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DE59937C - Maschine zum Bekleben von Schachteln mit Streifen - Google Patents

Maschine zum Bekleben von Schachteln mit Streifen

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Publication number
DE59937C
DE59937C DENDAT59937D DE59937DA DE59937C DE 59937 C DE59937 C DE 59937C DE NDAT59937 D DENDAT59937 D DE NDAT59937D DE 59937D A DE59937D A DE 59937DA DE 59937 C DE59937 C DE 59937C
Authority
DE
Germany
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box
boxes
spindle
paper
paper strip
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT59937D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. PATUREAU Nr. 56 Rue de Lancry in Paris
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE59937C publication Critical patent/DE59937C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/62Uniting opposed surfaces or edges; Taping by adhesives
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    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
Vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an der durch Patent No. 56632 geschützten Maschine zum Bekleben von Pappschachteln, ' durch welche neben walzenförmigen auch ovale oder anders geformte Behälter beklebt werden können.
Beiliegende Zeichnungen stellen in Fig. 1 eine Seitenansicht, in Fig. 2 eine Vorderansicht, und in Fig. 3 einen Grundrifs der neuen Maschine dar. Fig. 4 und 5 zeigen in Seiten- und Vorderansicht eine Anordnung, um ovale oder anders gestaltete Pappschachteln mit Papier bekleben zu können. Fig. 6 und 7 sind weitere Einzelheiten der Maschine.
Die mit den vorliegenden Neuerungen versehene Maschine führt während ihres Ganges folgende Arbeiten aus: 1. Vorbereitung und Bekleisterung des aufzuleimenden Papiers, 2. Zuführung des aufzuleimenden Papierstreifens, 3. Abschneiden des Papierstreifens auf eine dem Umfange der Schachteln entsprechende Länge, 4. Zuführung der Schachteln zur Spindel, 5. Aufschieben der Schachteln und Feststellen derselben auf der Spindel, 6. Aufkleben des Papierstreifens auf die Schachtel, 7. .Abnehmen der Schachteln von der Spindel nach der Beklebung und 8. Umschlagen des aufgeklebten Papierstreifens um den oberen Rand der Pappschachtel und Aufleimen des umgeschlagenen Papiers auf der Innenseite der Schachtel.
Die Papierbänder A und B sind auf die Walzen C und D gewickelt und gehen zunächst über die Führungsrollen 1 und 2, von hier laufen sie. über die Walze α und b, nehmen den nöthigen Kleister auf und gelangen an die Zuführung, nachdem sie durch die Walzen 3 und 4 zusammengeklebt sind. Die Kleisterwalzen α und b werden durch das Ueberlaufen der Bänder A und B in Umdrehung versetzt, wobei sie beständig Kleister aus den Behältern 5 und 6 entnehmen. Man braucht bei dieser Anordnung nur den Anfang der bekleisterten Papierstreifen zuzuführen und erhält einen beständigen doppelten Streifen, welcher mit dem zum Aufkleben auf die Schachteln nöthigen Kleister versehen ist.
Der durch die Walzen 3 und 4 zusammengeklebte doppelte Papierstreifen c geht zwischen den beiden gegeneinander geprefsten Walzen £r, Fig. i, hindurch, welche zeitweise durch das Räderpaar Δ unter Vermittelung des Hebels 7 in drehende Bewegung gesetzt werden. Der Hebel 7 erhält seine Bewegung durch eine Stange 8 unter Vermittelung eines Hebels 9, eine Stange 10, von einer Curvenscheibe 11 auf der Haupt- bezw. Antriebwelle U der Maschine. Die hin- und hergehende Bewegung des Hebels 7 wirkt auf die Bewegung der Walzen £■ infolge eines Gesperres (s. Fig. 3) nur in einem Sinne, und es folgt hieraus, dafs der doppelte Papierstreifen c absatzweise immer um ein Stück angezogen wird, welches dem Umfang einer Schachtel entspricht. Der
Streifen c läuft nach dem Verlassen der Walzen £· über Leitrollen α α, zwischen die beiden kleinen Druckwalzen e, welche von den ersten £■ in der Weise angetrieben werden, dafs sie eine gröfsere Geschwindigkeit als jene haben, damit der Papierstreifen c gespannt bleibt, welcher dabei über den Tisch β läuft, auf dem er' noch den Druck der Rolle γ erhält. Ferner wird der Streifen c zeitweise durch die Druckwalzen h und d gezogen, welche auf einem Schlitten J gelagert sind. Dieser Schlitten J wird durch eine Curvenscheibe j der Welle U in Bewegung gesetzt. Die Uebertragung der Bewegung der Curvenscheibe j geschieht durch die Stange s zunächst auf die Scheibe 48 und hierdurch auch auf deren Welle 47 und von dieser durch Kurbel 46, Stange 63 und Zahnsegment r auf den Schlitten J. Die obere der letztgenannten Druckwalzen, die Walze d kann sich heben und senken, um den Papierstreifen zum Vorziehen zu fassen und nach dem Vorziehen wieder loszulassen. Diese doppelte Bewegung wird der Walze d durch die Führungen K (s. Fig. ι und 3), auf welchen die Rollen k laufen, bei der hin - und hergehenden Bewegung des Schlittens J ertheilt, indem diese Führungen K durch Hebel 49, 50, 52 während der Bewegung des Schlittens J gehoben und gesenkt werden.
