DE60000187T2 - Koaxialverbinder zum Verbinden von zwei Leiterplatten - Google Patents
Koaxialverbinder zum Verbinden von zwei LeiterplattenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Koaxialverbinder für zwei gedruckte Schaltungskarten.
- Zum Herstellen einer koaxialen Verbindung zwischen zwei parallelen und benachbarten gedruckten Schaltungskarten sind Koaxialverbinder bekannt, bei denen es sich um Vorrichtungen handelt, die durch zwei Verbinderelemente gebildet werden, die jeweils auf eine gedruckte Schaltungskarte aufgelötet sind und die miteinander gekuppelt werden können, wenn die beiden gedruckten Schaltungskarten einander angenähert werden (siehe z. B. EP 582 145).
- Diese Koaxialverbinder sind zufriedenstellend, soweit es um ihre elektrischen Eigenschaften geht.
- Sie führen jedoch zu einigen Schwierigkeiten, wenn es darum geht, eine Vielzahl von Ihnen zwischen zwei gedruckten Schaltungskarten anzuordnen, weil die Art der Kupplung ihrer Verbinderelemente eine sehr präzise Positionierung jedes von ihnen auf den Karten erfordert.
- Jedes Verbinderelement muß sich nämlich exakt auf der Achse des Verbinderelements befinden, an das es angekuppelt werden soll, was nur möglich ist, wenn die Positionen der Verbinderelemente auf einer Karte relativ zueinander strikt identisch sind mit den entsprechenden Relativpositionen auf der anderen Karte.
- Außerdem muß das Kupplungs-Eingriffsteil von einem Verbinder zum anderen exakt die gleiche axiale Eingriffstiefe aufweisen, was selbst dann, wenn die Verbinder völlig identisch sind, nicht leicht zu erreichen ist, weil zwei Verbinderelemente derselben Karte sich nicht zwangsläufig exakt in derselben Ebene befinden, insbesondere wegen ihrer Anlötung an die Karte.
- Außerdem haben die bekannten Koaxialverbinder im verbundenen Zustand eine relativ große Höhe, was eine untere Grenze für den Abstand festlegt, auf den die beiden so verbundenen gedruckten Schaltungskarten einander angenähert werden können.
- Schließlich haben die Verbinderelemente eines Koaxialverbinders jeweils einen in gewisser Weise komplexen Aufbau, was die Herstellung dieser Verbinder relativ schwierig und teuer macht.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen koaxialen Verbinder zwischen zwei gedruckten Schaltungskarten zu schaffen, der nicht die oben genannten Nachteile aufweist und außerdem weitere Vorteile bietet, die im Laufe der Beschreibung verdeutlicht werden.
- Die vorliegende Erfindung hat einen Koaxialverbinder für zwei gedruckte Schaltungskarten zum Gegenstand, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er aufweist:
- - einen zylindrischen Außenleiter, der an einer ersten seiner zwei Grundflächen wenigstens eine Montagefahne hat, die dazu bestimmt ist, mit einer Leiterbahn der ersten gedruckten Schaltungskarte in elektrischen Kontakt zu kommen, und der an seiner zweiten Grundfläche wenigstens eine Kontaktfahne hat, die dazu bestimmt ist, mit einer Leiterbahn einer zweiten gedruckten Schaltungskarte in elektrischen Kontakt zu kommen,
- - einen rohrförmigen Isolator, der im Inneren des Außenleiters aufgenommen ist und in dem ein von einer Grundfläche des Außenleiters zur anderen durchgehender Kanal ausgebildet ist, und
- - einen Innenleiter, der in dem durchgehenden Kanal des rohrförmigen Isolators aufgenommen ist und der, auf der Seite der ersten Grundfläche des Außenleiters über den rohrförmigen Isolator überstehend, eine Montagefahne aufweist, die dazu bestimmt ist, mit einer Leiterbahn der ersten gedruckten Schaltungskarte in elektrischen Kontakt zu kommen, und der, auf der Seite der zweiten Grundfläche des Außenleiters über den rohrförmigen Isolator überstehend, eine Kontaktfahne aufweist, die dazu bestimmt ist, mit einer Leiterbahn der zweiten gedruckten Schaltungskarte in elektrischen Kontakt zu kommen.
