DE59937C - Maschine zum Bekleben von Schachteln mit Streifen - Google Patents
Maschine zum Bekleben von Schachteln mit StreifenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
Vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an der durch Patent No. 56632 geschützten
Maschine zum Bekleben von Pappschachteln, ' durch welche neben walzenförmigen auch
ovale oder anders geformte Behälter beklebt werden können.
Beiliegende Zeichnungen stellen in Fig. 1
eine Seitenansicht, in Fig. 2 eine Vorderansicht, und in Fig. 3 einen Grundrifs der neuen Maschine
dar. Fig. 4 und 5 zeigen in Seiten- und Vorderansicht eine Anordnung, um ovale oder anders gestaltete Pappschachteln mit
Papier bekleben zu können. Fig. 6 und 7 sind weitere Einzelheiten der Maschine.
Die mit den vorliegenden Neuerungen versehene Maschine führt während ihres Ganges
folgende Arbeiten aus: 1. Vorbereitung und Bekleisterung des aufzuleimenden Papiers,
2. Zuführung des aufzuleimenden Papierstreifens, 3. Abschneiden des Papierstreifens
auf eine dem Umfange der Schachteln entsprechende Länge, 4. Zuführung der Schachteln zur Spindel, 5. Aufschieben der Schachteln
und Feststellen derselben auf der Spindel, 6. Aufkleben des Papierstreifens auf die
Schachtel, 7. .Abnehmen der Schachteln von der Spindel nach der Beklebung und 8. Umschlagen
des aufgeklebten Papierstreifens um den oberen Rand der Pappschachtel und Aufleimen
des umgeschlagenen Papiers auf der Innenseite der Schachtel.
Die Papierbänder A und B sind auf die Walzen C und D gewickelt und gehen zunächst
über die Führungsrollen 1 und 2, von hier laufen sie. über die Walze α und b,
nehmen den nöthigen Kleister auf und gelangen an die Zuführung, nachdem sie durch
die Walzen 3 und 4 zusammengeklebt sind. Die Kleisterwalzen α und b werden durch
das Ueberlaufen der Bänder A und B in Umdrehung versetzt, wobei sie beständig Kleister
aus den Behältern 5 und 6 entnehmen. Man braucht bei dieser Anordnung nur den Anfang
der bekleisterten Papierstreifen zuzuführen und erhält einen beständigen doppelten Streifen,
welcher mit dem zum Aufkleben auf die Schachteln nöthigen Kleister versehen ist.
Der durch die Walzen 3 und 4 zusammengeklebte doppelte Papierstreifen c geht zwischen
den beiden gegeneinander geprefsten Walzen £r,
Fig. i, hindurch, welche zeitweise durch das Räderpaar Δ unter Vermittelung des Hebels 7
in drehende Bewegung gesetzt werden. Der Hebel 7 erhält seine Bewegung durch eine
Stange 8 unter Vermittelung eines Hebels 9, eine Stange 10, von einer Curvenscheibe 11
auf der Haupt- bezw. Antriebwelle U der Maschine. Die hin- und hergehende Bewegung
des Hebels 7 wirkt auf die Bewegung der Walzen £■ infolge eines Gesperres (s. Fig. 3)
nur in einem Sinne, und es folgt hieraus, dafs der doppelte Papierstreifen c absatzweise
immer um ein Stück angezogen wird, welches dem Umfang einer Schachtel entspricht. Der
Streifen c läuft nach dem Verlassen der Walzen £· über Leitrollen α α, zwischen die
beiden kleinen Druckwalzen e, welche von den ersten £■ in der Weise angetrieben werden,
dafs sie eine gröfsere Geschwindigkeit als jene haben, damit der Papierstreifen c gespannt
bleibt, welcher dabei über den Tisch β läuft, auf dem er' noch den Druck der Rolle γ erhält.
Ferner wird der Streifen c zeitweise durch die Druckwalzen h und d gezogen,
welche auf einem Schlitten J gelagert sind. Dieser Schlitten J wird durch eine Curvenscheibe
j der Welle U in Bewegung gesetzt. Die Uebertragung der Bewegung der Curvenscheibe
j geschieht durch die Stange s zunächst auf die Scheibe 48 und hierdurch auch
auf deren Welle 47 und von dieser durch Kurbel 46, Stange 63 und Zahnsegment r auf
den Schlitten J. Die obere der letztgenannten Druckwalzen, die Walze d kann sich heben
und senken, um den Papierstreifen zum Vorziehen zu fassen und nach dem Vorziehen
wieder loszulassen. Diese doppelte Bewegung wird der Walze d durch die Führungen K
(s. Fig. ι und 3), auf welchen die Rollen k laufen, bei der hin - und hergehenden Bewegung
des Schlittens J ertheilt, indem diese Führungen K durch Hebel 49, 50, 52 während
der Bewegung des Schlittens J gehoben und gesenkt werden.
