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DE60003420T2 - Wechselstromversorgungsanlage für eisenbahn - Google Patents

Wechselstromversorgungsanlage für eisenbahn

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Publication number
DE60003420T2
DE60003420T2 DE60003420T DE60003420T DE60003420T2 DE 60003420 T2 DE60003420 T2 DE 60003420T2 DE 60003420 T DE60003420 T DE 60003420T DE 60003420 T DE60003420 T DE 60003420T DE 60003420 T2 DE60003420 T2 DE 60003420T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
conductor
bts
supply
return
Prior art date
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DE60003420T
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English (en)
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DE60003420D1 (de
Inventor
Thorsten Schuette
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balfour Beatty PLC
Original Assignee
Balfour Beatty PLC
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE60003420T2 publication Critical patent/DE60003420T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M3/00Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stand-By Power Supply Arrangements (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
  • Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Liquid Crystal Substances (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Wechselstrom- Bahnleistungsversorgungssystem.
  • Die Verwendung von Verstärkungstransformatoren (BTs = booster transformers) bei Bahnleistungsversorgungen wird bei R. J. Hill, Electric Railway Traction - Teil 3 - Traction Power Supplies, Power Engineering Journal, Dezember 1994, Seiten 275-286, beschrieben. Für einige wenige 100 kVa ausgelegte BTs werden in Intervallen von ungefähr 3 km für eine 25 kV, 50 oder 60 Hz-Versorgung, oder ungefähr 51 cm für eine 15 kV, 16,7 Hz-Versorgung entlang einer Fahrleitung angeordnet. Die Primärwicklung jedes BT ist über einen Spalt in dem Kontaktdraht verbunden. Eine Rückleitung ist parallel zu den Schienen vorgesehen, und die Sekundärwicklung des BT ist mit der Rückleitung verbunden. Das Windungsverhältnis des BT ist eins, und der Fahrstrom wird gezwungen von den Schienen und der Erde durch die Rückleitung und die Transformatorsekundärwicklung zu fließen, um die durch den Primärstrom aufgebaute magnetische Durchflutung in dem Kern auszugleichen. Diese Anordnung verringert Erdströme, die andernfalls eine Störung mit benachbarten Telekommunikationsschaltungen verursachen könnten. Die Hauptnachteile dieser Anordnung beruhen auf der Reihenschaltung der BTs in der Hauptschaltung, wobei ihre Impedanzen zu der Systemimpedanz hinzugefügt und Leistungsverluste verursacht werden. Nur der lineare Teil der Magnetisierungskurve des Kernmaterials kann verwendet werden, da störende Oberwellen andernfalls erzeugt würden. Dies erhöht die Größe der BTs.
  • Als eine Alternative zu BTs können Autotransformatoren (ATs) verwendet werden, wie es ebenfalls bei Hill beschrieben ist. Die Wicklung jedes AT ist zwischen der Fahrleitung und einer negativen Zuleitung verbunden, wobei die Schienen an einem Zwischenpunkt verbunden sind. Der Zug zieht Strom hauptsächlich von zwei benachbarten ATs, jedoch zu einem kleineren Ausmaß ebenfalls von fernen ATs. Der Gesamtversorgungsstrom ist der Zugstrom geteilt durch das Windungsverhältnis der ATs, das am gewöhnlichsten zwei ist, was eine negative Zuleitung mit entgegengesetzter Phase jedoch der gleichen Spannung bezüglich Erde als die Fahrleitung impliziert. Der Strom wird von der Fahrleitung-Zugschaltung in die negative Zuleitung-Fahrleitungsschaltung transformiert. Wie bei dem BT-System wird der Schienenstrom ebenfalls in ein Zuleitungssystem in dem AT-System entfernt, jedoch mit weniger Perfektion. Im Gegensatz zu dem BT-Stromabgleich arbeitet das AT-System durch Abgleichen von Spannungen. ATs sind kostspielig, und auf Grund ihrer mangelhaften Beseitigung des Schienenrückstroms und dem damit verbundenen störenden Erdstrom sollte ihre räumliche Trennung die typischen Abstände zwischen zwei BTs bei einem herkömmlichen BT-System um nicht viel mehr als einen Faktor zwei überschreiten. Dies ist ein viel kleinerer Abstand, als es für Leistungsübertragungsbedürfnisse erforderlich ist.
  • Bei der GB-A-2342333 und der GB-9910123.0 werden Kombinationen von ATs und BTs verwendet, wobei größere Abstände zwischen den ATs möglich gemacht werden, wobei die Abstände zur Leistungsübertragung ausreichend sind. Der Rückstrom wird durch die Wirkung von BTs gesteuert, die die Ströme in der Fahrleitung, der negativen Zuleitung und der Rückleitung gleichzeitig (GB- A-2342333) oder getrennt in dem Fahrleitung-Rückleitungssystem und einem positiven und negativen Zuführungssystem (GB 9910123.0) abgleichen. Bei diesen Anordnungen bildet die erhebliche Verringerung in der Anzahl kostspieliger ATs eine Hauptverbesserung, wobei jedoch die Nachteile bezüglich der BTs in der/den Hauptschaltung(en) bleiben.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung liefert ein Wechselstrom- Bahnleistungsversorgungssystem mit einer Versorgungsleitung, einer Rückleitung, einer positiven Zuleitung und einer negativen Zuleitung, wobei die Rückleitung, die positive Zuleitung und die negative Zuleitung alle mit einer Wicklung jeder einer Mehrzahl von in Intervallen entlang der Leiter vorgesehenen Auto-Transformatoren verbunden sind, wobei mindestens ein Stromverstärkungstransformator in dem oder jedem Intervall zwischen den Auto- Transformatoren vorgesehen ist, wobei der Stromverstärkungstransformator eine erste Wicklung, die die positive Zuleitung mit der Versorgungsleitung verbindet, und eine zweite Wicklung aufweist, die die Rückleitung mit Schienen verbindet, entlang dieser Fahrzeug zwangsläufig laufen, und die Versorgungsleitung an jeder Seite des oder jedes Stromverstärkungstransformators diskontinuierlich ist. Somit wird die Versorgungsleitung, die im Allgemeinen eine Fahrleitung ist, aufgeteilt, um mindestens einen Abschnitt und vorzugsweise eine Mehrzahl von Abschnitten zu bilden, die jeweils von einem BT gespeist werden.