- Die Montage- und Kontaktfahnen können an den Leiterbahnen der Karten befestigt oder gegen diese angedrückt sein.
- In einer speziellen Ausführungsform der Erfindung sind die Kontaktfahnen als elastisch verformbare Zungen ausgebildet, die in einer Richtung schräg zur Ebene der beiden gedruckten Schaltungskarten von dem Leiter ausgehen und in einer Anlagezone enden, die im wesentlichen zur Ebene der beiden gedruckten Schaltungskarten parallel ist, wobei die Kontaktfahnen sich mit dieser Anlagezone gegen die zweite gedruckte Schaltungskarte anlegen.
- Bei dieser Ausführungsform entsteht der elektrische Kontakt zwischen den Kontaktfahnen und den Leiterbahnen der zweiten gedruckten Schaltungskarte dadurch, daß in dem Augenblick, in dem die zweite Karte der ersten angenähert wird, die Kontaktfahnen gegen die Leiterbahnen der zweiten Karte angedrückt werden.
- Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Positionsabweichungen zwischen den beiden gedruckten Schaltungskarten ausgeglichen werden, insbesondere in dem Fall, daß die beiden gedruckten Schaltungskarten durch mehrere erfindungsgemäße Koaxialverbinder verbunden sind.
- Außerdem kommt bei dieser Ausführungsform jede Anlagezone dadurch mit einer Leiterbahn der zweiten gedruckten Schaltungskarte in Kontakt, daß eine leichte Gleitbewegung gegen diese Leiterbahn hervorgehoben wird, infolge der Verformung der Zunge, was zu einer Selbstreinigung der Kontaktflächen führt und eine gute elektrische Verbindung zwischen den Kontaktfahnen und den Leiterbahnen garantiert.
- Bei dieser Ausführungsform können die beiden Schaltungskarten voneinander getrennt werden, ohne daß auf die Verbindung irgendein Zug ausgeübt wird, was die Montagefahnen gegen mechanische Ausreißbeanspruchungen schützt.
- Diese Montagefahnen können an der ersten gedruckten Schaltungskarte erfindungsgemäß durch Löten oder Schweißen an der Oberfläche der gedruckten Schaltungskarte oder durch Löten oder Schweißen in metallisierten Löchern derselben befestigt sein.
- Die Befestigung kann auch durch kraftschlüssiges Einstecken in metallisierte Löcher mit Hilfe von Druck-Paßstiften erreicht werden.
- In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Außenleiter in einem Stück durch Ausschneiden und Rollen eines Metallbleches hergestellt.
- In einer anderen Ausführungsform der Erfindung, die mit der vorstehenden verträglich ist, wird der Innenleiter durch ein an beiden Enden umgebogenes Metallband gebildet, wobei die umgebogenen Teile die Kontaktfahne und die Montagefahne des Innenleiters bilden.
- In diesem Fall kann der durchgehende Kanal des rohrförmigen Isolators vorteilhaft gegenüber dem Außenleiter versetzt sein, um die Kontakt- und Montagefahnen des Innenleiters zu verlängern, ohne den Gesamt-Platzbedarf für die Verbindung auf der Karte zu vergrößern.
- In einer speziellen Variante dieser Ausführungsform ist das den Innenleiter bildende Band in seinem zwischen der Kontaktfahne und der Montagefahne liegenden mittleren Teil derart gerollt, daß es einen steiferen rohrförmmigen Innenleiter bildet.
- In einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind die Kontakt- und/ oder Montagefahnen zum Inneren des Zylinders gekrümmt, der den Außenleiter bildet, um den Platzbedarf für die Verbindung auf der Karte zu reduzieren. In einer ersten speziellen Ausführungsform der Erfindung ist der rohrförmige Isolator durch einfaches Formen hergestellt und mit den Innen- und Außenleitern zusammengebaut.
- Zu diesem Zweck kann der Isolator einen seitlichen Schlitz aufweisen, der seinen durchgehenden Kanal mit einer seiner Mantellinien verbindet und das Einführen des Innenleiters durch eine radiale Translationsbewegung ermöglicht. Ein solcher Schlitz ist besonders nützlich, wenn die Kontakt- und Montagefahnen des Innenleiters bereits gebogen worden sind und nicht mehr auf der Achse seines mittleren Teils liegen.
