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DE60001711T2 - Automatisches Verteilsystem für Gegenstände zum Kommissionieren einer oder mehrerer Bestellunguen - Google Patents

Automatisches Verteilsystem für Gegenstände zum Kommissionieren einer oder mehrerer Bestellunguen Download PDF

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Publication number
DE60001711T2
DE60001711T2 DE60001711T DE60001711T DE60001711T2 DE 60001711 T2 DE60001711 T2 DE 60001711T2 DE 60001711 T DE60001711 T DE 60001711T DE 60001711 T DE60001711 T DE 60001711T DE 60001711 T2 DE60001711 T2 DE 60001711T2
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DE
Germany
Prior art keywords
order
conveyor belt
collecting
belts
belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60001711T
Other languages
English (en)
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DE60001711D1 (de
Inventor
Jean-Claude Gouy
Jean-Arnaud Guyard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Nationale dExploitation Industrielle des Tabacs et Allumettes SAS
Original Assignee
Societe Nationale dExploitation Industrielle des Tabacs et Allumettes SAS
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Publication date
Application filed by Societe Nationale dExploitation Industrielle des Tabacs et Allumettes SAS filed Critical Societe Nationale dExploitation Industrielle des Tabacs et Allumettes SAS
Application granted granted Critical
Publication of DE60001711D1 publication Critical patent/DE60001711D1/de
Publication of DE60001711T2 publication Critical patent/DE60001711T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/04Storage devices mechanical
    • B65G1/137Storage devices mechanical with arrangements or automatic control means for selecting which articles are to be removed
    • B65G1/1373Storage devices mechanical with arrangements or automatic control means for selecting which articles are to be removed for fulfilling orders in warehouses
    • B65G1/1376Storage devices mechanical with arrangements or automatic control means for selecting which articles are to be removed for fulfilling orders in warehouses the orders being assembled on a commissioning conveyor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein automatisches Ausgabesystem zum Ausgeben von Artikeln zum Kommissionieren eines bzw. mehrerer Bestellaufträge solcher Artikel.
  • In diesem Gebiet ist aus der DE 89 07 478 U und auch aus der internationalen Patentanmeldung WO 97/23394, die am 18.12.1996 auf den Namen der Firma KNAPP – HOLDING GMBH eingereicht wurde, eine Kommissionieranlage zur automatischen Zuführung von Artikeln, wie etwa Zigarettenstangen, von einem Speicherbereich zu einer Übergabestation bekannt. Der Speicherbereich ist aus Durchlaufspeichereinheiten gebildet, denen jeweils entweder ein Einzelauswerfer oder ein Mehrfachauswerfer zugeordnet ist. Die Auswerfer sind rechnergesteuert, um die Artikel auf einen Sammelförderer auszuwerfen, an den ein Fördersystem anschließt, das Aufzweigungen und entsprechende Weichen besitzt, und an diese Aufzweigungen schließen gesonderte Förderzweige an, die zu gesonderten Übergabestellen, die sich in der Übergabestation befinden, führen.
  • Diese bekannte Anlage ist mit dem Nachteil behaftet, dass die ausgeworfenen Artikel als Schüttgut auf den Sammelförderer fallen, was gerade am Ausgang des Sammelförderers Umleitvorrichtungen erforderlich macht, um die aus dem Sammelförderer kommenden Artikel schneller umlaufen zu lassen und um die Artikel mit ihrer Länge in Förderrichtung auszurichten, was den Aufbau der ohnehin mit relativ komplizierten Mitteln versehenen Anlage wesentlich aufwendiger macht, die aus den Aufzweigungen und den entsprechenden Weichen sowie aus den gesonderten Förderzweigen bestehen, die zu den gesonderten Übergabeplätzen führen, die sich in der Übergabestation befinden.
  • Ferner erfordert diese bekannte Anlage den Einsatz eines Sammelförderers mit sehr großer Länge, wobei ein solcher Förderer nur eine einzige Artikelkommissionierung auf einmal verarbeiten kann.
  • Schließlich erfordert diese Anlage aufwendige Ausrichtvorrichtungen, um die Artikel einer Kommissionierung ordnungsgemäß in Kisten packen zu können, was den Aufwand weiter erhöht und deren Kosten beträchtlich steigert.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die oben erwähnten Nachteile der bekannten Anlage zu beseitigen, indem ein automatisches Ausgabesystem zum Ausgeben von Artikeln zum Kommissionieren eines bzw. mehrerer Bestellaufträge der Artikel vorgeschlagen wird, das im Aufwand gering und relativ kostengünstig ist und dabei die Kommissionierung der Bestellaufträge schneller gestaltet.
  • Dazu ist das erfindungsgemäße System in Anspruch 1 definiert. Dieses System enthält eine Anzahl von Magazinen, die nacheinander in Reihe angeordnet sind und jeweils einen Stapel von auszugebenden Artikeln aufweisen, Auswerfer, die sich unter den jeweiligen Magazinen befinden und von denen einige angesteuert werden können, um zu einem Auftrag gehörende Artikel auszuwerfen, und zumindest ein Sammelförderband zum Sammeln der ausgeworfenen Artikel des Auftrags, das es ermöglicht, die gesammelten Artikel zu einer Artikeleinpackstelle zu fördern, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Magazine und die zugeordneten Auswerfer in zwei oder mehrere Magazinabschnitte mit Auswerfern unterteilt sind, und dass es zwei oder mehrere horizontale Sammelförderbänder aufweist, deren Anzahl gleich der der Magazinabschnitte ist und die gestuft parallel übereinander angeordnet sind, um Sammelbandniveaus zu bilden, die sich unter den jeweiligen Magazinabschnitten befinden, und mit einer Computervorrichtung, welche die zu verarbeitenden Artikelbestellaufträge empfängt und jeden Auftrag in eine Anzahl von Artikellose unterteilt, die zumindest gleich der beiden Magazinabschnitte ist, und die Auswerfer der Magazine dieser Abschnitte so ansteuert, dass die Artikel eines jeden Loses des Auftrags auf jedes entsprechende Sammelförderband gekippt werden.
  • Die Computervorrichtung teilt jeden Auftrag in ebenso viele Artikellose auf, wie Magazinabschnitte vorhanden sind.
  • Das System enthält ferner ein nach oben geneigtes Förderband, das dazu bestimmt ist, die Artikellose eines Auftrags zu empfangen und zusammenzuführen, die von den Sammelförderbändern kommen, und sie auf ein Förderband zu leiten, welches die Artikellose des Auftrags zur Einpackeinrichtung transportiert.
  • Jedes Sammelförderband enthält an seinem Austrittsende eine gesteuert bewegliche Klappe, die sich quer oberhalb des Förderbands erstreckt und eine vertikale Klappstellung zum Halten eines Loses von Artikeln eines Auftrags einnehmen kann, die hintereinander angeordnet sind, indem sie in ihrer Länge quer zum Förderband ausgerichtet sind, sowie eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern des Artikelloses zum geneigten Förderband.
  • Jedes Sammelförderband enthält ferner eine gesteuert bewegliche Zwischenklappe, die sich quer oberhalb des Förderbandes erstreckt, indem sie sich in der durch die Mitte des entsprechenden Magazinabschnitts verlaufenden Senkrechten befindet, so dass sie zwei Abschnittshälften oberhalb eines jeden Sammelförderbandes bildet, wobei jede Zwischenklappe eine vertikale Klappstellung zum Halten eines Loses von Artikeln eines Auftrags einnehmen kann, die im vorgelagerten Bereich des Förderbandes vorliegen, sowie eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern des Artikelloses zum Austritt des Förderbandes.
  • Das System enthält auf jedem Sammelförderbandniveau, außer am höchsten Sammelförderbandniveau, waagrechte Abführförderbänder, die mit den jeweiligen Sammelförderbändern in Reihe angeordnet sind, um auf den Sammelförderbändern vorliegende Artikellose eines Auftrags zum geneigten Förderband abzutransportieren.
  • Jedes Abführförderband enthält an seinem Austritt eine gesteuert bewegliche Klappe, die sich quer oberhalb des Förderbands erstreckt und eine vertikale Klappstellung zum Halten eines Loses von Artikeln eines Auftrags einnehmen kann, die hintereinander angeordnet sind und in ihrer Länge quer zum Abführförderband ausgerichtet sind, sowie eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern des Artikelloses zum geneigten Förderband.
  • Das am höchsten liegende Sammelförderband grenzt mit seinem Austritt an das geneigte Förderband an und enthält eine gesteuert umklappbare Rampe, die sich zwischen dem Sammelband und dem geneigten Förderband befindet, um in Umklappstellung den Durchtritt eines Artikelloses eines Auftrags auf das geneigte Förderband zu ermöglichen, und jedes an das geneigte Förderband angrenzende Abführförderband enthält, abgesehen vom am niedrigsten gelegenen Abführförderband, eine gesteuert umklappbare Rampe, die in Umklappstellung den Durchtritt eines Artikelloses eines Auftrags auf das geneigte Förderband ermöglicht.
