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DE60001626T2 - Servolenkung - Google Patents

Servolenkung

Info

Publication number
DE60001626T2
DE60001626T2 DE60001626T DE60001626T DE60001626T2 DE 60001626 T2 DE60001626 T2 DE 60001626T2 DE 60001626 T DE60001626 T DE 60001626T DE 60001626 T DE60001626 T DE 60001626T DE 60001626 T2 DE60001626 T2 DE 60001626T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
shaft
stop mechanism
power steering
steering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60001626T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60001626D1 (de
Inventor
Takefumi Deyama
Etsuro Kitami
Masanori Kobayashi
Hiroaki Murakami
Kouji Ogushi
Takashi Tsutsui
Teruo Tsutsui
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koyo Seiko Co Ltd
Original Assignee
Koyo Seiko Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koyo Seiko Co Ltd filed Critical Koyo Seiko Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE60001626D1 publication Critical patent/DE60001626D1/de
Publication of DE60001626T2 publication Critical patent/DE60001626T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical
    • B62D3/12Steering gears mechanical of rack-and-pinion type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Servolenkvorrichtung gemäß Anspruch 1 und ist bevorzugt auf eine elektrische Servolenkvorrichtung zur Unterstützung der Lenkungskraft unter Nutzung der Rotationskraft eines elektrischen Motors anwendbar.
  • Als Servolenkvorrichtung sind eine Öldruck-Servolenkvorrichtung und eine elektrische Servolenkvorrichtung verfügbar.
  • In der Öldruck-Servolenkvorrichtung gemäß Offenbarung in der Japanischen Kokai- Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. Hei. 6-78156 ist ein Ventilmechanismus zwischen einer Eingangsachse und einer Ausgangsachse ausgebildet, und ein sogenannter Ventilanschlag, mittels welchem die relative Rotation der Eingangsachse zu der Ausgangsachse auf einen vorbestimmten Winkel geregelt wird, ist vorgesehen. Da dieser Ventilanschlag in dem Öl in einem Motorraum angeordnet ist, ist ein Zusammenstoßton des Ventilsanschlags kaum durch den Fahrer zu hören.
  • Eine elektrische Servolenkvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus EP 0 787 640A bekannt. Die Lenkungsunterstützungskraft zum Antreiben des Lenkgetriebes wird abhängig von einer relativen Verschiebung zwischen einer Eingangsweile und einer Ausgangswelle erzeugt. Ein Anschlagmechanismus, welcher ein Paar ineinander greifender Kontaktabschnitte enthält, ist zwischen der Eingangs- und der Ausgangswelle angeordnet.
  • Einerseits ist in dem Falle der elektrischen Servolenkvorrichtung, in welcher die Lenkunterstützungskraft durch einen in einer Säule vorgesehenen elektrischen Motor erzeugt wird, wie es in der japanischen Kokoku-Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. Hei 8- 1466 offenbart ist, der Anschlag zur Regulierung der relativen Rotation der Eingangsachse und der Ausgangsachse im Fahrzeugraum angeordnet. Demzufolge wird, wenn das Lenkrad beispielsweise während des Einparkens maximal eingeschlagen wird, der Anschlagauftreffton dem Fahrer als ein kratzendes Geräusch übertragen. Demzufolge wird es in Betracht gezogen, daß ein dämpfendes Material, wie z. B. Gummi, an einen Anschlagabschnitt zwischen der Eingangsachse und der Ausgangsachse vorgesehen wird, wobei jedoch der Platz knapp ist und außerdem die Gestaltung schwierig ist. Ferner kann, selbst wenn das Dämpfungsmaterial angeordnet wird, nur ein Dämpfungsmaterial mit kleiner Stoßabsorptionskapazität angeordnet werden, und die Dauerbeständigkeit ist verringert.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Angesichts der vorstehenden Probleme wurde die vorliegende Erfindung gemacht, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Servolenkvorrichtung, mittels welcher das Erzeugen des Anstoßgeräusches während der Lenkung beim Einparken stark verringert wird.
  • Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Servolenkvorrichtung, in welcher eine Lenkunterstützungskraft zum Antreiben des Lenkungsmechanismus, welcher mit einer gleitenden Welle versehen ist, abhängig von einer relativen Verschiebung zwischen einer Eingangswelle und einer Ausgangswelle, die miteinander über eine Torsionsstange verbunden sind, erzeugt wird.
  • Die Servolenkvorrichtung umfaßt:
  • einen ersten Anschlagmechanismus, der zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle angeordnet ist, wobei der Anschlagmechanismus ein Paar ineinander greifender Kontaktabschnitte enthält, die miteinander in Kontakt gebracht werden, um eine relative Drehung zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle innerhalb eines vorgegebenen Bereiches zu regulieren; und
  • einen zweiten Anschlagmechanismus, der an jedem Ende der Gleitwelle des Lenkgetriebes vorhanden ist, wobei der zweite Anschlagmechanismus ein Paar ineinander greifender Kontaktelemente enthält, die miteinander in Kontakt gebracht werden, um eine Gleitbewegung der Gleitwelle in dem Lenkgetriebe zu regulieren.
  • In der Servolenkvorrichtung enthält wenigstens eines der Kontaktelemente ein elastisches Element, und wenn die Gleitwelle an ein Hubende bewegt wird, wird der zweite Anschlagmechanismus betätigt und danach wird der erste Anschlagmechanismus betätigt.
  • Wenn das Lenkrad während des Einparkens maximal eingeschlagen wird, wird der das elastische Element enthaltende zweite Anschlagmechanismus, der außerhalb des Fahrzeugraums vorgesehen ist, zuerst betätigt, d. h., bevor der in dem Fahrzeugraum angeordnete erste Anschlagmechanismus betätigt wird. Da die das elastische Element enthaltenden Kontaktelemente in Kontakt miteinander kommen, wird der Stoß vollständig absorbiert. D. h., die Auftreffgeschwindigkeit, wenn die Kontaktabschnitte miteinander in Kontakt kommen, wird verringert, oder der Kontakt selbst kann in einigen Fällen vermieden werden. Demzufolge kann die Erzeugung des unangenehmen Geräusches in dem Fahrzeugraum aufgrund des Auftrefftons des ersten Anschlagmechanismus verhindert werden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine Schnittansicht, welche schematisch eine elektrische Servolenkvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 2 ist eine Schnittansicht entlang einer Linie A-A von Fig. 1.
  • Fig. 3 ist eine Schnittansicht eines Hauptabschnittes eines Lenkmechanismus.
  • Fig. 4A ist eine Schnittansicht, die eine Kombination eines elastischen Elementes und eines Halters gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 4B ist eine Draufsicht, welche eine Seite der Kombination des elastischen Elementes und des Halters darstellt.
  • Fig. 4C ist eine Teildraufsicht, welche eine gegenüberliegende Seite der Kombination des elastischen Elementes und des Halters aus der Sicht in einer Richtung des Pfeils X von Fig. 4A darstellt.
  • Fig. 4D ist eine Teilschnittansicht entlang einer Linie D-D von Fig. 4B.
  • Fig. 5 stellt ein Testergebnis dar.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung nachstehend beschrieben. Fig. 1 ist eine schematische Schnittansicht einer elektrischen Servolenkvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Gemäß Fig. 1 sind in der elektrischen Servolenkvorrichtung (hierin nachstehend einfach als Servolenkvorrichtung bezeichnet) eine Eingangswelle 2, auf welcher ein Lenkrad 1 befestigt ist, und eine Ausgangswelle 4, auf welcher ein Lenkgetriebe 3 befestigt ist, koaxial miteinander über eine Torsionsstange 5 verbunden. Die Eingangswelle 2 und die Ausgangswelle 4 werden drehbar von einem aus einer Aluminiumlegierung bestehenden zylindrischen Gehäuse 6, das an einer (nicht dargestellten) Fahrzeugkarosserie befestigt ist, über Lager 7 und 8 gelagert. Das Gehäuse 6 besteht aus einer Kombination eines oberen Gehäuses 6a und eines unteren Gehäuses 6b. Das Gehäuse 6 bildet einen Teil einer innerhalb eines Fahrzeugraums angeordneten Säule. Ein Lager 9 lagert drehbar einen unteren Abschnitt der Ausgangswelle 4 zu dem unteren Gehäuse 6b hin.
