugekehrt und parallel zueinander angeordnet und definieren einen Sitz15 , der zwei ringförmige Entgratscheiben16 und17 einfaßt, die einander zugekehrt und parallel zueinander sind und entsprechenden Werkzeugen12 und13 benachbart sind. Scheiben16 und17 ruhen auf entsprechenden Ringen5 und6 und werden durch Federn18 in Richtung aufeinander gedrückt, die zwischen Scheibe8 ,9 und entsprechender Scheibe16 ,17 angeordnet sind. - Scheiben
16 und17 umfassen Schrauben19 , die an Scheiben16 und17 befestigt sind und ihrerseits jeweilige Köpfe20 umfassen, die axial bezüglich der Scheibe16 und17 vorragen und von jeweiligen Lagern21 aufgenommen werden, die in Scheibe8 und9 ausgebildet sind. - Gerät
1 umfaßt außerdem zwei Scheiben22 , die zwischen Entgratscheiben16 ,17 und entsprechenden Werkzeugen12 ,13 angeordnet sind. Das heißt, während Werkzeug12 und13 starr an Nabe3 angebracht sind, ist es den Entgrat- Scheiben16 und17 möglich, in begrenztem Umfang axial bezüglich Nabe3 zu gleiten. - Entgratscheibe
16 und17 weisen jeweilige umfängliche Außenkanten23 auf, die an den äußeren Umfängen jeweiliger Werkzeuge12 und13 aufeinander zu gebogen sind und Schneidkanten zum Entgraten der Seiten von Zahnrad2 aufweisen. - Zahnrad
2 ist mit Gerät1 verbunden und zur Drehung um eine entsprechende Achse24 befestigt, die parallel zu Achse4 ist. - Die folgende Beschreibung unter Bezugnahme auf
2 ,3 ,4a und4b betrifft aus Gründen der Einfachheit Werkzeug12 , wobei es sich versteht, daß dieselbe auch auf Werkzeug13 zutrifft. - Unter Bezugnahme auf
2 umfaßt Werkzeug12 eine Achse, die im Gebrauch mit Achse4 von Vorrichtung1 übereinstimmt; eine ringförmige Scheibe26 mit einem Mittelloch27 ; und einen Zahnring28 , der mit Scheibe26 einstöckig ausgebildet ist. Die ringförmige Scheibe26 weist eine Anzahl von Gewindebohrungen29 auf, die in gleichen Abständen um Achse25 angeordnet sind und im Gebrauch mit Schrauben24 in Eingriff stehen (1 ). - Unter Bezugnahme auf
3 umfaßt Zahnring28 zumindest einen Abschnitt30 mit Zähnen31 ; und zumindest einen Abschnitt32 mit Zähnen33 . Abschnitt30 und32 ergänzen einander und können beispielsweise jeweils die Hälfte des Zahnrings28 belegen. - Unter Bezugnahme auf
3a und4a umfaßt jeder Zahn31 Seiten34 und35 , die einen spitzen Winkel A bilden, der zwischen 0° und 90° liegt. Unter Bezugnahme auf3b und4b umfaßt jeder Zahn33 Seiten36 und37 , die einen spitzen Winkel B bilden, der erheblich kleiner als Winkel A ist und zwischen 0° und 15° liegt. - Unter Bezugnahme auf
4a und4b umfaßt Zahnrad2 eine Reihe schräger Zähne38 , die jeweils eine entsprechende Achse39 aufweisen, welche in einem Winkel C bezüglich einer parallelen Richtung zu Achse24 geneigt ist. Jeder Zahn38 umfaßt zwei Seiten40 und41 , die parallel zu Achse39 sind; und zwei Endflächen42 , die parallel zueinander und senkrecht zu Achse24 von Zahnrad2 sind. - Unter Bezugnahme auf
1 ist Zahnrad2 im eigentlichen Gebrauch an Werkzeugen12 und13 ausgerichtet, wobei Achse24 parallel zu Achse4 von Gerät1 ist, um in Werkzeuge12 und13 einzugreifen; ein bekanntes Gerät (nicht gezeigt) übt Druck zwischen Zahnrad2 und Gerät1 in Richtung44 aus, um Werkzeuge12 und13 gegen Zahnrad2 zu drücken; Entgratscheiben16 und17 drücken entsprechende Kanten23 in Kontakt mit den Zahnradseiten; und Federn18 drücken Kanten23 gegen die Seiten von Zahnrad2 . - Unter Bezugnahme auf
