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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Phasenregelkreis gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, welcher Phasenregelkreis zur Frequenzmodulation
in einem digitalen Gerät
zu verwenden ist. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
einen Phasenregelkreis mit reduzierter Chipgröße.
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Allgemein sind Phasenregelkreise
(PLLs) im Einsatz, um zu veranlassen, dass die Phase von Oszillatorsignalen
mit der Phase eines Referenzsignals übereinstimmt und dieser folgt.
Deshalb sind die vom Oszillator ausgegebenen Signale bezüglich der
Phase konstant. Bei solchen PLL-Schaltungen sind jedoch in letzter
Zeit Probleme aufgezeigt worden, die aus einer elektromagnetischen
Interferenz (EMI) resultieren.
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Diesbezüglich ist eine Reduzierung
der EMI durch Ändern
der Oszillationsfrequenz offenbart worden, um eine Modulationsfrequenz
in einer PLL-Schaltung zu erhalten (offengelegte japanische Patentanmeldungen
Nr. Hei 9-289527 und Hei 6-250755). 1 ist
ein Blockdiagramm, das eine herkömmliche
PLL-Schaltung zeigt.
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Eine herkömmliche PLL-Schaltung weist
einen Phasen- und Frequenzdetektor (PFD) 52, eine Ladepumpe
(CP) 53, ein Tiefpassfilter (LPF) 54 und einen
spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 55 in Reihenschaltung
auf. Darüber
hinaus ist ein Schleifenzähler 51 zum
Frequenzteilen von Signalen, die vom spannungsgesteuerten Oszillator 55 ausgegeben
werden, an einen Eingangsanschluss des Phasen- und Frequenzdetektors 52 angeschlossen.
Eine Schleifenschaltung ist auf diese Weise konfiguriert. Der Phasen-
und Frequenzdetektor 52 führt einen Vergleich bezüglich der
Phase zwischen einer Referenzfrequenz fr und
der Frequenz eines Ausgangsimpulses des Schleifenzählers 51 durch
und gibt die Phasendifferenz zur Ladepumpe 53 aus. Die
Ladepumpe 53 lädt/entlädt den Kondensator,
der im Tiefpassfilter 54 vorgesehen ist, gemäß einem
Signal vom Phasenund Frequenzdetektor 52. Das Tiefpassfilter 54 trennt
das Eingangssignal zur Übertragung. Der
spannungsgesteuerte Oszillator 55 oszilliert Impulssignale
in Verbindung mit einer Änderung
bezüglich
der Ausgangsspannung vom Tiefpassfilter 54.
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Der Schleifenzähler 51 ist auch mit
einer ROM-Tabelle 56 verbunden, und diese ROM-Tabelle 56 ist
mit einem Aufwärts/Abwärts-Zähler 57
verbunden. Die ROM-Tabelle
56 speichert Teilungsfaktoren zur Verwendung bei einer Frequenzteilung
des Ausgangssignals des spannungsgesteuerten Oszillators 55 im
Voraus. Der Aufwärts/Abwärts-Zähler 57 ändert die
Adressierung in der ROM-Tabelle 56 für jede Ausgabe des Schleifenzählers 51.
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Bei der so konfigurierten herkömmlichen PLL-Schaltung
gibt der Schleifenzähler 51 einen
Impuls auf ein Empfangen einer gegebenen Anzahl von Impulseingaben
aus, die vom spannungsgesteuerten Oszillator 55 ausgegeben
werden. Jede Ausgabe vom Schleifenzähler 51 ändert den
Wert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 57,
was wiederum die Adresse in der ROM-Tabelle 56 ändert. Dies
resultiert darin, dass der Teilungsfaktor im Schleifenzähler 51 für jede Ausgabe
geändert
wird. Demgemäß variieren die
Signale, die von der PLL-Schaltung ausgegeben werden, auch bezüglich der
Frequenz für
jede Ausgabe.