Ist der Papierstreifen c durch die Walzen d
und h auf die dem Umfange der zu beklebenden Schachtel entsprechende Länge
vorgezogen, so schneidet ihn die auf dem Schlitten p, Fig. 1 und 3, befestigte Scheere H
dadurch ab, dafs diese rechtwinklig zu dem Papierstreifen c vorwärts bewegt wird. Der
Schlitten ρ wird durch Hebel Q zur passenden Zeit durch eine auf der Arbeitswelle U
sitzende Scheibe I, welche mit einer Curvenführung versehen ist bewegt. Die Scheere H
wird durch eine feste Platte auf dem Schritten ρ
und eine bewegliche Platte gebildet, die zu geeigneter Zeit mit Hülfe einer Curvenscheibe dl
auf der Welle U angetrieben wird, und zwar durch die Hebel O und V der Welle 53, indem
der Hebel V im geeigneten Augenblick gegen einen Hebel 54 stöfst, der seine Bewegung
durch die Welle 55 auf den beweglichen Arm der Scheere H überträgt. Sobald
die Scheere H den Papierstreifen c abgeschnitten hat, führt eine Blattfeder 56 den beweglichen Scheerenarm sofort wieder in seine
ursprüngliche Lage zurück. Ein Hebel 120 steigt im Augenblick des Abschneidens nach'
oben, drückt die Rolle 15 auf das Papier nieder und verhindert dieses dadurch am Zurückgehen.
Die Bewegung des Hebels. 120 und damit auch der Rolle 1 5 erfolgt dadurch, dafs
die Rolle 14 beim Abschneiden durch die Bewegung des Schlittens / auf das vordere, abwärts
gebogene Ende 13 des Hebels 120 gelangt
, wodurch sich das vordere Ende des Hebels entsprechend hebt, während das hintere
Ende mit der Rolle 15 um ein entsprechendes Stück abwärts bewegt wird.
Die zu beklebenden Schachteln, welche mit
der Hand in einen auf dem Schlitten F befestigten Behälter E gebracht werden (Fig. 2,
3 und 7) gelangen nach einander bei jeder Umdrehung der Welle U auf die Spindel G.
Der Schlitten F wird durch die mit Curvenführung versehene, auf der Welle U sitzende
Scheibe i bewegt und ist an der der Spindel G zugekehrten Seite mit Klauen / versehen, um
den Schachteln die richtige Lage auf der Spindel G zu geben. Die Klauen / werden
durch Stifte, welche in Führungsschlitze der an dem Cylinder q befestigten Platte η (s. Fig. 2, ■
3 und 7) greifen, bei der Drehung des Cylinders q gegen einander verschoben. Die Drehung
des Cylinders q geschieht bei der Vor- und Rückwärtsbewegung des Schlittens F,
Fig. 2, vermittelst der an den Ständern 58 befestigten Führungsrolle 57, welche in eine
schraubenförmige Führungsrinne 59 des Cylinders q .pafst. Die Spindel G kann sich nach
Aufschieben einer Schachtel ausdehnen, d. h. ihren Durchmesser an ihrem einen Ende etwas
vergröfsern, und zwar, wie aus Fig. 6 ersichtlich, vermittelst des Kegels L, welcher auf den
durch Einschnitte federnden Theil 5 der Spindel durch die Spiralfeder R in der Richtung des Pfeiles χ einwirkt. Ein Kolben 16
an der im Schlitten F geführten Stange 17 stöfst die Schachteln gegen die Spindel G, und
hält sie während der ganzen Zeit der Umdrehung und der Aufleimung des Streifens c
fest, damit der Streifen sich regelmäfsig auf die Schachtel aufwickeln kann. Die Stange 17
erhält ihre Bewegung durch den Schlitten 18 von der auf Welle U sitzenden, mit Curvenführung
versehenen Scheibe 19.
Ist die Schachtel auf die ausdehnbare Spindel G aufgesetzt, so rotirt sie mit dieser Spindel
beständig. Die Spindel G erhält ihre Drehbewegung von der Antriebwelle U der Maschine
durch die Räder T und t. Der Papierstreifen c, welcher in diesem Augenblicke durch
die Walzen f vorgezogen wird, rollt sich, sobald er die Schachtel berührt, sofort auf dieselbe
auf und wird dabei durch die beständig rotirende Bürste 20 fest auf die Schachtel aufgeklebt.
