DE599106C - Klauenkupplung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Klauenkupplung, insbesondere fuer EisenbahnfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/04—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
- B61G3/06—Knuckle-locking devices
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klauenkupplung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge,
mit einem im Kuppelkopf lotrecht verstellbaren Riegel für die Kuppelklaue und einem mit diesem verbundenen Anheber, der
aus einem oberen und einem unteren Riegel besteht, von denen der untere in der Nähe der
Verbindung der Glieder mit einer Schulter für das Erfassen eines Anschlages im Kuppelkopf
versehen ist.
Gemäß der Erfindung weist das obere Anheberglied einer solchen Klauenkupplung auf
der Seite, an der die Schulter des Üntergliedes sitzt, einen Ansatz auf, der mit dem
oberen Teil des Kuppelkopfes bei gesperrtem Riegel zusammenarbeitet, so daß bei plötzlichen,
aufwärts gerichteten Stößen des Kuppelkopfes auf das obere Glied Drehmomente ausgeübt werden, die das untere Glied in
Sperrlage an dem Anschlag im Kuppelkopfe halten.
Die weiteren Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
in der an Hand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben ist.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch eine Fahrzeugkupplung gemäß der Erfindung.
Die Fig. 2 und 3 sind Einzeldarstellungen und stellen im größeren Maßstabe verschiedene
Lagen des Riegelanhebers dar, wenn auf den oberen Teil des Anhebers eine nach oben
und nach vorn gerichtete Kraft ausgeübt wird.
Fig. 4 ist eine gleichartige Darstellung wie Fig. 1; jedoch ist der Anheher gehoben, und
der Riegel befindet sich in der Lage zu Beginn der Sperrstellung.
Fig. 5 veranschaulicht im größeren Maßstabe die Wirkungsweise des ,unteren Anhebergliedes
bei im Fahrbetrieb auftretenden, unerwünschten Aufwärtsbewegungen des Riegels.
Fig. 6 zeigt in dem gleichen Maßstabe eine Darstellung von der Wirkungsweise des Anhebers
bei einem dem Riegel erteilten plötzliehen Aufwärtsstoß.
In Fig. ι sind die Hauptteile der Kupplung, der Kopf A, die Klaue B, der Schwinghebel C
und der Riegel D dargestellt. Der Riegelanheber ist in · seiner Gesamtheit mit E be-
zeichnet und weist ein oberes Glied 2 und ein unteres Glied 3 auf, das unten in einem Haken
endigt. Der Haken greift um einen Quersteg oder einen Zapfen 4, der einen im Riegel be-
ländlichen Schlitz 5 überbrückt. Das obere Glied 2 reicht durch eine Öffnung 6 im Kupplungskopf
hindurch. Das untere Ende des Gliedes 2 ist gegabelt und trägt einen BoI-•s
zen 7, an dem sich in einem Schlitz 8 das untere Glied 3 führt. Die Teile 2 und 3 sind
so angeordnet, daß das untere Glied 3 durch das obere Glied 2 gezwungen wird, sich nach
hinten zu neigen, und daß, wenn der Riegel '" sich in seiner Sperrstellung befindet, die am
oberen Ende des unteren Gliedes 3 befindliche Schulter 9 in der aus Fig. 1 ersichtlichen
Weise unter einen Anschlag 10 des Kupplungskopfes gedrängt wird, wodurch der Rie-
!5 gel in seiner Lage gesichert wird. Zugleich fällt infolge der Schlitzverbindung das obere
Glied mit Bezug auf das untere so weit herunter, bis eine in der Gabelung des Gliedes 2
befindliche Schulter 11 unmittelbar vor der Schulter 9 liegt. Es besteht daher zwischen
den beiden Gliedern eine Sicherung, welche verhütet, daß die Schulter 9 aus ihrer Lage
unter dem Anschlag 10 herauskriecht. Ferner wird, wenn die Teile sich in der aus Fig. 1
ersichtlichen Lage befinden, durch Aufwärtsziehen am Gliede 2 zuerst das Glied 2 mit Bezug
auf das Glied 3 gehoben und dabei die Schulter 11 aus der Bahn der Schulter 9 entfernt.