- Wenn die Montage- und Kontaktfahnen in Verlängerung des mittleren Teils des Innenleiters liegen, kann der Innenleiter durch eine axiale Translationsbewegung in den durchgehenden Kanal des Isolators eingeführt werden.
- In einer zweiten speziellen Ausführungsform der Erfindung wird der rohrförmige Isolator durch Umgießen des Innenleiters gebildet.
- In den beiden vorstehenden Ausführungsformen wird der rohrförmige Isolator mit oder ohne Innenleiter in den Außenleiter eingesteckt, wo er durch Verrastung gehalten wird.
- In einer dritten speziellen Ausführungsform der Erfindung ist der rohrförmige Isolator an den Innenleiter und den Außenleiter angeformt, die im Formwerkzeug geeignet relativ zueinander positioniert worden sind, wodurch es möglich ist, einen erfindungsgemäßen Verbinder in einem einzigen Formschritt zu erhalten, ohne daß irgendwelche Montageoperationen oder Zusammenbau-Operationen zwischen den verschiedenen Bestandteilen des Verbinders erforderlich sind.
- Bei dieser Ausführungsform kann zusammen mit dem Anformen an die Innen- und Außenleiter eine isolierende Hülle gebildet werden, die die Außenwand des Außenleiters bedeckt.
- In einer speziellen Ausführungsform der Erfindung weist der rohrförmige Isolator auf der Seite der zweiten Grundfläche des Außenleiters eine ebene Oberfläche auf, die eine Ansatzfläche für Saugdüsen einer Handhabungsvorrichtung zum Aufheben und Absetzen bildet, die üblicherweise auf dem Gebiet der Erfindung eingesetzt wird.
- Der koaxiale Verbinder gemäß der Erfindung hat einen Aufbau, der es ermöglicht, ihm sehr kleine Abmessungen zu geben und ihn in kleinbauenden Anwendungen einzusetzen, wie etwa in der Telefonie. Zum Beispiel kann der erfindungsgemäße Verbinder eine Gesamthöhe in der Größenordnung von 3 mm aufweisen.
- Die große strukturelle Einfachheit ermöglicht es außerdem, ihn mit einfachen und wirtschaftlichen Mitteln herzustellen und ihm dabei eine große Zuverlässigkeit zu verleihen.
- Zum besseren Verständnis der Erfindung werden nun Ausführungsformen, die lediglich als Beispiele gegeben werden, die die Tragweite der Erfindung nicht beschränken, anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:
- - Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Verbinders gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
- - eine Seitenansicht des Verbinders nach Fig. 1, der zur elektrischen Verbindung zweier gedruckter Schaltungskarten benutzt wird,
- - eine Ansicht analog zu Fig. 1, die einen Verbinder gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt,
- - Fig. 4 eine Seitenansicht des Verbinders entsprechend dem Pfeil IV in Fig. 3;
- - Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 4;
- - Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines Teils eines Innenleiters gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
- - Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Verbinders gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung:
- - Fig. 8 eine Seitenansicht des Verbinders nach Fig. 7.
- In der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 umfaßt der Koaxialverbinder 1 einen Außenleiter 2, der durch Zuschneiden und Rollen eines Metallbandes zu einem Zylinder gebildet wird, der an einer seiner Mantellinien 3 geschlitzt ist.
- An der (in Bezug auf die Zeichnung) unteren Grundfläche 4 des Zylinders erstrecken sich zwei Montagefahnen 5 rechtwinklig zur Achse dieses Zylinders nach außen.
- An der oberen Grundfläche 6 des Zylinders erstrecken sich zwei Kontaktfahnen 7 in einer Richtung schräg in Bezug auf die Achse des Zylinders, ebenfalls nach außen.
- Jede Kontaktfahne 7 endet in einer ebenen Anlagezone 8 in der Form eines zum Zylinder koaxialen Ringabschnitts, die im wesentlichen rechtwinklig zur Achse des Zylinders ist.
