DE573336C - Luftgaserzeuger - Google Patents
LuftgaserzeugerInfo
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- DE573336C DE573336C DED61990D DED0061990D DE573336C DE 573336 C DE573336 C DE 573336C DE D61990 D DED61990 D DE D61990D DE D0061990 D DED0061990 D DE D0061990D DE 573336 C DE573336 C DE 573336C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J1/00—Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
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Description
- Lüftgaserzeuger Die bisher gebrauchten Luftgaserzeuger, welche fast ausschließlich zur Erzeugung des Luftgases aus Kohlenwasserstoffgemischen dienen, weisen verschiedene Mängel auf. Die Sättigung der Luft erfolgt bei gewöhnlichen Luftgaserzeugern durch Berieselung des Luftstromes oder durch Hindurchpressen der Luft durch die Flüssigkeit. Im ersten Falle ist eine komplizierte mechanische Einrichtung zum Heben der Flüsigkeit erforderlich, im zweiten Falle erhält man einen Gasstrom von schwankendem Druck, was besonders für Beleuchtungszwecke schädlich ist.
- Bei dem nach der vorliegenden Erfindung gebauten Luftgaserzeuger erfolgt die Sättigung der Luft mit Äther durch Oberflächenverdunstung. Es sind bereits Luftgaserzeuger mit, einem Luftbehälter, welcher mit einem Ätherbehälter verbunden ist und dessen Öffnungen mit Davyschen Metallgeflechten versehen sind, bekannt. Die Erfindung zeichnet sich demgegenüber dadurch aus, daß der Ätherbehälter im Wasser versenkt ist, das gleichzeitig einen Wasserverschluß für die als Luftbehälter dienende und den Ätherbehälter umschließende Luftglocke bildet. Der Ätherbehälter des Luftgaserzeugers weist mehrere nebeneinander oder ineinander angeordnete Kammern auf, die unten miteinander kommunizieren und oben durch in schmale, gegen die Flüssigkeitsoberfläche gerichtete Düsen auslaufende Öffnungen verbunden sind. Die von der einen Kammer in die andere strömende Luft wird immer mehr mit Ätherdämpfen gesättigt und ergibt ein Gas von konstantem Druck, das einen hohen Heizwert hat und explosionssicher ist. Der Ätherbehälter wird erfindungsgemäß ins Wasser versenkt, das gleichzeitig einen Wasserverschluß für die als Luftbehälter dienende Blechglocke bildet, so daß das umgebende Wasser den Äther, der sich sonst durch Verdunstung stark abkühlt, auf konstanter Temperatur erhält.
- Der Luftgaserzeuger besteht aus einem Luftbehälter P, der mit einem zur -Sättigung der Luft mit Ätherdämpfen dienenden Ätherbehälter E durch ein Zuführungsrohr D verbunden ist. Der Luftbehälter besitzt ein veränderliches Volumen und besteht entweder aus einem luftdichten Sack oder einer Blechgloc@e, die in ein wassergefülltes Gefäß eingetaucht ist. Dieser Behälter ist mit einer Lufteinlaßöffnung zweckmäßig unter Benutzung eines zwangläufigen Lufteinlaßventils W versehen. Man kann aber auch ein Ventil anwenden, das sich bei Verminderung des Druckes im Behälter unterhalb des äußeren atmosphärischen Druckes öffnet. Die Lufteinlaßöffnung kann auch mit einem gewöhnlichen Pfropfen verschlossen werden. Die Luftöffnung ist mit einem doppelten Davyschen Metallgeflecht Zg gesichert. Die Luft strömt aus dem Luftbehälter durch die Leitung D nach dem Ätherbehälter E über, wo sie sich mit Ätherdämpfen sättigt.
- Der Ätherbehälter kann z. B. so ausgeführt werden, daß er in einige nebeneinander- oder ineinanderliegende, miteinander kommunizierende Kammern geteilt ist, in denen die Sättigung erfolgt. Diese wird so erreicht, daß ein aus einer- engen Öffnung fließender Gasstrom (Luft) auf die Oberfläche des Äthers gerichtet wird, welcher ein Gefäß bis auf eine gewisse Höhe anfüllt, und zwar so, daß sich die unteren Verbindungsöffnungen unter der Ätherfläche befinden. Es ist vorteilhaft, die Einrichtung so zu treffen, daß ein völlig freies Hinüberströmen der Luft in den Gasbehälter stattfinden kann, eine Strömung in der "entgegengesetzten Richtung dagegen verhindert oder durch ein Rückschlagventil V völlig ausgeschlossen ist.
- Die Kammern des Ätherbehälters können die Form von konzentrischen Zylindern haben. Der Ätherbehälter E kann sich im Wasser unter der Luftglocke P- befinden, weil man auf diese Weise eine bessere Raumausnützung erzielt; außerdem regelt dabei das umgebende Wasser die Temperatur des verdunstenden Äthers, welcher sich sonst beim Verdunsten stark abkühlen würde.
- Die letzte Kammer des Ätherbehälters besitzt eine Auslaßöffnung, die mit einem Davyschen Geflecht Zg gesichert und durch eine Gasleitung G mit der Stelle des Gasverbrauches verbunden ist.
- Der Apparat arbeitet wie folgt: Der Luftbehälter wird mit Luft z. B. durch Hochheben bei offener Lufteinlaßöffnung W gefüllt und darauf diese Öffnung geschlossen. Nun wird der, Gashahn K beim Auslaß des Gasrohres aus dem Ätherbehälter geöffnet und das Gas angezündet, welches man so lange verwenden kann, wie die Luftmenge im Behälter ausreicht. Die Unterbringung einer Signalluftpfeife S, welche durch den sinkenden Deckel des Luftbehälters in dem Augenblick, wo sich darin nur noch wenig Luft befindet, betätigt wird, hat sich sehr praktisch erwiesen. Um den Luftbehälter nach seiner Entleerung wieder mit Luft füllen zu können, ohne die Gasbenützung zu unterbrechen, ist hinter dem Ätherbehälter und vor der Gebrauchsstelle ein kleiner Vorratsgasbehälter B von wechselndem Volumen angebracht, welcher gleichzeitig zum Ausgleich etwaiger Druckschwankungen im Apparate dient.
Claims (1)
- PATLNTANSI'RÜCHR: i. Luftgaserzeuger mit einem Luftbehälter, welcher mit einem Ätherbehälter verbunden ist und dessen Öffnungen mit Davyschen Metallgeflechten versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Ätherbehälter im Wasser versenkt ist, das gleichzeitig einen Wasserverschluß für die als Luftbehälter dienende und den Ätherbehälter umschließende Blechglocke bildet. z. Luftga&erzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ätherbehälter mehrere nebeneinander oder ineinander angeordnete Kammern aufweist, welche unten miteinander kommunizieren und oben durch die in die schmalen, gegen die Flüssigkeitsoberfläche gerichteten Düsen auslaufenden Öffnungen verbunden sind. 3. Luftgaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Luftgasleitung ein Vorratsgasbehälter angebracht ist, welcher während der Füllung des Luftbehälters Gas abgibt und etwaige Druckschwankungen ausgleicht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| PL573336X | 1930-09-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE573336C true DE573336C (de) | 1933-03-30 |
Family
ID=19936462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED61990D Expired DE573336C (de) | 1930-09-26 | 1931-09-27 | Luftgaserzeuger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE573336C (de) |
-
1931
- 1931-09-27 DE DED61990D patent/DE573336C/de not_active Expired
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