Ist der Papierstreifen c durch die Walzen d und h auf die dem Umfange der zu beklebenden Schachtel entsprechende Länge vorgezogen, so schneidet ihn die auf dem Schlitten p, Fig. 1 und 3, befestigte Scheere H dadurch ab, dafs diese rechtwinklig zu dem Papierstreifen c vorwärts bewegt wird. Der Schlitten ρ wird durch Hebel Q zur passenden Zeit durch eine auf der Arbeitswelle U sitzende Scheibe I, welche mit einer Curvenführung versehen ist bewegt. Die Scheere H wird durch eine feste Platte auf dem Schritten ρ und eine bewegliche Platte gebildet, die zu geeigneter Zeit mit Hülfe einer Curvenscheibe dl auf der Welle U angetrieben wird, und zwar durch die Hebel O und V der Welle 53, indem der Hebel V im geeigneten Augenblick gegen einen Hebel 54 stöfst, der seine Bewegung durch die Welle 55 auf den beweglichen Arm der Scheere H überträgt. Sobald die Scheere H den Papierstreifen c abgeschnitten hat, führt eine Blattfeder 56 den beweglichen Scheerenarm sofort wieder in seine ursprüngliche Lage zurück. Ein Hebel 120 steigt im Augenblick des Abschneidens nach' oben, drückt die Rolle 15 auf das Papier nieder und verhindert dieses dadurch am Zurückgehen. Die Bewegung des Hebels. 120 und damit auch der Rolle 1 5 erfolgt dadurch, dafs die Rolle 14 beim Abschneiden durch die Bewegung des Schlittens / auf das vordere, abwärts gebogene Ende 13 des Hebels 120 gelangt , wodurch sich das vordere Ende des Hebels entsprechend hebt, während das hintere Ende mit der Rolle 15 um ein entsprechendes Stück abwärts bewegt wird.
Die zu beklebenden Schachteln, welche mit der Hand in einen auf dem Schlitten F befestigten Behälter E gebracht werden (Fig. 2, 3 und 7) gelangen nach einander bei jeder Umdrehung der Welle U auf die Spindel G. Der Schlitten F wird durch die mit Curvenführung versehene, auf der Welle U sitzende Scheibe i bewegt und ist an der der Spindel G zugekehrten Seite mit Klauen / versehen, um den Schachteln die richtige Lage auf der Spindel G zu geben. Die Klauen / werden durch Stifte, welche in Führungsschlitze der an dem Cylinder q befestigten Platte η (s. Fig. 2, ■ 3 und 7) greifen, bei der Drehung des Cylinders q gegen einander verschoben. Die Drehung des Cylinders q geschieht bei der Vor- und Rückwärtsbewegung des Schlittens F, Fig. 2, vermittelst der an den Ständern 58 befestigten Führungsrolle 57, welche in eine schraubenförmige Führungsrinne 59 des Cylinders q .pafst. Die Spindel G kann sich nach Aufschieben einer Schachtel ausdehnen, d. h. ihren Durchmesser an ihrem einen Ende etwas vergröfsern, und zwar, wie aus Fig. 6 ersichtlich, vermittelst des Kegels L, welcher auf den durch Einschnitte federnden Theil 5 der Spindel durch die Spiralfeder R in der Richtung des Pfeiles χ einwirkt. Ein Kolben 16 an der im Schlitten F geführten Stange 17 stöfst die Schachteln gegen die Spindel G, und hält sie während der ganzen Zeit der Umdrehung und der Aufleimung des Streifens c fest, damit der Streifen sich regelmäfsig auf die Schachtel aufwickeln kann. Die Stange 17 erhält ihre Bewegung durch den Schlitten 18 von der auf Welle U sitzenden, mit Curvenführung versehenen Scheibe 19.
