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DE597273C - Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenstaenden durch Giessen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenstaenden durch Giessen

Info

Publication number
DE597273C
DE597273C DEP67482D DEP0067482D DE597273C DE 597273 C DE597273 C DE 597273C DE P67482 D DEP67482 D DE P67482D DE P0067482 D DEP0067482 D DE P0067482D DE 597273 C DE597273 C DE 597273C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
casting
production
solid glass
objects
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP67482D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Bruno Kindt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH filed Critical Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Priority to DEP67482D priority Critical patent/DE597273C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE597273C publication Critical patent/DE597273C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B19/00Other methods of shaping glass
    • C03B19/02Other methods of shaping glass by casting molten glass, e.g. injection moulding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenständen durch Gießen Die Erfindung betrifft die Herstellung von massiven Glasgegenständen, insbesondere von Glaswalzen. Derartige Glaskörper lassen sich auf verschiedene Arten ierzeugen. Von Grüßenabmessungen an aufwärts, bei denen seine Formgebung durch 1VZarb.eln des Glases an der Pfeife oder durch Pressen eines Glaspostens sich nur schwer bewerkstelligen läßt, bedient man sich vorzugsweise des Gießverfahrens. Beim Eingießen des Glases in die Gießform läßt ges sich jedoch kaum vermeiden, daß, der herabfließende flüssige Glasstrang Luft einschließt. Soweit diese Lufteinschlüsse sich im Innern des gegossenen Körpers befinden, stellen. sie im allgemeinen nur einen Schönheitsfehler dar. Da die Lufteinschlüsse aber willkürlich in der Glasmasse verteilt sind, also auch in der Nähe der Außenhaut liegen, so ist ies in der Regel nicht möglich, bei der notwendigen Nachbearbeitung zum Zwecke der exakten Formgebung bzw. -der Oberflächenverbesserung duYChDhehen -oder Schleifen seine fehlerfreie Oberfläche zu verhalten. Es werden vielmehr bei dem Bearbeitungsprozeß die in derNachbehandlungszorneliegenden Luftblasen geöffnet, so daß sich Löcher an der Oberfläche bilden, wodurch dann meist das ganze Stück uribrauchbar wird. Man hat zwar schon versucht, die Lufteinschlüsse dadurch zu vermeiden, daß man mit Schlitzen versehene Formeln benutzt, die mit seiner Saugleiturig in Verbindung stehen. Hierbei wird jedoch im wesentlichen nur die Luft abgesaugt, die zwischen der Formwand und der Oberfläche des Glaskörpers eingeschlossen ist; hingegen verbleiben noch zahlreiche Blasen und Bläschen sowohl im Innern der Glasmasse als auch selbst dicht unterhalb der Glasoberfläche.
  • Es kam also darauf an, lein Verfahren zu finden, bei dem die äußere Glaszone des massiven Glaskörpers, die nachträglich mechanisch bearbeitet wird, blasenfrei ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zunächst ein blasenfreier Glashoblkärper von der der herzustellenden Walze o. dgl. ähnlichen Gestalt erzeugt und mit flüssigem Glase ausgefüllt wird, der schließlich nach Erkalten des eingefüllten Glases mechanisch bearbeitet, insbesondere abgedreht werden kann.
  • Der zuerst zu erzeugende Hohlglaskörper wird so dimensioniert, daß beim späteren Abdrehen des erkalteten Ges;amtglaskörpers die Wandstärke des blasenfreien Hohlglaskörpiers zum Teil erhalten bleibt. Soll beispielsweise eine massive Glaswalze erzeugt werden, so muß der Außendurchmesser des Hohlglaskörpers größer und sein Innendurchmesser. kleiner sein als der Durchmesser der fertig abgedrehten Walze. Die Erzeugung der blasenfreien Hohlglaskörper, die dann später mit Glasmasse ausgefüllt werden, macht auch hei größeren Dimensionen keine Schwierigkeiten, sofern die erschmolzene Glasmasse selbst genügend blasenfrei ist. Man hat @es zudem in der Hand, den erzeugten Hohlglaskörper vor seiner Verwendung auf Blasenfreiheit zu untersuchen, um ihn gegebenenfalls durch einen günstiger beschaffenen zu ersetzen. Der fertig geblasene Hohlglaskörper wird zweckmäßigerw .eise m eine für Gußzwecke geeignete Form gebracht und dann in erwärmtem Zustande mit flüssigem Glase voll ausgegossen. Durch den hohen Wärmegehalt des eingefüllten Glases erfolgt ein derart inniges Verschmelzen von Hohlglaskörper und eingegossenem Glaskern, daß an der Bruchstelle des erkalteten Stückes ein Unterschied zwischen Kern und Mantel nicht bzw. nur sehr schwer erkennbar ist. Der so fertiggestellte massive Glaskörper wird, nachdem er einen Abkühlungsprozeß durchgemacht hat, durch Drehen oder Schleifen fertig bearbeitet.

Claims (1)

  1. YATPNTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenständen durch Gießen, die nach dem Erkalten einer Nachbearbeitung ihrer Oberfläche unterworfen werden, z. B. Glaswalzen oder ähnliche Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß ein möglichst blasenfreier Glashohlkörper von der den herzustel1:enden Glasgegenständen ähnlichen Gestalt auf irgendeine bekannte Weise erzeugt und dann mit flüssigem Glase ausgefüllt wird.
DEP67482D 1933-05-06 1933-05-06 Verfahren zum Herstellen von massiven Glasgegenstaenden durch Giessen Expired DE597273C (de)

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DE (1) DE597273C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4367086A (en) 1979-10-26 1983-01-04 Timo Sarpaneva Method for producing decorative glass objects

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4367086A (en) 1979-10-26 1983-01-04 Timo Sarpaneva Method for producing decorative glass objects

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