  • Ein unteres Ende der Ausgangswelle 4 ist über ein Kardangelenk 10 mit dem Lenkgetriebe 3 verbunden, welches beispielsweise aus einem Zahnstangen/Ritzel- Mechanismus ausgebildet ist. Das Lenkgetriebe ist mit einer Ritzelwelle 12 ausgestattet, welche mit der Ausgangsachse 4 über das Kardangelenk 10 verbunden ist, so daß sie zusammen mit der Ausgangswelle 12 gedreht werden kann. Das Lenkgetriebe 3 ist ferner mit einer Zahnstangenwelle 13 als einer Gleitwelle ausgestattet, die mit der Ritzelwelle 12 in Eingriff steht.
  • Die als Gleitwelle dienende Zahnstangenwelle 13 ist gleitend in der axialen Richtung des Zahnstangengehäuses 14 gelagert, welches in der seitlichen Richtung der Fahrzeugkarosserie in Längsrichtung angeordnet ist. Beide Enden der Zahnstangenwelle 13 ragen jeweils auf den seitlichen Enden des Zahnstangengehäuses 14 hervor und sind mit (nicht dargestellten) Achsschenkeln von gelenkten Rädern über Verbindungsstangen 16 verbunden. Ein Getriebegehäuse 17 zur drehbaren Lagerung der Eingangswelle 12 ist an einem Längsmittenabschnitt des Zahnstangengehäuses 14 in einer solchen Weise befestigt, daß das Getriebegehäuse 17 das Zahnstangengehäuse 14 schneidet.
  • Ein aus magnetischem Material bestehender erster Zylinder 19 ist an dem Außenumfang der Eingangswelle 12 mittels einer aus nicht magnetischem Material bestehende Hülse 18 befestigt. Ferner ist ein aus magnetischem Material bestehender zweiter Zylinder 20 auf dem Außenumfang des oberen Abschnittes der Ausgangswelle 4 befestigt. Die gegenüberliegenden Endoberflächen der Zylinder 19 und 20 sind jeweils in eine große Anzahl rechteckiger Zahnabschnitte 21 und 22 ausgebildet, welche in einem gleichmäßigen Raster in der Umfangsanrichtung angeordnet sind. Ein vorbestimmter Freiraum wird zwischen benachbarten Zahnabschnitten 21 und 22 eingehalten.
  • Hülsen 23 und 24 sind auf der Innenseite des Gehäuses befestigt, wovon jede aus einem gesinterten Metall eines magnetischen Materials besteht und einen C-förmigen Querschnitt aufweist. Die Hülse 24 ist über den gegenüberliegenden Abschnitten des ersten Zylinders 19 und des zweiten Zylinders 20 angeordnet. Eine Temperaturkompensationsspule 25 und eine als Drehmomentsensor dienende Drehmoment- Detektionsspule 26 sind in den Hülsen 23 bzw. 24 untergebracht. Die Hülse 23 bildet einen magnetischen Kreis mit dem ersten Zylinder 19 und die Hülse 24 bildet einen magnetischen Kreis mit dem ersten Zylinder 19 und dem zweiten Zylinder 20.
  • Signale werden an einem Steuerabschnitt 28 von der Drehmoment-Detektionsspule 26 und der Temperaturkompensationsspule 25 über eine Sensorschaltung 27 ausgegeben. Der Steuerabschnitt 28 erkennt die Richtung und Größe der an dem Lenkrad 1 ausgeübten Lenkungskraft auf der Basis dieser Signale und dreht einen Lenkungsunterstützungsmotor 30, der mit der Ausgangsseite des Steuerabschnittes 28 über eine Treiberschaltung 29 verbunden ist, in der Richtung, welche der Betriebsrichtung des Lenkrades 1 entspricht.
