DE598815C - Hochspannungsklemme zur Durchfuehrung einer hochgespannten Starkstromleitung - Google Patents
Hochspannungsklemme zur Durchfuehrung einer hochgespannten StarkstromleitungInfo
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Description
Es sind bereits Hochspamnungsklemmeri zur
Durchführung von Hochspannungsleitungen durch eine Wand ο. dgl. bekannt, welche die
Leitung mit einem Gehäuse aus festem dielek-S irischem Werkstoff umschließen und in welchen
die Wandöffnung einen größeren inneren Durchmesser, also eine größere Echte Weite
hat, als der äußere Durchmesser der Hochspannungsleitung beträgt, in denen ferner der
Zwischenraum zwischen der Leitung und der Wandöffnung sowie das Innere des festen
dielektrischen Gehäuses mit Preßgas gefüllt sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine der-
t5 artige Ausbildung und Anordnung einer solchen
Hochspannungsklemme als Schutzfunkenstrecke für die durch die Wandöffnung führende Hochspannungsleitung, damit diese
auch auf steile Wanderwellen verzögerungsfrei, d. h. ohne vorherige Büschel- oder Koronabildung,
anspricht.
Die Erfindung betrifft außerdem besondere mit der Sicherheitsvorrichtung; verbundene
Einrichtungen, die auf Überdruck und Überhitzung ansprechen. Auf Überdruck ansprechende
Sicherheitsvorrichtungen für Hochspannungsleitungen sind an sich bekannt.
Die nachstehend geschilderten Einrichtungen haben den Vorteil besonders einfacher Bauart
und überdies den Vorteil, daß sie sowohl auf Überdruck als auch auf Erhitzung ansprechen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der nachfolgenden ausfuhrEchen Beschreibung an Hand der Zeichnungen erstens an
einem Beispiel in Anwendung auf leinen Transformator
dargestellt, in welchem sich ein gasförmiges Dielektrikum unter erhebEchem Druck, etwa von 15 Atmosphären, befindet,
ferner in Anwendung auf eine allgemeine Hochspannungsführung, beispielsweise bei der
Durchführung 'einer Hochspannungsleitung durch eine Wand.
Abb. ι zeigt eine Hochspannungsklemmie
in senkrechtem Schnitt, deren eines Ende nach dem Innern eines Transformatorgehäuses hin
offen ist, das mit einem gasförmigen Dielektrikum angefüllt ist. Abb. 2 ist ein Schnitt auf
Linie 2-2, Abb. 3 ein solcher auf Linie 3-3 der Abb. r. Abb. 4 ist ein senkrechter Schnitt
durch leine Klemme, welche als Wandeinführung geeignet ist, Abb. 5 ein vergrößerter
Längsschnitt des oberen Endteils der in Abb. 4 gezeigten Anordnung.
Abb. ι zeigt ein Transformatorgehäuse ./4,
welches luftdicht abgeschlossen und mit einem gasförmigen Dielektrikum gefüllt ist, welches
unter einem Druck von beispielsweise 15 Atm. steht.
Als gasförmiges Dielektrikum kann man beispielsweise Stickstoff verwenden, dem in
Fällen, wo große Wärmemengen durch das Gas abgeleitet werden müssen, zweckmäßig Helium beigemischt wird. Eine Hochspannungsleitung
i, welche von der Hochspan-
Deufsches Museum
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nungsseite des in dem Gehäuse A befindlichen Apparates, beispielsweise von '.einer Seite der
Hochspannungswicklung des Transformators ausgeht, wird durch die Wand des Transformatorgehäuses
A hinausgeführt und ist in einem Klemmenverschluß 2 am Außenende
eines rohrartigen Teils 3 aus festem Isoliermaterial
verankert. In diesem Verschlußstück 2 ist auch das Außenende einer Metallröhre 4 verankert, durch welche Leitung 1 hindurchgeht
und mit der sie elektrisch leitend verbunden ist. Diese Metallröhre dient dazu, den Radius der Leitung 1 zu vergrößern und
ihr so die richtigen Größenverhältnisse für die gewünschte verzögerungsfreie Funkenstrecke
zu geben. Wenn der Leiter 1 den geeigneten Radius und die erforderliche Festigkeit
selbst besitzt, so braucht die Röhre 4 nicht verwendet zu werden, wenn sie auch viele
ao Konstruktionsvorteile besitzt, beispielsweise auf einfache Weise mit einer polierten Oberfläche
von genauer Krümmung versehen werden kann. Die Röhre 4 mit dem Leiter 1 geht
mitten durch eine Metallröhre oder Büchse 5 *5 hindurch, welche an der Seite des Transformatorgehäuses
A angeschweißt ist. Röhre 4 ist von der Innenfläche der Büchse S durch
einen ringförmigen Zwischenraum getrennt, welcher mit dem Innern des Transformatorgehäuses
in offener Verbindung steht, so daß bei Füllung des Gehäuses mit einem gasförmigen
Dielektrikum unter Druck von etwa 15 Atm. auch der Raum zwischen der Röhre 4
und der Innenfläche der Büchse 5 von diesem Dielektrikum erfüllt ist. Dieser ringförmige
Zwischenraum zwischen Rohr 4 und der Innenfläche der Büchse 5 ist in Abb. 2 genau
kenntlich. Im weiteren Sinne schließt der Ausdruck Leitung sowohl den Draht oder
Leiter 1 wie die Metallröhre 4 'ein.
