DE586888C - Anordnung zum Daempfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen - Google Patents
Anordnung zum Daempfen der mechanischen Schwingungen von FreileitungenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
- H02G7/14—Arrangements or devices for damping mechanical oscillations of lines, e.g. for reducing production of sound
Landscapes
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. OKTOBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT'
KLASSE 21 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1930 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Dämpfen der bei Freileitungen auftretenden
mechanischen Schwingungen, die aus einem Masse und Elastizität aufweisenden schwingungsfähigen
Gebilde besteht und an der Leitung aufgehängt wird.
Nach einem bereits vorliegenden Vorschlag ist eine derartige Vorrichtung folgendermaßen
aufgebaut. In einem Gas- oder Flüssigkeitsbehälter ist ein Kolben beweglich angeordnet
und durch eine Feder mit dem Behälter verbunden. Es wird entweder der Kolben oder der
Behälter an der Freileitung aufgehängt, so daß der jeweils andere Teil gegen den an der Leitung
befestigten unter dem Einfluß der zwischengeschalteten Feder frei schwingen kann. Während
des Schwingens wird in- dem Medium, das den Kolben umgibt, eine Reibung erzeugt, welche
die Schwingungen dämpft. Treten Seil-Schwingungen auf, so wird auch das schwingungsfähige
Gebilde erregt und dadurch eine Rückwirkung auf die Leitung erzeugt, die bestrebt ist,
deren Schwingungen zu dämpfen.
Bei den bisher vorgeschlagenen Schwingungsdämpfern dieser Art war die erzeugte Dämpfung abhängig von der Relativbewegung der schwingenden Dämpfermasse gegenüber den Bewegungen der Angriffsstelle des schwingungsfähigen Gebildes am Seil.
Bei den bisher vorgeschlagenen Schwingungsdämpfern dieser Art war die erzeugte Dämpfung abhängig von der Relativbewegung der schwingenden Dämpfermasse gegenüber den Bewegungen der Angriffsstelle des schwingungsfähigen Gebildes am Seil.
Nach der Erfindung werden die Dämpfungseinrichtungen so ausgebildet, daß die erzeugte
Reibungsdämpfung des schwingungsfähigen Gebildes wesentlich abhängig ist von der absoluten
Bewegung der schwingenden Masse oder der mit ihr starr verbundenen Teile gegenüber dem
diese Teile umgebenden ruhenden Raum.
Derartige Anordnungen ergeben* bei Schwingungen unterhalb der Eigenfrequenz des
schwingungsfähigen Gebildes eine beträchtlich stärkereDämpfung als die bisher vorgeschlagenen
Vorrichtungen. In Fällen, wo es auf die Dämpfung niedriger Frequenzen ankommt, sind
demnach Anordnungen nach der Erfindung vorteilhafter.
Die Erfindung läßt sich dadurch verwirkliehen, daß man die den Dämpfer umgebende
Außenluft zum Dämpfen der Schwingungen ausnutzt. Zu diesem Zweck kann man den Dämpfer,
der keinen besonderen Behälter zu haben braucht, mit einem Windschirm o. dgl. versehen,
der beim Schwingen mitbewegt wird. Durch den entstehenden Widerstand der Außenluft
werden die Schwingungen des Gebildes gedämpft. Eine derartige Vorrichtung hat gegenüber
den bisher vorgeschlagenen Dämpfern noch den weiteren Vorteil eines einfacheren Aufbaues.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Schnitt dargestellt. An
der Freileitung 1 ist mit Hilfe einer Klammer 2 ein Stab 3 befestigt. Auf dem Stab ist ein
Schwingkörper 5 beweglich geführt und durch
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Albert Vaupel f in Konstanz^ Baden.
eine schraubenförmige Feder 6 mit einem Befestigungskörper 7 verbunden. Die Feder ist
durch ein dünnes Schutzgehäuse 8 und eine Abdeckung 9 vor dem Eindringen von Regen,
Schnee u. dgl. geschützt. An dem Schwingkörper 5 ist eine Scheibe 10 lösbar so befestigt,
daß sie gegen Scheiben anderer Größe oder anderer Form ausgewechselt werden kann. Man
kann statt dessen auch Befestigungsbolzen
o. dgl. vorsehen, die es ermöglichen, den Schirm durch Ansätze zu vergrößern.
Um ein Ecken des Körpers 5 auf dem Bolzen zu vermeiden, erfolgt die Befestigung der Feder
in der Weise, daß ihre Enden in Nuten 11 an den Körpern 5 und 7 eingelegt sind, die dem
Verlauf der Windungen entsprechen. Die Federenden werden z. B. eingeklemmt oder festgelötet.
Beim Auftreten von mechanischen Schwingungen der Leitung 1 wird die schwingbare Masse 5 ebenfalls zu Schwingungen erregt, deren Bewegungen durch die Einwirkung des Schirmes 10 auf die umgebende Luft gedämpft werden. Die Größe der Dämpfung kann durch die Wahl entsprechend großer Schirme 10 auf
Beim Auftreten von mechanischen Schwingungen der Leitung 1 wird die schwingbare Masse 5 ebenfalls zu Schwingungen erregt, deren Bewegungen durch die Einwirkung des Schirmes 10 auf die umgebende Luft gedämpft werden. Die Größe der Dämpfung kann durch die Wahl entsprechend großer Schirme 10 auf
einen jeweils gewünschten Wert eingestellt werden.
Claims (3)
1. Anordnung zum Dämpfen der mechanischen
Schwingungen von Freileitungen mit Hilfe eines an der Leitung aufgehängten schwingungsfähigen undmiteinerDämpfungsvorrichtung
versehenen Gebildes, dadurch gekennzeichnet, daß die erzeugte Dämpfung wesentlich abhängig ist von der (absoluten)
Bewegung der schwingenden Masse des Gebildes oder der mit ihr starrverbundenen Teile
gegenüber dem das dämpfende Mittel enthaltenden oder darstellenden ruhenden Raum.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am schwingenden Teil
des schwingungsfähigen Gebildes angeordneten Schirm, der auf die Äußenluft einwirkt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm ohne Auseinanderbau
der übrigen Vorrichtung lösbar ist, so daß er gegen Schirme anderer Größe oder Form vertauscht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE586888T | 1930-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE586888C true DE586888C (de) | 1933-10-27 |
Family
ID=6572115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930586888D Expired DE586888C (de) | 1930-06-06 | 1930-06-06 | Anordnung zum Daempfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE586888C (de) |
-
1930
- 1930-06-06 DE DE1930586888D patent/DE586888C/de not_active Expired
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