- Es ist zu bemerken, daß jede Montagefahne 5 die Projektion einer der Kontaktfahnen 7 längs der Achse des Zylinders ist.
- Der Verbinder 1 weist auch einen Innenleiter 9 auf, der ein streifenförmiges Band ("strip line") ist, das an jedem seiner Enden umgebogen ist, um einerseits eine Montagefahne 10 zu bilden, die sich rechtwinklig zur Achse des Zylinders erstreckt, und andererseits eine geneigte Kontaktfahne 11, die in einer Anlagezone 12 ähnlich derjenigen der Kontaktfahnen des Außenleiters endet.
- Der mittlere Teil des Innenleiters 9 ist in einen rohrförmigen Isolator 13 eingebettet, der durch Anformen um diesen mittleren Teil herum ausgebildet worden ist und dann zusammen mit dem Innenleiter 9 in das Innere des Außenleiters 2 eingesteckt worden ist.
- Das Einführen des Isolators in den Außenleiter kann auf zwei unterschiedliche Weisen geschehen.
- Man kann einerseits die gegenüberliegenden Seitenränder des Schlitzes 3 des Außenleiters unter elastischer Verformung desselben auseinanderbiegen, um den Isolator und den Innenleiter axial einzuführen, wobei die Montagefahne 10 und die Kontaktfahne 11 des Innenleiters sich auf der Vertikalen des so vergrößerten Schlitzes 3 befinden.
- Man kann andererseits den Isolator vor dem Umbiegen wenigstens einer der Kontakt- und Montagefahnen des Innenleiters axial in den Außenleiter einführen und dann diese Fahne umbiegen, nachdem der Isolator in den Außenleiter eingesetzt worden ist.
- Der Isolator ist in dem Außenleiter axial durch Verrastung gehalten, mit Hilfe geeigneter Ausschnitte (in Fig. 1 und 2 nicht gezeigt), die in der Wand des Außenleiters ausgebildet sind, wie mit Bezug auf Fig. 3 bis 5 beschrieben werden wird.
- Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, sind die Montagefahnen 5, 10 an Leiterbahnen einer ersten gedruckten Schaltungskarte 14 angelötet, während die Kontaktfahnen 7, 11 einer zweiten, zu der ersten parallelen gedruckten Schaltungskarte 15 zugewandt sind.
- Da die Montagefahnen 5 des Außenleiters 2 gegenüber der Achse des Zylinders in der Richtung entgegengesetzt zur Montagefahne 10 des Innenleiters versetzt sind, bilden sie mit dieser Montagefahne des Innenleiters ein stützendes Dreieck, dessen Schwerpunkt im wesentlichen der Projektion des Schwerpunktes des Verbinders längs der Achse des Zylinders entspricht.
- Mit anderen Worten, diese Anordnung der Montagefahnen garantiert, daß jede von Ihnen geeignet an der ersten gedruckten Schaltungskarte anliegt.
- Dieselbe Anordnung der Kontaktfahnen 7, 11 stellt auch sicher, daß jede von ihnen sich gegen die zweite gedruckte Schaltungskarte anlegen kann.
- Die Herstellung des elektrischen Kontakts zwischen den Kontaktfahnen 7, 11 und den Leiterbahnen der zweiten gedruckten Schaltungskarte 15 erfolgt durch Annäherung der beiden Karten gegeneinander und durch Niederdrücken der Kontaktfahnen 7, 11.
- In der Ausführungsform nach Fig. 3, 4 und 5, bei der Elemente, die mit den zuvor beschriebenen identisch sind, gleiche Bezugszeichen haben, ist der Außenleiter 2' im wesentlichen identisch mit dem zuvor beschriebenen Außenleiter, nur mit dem Unterschied, daß sein seitlicher Schlitz 3' größer ist, was das Ausmaß verringert, um das er deformiert werden muß, um das axiale Einführen des rohrförmigen Isolators 13' zu ermöglichen, der den Innenleiter umgibt.
- Außerdem hat der Außenleiter 2' an jedem Rand seines Schlitzes Harpunenstege 16, die aus der Dicke seiner Wand ausgestanzt und zum Inneren des Zylinders gerichtet sind, damit sie sich an einer Schulter 17 des rohrförmigen Isolators abstützen, der zu diesem Zweck Ausnehmungen gegenüberliegend zu den Harpunenstegen aufweist.