Das Niederdrücken der Bürste 20 auf die Schachtel, und das Abheben der Bürste von der Schachtel nach dem Aufkleben und
während des Aufsetzens einer neuen Schachtel auf die Spindel G wird durch Hebel 21 und
Getriebe 22 von der auf Antriebwelle U sitzenden Curvenscheibe 23 bewirkt.
Wenn die Aufwickelung des Streifens c auf die Schachtel beendet ist, bewegt sich der
Kolben L rasch in der Richtung des Pfeilesy,
Fig. 6. Hierdurch wird das vordere Ende S der Spindel auf seinen ursprünglichen kleineren
Umfang zurückgeführt und die Schachtel von der Spindel G abgetrieben. Der Rückgang
des Kolbens L wird durch Hebel O, Fig. 2
und 4, von der auf Welle U befestigten Curvenscheibe M aus hervorgerufen. Wenn der Kolben
L auf den Boden der Schachtel trifft, um diese von der Spindel G abzustofsen, stöfst
ein Finger 24 gegen den Bodenrand derSchachtel, um sicher das Abwerfen derselben ohne Beschädigung
und nach passender Richtung zu bewerkstelligen. Der Finger 24, auf den drehbaren
Armen 26 und 27. befestigt, wird durch Hebel 25 von dem Hebel O aus bewegt.
Die von der Spindel G abgeworfenen, mit dem Papierstreifen c beklebten Schachteln
werden nun mit der Hand, mit dem Boden nach unten, in die Oeffnungen w der runden
Scheibe 27 gebracht. Diese Scheibe 27 erhält durch die Curvenscheibe 28, den Hebel 29
und das Sperrrad 30 eine absatzweise Drehbewegung. Sobald sich nun die in den Oeffnungen
w sitzende Schachtel genau über dem Receptor 33 befindet, hört zunächst die Drehbewegung
der Scheibe 27 auf. Hierauf wird durch Curvenscheibe 32 und Hebel 60 die an dem unteren Ende des Receptors 33 angebrachte Membran 61 nach unten bewegt und
dadurch eine Saugwirkung hervorgebracht, welche das Feststellen der Schachtel auf dem
oberen Ende von 33 bewirkt. Der Receptor 33 wird hierauf durch die Reibungsrollen 34 und 35
in eine unterbrochene Drehbewegung versetzt, indem der Rand der Rolle 34 unterbrochen
ist. Während sich der Receptor 33 mit der Schachtel dreht, wird von einer Curvenscheibe
36 ein Schlitten 37 bethätigt, welcher den Finger 38 in der Weise gegen das über
den oberen Rand der Schachtel hervorstehende Papier stöfst, dafs letzteres über den oberen
Rand der Schachtel nach dem Innern derselben umgeschlagen wird. Sobald der vorstehende
Papierstreifen c vollständig nach innen umgeschlagen ist, bewirkt eine Curvenscheibe 39
die Bewegung des Winkelhebels 40, welcher die Abwärtsbewegung der Führungshülse 41
nach der auf dem Receptor 33 sitzenden Schachtel bewirkt. Hierauf wird der in
Hülse 41 geführte Kolben 42 durch Winkelhebel 43 von der Curvenscheibe 45 aus, abwärts
in das Innere der Schachtel bewegt und dadurch eine Kautschukmembran 62 an der
Hülse 45 ausgedehnt, wodurch das Festkleben des umgeschlagenen Papiers auf die Innenseite
der Schachtel erfolgt. Ist dies geschehen, so bewegt sich die Führungshülse 41 und der
Kolben 42 wieder nach oben, die .Kautschukmembran 62 zieht sich zusammen, die nunmehr
fertig beklebte Schachtel fällt bei der weiteren Drehung der Scheibe 27, sobald sie
ihre Unterstützung durch den Receptor 33 verliert, aus ihrer Oeffnung w, und eine neue
Schachtel gelangt wieder auf den Receptor 33 und unter die aus Führungshülse 41, Kolben 42
und Membran 62 gebildete Matrize.