  • Die Computervorrichtung steuert die Auswerfer der Magazine der verschiedenen Magazinabschnitte an, um auf die jeweiligen Sammelförderbänder vor deren umgeklappten beweglichen Zwischenklappen Artikellose eines ersten Auftrags zu kippen, und steuert anschließend die beweglichen Zwischenklappen an, um sie in ihre angehobene Stellung zu bringen, so dass die Sammelförderbänder die Artikellose des Auftrags zum Austritt dieser Bänder verlagert, wo die Artikellose von den entsprechenden beweglichen, umgeklappten Austrittsklappen zurückgehalten werden.
  • Die Computervorrichtung steuert erneut Auswerfer der Magazine der verschiedenen Magazinabschnitte an, um auf die jeweiligen Sammelförderbänder vor deren beweglichen, in die umgeklappte Stellung zurückgeführten Zwischenklappen Artikellose eines zweiten Auftrags zu kippen.
  • Die Computervorrichtung steuert die Austrittsklappen der Sammelförderbänder in ihre angehobene Stellung zum Freigeben der Artikellose des ersten Auftrags so an, dass die Sammelbänder die Artikellose auf die jeweiligen Abführförderbänder kippt, wonach die Computervorrichtung die beweglichen Klappen am Austritt der Abführförderbänder in ihre angehobene Stellung zum Freigeben der Artikellose des ersten Auftrags ansteuert, bis diese Artikellose zu den an das geneigte Förderband angrenzenden Abführbändern gelangen, wo sie von den umgeklappten Klappen am Austritt dieser Abführbänder zurückgehalten werden, wobei das Los von am höher gelegenen Sammelband vorliegenden Artikeln des ersten Auftrags von der Austrittsklappe dieses Sammelbandes zurückgehalten wird, das an das geneigte Förderband angrenzt.
  • Die Computervorrichtung steuert nacheinander die Austrittsklappe des höher gelegenen Sammelbandes und die Austrittsklappen der Abführbänder an, die an das geneigte Förderband angrenzen, sowie die Rampen in ihre umgeklappte Stellung, um sequentiell die auf dem höher gelegenen Sammelband und auf den Abführbändern vorhandenen Artikellose des ersten Auftrags auf das geneigte Band abzulegen und sie auf letzterem in einer der Reihenfolge des Bestellauftrags entsprechenden Reihenfolge zusammenzuführen, wobei das geneigte Förderband an seinem oberen Austrittsende eine gesteuert bewegliche Klappe enthält, die sich quer oberhalb diesem erstreckt und eine senkrechte, umgeklappte Stellung zum Zurückhalten der zusammengeführten Artikellose des ersten Auftrags und eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern der zusammengeführten Artikellose des ersten Auftrags zur Einpackeinrichtung einnehmen kann.
  • Nach Abführen der Artikellose des ersten Auftrags zur Einpackeinrichtung steuert die Computervorrichtung die beweglichen Zwischenklappen der Sammelbänder in ihre angehobene Stellung an, damit diese Bänder die Artikellose des zweiten Auftrags soweit verlagern, dass sie von den umgeklappten Klappen am Austritt der Sammelförderbänder zurückgehalten werden, und die Computervorrichtung steuert Auswerfer der Magazine der verschiedenen Magazinabschnitte an, um auf die jeweiligen Sammelförderbänder vor deren in umgeklappte Stellung gebrachten, beweglichen Zwischenklappen Artikellose eines dritten Auftrags zu kippen.
  • Die Computervorrichtung steuert die Austrittsklappen der Sammelförderbänder, die Austrittsklappen der Abführförderbänder der Artikellose des zweiten Auftrags, die Austrittsklappe des höher gelegenen Sammelbandes und die Austrittsklappen der Abführbänder, die an das geneigte Band angrenzen, sowie die Rampen in ihre umgeklappte Stellung an, und zwar auf die gleiche Art und Weise wie bei den Artikellosen des ersten Auftrags, um auf dem geneigten Band die Artikellose des zweiten Auftrags in einer der Reihenfolge des Auftrags entsprechenden Reihenfolge zusammenzuführen, um sie anschließend zur Einpackeinrichtung zu führen, wobei dieser Ansteuerprozess der verschiedenen Klappen und Rampen durch die Computervorrichtung für die Artikellose des dritten Auftrags und der verschiedenen weiteren Aufträge wiederholt wird.
  • Die Computervorrichtung steuert die Auswerfer der verschiedenen Magazinabschnitte sequentiell an, um nacheinander die Artikel eines jeden Loses eines Auftrags auf das jeweilige Sammelband auszuwerfen, und die Computervorrichtung steuert den Antriebsmotor eines jeden Sammelbandes mit einer veränderlichen Verlagerungsgeschwindigkeit, damit die auszuwertenden Artikel nahe nacheinander auf das Sammelband fallen.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante steuert die Computervorrichtung die Auswerfer der verschiedenen Magazinabschnitte gleichzeitig an, um die Artikel eines jeden Loses eines Auftrags gleichzeitig auf jedes entsprechende Sammelband zu kippen, und steuert den Antriebsmotor eines jeden Sammelbandes, um dieses mit einer festen Geschwindigkeit zu verlagern.
  • Das System enthält beispielsweise vier Niveaus von Sammelförderbändern, die sich unterhalb von vier jeweiligen Abschnitten von Magazinen mit Auswerten befinden, die in Reihe angeordnet sind, wobei jeder Abschnitt zwanzig Auswerfer aufweist, die es ermöglichen, auf das zugeordnete Sammelband ein Los von verschiedenen oder gleichen Artikeln eines Auftrags zu kippen.
  • Die Länge eines Sammelförderbandes ist größer als die Länge eines entsprechenden Magazinabschnitts.
  • Das System enthält drei aufeinanderfolgende Abführbänder, die dem untersten Sammelband nachgeschaltet sind, wobei zwei aufeinanderfolgende Abführbänder dem Sammelband oberhalb des untersten Sammelbandes nachgeschaltet sind und ein Abführband dem Sammelband unterhalb des am höchsten gelegenen Sammelbandes nachgeschaltet ist.
  • Vorteilhaft enthält die Computervorrichtung eine Überwachung, welche die Artikelbestellaufträge von Kunden empfängt und jeweils in Artikellose aufteilt, einen Computer vom Typ PC, der mit der Überwachung verbunden ist und es ermöglicht, die Auswerfer mittels elektronischer Karten zu steuern, einen Automaten, der vom Computer gesteuert wird und dazu bestimmt ist, die verschiedenen, den Sammel- und Abführbändern zugeordneten Klappen und Rampen und die dem geneigten Band zugeordnete Klappe sowie die Antriebsmotoren für diese Bänder zu steuern, und einen weiteren Automaten, der durch den Computer gesteuert wird, um die Artikeleinpackeinrichtung zu steuern.
  • Die Erfindung wird aus der nachfolgenden Beschreibung besser verständlich, aus der sich weitere Ziele, Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung anhand der beiliegenden, schematischen Zeichnungen deutlicher ergeben, die sich nur beispielhaft verstehen und eine Ausführungsform der Erfindung darstellen, worin zeigt:
  • 1 schematisch das automatische Ausgabesystem von Artikeln zum Kommissionieren eines bzw. mehrerer Bestellaufträge gemäß der Erfindung,
  • 2 ein Beispiel einer Einheit aus einem Magazin gestapelter Artikel und aus einem Auswerfer eines unterhalb des Magazins befindlichen Artikels, der mit weiteren ähnlichen Einheiten im System aus 1 Anwendung findet, und
  • 3 eine Draufsicht im Einzelnen eines Artikelauswerfers.
  • Das automatische Ausgabesystem von Artikeln zum Kommissionieren eines bzw. mehrerer Bestellaufträge solcher Artikel enthält eine Anzahl von Magazinen, die nacheinander in Reihe angeordnet sind, um eine durchgehende Kette von Magazinen zu bilden, von denen nur eines schematisch mit dem Bezugszeichen 1 in 2 dargestellt ist.
  • Jedes Magazin 1 enthält zwei senkrechte Wände 2, 3, die an einer festen Tragfläche befestigt sind und zwischen welchen ein Stapel von Artikeln 5 angeordnet ist, die durch eine Öffnung 6 treten, die in der Tragfläche 4 ausgeführt ist und eine jedem Artikel eines Stapels entsprechende Form hat.
  • Im vorliegenden Fall bestehen die Artikel 5 aus im wesentlichen quaderförmigen Packungen oder Stangen von Zigarettenpäckchen, wobei es sich versteht, dass sie auch aus Audiokassettenhüllen, CD-Hüllen oder dergleichen bestehen können.
  • Im Falle von Zigarettenstangen sind die Stangen 5 in Richtung ihrer Länge parallel zu den senkrechten Wänden 2, 3 des Magazins 1 übereinandergestapelt.