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2 ist
eine grafische Darstellung, bei welcher die Abszisse eine Zeit darstellt
und die Ordinate eine Oszillationsfrequenz darstellt, welche Darstellung
schematisch eine Variation bezüglich
der Oszillationsfrequenz des Ausgangssignals von der herkömmlichen
PLL-Schaltung zeigt. Beispielsweise variiert in dem Fall, in welchem
der von der ROM-Tabelle 56 ausgegebene Teilungsfaktor eine
gegebene Periode eines Anstiegs und eine gegebene Periode eines
Abfalls wiederholt, die Oszillationsfrequenz, wie es in 2 gezeigt ist, um eine so
genannte dreieckförmige
Wellenform zu erhalten. Eine solche Variation der Oszillationsfrequenz
unterdrückt
die EMI-Probleme.
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Übrigens
ist eine derartige Konfiguration, wie sie in 1 gezeigt ist, auch in USP-5,488,627 beschrieben.
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Jedoch erfordern herkömmliche
PLL-Schaltungen, wie sie oben beschrieben sind, ROM-Tabellen, was
ein Problem diesbezüglich
erzeugt, dass die Schaltungen bezüglich der Chipgröße größer werden oder
zusätzliche
bestimmte Chips enthalten. Darüber hinaus
können
die Modulationsfrequenzen oder -bereiche aufgrund dessen nicht auf
einfache Weise modifiziert werden, dass Modifikationen an den Modulationsbedingungen
unvermeidbar Modifikationen an den ROM-Tabellen erfordern. Darüber hinaus
müssen
die ROM-Tabellen im Voraus mit vorgeschriebenen Teilungsfaktoren
versehen werden., Es ist in der Tat möglich, die ROM-Tabellen durch
RAMs zu ersetzen; jedoch bringt dies keine Lösung für Probleme einer erhöhten Chipgröße und von ähnlichem.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Phasenregelkreis zu schaffen, der zu einer Reduzierung
bezüglich
der Chipgröße und einer einfachen
Modifikation an seinen Modulationsbedingungen fähig ist.
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Diese Aufgabe wird durch einen Phasenregelkreis
gemäß Anspruch
1 gelöst.
Die abhängigen Ansprüche definieren
besondere Ausführungsbeispiele
der Erfindung.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weist ein Phasenregelkreis einen Oszillator
auf, der ein Impulssignal ausgibt, und einen Frequenzteiler zum
Frequenzteilen des vorgenannten Impulssignals. Der Frequenzteiler
hat eine Teilungsfaktor-Umschaltschaltung, die einen Teilungsfaktor
umschaltet, bevor eine Phase des vorgenannten Impulssignals an diejenige
eines Referenz-Taktsignals
angebunden wird.
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Bei einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird der Teilungsfaktor durch die Teilungsfaktor-Umschaltschaltung
umgeschaltet, bevor die Phase des Impulssignals an diejenige des
Referenz-Taktsignals angebunden wird, was eine ruhigere Variation
bezüglich
der Oszillationsfrequenz verglichen mit dem Fall zulässt, in
welchem der Teilungsfaktor bis zur Anbindung bzw. Verriegelung bezüglich der
Phase nicht umgeschaltet wird. Demgemäß ist es möglich, die Oszillationsfrequenz
vor ihrer Sättigung
zu erhöhen
oder zu erniedrigen. Dies liefert eine so genannte dreieckförmige Wellenform
ohne die Verwendung einer Speichervorrichtung, wie beispielsweise
eines ROM.
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Wenn ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, weist ein Frequenzmodulationsverfahren
den Schritt zum Umschalten eines Teilungsfaktors auf, bevor eine
Phase eines Impulssignals, das von einem Oszillator ausgegeben wird,
an diejenige eines Referenz-Taktsignals angebunden wird.