Um die beschriebene Maschine auch zum Bekleben ovaler und anders gestalteter Schachteln
verwenden zu können, wird an Stelle der runden Spindel G eine der Form der
Schachtel entsprechend gestaltete Spindel V und die besondere aus Fig. 4 und 5 ersichtliche
Einrichtung angewendet. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, kann durch den Hebel O, welcher
durch die Curvenscheibe M das Abstofsen der Schachteln von der Spindel V veranlafst,
auch ein Kegel u, welcher durch die Spiralfeder 64 gegen die Kegelfläche des Zahnrades
65 geprefst wird, ausgerückt werden. Mit der Ausrückung von u wird auch die Bewegung
der Spindel V unterbrochen. Das Zahnrad 65 steht mit dem auf Antriebwelle U
sitzenden Zahnrad 66 in Eingriff. Die Klaue 6γ stellt die Verbindung zwischen der Stange des
ovalen und kegelförmigen Kolbens 68 und der Büchse des Kegels u her. Die Spindel V
wird nach Ausrückung von. u durch den Bolzen 69 an dem Spindelkasten 70 stets in
derselben Stellung erhalten. Das Abstofsen der Schachtel von der Spindel V geschieht in
derselben Weise, wie oben beschrieben, und der durch die Feder R zurückbewegte Kolben
68 führt die Ausdehnung der Spindel V herbei, nachdem die Schachtel auf die während
dieser Zeit stillstehende Spindel V in ihrer richtigen Stellung durch den Führungsschlitten F der Maschine gehoben ist. Danach
beginnt sich die ovale Spindel wieder zu drehen, und bei dieser Drehung wird der
Papierstreifen c auf die Schachtel aufgeklebt. Damit jedoch der Abstand zwischen der
Schachtel und dem aufzuklebenden Papierstreifen einerseits und den Theilen zum Aufkleben
andererseits stets gleich bleibt, wird die ovale Spindel V auf einem Schlitten ν angeordnet,
der bei seiner Drehung der ovalen Schachtel eine ihrem Umfange entsprechende Elipsenbewegung ertheilt. Der Schlitten ν ist
auf einer runden Scheibe 71 drehbar und an einer runden Scheibe 72 angelenkt, welche
vermittelst der Rollen 73 auf einer durch Bolzen \ excentrisch an dem Spindelkasten 70
befestigten Reifen 74 läuft. Dadurch, dafs die excentrische Stellung des Reifens 74 zu der
Drehspindel durch Verschieben der Schrauben % verändert werden kann, ist es möglich, jede
ovale Schachtel eine ihrer Form entsprechende Bewegung bei ihrer Drehung beschreiben zu
lassen.
Es ist selbstverständlich, dafs der runde Reifen 74 auch durch einen beliebig anders
Claims (1)
- gebogenen Reifen ersetzt und so die Bewegung einer beliebig gestalteten Schachtel auf einer entsprechenden Curve bewirkt werden kann.Pa ten τ-An sprüche:i. An der durch Patent No. 56632 geschützten Maschine in gleichzeitiger Anordnung:a) dermitRolle (15) versehene Hebel (1 20), welcher sich auf den Papierstreifen c in dem Augenblick des Abschneidens stützt, um eine rückgängige Bewegung des Streifens zu vermeiden;b) die drehbare Bürste (20), welche in passenden Zeiten den Papierstreifen (c) fest auf die Schachteln aufstreicht;c) der Finger (24), um die Schachteln von der Spindel (G) in passender Richtung abzustofsen;d) zum Umschlagen des Papierstreifens (c) um den oberen Rand der Schachtel und Festkleben im Innern eine mit Oeffnungen (ω) versehene, absatzweise drehbare Scheibe (27), über der ein mit Kautschukmembran (62) versehener Stempel (41) bei seinem Niedergang den vom Finger (38) in das Innere der Schachtel umgebogenen Papierrand gegen die Schachtel drückt, während der niedergehende Kolben (42) die Membran (62) gegen den umgegeschlagenen Papierstreifen (c) auf der Innenseite der Schachtel prefst und letzteren damit festdrückt.
Um die durch das Haupt-Patent und vorstehend bezeichnete Maschine auch zum Bekleben ovaler oder anderer Schachteln verwenden zu können, der ausdehnbare, entprechend gestaltete Dorn (V) auf einem Schieber (v), welcher bei der Drehung der Spindel (G) durch den verstellbaren Ring (74) und Ring (72) derart bewegt wird, dafs der Umfang der zu beklebenden Schachtel von den den Papierstreifen zuführenden und aufklebenden Theilen stets gleich weit absteht, wodurch die letzteren wie bei dem Bekleben runder Schachteln wirken.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59937C true DE59937C (de) | 1900-01-01 |
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ID=334110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59937D Expired DE59937C (de) | Maschine zum Bekleben von Schachteln mit Streifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59937C (de) |
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- DE DENDAT59937D patent/DE59937C/de not_active Expired
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