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DE598033C - Presswerkzeug zur Herstellung einer Doppelfalte zwischen der Bodenkrempe und dem Huelsenmantel einer duennwandigen Patronenhuelse aus Metall - Google Patents

Presswerkzeug zur Herstellung einer Doppelfalte zwischen der Bodenkrempe und dem Huelsenmantel einer duennwandigen Patronenhuelse aus Metall

Info

Publication number
DE598033C
DE598033C DEC47825D DEC0047825D DE598033C DE 598033 C DE598033 C DE 598033C DE C47825 D DEC47825 D DE C47825D DE C0047825 D DEC0047825 D DE C0047825D DE 598033 C DE598033 C DE 598033C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
chuck
punch
sleeve
fold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC47825D
Other languages
English (en)
Inventor
Leon Auguste Guignet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie Royale Asturienne des Mines
Original Assignee
Compagnie Royale Asturienne des Mines
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie Royale Asturienne des Mines filed Critical Compagnie Royale Asturienne des Mines
Priority to DEC47825D priority Critical patent/DE598033C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE598033C publication Critical patent/DE598033C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/54Making hollow objects characterised by the use of the objects cartridge cases, e.g. for ammunition, for letter carriers in pneumatic-tube plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Es sind Vorrichtungen bekannt, in denen rohrförmige Körper an ihren Enden bearbeitet werden können, wobei der Körper mittels Spreizgesenken eingespannt wird. Bei solchen Vorrichtungen, die aus einem oberen Einspann- und Formgebungsgesenk und einem Untergesenk bestehen, ist es bekannt, die Einspann- und Formgebungsbewegungen des Obergesenkes durch das Untergesenk zu steuern.
Mit diesen bekannten Vorrichtungen allein läßt sich indessen nicht die Aufgabe lösen, welche durch die im folgenden beschriebene Werkzeugausbildung gelöst wird, nämlich bei vorgezogenen Patronenhülsen für Schußwaffen das Ende der dünnwandigen Patronenhülse aus Blech in einem Arbeitsgang so zu formen, daß zwischen Hülsenboden und Hülsenmantel die Bodenkrempe als Doppelfalte ausgebildet wird.
In den Abbildungen ist die vom Werkzeug zu lösende Aufgabe und das Werkzeug selbst dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen zwei verschiedene Stufen den vorgezogenen Hülse.
Abb. 3 zeigt die zu erzielende Form des unteren Teiles der Patronenhülse, der Deutlichkeit halber stark vergrößert.
Abb. 4 zeigt den Oberteil^ und den Unterteil B des Werkzeuges vor Beginn des Preß-Vorganges, durch welche die doppelte Falte in einem Arbeitsgang erzeugt wird.
Abb. 5 zeigt die Stellung des Werkzeuges bei Beendigung des Kürnpelvorganges.
Abb. 6 zeigt der Deutlichkeit halber vergrößert den unteren Teil des oberen Preßwerkzeuges A.
Abb. 7" ist ein waagerechter Schnitt durch das Futter 6 gemäß der Schnittlinie I-II der Abb. 4.
Die Hülse 1 wird zunächst in üblicher Weise kalt gezogen, so daß, die im Abb. 1 dargestellte Zwischenstufe entsteht. Eine solche Hülse ι weist beispielsweise oben eine Wandstärke von 0,23 mm und unten eine Wandstärke von 0,35 mm und am Boden 2 eine Stärke von etwa 0,7 mm auf. Der Boden 2 ist also stärker als die Hülsenwand 1. Letztere ist kegelförmig ausgebildet. Dann wird die in Abb. 1 dargestellte Hülse in einem weiteren Arbeitsgang derart behandelt, daß der Boden 2 nach außen gewölbt wird, wie es in Abb. 2 etwas übertrieben dargestellt ist, damit für die im Preß werkzeug (Abb. 4, 5) stattfindende Bildung der Doppelfalte hinreichend Werkstoff vorhanden ist.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Leon Auguste Guignet in La Varenne, Saint Kilaire, Seine,

Claims (1)

