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DE58664C - Befestigung von Doppelröhren bei Gliederkesseln - Google Patents

Befestigung von Doppelröhren bei Gliederkesseln

Info

Publication number
DE58664C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
wall
boiler
tubes
boilers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT58664D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. NlCLAUSSE in Paris, Rue
Publication of DE58664C publication Critical patent/DE58664C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/10Water tubes; Accessories therefor
    • F22B37/104Connection of tubes one with the other or with collectors, drums or distributors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentiit im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1890 ab.
Vorliegende Erfindung hat eine besondere Befestigungsweise der herausnehmbaren Doppelröhren an Gliederkesseln zum Gegenstande.
Die Röhren können an der vorderen Seite des Dampferzeugers herausgezogen werden, ohne du fs man nöthig hat, weder die mit runden Oeffnungen versehene Kesselstirnplatte wegzunehmen, noch von den Seiten oder der Hinterwand des Generators einzugreifen.
Ein Siederohr und ein Umlaufrohr bilden nach ihrer Vereinigung einen Verdampfungskörper. Das Siederohr B ist in ein latern en artiges Einsatzstück abcdef eingesetzt, das auf seiner Aufsenfläche schwach konisch verläuft und bei af verschlossen und von einer Zwischenwand h i durchzogen ist. In af sitzt ein Verschlufsstöpsel m η mit laternenförmigem Anschlufsstück, in dessen ringförmiges Ende k I das Wasserumlaufrohr C eingelassen ist. Das Rohr B ist in der Gegend des Einsatztheiles c d mit Gewinde versehen und eingelöthet, eingestemmt oder in beliebiger anderen Weise befestigt. Der Verschlufsstöpsel m η ist bei af mit Aufsengewinde versehen.
Die Röhren bestehen aus Eisen oder Stahl oder aus einem beliebigen anderen Metall, der Einsatz abcd ef ist aus schmiedbarem Gufs, Stahl oder einem anderen Metall hergestellt und kann auch aus einem an das Rohr B angelötheten Ring bestehen. Das Einsatzstück abcd ef ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, laternenartig durchbrochen, wobei aber die verbleibenden massiven Theile von solchem Querschnitt sind, dafs sie die Druckkräfte, welchen sie ausgesetzt werden, aushalten können. Der Anschlufs m k I η ist ebenfalls laternenartig durchbrochen.
Ein in der beschriebenen Weise zusammengesetztes Rohr wird in ein gemeinsames, an der Vorderfläche des Dampferzeugers liegendes durchbrochenes Gehäuse eingesetzt, welches, wie aus Fig. 2 ersichtlich , zwischen seiner Vorderwand O P und seiner Hinterwand Q. R von einer durchbrochenen Zwischenwand YZ durchzogen ist und sich über sämmfliche Röhren erstreckt.
Die Löcher an den Aufsenwänden und im Bedarfsfalle auch diejenigen in der Zwischenwand sind konisch, und zwar ist die Konicität dieselbe wie diejenige der Einsatzstücke α bis_/. Das Einsetzen der letzteren in das Gehäuse sichert dichte Verbindungsstellen an den Durchgangsöffnungen durch die Aufsenwände und die Zwischenwand. Die Theile a}fl und c1^1, Fig. i, sind von gleichem Durchmesser, so dafs bei einem im Gehäuse auftretenden inneren Druck die Drucke auf das
ausgeglichen sind.
Aufserhalb des Gehäuses legen sich auf den Theil af Befestigungs - und Sicherheitsbügel, die gegen die Einsatzstücke drücken und letztere im Gehäuse festhalten, wenn durch Stöfse, Erschütterungen etc. die feste Verbindung aufgehoben zu werden droht.
Als »Gehäuse« ist die vordere Partie des Kessels bezeichnet, in welche eine oder mehrere vollständige Doppelröhren eingesetzt sind. Ein solches oder mehrere solcher mit einander verbundenen Gehäuse können unterhalb eines gemeinsamen Wasserraumes angeordnet werden (Fig- 3)· .
Rohr vollständig
(2. Auflage, ausgegeben am 16. Dezember igoi.J
Behufs Herausnehmens eines Doppelrohres erfafst man dasselbe mit Hülfe eines besonderen Werkzeuges am Theil af, nachdem man die Befestigungs- und Sicherungsbügel entfernt hat. Will man dagegen für die Zwecke der Reinigung nur das Rohr C herausnehmen, so schraubt man den Verschlufsstöpsel m η los und zieht ersteres an der Vorderfläche des Dampferzeugers heraus.
Statt den Einsatz abcd ef in der beschriebenen Weise zu befestigen, kann man ihn auch in das Gehäuse einschrauben. Das hintere Ende des Siederohres kann auch halbkugelförmig oder glatt abgeschlossen und in letzterem Falle mit Stöpsel versehen sein. Das Gehäuse kann auch aus mehreren Theilen zusammengesetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Bei Gliederkesseln, bei denen von den con-
    centrisch in einander steckenden Siederöhren das a'ufsere Rohr (B) in der einen, das innere Rohr (C) in der anderen Abtheilung eines hinter der Vorderwand des Kessels liegenden, durch eine aufrechte Querwand getheilten Gehäuses ausmündet:
    Die Anordnung eines die Vorder-, Mittel-, und Hinterwand des genannten Gehäuses durchbrechenden und in diesen Wänden gelagerten laternenartigen Körpers (abcdef), welcher in seinem hinteren Theil (c d) — in der Hinterwand des Gehäuses — das äufsere Rohr (B), in seinem mittleren sich verengenden Theil (b ehi) — in der Theilwand des genannten Gehäuses — das Ende des bis über die Mündung des inneren Rohres (C) sich erstreckenden, letzteres aufnehmenden Schraubpfropfens (m n) und in seinem vorderen Theil (af) — in der Vorderwand des Circulationsgehäuses — das Gewinde dieses Schraubpfropfens aufnimmt, welcher hohl und in seiner cylindrischen Wandung durchbrochen ist, zu dem Zwecke der Schaffung einer im Druck ausgeglichenen und eine freie Ausdehnung zulassenden Siederohranordnung, welche die Herausnahme der Röhren ohne Auseinandernähme des Gehäuses gestattet.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT58664D Befestigung von Doppelröhren bei Gliederkesseln Active DE58664C (de)

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