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DE58805C - Maschine zum Ablängen und Einschneiden von Feder und Nuth in Friesbretter - Google Patents

Maschine zum Ablängen und Einschneiden von Feder und Nuth in Friesbretter

Info

Publication number
DE58805C
DE58805C DENDAT58805D DE58805DA DE58805C DE 58805 C DE58805 C DE 58805C DE NDAT58805 D DENDAT58805 D DE NDAT58805D DE 58805D A DE58805D A DE 58805DA DE 58805 C DE58805 C DE 58805C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
board
boards
saws
milling
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58805D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. SEITZ in Wien III, Dietrichgasse 20, und M. KORN in Wien V, Hundsthurmerstr. 71
Publication of DE58805C publication Critical patent/DE58805C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
    • B27F1/02Making tongues or grooves, of indefinite length
    • B27F1/06Making tongues or grooves, of indefinite length simultaneously along opposite edges of a board

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Maschine dient zum sogenannten Schlitzen, insbesondere zur fabrikmäfsigen Massenproduction von Friesbrettern, welch letztere auf genau gleiche Längen geschnitten und an ihren Stirnkanten mit Feder und Nuth versehen fertiggestellt werden.
Bedingung ist, dafs die auf dieser Maschine zu bearbeitenden Friesbretter bis auf die oben genannten Arbeiten schon fertig sind; denn wenn sie an ihren Längskanten auch Feder und Nuth haben sollen, so müssen diese schon vorhanden sein, bevor die Bretter auf dieser Maschine zur Bearbeitung gelangen.
Die Sägen sind gegen einander verschiebbar und lassen sich ebenso wie die Nuth- und Federfräser auf verschiedene Bretterlängen einstellen.
Zur Bedienung der Maschine selbst, das ist zum Einlegen der zu bearbeitenden Bretter, ist nur ein Mann erforderlich, wenn angenommen wird, dafs die zu bearbeitenden Bretter zur Maschine gestellt und die fertigen, von der Maschine selbstthätig abfallenden weggeräumt werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist diese Friesbretter-, Stutz-, Feder- und Nuthfräsmaschine dargestellt, und ist:
Fig. ι die Längenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht,
Fig. 3 der Längsschnitt,
Fig. 4 ein Querschnitt nach C-D (in Fig. 2) und
Fig. 5 ein Querschnitt nach E-F (in Fig. 2).
Diese Maschine besteht:
1. aus dem Transportirapparat, d. i. die Gliederkette, aufweiche die vorbereiteten Bretter gelegt werden,
2. aus dem Schneideapparat,
3. aus dem Fräseapparat.
Als Hülfsapparat dient eine Vorrichtung zum unverrückbaren Festhalten der einzelnen Bretter, während sie den Schneide- und den Fräseapparat passiren. Das Ganze ist nebst seinen nothwepdigen Antriebs-. Uebersetzungs- und Verstellvorrichtungen entsprechend gelagert.
Die aus Gliedern /1... mit starken Scharnieren C zusammengesetzte Transportirkette ist um zwei polygone Scheiben dx gelegt; die Achse der einen dieser Scheiben trägt auch das Zahnrad h, welches von der Antriebsscheibe α aus auf zweierlei Art bethätigt werden kann, um die Transportirkette in Bewegung zu bringen.
Die Bewegungsübertragung erfolgt, wenn das Zahnrad h als Schneckenrad gedacht ist, durch die Schnecke A1, welch letztere ihrerseits ihre drehende Bewegung von den zwischengeschalteten Zahnrädern g g und den Kegelrädern//mitgetheilt erhält, von deren letzteren das eine auf der Antriebsachse Ci1 sitzt.
Eine andere Art der Bewegungsübertragung kann durch Vermittelung von in geeignetem Uebersetzungsverhältnisse zu einander stehenden, zwischen der Antriebswelle a2 und der Achse der einen polygonen Scheibe geschalteten Riemscheiben, wie das in Fig. 1 mit den Kreisen I, Ia, II, Ha und III und den zugehörigen Riemen-
lagerungen schematisch dargestellt ist, oder auf irgend eine andere der Gröfse der Maschinen, den localen Verhältnissen und der Kraftquelle am besten entsprechende Art bewerkstelligt sein. . '
