DE591870C - Uhr mit einem aus zwei Halbschalen bestehenden Schutzgehaeuse - Google Patents
Uhr mit einem aus zwei Halbschalen bestehenden SchutzgehaeuseInfo
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- DE591870C DE591870C DEF74616D DEF0074616D DE591870C DE 591870 C DE591870 C DE 591870C DE F74616 D DEF74616 D DE F74616D DE F0074616 D DEF0074616 D DE F0074616D DE 591870 C DE591870 C DE 591870C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B5/00—Automatic winding up
- G04B5/002—Automatic winding up by moving of parts of the clockwork which are not primarily for winding up
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Description
- Uhr mit einem aus zwei Halbschalen bestehenden Schutzgehäuse Die Erfindung betrifft eine Uhr mit einem aus zwei Halbschalen bestehenden Schutzgehäuse, dessen Halbschalen längs einer Kante aneinandergelenkt sind. Es bestehen Uhren dieser Art, bei denen die eine Halbschale inwendig mit einer Zahnstange versehen ist, auf welcher die Aufziehkrone bei den Offnungs- und Schließbewegungen der Halbschalen abrollt. Hierdurch wird der Aufzug der Uhr bewirkt. Es ist anderseits insbesondere bei Armbanduhren bekannt, den Aufzug durch zwei mit der Aufziehkrone kämmende, gegenläufige und an Schiebestücken befestigte Zahnstangen zu bewirken. Bei gleichzeitigem Einwirken auf beide Schiebestücke ist bei dieser Anordnung die Aufziehwelle von einseitigem Querdruck entlastet.
- Die Erfindung besteht rrun darin, daß bei einer Uhr der zuerst angeführten Art eine jede der beiden Halbschalen mit einer Zahn-Stange versehen ist, welche beiden Zahnstangen in der bekannten Art mit dem gleichen auf der Aufziehwelle .sitzenden Ritzel kämmen. Durch diese Maßnahme wird nämlich nicht nur eine Entlastung der Aufziehwelle von starken quergerichteten Beanspruchungen bei dem automatischen Aufzug erzielt, sondern außerdem die neue Wirkung, daß durch den Eingriff der Zahnstangen mit dem Ritzel die Stellung des Uhrwerkes mit Bezug auf die Halbschalen bei jedem Öffnungsgrade derselben festgelegt ist. Ein Unterschied dem Bekannten gegenüber besteht auch darin, daß die Zahnstangen mit dem Ritzel dauernd im Eingriff sind. Durch die auf dem Ritzel abrollenden Zahnstangen kann auch eine Verbesserung der gegenseitigen Führung zwischen den Halbschalen und dem Uhrwerk erreicht werden.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
- Die Fig. i ist eine Ansicht des Beispiels von hinten, teilweise im Schnitt.
- Die Fig. 2 ist ein Schnitt gemäß II-11 der Fig. i. ' Die Fig. 3 und ¢ zeigen eine Einzelheit im Schnitt gemäß III-III der Fig. 2 bzw. IV-IV der Fig. 3.
- Das dargestellte Beispiel in Form einer kleinen Standuhr umfaßt ein sektorförmiges Gestell 2, welches das Werk i trägt. Dieses Gestell ist in ein aus zwei um die Achse 1 drehbaren Halbschalen gebildetes Gehäuse eingeschlossen; die Halbschalen sind mittels Gelenklappen 3a bzw. 4a miteinander verbunden. Die Achse 7 durchdringt auch einen Gelenklappen 2a des Werkgestelles 2. Jede Halbschale ist mit einer Verzahnung 5 bzw. 6 in Kreisbogenform versehen, deren Mittelpunkt auf der Achse 7 gelegen ist. Das Werk trägt ein Zahnrad 8, dessen Achse der Achse 7 parallel ist und das über der Hinterseite des Werkes vorsteht und zwischen zwei Scheiben 9 angeordnet ist. Die Verzahnungen und 6 gehen zwischen diesen Scheiben durch und kämmen mit dem Rad 8 an zwei gegenüberliegenden Stellen desselben. Das Rad 8 ist frei auf einer Hülse 13 drehbar, welche auf die Welle 14 geschraubt ist. Auf dieser letzteren ist ein Rad io aufgekeilt, welches mit den beiden Federgehäusen ii und i#g, kämmt, die die Antriebsvorrichtung der Uhr bilden. Die Hülse 13 zeigt zwei der Länge nach verlaufende Ausnehmungen 16, in welchen als Klemmorgane Rollen 15 untergebracht sind. Die Hülse 13 zeigt weiter eine Versenkung i9, in welcher eine durch Ausschnitte 18 mit den Lagern für die Rollen 15 in Verbindung stehende kreisförmige Ringfeder 17 untergebracht ist. Die Feder 17 wirkt durch diese Ausschnitte hindurch auf die Rollen 15, um sie gegen den inneren Umfang des Rades 8 zu drücken. Das Ganze wirkt als Freilaufkupplung, d. h. im einen Drehsinn .der durch die Zahnstangen 5 und b hervorgerufenen Drehung des Rades 8 werden die Rollen 15 zwischen das Rad 8 und der Hülse 13 eingeklemmt und nehmen letztere und die Welle 14 mit, während im entgegengesetzten Sinne das Rad 8 auf der dann in Ruhe bleibenden Hülse 12 frei drehbar ist.
Claims (2)
- PATRNTANSPRÜCHR: i. Uhr mit einem aus zwei Halbschalen bestehenden Schutzgehäuse, dessen Halbschalen längs einer Kante aneinandergelenkt sind und durch ihre Schließ- bzw: Öffnungsbewegungen durch Zahnstange und Ritzel den Aufzug der Uhr bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder Halbschale (3, ¢) eine kreisbogenförmige Zahnstange (5, 6) fest verbunden ist, welche beiden Zahnstangen (5, 6) dauernd in an sich bekannter Weise auf das gleiche Ritzel (8) der Aufziehwelle (14) einwirken, so daß durch den Eingriff der Zahnstangen (5, 6) mit dem Ritzel (8) die Stellung des Uhrwerkes (i) mit Bezug auf die Halbschalen (3, 4) bei jedem Öffnungsgrade derselben festgelegt ist.
- 2. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ritzel (8) und der Aufziehwelle (14) ein lückenlos sperrendes Klemnvgesperre angebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH591870X | 1932-01-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE591870C true DE591870C (de) | 1934-01-29 |
Family
ID=4522195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF74616D Expired DE591870C (de) | 1932-01-25 | 1932-12-07 | Uhr mit einem aus zwei Halbschalen bestehenden Schutzgehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE591870C (de) |
-
1932
- 1932-12-07 DE DEF74616D patent/DE591870C/de not_active Expired
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