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DE609311C - Staffelblattei in Buchform - Google Patents

Staffelblattei in Buchform

Info

Publication number
DE609311C
DE609311C DEF74780D DEF0074780D DE609311C DE 609311 C DE609311 C DE 609311C DE F74780 D DEF74780 D DE F74780D DE F0074780 D DEF0074780 D DE F0074780D DE 609311 C DE609311 C DE 609311C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
book
holes
pins
sheets
easel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF74780D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF74780D priority Critical patent/DE609311C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE609311C publication Critical patent/DE609311C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/28Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two staggered sections

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Staffelblattei in Buchform Die Erfindung bezieht sich auf eine Staffelblattei in Buchform, deren je eine Gruppe von Aufreihstiften für die Blätter aufweisende Rückenhälften in Richtung der Achse des sie verbindenden Scharniers gegeneinander verschiebbar sind. Bei den bekannten Staffelblatteien dieser Art sind die beiden Gruppen von Aufreihstiften und dementsprechend auch die zu ihrem Eingriff dienenden Löcher an den losen Buchblättern in einer Reihe angeordnet. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die zwecks Ausfüllens von Lücken oder zwecks Schaffens von Leerstellen für neue Blätter notwendige Verschiebung der beiden Hälften des Buchrückens nur nach einer Richtung, nämlich nur dahin erfolgen kann, wo der Abstand der zu verschiedenen Buchhälften gehörigen Stifte besonders groß gehalten ist. Nach der anderen Richtung ist dagegen eine Verschiebung nicht möglich, weil dabei die Stifte der einen Buchhälfte an die Stifte der anderen Hälfte anstoßen. Wollte man bei Anordnung beider Stiftegruppen in einer Reihe eine Verschiebung nach beiden Richtungen ermöglichen, dann müßten die Aufreihstifte überall in so großen Abständen angeordnet werden, daß die Stifte bei der Verschiebung der Buchhälften nicht aneinanderstoßen können. Dadurch würde aber die Zahl der Stifte und damit die Zahl der Stellen, an welchen die Blätter gehalten werden, unerwünscht klein, so daß die Beanspruchung der Blätter an den wenigen Eingriffstellen unzulässig groß würde. Dieser Nachteil ist bei der den Erfindungsgegenstand bildenden Staffelblattei vermieden Gemäß der Erfindung sind die an beiden Hälften des Buchrückens angeordneten Gruppen von Aufreihstiften je in einer anderen Reihe angeordnet, während die Buchblätter je zwei Reihen von Löchern zum Eingriff der Aufreihstifte aufweisen. Dadurch wird erreicht, daß bei der Verschiebung der 'beiden Buchhälften gegeneinander die Stifte der einen Hälfte unter denjenigen der anderen Buchhälfte hinweggehen können, so daß ein Aneinanderstoßen nicht mehr vorkommen kann. Damit ist die Möglichkeit gegeben, die beiden Buchhälften wahlweise in der einen oder anderen Richtung gegeneinander zu verschieben, also beispielsweise die linke Buchhälfte gegenüber der rechten Hälfte nicht nur, wie bisher, nach unten, sondern auch nach oben zu verschieben, was die Verlegung der Buchblätter zwecks Ausfüllens von Lücken oder Schaffens von Zwischenräumen für neu einzusetzende Blätter wesentlich erleichtert. Trotz der Möglichkeit der gegenseitigen Verschiebung der Buchhälften in zwei Richtungen braucht aber die Zahl der Stifte nicht verringert zu werden, vielmehr können mindestens ebenso viele Stifte verwendet werden wie bei den bekannten Büchern, deren Buchhälften nur in einer Richtung gegeneinander verschiebbar sind. Ja es ergibt sich aus der Anordnung der Stifte und Löcher in zwei Reihen sogar der Vorteil, daß man ungeachtet der weitgehenden Verschiebungsmöglichkeit die Zahl der Aufreihstifte im Vergleich zu den bisherigen Staffelblatteien vergrößern kann. Da die Stifte der einen Buchhälfte unter denjenigen der anderen Hälfte hergehen können, ist es nämlich nicht mehr notwendig, bei der Anordnung der Stifte auf die Verschiebbarkeit der Buchhälften Rücksicht zu nehmen. Die übliche und auch in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Anordnung