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Bei der vorliegenden Erfindung wird
der Teilungsfaktor umgeschaltet, bevor die Phase des Impulssignals
an diejenige des Referenz-Taktsignals angebunden wird, was eine
ruhigere Variation bezüglich
der Oszillationsfrequenz im Vergleich mit dem Fall zulässt, in
welchem der Teilungsfaktor bis zur Anbindung bzw. Verriegelung bezüglich der
Phase nicht umgeschaltet wird. Demgemäß ist es möglich, die Oszillationsfrequenz
vor ihrer Sättigung
zu erhöhen oder
zu erniedrigen. Dies liefert eine so genannte dreieckförmige Wellenform
ohne die Verwendung von Speichern, wie beispielsweise eines ROM.
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Die Art, das Prinzip und die Anwendung
der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung
klarer werden, wenn sie in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen
gelesen wird, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen oder Zeichen
bezeichnet sind.
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1 ist
ein Blockdiagramm, das einen herkömmliche PLL-Schaltung zeigt;
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2 ist
eine grafische Darstellung, die schematisch eine Variation bezüglich der
Oszillationsfrequenz des Ausgangssignals bei der herkömmlichen
PLL-Schaltung zeigt;
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3 ist
ein Blockdiagramm, das den Phasenregelkreis gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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4 ist
ein Blockdiagramm, das den Zähler beim
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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5A bis 5D sind schematische Diagramme, die die
Beziehung zwischen einem ganzzahligen Wert V und einem Steuersignal
PS zeigt;
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6 ist
ein Zeitdiagramm zum Erklären
des Betriebs des Frequenzteilers 1;
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7 ist
eine grafische Darstellung, die schematisch eine Variation bezüglich der
Oszillationsfrequenz in einer PLL-Schaltung zeigt;
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8 ist
eine grafische Darstellung, die schematisch eine Variation bezüglich der
Oszillationsfrequenz mit dem geänderten
Teilungsfaktor zeigt;
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9 ist
ein Schaltungsdiagramm, das die Konfiguration des bei Simulationen
verwendeten Tiefpassfilters zeigt; und
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10 ist
eine grafische Darstellung, die die Simulationsergebnisse an einer
Oszillationsfrequenz zeigt.
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Hierin nachfolgend wird der Phasenregelkreis
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Endung detailliert unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Wie herkömmliche
PLL-Schaltungen unterdrückt
das vorliegende Ausführungsbeispiel
die EMI-Probleme durch Ausgeben von Oszillationsfrequenzen einer
dreieckförmigen
Wellenform. 3 ist ein
Blockdiagramm, das den Phasenregelkreis (die PLL-Schaltung) gemäß dem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt. 4 ist
ein Blockdiagramm, das den Zähler
bei dem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Die PLL-Schaltung gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
weist einen Phasen- und Frequenzdetektor (PND) 2, eine
Ladepumpe (CP) 3, ein Tiefpassfilter (LPF) 4 und einen
spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 5 in Reihenschaltung
auf. Darüber
hinaus ist ein Frequenzteiler 1 zum Frequenzteilen von
Signalen, die vom spannungsgesteuerten Oszillator 5 ausgegeben
werden, an einen Eingangsanschluss des Phasen- und Frequenzdetektors 2 angeschlossen.
Eine Schleifenschaltung hat eine solche Konfiguration. Der Phasen-
und Frequenzdetektor 2 führt einen Vergleich bezüglich einer Phase
zwischen einer Referenzfrequenz fr und der Frequenz
eines Ausgangsimpulses des Frequenzteilers 1 durch und
gibt die Phasendifferenz zur Ladepumpe 3 aus. Die Ladepumpe 3 lädt/entlädt den Kondensator,
der im Tiefpassfilter 4 vorgesehen ist, gemäß dem Signal
vom Phasen- und Frequenzdetektor 2. Das Tiefpassfilter 4 trennt
das zur Übertragung
eingegebene Eingangssignal. Der spannungsgesteuerte Oszillator 5 oszilliert
Impulssignale in Verbindung mit einer Änderung bezüglich der Ausgangsspannung
vom Tiefpassfilter 4.