  • Der Stapel von Artikeln 5 liegt über dem untersten Artikel 5 an einem Auswerfer 7 auf, der von einem doppelt wirkenden Pneumatik- oder Hydraulikkraftzylinder 8 so gesteuert wird, dass die unteren Artikel des Stapels nacheinander abgeworfen werden.
  • Der Auswerfer 7 ist bereits an sich bekannt und von der Art wie beispielsweise in der europäischen Patentanmeldung 0 816 267 beschrieben, die am 30.06.1997 auf den Namen der Anmelderin eingereicht wurde.
  • Es genügt damit, sich auf diese Schrift zu beziehen, um den Aufbau und die Funktionsweise des Auswerfers 7 zu verstehen, der einen Träger für den untersten Artikel 5 eines Stapels enthält und aus zwei gradlinigen Armen 9 besteht, die parallel verlaufen, im wesentlichen die gleiche Länge haben und in der gleichen waagrechten Ebene liegen, wobei die beiden Arme 9 senkrecht zur Zeichenebene aus 2 verlaufen.
  • Diese beiden Arme sind an einer Tragstruktur (nicht dargestellt) befestigt und ihre ebenen Oberseiten 9a bilden eine ebene Tragfläche für den untersten Artikel 5. Die senkrechten, inneren, einander gegenüberliegenden Seitenflächen 9b der beiden Arme 9 definieren zwei gegenüberliegende, parallel verlaufende, gradlinige Ränder einer Mittelöffnung 10 mit einer Breite, die vom Abstand bestimmt wird, der die beiden Arme 9 voneinander trennt, und mit einer Erstreckung, die größer ist als die waagrechte, lichte Projektion der im Magazin 1 gestapelten Artikel 5. Auf diese Weise ist die zwischen den Armen 9 definierte Öffnung 10 relativ zu den gestapelten Artikeln 5 schräg angeordnet. Der unterste Artikel 5 liegt auf zwei diagonal gegenüberliegenden, ebenen Flächenabschnitten 9c der beiden Arme 9 auf, die sich unter dem Magazin 1 in einem Abstand von diesem befinden, so dass der sich an den Armen 9 abstützende Artikel 5 vollständig aus dem Magazin 1 herausgenommen wird und die über dem untersten Artikel gestapelten Artikel 5 auf beiden Seiten von zwei Fortsätzen 2a, 3a der Wände 2, 3 gehalten werden, die unter der Tragfläche 4 so vorstehen, dass sie jegliche Kippbewegung der auf dem untersten Artikel gestapelten Artikel um sie selbst beim Auswerfen des letzteren verhindern.
  • Der Auswerfer 7 enthält auch einen Steuermechanismus für die Kippbewegung des untersten Artikels 5 um sich selbst aus seiner Ruhestellung an den beiden ebenen Flächenabschnitten 9c der Tragarme 9 in eine parallel zu den beiden senkrechten Seitenflächen 9b dieser Arme verlaufende Stellung, so dass dieser Artikel mittels Schwerkraft durch die Mittelöffnung 10 fällt.
  • Dieser Steuermechanismus enthält zwei parallele Längsstangen 11, die im wesentlichen gleich lang sind und an ihren vorderen Enden bezüglich des Magazins 1 gelenkig über einen Schwenkarm 12 miteinander verbunden sind, um ein verformbares Parallelogramm zu bilden, von dem nur die eine Seite fehlt, welche dem Schwenkarm 12 gegenüberliegt. Die beiden Stangen 11 sind jeweils über eine Schwenkachse 13 an den beiden Armen 9 schwenkbeweglich gelagert, die fest mit dem entsprechenden Arm 9 senkrecht zu diesem verbunden ist, wobei die beiden Achsen 13 sich an der gleichen Stelle an den beiden Stangen 11 befinden.
  • Der Steuerkraftzylinder 8 ist mit seinem Zylinder 14 gelenkig an dem einen Arm 9 befestigt und mit seiner Steuerstange 15 gelenkig mit einem Fortsatz 16 der entsprechenden Schwenkstange 11 verbunden.
  • Der Steuerkraftzylinder 8 wird so angesteuert, dass die Stange 15 normalerweise eine in den Zylinder 14 eingefahrene Stellung einnimmt, so dass die beiden Schwenkstangen 11 schräg zu den Stangen 9 angeordnet sind und somit die beiden ebenen Flächenabschnitte 9c der beiden Arme 9 zum Tragen des untersten Artikels 5 freilassen. In dieser Stellung befinden sich die einander gegenüberliegenden, senkrechten, inneren Seitenflächen 11a dieser Stangen mit Spiel beiderseits des untersten Artikels 5, wobei sie beide der entsprechenden Seitenwand dieses Artikels zugewandt sind, der auf den beiden Armen 9 aufliegt.
  • Wenn der Kraftzylinder 8 so angesteuert wird, dass die Steuerstange 15 aus dem Zylinder 14 hervortritt, verschwenken sich die beiden Stangen 11 gleichzeitig, um parallel zu den beiden Armen 9 über diesen liegen zu kommen, wobei die beiden senkrechten Seitenflächen 11a bündig zu den senkrechten Seitenflächen 9b der beiden Arme 9 ausgerichtet sind, um mittels Schwerkraft den Fall des untersten Artikels durch die Mittelöffnung 10 zu gestatten.
  • Die Magazine 1 können von Zuführförderbändern (nicht dargestellt) mit Artikelstapeln versorgt werden, welche die aufeinanderfolgenden Artikelstapel, die in der Länge senkrecht zur Vorschubrichtung des Förderbandes ausgerichtet sind, einer Lagerstelle nahe der Magazine zuführen, wo ein Artikelstapel zu Beginn der gelagerten Stapel über geeignete Übergabemittel automatisch in das Magazin 1 übergeben wird. Die Versorgung der Magazine 1 kann auch auf der Art und Weise erfolgen, wie in der oben erwähnten europäischen Patentanmeldung 0 816 267 beschrieben ist, d. h. durch von oben nach unten jeweils zu den Magazinen geneigte Laufbahnen, die jeweils im wesentlichen parallel zu den Seitenwänden eines Magazins so verlaufen, dass die auf den Laufbahnen vorhandenen Artikelstapel frei zu den Magazinen gleiten, wobei die eine Wand beweglich ist, um den Übergang eines Artikelstapels zwischen den beiden Wänden des Magazins zu gestatten.
  • Die jeweils unter den Magazinen 1 befindlichen Auswerfer 7 können von einer Computervorrichtung angesteuert werden, um zu einer Bestellung gehörende Artikel auf zumindest ein Sammelförderband abzuwerfen, mit dem die gesammelten Artikel zu einer Stelle zu deren Einpacken gefördert werden können.
  • Erfindungsgemäß sind die Magazine 1 einer Kette in Abschnitte aufgeteilt, im vorliegenden Fall in vier Abschnitte, wie in 1 dargestellt ist, die mit den Bezugszeichen A, B, C und D bezeichnet sind, wobei es sich versteht, dass auch weniger vorliegen können, beispielsweise zwei oder drei Abschnitte, oder auch mehr, beispielsweise sechs.
  • Der Magazinabschnitt A, B, C und D enthält mehrere Einheiten von Magazinen 1 und Auswerfern 7. Beispielsweise kann jeder Abschnitt zwanzig Einheiten von Magazinen 1 und Auswerfern 7 enthalten, im Falle von vier Magazinabschnitten also insgesamt achtzig Einheiten, die an der Kette ausgerichtet sind.
  • Das System enthält ferner mehrere waagrechte Sammelförderbänder TC1, TC2, TC3 und TC4 in einer Anzahl von n mit n ≥ 2, wobei n im vorliegenden Beispiel gleich 4 ist, die jeweils aus einem Endlosband bestehen, das über zwei parallele Außenrollen gewickelt ist, von denen die eine von einem Motor angetrieben wird, und in einer Anzahl vorliegt, die gleich der Anzahl der Magazinabschnitte A–D ist. Mit anderen Worten sind bei vier Magazinabschnitten A–D vier Sammelförderbänder TC1–TC4 vorhanden.
  • Die Sammelförderbänder TC1–TC4 sind gestuft parallel übereinander angeordnet, um Sammelförderbandniveaus zu bilden, die sich jeweils unter den Magazinabschnitten A–D befinden.
  • 1 zeigt, dass jedes Sammelförderband eine Länge aufweist, die größer ist als die Länge eines zugeordneten Magazinabschnitts. Somit kann das Sammelförderband TC4 vom untersten Niveau 1 eine Länge von beispielsweise 17 m aufweisen, die gleich der Länge des zugeordneten Abschnitts D erhöht um 4 m ist, und gleiches gilt für die Sammelförderbänder TC3 und TC2 der jeweiligen Zwischenniveaus 2 und 3, wobei das Förderband TC1 des oberen Niveaus 4 einzeln vorliegt, wie später ersichtlich wird, und eine Länge von über 17 m aufweist.