der Stifte in abwechselnd kleineren und größeren Abständen kann also ohne weiteres dahin abgeändert werden, daß die Stifte in gleichen Abständen angeordnet sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Zahl der Stifte zu erhöhen, beispielsweise auf das Doppelte der Stiftezahl bei den bisherigen Staffelblatteien. Mit der Vergrößerung der Zahl der Stifte ist natürlich eine Vergrößerung der Eingriffstellen bei jedem Buchblatt vorhanden, so daß die Beanspruchung auf eine größere Zahl von Stellen verteilt wird, was eine Entlastung der einzelnen- Eingriffstellen und damit eine Schonung der Blätter sowie eine Verlängerung der Lebensdauer bedeutet.
  • Daneben hat die Anordnung der Aufreihstifte und der Eingrifflöcher in zwei Reihen noch den Vorteil, daß bei der am meisten stattfindenden Verschiebung der Blätter um eine Lochteilung die Stifte in solche Löcher kommen, die bei der vorherigen Stellung der Blätter noch unbenutzt waren. Es findet also ein vollständiger Wechsel der Eingriffstellen statt, so daß die Stifte in frische, d. h. an ihren Rändern noch nicht angegriffene Löcher eintreten, was ebenfalls zur Erhöhung der Haltbarkeit und Lebensdauer der Blätter beiträgt.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß man den Abstand der Aufreihstifte größer macht als die Teilung der Aufreihlöcher an den Buchblättern. Beispielsweise kann der kleinste Abstand der Aufreihstifte gleich der anderthalbfachen Lochteilung sein. An den Blättern werden dann die Löcher der einen Reihe gegenüber den Löchern der anderen Reihe versetzt, und zwar beispielsweise um die halbe Lochteilung. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Löcher in den Buchblättern weiter auseinander liegen als bisher, so daß also zwischen den Löchern mehr Fleisch ist und dadurch ein Ausreißen des gelochten Blattrandes nicht so leicht vorkommen kann. -Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen Fig. z eine Ansicht der aufgeschlagenen Staffelblattei vom unteren Stirnende her und Fig. 2 eine Draufsicht.
  • a und b sind die beiden Seitenwände eines um ein Scharnier c aufklappbaren Buchrückens und d, f die an den Seitenwänden a, b angelenkten Buchdeckel. Der Buchrücken enthält die Aufreihstifte g, A für die in der Höhenrichtung des Buches gestaffelten losen Buchblätter i und die zwischen den Blätterstaffeln liegenden Trenn- oder Leitblätter k. Die Stifte g, la befinden sich abwechselnd an der einen und anderen Rückenseitenwand a und b, wobei immer ein Stift der einen Wand und ein Stift der anderen Wand verhältnismäßig nahe beieinander stehen, während zwischen den so gebildeten Stiftpaaren größere Lücken vorhanden sind. Die vorzugsweise bogenförmig gekrümmten Stifte g', la haben eine solche Länge, daß sie bei geschlossenem Rücken von der einen Seitenwand zur anderen Seitenwand reichen und je mit ihren abgerundeten oder kegelig gestalteten freien Enden in Löcher oder Vertiefungen der gegenüberliegenden Rückenseitenwand eintreten.
  • Der Buchrücken a, b kann durch Aufklappen um die Achse des Scharniers c in bekannter Weise geöffnet werden, und zwar sowohl teilweise, nämlich so weit, daß dieAufreihstifte g, A sich nur noch mit den Enden übergreifen, als auch vollständig, nämlich so weit, daß die Stifte voneinander entfernt sind. Die erste teilweise Offenstellung wird benutzt, wenn die auf den Aufreihstiften gehaltenen Blätter nach oben oder unten verschoben werden sollen, um Lücken zum Einsetzen neuer Blätter zu schaffen oder durch Entfernen von Blättern entstandene Lücken zu schließen. Die zweite vollständige Offenstellung wird dann benutzt, wenn Blätter eingesetzt oder entfernt werden. Bekannte, auf der Zeichnung nicht sichtbare Verriegelungsvorrichtungen haltert den Buchrücken in seinen verschiedenen Stellungen fest. Die beiden Hälften des Buchrückens sind in Richtung der Scharnierachse auf dieser gegeneinander verschiebbar, und zwar so, daß jede Buchhälfte gegenüber der anderen sowohl nach oben als auch nach unten verschoben werden bann. Diese Verschiebung dient zum Ausfüllen von Lücken oder zum Schaffen von Lücken in den Blätterstaffeln.