4a steht Abschnitt30 von Zahnring28 von Werkzeug12 , in Schnittansicht gezeigt, mit Zahnrad2 auf einer Seite von Zahnrad2 in Eingriff, wobei Zähne31 aufeinanderfolgend zwischen entsprechenden Zähnen38 von Zahnrad2 angeordnet sind. Genauer gesagt ist Seite35 von jedem Zahn31 so angeordnet, daß sie eine Kante zwischen Seite41 und entsprechender Endfläche42 eines Zahns38 berührt, während Seite34 von Zahn31 so angeordnet ist, daß sie eine Kante zwischen Seite 40 und der entsprechenden Endfläche eines benachbarten Zahns38 berührt. Allmähliches erzwungenes Eindringen von Zahn31 zwischen Zähnen38 von Zahnrad2 und der Druck zwischen Zahnrad2 und Vorrichtung1 ausgeübt in Richtung44 erzeugen erheblichen Druck zwischen Flächen34 und35 von jedem Zahn31 und den Kanten von zwei aufeinanderfolgenden, benachbarten Zähnen38 , so daß die Kanten, wie in der vergrößerten Detailansicht von4a gezeigt, permanent verformt werden. Die permanente Verformung ist derartig, daß die Kanten geebnet werden und entsprechende Fasenflächen45 zwischen entsprechenden Seiten40 und41 und entsprechenden Endflächen42 ausgebildet werden und außerdem ein Wulst46a auf der Seite von Zahn38 und ein Wulst46b auf Fläche42 ausgebildet wird (4a ). - Das heißt, jeder Zahn
31 bildet durch permanente Verformung Fasenflächen45 auf Seiten40 und41 von zwei benachbarten Zähnen28 von Zahnrad2 aus. Fasenflächen45 sind bezüglich entsprechender Seiten40 und41 in einem Winkel D geneigt, der ein Komplement von 180° zur Neigung E von Flächen34 und35 bezüglich der Achsen39 von Zähnen38 ist. Tests haben gezeigt, daß Zahnräder 2 am besten mit einer Neigung E funktionieren, die zwischen 5° und 45° liegt. - Unter Bezugnahme auf
4b steht Abschnitt32 von Zahnring28 von Werkzeug12 , in Schnittansicht gezeigt, mit einer Seite von Zahnrad2 in Eingriff, wobei Zähne33 aufeinanderfolgend zwischen entsprechenden Zähnen38 von Zahnrad2 angeordnet sind. Genauer gesagt ist Seite37 von jedem Zahn33 so angeordnet, daß sie Wulst46a zwischen Seite41 und entsprechender Fasenfläche45 berührt, während Seite36 von Zahn33 so angeordnet ist, daß sie Wulst46a zwischen Seite40 und der entsprechenden Fasenfläche45 eines benachbarten Zahns38 berührt. Wie bei Zähnen31 erzeugt der Druck, der in Richtung44 ausgeübt wird, erheblichen Druck zwischen Flächen36 und37 und Wulst46a , so daß Einrollen Wulste46a verformt werden, wie in der vergrößerten Detailansicht von4b gezeigt. Die Verformung von Wulsten46a ist eine permanente Verformung, durch die Wulsten46a geebnet und auf Seiten 41 sozusagen "ausgebügelt" werden, während Wulsten46b , von Endflächen42 von Zahn38 vorragen, durch Schneidkanten23 von Entgratscheiben16 ,17 entfernt werden. - Bei der Abwandlung, die in
5 ,5a und6 gezeigt ist, umfaßt Werkzeug12 ein Zahnring48 , der seinerseits Zähne49 und Zähne50 umfaßt, die in gleichen Abständen und miteinander abwechselnd um Zahnring48 angeordnet sind. - Jeder Zahn
49 umfaßt eine Seite51 , die in einem gegebenen Winkel bezüglich einer parallelen Richtung zur Achse25 geneigt ist, und eine Seite52 , die bezüglich Achse25 in einem kleineren Winkel als Seite51 geneigt ist; und Seiten51 und52 von jedem Zahn49 bilden einen Winkel H, der mit Winkel B der Ausführungsform in3 vergleichbar ist. Jeder Zahn50 umfaßt eine Seite53 , die in einem gegebenen Winkel bezüglich Achse25 geneigt ist, und eine Seite54 , die bezüglich Achse25 in einem erheblich kleineren Winkel als Seite53 geneigt ist; und Seiten53 