  • Dem auf dem untersten Niveau befindlichen Sammelförderband 1 sind drei in Reihe angeordnete Abführförderbänder TE1, TE2, TE3 zugeordnet, die sich in der gleichen waagrechten Ebene befinden wie das Sammelförderband TC4 und von denen jedes aus einem Endlosband besteht, das über zwei beabstandete parallele Rollen gewickelt ist, von denen die eine von einem elektrischen Antriebsmotor angetrieben wird.
  • Dem Sammelförderband TC3 auf Niveau 2 über dem Sammelförderband TC4 sind zwei in Reihe liegende Abführförderbänder TE4, TE5 zugeordnet, die sich in der gleichen waagrechten Ebene befinden wie das Sammelförderband TC3 und von denen jedes aus einem Endlosband besteht, das über zwei beabstandete parallele Rollen gewickelt ist, von denen die eine von einem elektrischen Antriebsmotor angetrieben wird.
  • Dem Sammelförderband TC2 auf Niveau 2 über dem Sammelförderband TC3 ist ein Abführförderband TE6 in Reihe mit dem Sammelförderband TC2 zugeordnet, wobei es sich in der gleichen waagrechten Ebene wie das letztgenannte befindet und auch aus einem Endlosband besteht, das über zwei beabstandete parallele Rollen gewickelt ist, von denen die eine von einem elektrischen Antriebsmotor angetrieben wird.
  • Das Sammelförderband TC1 auf dem obersten Niveau 4 liegt jedoch einfach vor und enthält kein diesem zugeordnetes Abführförderband am Austritt desselben.
  • Das Sammelförderband TC1, das Abführförderband TE6 und die Abführförderbänder TE5 und TE3, die den jeweiligen Sammelförderbändern TC3 und TC4 am weitesten nachgelagert sind, grenzen mit ihren Austrittsenden an ein Förderband TR an, das nach oben geneigt und dazu bestimmt ist, die Artikellose einer Kommissionierung aufzunehmen und zusammenzuführen, die vom Sammelförderband TC1 und von den Abführförderbändern TE3, TE5 und TE6 kommen, und sie auf das Förderband TT zu überführen, das waagrecht angeordnet ist, um die Artikellose der Kommissionierung einer Packvorrichtung (nicht dargestellt) zuzuführen. Das geneigte Förderband TR besteht auch aus einem Endlosband, das über zwei beabstandete, parallele Rollen gewickelt ist, nämlich einer unteren und einer oberen, von denen die eine von einem elektrischen Antriebsmotor angetrieben wird.
  • Ebenso besteht das Förderband TT aus einem Endlosband, das über zwei beabstandete, parallele Rollen gewickelt ist, von denen die eine von einem Elektromotor angetrieben wird.
  • Jedes Sammelförderband TC1, TC2, TC3, TC4 enthält an seinem Austrittsende, das sich bezüglich 1 links befindet, wenn in Anbetracht dieser Figur die Artikel von diesen Förderbändern von rechts nach links verlagert werden, eine gesteuert bewegliche Klappe V1, V2, V3, V4, die sich quer oberhalb des entsprechenden Förderbands erstreckt und entweder eine vertikale Klappstellung zum Halten eines Loses von Artikeln einer Kommissionierung oder eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern des Artikelloses zum geneigten Förderband TR einnehmen kann.
  • Jede somit eine Schranke bildende Klappe kann aus einer rechteckförmigen Platte bestehen, die an einer Achse schwenkbeweglich gelagert ist, die sich quer über dem Ende des entsprechenden Sammelförderbandes befindet, und von der heruntergeklappten Stellung in die angehobene Stellung verschwenkt werden kann, indem ein Antriebsglied der Welle, wie etwa ein Drehzylinder oder ein kleinerer Elektromotor, betätigt wird, der mit dem einen Ende dieser Welle gekuppelt ist.
  • Jedes Sammelförderband TC1 bis TC4 enthält auch eine gesteuert bewegliche Zwischenklappe V11, V21, V31 und V41, die identisch zu den Klappen V1 bis V4 ist und sich quer oberhalb des entsprechenden Förderbandes erstreckt, indem sie mit ihrer waagrechten Schwenkachse in der durch die Mitte des entsprechenden Magazinabschnitts A, B, C, D verlaufenden senkrechten Ebene befindet, so dass sie zwei Abschnittshälften oberhalb eines jeden Sammelförderbandes TC1 bis TC4 bildet, d. h. jedes Sammelförderband TC1 bis TC4 besteht aus zwei Förderbandhälften vor und nach der entsprechenden Zwischenklappe, die sich unterhalb des Magazinabschnitts befindet, wobei bei zwanzig Magazinen für einen Abschnitt die Anzahl an Magazinen einer jeden Abschnittshälfte dann zehn beträgt. Jede Klappe V11, V21, V31 und V41 kann entweder eine senkrechte Klappstellung zum Zurückhalten eines Artikelloses einer Kommissionierung einnehmen, die auf dem dieser Klappe vorgelagerten Teil des Sammelförderbandes vorliegen, oder aber eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern des Artikelloses zum Austritt des Sammelförderbandes, wo das Artikellos von der entsprechenden Austrittsklappe V1–V4 zurückgehalten wird.
  • Jedes Abführförderband TE1 bis TE6 enthält an seinem Austritt eine gesteuert bewegliche Klappe VE1 bis VE6, die identisch zu den oben genannten beweglichen Klappen ist und sich quer oberhalb des Abführförderbands erstreckt und entweder eine vertikale Klappstellung zum Halten eines Loses von Artikeln eines Auftrags einnehmen kann, oder aber eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern des Artikelloses zum geneigten Förderband TR.
  • Das Sammelförderband TC1 und die beiden Abführförderbänder TE5 und TE6, die den jeweiligen Sammelförderbändern TC3 und TC2 zugeordnet sind, enthalten jeweils an ihrem dem geneigten Förderband TR angrenzenden Austritt eine gesteuert klappbare Rampe RP1, RP6 und RP5, die sich damit zwischen dem Förderband TR und dem Austritt des Sammelförderbandes TC1 und der Abführförderbänder TE5 und TE6 befindet und eine im wesentlichen waagrechte Umklappstellung einnehmen kann, um den Durchtritt eines Artikelloses eines Auftrags am geneigten Förderband TR zu ermöglichen, oder aber eine angehobene, inaktive Stellung, wie in 1 dargestellt ist. Das dem Sammelförderband TC4 am weitesten nachgelagerte Abführförderband TE3 enthält keine Rampe und ist an seinem Austritt direkt mit dem unteren Ende des geneigten Förderbandes TR verbunden. Jede Rampe kann aus einer Platte bestehen, sie sich quer zum entsprechenden Förderband erstreckt und um eine feste Achse herum schwenkbeweglich ist, die fest mit einer Tragstruktur verbunden ist, wobei ein Betätigungsglied, wie etwa ein Drehzylinder oder ein Elektromotor an dem einen Ende der Achse vorgesehen ist, um die Rampe aus der in 1 dargestellten angehobenen Stellung in die im wesentlichen waagrechte Klappstellung am geneigten Förderband TR zu verschwenken.
  • Das geneigte Förderband TR enthält an einem waagrechten, oberen Endabschnitt eine gesteuert bewegliche Klappe VR, die identisch zu den vorangehend beschriebenen Klappen ist und sich quer zu diesem waagrechten Abschnitt des Förderbandes erstreckt und entweder eine senkrechte Klappstellung einnehmen kann, in der die auf dem Förderband TR vorliegenden Artikellose ein und derselben Kommissionierung zurückgehalten werden, oder aber eine angehobene Stellung zum Freigeben der Lose dieser Kommissionierung, um sie auf das Förderband TT zu kippen und der Packvorrichtung zuzuführen.
  • Beispielsweise kann das Förderband TR über einen Winkel von etwa 12° zur Waagrechten geneigt sein.
  • 1 zeigt auch beispielhaft einen Aufbau einer Computervorrichtung DO, mit der die verschiedenen Artikelkommissionierungen verarbeitet und die verschiedenen Magazinabschnitte mit Auswerfern, die verschiedenen Elektroantriebsmotoren der Förderbänder sowie die verschiedenen, diesen Förderbändern zugeordneten Klappen und Rampen angesteuert werden können.
  • Die Computervorrichtung DO enthält einen Überwachungscomputer OS, der im Falle, dass die Artikel aus Zigarettenstangen bestehen, die von Auftraggebern erteilten Artikelbestellungen empfangen kann und mit einem Leitrechner OP vom Typ PC verbunden ist, der einer Kette von Magazinabschnitten zugeordnet ist, wobei der Überwachungscomputer OS auch mit weiteren Leitrechnern von weiteren Ketten mit Magazinabschnitten verbunden sein kann.
