DE573128C - Niederschlagselektrode fuer Vertikalelektrofilter - Google Patents
Niederschlagselektrode fuer VertikalelektrofilterInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/40—Electrode constructions
- B03C3/45—Collecting-electrodes
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Description
- Niederschlagselektrode für Vertikalelektrofilter Man verwendet vielfach in Vertikalelektrofiltern Niederschlagselektroden mit gewellten Oberflächen, auf denen sich der niedergeschlagene Staub festsetzt und von denen er durch in gewissen Zeitabständen vorgenommene Erschütterung der Elektroden losgelöst wird. Es hat sich nun der Übelstand gezeigt, daß bei den in üblicher Weise wellblechartig ausgeführten Niederschlagselektroden - der Staub schon während des Betriebes wieder zum Teil von selbst abfällt und vom Gasstrom mitgerissen wird, ehe noch die Schüttelung eingesetzt hat. Dadurch wird die Reinigungswirkung des Filters erheblich herabgesetzt.. Im folgenden wird nun gezeigt, wie sich dieser Übelstand beseitigen läßt.
- Erfindungsgemäß werden die Niederschlagselektroden für Vertikalclektrofilter in der Weise ausgebildet, daß die Oberseiten der Wellungen mit einer derartigen Neigung versehen sind, daß der Staub nur bei Erschütterungen der Elektroden von diesen abfällt, im Ruhezustand der Elektroden jedoch auf ihnen liegenbleibt. Die Niederschlagselektroden können hierfür zweckmäßig aus einem in an sich bekannter Weise zickzackförinig gefalteten Blech bestehen. Der Staub bleibt dann während des Betriebes des Elektrofilters auf den Oberseiten der Wellungen liegen und wird nur hin und wieder, etwa nach mehreren Stunden, durch Schüttelung der Elektroden zum Abfallen von diesen gebracht. Während der Zeit der Schüttelung wird natürlich in üblicher Weise die Spannung abgeschaltet, so daß eine Explosion wegen der bei der Abschüttelung auftretenden großen Staubdichte nicht stattfinden kann. Während des Betriebes findet aber wegen der vorgeschlagenen eigenartigen Ausbildung der Niederschlagselektrode ein Abfallen des Staubes nicht statt, so daß auf diese Weise eine besonders gute Reinigungswirkung erzielt wird.
- Es ist dabei natürlich zu beachten, daß bei dieser Ausbildung der Niederschlagselektrode der Staub sich nur in den Vertiefungen der Elektrode einlagert, daß aber die den Sprühelektroden zunächst liegenden Kanten frei bleiben, um hier zu verhindern, daß eine Verkleinerung des Abstandes zwischen den Sprüh- und Niederschlagselektroden durch die Ablagerung des ausgeschiedenen Staubes auf der Niederschlagselektrode eintritt. Man kann auf diese Weise erreichen, daß die Überschlagsspannung bei einer solchen Elektrode mit zunehmendem Staubniederschlag praktisch nicht kleiner wird.
- Eine weitere Verbesserung kann man ferner dadurch erzielen, daß an der Elektrode vor jedem geneigten Stück derselben und zu. ihm parallel verlaufend in an sich bekannter Weise ein Draht gespannt befestigt ist, der bei der zwecks Säuberung der Niederschlagselektrode vorgenommenen Schüttelung derselben in Schwingung gerät. Durch die Anordnung dieser Drähte wird einerseits der Vorteil erreicht, daß das elektrische Feld in dem Filter vergleichmäßigt wird. Andererseits wird durch diese Drähte, welche nur bei der Abreinigung der Elektroden in Schwingungen geraten, das Abschütteln des Staubes von den Elektroden sehr gefördert, so daß bei jeder Schüttelung eine gute Reinigung der Elektrode in kurzer Zeit erzielt wird.
- In der Figur ist ein in dieser Weise ausgeführtes Filter, das z. B. zur Entstaubung von Röstgasen verwendet werden kann, im Schnitt beispielsweise dargestellt.
- i ist die Gehäusewand eines Elektrofilters. In diesem sind abwechselnd Sprühelektroden :2 und Niederschlagselektroden 3 aufgehängt. Die Sprühelektroden 2 sind in bekannter Weise mit einer geeigneten Hochspannungsstromquelle verbunden. Die Niederschlagselektroden 3 bestehen, wie die Figur zeigt, aus zickzackförmig gefalteten Blechen. Die Oberseiten der einzelnen Falten sind dabei in solchem Maße gegen die Horizontale geneigt, daß der Staub auf ihnen liegenbleibt, solange die Elektrode nicht geschüttelt wird. Sobald jedoch die Schüttelung der Elektrode stattfindet, rutscht er von selbst ohne weiteres herunter. In den einzelnen Wellentälern der Niederschlagselektroden 3 sind ferner noch parallel zu den Wellungen Drähte q. gespannt, die nur bei der Abreinigung der Elektrode in Schwingungen geraten und dann das Abschütteln des Staubes noch fördern, so daß ein gute Reinigung der Elektrode bei jeder Schüttelung erzielt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Niederschlagselektrode mit etwa zickzackförmig gewellter Oberfläche für Vertikalelektrofilter, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseiten der Wellungen derart geneigt liegen, daß der Staub bei Erschütterungen der Elektrode von diesen abfällt, im Ruhezustand der Elektrode jedoch auf ihnen liegenbleibt.
- 2. Niederschlagselektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie in an sich bekannter Weise aus einem zickzackförmig gefalteten Blech besteht.
- 3. Niederschlagselektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Elektrode vor jedem geneigten Stück derselben und zu ihm parallel verlaufend in an sich bekannter Weise ein Draht gespannt befestigt ist, der bei der zwecks Säuberung der Niederschlagselektrode vorgenommenen Schüttelung derselben in Schwingungen gerät.
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|---|---|---|---|
| DE1930573128D Expired DE573128C (de) | 1930-06-15 | 1930-06-15 | Niederschlagselektrode fuer Vertikalelektrofilter |
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