  • Bei dieser Anordnung wird dabei nur ein BT zwischen der Fahrlast und dem Zuleitungssystem eingefügt. Auf Grund der getrennten Fahrleitungsabschnitte sind alle mit lastfreien Abschnitten verbundenen BTs vollständig abgeschaltet, wobei die weder zusätzliche Impedanzen bilden noch Verluste oder Oberwellen erzeugen. Da die Belastung der BTs niedrig oder intermediär ist, kann ihre Nennleistung und Größe erheblich verringert werden. Sie können ebenfalls als gewöhnliche Transformatoren mit Bezug auf die Pegel der für ihren Kern erlaubten magnetischen Induktion ausgelegt werden, der eine magnetische Flussdichte größer als 1 T und z. B. ungefähr 1,8 T anstatt der 0,7 T aufweist, die notwendig ist, um in einem keine Oberwellen erzeugenden, linearen Modus zu bleiben, der für BTs bei herkömmlichen Anordnungen zwingend notwendig ist.
  • Vorzugsweise können Fahrleitungsabschnitte mit ihren zugeordneten BTs durch Trenner, falls fehlerhaft, abgetrennt werden, wobei die Leistungsübertragungsfähigkeit an andere Systeme durch das positive Zuleitung/negative Zuleitung/Rückleitungssystem intakt bleibt.
  • Dieses Bahnversorgungssystem kann für jede Spannung, jedes Spannungsverhältnis und jede Frequenz verwendet werden. Die typischsten Nennspannungen sind +/-25 kV für 50 oder 60 Hz und +/-15 kV oder +15/-25 kV für 16,7 Hz. Das Minuszeichen (-) bezieht sich auf die negative Zuleitungsspannung.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Die vorliegende Erfindung wird nun ausführlicher nur beispielhaft mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, wobei deren einzige Figur ein Schaltbild einer Ausführungsform eines Wechselstrom-Bahnleistungsversorgungssystems ist.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Die Figur zeigt ein Bahnleistungsversorgungssystem mit einer unterteilten Fahrleitung C, Schienen R, einer Rückleitung O, einer positiven Zuleitung P und einer negativen Zuleitung N. Die Wicklung jeder einer Anzahl von ATs 1 weist ein mit der positiven Zuleitung P verbundenes Ende und einen mit der Rückleitung O verbundenen dazwischenliegenden Punkt auf, wobei ihr anderes Ende mit der negativen Zuleitung N verbunden ist.
  • Die Fahrleitung C ist in eine Mehrzahl von diskontinuierlichen Abschnitten unterteilt, wobei ein BT 2 in jedem Abschnitt vorgesehen ist. Eine erste Wicklung des BT 2 verbindet die Fahrleitung mit der positiven Zuleitung P, und eine zweite Wicklung verbindet die Schienen R mit der Rückleitung O. Die BTs 2 gleichen den positiven Zuleitung-Fahrleitungs- und den Rückleitungs- Schienenstrom ab.
  • Wie es gezeigt ist, gibt es eine Mehrzahl von Fahrleitungsabschnitten in dem Intervall zwischen den beiden benachbarten ATs 1, wobei jeder Fahrleitungsabschnitt von seinem fest zugeordneten BT 2 gespeist wird und eine Länge von der gleichen Größenordnung wie der Abstand zwischen BTs bei den herkömmlichen BT-Leistungsversorgungssystemen aufweist. Fehlerhafte Fahrleitungsabschnitte mit ihren zugeordneten BTs 2 können durch Trenner D getrennt werden, wobei die Leistungsübertragungsfähigkeit an andere Abschnitte durch das positive Zuleitung/negative Zuleitung/Rückleitungssystem intakt bleibt.
  • Um den großen Unterschied zwischen einem erfindungsgemäßem Schienenzuleitungssystem und dem Stand der Technik für herkömmliche BT-Systeme oder einem kombinierten BT- und AT-System gemäß der GB-9821696.3 zu veranschaulichen, beträgt die Anzahl von BTs, die von dem Strom an eine Schienenlast 30 km entfernt von einer Leistungszuführungsstation für ein 50 oder 60 Hz- Eisenbahnline (räumliche BT-Trennung von 3 km) neun für den Stand der Technik verglichen mit nur eins für die vorliegende Erfindung.
  • Bei Systemen gemäß dem Stand der Technik wird der Strom an alle Fahrlasten, der von einer Leistungszuführungsstation zugeführt wird, durch die BTs laufen, die daher für eine Dauerlast mit einem Strom ausgelegt werden müssen, der einer Anzahl einzelner Fahrlasten entspricht. Die BTs erzeugen kontinuierlich Verluste. Als Reihenkomponenten müssen sie lineare Magnetisierungseigenschaften aufweisen, um die Erzeugung von Oberwellen zu vermeiden. Dies bedeutet ein Arbeiten bei maximalen magnetischen Flussdichten unter ungefähr 0,7 T verglichen mit ungefähr 1,8 T für einen herkömmlichen Transformator, was einen erheblichen Anstieg der Transformatorgröße zur Folge hat.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung verwendete BTs werden nur mit einer Last belastet, die selten eine einzelne Fahrlast während des Zeitintervalls überschreitet, wenn eine Last innerhalb des Abschnitts lokalisiert ist. Für diese kurze Zeit und einer niedrigen Last sind die Magnetisierungseigenschaften eines gewöhnlichen Transformators ausreichend. Zusammen mit der stark verringerten Nennleistung und der Möglichkeit des. Dissipierens der während Lastintervallen angesammelter Wärme wenn unbelastet, ermöglicht dies eine wesentlich verringerte Größe der BTs, was beispielsweise die erneute Verwendung alter BTs mit einer niedrigen Nennleistung oder die Auslegung kleiner BTs in Koaxialkabeltechnologie gemäß der PCT/EP99/02782 ermöglicht. Die Isolierung zwischen den Koaxialleitern in der Wicklung derartiger BTs umfasst zwei halbleitende Polymerschichten mit voller Polymerisolierung zwischen ihnen. Die erfindungsgemäßen BTs können zum Anbringen an gewöhnlichen Fahrleitungsmasten anstatt an die verstärkten Maste, die bei herkömmlichen BTs mit einem Gewicht von einigen Tonnen verwendet werden, leicht genug gemacht werden.