  • Der Leitrechner OP kann Steuersignale zu elektronischen Karten A1... An, B1... Bn, C1... Cn, D1... Dn aussenden, die den verschiedenen jeweiligen Magazinen zugeordnet sind, die sich in den verschiedenen Abschnitten A bis D befinden, wobei die Anzahl n an elektronischen Karten in jedem Abschnitt gleich der Anzahl an Magazinen des Abschnitts ist, d. h. dass unter der Annahme, dass in jedem Abschnitt zwanzig Einheiten aus Magazinen und Auswerfern vorliegen, n gleich zwanzig ist. Somit kann der Leitrechner OP die Auswerfer eines jeden Abschnitts A bis D ansteuern, um auf jedes entsprechende Förderband die Artikel einer Kommissionierung abzuwerfen.
  • Der Leitrechner OP ist auch mit einem Automaten AT1 verbunden, der es ermöglicht, synchron zu den vom Überwachungscomputer OS erhaltenen Artikelbestellaufträgen Motoren zu betätigen, von denen nur einer bei M in 1 angedeutet ist, um die verschiedenen Sammel- und Abführförderbänder anzutreiben, sowie die Motoren des geneigten Förderbandes TR und des Förderbandes TT, die verschiedenen Klappen und die verschiedenen Rampen, die den Sammel- und Abführförderbändern zugeordnet sind.
  • Schließlich ist der Leitrechner OP mit einem weiteren Automaten AT2 verbunden, der die Packvorrichtung für die Artikellose einer Kommissionierung steuert.
  • Das automatische Ausgabesystem von Artikeln zum Kommissionieren von Aufträgen funktioniert auf folgende Art und Weise.
  • Der Überwachungscomputer OS empfängt die Aufträge CO von Auftraggebern über das Telefonnetz oder über jegliche andere Art von Netz und unterteilt jeden Auftrag in ebenso viele Artikellose wie Sammelförderbandniveaus vorliegen.
  • Der Leitrechner OP steuert bei Empfang einer ersten so unterteilten Artikelbestellung über die elektronischen Karten entsprechende Auswerfer 7 der verschiedenen Abschnitte A bis D so an, dass auf jede Hälfte eines Sammelförderbandes TC1 bis TC4, die den entsprechenden Klappen V11, V21, V31, V41 vorgelagert ist, Artikellose des ersten Auftrags gekippt werden, wobei jedes auf ein Sammelförderband abgelegtes Los mehrere identische oder unterschiedliche Artikel enthalten kann, die von den verschiedenen Auswerfern der Magazinabschnittshälfte ausgeworfen werden. Die angesteuerten Auswerfer jeder Magazinabschnittshälfte legen die Artikel eines Loses auf die vordere Hälfte des entsprechenden Sammelförderbandes so ab, dass diese Artikel in ihrer Länge senkrecht zur Vorschubrichtung des Sammelförderbandes ausgerichtet sind, so dass die Artikel eines Loses auf dem Sammelförderband von den Klappen V11, V21, V31 und V41 auf dem entsprechenden Sammelförderband hintereinander zurückgehalten werden, das in diesem Fall stets in Bewegung ist.
  • Nachdem die Artikellose des ersten Auftrags auf die den entsprechenden Klappen V11, V21, V31, V41 vorgelagerten Bereiche der Sammelförderbänder TC1 bis TC4 abgelegt wurden, betätigt der Automat AT1 diese vier Klappen, um sie in ihre angehobene Stellung zum Freigeben der jeweiligen Artikellose zu verbringen, die über die Sammelförderbänder TC1 bis TC4 gegen die Austrittsklappen derselben V1, V2, V3, V4 in Klappstellung zum Zurückhalten dieser Artikellose verlagert werden.
  • Der Leitrechner OP betätigt damit die Klappen V11, V21, V31 und V41, um sie in ihre umgeklappte Haltestellung zu bringen, und empfängt vom Überwachungscomputer OS die zweite Artikelbestellung, die in Lose aufgeteilt ist, welche parallel gemäß der betreffenden Abschnitte verarbeitet werden, um über die entsprechenden, vom Leitrechner OP angesteuerten Auswerfer 7 auf die betreffenden Sammelförderbänder TC1 bis TC4 gekippt zu werden. Die Artikellose der zweiten Bestellung werden selbstverständlich von den Klappen V11, V21, V31 und V41 zurückgehalten.
  • Der Automat AT1 steuert parallel zum Ablegen der Artikellose der zweiten Bestellung auf die Sammelförderbänder TC1 bis TC4 das Öffnen der Austrittsklappen V2, V3, V4 der Sammelförderbänder TC2, TC3, TC4, dann das Öffnen der Klappen VE4, VE1, VE2 der Abführförderbänder TE4, TE1 und TE2, wobei die Klappe V1 des Sammelförderbandes TC1 geschlossen gehalten ist, so dass die Artikellose der ersten Bestellung von den Außenklappen V1, VE6, VE5 und VE3 der jeweiligen Sammelförderbänder TC1 und Abführförderbänder TE6, TE5 und TE3 zurückgehalten werden. Prinzipiell erfolgen Sammlung und Gruppierung der auf den vier Niveaus vorliegenden Artikellose der ersten Bestellung oder jeglicher weiterer, später erfolgenden Bestellung, zunächst durch Öffnen der Klappe V1 des oberen Niveaus 4 und Absenken der Rampe RP1, so dass das Los der am Ende des Sammelförderbandes TC1 anfallenden Artikel von letzterem an das obere Ende des geneigten Förderbandes TR verlagert wird, das über seinen Antriebsmotor so angetrieben wird, dass das Artikellos des Förderbandes TC1 an die umgeklappte Klappe VR anschlägt.
  • Wenn das Sammelförderband TC1 geleert ist, steuert der Automat AT1 das Anheben der Rampe RP1 und das Schließen der Klappe V1. Dann steuert der Automat AT1 das Öffnen der Klappe VE6 und das Absenken der Rampe RP6, so dass das Abführförderband TE6 das Artikellos der ersten Bestellung auf das geneigte Förderband TR kippt, das dieses Artikellos nach oben verlagert, um es in Anlage an den letzten Artikel des vorangehenden Loses von Artikeln zu bringen, die von der Klappe VR zurückgehalten werden. Der Automat AT1 steuert dann das Schließen der Klappe VE6 und hebt die Rampe RP6 an, nachdem das Abführförderband TE6 von seinem Artikellos geleert ist. Der Automat AT1 steuert dann das Öffnen der Klappe VE5 und das Absenken der Rampe RP5 so, dass das Abführförderband TE5 das Artikellos, das es enthält, auf das geneigte Förderband TR kippt, welches das dritte Artikellos nach oben verlagert, um es in Anschlag an den letzten Artikel des zweiten Loses zu bringen. Der Automat AT1 steuert dann das Schließen der Klappe VE5 und hebt die Rampe RP5 an, nachdem das Abführförderband TE5 geleert wurde. Schließlich steuert der Automat AT1 das Öffnen der Klappe VE3 so, dass das Abführförderband TE3 das Artikellos der ersten Bestellung, das es enthält, auf das geneigte Förderband TR kippt, das die Artikel nach oben verlagert, bis sie in Anlage an den letzten Artikel des dritten Artikelloses gelangen, das zuvor abgelegt wurde.
  • Dann steuert der Automat AT1 das Öffnen der Klappe VR so, dass die vom geneigten Förderband TR gemäß der Reihenfolge der Bestellung zusammengeführten Artikellose der ersten Bestellung auf das Förderband TT geführt werden, das die Artikellose der ersten Bestellung zur Packvorrichtung verlagert.
  • Selbstverständlich erfolgt der oben beschriebene Prozess zum Überführen der Artikellose einer Bestellung vom oberen Niveau des Sammelförderbandes TC1 zum untersten Niveau des Abführförderbandes TE3 nachdem mit Hilfe von geeigneten, mit dem Automaten AT1 verbundenen Photozellen überprüft wurde, ob das geneigte Förderband TR zuerst geleert wurde und ob die Abführförderbänder, die unterhalb des Förderbands liegen, von welchem das Artikellos der Bestellung abgeführt werden muss, nicht gerade ihren Inhalt auf das geneigte Förderband TR kippen. Ebenso kann das Überführen der Artikellose einer Bestellung, die auf den Sammelförderbändern TC1 bis TC4 vor den Klappen V11, V21, V31 und V41 vorliegen, erst erfolgen, nachdem überprüft wurde, ob die Abführförderbänder TE1, TE4, TE6, die den Sammelförderbändern direkt nachgelagert sind, und der Bereich des Sammelförderbandes TC1 der Sammelförderbänder, welcher der Klappe V11 nachgelagert ist, frei sind, d. h. dass sie keine Artikellose einer vorhergehenden Bestellung enthalten, wobei die Überprüfung mit Hilfe von geeigneten Photozellen erfolgen kann, die mit dem Automaten AT1 verbunden sind.
