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DE588161C - Eis-Kuehlanlage mit seitlichem Eisraum - Google Patents

Eis-Kuehlanlage mit seitlichem Eisraum

Info

Publication number
DE588161C
DE588161C DESCH98505D DESC098505D DE588161C DE 588161 C DE588161 C DE 588161C DE SCH98505 D DESCH98505 D DE SCH98505D DE SC098505 D DESC098505 D DE SC098505D DE 588161 C DE588161 C DE 588161C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ice
room
cooling system
metal
ice cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH98505D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schneidewind & Co
Original Assignee
Schneidewind & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schneidewind & Co filed Critical Schneidewind & Co
Priority to DESCH98505D priority Critical patent/DE588161C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE588161C publication Critical patent/DE588161C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D3/00Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies
    • F25D3/02Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies using ice, e.g. ice-boxes
    • F25D3/04Stationary cabinets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description

  • Eis-Kühlanlage mit seitlichem Eisraum Die Erfindung bezieht sich auf eine Eis-Kühlanlage mit direkter Kühlung der Luft durch das Eis, derjenigen Art, bei welcher der Eisraum seitlich angeordnet und vom Kühlraum durch eine senkrechte, oben eine schmale Durchtrittsöffnung zum Durchtritt der warmen und feuchten Luft frei lassende Wandgetrennt ist. Bei derartigen Eis-Kühlanlagen tritt die unten aus dem Eisraum austretende kalte Luft unten in- den Kühlraum ein, kühlt die im Kühlraum befindliche Ware, wird hierbei durch die zu kühlende Ware erwärmt, nimmt Feuchtigkeit auf und kehrt oben wieder in den Eisraum ' zurück. Kühlanlagen dieser Art haben den Nachteil, daß die von der umlaufenden Luft mitgenommenen schlechten Gerüche der im Kühlraum befindlichen Ware, z. B. des im Kühlraum aufgehängten Fleisches, auf das Eis übertragen und wieder in den Kühlraum zurückgeführt werden.
  • Durch die Erfindung soll . dieser Mangel behoben werden. Die Erfindung besteht darin, daß über dem ganzen Eisraum stehende, die Wärme gut leitende, mit dem metallenen Mantel des Eisraumes wärmeleitend verbundene Metallplatten -angeordnet sind, die an ihren unteren Kanten mit Rinnen zur Ableitung. des an den Metallplatten niedergeschlagenen Kondenswassers versehen sind. Da ein wesentlicher Teil des Kondenswassers vor dem Eintritt der umlaufenden Luft in den Eisrauen niedergeschlagen und abgeführt wird, werden auch die schlechten Gerüche auf das Eis nicht mehr übertragen.
  • Es sind wohl Eis-Kühlanlagen, insbesondere Eisschränke für den Hausgebrauch, bekannt, bei denen der Eisraum von dem danebenliegenden Kühlraum durch eine j alousieartige Wand getrennt ist und bei denen bis zu einem gewissen Grad die Feuchtigkeit der in den Eisraum zurücktretenden Luft sich an den schrägen Jalousiestäben niederschlagen und an den unteren Kanten der Jalousiestäbe in den Eisraum abtropfen kann. Für größere Eis-Kühlanlagen, bei denen ein großer Kühlraum gleichmäßig gekühlt und die Feuchtigkeit der aus dem Kühlraum in den Eisraum zurücktretenden Luft möglichst vollkommen abgeschieden werden soll, hat sich die Anordnung der seitlichen jalousiewände nicht bewährt, weil die umlaufende Luft im Kühlraum einen zu kurzen Weg hat und weil; insbesondere wenn der Eisraum nur noch zum Teil mit Eis gefüllt ist, die Feuchtigkeit der Luft nur in sehr unvollkommenem Grad niedergeschlagen wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch eine Eis-Kühlanlage.
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. i.
  • In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der mit Durchbrechungen versehenen Metallplatte in größerem Maßstab dargestellt. Fig. q. ist ein Teillängsschnitt durch eine Eis-Kühlanlage mit zusätzlicher Vorrichtung zur Unterkühlung der Metallplatte.
