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DE595178C - Praegefolie - Google Patents

Praegefolie

Info

Publication number
DE595178C
DE595178C DE1930595178D DE595178DD DE595178C DE 595178 C DE595178 C DE 595178C DE 1930595178 D DE1930595178 D DE 1930595178D DE 595178D D DE595178D D DE 595178DD DE 595178 C DE595178 C DE 595178C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transparent
layer
aluminum
color
embossing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930595178D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leonhard Kurz Stiftung and Co KG
Original Assignee
Leonhard Kurz GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leonhard Kurz GmbH and Co KG filed Critical Leonhard Kurz GmbH and Co KG
Application granted granted Critical
Publication of DE595178C publication Critical patent/DE595178C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D13/00Pencil-leads; Crayon compositions; Chalk compositions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Bur. Ind. iligendom
22 MEI 1934
AUSGEGEBEN AM
3. APRIL 1934
Für Verpackungszwecke und als Stanniolersatz ist eine an beliebiger Stelle Metallhäutchen führende und gegebenenfalls ge-
• färbte Folie bekannt, bestehend aus einem Schutzhäutchen aus Wachs oder wachsähnlichen Stoffen, einem Häutchen aus Leim, Schellack und öl und einem Häutchen aus sogen. Collodium, Zapon oder Leinöl bzw. Kautschuk, das der Folie die Elastizität verleiht. Diese Folien sind wegen ihrer Härte, Zähigkeit und Festigkeit zum Prägen weder bestimmt noch geeignet.
Es ist auch ein zu Verpackungszwecken, Spielkarten, Visitenkarten usw., bestimmtes
Material bekannt, dessen Cellulosefolie zum Zurückhalten seiner Weichhaltungsmittel auf einer Seite mit einem aufgeklebten Blattaluminiumblatt und auf der anderen Seite mit einer wasserabweisenden Substanz versehen ist. Schöne Wirkungen sollen durch gleiche oder verschiedene Färbung der Cellulosefolie oder der Aluminiumfolie oder beider erzielbar sein, so daß ζ. B. die eine Seite des Me-
• talles in Silber, die andere in Gold erscheint. Dieses Material ist ebenfalls zum Prägen weder bestimmt noch geeignet, weil ihm unter dem Blättaluminiumblatt die Grundierung und auf demselben ein Träger fehlt, der sich unter dem heißen Prägestempel \-on der auf dem Blattaluminiumblatt verbleibenden gefärbten Transparentdecke ablöst.
Des weiteren sind Druckfolien in Gestalt einseitig gefärbter Blattmetalle, welche auf der entgegengesetzten Seite mit einer Klebschicht versehen sind, bekannt. Diese Folie ergibt jedoch bei Gelbfärbung eines Blattaluminiumblattes keine blattgoldähnliche Prägung, weil die Frische der Farbe unter der unmittelbaren Einwirkung der Stempelhitze abgestumpft wird. Die so getrübte, frei der Luft und dem Licht ausgesetzte Farbe würde auchbald durch Oxydieren und Abbleichen verblassen. Zur Erzielung einer Folie für blattgoldähnliche Prägungen ist bereits vorgeschlagen, ein Gemisch aus ungefärbtem Aluminiumpulver und einem mit löslichen, transparenten Farbstoffen gefärbten, möglichst harzfreien Bindemittel auf ein Klebstoff häutchen aufzuspritzen, dessen Unterlage aus flüssigkeitsdurchlässigem Material besteht. Beim langsamen Trocknen der aufgespritzten Schicht sondert sich die Aluminiumbronze merkwürdigerweise, offenbar infolge ihres Fettgehalts, an der Oberfläche als silberige Schicht ab, während das gefärbte Bindemittel unten bleibt. Nach dem Abtrennen der getrockneten Folie durch vollständiges oder teihveises Auflösen des Klebstoffhäutchens scheint die silberige Aluminiumschicht durch die transparent gefärbte Bindemittelschicht hindurch und verleiht dem Blatt das Ansehen einer Goldfolie. Die Aluminiumbronzeseite derselben soll angeblich ohne Gefahr des Oxydierens auch auf säurehaltige Stoffe, wie z. B. Leder, geprägt werden können. Die Ablösung der Folie ist umständlich, und die mit ihr ausgeführte Prägung kommt an Hochglanz einer echten Blattgoldprägung nicht

Claims (5)