- Der rohrförmige Isolator 13' wird hier durch einfaches Formgießen gebildet und hat einen seitlichen Schlitz 18, der sich von einer seiner Mantellinien bis über seine Achse hinaus erstreckt.
- Der Schlitz 18 mündet außen in eine Abfasung 19, die das Eindrücken des Innenleiters 9 mit seinen gekrümmten Enden ermöglicht, die die Montagefahne 10 und die Kontaktfahne 11 bilden.
- Der Innenleiter 9 weist in seinem mittleren Teil ein oder mehrere Wülste 20 auf, die von der den Montage- und Kontaktfahnen entgegengesetzten Seite vorspringen.
- Die Breite des Schlitzes des rorhförmigen Isolators ist größer als die Dicke des Bandes, das den Innenleiter bildet, aber kleiner als die Gesamtdicke dieses Innenleiters einschließlich der Wülste. Die Wülste 20 fixieren den Innenleiter in dem Isolator.
- Die Wirkungsweise des Verbinders nach Fig. 3, 4 und 5 ist mit derjenigen des Verbinders nach Fig. 2 identisch.
- In Fig. 6 ist ein Innenleiter 9' gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung gezeigt.
- Dieser Innenleiter hat einen aufgerollten mittleren Teil 22, der ihm eine zylindrische Gestalt gibt.
- Diese zylindrische Form hat mehrere Vorteile.
- Zunächst ist die günstiger für die Bildung einer Koaxialleitung.
- Außerdem versteift sie den mittleren Teil des Innenleiters, mit der Folge, daß dieser mittlere Teil daran gehindert wird, sich unter dem auf die zweite gedruckte Schaltungskarte ausgeübten Druck zu biegen. Das führt dazu, daß die einzigen Kräfte, die der Innenleiter auf seine Montagefahne übertragen kann, senkrecht auf den Ebenen der gedruckten Schaltungskarten stehen, was die Lötstelle dieser Montagefahne gegen Querkräfte schützt, die für ihre Langlebigkeit schädlich wären.
- Bei den vorstehenden Ausführungsformen wird der mittlere Teil des Innenleiters durch den Isolator parallel zur Achse des Zylinders gehalten.
- Bei der in Fig. 7 und 8 gezeigten Ausführungsform hat der Verbinder 2' nach innen gekrümmte Kontaktfahnen 7" und 11", wodurch der Gesamt- Platzbedarf des Verbinders begrenzt wird, der im übrigen mit demjenigen nach Fig. 3 bis 5 identisch ist.
- In einer nicht gezeigten Variante könnte der Verbinder Montagefahnen aufweisen, die wie die Kontaktfahnen 7' und 11' nach Fig. 7 und 8 ausgebildet sind. In diesem Fall würde der Verbinder durch ein von den Fahnen verschiedenes mechanisches Mittel zwischen den beiden Karten gehalten, wobei sämtliche seiner Fahnen nur durch einfache Druckausübung mit den Leiterbahnen der Karten verbunden wären.
- Es versteht sich, daß die soeben beschriebenen Ausführungsformen keinerlei beschränkenden Charakter haben und alle wünschenswerten Abwandlungen erfahren können, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Claims (15)
1. Koaxialverbinder für zwei gedruckte Schaltungskarten (14, 15), dadurch
gekennzeichnet, daß er aufweist:
- einen zylindrischen Außenleiter (2, 2'), der an einer ersten (4) seiner zwei
Grundflächen wenigstens eine Montagefahne (5) hat, die dazu bestimmt ist, mit
einer Leiterbahn der ersten gedruckten Schaltungskarte (14) in elektrischen
Kontakt zu kommen, und der an seiner zweiten Grundfläche (6) wenigstens eine
Kontaktfahne (7) hat, die dazu bestimmt ist, mit einer Leiterbahn einer zweiten
gedruckten Schaltungskarte (15) in elektrischen Kontakt zu kommen,
- einen rohrförmigen Isolator (13, 13'), der im Inneren des Außenleiters
aufgenommen ist und in dem ein von einer Grundfläche des Außenleiters zur anderen
durchgehender Kanal ausgebildet ist, und
- einen Innenleiter (9, 9"), der in dem durchgehenden Kanal des rohrförmigen
Isolators aufgenommen ist und der, auf der Seite der ersten Grundfläche des
Außenleiters über den rohrförmigen Isolator überstehend, eine Montagefahne
(10) aufweist, die dazu bestimmt ist, mit einer Leiterbahn der ersten gedruckten
Schaltungskarte (14) in elektrischen Kontakt zu kommen, und der, auf der Seite
der zweiten Grundfläche des Außenleiters über den rohrförmigen Isolator
überstehend, eine Kontaktfahne (11) aufweist, die dazu bestimmt ist, mit einer
Leiterbahn der zweiten gedruckten Schaltungskarte (15) in elektrischen Kontakt zu
kommen.