  • 6 ist .der Eisraum,- 7 ist der Kühlraum. Das im Eisraum 6 befindliche E-is liegt auf einem Rost B. Das durch den Rost durchtropfende Wasser sammelt sich in der Rinneg und wird nach außen abgeführt. Die gekühlte Luft tritt durch den Luftdurchtritt io in den Kühlraum 7. Unterhalb der Decke 1¢ des Kühlraums ist eine durchbrochene Zwischendecke zur Abführung der warmen und feuchten Luft angeordnet, welche bei. dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einzelnen, im Abstand voneinander angeordneten, im Querschnitt trapezförmigen Querplatten ii gebildet wird, deren Grundflächen nach der von dem Kühlraum abgewendeten ansteigen, und deren breitere Seitenflächen nach dem Kühlsystem zugewendet und mit nach unten vorstehenden Platten 12 versehen sind. Die im Kühlraum aufsteigende warme und feuchte Luft tritt durch die Zwischenräume zwischen den Querplatten i i hindurch und fließt in Richtung des eingezeichneten Pfeiles durch die Öffnung 13 hindurch und in den Eisraum 6 von oben wieder ein.
  • Gemäß der Erfindung ist nun der Eisraum 6 an seinen Seitenwänden ganz oder teilweise mit einem die Wärme gut leitenden metallenen Mantel 15, z. B. aus verzinntem Kupferblech, umgeben. An den Mantel 15 können noch aus dem gleichen Metall bestehende Streifen 15a anschließen, welche auf dem Rost 8 aufliegen. Der Mantel 15 ist oben mit einer den Eisraum vollkommen abschließenden, durchbrochenen, die Wärme gut leitenden, metallenen Platte verbunden. Bei dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die durchbrochene Metallplatte aus einem durch Metallstäbe 16 gebildeten Rost. Unterhalb jedes Metallstabes 16 ist eine Rinne 17 angeordnet, in welcher das von dem betreffenden Metallstreifen abtropfende Kondenswasser aufgefangen und in eine Rinne 23 geleitet wird, von welcher es nach außen abgeführt wird. Die Höhe der Roststäbe 16 und ihr Abstand sind so- gewählt, daß einerseits die gesamte metallene Oberfläche zum Niederschlagen des Kondenswassers ausreicht, und daß andererseits der Gesamtquerschnitt der zwischen den Stäben bzw. zwischen den Rinnen 17 verbleibenden Öffnungen groß genug ist, um den ungehinderten Durchtritt der umlaufenden Luft zu gewährleisten.
  • Die mit Durchbrechungen versehene Metallplatte kann auch in der in Fig. 3 dargestellten Weise ausgeführt werden.-Es ist hier ein Metallblech ig, z. B. ein verzinntes Kupferblech, wellenförmig gebogen, und es sind in den aufrechten Schenkeln der Wellen Durchbrechungen 2o angebracht, deren Gesamtquerschnitt wieder groß genug gewählt wird, um der umlaufenden Luft einen ausreichenden Durchlaß zu gewähren. Die durch die Wellen gebildeten, nach oben offenen Rillen 22 dienen zum Sammeln und Abführen des Kondenswassers in die gemeinsame Sammelrinne 18.
  • Bei dem in Fig. q. dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Mantel i 5 teilweise von einer oder mehreren flachen Kammern 21 umgeben, durch welche das Schmelzwasser einer in einem außerhalb der Eis-Kühlanlage angeordneten, nicht gezeichneten Behälter enthaltenen Eissalzmischung geleitet w=ird. Die Menge des erzeugten und durchfließende-,1 Schmelzwassers kann je nach Bedarf geregelt werden. Da dieses Schmelzwasser eine Temperatur unter o° besitzt, so erfährt auch die durchbrochene Metallplatte eine zusätzliche Unterkühlung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eis-Kühlanlage mit seitlichem Eisraum, der vom Kühlraum durch eine senkrechte, oben eine schmale Durchtrittsöffnung zum Durchtritt der warmen und feuchten Luft frei lassende Wand getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß über dem ganzen Eisraum (6) stehende, die Wärme gut leitende, mit dem metallenen Mantel (15) des Eisraums (6) wärmeleitend verbundene Metallplatten (16) angeordnet sind, die an ihren unteren Kanten mit Rinnen (17) zur Ableitung des an den Metallplatten (16) niedergeschlagenen Kondenswassers versehen sind.
  2. 2. Eis-Kühlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der metallene Mantel (21) des Eisraums für die Durchführung eines zusätzlichen Kühlmittels hohl ausgebildet ist.
DESCH98505D 1932-08-06 1932-08-06 Eis-Kuehlanlage mit seitlichem Eisraum Expired DE588161C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH98505D DE588161C (de) 1932-08-06 1932-08-06 Eis-Kuehlanlage mit seitlichem Eisraum

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DESCH98505D DE588161C (de) 1932-08-06 1932-08-06 Eis-Kuehlanlage mit seitlichem Eisraum

Publications (1)

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DE588161C true DE588161C (de) 1933-11-13

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ID=7446391

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DESCH98505D Expired DE588161C (de) 1932-08-06 1932-08-06 Eis-Kuehlanlage mit seitlichem Eisraum

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