DE607546C - Elastisches Rad fuer Schienenfahrzeuge mit auf der Schiene laufender Gummibandage - Google Patents
Elastisches Rad fuer Schienenfahrzeuge mit auf der Schiene laufender GummibandageInfo
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- DE607546C DE607546C DEC47503D DEC0047503D DE607546C DE 607546 C DE607546 C DE 607546C DE C47503 D DEC47503 D DE C47503D DE C0047503 D DEC0047503 D DE C0047503D DE 607546 C DE607546 C DE 607546C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B17/00—Wheels characterised by rail-engaging elements
- B60B17/02—Wheels characterised by rail-engaging elements with elastic tyres
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
Es ist bereits versucht worden, Schienenräder mit elastischer Lauffläche bzw. mit
elastischen Einlagen* oder beides kombiniert herzustellen. Besonders wurde versucht, die
Bandage des Schienenrades aus Gummi, Fiber oder sonstigen reibungserhöhenden Materialien
herzustellen, jedoch sind bei normalen Schienenfahrzeugen die Belastungen derart hoch, daß sich derartige Materialien
im allgemeinen nicht verwenden lassen.
Insbesondere ist es nicht möglich gewesen, den Spurkranz aus anderem Material als Metall
zu verwenden, so daß durch den Spurkranz immer noch ein metallischer Kontakt zwischen Schiene und dem Radkörper hergestellt
wurde. . ■
Auch die Verwendung von Luftreifen für Schienenräder, bei denen der Spurkranz aus
Metall ebenfalls verblieb und ein genaues
ao Einhalten des Luftdruckes notwendig war sowie Schwierigkeiten beim Platzen des· Reifens
u. dgl. auftraten, hat zu der Erfindung geführt, einen Belag zu schaffen, der unter
Beibehaltung der Vorteile bezüglich des Reibungskoefnzienten
die bislang aufgetretenen Nachteile nicht aufwies.
Die Erfindung betrifft ein elastisches Rad für Schienenfahrzeuge mit auf der Schiene
laufender Gummibandage, bei welchem der Spurkranz mit einem in der Gummibandage einvulkanisierten, konzentrisch zur Drehachse
liegenden Tragring verbunden ist und die Gummibandage mit ihrer inneren Umfangsfläche
auf einem zwecks leichteren Vorspannens des Gummis in bekannter Art mehrfach geschlitzten Metallring aufvulkanisiert
ist. Der Spurkranz ist zwecks Abführung der von dem Gummi auf den Tragring-des
Spurkranzes übergehenden Wärme auf der vom Schienenkopf abgewandten Seite mit radialen Kühlrippen versehen.
Die Neuerung hat den Vorteil, daß der Spurkranz keinerlei metallischen Kontakt mit
dem Radkörper hat, wodurch die unangenehmen Geräusche, die durch das Reiben des Spurkranzes an dem Schienenkörper entstehen,
nur noch im geringen Maße auftreten können, sowie der elastische Gummivollreifen
unterteilt ist und der Tragring des Spurkranzes sich in diese Unterteilungsfläche
hineinschiebt. Dadurch ist eine Wärmeanreicherung im Zentrum des Gummivollreifens
nicht mehr möglich, weil durch die Kühlrippen eine intensive Wärmeableitung von innen nach außen erfolgt. Der innerhalb des
Tragringes angebrachte Gummiring ist mit einem geteilten Metallfutter versehen, mit
dessen Hilfe man ohne Vorhandensein sorgfältiger Passungen leichtes Montieren und
völliges Festsitzen des Gummibezuges auf dem Radkörper erreicht.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
Der Tragring α hat eine Gummiauflage b, die aus einer besonders tragfähigen Qualität
besteht, die in ihrem inneren Aufbau möglichst wärmebeständig ist und eine hohe Reibfestigkeit
aufweist. Die Stärke dieser Auf-
lage b kann entsprechend den aufzunehmenden Lasten variiert und dem Schienenunterbau
weitgehend angepaßt werden. Stärken von mehr als 30 bis 40 mm werden kaum in Frage kommen. Die geringe Stärke ist für
die Abführung der Wärme wesentlich.