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Darüber hinaus ist der Frequenzteiler 1 mit einem
n-Bit-Abwärtszähler 11
zum Ausgeben eines Impulses auf ein Empfangen von n Impulseingaben hin
versehen, die vom spannungsgesteuerten Oszillator 5 ausgegeben
werden. Dieser n-Bit-Abwärtszähler 11
ist mit n Multiplexern 12 verbunden, zu welchem zwei Typen
von n-Bit-Teilungsfaktoren
n0 und n1 eingegeben
werden. Es ist auch eine Steuersignal-Erzeugungsschaltung 13 vorgesehen,
zu welcher eine Referenzfrequenz fr eingegeben wird. Die Schaltung 13 erzeugt
ein Steuersignal PS für
die Multiplexer 12. Beispielsweise geben die Multiplexer 12 dann,
wenn das Steuersignal PS "0" ist, den Teilungsfaktor n0 zum
n-Bit-Abwärtszähler 11
aus. Wenn die Steuersignale "1" sind, geben die Multiplexer 12 den
Teilungsfaktor n1 zum n-Bit-Abwärtszähler 11 aus.
Die Differenz zwischen dem Teilungsfaktor n0 und
dem Teilungsfaktor n1 ist bezüglich eines
Werts nicht besonders beschränkt;
sie kann 1 oder 2 sein oder kann irgendeinen anderen Wert annehmen.
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Darüber hinaus ist die Steuersignal-Erzeugungsschaltung 13 mit
einer Rechenschaltung 14 zum Berechnen und Ausgeben eines
ganzzahligen Werts V zur Verwendung beim Bestimmen des Steuersignals
PS verbunden. Zur Rechenschaltung 14 werden ein Modulations-Skalierungssignal
D zum Bestimmen der Differenz zwischen der maximalen Frequenz und
der minimalen Frequenz der Oszillationsfrequenz, was eine dreieckförmige Welle
bildet, und ein Modulationsfrequenzsignal M zum Bestimmen der Frequenz
der dreieckförmigen
Welle eingegeben. Übrigens
sind das Modulations-Skalierungssignal D und das Modulationsfrequenzsignal
M bezüglich
der Anzahl von Bits nicht besonders beschränkt. Der n-Bit-Abwärtszähler 11, die Multiplexer 12,
die Steuersignal-Erzeugungsschaltung 13 und die Rechenschaltung 14 bilden
die Teilungsfaktor-Umschaltschaltung. Als nächstes wird die Beziehung zwischen
dem ganzzahligen Wert V und dem Steuersignal PS beschrieben. Die 5A bis 5D sind schematische
Diagramme, die die Beziehung zwischen dem ganzzahligen Wert V und
dem Steuersignal PS zeigen.
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Wenn der ganzzahlige Wert V "0" ist,
wie es in 5A gezeigt ist, hat das
Steuersignal PS eine Reihe von (a X M/2) Stellen von 0-en und eine
Reihe von (a X M/2) Stellen von 1-en, die abwechselnd angeordnet
sind. Hier ist a eine beliebige positive gerade Zahl. Die resultierende
dreieckförmige
Wellenform hat eine Periode von (a X M/fr).
Beispielsweise kann sich der Wert a = 4 mit einem Viertel der Taktzahl
M kombinieren, um eine dreieckförmige
Wellenform mit derselben Periode wie in dem Fall zu erhalten, in
welchem für
den Wert a = 1 gilt.
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Wenn der ganzzahlige Wert V "1" ist,
wie es in 5B gezeigt ist, hat das
Steuersignal PS eine Anordnung, dass ein einstelliger Austausch über jede Grenze
zwischen der Reihe von 0-en und der Reihe von 1-en in 5A durchgeführt ist.
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Wenn der ganzzahlige Wert V "2" ist,
wie es in 5C gezeigt ist, hat das
Steuersignal PS einen Aufbau, bei welchem ein zweistelliger Austausch
an dem Aufbau der 5B über jede
Grenze zwischen der Reihe von 0-en und der Reihe von 1en in 5A durchgeführt ist.
