DE588016C - Vorrichtung zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen - Google Patents
Vorrichtung zum Nacharbeiten gebrauchter WebschuetzenInfo
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- DE588016C DE588016C DER86336D DER0086336D DE588016C DE 588016 C DE588016 C DE 588016C DE R86336 D DER86336 D DE R86336D DE R0086336 D DER0086336 D DE R0086336D DE 588016 C DE588016 C DE 588016C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nacharbeiten gebrauchter Webschützen,
bei der die nachzuarbeitenden Webschützen in einen Support eingespannt werden,
um so an einem Bearbeitungswerkzeug, z, B. einem Fräser, vorbeigeführt zu werden,
nach Patent 580 418. Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Vorrichtung, bei welcher
der Support eine .Klemmvorrichtung trägt, die aus einer um eine waagerechte
Achse schwenkbaren Grundplatte und einer
Klemmkonsole mit verstellbarer Klemmbacke besteht, zwischen denen eine Richtplatte angeordnet
ist.
Zum Zwecke des Nacharbeitens schon gebrauchter und demgemäß abgenutzter Webschützen
ist bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent vor die Richtplatte ein Ausrichtglied
eingespannt, das ein Parallellegen der Achse des Webschützens zur Richtkante der
Richtplatte zwischen den Klemmbacken ermöglicht. Das Ausrichtglied besteht zweckmäßig
aus einer Stahlschiene, auf der Winkelstücke mit Körnern bzw. Bohrungen zum Einspannen des Webschützens verschiebbar
angeordnet sind.
Ein Nachteil der den Gegenstand des Hauptpatentes mit bildenden Hilfseinrichtung
ist jedoch der, daß sie einen besonderen Teil bildet, der mit der eigentlichen Vorrichtung
nicht unmittelbar fest verbunden wird, sondern lediglich im Bedarfsfalle eingelegt wird,
was eine gewisse Unbequemlichkeit im Gebrauch bedeutet.
Diese-Unbequemlichkeit zu beseitigen, ist
der Zweck der vorliegenden Erfindung, die darin besteht, daß die gegenüber der Grundplatte
verstellbare Richtplatte auf beiden Seiten Lager trägt, in denen je ein mit'Körnern
zur Aufnahme des Webschützens versehener Richtstab rechtwinklig zur Schützenachse verschiebbar
und verschwenkbar angeordnet ist. Erfindungsgemäß sind an den Richtstäben
Einstellmarken angebracht, welche in noch vorteilhafterer Weise als bisher ein bequemes
Anpassen an die verschiedenen vorkommenden Längen der Schützen sowie einen entsprechend
einfachen Ausgleich bei Schützen; deren eine Spitze nicht in der Schützenachse liegt, ermöglichen.
Alle diese Vorteile werden dadurch erreicht, daß die neue Hilfseinrichtung unmittelbar
mit der eigentlichen Vorrichtung selbst verbunden ist und mit der Richtplatte aus
einem einzigen Stück besteht.
Eine grundsätzliche Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt,
von denen
Abb. ι einen Schnitt durch die ganze Einspannvorrichtung
zeigt, in welchem die für
die vorliegende Erfindung nicht wesentlichen Teile lediglich angedeutet sind.
Abb. 2 ist ein Grundriß der Vorrichtung nach Abb. ι gemäß Linie It-II.
1S Abb. 3 ist ein Grundriß der neuen Richtvorrichtung,
in dem alle für das Verständnis der Erfindung entbehrlichen Teile weggelassen sind und
Abb. 4 eine Vorderansicht der Hilfseinrichlö
tung.
Die Abb. ι und 2 zeigen den Einbau der neuen Hilfseinrichtung in die den Gegenstand
des Hauptpatentes bildende Aufspannvorrichtung mit der verschiebbaren Richtplatte 12
und dem Tragtisch 1 r, der mit der ganzen Einspannvorrichtung zusammen um die horizontale
Achse 7 kippbar ist. Mit 17 ist die obere Klemmvorrichtung bezeichnet, welche,
wie nach dem Hauptpatent, um eine Achse 18
schwenkbar ist.