Jedes der Glieder / der Transportirkette hat der Länge nach einen Schlitz, der an seinem rückwärtigen Ende, also in nächster Nähe des Scharniers C, durch den fixen Bretterhalter r geschlossen ist. In . dem Schlitze ist ein verschiebbar beweglicher Bretterhalterp eingesetzt, der, wenn die Transportirkette im Gang und ein Brett zwischen sie und den fixen Bretterhalter r gelegt ist, von dem an seinem unteren Ende drehbar gelagerten Hebel χ durch die Einwirkung des von der Kette (Riemen, Schnur u. dergl.) ν hängenden Gewichtes w an die Vorderkante des eben eingelegten Brettes schiebt und dieses durch weiteres Anpressen an den fixen Bretterhalter r festklemmt, und zwar so lange, bis sich durch das continuirliche Vorwärtsbewegen der Transportkette der Hebel χ so weit zurückgelegt hat, dafs dessen oberes Ende vom beweglichen Bretterhalter abgeleitet und durch das Gewicht w zurückgeschnellt wird, um sofort das zunächst auf das folgende Glied der Transportirkette gelegte Brett in gleicher Weise zu fixiren, wie das vorhergehende, u. s. w. ■ .
Damit die Bretter während des Passirens der Säge und der Fräser eine ihrer Länge entsprechende Auflage der rückwärtigen Kante haben, sind zu beiden Seiten der Bretterhalter in der Weise drehbar bewegliche Umschlag-, leisten ο ο angeordnet, dafs sie sich, bevor noch das Brett zwischen die fixen und die verschiebbaren Bretterhalter gelegt und vom Hebel χ fest erfafst wird, selbsttätig um 90 ° nach rückwärts drehen und, eine Gerade bildend, dem Brett eine ausreichend lange Auflage während, dessen Bearbeitung gewähren, nach vollendeter Bearbeitung desselben aber sich selbsttätig wieder, und zwar in der Richtung nach vorwärts zusammenlegen, um über die Breite der Transportkette in einer den regelmäfsigen Gang der Maschine störenden W7eise nicht hervorzuragen. Zum Behufe dieser Functionen sind entweder die Bolzen der Umschlagleisten ο unten flügelartig abgebogen und werden durch am Gestelle sitzende schiefflächige Ansätze geöffnet und nach dem Passiren der Fräser -durch Gleiten dieser flügelartigen Abbiegungen in Nuthleisten y2 wieder geschlossen, oder es wird dieses selbstthätige Oeffnen und Schliefsen der Umschlagleisten ο durch andere bekannte geeignete technische Mittel veranlafst, welche nicht Gegenstand des vorliegenden Patentes sein können..
Durch das Schliefsen der Umschlagleisten 0 nach dem erfolgten Freigeben des beweglichen Bretterhebels ρ vom Hebel χ wird das nunmehr bearbeitete Brett rasch vorgeschoben und abgeworfen.
Das Abschneiden des Brettes auf die richtige Länge besorgen ein Paar Circulärsägen s s, die, in einer geeigneten Gestellausladung A vertical verstellbar gelagert und auf ihrer gemeinschaftlichen Achse i in einer Längsnuth gegen einander verstellbar, mittelst Stellschrauben u. dergl. zu fixiren sind.
Die erstere dieser Anordnungen dient zum Nachhelfen in die richtige Höhenstellung bei eventuell eingetretener starker Abnutzung der Sägescheiben, die letztere aber, um diese auf die gewünschte Länge der Bretter einstellen zu können.
In nahezu gleicher Weise sind die Fräser F angeordnet; nur findet das der jeweiligen Bretterlänge entsprechende Vorstellen der Messerköpfe durch zwei achsial zu einander gelagerte Schraubenspindel k statt, die mittelst Handräder kx u. dergl. zu bethätigen sind.
Die Bewegung der Sägenachse erfolgt von der Antriebsscheibe d aus durch Vermittelung der Riemscheiben di2 und I1, jene der Fräser durch Vermittelung der mit den Riemscheiben d d auf gemeinsamer Achse sitzenden Riemscheiben c und ij. Die Durchmesser aller dieser Scheiben sind in einem den nothwendigen Tourenzahlen der Sägen und Fräser entsprechenden Verhältnisse.
Während des Passirens der Sägen s und der Fräser F gleiten die Bretter über in verficalem Sinne verstellbare Unterlagestücke ^ und ^1 und werden hier von den mit Gewichten m belasteten Druckrollen η fest an dieselben angeprefst, um ein Schwanken oder Vibriren der Bretter während der Bearbeitung zu verhindern. ■