  1. 598 OBB
    Die Hülse wird in der in Abb. 2 dargestellten Form in das Oberteil A des Werkzeuges (Abb. 4) eüigesteckt und weist nach dem Preßvorgang die in Abb. 3 dargestellte Ausbildung auf. 3 ist die Bodenkrempe. Zwischen Bodenkrempe, und Seitenwand 1 ist die Faltung 4, 5 durch Umlegen des verfügbaren Werkstoffes erzeugt worden.
    Das Oberteil A des Werkzeuges ist als mehrteiliges Werkzeug "ausgebildet und wird beispielsweise am Stößel einer . Ziehpresse oder Prägepresse befestigt. 6 ist ein Futter, das aus zwei Teilen besteht (Abb. 7). In dem in diesem Futter belassenen zentralen Hohlraum 19 ist ein zylindrischer Stempel·7 fest· angeordnet. Oberhalb des Futters 6 ist ein Hohlraum 17 vorgesehen, der durch den Bund 20 des Stempels 7 begrenzt wird. Die untere Stirnfläche des Stempels 7 ist mit einer Abschrägung 11 (Abb. 6) versehen, welche für die Ausbildung der oberen Falte 5 (Abb. 3) mitbestimmend ist. Irr dem Stempel 7 ist ein Auswerfer 9 beweglich angeordnet, der unter Wirkung einer Druckfeder 8 steht. Zwischen dem Stempel 7 und dem Futter 6 ist im Räume 19 Platz zum Einschieben der in Abb. 2 dargestellten vorgezogenen Hülse vorhanden. Der untere Teil des Futters 6 weist eine Auskehlung 10 auf (Abb. 6), welche mit zur Ausbildung der Bodenkrempe 3 und der unteren Falte 4 beiträgt Und gleichzeitig den Durchmesser des Bodens 2 genau kalibriert.
    Das Werkzeugunterteil B weist einen Ringflansch 14 auf, der durch mehrere Stangen 15 mit einer Traverse 16 verbunden ist, die : unter Wirkung einer Druckfeder 13 steht. Tn dem Ringflansch 14 ist ein Amboß 12 angeordnet. Der Durchmesser der unterhalb des Futters 6 vorgesehenen öffnung 18 ist etwas größer als der äußere Durchmesser des Ringflansches 14.
    Die Wirkungsweise des Werkzeuges ist folgende: Wenn die Hülse i in der Abb. 4 dargestellten Weise in das Oberteil A des Werkzeuges eingeschoben ist, senkt' sich der Stößel der Presse, wobei das obere Werkzeug A auf das untere Werkzeug B zu liegen kommt. In diesem Augenblick wird die Hülse ι ganz in den Hohlraum 19 zwischen Futter 6 und Stempel 7 hineing'edrückt, und zufolge des starken Zusammendrückens der Feder 13 stößt der Ringüansch 14 das Futter 6 derart iri die Höhe, daß es den Hohlraum 17 ausfüllt und die Hülse I fest umfaßt. Dann drückt der Amboß 12 (Abb. 5) nach oben, der Auswerfer 9 wird hochgeführt, und die Feder 8 wird gespannt. Hierauf treibt der Amboß 12 den Werkstoff des Hülsenbodens 2 in die Ausnehmung 10 und an die Abschrägung 11 und bildet den ebenen Hülsenboden und die Doppelfalte 4, 5 aus, ohne in den Rundungen ihren Werkstoff unzulässig zu beanspruchen. Nachdem die Presse eine Umdrehung vollendet hat, hebt sich unmittelbar nach Überwindung der unteren Totpunktlage der Presse der Stößel, und mit ihm hebt sich der Oberteil A des Werkzeuges vom Unterteil B ab. Die Feder 8 drückt jetzt den Auswerfer 9 nach unten, weleher die das Aussehen der Abb. 3 aufweisende, fertiggestellte Patronenhülse 1 aus dem Werkzeugoberteil A auswirft.
    Durch die beschriebene Arbeitsweise des Werkzeuges wird eine große Anzahl von Arbeitsgängen gespart, die bisher sowohl bei -der Herstellung von Jagdpatronen als auch λ'οη Militärpatronen aufgewendet werden mußten.
    l'ATIäNTANSI'KUCJI :
    Preßwerkzeug zur Herstellung einer Doppelfalte zwischen der Bodenkrempe und dem Hülsenmantel einer dünnwandigen Patronenhülse aus Metall für Schußwaffen, bei welchem die Hülse durch ein Spreizfutter im Obergesenk festgespannt wird und die Einspann- und Formgebungsbewegung vom Untergesenk hergeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der im Obergesenk (A) axial angeordnete hohle, einen Auswerfer (9) enthaltende Stempel (7) unten eine nach innen abgeschrägte Stirnfläche (11) aufweist, welcher am Boden des den Stempel (7) mit Zwischenraum (19) umgebenden Spreizfutters (6) eine Ausnehmung (10) zugeordnet ist, und daß zwischen der oberen Stirnfläche des Spreizfutters (6) und dem Bund (20) des Stempels (7) ein Zwischenraum (17) vorgesehen ist und daß an der unteren Stirnfläche des Obergesenkes (A) eine mit einer Öffnung (18) versehene Platte befestigt ist, von welcher das Spreizfutter (6) durch einen vom Untergesenke (B) bewegten Flanschring (14) angehoben wird und ein innerhalb - dieses Flanschringes (14) angeordneter Amboß (12) beim Anlegen an die untere Stirnfläche des Spreizfutters (6) den Boden (2) der Hülse (1) kalibriert und die --. federnde Doppelfalte (4, 5) ausbildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC47825D 1933-01-18 1933-01-18 Presswerkzeug zur Herstellung einer Doppelfalte zwischen der Bodenkrempe und dem Huelsenmantel einer duennwandigen Patronenhuelse aus Metall Expired DE598033C (de)

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