  • Bei der Staffelblattei nach der Erfindung sind die an der einen und anderen Seitenwand a und b des Buchrückens vorgesehenen Aufreihstifte g, 1a auf verschiedenen Zylindermänteln angeordnet, sie liegen also je in einer anderen Reihe. In Übereinstimmung damit sind die Buchblätter i und die Trennblätter k an ihrem Befestigungsrand mit zwei Reihen von Löchern m, n zum Eingriff der Aufreihstifte versehen. Diese beiden Lochreihen sind um den halben Lochabstand oder die halbe Lochteilung gegeneinander versetzt, so daß die Löcher na der einen Reihe mit Bezug auf die Löchern der anderen Reihe auf- Lücke stehen. Der Abstand der beiden Stifte eines jeden Paares von nahe beieinanderstehenden Stiften g, h weicht dabei von der Lochteilung ab, und.zwar ist er gleich der anderthalbfachen Lochteilung gewählt. Die an der einen Seitenwand, z. B. a, sitzenden Stifte g greifen in die Löcher m der dem freien Blattrand zunächst liegenden Reihe, die an der anderen Seitenwand, z. B. b, sitzenden Stifte h dagegen in die Löcher n der vom freien Blattrand weiter entfernten Reihe ein, wobei die Eingriffstellen in diagonaler Richtung gegeneinander versetzt sind. Da der Abstand der einander nahe benachbarten Aufreihstifte g, 7z das Anderthalbfache der Lochteilung beträgt, so findet an keiner Stelle ein Eingriff von Stiften in einander unmittelbar benachbarte Löcher statt, vielmehr wird auch dort, wo je zwei Stifte nahe beieinander liegen, zwischen den Eingriffstellen ein Loch jeder Reihe übersprungen. Bei einer Verschiebung der Blätter um eine Lochteilung kommen stets die Aufreihstifte g und h beider Rückenseitenwände a, b zum Eingriff in Löcher, die bei der vorherigen Stellung der Blätter nicht benutzt waren, so daß ein vollständiger Wechsel der Löcher stattfindet. Infolge der Anordnung der Aufreihstifte und Eingrifflöcher in zwei Reihen ist es möglich, die beiden Buchhälften unbehindert wahlweise in der einen oder anderen Richtung zu verschieben, was die Handhabung des Buches beim Auswechseln von Blättern bzw. beim Schließen von Lücken und bei der Schaffung von Lücken für neue Blätter wesentlich erleichtert.
  • Natürlich sind im Rahmen der Erfindung Abänderungen des gezeichneten Beispiels möglich. 1. B. könnte die Gesamtzahl der Aufreihstifte g, h. anders gewählt werden als im Beispiel und ferner könnten die losen Buchblätter statt nur am einen Rand auch an beiden Seitenrändern je zwei Reihen von Löchern aufweisen, um die Blätter zwecks Benutzung ihrer Rückseite in umgekehrter Stellung im Buch anbringen zu können. Statt daß die Löcher der beiden Lochreihen 7n, n gegeneinander versetzt sind, könnten ihre Löcher auch auf gleicher Höhe liegen. In diesem Falle wird der Mindestabstand der Stifte vorzugsweise gleich der doppelten Lochteilung gewählt. Statt wie gezeichnet abwechselnd in kleineren und größeren Abständen könnten die Aufreihstifte auch sämtlich in gleichen Abständen -angeordnet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Staffelblattei in Buchform, deren je eine Gruppe von Aufreihstiften für die Blätter aufweisende Rückenhälften in Richtung des sie verbindenden Scharniers gegeneinander verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die an den beiden Hälften (a und b) des Buchrückens angeordneten Gruppen von Aufreihstiften (g und h) je in einer anderen Reihe angeordnet sind und die Buchblätter (i) je zwei Reihen von Löchern (m und n) zum Eingriff der Aufreihstifte aufweisen.
  2. 2. Staffelblattei in Buchform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Aufreihstifte (g und h) größer als die Teilung der Aufreihlöcher an den Buchblättern ist.
  3. 3. Staffelblattei in Buchform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Blättern (i.) die Löcher der einen Reihe um die halbe Lochteilung gegenüber den Löchern der anderen Reihe versetzt sind und dabei der kleinste Abstand der Aufreihstifte (g und h) gleich der anderthalbfachen Teilung der Aufreihlöcher ist. -
DEF74780D 1933-01-05 1933-01-05 Staffelblattei in Buchform Expired DE609311C (de)

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DE609311C true DE609311C (de) 1935-02-13

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DE (1) DE609311C (de)

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