DE573004C - Kugelstopfbuechse fuer Unterwasserboote - Google Patents
Kugelstopfbuechse fuer UnterwasserbooteInfo
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- DE573004C DE573004C DEV27525D DEV0027525D DE573004C DE 573004 C DE573004 C DE 573004C DE V27525 D DEV27525 D DE V27525D DE V0027525 D DEV0027525 D DE V0027525D DE 573004 C DE573004 C DE 573004C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25J—MANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
- B25J1/00—Manipulators positioned in space by hand
- B25J1/08—Manipulators positioned in space by hand movably mounted in a wall
- B25J1/10—Sleeve and pivot mountings therefor
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
- Kugelstopfbüchse für Unterwasserboote Bei Rettungs- und Unterwasserarbeitsbooten ist es wohlbekannt, die Arbeitsgeräte vom Bootsinnern aus anzutreiben und in Kugelstopfbüchsen so zu legen, daß man sie an einen beliebigen Punkt außerhalb vom Innern aus lenken kann.
- Ferner ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, um Werkzeuge unter Wasser auswechseln zu können. Diese Vorrichtung hat jedoch erhebliche Nachteile gegenüber dem Gegenstande der Erfindung, von dem eine beispielsweise Ausführung in Fig. r, 2 und 3 dargestellt ist.
- Fig. x ist ein Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt M N und Fig. 3 ein Querschnitt durch das Kugelstopfbüchsgehäuse z.
- Die Kugel ist hohl, besteht aus dem äußeren Teil a und dem inneren Teil b, die durch Gewinde miteinander verschraubt sind mit zylindrischen Fortsetzungen c und d. Der äußere zylindrische Teil d wird durch eine mit Feder e belastete Klappe f abgeschlossen. Letztere hat nach innen einen Gummidichtungsring g und eine Nase h. Die innere Klappe i hat ebenfalls einen Gummidichtungsring und eine Nase k sowie eine Feder 1. Ein Entwässerunghahn uz ist vorgesehen. n ist eine Metallpackung, die durch die Stopfbüchsbrille c nachgezogen werden kann.
- In einem Unterwasserarbeitsboot werden an verschiedenen Stellen Stopfbüchsgehäuse z vorgesehen, in welchen die zweiteiligen Kugeln a und b eingesetzt werden können. Versieht man das Stopfbüchsgehäuse z außen mit einem Gewinde a$ (Fig. 3), so kann man für den Fall, wenn das betreffende Loch nicht besetzt ist, eine Glasscheibe b2 durch den Gewindering c2 vor dem Stopfbüchsgehäuse z befestigen und erhält auf diese Weise ein Fenster.
- Die Kugelstopfbüchse gestattet folgernde Arbeiten Einsetzen eines Werkzeuges (z. B. Bohrer, Fräser, Gewindeschneider, Brenner usw.) in die Spindel, Durchstecken vom Boot nach außen, damit arbeiten und Zurückziehen des Werkzeuges nach innen. Dabei wird durch den Hahn in geprüft, ob sich die äußere Klappe f rechtzeitig geschlossen hat.
- Einsetzen eines anderen Werkzeuges und Verfahren nach vorstehendem Absatz. Statt eines Werkzeuges wird ein Gegenstand in den Zylinder c gelegt, der durch Drehen der Kurbel s durch die Spindel u nach außen befördert wird (Sprengpatrone mit Zeitzünder, Schraube usw.).
- Wenn das U-Boot auf Grund liegt, wird erst mit Hilfe eines Bohrers ein Loch .in den Grund gebohrt werden "und darauf eine Sprengpatrone vom Bootsinnern aus hineingesteckt werden.
- In das Loch kann ein Pfahl vom Bootsinnern aus eingesteckt und auch von dort festgerammt werden. Durch Lenzen der Reglertanks. kann das Boot zum Aufschwimmen gebracht werden und sich vom Pfahl lösen.
- An dem Gewinde d2 des zylindrischen Teiles d werden Halter befestigt (z. B. Bock zum Fräsen oder Schneiden usw.). Der Antrieb der Werkzeuge erfolgt vom Innern.
- Bei d2 wird eine Nürnberger Schere befestigt, deren Antrieb vom Innern durch eine Hohlspindel erfolgt. Die in der Hohlspindel gelagerte Vollspindel treibt ein am vorderen Ende der Nürnberger Schere befestigtes Werkzeug (Greifer, Zange, Bohrer, Spritze usw.) an.
- Die wesentlichen Verbesserungen der Erfindung sind: Der Mittelpunkt der Kugelstopfbüchse ist bei der Erfindung in die Nähe der Außenhaut des Fahrzeuges gelegt, dadurch werden die Abschlußorgane gegen den Außendruck sehr klein.
- Beim Zurückziehen des Werkzeuges werden die beiden federbelasteten Klappen selbsttätig geschlossen.
- Durch die Anordnung zweier Klappen ist eine doppelte Sicherheit gegen äußeren Wasserdruck in jeder Stellung des Werkzeuges vorhanden.
- Die seitliche Verstellung des Werkzeuges erfolgt vom Innern mit der Hand oder mittels Osenspannschrauben.
- Die gesamten Werkzeuge können jederzeit zurückgezogen und in kurzer Zeit ausgewechselt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Kugelstopfbüchse für Unteiwasserboote mit nahe der Bordwand angeordneter zweiteiliger Hohlkugel, gekennzeichnet durch die Anordnung an sich bekannter doppelter Absperrklappen im zylindrischen Ende der Kugel sowie in der Kugel selber, wobei die Absperrklappen federbelastet sind.
- 2. Kugelstopfbüchse nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß ein: Probier-: hahn (m) angeordnet ist, der die Dichtig-<keit der äußeren Klappe prüfen läßt.
- 3. Kugelstopfbüchse nach Anspruch r und 2 mit Klappen (f), dadurch gekennzeichnet, daß diese mit geeigneten Nasen (h) versehen sind, um beim Durchführen der Werkzeuge die Gummidichtung nicht zu verletzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV27525D DE573004C (de) | 1931-11-15 | 1931-11-15 | Kugelstopfbuechse fuer Unterwasserboote |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEV27525D DE573004C (de) | 1931-11-15 | 1931-11-15 | Kugelstopfbuechse fuer Unterwasserboote |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE573004C true DE573004C (de) | 1933-03-25 |
Family
ID=7583471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV27525D Expired DE573004C (de) | 1931-11-15 | 1931-11-15 | Kugelstopfbuechse fuer Unterwasserboote |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE573004C (de) |
-
1931
- 1931-11-15 DE DEV27525D patent/DE573004C/de not_active Expired
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