  • Nachdem alle Artikellose der ersten Bestellung auf das geneigte Förderband TR übergeben wurden, kann der Automat AT1 die Klappen V11, V21, V31 und V41 in ihre angehobene Offenstellung steuern, so dass die Artikellose der zweiten Bestellung, welche auf den Sammelförderbändern TC1 bis TC4 vor diesen Klappen vorliegen, verlagert werden, bis sie an die jeweiligen Austrittsklappen V1, V2, V3 und V4 in Anschlag gelangen.
  • Nachdem die den Klappen V11, V21, V31 und V41 vorgelagerten Bereiche der Sammelförderbänder TC1 bis TC4 von ihrem Inhalt entleert wurden, was mittels geeigneter Photozellen ermittelt werden kann, und der Automat AT1 die Klappen V11, V21, V31 und V41 in ihre umgeklappte Schließstellung gesteuert hat, betätigt der Leitrechner OP die geeigneten Auswerfer der Abschnitte A bis D, um Artikellose einer dritten Bestellung auf die diesen vier Klappen vorgelagerten Bereiche der Sammelförderbänder TC1 bis TC4 zu kippen.
  • Der Übergabeprozess der auf den vier Förderbandniveaus vorliegenden Artikellose der zweiten Bestellung auf das geneigte Förderband TR erfolgt auf die gleiche Art und Weise wie in Verbindung mit der Übergabe der Artikellose der ersten Bestellung beschrieben wurde und wird daher nicht erneut beschrieben. Nachdem die Artikellose der zweiten Bestellung auf dem geneigten Förderband TR zusammengeführt wurden, steuert der Automat T1 dann die Klappen V11, V21, V31 und V41 in ihre Offenstellung, so dass die Artikellose der dritten Bestellung in Anschlag an die Austrittsklappen V1, V2, V3 und V4 der Sammelförderbänder TC1, TC2, TC3, TC4 gelangen, und bringt dann die Klappen V11, V21, V31 und V41 in ihre umgeklappte Schließstellung, damit der Leitrechner OP erneut die Auswerfer der Abschnitte A bis D betätigt, um Artikellose einer vierten Bestellung auf die den Klappen V11, V21, V31 und V41 vorgelagerten Bereiche der Sammelförderbänder TC1 bis TC4 zu kippen, usw.
  • Der Leitrechner OP kann die in jeder Abschnittshälfte oberhalb des der entsprechenden Klappe V11, V21, V31 und V41 vorgelagerten Bereichs des Sammelförderbandes befindlichen Auswerfer sequentiell so steuern, dass die Auswerten die Artikel des Bestellloses nacheinander auswerfen, selbstverständlich solange auf dem Sammelförderbandbereich unter den Auswerfern Platz verfügbar ist. Somit ist es möglich, mit dem Auswurf der Artikel des Loses zu beginnen, indem der erste direkt vor der Zwischenklappe V11, V21, V31 oder V41 befindliche Auswerfer angesteuert wird und die in der der Verlagerungsrichtung des entsprechenden Sammelförderbandes entgegengesetzten Richtung nachfolgenden Auswerfer angesteuert werden, jedoch ist es auch möglich, mit diesem Auswerfen zu beginnen, indem der der entsprechenden Zwischenklappe V11, V21, V31 oder V41 am weitesten vorgelagerte Auswerfer angesteuert wird und anschließend die entsprechenden Auswerfer in abführender Richtung angesteuert werden, d. h. in Verlagerungsrichtung des entsprechenden Sammelförderbandes TC1, TC2, TC3, TC4. In diesen beiden Fällen verlagert sich jedes Sammelförderband TC1 bis TC4 mit veränderlicher Geschwindigkeit.
  • Die Auswerfer der verschiedenen Abschnitte können simultan vom Leitrechner OP betätigt werden, d. h. dass die entsprechenden angesteuerten Auswerfer einer jeden Abschnittshälfte, die der Zwischenklappe V11, V21, V31 und V41 vorgelagert sind, die Artikel gleichzeitig auswerfen, und in diesem Fall verlagert sich das entsprechende Sammelförderband mit einer festen Geschwindigkeit, beispielsweise von 15,6 m/min.
  • Die Artikel können von den Auswerfern sequentiell oder simultan auf das Sammelförderband abgeworfen werden, das sich direkt unter diesen Auswerfern befindet, und zwar mit einem Durchsatz von durchschnittlich zwei Artikel pro Sekunde. Wenn die Auswerfer die Artikel sequentiell auswerfen, wie vorangehend ersichtlich ist, muss die Geschwindigkeit des Förderbandes so eingestellt werden, dass möglichst wenig Abstand zwischen den Artikeln besteht und somit ein maximaler Füllgrad des Sammelförderbandes erreicht wird. Wenn die Auswerfer simultan arbeiten, ist die Geschwindigkeit des Sammelförderbandes fest. Diese Geschwindigkeit wird in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen den beiden Auswerfern, der maximalen Anzahl an auszuwerfenden Produkten, dem Auswerftakt des Auswerfers und dem Abstand errechnet, der in Anbetracht des Platzbedarfs eines jeden Produkts zwischen zwei Produkten erwünscht ist. Jedes Sammelförderband läuft endlos um, wie bereits vorangehend erläutert wurde, um die Artikel von zwei Losen von zwei jeweiligen unterschiedlichen Bestellungen an den geschlossenen Zwischenklappen oder Mittel- oder Austrittsklappen des Sammelförderbandes anzusammeln, und das Sammelförderband kann angehalten werden, wenn die Betätigung des Abschnitts abgeschlossen ist.
  • Die Steuerung der Klappen durch den Automaten AT1 ermöglicht es, die Artikellose einer Bestellung nacheinander oder simultan unter Beibehaltung der Gesamtgeschwindigkeit und ohne Zusammenstoß vorzuschieben, und eine Photozelle am Ende des Förderbands gibt an, ob dieses leer oder voll ist. Sobald das vorige Abführförderband leer ist, wird der Inhalt des nachfolgenden Sammelförderbandes freigegeben. Ferner ist es zur Steigerung der Schnelligkeit nicht erforderlich, zu warten, dass alle Artikel eines Loses auf den der entsprechenden Klappe V11, V21, V31 und V41 vorgelagerten Bereich des Sammelförderbandes abgeworfen sind, um mit dem Abführen durch Öffnen dieser Klappe zu beginnen, vorausgesetzt, dass der der in Frage stehenden Klappe nachgelagerte Sammelförderbandbereich frei ist.
  • Das System wurde unter Anwendung einer Zwischenklappe bei jedem Sammelförderbandniveau beschrieben, die jeden Magazinabschnitt in zwei Teile unterteilt, es versteht sich jedoch, dass dieses System auch mit fehlenden Zwischenklappen arbeiten kann. Somit kann der Leitrechner OP nach Erhalt des Auftrags einer Bestellung vom Überwachungscomputer OS, die in Losen von vier Abschnitten unterteilt ist, die geeigneten Auswerfer der vier Magazinabschnitte betätigen, um auf die jeweiligen Sammelförderbänder TC1 bis TC4 die Artikellose der Bestellung zu kippen, wobei die auf jedes Sammelförderband gekippten Artikel eines jeden Loses der Bestellung von diesem mitgenommen werden, bis sie in Anschlag an die Klappe V1, V2, V3, V4 am Austritt dieses Förderbandes gelangen. Im übrigen erfolgt die Übergabe der Artikel der Lose auf den vier Sammelförderbandniveaus zum geneigten Zusammenführförderband TR gemäß dem gleichen Prozess wie vorangehend anhand von 1 beschrieben wurde, wobei jedes Sammelförderband- und Abführförderbandniveau das entsprechende Artikellos dem Sammelförderband TR unabhängig von den weiteren Sammelförderband- und Abführförderbandniveaus zuleitet.
  • Ferner ist es zum Erhöhen des Takts zum Kommissionieren von aufeinanderfolgenden Bestellungen von Artikellosen unter Beibehaltung des in 1 beschriebenen Systems möglich, die Artikellose einer ersten Bestellung auf den jeweiligen Bereichen der Sammelförderbänder TC1 bis TC4 zu kippen, die den Zwischenklappen V11, V21, V31 und V41 nachgelagert sind, wobei jedes Artikellos der ersten Bestellung dann von der entsprechenden Austrittsklappe V1, V2, V3, V4 des Sammelförderbandes TC1 bis TC4 zurückgehalten wird, und quasi gleichzeitig die Auswerfer der Abschnittshälften zu betätigen, die oberhalb der jeweiligen den Zwischenklappen V11, V21, V31 und V41 vorgelagerten Bereiche der Sammelförderbänder TC1 bis TC4 liegen, so dass auf diese vorgelagerten Bereiche die jeweiligen Artikellose einer zweiten Bestellung gekippt werden, welche Artikel selbstverständlich von der jeweiligen Zwischenklappe V11, V21, V31 und V41 zurückgehalten werden. Die Klappen V1, V2, V3 V4 und V11, V21, V31 und V41 ermöglichen es somit, mehrere Lose von zumindest zwei aufeinanderfolgenden Bestellungen auf ein und demselben Sammelförderband- und Abführförderbandniveau vorzubilden, so dass die Taktzeiten zum Kommissionieren der aufeinanderfolgenden Bestellungen erhöht werden.
