DE597273C - Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenstaenden durch Giessen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenstaenden durch GiessenInfo
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- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
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Description
- Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenständen durch Gießen Die Erfindung betrifft die Herstellung von massiven Glasgegenständen, insbesondere von Glaswalzen. Derartige Glaskörper lassen sich auf verschiedene Arten ierzeugen. Von Grüßenabmessungen an aufwärts, bei denen seine Formgebung durch 1VZarb.eln des Glases an der Pfeife oder durch Pressen eines Glaspostens sich nur schwer bewerkstelligen läßt, bedient man sich vorzugsweise des Gießverfahrens. Beim Eingießen des Glases in die Gießform läßt ges sich jedoch kaum vermeiden, daß, der herabfließende flüssige Glasstrang Luft einschließt. Soweit diese Lufteinschlüsse sich im Innern des gegossenen Körpers befinden, stellen. sie im allgemeinen nur einen Schönheitsfehler dar. Da die Lufteinschlüsse aber willkürlich in der Glasmasse verteilt sind, also auch in der Nähe der Außenhaut liegen, so ist ies in der Regel nicht möglich, bei der notwendigen Nachbearbeitung zum Zwecke der exakten Formgebung bzw. -der Oberflächenverbesserung duYChDhehen -oder Schleifen seine fehlerfreie Oberfläche zu verhalten. Es werden vielmehr bei dem Bearbeitungsprozeß die in derNachbehandlungszorneliegenden Luftblasen geöffnet, so daß sich Löcher an der Oberfläche bilden, wodurch dann meist das ganze Stück uribrauchbar wird. Man hat zwar schon versucht, die Lufteinschlüsse dadurch zu vermeiden, daß man mit Schlitzen versehene Formeln benutzt, die mit seiner Saugleiturig in Verbindung stehen. Hierbei wird jedoch im wesentlichen nur die Luft abgesaugt, die zwischen der Formwand und der Oberfläche des Glaskörpers eingeschlossen ist; hingegen verbleiben noch zahlreiche Blasen und Bläschen sowohl im Innern der Glasmasse als auch selbst dicht unterhalb der Glasoberfläche.
- Es kam also darauf an, lein Verfahren zu finden, bei dem die äußere Glaszone des massiven Glaskörpers, die nachträglich mechanisch bearbeitet wird, blasenfrei ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zunächst ein blasenfreier Glashoblkärper von der der herzustellenden Walze o. dgl. ähnlichen Gestalt erzeugt und mit flüssigem Glase ausgefüllt wird, der schließlich nach Erkalten des eingefüllten Glases mechanisch bearbeitet, insbesondere abgedreht werden kann.
- Der zuerst zu erzeugende Hohlglaskörper wird so dimensioniert, daß beim späteren Abdrehen des erkalteten Ges;amtglaskörpers die Wandstärke des blasenfreien Hohlglaskörpiers zum Teil erhalten bleibt. Soll beispielsweise eine massive Glaswalze erzeugt werden, so muß der Außendurchmesser des Hohlglaskörpers größer und sein Innendurchmesser. kleiner sein als der Durchmesser der fertig abgedrehten Walze. Die Erzeugung der blasenfreien Hohlglaskörper, die dann später mit Glasmasse ausgefüllt werden, macht auch hei größeren Dimensionen keine Schwierigkeiten, sofern die erschmolzene Glasmasse selbst genügend blasenfrei ist. Man hat @es zudem in der Hand, den erzeugten Hohlglaskörper vor seiner Verwendung auf Blasenfreiheit zu untersuchen, um ihn gegebenenfalls durch einen günstiger beschaffenen zu ersetzen. Der fertig geblasene Hohlglaskörper wird zweckmäßigerw .eise m eine für Gußzwecke geeignete Form gebracht und dann in erwärmtem Zustande mit flüssigem Glase voll ausgegossen. Durch den hohen Wärmegehalt des eingefüllten Glases erfolgt ein derart inniges Verschmelzen von Hohlglaskörper und eingegossenem Glaskern, daß an der Bruchstelle des erkalteten Stückes ein Unterschied zwischen Kern und Mantel nicht bzw. nur sehr schwer erkennbar ist. Der so fertiggestellte massive Glaskörper wird, nachdem er einen Abkühlungsprozeß durchgemacht hat, durch Drehen oder Schleifen fertig bearbeitet.
Claims (1)
- YATPNTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenständen durch Gießen, die nach dem Erkalten einer Nachbearbeitung ihrer Oberfläche unterworfen werden, z. B. Glaswalzen oder ähnliche Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß ein möglichst blasenfreier Glashohlkörper von der den herzustel1:enden Glasgegenständen ähnlichen Gestalt auf irgendeine bekannte Weise erzeugt und dann mit flüssigem Glase ausgefüllt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP67482D DE597273C (de) | 1933-05-06 | 1933-05-06 | Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenstaenden durch Giessen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP67482D DE597273C (de) | 1933-05-06 | 1933-05-06 | Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenstaenden durch Giessen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE597273C true DE597273C (de) | 1934-05-19 |
Family
ID=7391022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP67482D Expired DE597273C (de) | 1933-05-06 | 1933-05-06 | Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenstaenden durch Giessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE597273C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4367086A (en) | 1979-10-26 | 1983-01-04 | Timo Sarpaneva | Method for producing decorative glass objects |
-
1933
- 1933-05-06 DE DEP67482D patent/DE597273C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US4367086A (en) | 1979-10-26 | 1983-01-04 | Timo Sarpaneva | Method for producing decorative glass objects |
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