Die durch die Röhre 4 und die Muffe S gebildete Entladungsstrecke ist so bemessen,
daß dem Funkenübergang keine Leuchterscheinung (Korona) vorausgeht, es ist also eine Schnellentladungsstrecke. Die Teile werden
in ihrer Größenzuordnung vorteilhaft so gewählt, daß die Entladung bei einer Potentialdifferenz
erfolgt, welche niedriger als diejenige ist, bei welcher der Transformator in
dem Gehäuse A beschädigt werden würde. Durch diese Sicherheitsvorrichtung werden
also die Leiter und das feste Dielektrikum des Transformators 6 vor Beschädigung beim
Auftreten besonders hoher Potentialdifferenzen bewahrt. Tritt eine gefährliche Potentialdifferenz
auf,, so durchbricht sie das gasförmige Dielektrikum zwischen den Schnellentladungsstreckeelektroden
und ermöglicht den Ausgleich des hohen Potentials über das geerdete Transformatorgehäuse A.
Das Außenende der Röhre 4 ragt in eine Kammer 8 im inneren Ende 9 des Verschlußstückes
,2 hinein, dessen äußeres Ende mit ■einem Gewinde versehen ist und in eine mit
Innengewinde versehene Öffnung am äußeren Ende des rohrartigen, aus einem festen Dielektrikum,
wie beispielsweise Kunstharz,' bestehenden Teils 3 eingreift. Um die ' Verschraubung
zwischen dem Verschlußstück 2 und dem Außenende von Rohr 3 luftdicht zu machen, kann ein geeignetes Dichtungsmittel
zwischen die Schraubengänge gebracht sein. Dazu kann ein Kitt gewählt werden, welcher
bei einem durch Überhitzung 'entstehenden Überdruck entweder brüchig wird oder
schmilzt und dann herausgeblasen wird. In beiden Fällen kann das gasförmige Dielektrikum
dann ausströmen. Die durch Ausströmen des Gases bedingte Druckerniedrigung bewirkt bekanntlich eine Verringerung
der Durchschlagsspannung des gasförmigen Mediums und sichert daher die beabsichtigte
Ausbildung eines Kurzschlusses. Das Metallrohr 4 ist in der Kammer 8 des Verschlußstückes
2 durch eine niedrig schmelzende Legierung 7 verankert, welche die Metallröhre 4 in der richtigen kurzen Schnellf unkenstreckeentfernung
zu der Innenfläche der Büchse 5 hält. Wenn daher die Vorrichtung durch Feuer oder sonstwie überhitzt wird, so
wird die niedrig schmelzende Legierung weich oder schmilzt, wodurch die Metallröhre 4 in
Kontakt mit der Büchse 5 kommt, so daß ein Kurzschluß erzeugt wird,, welchef die in den
Stromkreis eingeschalteten Sicherungen betätigt und dadurch den Stromkreis;, in welchem
der Transformator liegt, unterbricht. Der rohrartige Isolator 3 besitzt an seinem
Innenende eine mit Schraubengewinde versehene Verbindung mit der an einer passenden
Öffnung des (Transformatorgehäuses A luftdicht angeschweißten Büchse 5. Auch an
dieser Verschraubung kann ein herausdrückbarer Kitt verwendet werden.