  • Eine drehbar gelagerte Schneckenwelle 31, welche durch das unter Gehäuse 6b hindurchtritt, ist mit einer (nicht dargestellten) Rotationswelle des Motors 30 verbunden, und ein von dieser Schneckenwelle 31 angetriebenes Schneckenrad 32 ist an einem axialen Mittenabschnitt der Ausgangswelle 4 drehbar mit der Ausgangswelle 4 verbunden.
  • Ferner ist ein Abschnitt 33 mit verringertem Durchmesser an dem Endabschnitt der Eingangswelle 2 vorgesehen, und der Abschnitt 33 mit verringertem Durchmesser ist in einem Loch 34 aufgenommen, das in der Ausgangswelle 4 vorgesehen ist. Die Außenumfangsfläche des Abschnittes 33 mit verringertem Durchmesser und die Innenumfangsfläche des Loches 34, bilden ineinander greifende Kontaktabschnitte, welche miteinander in Kontakt treten können. Ein erster Anschlagmechanismus 35 ist zwischen diesen ineinander greifenden Kontaktabschnitten aufgebaut. Der erste Anschlagmechanismus 35 in dieser Ausführungsform ist so aufgebaut, daß sowohl der Abschnitt 33 mit verringertem Durchmesser als auch das Loch 34 in einer länglichen Form mit gegenüberliegenden gekrümmten Oberflächen und gegenüberliegenden ebenen Oberflächen gemäß Darstellung in Fig. 2 ausgebildet sind, um dadurch die relative Rotation zwischen der Eingangswelle 2 und der Ausgangswelle 4 innerhalb eines vorbestimmten Bereiches durch einen Kontakt zwischen dem Abschnitt 33 mit verringertem Durchmesser und dem Loch 34 zu regulieren.
  • Das Bezugszeichen 36 bezeichnet eine Zahnstangenbuchse, welche in einem Endabschnitt 38 eines Zylinderrohres 37 des Zahnstangengehäuses 14 eingesetzt ist, und das Bezugszeichen 39 bezeichnet einen Zahnstangenanschlag zur Abdeckung des Endabschnittes 38 des Zylinderrohres 37 in dem Zustand, in welchem die Zahnstangenwelle 13 in den und aus dem Endabschnitt 38 bewegt werden kann. Ein mit der Verbindungsstange 16 zu verbindendes Gelenk 41 ist an einem Endabschnitt 40 der Zahnstangenachse 13 durch eine Schraube 42 befestigt.
  • Ferner ist ein ringförmiger Halter 44, beispielsweise hergestellt aus Harzen, an dem Endabschnitt 40 der Zahnstangenwelle 13 in einer solchen Weise befestigt, daß der Halter 44 von einer Endoberfläche 43 der Verbindung 41 aufgenommen wird. Dieser Halter 44 weist einen Abschnitt 45 mit verringertem Durchmesser auf der Seite des Zahnstangenanschlages 39 auf, und weist einen Abschnitt 46 mit großem Durchmesser auf der Seite des Gelenkes 41 auf. Ein elastisches Element 47, wie z. B. Gummi, ist über den Abschnitt 45 mit verringertem Durchmesser gesteckt und befestigt. Ein Ende des elastischen Elementes 47 steht in Kontakt mit einem ringförmigen Stufenabschnitt 48, welcher eine Begrenzung zwischen dem Abschnitt 46 mit dem großen Durchmesser und dem Abschnitt 45 mit dem verringerten Durchmesser ist, und das andere Ende ragt zu der Seite des Zahnstangenanschlages 39, um eine vorbestimmte Länge d aus einer Endfläche 50 des Abschnittes 45 mit verringertem Durchmesser vor. Der Zahnstangenanschlag 39 und das elastische Element 47 bilden ineinander greifende Kontaktabschnitte, welche miteinander in Kontakt kommen können. Ein zweiter Anschlagmechanismus 49 wird durch diese Elemente 39 und 47 aufgebaut.