Claims (5)

1. Wechselstrom-Bahnleistungsversorgungssystem mit einer Versorgungsleitung (C), einer Rückleitung (O), einer positiven Zuleitung (P) und einer negativen Zuleitung (N), wobei die Rückleitung, die positive Zuleitung und die negative Zuleitung alle mit einer Wicklung jeder einer Mehrzahl von an Intervallen entlang der Leiter vorgesehenen Auto-Transformatoren (1) verbunden sind, wobei mindestens ein Stromverstärkungstransformator (2) in dem oder jedem Intervall zwischen den Auto-Transformatoren (1) vorgesehen ist, wobei der Stromverstärkungstransformator (2) eine erste Wicklung, die die positive Zuleitung (P) mit der Versorgungsleitung (C) verbindet, und eine zweite Wicklung aufweist, die die Rückleitung(O) mit Schienen (R) verbindet, entlang dieser Fahrzeuge zwangsläufig laufen, und die Versorgungsleitung (C) an jeder Seite des oder jedes Stromverstärkungstransformators (2) diskontinuierlich ist.
2. System gemäß Anspruch 1 mit einer Mehrzahl der Stromverstärkungstransformatoren (2), die jeweils mit einem diskontinuierlichen Abschnitt der Versorgungsleitung (C) verbunden sind.
3. System gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem die in dem oder in jedem Stromverstärkungstransformator (2) beim Gebrauch induzierte magnetische Flussdichte größer als 1 T ist.
4. System gemäß Anspruch 3, bei dem die magnetische Flussdichte ungefähr 1,8 T ist.
5. System gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche mit Trennern zum Trennen des oder jedes Stromverstärkungstransformators (2) von der positiven Zuleitung (P) und der Rückleitung (O).
DE60003420T 1999-05-17 2000-05-15 Wechselstromversorgungsanlage für eisenbahn Expired - Fee Related DE60003420T2 (de)

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GB9911464A GB2350094B (en) 1999-05-17 1999-05-17 Ac traction power supply system
PCT/EP2000/004910 WO2000069667A1 (en) 1999-05-17 2000-05-15 Ac traction power supply system

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DE60003420D1 DE60003420D1 (de) 2003-07-24
DE60003420T2 true DE60003420T2 (de) 2003-12-24

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AT (1) ATE243124T1 (de)
AU (1) AU5398500A (de)
DE (1) DE60003420T2 (de)
GB (1) GB2350094B (de)
NO (1) NO320197B1 (de)
WO (1) WO2000069667A1 (de)

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