  • Das System wurde mit Aufteilung einer jeden Artikelbestellung in ebenso viele Artikellose wie Sammelförderbandniveaus vorhanden sind beschrieben, was voraussetzt, dass jeder oberhalb des Sammelförderbands befindliche Abschnitt ein Artikellos auf dieses kippen muss, jedoch kann das System auch in dem Falle arbeiten, dass beispielsweise nur drei der vier Magazinabschnitte mit bestimmten ihrer Auswerfer so angesteuert werden, dass die Artikellose einer Bestellung auf die entsprechenden Sammelförderbänder gekippt werden, wobei die Auswerfer des anderen Magazinabschnitts nicht beansprucht werden, da die Bestellung nicht groß genug ist, um den vierten Magazinabschnitt anzuwenden.
  • Selbstverständlich erfolgt die Aufteilung der Artikel in den Magazinen der verschiedenen Abschnitte oder Abschnittshälften mit den vorhandenen Zwischenklappen je nach deren Durchsatz, um die Kette zu optimieren. Vorzugsweise werden die kürzesten Artikel von den untersten Sammelförderband- und Abführförderbandniveaus überführt, um zuletzt eingepackt zu werden. Die Packlogik zum Einpacken der Artikel erfordert nämlich, dass zunächst die längeren Artikel und dann die kürzeren Artikel eingepackt werden, die in der Kiste auf den längeren Artikeln angeordnet werden.
  • Das erfindungsgemäße System hat beim Kommissionieren einer Bestellung von zweihundert Artikeln absolut zufriedenstellend gearbeitet, d. h. unter der Voraussetzung einer einheitlichen Aufteilung auf die vier Abschnitte fünfzig Artikel pro Abschnitt, und zwar in weniger als 40 Sekunden, und das Abführen der Artikel auf das geneigte Zusammenführförderband TR dauert etwa 10 Sekunden.
  • Die Vorteile des erfindungsgemäßen Systems sind folgende:
    • – eine schnelle Kommissionierung der Bestellung, da jede Bestellung durch die Anzahl an Sammelförderbänder oder die Anzahl an Magazinabschnitten dividiert wird, welche Bestellungen damit gleichzeitig kommissioniert werden können,
    • – jedes Sammelförderband- und Abführförderbandniveau führt die Artikel in unabhängiger Weise zur Packvorrichtung, und zwar mit seinen eigenen Charakteristiken bezüglich Geschwindigkeit der Verlagerung der Artikel auf jedem Niveau und auf die Beschaffenheit der betreffenden Artikel abgestimmten Abmessungen,
    • – die Produkte eines Niveaus können schneller verlagert werden, um Artikel zu überragen oder zu "überholen", die sich auf einem anderen Niveau verlagern,
    • – es ist möglich, die Reihenfolge bei der Entleerung eines jeden Förderbandniveaus einfach am Einlass der Packvorrichtung zu ändern,
    • – die Ansammlung von Artikeln pro Niveau schafft eine Reserve, mit der die nachfolgende Bestellung vorgezogen werden kann, so dass das Kommissioniersystem gegenüber der Taktzeit der Packvorrichtung stets voreilt.

Claims (20)

  1. Automatisches Ausgabesystem von Artikeln (5) zum Kommissionieren eines bzw. mehrerer Bestellaufträge solcher Artikel, mit einer Anzahl von Magazinen (1), die nacheinander in Reihe angeordnet sind und jeweils einen Stapel von auszugebenden Artikeln aufweisen, mit Auswerfern (7), die sich unter den jeweiligen Magazinen (7) befinden und von denen einige angesteuert werden können, um zu einem Auftrag gehörende Artikel (5) auszuwerfen, mit zumindest einem Sammelförderband (TC1; TC2; TC3; TC4) zum Sammeln der ausgeworfenen Artikel des Auftrags, das es ermöglicht, die gesammelten Artikel zu einer Artikelverpackungsstelle (5) zu fördern, wobei die Magazine (1) und deren zugeordnete Auswerfer (7) in zwei oder mehrere Magazinabschnitte mit Auswerfern unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei oder mehrere horizontale Sammelförderbänder (TC1, TC2, TC3, TC4) aufweist, deren Anzahl gleich der der Abschnitte (A, B, C, D) der Magazine (1) ist und die gestuft parallel übereinander angeordnet sind, um Sammelbandniveaus (TC1, TC2, TC3, TC4) zu bilden, die sich unter den jeweiligen Magazinabschnitten (A, B, C, D) befinden, und mit einer Computervorrichtung (DO), welche die zu verarbeitenden Artikelbestellaufträge empfängt und jeden Auftrag in eine Anzahl von Artikellose unterteilt, die zumindest gleich der beiden Magazinabschnitte ist, und die Auswerfer (7) der Magazine dieser Abschnitte so ansteuert, dass die Artikel eines jeden Loses des Auftrags auf jedes entsprechende Sammelförderband gekippt werden.
  2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Computervorrichtung (DO) jeden Auftrag in ebenso viele Artikellose aufteilt, wie Magazinabschnitte (1) vorhanden sind.
  3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es ein nach oben geneigtes Förderband (TR) enthält, das dazu bestimmt ist, die Artikellose (5) eines Auftrags zu empfangen und zusammenzuführen, die von den Sammelförderbändern (TC1, TC2 TC3, TC4) kommen, und sie auf ein Förderband (TR) zu leiten, welches die Artikellose des Auftrags zur Einpackeinrichtung transportiert.
  4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Sammelförderband (TC1; TC2; TC3; TC4) an seinem Austrittsende eine gesteuert bewegliche Klappe (V1; V2; V3; V4) enthält, die sich quer oberhalb des Förderbands erstreckt und eine vertikale Klappstellung zum Halten eines Loses von Artikeln (5) eines Auftrags einnehmen kann, die hintereinander angeordnet sind, indem sie in ihrer Länge quer zum Förderband ausgerichtet sind, sowie eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern des Artikelloses zum geneigten Förderband (TR).
  5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Sammelförderband (TC1, TC2, TC3, TC4) eine gesteuert bewegliche Zwischenklappe (V11; V21; V31; V41) enthält, die sich quer oberhalb des Förderbandes erstreckt, indem sie sich in der durch die Mitte des entsprechenden Magazinabschnitts (A, B, C, D) verlaufenden Senkrechten befindet, so dass sie zwei Abschnittshälften oberhalb eines jeden Sammelförderbandes (TC1, TC2, TC3, TC4) bildet, und die eine vertikale Klappstellung zum Halten eines Loses von Artikeln (5) eines Auftrags einnehmen kann, die im vorgelagerten Bereich des Förderbandes vorliegen, sowie eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern des Artikelloses zum Austritt des Förderbandes.
  6. System nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass es mit Ausnahme des Sammelbandes TC1 des höchsten Niveaus auf jedem Niveau der Sammelbänder (TC2, TC3, TC4) horizontale Ableitungsförderbänder (TE6 ; TE4; TE5 ; TE1 ; TE2 ; TE3) aufweist, die jeweils in Reihe mit den Sammelbändern (TC2, TC3, TC4) angeordnet sind, um die auf den Sammelbändern vorhandenen Artikellose einer Bestellung in Richtung auf das geneigte Förderband (TR) abzuführen.
  7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Abführförderband (TE1, TE2, TE3, TE4, TE5, TE6) an seinem Austritt eine gesteuert bewegliche Klappe (VE1, VE2, VE3, VE4, VE5, VE6) enthält, die sich quer oberhalb des Förderbands erstreckt und eine vertikale Klappstellung zum Halten eines Loses von Artikeln (5) eines Auftrags einnehmen kann, die hintereinander angeordnet sind und in ihrer Länge quer zum Abführförderband ausgerichtet sind, sowie eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern des Artikelloses zum geneigten Förderband (TR).
  8. System nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das am höchsten liegende Sammelförderband (TC1) mit seinem Austritt an das geneigte Förderband (TR) angrenzt und eine gesteuert umklappbare Rampe (RR) enthält, die sich zwischen dem Sammelband (TC1) und dem Förderband (TR) befindet, um in Umklappstellung den Durchtritt eines Artikelloses eines Auftrags am geneigten Förderband (TR) zu ermöglichen, und dass jedes an das geneigte Förderband (TR) angrenzende Abführförderband (TE5; TE6), abgesehen vom am niedrigsten gelegenen Abführförderband (TE3), eine gesteuert umklappbare Rampe (RP5; RP6) enthält, die in Umklappstellung den Durchtritt eines Artikelloses eines Auftrags auf das geneigte Förderband (TR) ermöglicht.