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Dementsprechend hat das Steuersignal
PS dann, wenn der ganzzahlige Wert V "3" ist, wie es in 5D gezeigt ist, einen derartigen Aufbau,
dass ein dreistelliger Austausch an dem Aufbau der 5C über jede
Grenze zwischen den Reihen von 0-en und den Reihen von 1-en in 5A durchgeführt ist.
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Wenn der ganzzahlige Wert V "4" oder
größer ist,
folgt das Steuersignal PS der oben beschriebenen Regel, um einen
derartigen Aufbau zu haben, dass so viele 0-en und 1-en, wie sie
der ganzzahlige Wert V hat, über
jede Grenze zwischen den Reihen von 0-en und den Reihen von 1-en
in 5A ausgetauscht sind.
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Hier wird der Wert des ganzzahligen
Werts V in Verbindung mit dem Modulationsfrequenzsignal M derart
bestimmt, dass eine dreieckförmige
Welle erhalten wird. Das Modulations-Skalierungssignal D wird zum
bewussten Ändern
des Werts des ganzzahligen Werts V verwendet, um den Frequenzbereich zu ändern.
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Als nächstes wird der Betrieb des
Frequenzteilers 1 beschrieben. 6 ist ein Zeitdiagramm zum Erklären des
Betriebs des Frequenzteilers 1. Hier erfolgt die Beschreibung
bezüglich
eines Zeitbereichs, in welchem der ganzzahlige Wert V in Verbindung
mit dem Modulations-Skalierungssignal D und dem Modulationsfrequenzsignal
M so bestimmt wird, dass das Steuersignal PS wie ..., 0, 1, 0, 1,
1,... variiert.
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Wenn das Steuersignal PS "0" ist,
zählt der n-Bit-Abwärtszähler 11
n1, bis er einen Impuls Naus ausgibt.
Die Referenzfrequenz fr wird zur Steuersignal- Erzeugungsschaltung 13 eingegeben,
die wiederum das Steuersignal PS = 1 zu den Multiplexern 12 ausgibt.
Bei der Gelegenheit, bei welcher das Steuersignal PS von "0" zu
"1" variiert, geben die Multiplexer 12 den Teilungsfaktor
n0 zum n-Bit-Abwärtszähler 11 aus
und beginnt der n-Bit-Abwärtszähler 11
N0 von Ausgangsimpulsen zu zählen.
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Darauf folgend gibt der n-Bit-Abwärtszähler 11
auf ein Zählen
von N0 der Ausgangsimpulse vom spannungsgesteuerten
Oszillator 5 hin einen Impuls Naus aus.
Als nächstes ändert die
Steuersignal-Erzeugungsschaltung 13 das Steuersignal PS
von "1" zu "0" und gibt dieses Steuersignal PS zu den Multiplexern 12 aus.
Die Multiplexer 12 geben den Teilungsfaktor n1 zum
n-Bit-Abwärtszähler 11
aus und der n-Bit-Abwärtszähler 11
beginnt N1 von Ausgangsimpulsen zu zählen.
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Solche Schritte werden wiederholt.
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Nun wird der Betrieb der PLL-Schaltung
gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
beschrieben. 7 ist eine
grafische Darstellung, bei welcher die Abszisse eine Zeit darstellt
und die Ordinate eine Oszillationsfrequenz darstellt, welche Darstellung
schematisch eine Variation bezüglich
der Oszillationsfrequenz in einer PLL-Schaltung zeigt. Allgemein
dauert es in dem Fall, in welchem die Phase der Oszillationsfrequenz
in einer PLL-Schaltung bereits mit dem Teilungsfaktor n0 =
m verriegelt ist und der Teilungsfaktor dann zu einer Zeit t, zu
N, = m + 1 geändert
wird, für
die Phase eine bestimmte Zeitperiode, um mit der Phase entsprechend
dem Teilungsfaktor N1 = m + 1 verriegelt
zu werden. Hier benötigt
es, wie für
die. Phase, auch für
die Oszillationsfrequenz selbst eine bestimmte Zeitperiode, um mit der
Frequenz für
den Teilungsfaktor N1 = m + 1 übereinzustimmen.