  • Der zweite Anschlagmechanismus 49 arbeitet wie folgt: Wenn die Zahnstangenwelle 33 gleitend zu dem Hubende verschoben wird, kommt das elastische Element 47 mit dem Zahnstangenanschlag 39 in Kontakt und wird innerhalb der vorbestimmten Länge d verkürzt. Diese Verformung des elastischen Elementes 47 absorbiert den Stoß. Da das elastische Element 47 durch den Harzhalter 44 aufgenommen wird, ist die Dämpfungseigenschaft hoch.
  • Die Positionsbeziehung der die Anschläge 35 und 49 bildenden Komponenten ist so eingestellt, daß nachdem der zweite Anschlagmechanismus den Stoß absorbiert, der erste Anschlagmechanismus 35 betätigt wird.
  • Wenn die gleitende Welle, d. h., die Zahnstangenwelle 13 zu dem Hubende bewegt wird, und wenn der Zahnstangenanschlag 39 und das elastische Element 47 in den zweiten Anschlagmechanismus 49 miteinander innerhalb eines elastischen Bereiches (innerhalb der vorbestimmten Länge d) des elastischen Elementes 47 in Kontakt kommen, werden die Außenumfangsoberfläche des Abschnittes 33 mit verringertem Durchmesser und die Innenumfangsfläche des Loches 34 in den ersten Anschlagmechanismus 35 miteinander in Kontakt gebracht.
  • In der vorliegenden Erfindung kommt, wenn das Lenkrad 1 maximal während des Einparkens eingeschlagen wird, bevor der Abschnitt 33 mit verringertem Durchmesser und die Innenumfangsoberfläche des Loches 34 des ersten Anschlagmechanismus 35, der in dem Fahrzeugraum angeordnet ist, in Kontakt gebracht werden, das elastische Element 47 des zweiten Anschlagmechanismus 49, welcher außerhalb des Fahrzeugraums angeordnet ist und dessen Stoßabsorptionseigenschaft hoch ist, mit dem Zahnstangenanschlag 39 in Kontakt und absorbiert damit den Stoß. D. h., der zweite Anschlagmechanismus 49 dient dazu, die Auftreffgeschwindigkeit zwischen dem Abschnitt 33 mit verringertem Durchmesser und der Innenumfangsoberfläche des Loches 34 in dem ersten Anschlagmechanismus 35 zu verringern, und eliminiert in einigen Fällen den Kontakt zwischen diesen. Demzufolge kann verhindert werden, daß ein unangenehmes Geräusch aufgrund des Auftrefftons in dem ersten Anschlagmechanismus 33 in dem Fahrzeugraum erzeugt wird.
  • Fig. 4A bis 4D stellen eine Kombination eines Halters 144 und eines elastischen Elementes 147 dar, welche den zweiten Anschlagmechanismus 49 gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bilden. Ähnlich zu der ersten Ausführungsform ist der Halter 144 über den Endabschnitt 40 der Zahnstangenwelle 13 so gesteckt und befestigt, daß die Endfläche des Halters 144 in Kontakt mit dem Gelenk 41 gehalten wird, und daß die Endfläche des elastischen Elementes 147 zu der Seite des Zahnstangenanschlags 39 vorragt. Einer der Unterschiede der zweiten Ausführungsform zu der ersten Ausführungsform besteht darin, daß das elastische Element 147 in der zweiten Ausführungsform in einem Stück auf dem Halter 144 ausgebildet ist, während das elastische Element 47 in der ersten Ausführungsform über den Halter 44 gesteckt und befestigt ist.
  • Der Halter 144 weist eine ringförmige Nut 144a auf, welche auf der Seite des Zahnstangenanschlags 39 anzuordnen ist, und vier D-förmige Löcher 144b, welche auf der Seite des Verbindungsgelenkes 41 anzuordnen sind, und welche in gleichen Abständen um den Umfang angeordnet sind. Die vier D-förmigen Löcher 144b sind durch die ringförmige Nut 144a verbunden. D. h., die D-förmigen Löcher 144 sind am Boden 144c der ringförmigen Nut 144a geöffnet.