  1. 59517S
    nahe genug; denn Aluminiumpulver hat doch nicht den Hochglanz des Blattgoldblättchens, und außerdem wird sein geringerer Hochglanz noch durch das Bindemittel geschwächt, von welchem es nicht nur bedeckt, sondern auch umhüllt ist.
    Mit vorliegender Erfindung soll nun eine Folie mit durch eine goldgelbe Transparentdecke hindurchschimmernder Aluminiumschicht so ausgebildet werden, daß die mit ihr hergestellten Prägungen solchen aus Blattgold täuschend ähnlich sind. Hierzu wird die goldgelbe Transparentdecke auf Pergamynpapier oder eine sonstige dünne, prägefähige Traghaut abschmelzbar aufgetragen und auf dieser Decke als Aluminium- oder ' Silberschicht ein aus diesen Metallen geschlagenes Blatt angeordnet und grundiert. Das geschlagene Aluminium- oder Silberblatt hat bekanntlich einen viel strahlenderen Hoch-, glänz als ein aus Aluminiumpulver hergestelltes Blatt. Der durchsichtige Farbstoff kann so abgestimmt werden, daß die neiie Folie wie ein echtes Orange-, Zitron- oder Grüngoldblatt, in manchen Farbtönen sogar noch leuchtender, in Erscheinung tritt. Die neue Folie eignet sich auch besser als die j nach dem oben beschriebenen \rerfahren aus Aluminiumpulver und dem gefärbten, transparenten Bindemittel hergestellte Prägefolie zu Prägungen auf Leder, dessen Gerbsäure dort mit der Zeit womöglich doch zwischen den Aluminiumpulverkörnchen hindurch auf das Bindemittel und damit auch auf das Aluminiumpulver und dessen aus dem Bindemittel bestehende Transparentdecke trübend einwirken kann. Hier ist eine solche Trübung ausgeschlossen, weil die von unten kommende Gerbsäure das geschlagene Aluminium- oder Silberblatt nie -durchsetzen und auch die Luft die durch die teilweise mit aufgeprägte Schmelzschicht geschützte Farb-. schicht nicht angreifen kann. Die Schmelzschicht schützt -die Farbe auch vor der unmittelbaren Einwirkung der Stempelhitze. Da somit die Frische der Farbe beim Prägen erhalten bleibt und der zurückbleibende Schmelzschichtrest die Farbe dauernd gegen . den oxydierenden und bleichenden Einfluß der Luft und des Lichtes schützt, wird und bleibt die Prägung blattgoldähnlich. Die neue Abziehfolie ist insofern auch der erwähnten, nicht an einen abziehbaren Träger gebundenen Prägefolic mit einseitig gefärbtem Metallblatt überlegen.
    Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Transparentdecke der neuen I'rägefolie veranschaulicht. Xach Abb. ι kann die Transparentdecke entwe-' der aus einer auf dem Träger haftenden färblosen, durchsichtigen Schmelzschicht (Wachs o. dgl.) und aus einer auf diese gesondert aufgetragenen transparenten Farbschicht bestehen, oder es kann letztere durch ein glasklares, gefärbtes, als Decke des Blattaluminiumblattes des eingangs an zweiter Stelle geschilderten Verpackungsmaterials bekanntes Häutchen ersetzt sein, das durch Trocknen gewisser, dem Fachmann bekannter Lösungen entsteht. Der
    Abb. 2 entsprechend ist die Transparentdecke lediglich durch eine gefärbte Schmelzschicht gebildet, was eine Vereinfachung der Herstellung und eine möglichste, zum Prägen erwünschte Dünnheit der Folie ergibt.
    Durch Anordnung einer beliebigen anderen als gelben, z. B. einer roten, blauen oder grünen Farbschicht lassen sich nach dem Vorbilde des genannten Verpackungsmaterials strahlend glänzende Metallblattprägungen in allen Farbtönen wirkungsvoll herstellen.
    Ρλ τ ε χ ϊ λ N s ι» R ü eiiE:
    ι. Folie für blattgoldähnliche Prägungen, deren Aluminium- oder Silberschicht durch eine goldgelbe Transparentdecke hindurchschimmert, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminium- oder Silberschicht durch ein unten grundiertes, aus go diesen Metallen geschlagenes Blatt gebildet ist, und deren goldgelbe Transparentdecke auf einem dünnen, beim Prägen in an sich bekannter Weise sich ablösenden Träger (Pergamynpapier) haftet.
  2. 2. Folie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die goldgelbe Transparentdecke aus einer auf dem Träger haftenden farblosen, durchsichtigen Schmelzschicht (Wachs o. dgl.) und aus'100 einer auf diese gesondert aufgetragenen transparenten Farbschicht besteht.
  3. 3. Folie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transparentdecke aus einer auf dem Träger haftenden Schmelzschicht und aus einem auf dieser haftenden, glasklaren, gefärbten Häutchen und aus einer das Blattaluminiumblatt haltenden Klcbstoffschicht besteht.
  4. 4. Folie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transparentdecke lediglich durch eine goldgelb gefärbte Schmelzschicht gebildet ist.
  5. 5. Ersatz der goldgelben Farbe der Transparentdecken nach den Ansprüchen 1 bis 4 durch eine andere Farbe.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930595178D 1930-07-19 1930-07-19 Praegefolie Expired DE595178C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publication Number Publication Date
DE595178C true DE595178C (de) 1934-04-03

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DE1930595178D Expired DE595178C (de) 1930-07-19 1930-07-19 Praegefolie

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