2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Montage-
und/oder Kontaktfahnen an den Leiterbahnen der Karten befestigt oder gegen
diese angedrückt sind.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktfahnen (7, 11) als elastisch verformbare Zungen ausgebildet sind, die in
einer Richtung schräg zur Ebene der beiden gedruckten Schaltungskarten (14,
15) von dem Leiter (2, 2', 9, 9") ausgehen und in einer Anlagezone (8, 12) enden,
die im wesentlichen zur Ebene der beiden gedruckten Schaltungskarten parallel
ist, wobei die Kontaktfahnen sich mit dieser Anlagezone gegen die zweite
gedruckte Schaltungskarte (15) anlegen.
4. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Montagefahnen (5, 10) an der ersten gedruckten Schaltungskarte (14)
befestigt sind durch Löten oder Schweißen an der Oberfläche der gedruckten
Schaltungskarte oder durch Löten oder Schweißen in metallisierten Löchern dieser
letzteren oder durch kraftschlüssiges Einstecken in metallisierte Löcher mit
Hilfe von Druck-Paßstiften.
5. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Außenleiter (2, 2') in einem Stück durch Ausschneiden und Rollen eines
Metallbleches hergestellt ist
6. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Innenleiter (9, 9") durch ein an beiden Enden umgebogenes Metallband
gebildet wird, wobei die umgebogenen Teile die Kontaktfahne (11) und die
Montagefahne (10) des Innenleiters bilden.
7. Verbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
durchgehende Kanal des rohrförmigen Isolators zum Zweck der Impedanzanpassung der
koaxialen Verbindungsleitung exzentrisch in bezug auf den Außenleiter
angeordnet ist.
8. Verbinder nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das den
Innenleiter (9") bildende Band in seinem zwischen der Kontaktfahne (11) und
der Montagefahne (10) liegenden mittleren Teil derart gerollt ist, daß es einen
rohrförmigen Innenleiter bildet.
9. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der rohrförmige Isolator (13, 13') durch einfaches Formen hergestellt und mit
den Innen- und Außenleitern zusammengebaut ist.
10. Verbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolator (13')
einen seitlichen Schlitz (18) aufweist, der seinen durchgehenden Kanal mit einer
seiner Mantellinien verbindet und das Einführen des Innenleiters (9) durch eine
radiale Translationsbewegung ermöglicht.
11. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der rohrförmige Isolator (13) durch Umgießen des Innenleiters (9) gebildet ist.
12. Verbinder nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der rohrförmige Isolator mit oder ohne Innenleiter in den Außenleiter
eingesetzt ist, wo er durch Verrastung gehalten wird.
13. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der rohrförmige Isolator an den Innenleiter und den Außenleiter angeformt ist,
die im Formwerkzeug geeignet relativ zueinander positioniert worden sind.
14. Verbinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen mit
dem Anformen an die Innen- und Außenleiter eine isolierende Hülle gebildet
wird, die die Außenwand des Außenleiters bedeckt.
15. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der rohrförmige Isolator (13, 13') auf der Seite der zweiten Grundfläche (6)
des Außenleiters eine ebene Oberfläche aufweist, die eine Ansatzfläche für
Saugdüsen einer Handhabungsvorrichtung zum Aufheben und Absetzen bildet.
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