DE586883C - Anordnung zur Speisung von Einphasen-Kollektorbahnmotoren - Google Patents
Anordnung zur Speisung von Einphasen-KollektorbahnmotorenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L9/00—Electric propulsion with power supply external to the vehicle
- B60L9/16—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
- B60L9/24—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines
- B60L9/26—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines single-phase motors
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. OKTOBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 201 GRUPPE
2olS 292.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1930 ab
Die Erfindung· betrifft eine besonders, zweckmäßige
Anordnung zur' Speisung und Regelung von Einphasen-Kollektorbahnmotoren.
Zur Regelung der Drehzahl von diesen Motoren ist eine Spannung erforderlich, die zwi-
1. sehen einem Maximalwert und einem Minimalwert,
der jedoch vom Nulhvert noch erheblich abweicht, kontinuierlich geregelt werden
kann. Eine Regelung bis auf Null herab ist hingegen meistens nicht erforderlich, da
der Einphasenbahnmotor bereits beim Anfahren eine beträchtliche Spannung aufzunehmen
in der Lage ist, ohne daß dabei der Anfahrstrom
die zulässige Grenze überschreitet.
Um den-Motor mit der geschilderten feinstufig regelbaren Spannung zu versorgen,
könnte man entweder einen Stufentransformator mit sehr viel Stufen verwenden oder
- . auch einen Einphasendrehtransformator .in
ao Reihenschaltung mit einem gewöhnlichen Transformator. Diese Anordnungen .fallen
aber sehr groß aus, und ihr Preis ist im Verhältnis zum Preise des Einphasenbahnmotors
ein sehr hoher.
An sich ist es'bereits bekannt, an einem
Einphasentransformator dadurch eine regelbare Sekundärspannung· herzustellen, daß an
dem Transformator ein zusätzlicher magnetischer Streupfad vorgesehen ist und daß
außerdem über Widerstände regelbare Hilfswicklungen angeordnet sind, deren Strom ein
Abdrängen des von der Primärwicklung erzeugten magnetischen Flusses aus der Sekundärwicklung
in den Streupfad herbeiführt.
Die Erfindung besteht nun in der Verwendung eines solchen an sich bekannten, von
einem Einphasennetz gespeisten Dreischenkeltransformators für die Speisung von Einphasen-Kollektorbahnmotoren
mit einer regelbaren, Spannung. Auf dem einen Schenkel 4" dieses Transformators befindet sich dabei eine
Wicklung, die an regelbare Widerstände angeschlossen ist, während die Sekundärwicklung
des Transformators auf die beiden anderen Schenkel (zweckmäßig zu gleichen *5
Teilen) verteilt ist und seine Primärwicklung auf einem dieser beiden anderen Schenkel
untergebracht ist. Die Verwendung des geschilderten Transformators bringt gerade für
Einphasenbahnmotoren erhebliche Vorteile mit sich, insbesondere gegenüber den bekannten
Anordnungen. Zunächst besteht der eingangs geschilderte Vorteil, daß sich der Transformator den Betriebserfordernissen des
einphasigen Lokomotivmotors besonders gut anpaßt. Ein, weiterer sehr wichtiger Vorteil
besteht darin, daß der Transformator bezüglich seines Aufbaues die ganz normale kräftige
Bauart eines Dreischenkeltransformators aufweist und dementsprechend besonders unempfindlich
gegen die auf Lokomotiven ständig auftretenden Erschütterungen ist.
*) Von dem Patent sucher.ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Jaroslav Kozisek in Berlin-Charlottenburg,
Dieser Vorteil tritt namentlich gegenüber den neuerdings ebenfalls für die Speisung
von Einphasenbahnmotoren vorgeschlagenen Schubtransformatoren zutage, bei denen bekanntlich
Eisenkerne gegeneinander verschoben werden und mit den aktiven Eisenblechen aufeinandergleiten.
Ein weiterer Vorteil ist, daß in den den Motorstrom führenden Wicklungen überhaupt
to keine Umschaltungen vorgenommen werden, während die bisher bekannten Lokomotivtransformatoren
gerade diesbezüglich umfangreiche und teure Umschaltvorrichtungen aufweisen. Die Reguliervorrichtung an den.
iS Ohmschen Widerständen ist demgegenüber erheblich
einfacher und billiger, da man insbesondere Strom und Spannung auf die für
die Regelung günstigstep Werte bringen kann, während sie bei der bekannten Anordnung
durch die Bedingungen am Motor festgelegt sind.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Schaltung des Dreischenkeltransformators. 6 ist
ein Einphasenbahnmotor, der über den Drei-Schenkeltransformator von den beiden Leitungen
7 des Bahnnetzes gespeist wird. Auf dem mittleren Schenkel des Dreischenkeltransförmators
ist die Primärwicklung ι untergebracht, auf dem mittleren und rechten
die Sekundärwindungen 2 und 3 und auf dem linken Schenkel die Hilfswicklung 4, deren
Strom mittels der Ohmschen Widerstände 5 regelbar ist. Die Primärwicklung des Transformators
erzeugt einen magnetischen Fluß, der sich über die beiden anderen Schenkel
schließt. Die Hilfswicklung 4 dient nun dazu, diesen magnetischen Fluß durch Ausbildung eines Kurzschlußstromes aus dem
Schenkel der Hilfswicklung auf den Schenkel mit der Wicklung 3 abzudrängen. Dementsprechend
werden dann die Sekundärwicklungen 2* und 3 des Transformators von einem
größeren Fluß durchsetzt, und ihre Spannung steigt an.
Beim Anfahren ist die Hilfswicklung 4 offen, so daß der von der Primärwicklung
erzeugte Fluß sich zur Hälfte auf den rechten Und linken Schenkel verteilt und dementsprechend
in der Sekundärwicklung eine verhältnismäßig geringe Spannung induziert wird.
Zur Erhöhung und Regelung dieser Spannung wird der Ohmsche Widerstand 5 allmählich
eingeschaltet, gegebenenfalls bis zu einem Kurzschluß der Wicklung 4. In diesem Fall
schließt sich der von der Primärwicklung 1 erzeugte Fluß fast vollständig über den rechten
Schenkel, und die von der Sekundärwicklung abgegebene Spannung erreicht ihr Maximum.
Claims (1)
- Patentanspruch :Die Verwendung eines an sich bekannten, von einem Einphasennetz gespeisten Dreischenkeltransformators, auf dessen einem Schenkel sich eine Wicklung befindet, die an regelbare Widerstände angeschlossen ist, während die Sekundärwicklung des Transformators auf die beiden anderen Schenkel (zweckmäßig zu gleichen Teilen) verteilt ist und seine Primärwicklung auf einem dieser beiden anderen Schenkel untergebracht ist, für die Speisung von Einphasen-Kollektorbahnmotoren mit einer regelbaren Spannung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE586883T | 1930-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE586883C true DE586883C (de) | 1933-10-26 |
Family
ID=6572114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930586883D Expired DE586883C (de) | 1930-01-24 | 1930-01-24 | Anordnung zur Speisung von Einphasen-Kollektorbahnmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE586883C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2811205A1 (de) * | 1977-05-20 | 1978-11-23 | Tdk Electronics Co Ltd | Transformator mit veraenderbarer ausgangsspannung |
-
1930
- 1930-01-24 DE DE1930586883D patent/DE586883C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2811205A1 (de) * | 1977-05-20 | 1978-11-23 | Tdk Electronics Co Ltd | Transformator mit veraenderbarer ausgangsspannung |
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