DE585957C - Verfahren zur Herstellung von Cellulosebaendchen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von CellulosebaendchenInfo
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- DE585957C DE585957C DEV26490D DEV0026490D DE585957C DE 585957 C DE585957 C DE 585957C DE V26490 D DEV26490 D DE V26490D DE V0026490 D DEV0026490 D DE V0026490D DE 585957 C DE585957 C DE 585957C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D10/00—Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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- D01D5/00—Formation of filaments, threads, or the like
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Cellulosebändchen Es ist bereits bekannt, bändchenförmige Cellulosegebilde in der Weise herzustellen, daß man die Spinnlösung aus Düsen schlitzförmigen Querschnitts austreten läßt. Dieses Verfahren ergibt jedoch nur zarte, verhältnismäßig wenig biegeelastische Bändchen von immerhin bescheidener Breite.
- Es ist auch bekannt, Cellulosebändchen durch Auswalzen künstlichen Roßhaares herzustellen, das entweder ganz trocken bzw. nur angefeuchtet oder noch im Herstellungsverfahren befindlich, d. h. noch spinnfeucht ist. Wird das Auswalzen an trockenen Fäden vorgenommen, so entstehen innere Sprungrisse, die das Gefügebild der Bändchen beeinträchtigen. Dieselbe Erscheinung ist meistens auch dann zu beobachten, wenn die Fäden vor dem Auswalzen angefeuchtet werden. Nimmt man das Auswalzen an frischgesponnenen Fäden vor, so erhält man Bändchen, die bezüglich der Biegeelastizität den durch Schlitzdüsen gebildeten Bändchen ähneln. Außerdem ist man gezwungen, die Fäden so zu verwenden, wie sie gerade anfallen; man kann also keine Auswahl treffen. Ferner zeigt sich an im spinnfeuchten und auch an im später bloß angefeuchteten Zustande ausgewalzten Fäden nach erfolgtem Trocknen ohne Spannung eine mehr oder weniger starke Kräuselung, die die Bändchen für viele Zwecke ganz unbrauchbar macht.
- Alle diese Nachteile sollen nun durch das Verfahren nach derErfindung vermieden wer- den, das gleichfalls von künstlichem, entweder nach dem Viskose--oder dem Kupferoxydammoniakverfahren gewonnenen Roßhaar ausgeht und besonders dadurch gekennzeichnet ist, daß die fertigen Fäden aufgequollen, dann fortlaufend oder absatzweise durch mechanische Mittel zu Bändchengestalt plattgedrückt und darauf unter Spannung getrocknet werden. Das Trocknen von Fäden und auch von Häutchen unter Spannung ist bereits zu dem Zwecke in Vorschlag gebracht worden, um diesen Gebilden einen besonderen Glanz zu verleihen. Bei dem Verfahren nach der Erfindung handelt es sich jedoch um die Gewinnung von Cellulosebändchen, hergestellt durch Plattdrücken von nachträglich gequollenen Fäden, die durch das Trocknen unter Spannung frei von Kräuselungen gemacht werden sollen. Gerade durch das Auswalzen neigen die so erzeugten Bändchen außerordentlich zu Kräuselungserscheinungen, denen aber durch das Trocknen unter Spannung mit Erfolg entgegengearbeitet werden kann.
- Das Plattdrücken der gequollenen Fäden, die durch Laugen, wie Natronlauge, oder Salzlösungen, wie Zinkchloridlösungen, oder auch Säuren, wie Schwefelsäure, von entsprechender Konzentration zum Aufquellen gebracht worden sind, kann durch hämmernd wirkende Preßvorrichtungen o. dgl. sowie durch Walzen erfolgen. Die letztgenannten wird man bevorzugen. Soll der Faden in Abständen plattgedrückt werden bzw. in Abständen stärker plattgedrückt werden, so müssen die Walzen einen absatzweisen Druck bzw. einer. absatzweise verstärkten Druck auf den Faden ausüben. .
- Statt eines Walzenpaares kann man mit Vorteil zwei oder auch mehrere Druckwalzenpaare im Fadenlauf hintereinanderschalten. Hierbei kann man jedes nachfolgende Walzenpaar enger stellen als das vorhergehende, so daß der Faden stufenweise flacher gedrückt wird. Je nachdem man nun die Umfangsgeschwindigkeit der aufeinanderfolgenden Walzenpaare zunehmend schneller oder langsamer laufen läßt bzw. gleichmäßig einstellt, wird dem Gebilde in Abhängigkeit von der jeweiligen Beanspruchung ein verschiedenes physikalisches Gefüge verliehen.
- Um die Formgebung und Fixierung der Gebilde zu unterstützen, einpiehlt es sich, die Preßvorrichtungen z. B. mittels Dampf zu beheizen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Cellulosebändchen, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Viskose- oder Kupferoxydammoniakverfahren hergestellte:, fertige roßhaarähnliche Fäden aufgequollen, dann fortlaufend oder absatzweise durch mechanische Mittel zu Bändchengestalt plattgedrückt und darauf unter Spannung getrocknet ,erden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die roßhaarähnlichen Fäden zwischen Preßwalzenpaaren hindurchgeführt werden, welche fortlaufend oder absatzweise Druck auf die Fäden erzeugen.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Preßv orrichtungen geheizt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV26490D DE585957C (de) | 1931-03-05 | 1931-03-05 | Verfahren zur Herstellung von Cellulosebaendchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEV26490D DE585957C (de) | 1931-03-05 | 1931-03-05 | Verfahren zur Herstellung von Cellulosebaendchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE585957C true DE585957C (de) | 1933-10-13 |
Family
ID=7582693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV26490D Expired DE585957C (de) | 1931-03-05 | 1931-03-05 | Verfahren zur Herstellung von Cellulosebaendchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE585957C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1247541B (de) * | 1961-01-31 | 1967-08-17 | Plate Gmbh Dr | Verfahren zur Erhoehung der Elastizitaet eines Einzelfadens aus Kunststoff, z. B. Polyamid |
| DE1255232B (de) * | 1960-03-30 | 1967-11-30 | Heberlein & Co Ag | Verfahren zur Herstellung eines bleibend gekraeuselten Einzelfadens, Fadenbuendels oder Baendchens aus thermoplastischem synthetischem Material |
-
1931
- 1931-03-05 DE DEV26490D patent/DE585957C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1255232B (de) * | 1960-03-30 | 1967-11-30 | Heberlein & Co Ag | Verfahren zur Herstellung eines bleibend gekraeuselten Einzelfadens, Fadenbuendels oder Baendchens aus thermoplastischem synthetischem Material |
| DE1247541B (de) * | 1961-01-31 | 1967-08-17 | Plate Gmbh Dr | Verfahren zur Erhoehung der Elastizitaet eines Einzelfadens aus Kunststoff, z. B. Polyamid |
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