Ist die Schachtel auf die ausdehnbare Spindel G aufgesetzt, so rotirt sie mit dieser Spindel beständig. Die Spindel G erhält ihre Drehbewegung von der Antriebwelle U der Maschine durch die Räder T und t. Der Papierstreifen c, welcher in diesem Augenblicke durch die Walzen f vorgezogen wird, rollt sich, sobald er die Schachtel berührt, sofort auf dieselbe auf und wird dabei durch die beständig rotirende Bürste 20 fest auf die Schachtel aufgeklebt. Das Niederdrücken der Bürste 20 auf die Schachtel, und das Abheben der Bürste von der Schachtel nach dem Aufkleben und während des Aufsetzens einer neuen Schachtel auf die Spindel G wird durch Hebel 21 und Getriebe 22 von der auf Antriebwelle U sitzenden Curvenscheibe 23 bewirkt.
Wenn die Aufwickelung des Streifens c auf die Schachtel beendet ist, bewegt sich der
Kolben L rasch in der Richtung des Pfeilesy, Fig. 6. Hierdurch wird das vordere Ende S der Spindel auf seinen ursprünglichen kleineren Umfang zurückgeführt und die Schachtel von der Spindel G abgetrieben. Der Rückgang des Kolbens L wird durch Hebel O, Fig. 2 und 4, von der auf Welle U befestigten Curvenscheibe M aus hervorgerufen. Wenn der Kolben L auf den Boden der Schachtel trifft, um diese von der Spindel G abzustofsen, stöfst ein Finger 24 gegen den Bodenrand derSchachtel, um sicher das Abwerfen derselben ohne Beschädigung und nach passender Richtung zu bewerkstelligen. Der Finger 24, auf den drehbaren Armen 26 und 27. befestigt, wird durch Hebel 25 von dem Hebel O aus bewegt.
Die von der Spindel G abgeworfenen, mit dem Papierstreifen c beklebten Schachteln werden nun mit der Hand, mit dem Boden nach unten, in die Oeffnungen w der runden Scheibe 27 gebracht. Diese Scheibe 27 erhält durch die Curvenscheibe 28, den Hebel 29 und das Sperrrad 30 eine absatzweise Drehbewegung. Sobald sich nun die in den Oeffnungen w sitzende Schachtel genau über dem Receptor 33 befindet, hört zunächst die Drehbewegung der Scheibe 27 auf. Hierauf wird durch Curvenscheibe 32 und Hebel 60 die an dem unteren Ende des Receptors 33 angebrachte Membran 61 nach unten bewegt und dadurch eine Saugwirkung hervorgebracht, welche das Feststellen der Schachtel auf dem oberen Ende von 33 bewirkt. Der Receptor 33 wird hierauf durch die Reibungsrollen 34 und 35 in eine unterbrochene Drehbewegung versetzt, indem der Rand der Rolle 34 unterbrochen ist. Während sich der Receptor 33 mit der Schachtel dreht, wird von einer Curvenscheibe 36 ein Schlitten 37 bethätigt, welcher den Finger 38 in der Weise gegen das über den oberen Rand der Schachtel hervorstehende Papier stöfst, dafs letzteres über den oberen Rand der Schachtel nach dem Innern derselben umgeschlagen wird. Sobald der vorstehende Papierstreifen c vollständig nach innen umgeschlagen ist, bewirkt eine Curvenscheibe 39 die Bewegung des Winkelhebels 40, welcher die Abwärtsbewegung der Führungshülse 41 nach der auf dem Receptor 33 sitzenden Schachtel bewirkt. Hierauf wird der in Hülse 41 geführte Kolben 42 durch Winkelhebel 43 von der Curvenscheibe 45 aus, abwärts in das Innere der Schachtel bewegt und dadurch eine Kautschukmembran 62 an der Hülse 45 ausgedehnt, wodurch das Festkleben des umgeschlagenen Papiers auf die Innenseite der Schachtel erfolgt. Ist dies geschehen, so bewegt sich die Führungshülse 41 und der Kolben 42 wieder nach oben, die .Kautschukmembran 62 zieht sich zusammen, die nunmehr fertig beklebte Schachtel fällt bei der weiteren Drehung der Scheibe 27, sobald sie ihre Unterstützung durch den Receptor 33 verliert, aus ihrer Oeffnung w, und eine neue Schachtel gelangt wieder auf den Receptor 33 und unter die aus Führungshülse 41, Kolben 42 und Membran 62 gebildete Matrize.