  • Nachdem der Halter 144 aus Harz, Nylon oder einem ähnlichen harten Material geformt ist, wird das elastische Material 147 aus Gummi, wie z. B. NBR, CR und einem ähnlichen relativ weichen Material mit hoher Stoßabsorptionsfähigkeit auf dem Halter 144 geformt. Gemäß Darstellung in Fig. 4A ist ein Teil des elastischen Elementes 147 in der ringförmigen Nut 144c so eingesetzt, daß er aus einer Endfläche 144d des Halters 144 um eine vorbestimmte Länge d (in dieser Ausführungsform ist die Länge d auf etwa 2 mm festgelegt) hervorsteht, während der Rest des elastischen Elementes 147 in die D- förmigen Löcher 144b eingefüllt ist. In dieser Ausführungsform ist ein Abschnitt 144e mit verringertem Durchmesser für jedes Loch 144b vorgesehen, um so das elastische Element 147 aktiv auf dem Halter 144 festzuhalten.
  • Diese Anordnung für den Halter 144 und das elastische Element 147 gemäß der zweiten Ausführungsform kann effektiv die Entfernung des elastischen Elementes 147 aus dem Halter 144 und die Beschädigung des elastischen Elementes 147 verhindern, wenn das elastische Element gegen den Zahnstangenanschlag 39 stößt.
  • In der zweiten Ausführungsform ist das elastische Element 147 integriert auf dem Halter 144 ausgebildet, wobei aber das elastische Element 147 getrennt von dem Halter 144 geformt und durch Vulkanisation an dem Halter 144 befestigt werden kann.
  • Fig. 5 stellt ein Testergebnis dar, d. h., eine Beziehung zwischen einem Torsionswinkel der Torsionsstange 5 und einem Rotationswinkel des Lenkrades 1, welches den Vorteil der vorliegenden Erfindung beweist. Die Linie A in Fig. 5 stellt die Beziehung dar, wenn das Lenkrad 1 in einem ersten Falle (im Vergleichsbeispiel) gedreht wird, in welchem das elastische Element 47 aus der ersten Ausführungsform weggelassen ist, und die Linie B in Fig. 5 stellt die Beziehung dar, wenn das Lenkrad 1 in einem zweiten falle (der vorliegenden Erfindung) gedreht wird, in welchem das elastische Element an seinem Platz in der ersten Ausführungsform installiert ist. Ferner bezeichnet das Bezugszeichen C in Fig. 5 einen Punkt, an welchem das elastische Element 47 beginnt mit dem Zahnstangenanschlag 39 in dem zweiten Falle in Kontakt zu kommen, und die Bezugszeichen D und F in Fig. 5 bezeichnen dementsprechend Punkte, an welchen der erste Anschlagmechanismus 35 in dem ersten bzw. zweiten Falle betätigt wird.
  • Wie man aus den Punkten C und F ersehen kann, ist der zweite Anschlagmechanismus 49 so eingestellt, daß er betätigt wird, bevor der erste Anschlagmechanismus 35 betätigt wird.
  • Die Steigung der sich von dem Punkt C bis zu dem Punkt D erstreckende Linie ist größer als die Steigung der sich zwischen dem Punkt C zu dem Punkt F erstreckenden Linie. Dieses bedeutet, daß das Vorsehen des elastischen Elementes 42 in dem zweiten Falle merklich den Stoß (den Stoßton) reduziert oder absorbiert, welcher von dem ersten Anschlagmechanismus 35 ausgelöst wird.
  • D. h., das elastische Element 47 in dem zweiten Falle wirkt allmählich von dem Punkt C bis zu dem Punkt F, um deutlich ein zunehmendes Verhältnis des Torsionswinkels gegenüber dem Lenkradrotationswinkel zu verringern, und dadurch das aus dem ersten Anschlagmechanismus 35 entstehende Anschlaggeräusch zu unterdrücken.