Mit 13 ist eine rückwärtige Strebe der Klemmkonsole bezeichnet, mit 15 die senkrechte
Schraubspindel zum Heben und Senken der Klemmvorrichtung 17, 41 und mit
14 die auf dieser Spindel 15 sitzende, an der Klemmkonsole befestigte Mutter.
Auf beiden Seiten der verschiebbaren Richtplatte 12 sitzen Backen 45, in denen je
ein Bolzen 46 verschiebbar geführt ist. Die Bolzen 46 besitzen an ihren äußeren Enden
Köpfe 47 mit einer querverlaufenden Aussparung 50 von beliebigem, vorzugsweise
quadratischem oder rundem Querschnitt, in welcher je ein Richtstab 48 von entsprechendem
Querschnitt sitzt.
In ihrer jeweiligen Lage werden die Bolzen 46 mit Hilfe von Schrauben 51 festgeklemmt.
Ebenso sind die in den Aussparungen 50 verschiebbaren Richtstäbe 48 in ihrer jeweiligen
Lage durch Schrauben 49 feststellbar.
Die beiden Stäbe 48 tragen an ihrem nach der Vorderseite der Maschine zu liegenden
Ende Körner 52. Auf ihrer Oberseite sind die Richtstäbe 48 mit einer Anzahl von in
gleichen Abmessungen voneinander und auf beiden Stäben genau gleichmäßig angeordneten
Einkerbungen 53 versehen.
An der Richtplatte 12 ist eine Verschiebevorrichtung
vorgesehen, welche aus einer Schraube 54 besteht, die mittels eines Drehgriffes 55 gedreht wird und bei ihrer Drehung
den Vorschub oder das Zurückziehen der Richtplatte 12 mit Hilfe einer auf der
Schraube laufenden Mutter 56 bewirkt. Die Vorrichtung ist in beliebiger Weise am Fuße
der- Klemmkonsole befestigt.
Die Wirkungsweise der neuen Rieht- und Einspannvorrichtung ist folgende:
Der nachzubearbeitende Webschützen wird zwischen die Körner 52 der auf den beiden
Seiten der Richtplatte 12 in den Köpfen 47 sitzenden Richtstäbe 48 eingelegt, deren Abstand
voneinander durch Verschieben der Bolzen 46 in den Lagern 45 nach Lösen der Klemmschrauben 51 eingestellt wird.
Das Ausrichten des zwischen den beiden Richtstäben 48 befindlichen Webschützens 42
in bezug auf die Richtplatte 12 erfolgt durch Verschieben der Richtstäbe 48 in den in den
Köpfen 47 der Bolzen 46 angeordneten Aussparungen 50 nach Lösen der Klemmschrauben
49, und zwar so, daß beim Bearbeiten von Webschützen, deren Spitzen in einer Geraden
(Schützenachse) liegen,, beide Stäbe 48 in den Aussparungen 50 so eingestellt werden, daß
die Entfernungen vom Körner 52 bis zum Drehpunkt genau gleich sind.
Sollen jedoch Webschützen nachgearbeitet werden, bei welchen eine Spitze außerhalb der
Achse liegt, so wird der eine der beiden Stäbe 48 um die genau bekannte Differenz weniger
weit ausgezogen als der andere. Auf diese Weise wird unter allen Umständen eine der
Kante der Richtplatte 12, welcher die Drehachse, um die die beiden Richtstäbe 48
schwenkbar sind, parallel ist, genau entsprechende Einstellung der Schützenachse erzielt.