Auf die Innenseite des Tragringes α ist eine Gummizwischenlage c vulkanisiert, » die
wiederum einen dünnen Metallring d trägt und mit demselben zusammenvulkanisiert sein
kann. Der Metallring d hat den Zweck, den kompletten Reifen, bestehend aus a, b und c,
bequem aufziehen zu können; und aus diesem Grunde ist derselbe einmal oder mehrere
Male unterteilt. Der innere Metallring d kann auch fehlen, jedoch muß alsdann bei
dem Aufziehen des Reifens dafür Sorge getragen werden, daß beiderseits eine Sicherung
angebracht wird, die ein Ablaufen des Reifens verhindert.
e stellt einen an sich glatten Felgenkranz des Radkörpers f dar und ist mit demselben
verschweißt oder vernietet. Der Felgenkranz e hat auf der einen Seite zweckmäßig
eine Bordseite g, während auf der gegenüberliegenden Seite eine Sicherung in an sich bekannter
Weise angebracht werden kann, um ein Ablaufen des Rades zu verhindern. Die Sicherung kann aus einem Spannring oder
kleinen Krampen oder Schräubchen h bestehen. Wesentlich ist, daß die Stärke des
Gummiringes c verhältnismäßig gering ist, da diese Gummilage möglichst wenig Eigenbewegung
unter dem Wechsel der Druckbelastung ausführen und vor allen Dingen die axialen Kräfte, die den Spurkranz treffen,
aufnehmen soll. Die Gummilage c hat ferner den Zweck, den Tragring α gegen metallische
Berührung mit dem Radkörper zu isolieren und einen elastischen Aufpreßsitz zu erzielen,
der infolge der Spannungen des Gummis im Laufe der Beanspruchungen nicht locker werden
kann. Die auftretende Wärme in den Gummiteilen b und c wird sowohl durch die
Metallischen des Radkörpers e, f als auch durch den Tragring α abgeleitet, der mit
einem Spurkranz versehen ist. Um die Kühlung des Gummis, die sehr wichtig ist, noch
zu vergrößern, kann der Spurkranz mit Kühlrippen i versehen sein, wodurch bei dem
Umlaufen des Rades erhöhte Luftwirbel erzeugt werden und die Kühlung dadurch noch
wirksamer gestaltet wird.
Claims (2)
1. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge mit auf der Schiene laufender
Gummibandage, dadurch gekennzeichnet, daß der Spurkranz mit einem in der Gummibandage einvulkanisierten, konzentrisch
zur Drehachse liegenden Tragring verbunden ist und die Gummibandage mit ihrer inneren Umfangsfläche auf einem
zwecks leichteren Vorspannens des Gummis in bekannter Art mehrfach geschlitzten Metallring aufvulkanisiert ist.
2. Elastisches Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spurkranz
zwecks Abführung der von dem Gummi auf den Tragring des Spurkranzes übergehenden Wärme auf der vom Schienenkopf
abgewandten Seite mit radialen Kühlrippen versehen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC47503D DE607546C (de) | 1933-02-11 | 1933-02-11 | Elastisches Rad fuer Schienenfahrzeuge mit auf der Schiene laufender Gummibandage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC47503D DE607546C (de) | 1933-02-11 | 1933-02-11 | Elastisches Rad fuer Schienenfahrzeuge mit auf der Schiene laufender Gummibandage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE607546C true DE607546C (de) | 1935-01-02 |
Family
ID=7026574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC47503D Expired DE607546C (de) | 1933-02-11 | 1933-02-11 | Elastisches Rad fuer Schienenfahrzeuge mit auf der Schiene laufender Gummibandage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE607546C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE868443C (de) * | 1950-12-06 | 1953-02-26 | Gussstahlwerk Bochumer Ver Ag | Scheibenrad fuer Eisenbahnfahrzeuge |
-
1933
- 1933-02-11 DE DEC47503D patent/DE607546C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE868443C (de) * | 1950-12-06 | 1953-02-26 | Gussstahlwerk Bochumer Ver Ag | Scheibenrad fuer Eisenbahnfahrzeuge |
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