In Abb. 4 ist die Anwendung der Erfindung für eine Wandeinführung gezeigt. Die Anordnung
umfaßt eine mittlere metallische Röhre oder Büchse 12 mit zwei rohrartigen Teilen 13
und 14 aus dielektrischem Material, welche an je einem Ende der Büchse 12 befestigt sind.
Rohr 13 ist mit einem Klemmenverschluß 15,
entsprechend dem Verschlußstück 2 der Abb. 1, versehen und trägt in entsprechender Weise
die Metallröhre 17, welche in elektrischem Kontakt mit der Hochspannungsleitung 18
steht. Das rohrartige Teil 14 ist mit einem Verschlußstück 16 versehen, welches einen
Ventilmechanismus zur Einführung eines geeigneten gasförmigein Dielektrikums unter
Druck von etwa 15 Atmosphären in der Klemme enthält. ■ Dieses Ventil besteht, wie
genauer in Abb. 5 gezeigt ist, aus einem zylin-
drischen Ventilkörper 21, welcher ein Kugelventil 22 trägt, das den Gasdurchgang durch
das Verschlußstück 16 regelt. Der Durchgang wird nach, dem Einfüllen des gasförmigen
Dielektrikums mittels einer Schraubenplatte 23, einem Packungsteil 24 und einem Schraubenverschluß 25 verschlossen.
Abb. 4 zeigt, daß die Außenfläche der Metallröhre 17 und die Innenfläche der rohrartigen
Büchse 12 die beiden Elektroden der Entladungsstnecke bilden, außerdem sind bei
dieser Anordnung, ebenso wie in Abb. 1, zusätzliche Sicherheitsvorrichtungen durch die
schmelzbare Befestigung der Röhre 17 an dem Klemmenverschluß 15 gegeben, ferner dadurch,
daß an den verschiedenen Verschlußverschraubungen ein Kitt verwendet wird, welcher
brüchig wird oder schmilzt und durch. Überdruck bei Überhitzung herausgedrückt
wird. Der Kitt, welcher zwischen Verschlußstück 2 und dem rohrartigen Teil 3 der Abb. 1
und zwischen dem Verschlußstück 15 und dem rohrartigen Gehäuse 13 der Abb. 4 verwendet
wird, ist der gleiche wie der zwischen dem Verschlußstück 16 und dem rohrartigen Teil
14, die am besten aus der vergrößerten Abb. 5 zu erkennen sind.
Um die geschilderte Vorrichtung (Abb. 4) an einer Wand oder an einem Körper anzubringen,
durch welchen die Leitung hindurchgefühlt werden soll, ist es empfehlenswert,
Büchse 12 mit einer Flanschverbreiterung 19,
20 zu versehen.
Aus Abb. ι und 4 ist ersichtlich, daß in einer empfehlenswerten Ausführungsform der Erfindung die in Abb. 1 durch die Röhre 4 und in Abb. 4 durch die Röhre 17 verkörperte Hochspannungsleitung an einem Ende durch eine Verbindung mit dem Endteil des dielekirischen Röhrenteils getragen wird. Diese Anordnung besitzt einen besonderen Vorteil, weil Unterschiede in der Ausdehnung oder Zusammenziehung infolge von Temperaturwechsel im Apparat keine schädigenden Wirklingen hervorrufen können. So sind beispielsweise nach Abb. 1 die Hochspannungsleitung 4 und die damit verbundenen metallischen Teile an demjenigen Ende des festen dielektrischen Teils 3 befestigt, welches dem Transformatorgehäuse A abgewandt ist, durch welches die Hochspannungsleitung hindurchgeführt wird, während das innere Ende der Hochspannungsleitung, also das innere Ende der Röhre 4, an Verschiebungen in Richtung der Rohrachse nicht behindert ist. Es sind also bei Temperaturwechsel Ausdehnungen und Verkürzungen des Kunstharzgehäuses 3 und des metallischen Hochspannungsteils 4 in verschiedenem Maße möglich, ohne die Festigkeit der Anordnung hinsichtlich des unter Druck befindlichen gasförmigen Dielektrikums zu behindern. Auch auf diesen Vorteil ist in der Ausführungsform nach Abb. 4 Bedacht genommen. Das in der Kammer 8 des Verschlußstükkes 2 eintretende Ende der Metallröhre 4 ist mit .einer Anzahl von Öffnungen 4° versehen (Abb. 1), außerdem ist das innere linke Ende der Kammer 8 verengt, so daß die