und54 von jedem Zahn50 bilden einen Winkel I, der mit Winkel A der Ausführungsform in3 vergleichbar ist. Zähne49 und50 sind so angeordnet, das Seite51 von jedem Zahn49 Seite53 des benachbarten Zahns50 auf einer Seite zugekehrt ist und Seite52 Seite54 des benachbarten Zahns50 auf der gegenüberliegenden Seite zugekehrt ist, so daß sich konisch erweiterte Spalte55a einer gegebenen Größe zwischen Seiten51 und53 von benachbarten Zähnen49 und50 um Zahnring48 mit konisch erweiterten Spalten55b abwechseln, die zwischen Seiten52 und54 von entsprechenden Zähnen49 und50 und erheblich kleiner als Spalte55a ausgebildet sind. - Unter Bezugnahme auf
6 steht im eigentlichen Gebrauch Zahnring48 von Werkzeug12 , in Schnittansicht gezeigt, mit Zahnrad2 auf einer Seite in Eingriff, wobei Zähne49 und50 aufeinanderfolgend zwischen entsprechenden Zähnen38 von Zahnrad2 angeordnet sind. Genauer gesagt werden Seiten51 ,52 und53 ,54 jeweiliger Zähne49 und50 in Kontakt mit den Kanten zwischen Seiten40 und41 und Endflächen42 von Zahnrad2 gebracht. Insbesondere berührt die Kante zwischen Seite41 und Endfläche42 von jedem Zahn38 Seite53 ; und, wie in der Ausführungsform von3 , bildet Seite53 von Zahn50 durch permanente Verformung Fasenfläche45 zwischen Seite41 und Fläche42 aus. - Die Kante zwischen Seite
40 und Endfläche42 berührt Seite51 ; Zahn49 bildet mittels einer entsprechenden Seite51 durch permanente Verformung Fasenfläche45 zwischen Seite40 und entsprechender Endfläche42 aus; und die Ausbildung von Fasenfläche45 erzeugt ein entsprechenden Wulst46a , der durch weitere permanente Verformung durch den Druck beseitigt wird, der durch Flächen52 und54 von jeweiligen Zähnen49 und50 ausgeübt wird. Mit anderen Worten, jede Seite41 wird mit einer entsprechenden Seite52 von einem Zahn49 in Kontakt gebracht, wodurch eine weitere permanente Verformung durch Ausüben von Druck auf Wulst46a vorgesehen wird. Auf ähnliche Weise wird jede Seite40 in Kontakt mit einer entsprechenden Seite54 von einem entsprechenden Zahn50 gebracht, wodurch eine weitere permanente Verformung durch Ausüben von Druck auf Wulst46a vorgesehen wird. Wie bei der Ausführungsform von3 wird der äußere Wulst46b durch Schneidkanten23 von Scheiben16 ,17 beseitigt. - Die Hauptmerkmale der vorliegenden Erfindung können folgendermaßen zusammengefaßt werden:
- (a) doppelte permanente Verformung zum Ausbilden der Kante zwischen der Seite und der einen Fläche und zum Ebnen des inneren Wulsts auf der Seite des Zahnradzahns;
- (b) hochkompakte Werkzeuge
12 ,13 , deren Zahnringe28 ,48 einstöckig mit entsprechenden Scheiben26 ausgebildet sind und dadurch Herstellungs- und Lagerungskosten von Werkzeugen12 ,13 verringern; - (c) hochgradig einfaches Abfolge der Zähne, die die Fasenflächen bilden, und der Zähne, die die Wulste ebnen;
- (d) der axiale Abstand zwischen Werkzeugen
12 und13 desselben Geräts kann äußerst leicht zum Bearbeiten von Zahnrädern2 mit unterschiedlicher axialer Breite bei gleichzeitigem Beibehalten desselben Neigungswinkels C der Schrägstellung der Zähne von Zahnrad2 geändert werden; und - (e) innerhalb bestimmter Grenzen kann ein Gerät mit zwei
Werkzeugen
12 ,13 zum Bearbeiten von zwei Zahnrädern2 mit leicht unterschiedlichen Neigungswinkeln C der Zähne einfach durch Drehen eines Werkzeugs12 ,13 bezüglich des anderen13 ,12 abhängig vom Unterschied im Neigungswinkel C der Zähne von Zahnrad2 verwendet werden.