Demgemäß wird es
dann, wenn der Teilungsfaktor zwischen N0 und
N1 umgeschaltet wird, bevor die Phase der
Oszillationsfrequenz mit der Phase entsprechend dem Teilungsfaktor
N1 = m + 1 verriegelt wird, d.h. bei seinem Übergang,
für die Phase
der Oszillationsfrequenz mehr Zeit brauchen, um mit der Phase für den Teilungsfaktor
N1 = m + 1 verriegelt zu werden.
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Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird der Teilungsfaktor vor der Phasenverriegelung der Oszillationsfrequenz
mittels des Steuersignals PS basierend auf dem ganzzahligen Wert
V umgeschaltet. Deswegen ist die Phase der Oszillati onsfrequenz frei
von einer Verriegelung und variiert die Oszillationsfrequenz in
bestimmten Perioden.
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8 ist
eine grafische Darstellung, bei welcher die Abszisse eine Zeit darstellt
und die Ordinate eine Oszillationsfrequenz darstellt, welche Darstellung
eine Variation bezüglich
der Oszillationsfrequenz zeigt, die durch eine Änderung bezüglich des Teilungsfaktors erzeugt
wird. In 8 stellt die
durchgezogene Linie die Frequenz mit Zeitbereichen dar, in welchen
die Teilungsfaktoren N0 und N1 einander abwechseln,
und stellt die gestrichelte Linie die Frequenz mit den Zeitbereichen
dar, wobei in jedem von ihnen der Teilungsfaktor N0 oder
N1 einfach damit fortfährt zu dienen. Wie es in 8 gezeigt ist, wird in dem
Fall, in welchem der Teilungsfaktor N0 und
der Teilungsfaktor N1 während eines gesamten Zeitbereichs
unverändert
gehalten werden, die Phase verriegelt, und die Oszillationsfrequenz
erreicht eine Sättigung
etwas nach der Änderung
der Teilungsfaktoren. Gegensätzlich
dazu zeigt die Oszillationsfrequenz mit Zeitbereichen, in welchen
die Teilungsfaktor N0 und N1 einander
abwechseln, ruhigere bzw. glattere Anstiege und Abfälle verglichen
mit dem ersteren Fall, und beginnt die Oszillationsfrequenz in einer
entgegengesetzten Richtung zu variieren, sobald sie einen ersteren
Sättigungswert
erreicht. Als Ergebnis wird im letzteren Fall eine dreieckförmige Wellenform
erhalten.
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Die Oszillationsfrequenz, die eine
dreieckförmige
Wellenform ohne Sättigung
bildet, stellt eine effektive EMI-Unterdrückung zur Verfügung, wohingegen
die Oszillationsfrequenz, die eine Sättigung erreicht, EMI nur unzureichend
unterdrücken
kann.
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Die Zeit, die für die Verriegelung nötig ist,
einer Änderung
bezüglich
des Teilungsfaktors zu folgen, ist durch einen Ladepumpstrom Ip,
eine VCO-Verstärkung
K des spannungsgesteuerten Oszillators und eine Impedanz Zf des Tiefpassfilters charakterisiert. Beim
vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist es vorzuziehen, dass die Oszillationsfrequenz ruhigere Anstiege
und Abfälle
als diejenigen von herkömmlichen
PLL-Schaltungen für
eine Multiplikation durchführt;
daher ist die Verriegelungszeit vorzugsweise länger und die Bandbreite vorzugsweise
breiter.
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Wenn das Modulations-Skalierungssignal
D festgelegt ist, ist auch die dreieckförmige Wellenform auf den maximalen
Wert von (fr X N1) und den minimalen Wert von
(fr X N0) festgelegt, selbst wenn die anderen
Bedingungen geändert
werden. Dies bedeutet, dass das Modulations-Skalierungssignal D
geändert
werden kann, um die Lücke
zwischen dem maximalen Wert und dem minimalen Wert für engere
Bereiche einzuengen.