metallische Röhre 4 durch das verengte Ende eintritt. Es ist ferner ersichtlich, daß die Größenverhältnisse der Kammer 8 und der Röhre 4 so ge- ' wählt sind, daß ein schmaler Zwischenraum zwischen der Röhre 4 und den Innenwänden der Kammer 8 vorhanden ist. Durch diesen Zwischenraum und auch durch die Öffnungen 4° in dem Rohr 4 dringt die Legierung 7 und verbindet das Rohr 4 fest mit dem Verschlußstück 2. Auch der Leiter 1, welcher durch die Röhre 4 hindurchgeht, ist in diese Legierung 'eingebettet, so daß der Leiter 1 nicht nur fest verankert ist, sondern auch einen guten elektrischen Kontakt mit dem Verschluß 2 und den damit verbundenen Tei- · len besitzt. Es sei bei dieser Gelegenheit erwähnt, daß neben den schon früher angegebenen Vorteilen der Verwendung eines Teils 4 in Röhrenform eine weitere praktische Erleichterung darin besteht, daß bei der Verbindung der Röhre 4 mit den anderen Teilen die Legierung 7 in die Kammer 8 'einfach dadurch eingebracht werden kann, daß sie in geschmolzenem Zustand in das freie Ende des Rohres 4 eingeführt wird.
Aus Abb. ι und 4 ist ersichtlich, daß in einer empfehlenswerten Ausführungsform der Erfindung die in Abb. 1 durch die Röhre 4 und in Abb. 4 durch die Röhre 17 verkörperte Hochspannungsleitung an einem Ende durch eine Verbindung mit dem Endteil des dielekirischen Röhrenteils getragen wird. Diese Anordnung besitzt einen besonderen Vorteil, weil Unterschiede in der Ausdehnung oder Zusammenziehung infolge von Temperaturwechsel im Apparat keine schädigenden Wirklingen hervorrufen können. So sind beispielsweise nach Abb. 1 die Hochspannungsleitung 4 und die damit verbundenen metallischen Teile an demjenigen Ende des festen dielektrischen Teils 3 befestigt, welches dem Transformatorgehäuse A abgewandt ist, durch welches die Hochspannungsleitung hindurchgeführt wird, während das innere Ende der Hochspannungsleitung, also das innere Ende der Röhre 4, an Verschiebungen in Richtung der Rohrachse nicht behindert ist. Es sind also bei Temperaturwechsel Ausdehnungen und Verkürzungen des Kunstharzgehäuses 3 und des metallischen Hochspannungsteils 4 in verschiedenem Maße möglich, ohne die Festigkeit der Anordnung hinsichtlich des unter Druck befindlichen gasförmigen Dielektrikums zu behindern. Auch auf diesen Vorteil ist in der Ausführungsform nach Abb. 4 Bedacht genommen. Das in der Kammer 8 des Verschlußstükkes 2 eintretende Ende der Metallröhre 4 ist mit .einer Anzahl von Öffnungen 4° versehen (Abb. 1), außerdem ist das innere linke Ende der Kammer 8 verengt, so daß die metallische Röhre 4 durch das verengte Ende eintritt. Es ist ferner ersichtlich, daß die Größenverhältnisse der Kammer 8 und der Röhre 4 so ge- ' wählt sind, daß ein schmaler Zwischenraum zwischen der Röhre 4 und den Innenwänden der Kammer 8 vorhanden ist. Durch diesen Zwischenraum und auch durch die Öffnungen 4° in dem Rohr 4 dringt die Legierung 7 und verbindet das Rohr 4 fest mit dem Verschlußstück 2. Auch der Leiter 1, welcher durch die Röhre 4 hindurchgeht, ist in diese Legierung 'eingebettet, so daß der Leiter 1 nicht nur fest verankert ist, sondern auch einen guten elektrischen Kontakt mit dem Verschluß 2 und den damit verbundenen Tei- · len besitzt. Es sei bei dieser Gelegenheit erwähnt, daß neben den schon früher angegebenen Vorteilen der Verwendung eines Teils 4 in Röhrenform eine weitere praktische Erleichterung darin besteht, daß bei der Verbindung der Röhre 4 mit den anderen Teilen die Legierung 7 in die Kammer 8 'einfach dadurch eingebracht werden kann, daß sie in geschmolzenem Zustand in das freie Ende des Rohres 4 eingeführt wird.