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Schlitz- und Friesbretter-Stutz-, Feder- und Nuthfräsmaschine, gekennzeichnet durch Anordnung eines Paares gleichzeitig und vertical rotirender Kreissägen und eines Paares gleichzeitig und horizontal rotirender Nuth- bezw. Federfräser in einem gemeinschaftlichen Gestelle, welchen Fräsen die vorgerichteten Brettchen mit Hülfe einer über polygone Scheiben geführten Transportkette ohne Ende zur Bearbeitung zugeführt werden, letztere versehen mit fixen Brettchenhaltern r r und verschiebbaren Brettchenhaltern ρ ρ derart, dafs die letzteren vor dem Eintreten der Bretter unter die Kreissägen von einem an dem unteren Ende drehbar gelagerten Hebel χ mit Hülfe eines auf sein oberes Ende wirkenden Gewichtes w gegen die fixen Bretterhalter r r gedrückt werden, und das dazwischen gelegte Brett während der Bearbeitung seitens der Sägen und Fräser festhalten, bis nach vollendeter
    Bearbeitung das obere Hebelende χ von dem Bretterhaken ρ abgeleitet, nach rückwärts schnellt und auf gleiche Weise das nächste Brett festklemmt.
    Für durch ι. gekennzeichnete Maschinen zur Schaffung eines genügenden Auflagers der rückwärtigen Längskanten der zu bearbeitenden Bretter die Anordnung horizontal drehbar beweglicher Auf lageleisten Ό ο . . ., deren Drehungsbolzen an den Unterseiten der Transportkettengelenke II... flügelartig so hervorstehen, dafs die Auflageleisten oo... beim Passiren der am besten schiefflächigen Ansätze q q der Oberkanten des Gestelles aus einander geschlagen werden und so lange in dieser Stellung verbleiben, als sie unter den Sägen s s und den Fräsern FF durchgehen; dann aber in ähnlicher Weise, wie sie geöffnet wurden, wieder geschlossen werden und das fertige Brett durch ihr Zusammenklappen abwerfen.
    3. An durch 1. und 2. gekennzeichneten Maschinen die Anordnung, dafs die Kreissägen ss auf ihrer gemeinschaftlichen Welle in Keilnuthen, die Fräser F F aber in schlittenartigen Führungen mittelst Schraubenspindeln k k und Griffräder Ar1 A1 (den geforderten Längenmafsen der zu bearbeitenden Bretter entsprechend) gegen einander verstellbar sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58805D Maschine zum Ablängen und Einschneiden von Feder und Nuth in Friesbretter Expired - Lifetime DE58805C (de)

Publications (1)

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ID=333074

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DENDAT58805D Expired - Lifetime DE58805C (de) Maschine zum Ablängen und Einschneiden von Feder und Nuth in Friesbretter

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DE (1) DE58805C (de)

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