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Beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist eine Periode vorgesehen, in welcher das Steuersignal PS "01
"-en oder "10"-en in einer Reihe hat. Jedoch ist die vorliegende
Erfindung nicht darauf beschränkt,
und derselbe Effekt wie derjenige des vorliegenden Ausführungsbeispiels
kann durch Vorsehen einer Periode mit "001 "-en, "101 "-en oder ähnlichem
in einer Reihe oder einer Periode mit einer unregelmäßigen Reihe
von 0-en und 1-en zwischen der Periode mit einer Reihe von 0-en
und der Periode mit einer Reihe von 1-en erhalten werden, so dass die
Oszillationsfrequenz eine dreieckförmige Wellenform ohne Sättigung
bildet.
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Hierin nachfolgend werden Ergebnisse
des Simulationsbetriebs für
das Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung konkret beschrieben.
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Die Simulation wurde mit einem Ladepumpstrom
Ip von 6 μA,
einer VCO-Verstärkung K von
115 MHz/V, dem Teilungsfaktor N0 von 90
und dem Teilungsfaktor N1 von 91 durchgeführt. 9 ist ein Schaltungsdiagramm,
das die Konfiguration des bei der Simulation verwendeten Tiefpassfilters
zeigt. Das Tiefpassfilter war aus einem Widerstand 21 von 40
kΩ und
einem Kondensator 22 von 1100 pF in Reihenschaltung zueinander
zusammengesetzt, und einem Kondensator 23 von 50 pF, der
dazu parallel geschaltet war. Darüber hinaus war die Taktanzahl
M der Referenzfrequenz, die in einem Zyklus der dreieckförmigen Welle
enthalten ist, 11, war der Wert von a 4 und war die Referenzfrequenz
fr 2,182 MHz.
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10 ist
eine grafische Darstellung, bei welcher die Abszisse eine Zeit darstellt
und die Ordinate eine Oszillationsfrequenz darstellt, welche Darstellung
die Ergebnisse der Simulation zeigt. Es ist aus 10 zu sehen, dass dann, wenn der ganzzahlige
Wert V gemäß dem Ausführungsbeispiel
3, 5, 7 oder 9 war, die Oszillationsfrequenz keine Sättigung erreichte
und eine dreieckförmige
Wellenform erhalten werden konnte. Gegensätzlich dazu wurde dann, wenn
der ganzzahlige Wert V gemäß einem
Vergleichsbeispiel "0" war, die Oszillationsfreguenz temporär mit dem
Teilungsfaktor N0 oder N1 mit
einer Sättigung
verriegelt, was sich eher einer rechteckförmigen Wellenform als einer
dreieckförmigen
Wellenform annähert.
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Wie es detailliert beschrieben worden
ist, lässt
gemäß der vorliegenden
Erfindung das Vorsehen der Teilungsfaktor-Umschaltschaltung zum
Umschalten des Teilungsfaktors, bevor die Phase des Impulssignals
mit derjenigen des Referenz-Taktsignals
verriegelt wird, ruhigere Änderungen
bezüglich der
Oszillationsfrequenz im Vergleich mit dem Fall zu, in welchem der
Teilungsfaktor bis nach der Verriegelung nicht umgeschaltet wird.
Demgemäß kann die Oszillationsfrequenz
vor einer Sättigung
erhöht
oder erniedrigt werden. Dies macht es möglich, eine so genannte dreieckförmige Wellenform
zu erhalten und EMI zu unterdrücken,
und zwar ohne die Verwendung von Speichervorrichtungen, wie beispielsweise eines
ROM. Darüber
hinaus können
die Modulationsbedingungen aufgrund des Nichtvorhendenseins eines
ROM einfach durch Zuführen
der externen Signale zur Teilungsfaktor-Umschaltschaltung zum Ändern der
internen Signale modifiziert werden.