Ist der Webschützen in der beschriebenen Weise ausgerichtet, so wird er, nachdem vorher
noch mit Hilfe der Stellvorrichtung 54, 55, 56 die Richtplatte in solchem Maße verschoben
worden ist, daß die zu bearbeitende Kante des Webschützens, soweit als für die Bearbeitung erforderlich, über die Klemmbacke
41 vorsteht, zwischen der Grundplatte 11 und der Klemmplatte 41 eingeklemmt,
worauf, nachdem der ganze Support mittels einer Kurbel, wie im Hauptpatent beschrieben,
an die Fräsvorrichtung herangebracht worden ist, die Bearbeitung erfolgt. 1Qo
Nach Fertigstellen einer Schützenkante wird, wie nach dem Hauptpatent, zweckmäßig
zunächst bei gleichbleibend eingestellter Neigung der ganzen Klemmvorrichtung die
entsprechende Kante einer Anzahl weiterer 10S
Webschützen nachgearbeitet. Zwecks Bearbeitens der dritten Seite von Webschützen,
bei denen bereits eine ausgerichtete Kante zur Verfügung steht, wird die Hilfsvorrichtung
durch Zurückschieben der Richtstäbe 48 außer Tätigkeit gesetzt und der Webschützen mit
der bereits bearbeiteten Kante unmittelbar an die Richtplatte 12 angelegt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Nacharbeiten gebrauchter Webschützen, bei der die nachzubearbeitenden Webschützen in einen Support eingespannt werden, um so an einem Bearbeitungswerkzeug, z. B. einem Fräser, vorbeigeführt zu werden, nach Patent 580418, dadurch gekennzeichnet,daß die· gegenüber der Grundplatte (ii) verstellbare (54, 55, 56) Richtplatte (12) auf beiden Seiten Lager (45) trägt, in denen je ein mit Körnern (52) zur Aufnahme des Webschützens versehener Richtstab (48) rechtwinklig zur Schützenachse verschiebbar und verschwenkbar angeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Riehtstäben (48) Einstellmarken (53) angebracht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER85060D DE580418C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Vorrichtung zum Herstellen neuer und zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen |
| AT139695D AT139695B (de) | 1932-06-06 | 1932-06-06 | Vorrichtung zum Herstellen neuer und zum Nacharbeiten gebrauchter Webschützen. |
| DER86859D DE588017C (de) | 1932-11-06 | 1932-11-06 | Vorrichtung zum Herstellen neuer und zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen |
| DER86336D DE588016C (de) | 1932-06-04 | 1932-11-06 | Vorrichtung zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen |
| AT141408D AT141408B (de) | 1932-06-06 | 1932-11-29 | Vorrichtung zum Herstellen neuer und zum Nacharbeiten gebrauchter Webschützen. |
| GB35551/32A GB403807A (en) | 1932-11-06 | 1932-12-15 | Device for trimming the side faces of weaving shuttles or the like |
| US654911A US1956810A (en) | 1932-11-06 | 1933-02-02 | Device for machining and trimming the side faces of weaving shuttles or the like |
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER85060D DE580418C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Vorrichtung zum Herstellen neuer und zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen |
| GB1754832A GB403631A (en) | 1932-06-21 | 1932-06-21 | Improved device for producing weaver's shuttles and for trimming worn shuttles |
| DER86859D DE588017C (de) | 1932-11-06 | 1932-11-06 | Vorrichtung zum Herstellen neuer und zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen |
| DER86336D DE588016C (de) | 1932-06-04 | 1932-11-06 | Vorrichtung zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE588016C true DE588016C (de) | 1933-11-21 |
Family
ID=34069176
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER85060D Expired DE580418C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Vorrichtung zum Herstellen neuer und zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen |
| DER86336D Expired DE588016C (de) | 1932-06-04 | 1932-11-06 | Vorrichtung zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER85060D Expired DE580418C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Vorrichtung zum Herstellen neuer und zum Nacharbeiten gebrauchter Webschuetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE580418C (de) |
-
1932
- 1932-06-04 DE DER85060D patent/DE580418C/de not_active Expired
- 1932-11-06 DE DER86336D patent/DE588016C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE580418C (de) | 1933-07-10 |
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