Um die beschriebene Maschine auch zum Bekleben ovaler und anders gestalteter Schachteln verwenden zu können, wird an Stelle der runden Spindel G eine der Form der Schachtel entsprechend gestaltete Spindel V und die besondere aus Fig. 4 und 5 ersichtliche Einrichtung angewendet. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, kann durch den Hebel O, welcher durch die Curvenscheibe M das Abstofsen der Schachteln von der Spindel V veranlafst, auch ein Kegel u, welcher durch die Spiralfeder 64 gegen die Kegelfläche des Zahnrades 65 geprefst wird, ausgerückt werden. Mit der Ausrückung von u wird auch die Bewegung der Spindel V unterbrochen. Das Zahnrad 65 steht mit dem auf Antriebwelle U sitzenden Zahnrad 66 in Eingriff. Die Klaue stellt die Verbindung zwischen der Stange des ovalen und kegelförmigen Kolbens 68 und der Büchse des Kegels u her. Die Spindel V wird nach Ausrückung von. u durch den Bolzen 69 an dem Spindelkasten 70 stets in derselben Stellung erhalten. Das Abstofsen der Schachtel von der Spindel V geschieht in derselben Weise, wie oben beschrieben, und der durch die Feder R zurückbewegte Kolben 68 führt die Ausdehnung der Spindel V herbei, nachdem die Schachtel auf die während dieser Zeit stillstehende Spindel V in ihrer richtigen Stellung durch den Führungsschlitten F der Maschine gehoben ist. Danach beginnt sich die ovale Spindel wieder zu drehen, und bei dieser Drehung wird der Papierstreifen c auf die Schachtel aufgeklebt. Damit jedoch der Abstand zwischen der Schachtel und dem aufzuklebenden Papierstreifen einerseits und den Theilen zum Aufkleben andererseits stets gleich bleibt, wird die ovale Spindel V auf einem Schlitten ν angeordnet, der bei seiner Drehung der ovalen Schachtel eine ihrem Umfange entsprechende Elipsenbewegung ertheilt. Der Schlitten ν ist auf einer runden Scheibe 71 drehbar und an einer runden Scheibe 72 angelenkt, welche vermittelst der Rollen 73 auf einer durch Bolzen \ excentrisch an dem Spindelkasten 70 befestigten Reifen 74 läuft. Dadurch, dafs die excentrische Stellung des Reifens 74 zu der Drehspindel durch Verschieben der Schrauben % verändert werden kann, ist es möglich, jede ovale Schachtel eine ihrer Form entsprechende Bewegung bei ihrer Drehung beschreiben zu lassen.
Es ist selbstverständlich, dafs der runde Reifen 74 auch durch einen beliebig anders

Claims (1)

  1. gebogenen Reifen ersetzt und so die Bewegung einer beliebig gestalteten Schachtel auf einer entsprechenden Curve bewirkt werden kann.
    Pa ten τ-An sprüche:
    i. An der durch Patent No. 56632 geschützten Maschine in gleichzeitiger Anordnung:
    a) dermitRolle (15) versehene Hebel (1 20), welcher sich auf den Papierstreifen c in dem Augenblick des Abschneidens stützt, um eine rückgängige Bewegung des Streifens zu vermeiden;
    b) die drehbare Bürste (20), welche in passenden Zeiten den Papierstreifen (c) fest auf die Schachteln aufstreicht;
    c) der Finger (24), um die Schachteln von der Spindel (G) in passender Richtung abzustofsen;
    d) zum Umschlagen des Papierstreifens (c) um den oberen Rand der Schachtel und Festkleben im Innern eine mit Oeffnungen (ω) versehene, absatzweise drehbare Scheibe (27), über der ein mit Kautschukmembran (62) versehener Stempel (41) bei seinem Niedergang den vom Finger (38) in das Innere der Schachtel umgebogenen Papierrand gegen die Schachtel drückt, während der niedergehende Kolben (42) die Membran (62) gegen den umgegeschlagenen Papierstreifen (c) auf der Innenseite der Schachtel prefst und letzteren damit festdrückt.
    Um die durch das Haupt-Patent und vorstehend bezeichnete Maschine auch zum Bekleben ovaler oder anderer Schachteln verwenden zu können, der ausdehnbare, entprechend gestaltete Dorn (V) auf einem Schieber (v), welcher bei der Drehung der Spindel (G) durch den verstellbaren Ring (74) und Ring (72) derart bewegt wird, dafs der Umfang der zu beklebenden Schachtel von den den Papierstreifen zuführenden und aufklebenden Theilen stets gleich weit absteht, wodurch die letzteren wie bei dem Bekleben runder Schachteln wirken.
DENDAT59937D Maschine zum Bekleben von Schachteln mit Streifen Expired DE59937C (de)

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