DE58941C - Herstellung von Verbundplatten verschiedener Härtegrade - Google Patents
Herstellung von Verbundplatten verschiedener HärtegradeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D19/00—Casting in, on, or around objects which form part of the product
- B22D19/02—Casting in, on, or around objects which form part of the product for making reinforced articles
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Fabrikation von Blechen und Platten aus mit einander verbundenem Stahl und Eisen
oder kohlenstoffreichem mit koblenstoffarmem, d.h. hartem und weichem Gufsstahl, geschieht zumeist
durch mechanische Zusammenschweifsung der verschiedenen Materialien in Blöcken, welche
dann zu Platten oder Blechen ausgewalzt werden. Werden die so hergestellten Platten oder
Bleche, welche in durchgehend gleichförmigen Schichten oder Lagen die Zusammensetzung
haben von z. B. Eisen auf einer Seite, härtbarem Stahl auf der anderen, oder in der
Mitte eine Lage Stahl und auf beiden Seiten Eisen, oder endlich auf beiden Seiten Stahl
und in der Mitte Eisen, einem Härtungsverfahren unterworfen, so stellt sich der Uebelstand
heraus, dafs sich die Platten oder Bleche nach allen Richtungen hin verziehen, krumm
laufen, die Oberflächen reifsen oder wellenförmig aufziehen oder endlich die einzelnen
in ihrer Natur verschiedenen Lagen sich von einander lösen. Um diesen Uebelständen zu
begegnen, wird für Herstellung von combinirten Eisen- und Stahlplatten, Blechen und Stäben
folgendes Verfahren angewendet. In den Boden einer Schale oder P'orm für Gufsstahl wird
eine Platte gesetzt, welche, wie auf Zeichnung a veranschaulicht, gelocht ist. In die Löcher
dieser Platte werden gewalzte Stäbe aus härtbarem Gufsstahl in Quadratsection oder anderen
geeigneten Sectionen eingefügt, und diese Stäbe werden durch eine zweite gelochte Platte, die
oben aufgesetzt ist, wobei zu bemerken ist, dafs die Stäbe über die Höhe der Schale hinausragen
müssen, um den Einflufs des Metalles zu ermöglichen, in genau gleichen Abständen gehalten.
Es erfolgt sodann Ausgiefsen der Schale mit Gufsstahl von weicher, d. h. kohlenstoffarmer
Natur, wobei der flüssige Stahl die eingefügten Stäbe zum Erweichen und absoluten
Einschweifsen mit der eingegossenen Masse bringt. Das Verfahren kann ebensowohl umgekehrt
angewendet werden, d. h. die eingesetzten Stäbe können aus weichem Material bestehen und die eingegossene Masse härtbar
sein. Die auf diese Weise hergestellten Gufsstahlblöcke werden zu Platten, Blechen oder
Stäben ausgewälzt. Unter der Walze verändert sich die Textur in der Weise, dafs
sich in dem Mafse, wie die Masse nach allen Seiten ausgewalzt wird, die ursprünglich z. B.
quadratischen Stäbe in langgestreckte Figuren ausdrücken, welche das dazwischen in äufserst
regelmä'fsiger Weise eingelagerte Grundmetall durchziehen. Werden die Platten, Bleche oder
Stäbe gehärtet, so ist die Lösung der Verbindung zwischen den ungleichartigen Materialien
ebenso unmöglich, wie das Verziehen oder Krummwerden. Die gehärteten Platten, Bleche
und Stäbe besitzen neben den Eigenschaften des gehärteten Stahls auch die Zähigkeit und
Biegsamkeit von Eisen und weichem Flufsstahl und sind zu den verschiedenartigsten Anwendungen
passend. Die Fig. a, welche die gelochte Platte darstellt, dient gleichzeitig als
Zeichnung, um das Gefüge der Masse in dem unausgewalzten Gufsblock zu veranschaulichen,
Fig. b zeigt den seitlichen Schnitt der Schale, in welche die Stäbe eingesetzt sind, Fig. c und d
zeigen die Textur der Masse in dem fortschreitenden Walzungsprocefs. Für die Zeichnungen
sind Stäbe quadratischen Querschnitts
zu Grunde gelegt; werden andere Querschnitte benutzt, so ändert sich die Textur des ausgewalzten
Metalles in entsprechender Weise.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Herstellung von Platten, Blechen und Stäben aus verbundenem Eisen und härtbarem Gufsstahl oder verbundenem Stahl in verschiedenen Härtegraden in der Weise, dafs die beiden verbundenen Materialien ein inniges, durcheinandergreifendes, regelmäfsiges Gefüge darstellen, welches dadurch bewirkt wird, dafs in die Form des Gufsblockes Stäbe in regelmäfsigen Abständen eingesetzt sind, welche durch das hinzukommende flüssige Metall aufgenommen bezw. aufgeschweifst werden und nach erfolgtem Auswalzen die Textur der Masse bestimmen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58941C true DE58941C (de) |
Family
ID=333199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58941D Expired - Lifetime DE58941C (de) | Herstellung von Verbundplatten verschiedener Härtegrade |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58941C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013998B (de) * | 1955-06-23 | 1957-08-14 | Hans Roemer Lederwarenfabrik | Panzerschutzbekleidung |
| DE1080128B (de) * | 1954-04-15 | 1960-04-21 | Brueninghaus Gmbh Stahlwerke | Blasform fuer Schmelzoefen, insbesondere Hochoefen |
| DE1948514A1 (de) * | 1969-09-25 | 1971-04-01 | Seybold Dr Ing Rolf | Verfahren zum Herstellen von auf Biegung beanspruchten Stahlerzeugnissen |
| DE2010586A1 (de) * | 1970-03-06 | 1971-10-21 | Seybold R | Metallischer Verbundwerkstoffkörper |
| DE19515568A1 (de) * | 1995-04-27 | 1996-10-31 | Krupp Polysius Ag | Mahlelement und Verfahren zu dessen Herstellung |
-
0
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080128B (de) * | 1954-04-15 | 1960-04-21 | Brueninghaus Gmbh Stahlwerke | Blasform fuer Schmelzoefen, insbesondere Hochoefen |
| DE1013998B (de) * | 1955-06-23 | 1957-08-14 | Hans Roemer Lederwarenfabrik | Panzerschutzbekleidung |
| DE1948514A1 (de) * | 1969-09-25 | 1971-04-01 | Seybold Dr Ing Rolf | Verfahren zum Herstellen von auf Biegung beanspruchten Stahlerzeugnissen |
| DE2010586A1 (de) * | 1970-03-06 | 1971-10-21 | Seybold R | Metallischer Verbundwerkstoffkörper |
| DE19515568A1 (de) * | 1995-04-27 | 1996-10-31 | Krupp Polysius Ag | Mahlelement und Verfahren zu dessen Herstellung |
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