Dann wird das Glied 3 nach vorn geschwenkt, um die Schulter 9 aus ihrer Lage unter dem Anschlag 10 zu entfernen, so daß,
wenn der Aufwärtszug auf das Glied. 2 andauert, sowohl das Glied 2 als auch das Glied 3 aufwärts bewegt werden, um den Riegel
D in die Bereitschaftslage zu bringen.
Bei einem Zug, der mit hoher Geschwindigkeit fährt, wird die Kupplung oft heftig auf
und ab geschleudert, insbesondere wenn die Fahrzeuge über ein Weichenkreuz oder über
einen hohen Schienenstoß laufen. Hierbei wird der Kupplung ein harter Aufwärtsstoß
erteilt, der sich auch auf den Riegel und den Anheber fortpflanzt und das Bestreben hat,
diese Teile nach oben zu bewegen, wodurch die Sperrung der Klaue B aufgehoben würde.
Um dies zu verhindern, ist gemäß der Erfindung eine Einrichtung getroffen, durch welche
die Schulter 9 des Gliedes 3 unter dem Anschlag 10 gehalten wird. Es geschieht durch
folgende Einrichtung.
Das obere Anheberglied 2 wird, wenn es sich in seiner untersten Stellung befindet,
.durch einen nur nach hinten gerichteten Vorsprung 12 auf dem hinteren Rande der Öffnung
6 abgestützt. Empfängt nun die Kupplung einen plötzlichen Aufwärtsstoß, so erteilt
sie dem oberen Anheberglied 2 einen plötzlichen Aufwärtsruck durch den Vorsprung
12, und da dieses Glied auf den Kupplungskopf nur auf der hinteren Seite abgestützt
ist, bewirkt dieser Aufwärtsruck, daß das* untere Ende des Gliedes 2 nach hinten
aufschwingen will. Ungefähr zu der gleichen Zeit, in welcher das obere Glied 2 seine Aufwärtsbewegung
beginnt, wird der Riegel und mit ihm zusammen das untere Glied 3 nach oben getrieben, so daß der Vorsprung oder
die Schulter 9 mit der Leiste 10 in Berührung gelangt, kurz bevor der Bolzen 7 auf den
oberen Rand des Schlitzes 8 trifft. Der Schlitz 8 im Glied 3 hat eine ungefähr nierenförmige
Gestalt, so daß beim Hochgehen des Gliedes 2 der Bolzen 7 am hinteren Begrenzungsrand
8' des Schlitzes entlang gleitet und hierdurch das untere Glied 3 in der aus Fig. 6
ersichtlichen Stellung hält, in der die Schulter 9 unter dem Anschlag 10 liegt.
Der von der Entkupplungsvorrichtung auf das obere Anheberglied ausgeübte Zug wirkt
in der Regel in Richtung des Pfeiles, wie in den Fig. 2 und 3 angegeben ist. Bei Ausübung
einer Hebekraft auf das Glied 2 in dieser Richtung für den Fall, daß dieses Glied
sich in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung befindet, wird das Glied 2 gegen den vorderen
Rand der im Kupplungskopf befindlichen Öffnung 6 hin gezogen und mit seinem unteren
Ende nach hinten geschwenkt. Um nun die Gewähr dafür zu schaffen, daß die Schulter 9
hierbei aus der Lage unter dem Anschlag 10 entfernt und dadurch der Anheber in den
Stand gesetzt wird, den Riegel zu verstellen, ist die folgende Einrichtung vorgesehen.
Auf der Hinterseite des Anhebergliedes 2 ist eine Schulter 13 vorhanden, die, wenn die
Teile sich in der aus Fig. 1 ersichtlichen Sperrstellung befinden, ein wenig unterhalb
des oberen Randes der Schulter 9 liegt. Wenn nun ein Zug auf das Glied 2 ausgeübt wird,
wird die Schulter 13 so weit gehoben, bis sie an den simsartig vorspringenden Anschlag 10
anstößt (s. Fig. 2). Bei andauerndem Zug wird dann das Glied 2 um den Anschlag 10
derart geschwenkt, daß sich das untere Ende des Gliedes 2 nach vorwärts bewegt, wobei
das obere Ende des Gliedes 3 mitgenommen wird. Die Schulter 9· des Gliedes 3 wird hierbei
aus der Lage unter dem Anschlag 10 entfernt. In Fig. 3 ist gezeigt, wie die Schulter
13 um den vorderen Rand des Anschlages 10 herumgleitet.