  9. System nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Computervorrichtung (DO) Auswerfer (7) der Magazine (1) der verschiedenen Magazinabschnitte (A, B, C, D) ansteuert, um auf die jeweiligen Sammelförderbänder (TC1, TC2, TC3, TC4) vor deren umgeklappten beweglichen Zwischenklappen (V11, V21, V31, V41) Artikellose eines ersten Auftrags zu kippen, und anschließend die beweglichen Zwischenklappen (V11, V21, V31, V41) ansteuert, um sie in ihre angehobene Stellung zu bringen, so dass die Sammelförderbänder (TC1, TC2, TC3, TC4) die Artikellose des Auftrags zum Austritt dieser Bänder verlagert, wo die Artikellose von den entsprechenden beweglichen, umgeklappten Austrittsklappen (V1, V2, V3, V4) zurückgehalten werden.
  10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Computervorrichtung (DO) erneut Auswerfer (7) der Magazine (1) der verschiedenen Magazinabschnitte (A, B, C, D) ansteuert, um auf die jeweiligen Sammelförderbänder (TC1, TC2, TC3, TC4) vor deren beweglichen, in die umgeklappte Stellung zurückgeführten Zwischenklappen (V11, V21, V31, V41) Artikellose eines zweiten Auftrags zu kippen.
  11. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Computervorrichtung (DO) die Austrittsklappen (V2, V3, V4) der Sammelförderbänder (TC2, TC3, TC4) in ihre angehobene Stellung zum Freigeben der Artikellose des ersten Auftrags so ansteuert, dass die Sammelbänder (TC2, TC3, TC4) die Artikellose auf die jeweiligen Abführförderbänder (TE6, TE4, TE1) kippt, wonach die Computervorrichtung (DO) die beweglichen Klappen (VE4, VE1, VE2) am Austritt der Abführförderbänder (TE4, TE1, TE2) in ihre angehobene Stellung zum Freigeben der Artikellose des ersten Auftrags ansteuert, bis diese Artikellose zu den an das geneigte Zusammenführband (TR) angrenzenden Abführbändern (TE6, TE5, TE3) gelangen, wo sie von den umgeklappten Klappen (VE6, VE5, VE3) am Austritt dieser Abführbänder zurückgehalten werden, wobei das Los von am höher gelegenen Sammelband (TC1) vorliegenden Artikeln des ersten Auftrags von der Austrittsklappe (V1) dieses Sammelbandes zurückgehalten wird, das an das geneigte Zusammenführband (TR) angrenzt.
  12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Computervorrichtung (DO) nacheinander die Austrittsklappe (V1) des höher gelegenen Sammelbandes (TC1) und die Austrittsklappen (VE6; VE5; VE3) der Abführbänder (TE6; TE5; TE3) ansteuert, die an das geneigte Zusammenführband (TR) angrenzen, sowie die Rampen (RP1; RP6; RP5) in ihre umgeklappte Stellung, um sequentiell die auf dem höher gelegenen Sammelband (TC1) und auf den Abführbändern (TE6, TE5, TE3) vorhandenen Artikellose des ersten Auftrags auf das geneigte Band (TR) abzulegen und sie auf letzterem in einer der Reihenfolge des Auftrags entsprechenden Reihenfolge zusammenzuführen, wobei das geneigte Zusammenführband (TR) an seinem oberen Austrittsende eine gesteuert bewegliche Klappe (VR) enthält, die sich quer oberhalb diesem erstreckt und eine senkrechte, umgeklappte Stellung zum Zurückhalten der zusammengeführten Artikellose des ersten Auftrags und eine angehobene Stellung zum Freigeben und Verlagern der zusammengeführten Artikellose des ersten Auftrags zur Einpackeinrichtung einnehmen kann.
  13. System nach Anspruch 12 in Kombination mit Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abführen der Artikellose des ersten Auftrags zur Einpackeinrichtung die Computervorrichtung (DO) die beweglichen Zwischenklappen (V11, V21, V31, V41) der Sammelbänder (TC1, TC2, TC3, TC4) in ihre angehobene Stellung ansteuert, damit diese Bänder die Artikellose des zweiten Auftrags soweit verlagern, dass sie von den umgeklappten Klappen (V1, V2, V3, V4) am Austritt der Sammelförderbänder zurückgehalten werden, und die Computervorrichtung (DO) Auswerfer (7) der Magazine (1) der verschiedenen Magazinabschnitte (A), (B), (C), (D) ansteuert, um auf die jeweiligen Sammelförderbänder (TC1, TC2, TC3, TC4) vor deren in umgeklappte Stellung gebrachten, beweglichen Zwischenklappen (V11, V21, V31, V41) Artikellose eines dritten Auftrags zu kippen.
  14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Computervorrichtung (DO) die Austrittsklappen (V2, V3, V4) der Sammelförderbänder (TC2, TC3, TC4), die Austrittsklappen (VE4, VE1, VE2) der Abführförderbänder (TE4), (TE1), (TE2) der Artikellose des zweiten Auftrags, die Austrittsklappe (V1) des höher gelegenen Sammelbandes (TC1) und die Austrittsklappen (VE6, VE5, VE3) der Abführbänder (TE6, TE5, TE3), die an das geneigte Band (TR) angrenzen, sowie die Rampen (RP1, RP6, RP5) in ihre umgeklappte Stellung ansteuert, und zwar auf die gleiche Art und Weise wie bei den Artikellosen des ersten Auftrags, um auf dem geneigten Band (TR) die Artikellose (5) des zweiten Auftrags in einer der Reihenfolge des Auftrags entsprechenden Reihenfolge zu vereinen, um sie anschließend zur Einpackeinrichtung zu führen, wobei dieser Ansteuerprozess der verschiedenen Klappen und Rampen durch die Computervorrichtung (DO) für die Artikellose des dritten Auftrags und der verschiedenen weiteren Aufträge wiederholt wird.
  15. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Computervorrichtung (DO) die Auswerfer (7) der verschiedenen Magazinabschnitte (A, B, C, D) sequentiell ansteuert, um nacheinander die Artikel eines jeden Loses eines Auftrags auf jedes Sammelband (TC1, TC2, TC3, TC4) auszuwerfen, und die Computervorrichtung (DO) den Antriebsmotor (M) eines jeden Sammelbandes (TC1, TC2, TC3, TC4) mit einer veränderlichen Verlagerungsgeschwindigkeit steuert, damit die auszuwerfenden Artikel nahe nacheinander auf das Sammelband fallen.
  16. System nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Computervorrichtung (DO) die Auswerfer (7) der verschiednen Magazinabschnitte (A, B, C, D) gleichzeitig ansteuert, um die Artikel eines jeden Loses eines Auftrags auf jedes entsprechende Sammelband zu kippen, und den Antriebsmotor (M) eines jeden Sammelbandes (TC1, TC2, TC3, TC4) steuert, um dieses mit einer festen Geschwindigkeit zu verlagern.
  17. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es vier Niveaus von Sammelförderbändern (TC1, TC2, TC3, TC4) enthält, die sich unterhalb von vier jeweiligen Abschnitten (A, B, C, D) von Magazinen (1) mit Auswerfen (7) befinden, die in Reihe angeordnet sind, wobei jeder Abschnitt (A–D) zwanzig Auswerfer (7) aufweist, die es ermöglichen, auf das zugeordnete Sammelband (TC1), (TC2), (TC3), (TC4) ein Los von verschiedenen oder gleichen Artikeln eines Auftrags zu kippen.
  18. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sammelförderband (TC1, TC2, TC3, TC4) länger ist als ein entsprechender Magazinabschnitt (A, B, C, D).
  19. System nach Anspruch 17 in Kombination mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass es drei aufeinanderfolgende Abführbänder (TE1, TE2, TE3) enthält, die dem untersten Sammelband (TC4) nachgeschaltet sind, wobei zwei aufeinanderfolgende Abführbänder (TE4, TE5) dem Sammelband (TC3) oberhalb des untersten Sammelbandes (TC4) nachgeschaltet sind und ein Abführband (TE6) dem Sammelband unterhalb des am höchsten gelegenen Sammelbandes (TC1) nachgeschaltet ist.
  20. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Computervorrichtung (DO) eine Überwachung (OS), welche die Artikelbestellaufträge von Kunden empfängt und jeweils in Artikellose aufteilt, einen Computer (OP) vom Typ PC, der mit der Überwachung (OS) verbunden ist und es ermöglicht, die Auswerfer (7) mittels elektronischer Karten (A... An, B1... Bn, C1... Cn, D1... Dn) zu steuern, einen Automaten (AT1), der vom Computer (OP) gesteuert wird und dazu bestimmt ist, die verschiedenen, den Sammel- und Abführbändern zugeordneten Klappen und Rampen und die dem geneigten Band (TR) zugeordnete Klappe (VR) sowie die Antriebsmotoren (M) dieser Bänder zu steuern, und einen weiteren Automaten (AT2), der durch den Computer (OP) gesteuert wird, um die Artikeleinpackeinrichtung (5) zu steuern.
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