Claims (5)
1. Hochspannungsklemme zur Durchführung
einer hochgespannten Starkstromleitung durch eine Wand o. dgl., welche die Leitung mit einem Gehäuse aus festem
dielektrischem Werkstoff umschließt und in der Wandöffnung eine größere lichte Weite hat, als der Durchmesser der Hochspannungsleitung
beträgt, in der ferner der Zwischenraum zwischen der Leitung und der metallischen Wandöffnung sowie
das Innere des festen dielektrischen Gehäuses mit Preßgas gefüllt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnung in dem Wandteil und die durch die Wandöffnung no
führende Hochspannungsleitung, derart, insbesondere im Durchmesser, bemessen
sind, daß diese beiden Teile 'eine auch auf steile Wanderwellen praktisch verzögerungsfrei
ansprechende Schutzfunkenstrecke bilden.
2. Hochspannungsklemme ' nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hochspannungsleitung an dem Isoliergehäuse derart befestigt ist, insbesondere mittels einer niedrig schmelzenden Legierung,
daß bei entsprechender' Temperatur-
10
erhöhung die Hochspannungsleitung gelockert wird und ihre Lage - zu anderen
Teilen der Einrichtung verändert, insbesondere in Kurzschlußentfernung zur
metallischen Wandöffnung kommt.
3. Hochspannungsklemmie nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das dielektrische Preßgas bei Entstehen von Überhitze oder Überdruck durch Öffnungen 'entweichen kann, welche
infolge der Überreizung oder durch dein Überdruck selbsttätig geöffnet werden.
4. Hochspannungsklemme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschraubung zwischen dem Verschlußstück und dem Rohr aus dielektrischem Werkstoff mit einem Kitt gedichtet ist; der
bei Übertemperatur oder Überdruck schmilzt oder brüchig wird und eine Austrittsöffnung
für das Gas freigibt.
5. Verfahren zur Herstellung einer Hochspannungsklemme nach Anspruch 1
- bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in das äußere Ende des Rohres aus festem dielektrischem
Werkstoff ein Metallteil eingesetzt wird, welches eine nach innen geöffnete
Verengung besitzt, daß ferner in diese Verengung 'ein an seinem eingeführten Teil
mit Löchern versehenes Metallrohr eingeführt und bezüglich der Wände des dielekirischen
Gehäuses zentriert wird, und daß weiter der Zwischenraum zwischen dem
Metallrohr und- den Wänden der Verengung durch ein in dieses Metallrohr eingebrachtes
geschmolzenes Metall ausgefüllt wird.
Hierzu r Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES89757D DE598815C (de) | 1929-02-03 | 1929-02-03 | Hochspannungsklemme zur Durchfuehrung einer hochgespannten Starkstromleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES89757D DE598815C (de) | 1929-02-03 | 1929-02-03 | Hochspannungsklemme zur Durchfuehrung einer hochgespannten Starkstromleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE598815C true DE598815C (de) | 1934-06-19 |
Family
ID=7515328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES89757D Expired DE598815C (de) | 1929-02-03 | 1929-02-03 | Hochspannungsklemme zur Durchfuehrung einer hochgespannten Starkstromleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE598815C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE763946C (de) * | 1938-09-23 | 1953-03-30 | Aeg | Hochspannungsdurchfuehrung fuer elektrische Apparate, bei der der den Durchfuehrungsleiter einschliessende Isolierhohlkoerper mit Druckgas angefuellt ist |
-
1929
- 1929-02-03 DE DES89757D patent/DE598815C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE763946C (de) * | 1938-09-23 | 1953-03-30 | Aeg | Hochspannungsdurchfuehrung fuer elektrische Apparate, bei der der den Durchfuehrungsleiter einschliessende Isolierhohlkoerper mit Druckgas angefuellt ist |
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