Werden die Anheberteile durch eine plötzliche Bewegung der Kupplung nach oben geschleudert,
so trifft die Schulter 13, wie aus Fig. 6 ersichtlich, den Anschlag 10 ungefähr
in der nämlichen Zeit, in der die Schulter 9 hier auf trifft. Die Schulter 13 dient also dazu,
die Aufwärtsbewegung des Gliedes 2 anzuhalten oder zu verzögern. Femer wird auf diese
Weise der Schulter 9 jede Möglichkeit ge- 12c nommen, aus ihrer Lage unter dem Anschlag
heraus zugleiten. Außerdem wird, falls die
Schulter 9 abgenützt ist, immer noch die Schulter 13 vorhanden sein, um ein ungewolltes
Aufwärtsbewegen des Riegels zu verhüten.
Claims (4)
1. Klauenkupplung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, mit einem im Kuppelkopf
lotrecht verstellbaren Riegel für die Kuppelklaue und einem mit diesem verbundenen
Anheber, der aus einem oberen und einem unteren Gliede besteht, von denen das untere in der Nähe der Verbindung
der Glieder mit einer Schulter für das Erfassen eines Anschlages im Kuppelkopf versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das obere Anheberglied (2) auf der Seite, an der die Schulter (9) des Untergliedes
(3) sitzt, einen Ansatz (12) aufweist, der mit dem oberen Teil des Kuppelkopfes
bei gesperrtem Riegel zusammenarbeitet, so daß bei plötzlichen, aufwärts
gerichteten Stoßen des Kuppelkopfes auf das obere Glied Drehmomente ausgeübt
werden, die das untere Glied in Sperrlage an dem Anschlag (10) im Kuppelkopfe
halten.
2. Kupplung nach Anspruch i, bei der
die Schulter am unteren Anhebergliede mit einer Schulter zusammenwirkt, die an der
sich an dem Kupplungsschaft anschließenden Rückwand des Kuppelkopfes sitzt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ansatz (12) des oberen Anhebergliedes (2) nach
dem Kupplungsschaft zu gerichtet ist und beim Aufliegen auf dem oberen Teil des Kuppelkopfes dieses Glied in eine nach
dem Schaft zu geneigte Lage bringt.
3. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, deren Anheberglieder durch Schlitz
und Stift miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der am unteren
Anhebergliede (3) sitzende Schlitz (8) eine nierenartig gekrümmte Form aufweist und mit seinem Krümmungsbogen
nach dem Kupplungsschaft zu offen ist.
4. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
obere Anheberglied (2) mit einer Schulter (13) versehen ist, die mit dem Anschlag
(10) im Kuppelkopf zusammenarbeitet und beim Anheben des Riegels (D) bzw. beim Lösen der Kupplung ein
Festsetzen des unteren Anhebergliedes unter dem im Kuppelkopf befindlichen Anschlag
(10) verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US599106XA | 1930-01-24 | 1930-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE599106C true DE599106C (de) | 1934-06-25 |
Family
ID=22026073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930599106D Expired DE599106C (de) | 1930-01-24 | 1930-06-20 | Klauenkupplung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE599106C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1024546B (de) * | 1955-06-08 | 1958-02-20 | Buckeye Steel Castings Co | Entriegelungsvorrichtung fuer Eisenbahnkupplungen mit drehbarer Klaue |
-
1930
- 1930-06-20 DE DE1930599106D patent/DE599106C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1024546B (de) * | 1955-06-08 | 1958-02-20 | Buckeye Steel Castings Co | Entriegelungsvorrichtung fuer Eisenbahnkupplungen mit drehbarer Klaue |
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