Claims (13)
- Verfahren zum Abfasen und Entgraten der Zähne eines Zahnrads (
2 ), das erste Zähne (38 ) umfasst, wobei die ersten Zähne (38 ) jeweils eine erste und eine zweite Seite (40 ,41 ) und jeweilige Endflächen (42 ) umfassen, und wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: In Eingriffbringen des Zahnrads (2 ) mit zumindest einem Werkzeug (12 ,13 ), wobei das Werkzeug (12 ,13 ) einen Zahnring (28 ;48 ) umfasst, der in die ersten Zähne (38 ) an Kanten eingreift, die zwischen den ersten und zweiten Seiten (40 ,41 ) und den Endflächen (42 ) ausgebildet sind; Ausüben von Druck zwischen den ersten Zähnen (38 ) und dem Zahnring (28 ;48 ); und Bewirken einer ersten permanenten Verformung der ersten Zähne (38 ) zwischen jeweils den ersten und zweiten Seiten (40 ,41 ) und den Endflächen (42 ); wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch das Umfassen des weiteren Schritts des Bewirkens einer zweiten permanenten Verformung der ersten Zähne (38 ) zwischen jeweils den ersten und zweiten Seiten (40 ,41 ) und den Endflächen (42 ); wobei die erste und zweite Verformung mittels Blockwerkzeugen (12 ,13 ) bewirkt wird, die jeweils eine erste Anzahl von Zähnen (31 ,49 ) und eine zweite Anzahl von Zähnen (33 ;50 ) zum jeweiligen Bewirken der ersten permanenten Verformung und der zweiten permanenten Verformung aufweisen. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zahn der ersten Anzahl von zähnen (
31 ) gleichzeitig zwei Fasen (45 ) von zwei benachbarten ersten Zähnen (38 ) des Zahnrads (2 ) bildet und jeder Zahn der zweiten Anzahl von Zähnen (33 ) das Ebnen einer Wölbung (46a ) von zwei benachbarten ersten Zähnen (38 ) des Zahnrads (2 ) vorsieht. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zahn der ersten Anzahl von Zähnen (
49 ) und jeder Zahn der zweiten Anzahl von Zähnen (50 ) einerseits eine Fase ausbilden und andererseits das Ebnen der Wölbung (46a ) von zwei benachbarten ersten Zähnen (38 ) vorsehen. - Werkzeug zum Umsetzen des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnring (
28 ;48 ), der en bloc und einstöckig mit einer ringförmigen Scheibe (26 ) ausgebildet ist, eine erste Anzahl von Zähnen (31 ;49 ) und eine zweite Anzahl von Zähnen (33 ,50 ) zum jeweiligen Bewirken der ersten und zweiten permanenten Verformung umfasst. - Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnring (
28 )zumindest einen ersten und zumindest einen zweiten Abschnitt (30 ,32 ) umfasst; der zumindest eine erste und der zumindest eine zweite Abschnitt (30 ,32 ) sich gegenseitig ergänzen; der zumindest eine erste Abschnitt (30 ) die erste Anzahl von Zähnen (31 ) umfasst; und der zumindest eine zweite Abschnitt (30 ) die zweite Anzahl von Zähnen (33 ) umfasst. - Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei der ersten Anzahl von Zähnen (
31 ) jeder Zahn jeweilige Seiten (34 ,35 ) aufweist, die einen ersten Winkel (A) bilden; und bei der zweiten Anzahl von Zähnen (33 ) jeder Zahn jeweilige Seiten (35 ,36 ) aufweist, die einen zweiten Winkel (B) bilden; wobei der zweite Winkel (B) erheblich kleiner als der erste Winkel (A) ist. - Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Winkel (B) zwischen 0° und 15° liegt.
- Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Winkel (A) zwischen 0° und 90° liegt.
- Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei der ersten Anzahl von Zähnen (
31 ) jeder Zahn in zwei benachbarte erste Zähne (38 ) des Zahnrads (2 ) eingreift, um die erste permanente Verformung zu bewirken; bei der zweiten Anzahl von Zähnen (33 ) jeder Zahn in zwei benachbarte erste Zähne (38 ) eingreift, um die zweite permanente Verformung zu bewirken. - Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die erste Anzahl von Zähnen (
49 ) mit der zweiten Anzahl von Zähnen (50 ) auf den Zahnring (48 ) abwechseln. - Werkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei der ersten Anzahl von Zähnen (
49 ) jeder Zahn jeweilige Seiten (51 ,52 ) umfasst und bei der zweiten Anzahl von Zähnen (50 ) jeder Zahn jeweilige Seiten (53 ,54 ) umfasst; die Seiten (51 ,53 ) zum Bewirken der ersten permanenten Verformung verwendet werden; und die Seiten (52 ,54 ) zum Bewirken der zweiten permanenten Verformung verwendet werden. - Gerät zum Umsetzen des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es zumindest ein Werkzeug (
12 ,13 ) nach Anspruch 4 bis 11 umfasst; sich das zumindest eine Werkzeug (12 ,13 ) um eine Achse (4 ) dreht. - Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass es zumindest eine Entgratscheibe (
16 ,17 ) umfasst, die sich um die Achse (4 ) dreht.
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