  • Im übrigen ist die vorliegende Erfindung nicht auf die vorstehenden Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise ist, obwohl das elastische Element in der Ausführungsform entlang der Zahnstangenwelle 13 bewegt wird, die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, und das elastische Element kann an dem Zahnstangenanschlag 39 befestigt sein. Ferner kann das elastische Element sowohl auf dem Zahnstangenanschlag 39 als auch auf dem Halter 44, 144 angeordnet sein. Ferner kann auf den Halter 44, 144 verzichtet werden, d. h. das elastische Element kann durch das Gelenk 41 direkt gehalten werden. Verschiedene Modifikationen gemäß Definition durch die beigefügten Ansprüche einschließlich aber nicht beschränkt auf die vorstehend erwähnten Modifikationen können innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden.
  • Zusätzlich kann, obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf eine elektrische Servolenkvorrichtung beschrieben wurde, die vorliegende Erfindung auch auf eine Öldruck-Servolenkvorrichtung angewendet werden, wenn die Öldruck- Servolenkvorrichtung einen ähnlichen ersten Anschlagmechanismus verwendet, welcher in einem Fahrzeugraum angeordnet ist, und unter dem von dem ersten Anschlagmechanismus erzeugten Geräusch leidet.

Claims (5)

1. Servolenkvorrichtung, bei der eine Lenkunterstützungskraft zum Antreiben eines Lenkmechanismus (3), der mit einer Gleitwelle (13) versehen ist, entsprechend einer relativen Verschiebung zwischen einer Eingangswelle (2) und einer Ausgangswelle (4), die miteinander über einen Drehstab (5) verbunden sind, erzeugt wird, wobei die Servolenkvorrichtung umfasst:
einen ersten Anschlagmechanismus (35), der zwischen der Eingangswelle (2) und der Ausgangswelle (4) angeordnet ist, wobei der erste Anschlagmechanismus (35) ein Paar ineinandergreifender Kontaktabschnitte enthält, die miteinander in Kontakt gebracht werden können, um eine relative Drehung zwischen der Eingangswelle (2) und der Ausgangswelle (4) innerhalb eines vorgegebenen Bereiches zu regulieren; gekennzeichnet durch
einen zweiten Anschlagmechanismus (49), der an jedem Ende der Gleitwelle (13) des Lenkmechanismus (3) vorhanden ist, wobei der zweite Anschlagmechanismus (49) ein Paar ineinandergreifender Kontaktelemente enthält, die miteinander in Kontakt gebracht werden können, um eine Gleitbewegung der Gleitwelle (13) in dem Lenkmechanismus zu regulieren,
wobei wenigstens eines der Kontaktelemente ein elastisches Element (47/147) enthält, und, wenn die Gleitwelle (13) an ein Hubende bewegt wird, der zweite Anschlagmechanismus (49) betätigt wird und anschließend der erste Anschlagmechanismus (35) betätigt wird.
2. Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste Anschlagmechanismus (35) im Inneren einer Lenksäule in einem Fahrzeugraum angeordnet ist.
3. Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, die des Weiteren umfasst:
einen Motor, der die Lenkunterstützungskraft zum Antreiben des Lenkmechanismus (3) entsprechend einer relativen Verschiebung zwischen einer Eingangswelle (2) und einer Ausgangswelle (4) erzeugt.
4. Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, wobei, wenn die Gleitwelle (13) an das Hubende bewegt wird, die Kontaktelemente in dem zweiten Anschlagmechanismus (49) vor Kontakt zwischen den Kontaktabschnitten in dem ersten Anschlagmechanismus (35) miteinander in Kontakt gebracht werden.
5. Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, wobei, wenn die Gleitwelle (13) an das Hubende bewegt wird und wenn die Kontaktelemente indem zweiten Anschlagmechanismus (49) innerhalb eines elastischen Bereiches des elastischen Elementes (47/147) miteinander in Kontakt kommen, die Kontaktabschnitte in dem ersten Anschlagmechanismus (35) miteinander in Kontakt gebracht werden.
DE60001626T 1999-11-30 2000-11-22 Servolenkung Expired - Lifetime DE60001626T2 (de)

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